Beiträge von T I D

    Mein ältester Benzinkanister enthält Benzin aus dem Jahre 1997 -> läuft, brennt


    In meinem Zweitaktenders -Aggi ist seit 2012 eine zeitgenössische Mischung drin, da ich es nur einmal im Hahr für ne halbe Stunde Probelaufen lasse, ist der Tank noch lange nicht leer. -> läuft problemlos


    In unserem 4Takt-Aggi haben wir Sprit aus 2016 -> läuft ohne Prbleme.


    Was ihr immer habt ;-)


    PS: Bei allen Zweitaktern, bei denen es möglich ist, sperre ich den Benzinhahn und lasse die Vergaser dann leerlaufen.


    Gruß


    TID

    Das Wichtigste ist nach meinem Dafürhalten immer vom schlechtesten Fall für den Einzelnen nach oben hin aufzubauen:


    Der schlechteste Fall ist, das man mit Familie oder auch alleine zu Fuß unterwegs sein muss.

    Hier mal die Abfolge von Unten nach Oben:


    1. EdC

    2. Rucksack

    3. Fahrad

    4. Auto

    5. Eigene Ausweichquartiere

    6. Haus/Eigenheim/Wohnung


    Was hier nicht berücksichtigt ist, ist die Kreditkarte als Synonym für Gold, Bargeld etc. als n. M. E. wichtigsten Flucht Apparat.


    Interessanterweise hat iach in der Prepperszente seit ca. 2015 eingebürgert erst beim Auto etc ernsthaft Vorbereitungen zu treffen, das ist zumindestens mein Eindruck.


    Einen Rucksack, der fluchtggeignet und möglichst universell einsetzbar ist stellt man selber nach eigenen Bedürfnissen zusammen.

    Das dauert ziemlich lange, dahin zu kommen. A und I ist es meiner Meinung nach, mit dem Rucksack immer wieder viel und lange unterwegs zu sein, dann opti. Iert sich das mit der Zeit immer weiter. Finanziell sollte man nach meiner Meinung zwischen 1000-1500€ ansetzen.


    Bei den Lagerfeuer prepper ist es dann stattdessen ne Dielselheizung fürs Zelt oder irgendeine Aggilösung fürs Haus, weil die mögliche Notwendigkeit einer Flucht zu Fuß meiner Meinung nach aus Bequemlichkeitsgründen ausgeschlossen wird.

    Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang gerne an die HSP- Treffen bie J. P. ZURÜCK. Bei diesen Übungen hat man schnell sehr viel über seinen eigenen Rucksack gelernt.


    Gruß

    . Tid

    Bei uns ist alles wie immer, wir haben alles was an so brauchen könnte am Start, das Einzige was ich morgen sowieso erlidigen wollte, ist das ich die Rotation mal wieder mit 100 Litern Benzin und 100Litern Diesel auffüllen werde, das hat aber nix mit Corona zu tun.


    Gruß


    Tid

    Hallo Cephalotus

    Ich hatte ja auch geschrieben, daß ich mich auf eine Flucht Situation beziehe ;-).

    Die Angaben überprüfe ich übrigens auch regelmäßig praktisch. Im April bin ich wieder eine Woche unterwegs , auch nur mit einer schmalen Ausrüstung die ich auch bei einem unfreiwilligen ausweichen dabei hätte. Sprich neben Zelt und allem anderen ist auch das Essen für eine Woche dabei, so dass sie ich nicht einkaufen und so etwas muss. . Ein weiterer Vorteil von Kerzen ist, dass man sie so vergraben kann. Und sie trotzdem einsatzbereit bleiben..


    Gruß


    TID

    Desderman N wird nach meiner Erinnerung vom RKI als nur begrenzt antivirales Mittel geführt.

    Von daher würde icch es z.B. gegen Sterilum Virugard von Bode austauschen. Bei den FFP3Masken zwingend die Haltbarkeit überprüfen, da die Filterwirkung stark auf Elektrostatik beruht, die sich im Lauf der Zeit abbaut.


    Ich vermute, das die Desinfektionsmittel in Zusammenhang mit dem CORONA aktualisiert werden sollen. Einen echten Nachweis zur Übertragung duurch Schmierinfektion gibt es meines Wissens noch nicht. Von daher würde ich im Falle einer epidemischen Ausbreitung hier in Deutschland zunächst die Handdesinfektion hintan stellen, da bei Einsatz von antiviralen Handdesinfektionsmitteln oft der Säurelipidfilm der Haut in Mittelleidenschaft gezogen wird und ich so ein wunderbares Einfallstor für Infektionen schaffe. Handdesinfektion sollte daher immer ein Teil eines durchdachten Hautschutzplanes sein.


    Gruß


    T I D

    Um den energetischen Ansatz zu verstehen, ist es natürlich wichtig, zu wissen, wie die Energie denn verwendet wird und warum das bei mir hinlangt.

