Beiträge von Marodeur

    Mit Sicherheit kann ich dir das nicht beantworten, ich bin ja auch nur Laienpriester.
    Grund ist wohl, daß die meist gefüllten Wundkavernen (also zerstörtes Gewebe) oft mit Blut volllaufen und damit eine Art Kissen zwischen Druckverband und abzudrückendem Gefäß bilden.


    Beim Tamponieren (egal ob Combat Gauze oder einfachem Mull - beides wirkt) räumt man daher die Kaverne mit den Fingern erst leer, schöpft quasi das Blut ab. Danach wird tamponiert.
    Ganz leer bekommt man es natürlich nicht, schließlich läuft es nach.
    Aber erst mal die Suppe raus (koaguliert teilweise ja auch schon).


    Den Applikator kenne ich persönlich nicht in natura, vermute jedoch, daß es das Hämostatikum schon näher an das Gefäß bringen kann.
    Bleibt noch der Kisseneffekt. Dazu empfehle ich als LAIE weiterhin ausschöpfen der Wundkaverne.

    Full ACK.


    Und zwar am rapiden Blutverlust.
    Tourniquet und Druckverband und der gelernte Umgang damit sind wahre Lebensretter.
    Hämostatika, wie z.B. Quickclot Combat Gauze können auch von jedem Entschlossenen angewendet werden, Druckverbände wie die vorbereiteten Emergency Bandages sind perfekt auch für doofe Stellen.


    Ganz großes Kino ist bei der Erstversorgung dann schon der Schnitt mit einem Einwegskalpel bis auf den Wundboden vor dem Austamponieren zB mit Combat Gauze.
    So kommt Druck und Hämostatikum auch da an, wo es hinsoll (Große Blutgefäße laufen Oberflächenfern und Knochennah).


    Ist aber alles zweitrangig. TC ran - Leben retten - auch zivil.


    Ich habe zwei davon im Set für unterwegs, unabhängig von meiner beruflichen Ausstattung.

    Hallo zusammen,
    Neben dem hier besprochenen gmc 300er geistert auch ein 320 plus durch ebay.
    Gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen den beiden?
    Die Herstellerseite lässt sich leider nicht darüber aus, spricht nur von Verbesserungen, wie analoger Dataport (?), LED in der Front... blabla


    Gibt es sachliche Gründe, bei einem Neukauf gleich auf das 320 Plus zu gehen?
    Wenn, dann nehme ich das Teil für mein USHE Pack mit.


    Gruss,
    Maro

    So richtig ausbildungsintensiv ist das Gerät ja nicht, nichts, was man nicht in 2 Minuten beim Erklärbär lernen könnte.
    Entscheidend ist eigentlich nur, sich das Teil erst NACH der gesicherten Exposition mit einem esterasehemmendem Wirkstoff zu setzen.


    Im Falle einer drohenden Exposition wird dem deutschen Soldaten der Injektor ausgegeben (ist meines Wissens zumindest seit 95 nicht vorgekommen).
    Im Alltag bekommt er nur eine Ausbildungsattrappe einmal pro Jahr zu sehen :peinlich:


    Jetzt ist mein Interesse geweckt:
    Haben wir hier Angehörige von THW, Rettungsdiensten, Feuerwehr, Bundes- und Landespolizei bzw. ihrer ACH-Gegenparts, die mal sagen können, ob sie an Atropin bzw. Kombiinjektoren ausgebildet werden?


    Gruß,
    Maro

    Ob man sich der Tatsache bewusst ist, daß eine Atropingabe ohne vorher dem entsprechenden und vor allem passenden Nervengift ausgesetzt gewesen zu sein, ebenfalls lebenszeitverkürzend wirkt?


    Will nicht wissen, wie viele Zivilisten sich durch das voreilige Setzen des Injektors ins Aus katapultieren würden.
    Kann mir nicht vorstellen, dass dieses Risiko eingegangen wird - erst Recht nicht in einem relativ eingegrenzten Wirkungsbereich einer improvisierten terroristischen Attacke.
    Da ist es allemal effektiver, die Atropingabe durch Rettungskräfte zu veranlassen.

    Jetzt hol ich den Faden mal hoch:
    Gibt es was neues von der Patch-Front?
    4 Wochen erscheinen mir schon ziemlich lange, ich denke, wir würden uns alle über ein kurzes Update freuen.


