Beiträge von T I D

    Einen Sender habe ich eingelagert. Schwierigkeiten habe ich mit der Langzeitlagerung von möglichst hirntoten Moderatoren. 8o


    Zum Kurbelradio:

    Ich halte alle diese Lösungen für Dreck.

    Man kauft sich einen vermeintlichen Vorteil durch mechanisch/technisch mangelhafte AusFührung.

    Mein Rucksacknotradio ist ein Grundig Yachtboy irgendwas aus den 80ern. Es läuft monatelang mit 2 aa Zellen.



    Gruß


    Tid

    tomduly

    Das mit dem Spritverbrauch ist natürlich der limitierende Faktor schlechthin. Mit den von Dir genannten Verbräuchen schließt sich das Quad dann ja von Hause schon einmal als Fluchtfahrzeug aus.

    Gepaart mit den anderen Nachteile in Bezug auf die Zuladung sollte einem schnell klar werden, daß ein Quad in unseren Breiten ein wirklich nettes Spielzeug ist, aber in Bezug auf Flucht etc. aber eben auch nicht mehr.


    Gruß


    Tid

    AndreasH

    klar könnte ich das machen, hab hier noch nen Laufradsatz mit passender Kassette auf Schotthorst Stahlfelgen mit 28er Contip GP 4000.

    Ich muss das mal testen´, wie da der "echte" Unterschied ist.


    Gruß


    TID

    Concideratus

    Klar, mit dem Rad komm ich ohne jede Schwierigkeiten zur mir in den Wald.

    Ich fahre es derzeit auf 23mm.Reifen. Ist der Waldweg einigermaßen fest, geht das ohne Probleme.

    Blöd wird es, wenn es sandig wird, da wäre eine andere Bereifung schon sinnvoller.

    Die Frage ist doch aber, was man hauptsächlich fahren wird?

    Bezüglich der Stabilität habe ich ja in dem alten RALEIGH-Rad einen guten Stahlrahmen aus Reynolds-Rohren gefunden, vielleicht geht es damit ganz gut.




    Gruß


    Tid

    Hallo Arwed51

    Bei uns fahren sehr viele Quads rum und dso habe ich da auch schon drüber nachgedacht. Von den Zulademöglivhkeiten wäre es für einen Einzelperson denkbar.

    Was mit hier nur auffällt, ist das die Quads anscheinend laut sein müssen, was ja einer unauffälligen Bewegung eher zuwider läuft.

    Letztlich ist es doch immer die Frage, wo man sich mit dem Gefährt größtenteils bewegt. Ist es wirklich der Wald oder doch eher die Straße? Für eine Person alleine wäre für mich z. B der Suzuki Jimmy die bessere Alternative....

    Sehr geländegängig, guter Witterungsschutz etc... Alltagstauglich..


    Gruß


    Tid


    Ps einige Quadfahrer berichten dann, daß auch das KSK und andere Spezialei heiten mit Quads unterwegs sind, blenden aber aus, daß da dann eine komplette Infrastruktur dahinter steht, die man als Zivilist üblicherweise nicht hat.

    Hallo Miesegrau,

    Ich kann mich noch gut Erinn are a

    ern, als Du Dein Trike gekauft hast. Die Frage bez. Der Ersatzteile sehe ich relativ entspannt. Was war bisher an Deinem Trike an Ersatzteilen fällig, ausser ggf Decken und Schläuchen?


    Was die Silhouette und die Windschnittigkeit angeht ist so ein Trike gewiss im Vorteil, nur leider ist es auch ncihtb gerade günstig in der Anschaffung.


    Bez. der Ausrüstung kann man ja zum Glück auch schon recht günstig relativ leicht weg kommen., man muß dazu halt dann die Sonderangebote abpassen ;-)


    UrbanTrapper

    Vielen Dank für das Teilen Deiner unfangreichen Erfahrungen. Das mit dem Rucksack kann ich bestätigen. Ich dachte mir vor ein paar Wochen, ich check das mal aus und bin ca. 40km mit Rucksack Vollausstattung Herbst/leichter Winter mit 11Kg für alles gefahren, das ging schon, aber ich hatte danach erstmal echt Schmerzen in der rechten Schulter, so daß ich das gleich verworfen habe.


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    Sitz gerade bei mir im Wald und sinniere beim Bierchen über das Thema...


