Beiträge von T I D

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    Dafür brauche ich keinen Ultraleicht-Campingkocher, weil ich bei meinen Bergtouren lieber in einer Hütte zum Linsentopf einkehre, als selber zu kochen. Ebenfalls keinen Superdaunenschlafsack bis minus 20 Grad, da ich maximal damit plane, diesen Schlafsack entweder beim Blackout Zuhause oder im Sommer im Zelt zu verwenden.

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    Das mit dem Planen einer Katastrophe ist ja immer so eine Sache.

    "Jeder hat einen Plan bis er den ersten Schlag ins Gesicht erhält."

    (ich glaube das war Mike Tyson)


    Für mich liest sich das sehr unvorbereitet ;-)


    Gruß


    Tid

    Die Beantwortung einer solchen Frage finde ich recht schwierig, denn hier stellt sich sofort die Frage, wo man mit der eigenen Vorbereitung anfängt und so man aufhört.

    Von meinem, unseren Standpunkt aus bereiten wir uns so vor, daß ein zivilisatorischer Zusammenbruch, ausgelöst wodurch auch immer, das Schlimmste zu erwartende Ereignis ist.

    Wenn man so an die Sache rangeht, ist es in meinen Augen eigentlich müssig darüber nachzudenken, wie man die Ausrüstung klein hält. Vielmehr kommt man schnell zum Punkt "haben ist besser als brauchen"

    Um auf das Thema zurück zu kommen, so liegt ca. 70-80% an Ausrüstung ungenützt auf Lager.


    Das verschiebt sich aber auch alles im Laufe der Jahre. So habe ich hier in der geheimen Abseite noch ca. 30Kisten mit Erste-Hilfe-Material und medizinischer Ausrüstung stehen. Die waren mal vor 10-12 Jahren Teil einer Idee, das wir im damaligen Gruppenenrahmen alles vorhalten wollten. Mit den Weggang der Ärzte hat sich das dann relativiert, da ich zum Beispiel kein Narkosegerät anwenden könnte und wir seit dem auch keinen Zugriff mehr auf Betäubungsmittel mehr haben.

    Es stört ja aber auch ncith weiter.

    Sdrahtrollen stehen zum Beispiel auch nur rum, könnten aber wichtig werden.

    Was ich ständig nutze ist unser Gasherd, unseren Ofen etc.



    Gruß



    Tid

    Mein Rucksack wiegt für den Winter inkl Lebensmittel und 2 Litern Wasser mittlerweile zwischen 13 und 14kg für 10Tage. Damit komme ich je nach Gelände ca. 200-240km weit.


    Gruß


    Tid

    Ich habe noch ne "ungebrannte" der Bundeswehr inkl. allem Zubehör eingelagert :-)

    Insgesamt haben wir 8 oder 12 von den HK500-Krachern, die habe aber in Bezug auf Vorbereitung bei uns nur noch eine untergeordnete Funktion haben.

    Zum einen, weil die Brennstoffrage im Ernstfall nicht so einfach ist, zum Anderen, weil die Lampen halt Diven sind.



    seance

    genauso wie auf dem Foto abgebildet halte ich es auch. In der Hütte habe ich dann das Ofenrohr mit Knie, das ich im Bedarfsfall drauf stülpe.

    Kann ich mal Fotos von machen.....



    Gruß



    TID

    Zunächst einmal spricht das nicht gerade für den Sippenführer, wenn ein Mädchen mit falscher Ausrüstung unterwegs ist ;-)

    Schön das Du ihr geholfen hast.

    Eine eierlegende Wollmichsau gibt es eigentlich nicht, so wie immer. Ich nutze hauptsächlich Thermarests von Uberlite über xtherm, xlite bis zu den schweren Modellen. In Bezug auf die Prepardness ist diese Matte nach meinem Erachten die, die man am Ehesten in die Kategorie "Wollmichsau" packen kann:


    Therm-a-Rest NEOAIR ALL SEASON SV bei Globetrotter Ausrüstung


    Leider hat man die wohl aus dem Programm genommen. Sie ist recht robust und man hat sie schnell aufgeblasen und ebenso schnell sehr leise entleert.



    Gruß


    TID

    Die Frage ist ja, wozu der Schlafsack dienen soll. Das gezeigte Modell ist für den Sommer bestimmt ganz nett, wenngleich ich denke, das es viel zu schwer ist.

    Ich habe von Grüezi schon des Öfteren Schlafsäcke in der Hand. Überzeugend fand ich das alles nicht. Letztlich versuchen die durch Wolle ein Alleinstellungsmerkmal zu generieren.

    Was einen hellhörig lassen werden sollte ist die Stellungnahme des Testers im Video:

    Sinngemäss:

    Er ist seitenschläfer, morgens begann es zu frösteln, aber nicht schlimm, hat sich dann umgedreht...


    Auf deutsch, er ist wach geworden und hat nicht erholsam. durchgeschlafen.

    Das ist ja eigentlich nicht das, was man möchte.


    Ich finde ihn von den Daten nicht performant, 4grad plus bei 1500g ist schlecht.


    Gruß


    Tid

    Ich kann mich da littlewulf nur anschließen. Ich abe auch den Eindruck, daß diese "Verknappung" latent geschieht. Mir geht es auch so, das mir auffällt, daß bestimmte Produkte plötzlich nur zu bestimmten Zeitpunkten verfügbar sind.