    Die Weihnachtszeit nähert sich, Prepper wollen beschenkt werden :winking_face:


    Gruss,
    Maro

    Mit´m Radl in der Nacht


    "Na, damit hast du ja wieder deinen Anspruch auf einen Ehrenplatz an der Spitze der Evolution echt unterstrichen. Was für eine beschissene Idee, ausgerechnet heute mit dem Fahrrad zum beruflichen Treffen aufzubrechen.
    Weil wir doch alle so trendy öko sein wollen. :unschuldig:
    War doch abzusehen, daß es ewig dauert.
    Hat es auch - klar, bis jeder seinen Senf dazu gegeben hat.
    2230 ist es mittlerweile, leichter Nieselregen seit 5 km und ich habe bestimmt noch 10 km bis nach Hause.
    Die Halbschuhe drücken. Normalerweise bin ich ja der Stiefel-Typ, aber heute war Jacket & Tie angesagt. Immerhin war die Anreise spätsommerlich warm.


    Nicht meine bevorzugte Kleidung -alles kneift und zwickt und wenig Platz in den Taschen habe ich auch- und garantiert nicht für langsames, aber stetiges Durchnässen geeignet.
    Ich friere. Da muss ich mich ja fast freuen, daß die Strecke hier durch ein langgestrecktes Waldstück führt - auf der Fläche pfeift der Wind wie z´Sau.


    In welche Richtung muss ich nochmal?


    So, jetzt hat sich mal schön mein Vorderreifen aus der Gabel gelöst. Kein Schnellspanner - klar. Wer alle Jubeljahre mal mit dem Rad fährt, verdient nichts anderes.
    Taxi rufen wär jetzt geil, aber du glaubst nicht, was sich NICHT mehr in meiner Tasche befindet..."

    Willkommen im Szenarien-Pool des Forums.


    Dieser Sammelthread beinhaltet verschiedenste Szenare unserer Mitglieder und bietet dir die Möglichkeit, anhand einer Lagedarstellung deine eigenen Handlungsmöglichkeiten zu überdenken und gedanklich den Stand deiner Vorbereitung zu überprüfen.


    Die Methodik sei wie folgt:
    Nachfolgend findest du verschiedenste, von Mitgliedern des Forums niedergeschriebene Szenarien.
    Ob kurz oder umfassend, einfach oder komplex, mit einer oder einer Vielzahl an großen oder kleinen Herausforderungen.


    Mehr nicht.
    Keine Ratschläge Anderer.
    Keine Handlungsoptionen.
    Keine Bewertungen deiner Vorgehensweisen.


    Anhand dieser Szenare kannst DU deine Handlungsmöglichkeiten durchdenken, gedanklich DEINE Ausrüstung zur Problemlösung einsetzen und Lösungsstrategien durchdenken.
    In Folge dieses individuellen Prozesses kannst DU einen Erkenntnisgewinn erzielen:


    Kann ich mit meiner Ausrüstung die gestellten Herausforderungen meistern, oder muss ich anpassen?
    Was kann ich verbessern?
    Habe ich bereits Fähigkeiten, um die gestellte Herausforderung zu meistern, oder muss ich noch lernen?
    Was kann ich verbessern?
    Ist mein Umfeld Teil einer Problemlösung oder Teil des Problems?
    Was kann ich verändern?
    ...


    Das Beste ist: Auch zunächst unwirkliche Szenarien lassen sich so bearbeiten und dazu brauchst du noch nicht einmal den Platz verlassen, den du gerade einnimmst.
    Perfekt für das kleine Gedankenspiel zwischendurch !


    Frei nach dem Motto dieses Threads:


    What Would Prepper Do - Was würden Prepper machen ?



    Damit dieser Thread Erfolg hat, müssen sich alle Mitwirkenden an einige wenige Regeln halten:


    • Du willst ein Szenario schreiben? Klasse!
      Setze zu Beginn deiner Antwort einen Kurztitel und markiere ihn fett - der Übersichtlichkeit wegen.
      Zum Beispiel: Stürmischer Winter
    • Gebe in deinem Szenario keine Handlungsmöglichkeiten oder Hilfsmittel vor - beschreibe ausschließlich eine
      Lage (auch mit Lagefortschreibung) - so lange, so komplex, so detailiert, wie du eben möchtest.
    • Hier - in diesem Thread - ist kein Platz für Anmerkungen, Diskussionen oder OT.
    • Du hast die ultimative Idee / Handlungsmöglichkeit zu einem Szenario und es brennt dir unter den Fingern, sie allen mitzuteilen?
      Kein Problem - ABER NICHT IN DIESEM THREAD
      Eröffne im Bereich Entwicklungen, Erwartungen, Szenarien einen eigenen Thread in folgendem Format:
      WWPD - Diskussion: Kurztitel des Szenars, das du beantworten möchtest
      Zum Beispiel: WWPD - Diskussion: Stürmischer Winter
    • Die Forenregeln haben natürlich weiterhin Bestand. Beachte, dass du im öffentlichen Bereich schreibst.