    Gruß


    Tid

    Concideratus

    Ein Touren Rad habe ich auch, aber ich fahre überhaupt nicht gerne damit. Es hat eine 21 Gang deore-Schaltung, eine Federgabel, einen Nabendynamo, einen Gepäckträger etc etc, aber es ist behäbig und langsam, daher die Idee, es mit einem Rennrad zu machen.


    Lunatiks ,

    Genau das mich sichtbar machen habe ich eigentlich nicht vor, vielmehr möchte ich recht unauffällig, vielleicht eher ein bisschen abgerissen unterwegs sein, von wegen Flucht und so. Daher auch die Fahrt in Richtung Herbst zu machen, da es dann ja eher nicht mehr soviele Radfahrer gibt.


    Hier mal ein paar Bilder von dem alten Stahlrenner nach der "Renovierung) 😉:


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    Was das Gepäck angeht, will ich es sehr schmal halten, ein komplettes Flucht Gepäck mit Wasser und Nahrung bei maximal 10-12kg.


    Satteltaschen und so etwas möchte ich eigentlich auch nicht, sie verbreitern nur die Silhouette.


    Als "Flucht route" oder aber Fahrstrecke schwebt mir eine Fahrt von uns im Norden nach Frankfurt am Main vor, also rund 450-500km. Wenn irgendmöglich vollautark in maximal einer Woche.


    Gruß


    Tid

    Ich habe mal überlegt, mit dem Fahrrad etwas zu machen.

    Die Idee, die mich umtreibt ist so was wie Bikepacking, allerdings auch unter der Prämisse der Vorbereitung.

    Gerne würde ich das mal im Herbst ausprobieren. dazu habe ich vom Schrott ein altes Rennrad besorgt (Raleigh, ca. 1980). Das war ziemlich durch. Nun habe ich den völlig zerhackten Laufradsatz gegen einen passenden RIGIDA-Satz von 1985 ersetzt und es durch Tausch der Kette etwas aufgemöbelt.

    Nun muß ein passender "Gepäckträger" gebaut werden. Das anvisierte, zu transportierende Gewicht soll so um die 10Kilo liegen.


    Wie sind eure Erfahrungen mit Bikepacking, hat das schon jemand gemacht?



    GRuß


    TID

    Hallo Henning

    das mit den Pferden und der alten Technik wird eigentlich nirgendwo ernsthaft versucht, wenn es darum geht, beispielsweise eine Bietergemeinsvhaft von sagen wir mal 100 Ernteanteilen zu versorgen. War bzw. ist aber im Marketing ein nicht zu unterschätzende Effekt. Besser Bilder vom Fendt Dieselroß und Pferden als vom 2015er Deutz Agritron :-).

    Was hingegen funktioniert ist das biodynamische Verfahren und das wird auch hinlänglich praktiziert.


    Krisensicher ist es nach m. E. nicht, da ZB weiterhin DIESEL und externe Energie genutzt werden muss, die im ShTF-Falle wahrscheinlich nicht zur Verfügung steht, da der Hof sie nicht ausreichend bevorratet.

    Wenn man nun aber die Bietergemeinschaft darauf anspricht, die Versorgung auch in einer Krise zu versuchen aufrecht zu erhalten und darum mehr, bzw. anders zu investieren, ist die Reaktion ähnlich wie bei Corona, 95% sagen das tritt eh nicht ein etc..

    Wenn Du das dann beispielsweise bei einer Bieterversammlung ansprichst, wirst Du angeschaut als kämst Du vom Mond oder hättest nicht alle Tassen im Schrank ;-).


    Es hängt aber maßgeblich vom sozialen Verbund der CSA ab. Wir haben das ja nur in den ersten Jahren gemacht, mittlerweile musst Du Dich beispielsweise bei SoLawi, bei der wir waren um einen Ernteanteilen bewerben und wirst dann ggf. aufgenommen, wenn alles passt.


    Gruß


    Tid

    Klar ist das so, ist mittlerweile ein gut gehendes Unternehmen. Wenn man als SoLaWi was werden will, muss man sich schon breiter aufstellen.

    Hier mal der erste Bericht zum Hof Pente aus dem Jahre 2011:


    Hier ein aktuelleres Video zur Stiftung Pente:



    Das hat sich zum Wohle des Hofes und der Idee wirtschaftlich recht gut entwickelt.


    Krisensicher ist das nicht und hat ja letztlich auch nichts mit der Eingagnsfrage des Threads zu tun.


    Gruß


    TID

    Genau die von Kcco120 geschilderte, nicht wahrgenommene Position des Ernteanteilinhabers im Unternehmen ist vielen nicht klar.