    Um in meinem Zelt eine echte Temperaturdifferenz von ca. 20-25°C zur Außentemperatur zu erreichen benötige ich, wenn ich im Zelt bin, ca. 400Watt.


    1. Einsatz des Propan (240g)

    Wie Cephalotus schon schrieb, benötigt man ca. 25g am Tag für Wasser.

    Um gleichzeitig noch was davon zu haben, bereite ich mein warmes Wasser ausschließlich im Zelt zu. Der Brenner läuft dazu auf kleiner Flamme mit ca. 400W im Innenzelt.

    25g * 12,7W/g= 300W/h / 400W= 0,75h oder 45min Brennerbetrieb am Tag.


    2. Einsatz des Paraffins

    Es werden auf keinen Fall Teelichter verwendet. (14g Paraffin/Teelicht, Leistungsabgabe ca. 40Watt)


    Christbaumkerzen á 11g oder 22mm Tafelkerzen á 44g mit RAL-Docht

    Abbrandzeiten: Christbaumkerze ca. 90min, Tafelkerze ca. 6h, Leistungsabgabe ca. 100Watt/h/Kerze


    600g*12,7Wh/g=7620Wh/g = 7,6KWh


    600g/11g/Christbaumkerze= 54 Christbaumkerzen


    7600 Wh / 54 Christbaumkerzen = 140Wh/Christbaumkerze


    140Wh/Christbaumkerze / 1,5h/Christbaumkerze = 93W Momentanleistungsabgabe pro Christbaumkerze.


    5 Christbaumkerzen am Tag = 466Watt Heizleistung für ca. 1,5h


    Zusammen mit dem Brenner kommt man dann auf ca. 2:15h in denen man pro Tag heizt.


    Das ist in der Realität bei mir meist weniger, da es abends hier derzeit nur sehr selten um den Gefrierpunkt ist und ich daher natürlich weniger Kerzen nutze. Dafür hatte ich es beispielsweise Anfang Januar in der Rhön in einer Nacht unter -10°C und da habe ich mir den Luxus gegönnt sehr verschwenderisch mit der Energie umzugehen. Ich hatte ne Primus Gaslaterne an, 4 Christbaumkerzen und habe vorm Schlafen mein Zelt für eine Stunde auf +25°C gehalten, am nächsten Morgen auch noch einmal eine 3/4-Stunde auf ca. 20-25°C (knapp über Liegehöhe, oben im Zelt wesentlich wärmer) um den Schlafsack durchzutrocknen und Tee zu machen etc.

    Verbrauch dabei: 4 Christbaumkerzen und 36g Gas.


    Gruß


    TID

    Mr_Water

    Das weißt Du aber nicht vorher und hier beginnt sich die Katze halt in den Schwanz zu beißen.

    Es hat sich irgendwie eingebürgert in irgendwelchen "Szenarien" zu denken. Die Realität zeigt aber, wenn man Katastrophen Kriege etc. betrachtet, das diese von den Betroffenen angenommenen Szenarien nie zutreffen.

    Beispiel:

    Du sollst auf Grund einer Evakuierung in einer Turnhalle untergebracht werden. (Erster Fehler nsch m.E. : Du lässt Dich fremdbestimmt internieren)

    Du hast also dafür alle Sachen parat, ok.

    Nun gibt es massive Reibereien und tätliche Angriffe in der Turnhalle (siehe Stadion New Orleans 2005). Du willst ausweichen, falsche Ausstattung, was nun?


    Ich denke eine sinnvolle Variante ist letztlich immer szenarienunabhängig.

    An diesem Punkt kommt man um einen Rucksack nicht herum. Man kann das alles sehr klein und unauffällig zusammen stellen, kostet dann halt richtig Geld, aber das sind Investitionen, die tätig man 1 mal.


    Beispiel:

    Zelt Nordisk Telemark 2 950g

    Matte Thermarest xlite 360g

    WM Antelope GWS 1100g


    Das kriegst Du verhältnismäßig klein im Rucksack unter, bist dann aber auch in der kalten Jahreszeit unabhängig.


    Wenn ich also mit meinem Rucksack in der Turnhalle bin und es schaffe raus zu kommen, kann ich witterungsunabhängig frei agieren.


    Das Ganze natürlich in zivil in einem unauffälligen Rucksack mit dem restlichen Gerümpel und Fressalien.


    Gruß


    T I D

    Auf einer Flucht, dem einzigen Anlass warum man im Ernstfall im Zelt wohnen sollte, sind Holzöfen nach m.E. eine schlechte Geschichte, da der Rauch des Feuers weithin wahrnehmbar ist. Ferner schluckt die Holzbeschaffung viel Energie, die dem Körper dann wiederum zugeführt werden muss.


    Ein kleines Zelt zu heizen ist hingegen kein Problem. Alle Angaben, die man auch hier in Bezug auf CO, CO2 und Feuchtigkeit durch Verbrennung von Kohlenwasserstoffen (Gas/Benzin) hier liest sind in der Realität nicht zutreffend.