    Ich hoffe nur, daß das ein temporärer Sachverhalt ist, da man ja nur immer für eine gewisse Zeit eigene Vorräte anlegen kann.


    Gruß


    Tid


    Ps: was wir seit c machen ist, daß wir Sachen wie Nudeln, Reis, Haferflocken etc. online ordern, da hat man dann keine fragenden Gesichter an der Kasse

    Zuverlässigere Alternative wäre eine Coleman Benzinlaterne.

    Mit ner normalen bekommt man 73g Benzin pro Stunde verfeinert, was ca 850Watt entspricht.

    Ich halt es so wie Arwed51



    Gruß


    Tid

    Ben

    Ich fand schon, daß der unten zitierte Beitrag einen Themenbezug hatte...

    ... wie dem auch sei, hier nun die Fakten:

    IMG_20211004_192249.jpg

    Sicumatic Schnellkochtopf mit 2 Liter Kaltwasser aus der Leitung auf Kocher Soto Stormbreaker befeuert von einer harmlosen Butan/Propan-Mischung.

    IMG_20211004_192541.jpg



    1. Durchgang mit verschlossenen Deckel bis zum Abblasen des Ventils


    IMG_20211004_194219.jpg

    Ablasen bei ca. 1,8Bar Innendruck was circa 120Grad Celsius entspricht nach

    IMG_20211004_194304.jpg

    19:20min

    Gasverbrauch ca. 30g


    2. Durchgang mit offenem Deckel 3min sprudelnd

    IMG_20211004_202608.jpg

    Nach ca. 16min Bläschenbildung...


    IMG_20211004_204017.jpg

    ... Nach ca. 30min siedet das Wasser.


    Es blubbert zwar mehr, die gemessene Temperatur steigt aber nicht über :


    IMG_20211004_204133.jpg


    Nach 3min blubernd siedend Abbruch.


    Gasverbrauch in insgesamt ca. 35min : 46g.


    Auswertung:


    2Ltr Wasser auf ca 120 Grad:


    Energieaufwand ca. 360Watt, garantiert steril ;-)


    2Ltr Wasser im selben Setup herkömmlich auf über 80Grad für mehrere Minuten erhitzt:


    Energieaufwand ca. 552 Watt.


    Gruß


    Tid


    Jongleur

    Ausbuddeln von Dosen finde ich auch doof 8)

    Wenn Strom da ist, wird es kaum zu einer Kontamination des Trinkwassers kommen.

    Sollte das dennoch der Fall sein, fahre ich in den Supermarkt, kaufe mir Bier und Wasser und schaue weiter Netflix.


    Ich finde die sogenannten "Szenarien" hier in letzter Zeit immer unwirklicher ;-)


    Auch wenn ich so etwas höre, das man Wasser einkocht, dann ist das natürlich eine Möglichkeit, so wie es auch eine Möglichkeit ist, sich den Hut mit dem Bagger aufzusetzen. ;-)


    (Also 4 Glas á 1 Ltr am Tag pro Person, oder 28 Gläser pro Woche. Da kann ich mir nur sinnvollere Methoden ausdenken. Zum Beispiel einfach Wasser einen sauberen Kanister ohne Micropur etc. einfüllen und für Jahre stehen lassen. So mache ich das z.B. und hatte noch nie verdorbenes Wasser. )


    Wenn man also Wasser im Falle eines Falles, warum auch immer Abkochen muss, weil man eben kein Chlor oder so an der Hand hat, wenn man also irgendwie sehr wertvolle Energie dafür aufwenden muss, dann sollte man es so tun, das der Aufwand dort sehr gering ist.


    Opa:

    Thermoskanne und Tauchsieder wird energetisch kaum einen Unterschied machen, außer, das die Menge sehr begrenzt ist und der Energieeintrag annähernd der gleiche bleibt.


    Gruß


    TID

    So sah der Doseninhalt nach 3 Jahren stehen draußen im Wald nach dem Öffnen aus:


    IMG_20210918_130958[1].jpg

    Die Formfleischelement schwammen oben auf und hatten eine recht unappetitliche Farbe. Vom Geruch war aber alles ganz normal :-)


    IMG_20210918_131114[1].jpg

    Nach dem Umfüllen in den Topf sah es schon etwas besser aus.

    Da ich ja im Ernstfall nicht Energie in ein kaputtes Lebensmittel investieren will, habe ich das erst einmal kalt probiert und es schmeckte nicht ranzig oder so.


    IMG_20210918_132306[1].jpg

    Vermutlich durch das Erhitzen erhielt der Dosenmampf die erwartete Konsistenz und Geschmack.

    Es schmeckte ganz vorzüglich, wie bei einer neuen Konserve ;-).


    Die Dose hat von innen keinerlei Korrossionsspuren gezeigt:


    IMG_20210918_131925[1].jpg


    Also, wenn man im Ernstfall auch eine noch so vergammelte Dose findet, so sagt dieser Zustand kaum etwas über den Zustand des Inhaltes aus.


    Für Besitzer eines SOs kann es daher hilfreich sein, die Dosen bewußt äußerlich vergammeln zu lassen, da Otto-Normalbürger vor Gammeldosen eher zurück schreckt. (Geringeres Diebstahlrisiko)


    Gruß


    TID