    Für manche scheint es ein Bio-Bio Einkauf zu sein. Sprich man ist jetzt noch besser als der, der seinen Biokram im Laden kauft.

    Vergessen wird hingegen, daß das Hofpersonal auch gerne eine Sozialversicherung hätte und auch so etwas wie einen gerechten Lohn, obwohl die nur in Alternativlook rumlaufen ;-).

    Genau diese Sachen sind es, die aus dem Idealismus des Anfangs schnell eine wirtschaftlich zu führende Institution werden lässt.

    Das habe ich nun bei mehreren Projekten, bei denen ich von Anfang an dabei war erlebt. Ich finde das nicht schlimm, weil ich mir dessen bewusst bin. Viele der Idealisten haben dann so ihre Schwierigkeiten, wenn sich herausstellt, das die tolle Idee eben doch nur im gesellschaftlichen Kontext funktioniert.



    Gruß


    Tid

    Hallo UrbanTrapper

    Ich denke garnicht mal, das das etwas mit "Härte" zu tun hat, vielmehr zeigt sich einfach, daß wir fast alle in einer Art "Wasch mich, aber mach mich nicht naß" - Welt sozialisiert wurden, was im Falle der "Nichterfüllung" dann zum üblichen Verhalten führt.

    Bei uns in der SoLaWi kostete ein Ernteanteil ca. 80€ im Monat, wenn dann naturbedingt nix kam, und man dann beispielsweise für die ganze Familie 4 Anteile hat, dann ist das schon doof.

    Wir sind letztlich auch deswegen ausgestiegen, weil die soziale Struktur eben nicht "krisensicher" war und wir das Geld auch sinnvoller ausgeben konnten.


    Ich denke man sollte bei der Vorbereitung emotionsfrei und pragmatisch vorgehen.



    Gruß


    Tid

    AlienTF

    Um auf Deine Frage bez. der Einlagerung von Kerzen zu antworten, so ist es doch immer die Frage, wie der Einzelne seine Prioritäten setzt.

    Für mich spielen Kerzen nur eine sehr begrenzte Rolle für meine Zeltheizgeschichten. Derzeit habe ich dafür ca. 80 x 40 Christbaumkerzen und ca, 200 Tafelkerzen liegen, also ein eher bescheidener Vorrat. Die Christbaumkerzen habe ich mal von 2 oder 3 Jahren im Abverkaug beim Hornbach für 1Euro die Packung bekommen...


    Ich war im Dezember in der einen kalten Nacht, die es gab ;-), durch Zufall mit meinem Rucksack in Rhön unterwegs, wir hatten bis zu. -13°C in den frügen Morgenstunden. Ich habe 5 Christbaumkerzen und 56g Gas gebraucht, um warm einzuschlafen und durchgewärmt den neuen Tag zu beginnen. Habe daher ca. 50 Christbaumkerzen dabei, das sind wiederum ca. 550g Paraffin, oder ca. 7Kw Heizleistung bzw. ungefähr 17Stunden Heizleistung mit 400Watt.


    In einem Bergwerk oder einer Höhle wäre es ungleich schwerer, das so zu sehen, außer man geht wieder so tief runter, das es von Natur aus schon warm ist, was allerdings wieder das Vorhandensein von Fahrten oder Abseiltechniken bei seigeren (senkrechten) Schächten, wie z.B. im Kali notwendig macht. Ideal sind Altbergbaue mit tonnlägrigen (schrägen) Schächten (Oft Wetterschächte). Diese gehen dann aber oft nicht tief runter, sondern weit, hier sind Erzgruben, idealweise im Rotliegenden statisch ideal, wenn es um Einschlagszenarien geht.



    Gruß



    TID

    Wir waren bis 2014 aktive Mitglieder in einer SoLaWi.

    Ich war zum Beispiel in der Vereinsführung tätig.


    Zur SoLaWi sind wir irgendwann 2011/12 gekommen, da gab es im Münsterland den Hof Pente, ein Freund besuchte die da, hat sich alles angeschaut und die Idee für gut befunden.


    Hier in der Nähe gab es dann eine SoLaWi, die gerade damit begann. Wir haben uns da dann mit reingehängt.

    Das System damals:

    Es ist eine begrenzte Größe Acker- bzw. Gartenland vorhanden. Dieses wird vornehmlich mit robusten, ortsüblichen, somit auch alten Sorten bepflanzt, eine Düngung mit Chemie, bzw. der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln entfällt.