    Es liegt mir wirklich am Herzen, in diesem Thread ausschließlich eure Szenarien zu sammeln.
    Es wäre ein ganz starkes positives Signal der Selbstdisziplinierung, wenn wir das hinbekämen.


    In froher Hoffnung und Erwartung toller Szenarien,
    Maro


    Ich schleppe seit 2007 ein ER Shrapnel als EDC-Messer mit mir herum.
    Ich bin rundum glücklich damit, handlich, auch mit Handschuhen oder großen Händen gut zu nutzen.
    Allround-Geometrie von Brot schmieren bis ... naja, du weisst schon...


    Die massive Klinge mit 6mm Stärke und durchgehendem Erl steckt bis dato alle Misshandlungen weg, nur beim Schärfen langt aufgrund des steilen Winkels und der Stärke kein Küchen-Schärfautomat, da musst du Hand anlegen.


    Die mitgelieferte Nylon-TecLock-Scheide kannst du gleich wegwerfen, gibt aber im Netz irgendwo schicke Scheiden für die kurzen ERs, mir hat meine geliebte Schwester eine Lederscheide gebastelt.
    (Schwebt irgendwo hier rum, glaube auch unter Anschaffungen)


    Extrema Ratio - Macht dich glücklich, dein Gegenüber ... nicht so sehr...:grosses Lachen:


    Empfehlung der Marodaktion :Gut:

    Für mich wäre bei einem Neukauf die Anbindung des Funkmoduls an das OS entscheidend um digitale Betriebsarten zu nutzen, sowie endlich 70cm UND 2m-Bandabdeckung (oberoptimal zusätzlich um die 230 MHz :grosses Lachen:).




    Gruß,
    Maro

    Nach Verbindungsaufnahme mit dem ebay-Anbieter des Runbo F1 vermelde ich folgendes:


    - Es hat sich eine europäische Vertriebsorganisation gebildet, das Unternehmen PluSMart wird den deutschen Vertrieb übernehmen,
    - auf PMRExpo in Köln 24.-26.11.2015 wird die neue Produktpalette von RUNBO angekündigt.
    - Das H1 befindet sich noch nicht in der Massenfertigung, Preise werden daher noch nicht aufgerufen,
    - Der Kontakt schreibt darüber hinaus von den neuen Modellen P1 und M1.


    Zu P1 konnte ich ein einzelnes Bild finden, es handelt sich wohl um ein rugged tablet mit Komm-Anbindungen.


    [ATTACH=CONFIG]30481[/ATTACH]


    Interessant fand ich dabei einen kleinen Hinweis auf das Beidou short messaging, klang wie eine Art SatCom-SMS, dürfte bei uns in Ermangelung der Beidou-GPS-Träger aber nicht verfügbar sein.


    M1 ist dem Internet gänzlich unbekannt und daher natürlich besonders interessant.
    Vielleicht "military"? :grosses Lachen:


    Insbesondere wegen dem anhaltenden Total-Ausfall des Projektes EARL TABLET werde ich die Augen offen halten.
    Vielleicht geht ja jemand berufsbedingt zur Messe und macht den Späher?


    Gruß,
    Maro

    Gerade gefunden:


    Kurzvorstellung Runbo F1 / H1


    Das F1 scheint eher eine modernisierte Consumer-Variante zu sein, leider ohne Funk, dafür aber mit gutem GPS-Chip.


    Das H1 könnte eher mein Favorit in der Nachfolge des X5 werden :grosses Lachen:, der derzeitige Verkaufspreis von räudigen 999,- holt mich aber dann doch auf den Boden zurück :crying_face:


    Zumindest das F1 geistert schon auf der elektronischen Bucht rum...


    Gruß,
    Maro

    Zitat von Sam de Illian;249666

    Zum Verpackungsproblem von Maro...


    Die kaiserliche Variante gefällt mir aus einem Grund nicht wirklich: die Umverpackung fällt weg.
    Aktuell kann ich so ziemlich alles neben meinem Rucksack ausbreiten (Berghaus Cyclops), weil alles in irgendwelchen Taschen, Beuteln, Folien... etc. steckt.
    Das mag nicht gewichtseffizient sein, ABER alles bleibt sauber und meist trocken. Selbst wenn mal Wasser oder Siffe in den RS reinkommen, was ich mit einem Raincover umgehen kann.
    Durch diese Vorgehensweise behalte ich eine gewisse Modularität.