    In meinem 1 Mann Rucksack befinden sich ca. 600g Paraffin und ca. 250g Propan, hiermit kann ich ca. 10 Tage komplett unauffällig und letztlich warm agieren (im Winter), das Trocknen von Kleidung und Schlafsack ist ebenfalls möglich.


    Die Plünnen mit irgendeiner Karre rumzufahren ist natürlich nett, nur endet dann das "Szenario" dort, wo es mit dem Fahrzeug nicht mehr geht.



    Gruß


    T I D

    Die Frage ist wie immer:

    Muss ich flüchten oder mich verkrümeln, oder werde ich fremdbestimmt evakuiert.

    Für letzteres braucht man einfach das Nötigste, das man ggf. auch in einen Rucksack packen kann.

    Für eine Flucht, u.U. zu Fuß sieht es dann schon wider ganz anders aus.

    Die Gewichtsfrage ist hier letztlich der bestimmende Faktor, da hierdurch sowohl die Reichweite als auch die Geschwindigkeit maßgeblich beeinflusst werden.

    Wie jeder das für sich klar bekommt, kann man nur anhand mehrtägiger Übungen mit entsprechenden Marschleistungen ermitteln. All das ganze Gepacke nutzt nichts, wenn man nicht damit rumläuft.

    Mittlerweile habe ich mein Rucksackkonzept soweit optimiert, das ich für Winter in unseren Regionen für 5 Tage vollautark inkl. Zelt, Schlasa, Kleidung , Brennstoff, Essen etc. bei ca. 12 Kg alles zusammen lande (2012 lag ich noch bei ca. 30kg). Der Rucksack ist sehr unauffällig und schmal, man kann gut damit laufen, wenn es nötig sein sollte.

    Von Gürtel und Westen halte ich nichts, da hierbei weder die Schlafsack-, noch die Unterbringungfrage geklärt werden kann.


    Gruß


    T I D

    Wenn aber dann seit 2016 nix geschieht, niemand aus falsch verstandener Toleranz etwas sagt, ergo alles unreflektiert so stehen bleibt, ist das schädlich für die Sache.

    Das ständige Relativieren hat noch nie eine Diskussion entfacht. Wie ich schon oft ausführte entsteht Entwicklung nicht durch Konsens. ;)


    Gruß


    Tid

    Vielen Dank für den praktischen Test. Bei mir spukte etwas ähnliches auch im Kopf rum, lediglich das Gewicht schreckt mit bisher ab. Sag doch mal wieviel ml in den Behälter passen und wie schwer er ist.


    Gruß


    Tid

    Wir haben 2003 mehrere Objekte im Auge gehabt, darunter eine Burg (Burg Kranichfeld in Thüringen) und einen ehemaligen Jagdsitz von Hermann Göring (Wilhelmsthal südlich von Eisenach). Dann entschieden wir uns für einen Resthof im Norden. Ca. 8km von hier entfernt besitzen wir noch ein Waldgrundstück mit Jagdhütte und Mobilehome direkt neben dem Jagdrevier.

    Also eigentlich toll, aber ich persönlich würde zurückblickend heute etwas kleineres kaufen. Son Siedlungshaus aus den 50er Jahren mit ein paar Nebengelassen find ich mittlerweile praktischer.

    Nie würden wir hingegen selber bauen oder in eine Neubausiedlung ziehen.


    Wenn ich Geld ohne Ende hätte, hätte ich auch Probleme, die ich heute nicht einmal kenne ;-)


    Gruß


    Tid


    Jemanden persönlich anzugreifen finde ja auch blöd, dennoch finde ich es wichtig klar Stellung zu beziehen.

    Der ganze Ansatz ist, wie ich schrieb schon im Ansatz völlig falsch und der Sache an sich schädlich.

    So etwas muss hart benannt werden können.

    Nur weil uns seit den 70ern das Vermögen für die harte Auseinandersetzung abhanden gekommen ist macht es die Sache ja nicht besser.

    Da stellt also jemand seine Meinung als Leitfaden für eine Gruppe in der Krisensituation ins Netz und man muss, wenn der Ansatz auch noch so dumm ist, immer schön sachlich warm bleiben ?


    Das ist falsch.


    Organisation auf Gruppenebene im Vorfeld zu planen funktioniert eigentlich nie, weil keiner weiß was geschieht. Wichtiger ist ergo, jetzt ein soziales Netzwerk aufzubauen, was dann. Hoffentlich auch in einer Krise funktioniert und solidarisch interagiert. Dann wird es auch einen gemeinsamen Kodex geben.

    Für den braucht man jetztaber nicht Uniformregeln, Taschenkarten und den anderen Kram.

    Wenn zu mir einer käme und mir dann im nächsten Schritt wahrscheinlich noch erzählen würde wie seine Gruppe die Verteilung der Lebensmittel aus dem Supermarkt organsieren würde, was blieb dann, als sich betroffen abzuwenden und alle Prepper in der Kategorie Aluhutträger anzusiedeln ?


    Gruß


    Tid