    Die Erträge werden in sogenannte "Ernteanteile" aufgeteilt, die dann von den "Kunden" langfristig erworben werden können. Es gibt dann beispielsweise mehrere Depots, in denen die Kunden dann wöchentlich ihre Ernteanteile abholen können.

    Das mit den Depots hat den Vorteil, das die Depotmitglieder wiederum auf der Depotebene die eingegangenen Ernteanteile und ihre Inhalte nach eigenen Präferenzen tauschen können etc..

    Der Hof bot auch Mitmachveranstaltungen an, wobei der Nutzen hier nicht direkt der Erzeugung zu gute kam, da es nicht wirklich etwas bringt, nichtgärtnernde Städter in der Landarbeit einzusetzen, vielmehr ging es hier um die sozialen Aspekte.


    Mein persönlicher Ansatz war, in der SoLaWi ggf. ein funktionierendes System für den Fall einer Krise zu finden.


    Dies ist definitiv nicht der Fall.


    Warum nicht?

    Unsere SoLaWi verfügte seinerzeit über ca. 140 Ernteanteile. Ein großer Teil dieser Ernteanteile war in den "Hip-Vierteln" der nächsten größeren Stadt angesiedelt, wodurch eigentlih eine gute Basis gegeben war.

    Das Wesen der SoLaWi, wie ich es verstand, bestand darin, mit dem, was die Natur jahreszeitlich so abgibt, klar zu kommen. Sprich im Sommer, kann man das Füllhorn der Ernte geniessen, im winter beschränkt sich das Angebot auf Pastinacken, Petersilienwurzeln, Zwiebeln, ein paar Kartoffeln, das aber zum gleichen Preis für den Ernteanteil.

    Das Ganze funktionierte in unserem Falle allerdings nur durch weiter bestehenden Einsatz von Diesel für den Traktor und Betrieb von diversen Brunnen.


    Im Jahre 2013 hatten wir ziemliche Mißernten durch Schädlingsbefall und Schimmel und Pilz, das hieß, das die Ernteanteile auch im Sommer nicht gerade üppig ausfielen.

    Nach dem Saisonende, bzw. im Winter fand dann die Bieterversammlung statt. Dort treffen sich die Ernteanteilinhaber um zu beraten und zu erläutern, wie es nun weitergehen soll, was geändert werden soll, wie teuer soll der Ernteanteil in der nächsten Saison sein. Der Verein legt dabei seine Zahlen offen etc., letztlich also eine gemeinsame Strategiebesprechung.

    Wir hatten im Vorfeld schon Rückmeldung von Ernteanteilinhabern, die sich beispielsweise wünschten, das Kartoffeln zu gekauft werden sollten, bzw. anderes Gemüse und Brot. Es wurde im Vorfeld darauf reagiert, das mit einer SoLaWi in direkter Nachbarschaft ein Übereinkommen bez. Brot getroffen werden konnte.


    Die Stimmung in der Gemeinschaft war so, das man im sommer während eines Hoffestes, noch lustig insistierte, wie toll das doch alles sei, in der Gemeinschaft und das man darüber nachdenken sollte, die Wirtschaft auf Pferdewirtschaft umzustellen etc.. (Wäre so nicht denkbar, brauchten mindestens noch mal 4 Hektar dazu an Weide, aber es träumt sich halt schön ;-) ).

    Min Standpunkt war immer, das wir da hart bleiben müssen. Unsere SoLaWi kann das und das an Erträgen bieten, damit müssen wir klarkommen. Wenn die Natur uns, als SoLaWi, einen Strich durch die Rechnung macht, ist es halt so und wir zahlen dann halt für nichts, damit der Betrieb weiter gehen kann. Dadurch lernen wir zu improvisieren, etwas anders zu machen, sprich wir entwickeln uns.


    Bei der letzten Bieterrunde, bei der ich dann anwesend war zeigt sich dann, wie es wirklich ist. Die Ernteanteilinhaber beginnen Kosten versus Ertrag aufzurechnen. Die SoLaWi muss reagieren, um keine Kunden, und vor allem nicht die Reputation zu verlieren.