    Was meinst du mit Umverpackung?
    Der Schlafsack steckt im Biwaksack und ist somit gegen Nässe und mechanische Einflüsse relativ gut geschützt.
    Den ursprünglichen Kompressionssack kann man jederzeit mit einpacken, wiegt ja nichts.
    Natürlich wäre ein langer schmaler wasserdichter Packsack überlegenswert, aber auch so macht der einfache Regen der Wurst bestimmt nichts aus.


    Der FACTrack hat seitliche keine Taschen, insofern muss ich nichts opfern.

    Stimmt. Glücklicherweise ist der FACTrack ja sowohl Top als auch Frontlader.
    Ich kann die Deckeltasche gut bedienen (da ist Shemag und Poncho drin), aber eben den RS nicht mehr von oben nutzen.
    Macht aber gar nichts, da greift der Frontzugang, den ich sowieso präferiere.

    Ist längs gerollt.
    Komprimiert wird die Schlafwurst eigentlich nur von den Hosengummis, abgesehen von den Zurrpunkten 2x oben, je 1x Seite, wo die Befestigung am RS erfolgt.
    Im Vergleich zu einem richtigen Kompressionssack ist das eher ein Zusammenhalten, als wirklicher Druck.
    Ich werde ihn so wie er ist erst mal verwenden und wahrscheinlich auch lagern.


    Da ich auch vorher meine Schlafsäcke gestopft lagere und nicht offen, wie eigentlich empfohlen, ist es sogar eine Verbesserung für die Tüte.


    Gruß,
    Maro

    previval.org/f/index.php?attachment/30312/


    So, das passt.
    Ich habe jetzt verschiedene Befestigungs- und Kompressionsmöglichkeiten probiert und war kurz davor, ins benachbarte Orthopädiehaus zu rennen und Stützstrümpfe zu kaufen, um die als Wurstpelle zu nehmen. :lachen:


    Das Einfache liegt so nah:
    Die guten Hosengummis meines Arbeitgebers, haben den benötigten Durchmesser, komprimieren durch die Breite sanft und gewebeschonend.
    Muss nur noch eine Handvoll besorgen und los gehts.


    Das eine Ende der Wurst steckt im Packsack des Bivys, dabei das kleine Gestänge.
    Zusammengezurrt bildet es den einen Abschluss.


    Das andere Ende steckt in der Aussentasche des RS und ist somit auch mechanisch geschützt.


    previval.org/f/index.php?attachment/30313/


    Auf der Deckelklappe halten 2 Befestigungsgurte von einem Berghaus die Rolle fest.
    Das passt gut, geht schnell, die Gurte hab ich einfach in die Molle-Schlaufen gezogen.
    Noch die Gamaschen drunter, die kommen sowieso an die Beine.


    previval.org/f/index.php?attachment/30314/


    Und nochmal von der Körperseite.


    Ich denke, Problem gelöst. Praxistest folgt.
    Was sagt ihr?

    Wichtiger Hinweis, Danke!


    Muss ich gleich testen, befürchte aber schon, daß das Originalcover nicht mehr passt.
    Jetzt such ich erst mal ein paar Rödelriemen zum Kompaktzurren.


    Frei nach DAS BOOT:


    "Schei...e. ! Gear für Tausende Euro und alles was uns fehlt ist gottverdammter Rödelriemen für 10 Pfennig...!"




    - - - AKTUALISIERT - - -


    @ Survival


    Meinst du mit Rettungssack so eine Rettungsdecke Deluxe?


    Ich kann dir nur empfehlen, das Teil mal im Grünen auszuprobieren.
    Ich habe im jugendlichen Leichtsinn mal versucht, eine Nacht (spätes Frühjahr) nur mit einer Rettungsdecke zu verbringen.


    Schnell eingeschlafen, da kuschelig warm, schnell aufgewacht, da patschnass, lange gefroren, da nass und kalt.
    Nie wieder.
    Wenn man nur 48 Stunden unterwegs ist, mit dementsprechender körperlicher Belastung und solchen "Erholungsphasen" ist man schnell am Ende.


    Ergänzung:
    Naja, das Originalcover passt mit Ach und Krach drüber, aber schön ist was anderes.



    Gruß,
    Maro