    Letztlich wurde beschlossen, in schwierigen Zeiten Gemüse dazu zu kaufen, gleiches galt für Mehl und Brot etc. (Aber alle Produkte immer im Kontext mit anderen SoLaWis). Es ging da heiß her und ich erinnere mich, das ich dann einfach gegangen bin, da bei den Bietern überhaupt kein "Krisenverständniss" vorhanden war. Letztlich alles nur Konsumenten mit Öko-Anstrich. Ich erhielt z.B. voll Gegenwind, als ich beispielsweise anführte, das ich gerne meine Anteile für nichts bezahle, damit es weitergehen kann. Es ging also, wie immer in erster Linie um Leistung und Gegenleistung.

    Die SoLaWi musste darauf eingehen, was für den Verein auch richtig war, denn letztlich ist eine SoLaWi auch nur ein Wirtschaftbetrieb, wie alle anderen auch, der durch das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage am Markt existiert.


    Was ich damit sagen will:

    Im Hier und Jetzt ist die SoLaWi eine tolle Sache, um z.B. alten Saaten und Techniken zu bewahren.

    Im Krisenfalle geht die SoLaWi genauso platt wie jedes andere Unternehmen auch.


    (Die SoLaWi, bei der wir damals engagiert waren, ist weiterhin existent und steht mittlerweile auf festen Füßen :thumbup:)


    Gruß


    TID

    Hallo Henning,

    600m über Fahrten nach oben ist schon eine echte Herausforderung, muss man sich halt Zeit nehmen. Ich bin letztens 150 per Hühner Leiter (Söll-Leiter) nach oben, da war ich auch extrem durch.

    Bei Kali has Du da wiederum das Problem, daß es so extrem trockene Luft ist.

    Ich war mal Anfang des Jahrtausends irgendwo Richtung Ruhrpott im Kali, wo die US-Armee nach Kriegsende ihre alten, defekten Fahrzeuge vor der Rückfahrt in die USA in einer Kaligrube entsorgt haben. Da standen bestimmt 200 Fahrzeuge unterirdisch rum, aber alles extrem auf, was nicht aus Metall war,. Ich hatte mich gewundert, da Z. B. die Gewebe und teilweise vorhandenen Sitzbezüge oder auch die Reifen bei Druck direkt zerbröseln. Der Steiger meinte, es läge an der extrem trockenen Luft. (war glaube ich 300m untertage)


    Gruß


    Tid


    (ich meine es war die U-Verlagerung Gepard- ks Borth in Rheinberg, Weiss es aber nicht mehr genau...)

    Bezugnehmend auf die Ausgangsfrage bez. Bob für Höhle etc. zeigt sich nach m. E. doch ganz gut wie anders es ist, sich auf einen längeren unterirdischen Aufenthalt vorzubereiten. Hier ist die Temperatur und die Feuchtigkeit letztlich der limitierende Faktor.


    Gruß


    Tid

    LoneWolfTactics

    Das mit den Grablichtern würde in der Höhle für ein kleines Zelt schon gehen. Man müsste halt entsprechend viele aufstellen (9-10 Stück) um die 400Watt zu bekommen.

    Ansonsten liegen die Vorteile ja auf der Hand, die Flamme ist gekapselt, die Kerzen brennen recht lang.


    Hier eine kurze, überschlägige Berechnung des Kerzenbedarfs:


    PAPSTAR Grabkerze 6,4 x 12x8cm


    Die Füllmenge an Paraffin misst ca. 6x8cm

    Menge in qcm= 3 x 3 x 3,1415 x 8

    Das sind ca 226qcm oder 0,226Ltr


    Die Dichte von Parrafin beträgt 0,810kg/Ltr.

    Also: 0,226 Ltr x 0,81Kg/Ltr =rund 180g (die ltr kürzen sich weg)


    Heizwert Paraffin ca 12,5KW/Kg oder anders ausgedrückt : 12,5W/g


    Energiegehalt des Grablichtes:


    180g x 12,5W/g = 2250W (g weggekürzt=


    Würde man das Paraffin des Grablichter in einer Stunde abbrennen, hätte man eine Leistungs(Wärme) - Abgabe von 2,25Kw/h

    Im Zelt wäre es bullenwarm :-).


    Nun ist das Grablicht allerdings auf Dauerbrand ausgelegt, sprich es brennt bis zu 50h.

    Bezogen auf die Energieabgabe des einzelnen Grablichtes ergibt sich daher Folgendes:

    2250W/h : 50h = 45W


    Also im Bereich der Wärmeabgabe eines Teelichter, daher ca. 9-10Grabkerzen um die 400W zum Heizen des Zeltes zu erhalten.


    Gruß


    Tid


    Ps: Willkommen im Forum 8)