Beiträge von Mr.Burns

    Wenn ich laufen gehe, normalerweise 10km, also eine knappe Stunde (je nach Strecke und Motivation).
    Selbst im Sommer habe ich nichts zu trinken dabei, ich trinke vorher und hinterher.
    Bei längeren Strecken (Halbmarathon) war ich schon froh, dass es an der Strecke etwas zu trinken gab.


    Als ich in Mali war, hatte ich immer etwas zu trinken dabei, nach höchstens 2km musste ich da trinken weil so viel Staub in der Luft war. Ich hab da immer eine 0,5L Flasche genommen, einen Schluck getrunken und dann die Luft aus der Flasche gedrückt - eben um das Schwappen zu vermeiden.
    Die Gürtel mit den kleinen Fläschchen, muss man probieren wie es einem liegt. Ich mag z.B. einen Camelbag nicht - ich will beim Laufen die Schultern frei haben.

    Wenn man sich ein realistisches Szenario zusammenstrickt und sich nicht völlig vorhersehbar verhält, braucht in meinen Augen vor WBG und Co keine große Angst zu haben. Wer steht ständig in seinem Haus, über mehrere Wochen und auch sonstiger Bedrohung und Beschäftigung den Tag über und kontrolliert alle Grenzen des Grundstücks? Das kann keiner durchhalten.


    Wenn man natürlich davon ausgeht, dass ein Jet mit IR+Bildaufklärung im Pod unterwegs ist, der keinen anderen Auftrag hat als einen zu suchen, dann ist vermutlich alles zu spät. Dann ist die beste Tarnung doch die Großstadt, wo man nur eine Wärmesilhouette unter vielen ist. Oder, wenn ein Ziel derartig aufwändig geschützt wird, muss der geneigte Prepper evtl einen anderen Weg nehmen oder nicht gerade versuchen in Fort Knox oder vergleichbares einzudringen...

    Der Ort ist für mich nahezu ideal - und auch wenn ich der Meinung bin dass ich mit Karte und Kompass halbwegs ordentlich umgehen kann, schadet dennoch eine Auffrischung und Übung nicht.


    Wenn der Zeitpunkt passt bin ich dabei - ob ein Zeitpunkt passend ist kann ich gerade auf Grund der Flüchtlingslage aber nicht weit im Voraus sagen - leider.


    Burnie

    Kostet nichts? Bzw sind sowieso da?
    Da denkt jemand wie ein richtig alter Soldat - aus Zeiten als man noch GWDL ohne Ende hatte


    4000 Mann in Bereitschaft kosten:


    4.000 * (12h+24h+24h-10h)/8 = 25.000h



    Das entspricht ca 3000 Tagen Urlaub, die da auf einen Schlag aufgebaut werden - und dann haben die Soldaten noch nichts gemacht.
    Werden Sie abgerufen wird es noch deutlich teurer...



    Zitat

    "Werden Soldatinnen und Soldaten durch Rufbereitschaft mehr als 10 Stunden im Monat in Anspruch genommen, ist die über 10 Stunden hinausgehende Zeit der Rufbereitschaft zu einem Achtel in Freizeit auszugleichen. "


    Und ein Wochenende mit dem Wissen zu verbringen, vielleicht in 3 oder 4 Stunden in der Kaserne sein zu müssen nach einem Anruf ist auch nicht so schön.


    Die Begeisterung und die Freiwilligkeit war bei uns eher gering (und sehr gering im Vergleich zu Flutkatastrophen oä)

    Das mit dem "Gegengift" ist soweit schon richtig.
    Bei einer Methanolvergiftung wird wenn noch möglich Ethanol gegeben, um den Abbau des Methanols zu verlangsamen und die durch die Abbauprodukte entstehende Vergiftung zu mildern/verzögert ablaufen zu lassen.


    An dem angesprochenen automatischen Temperaturhalten: Möglich im idealen System, immer. Bei realen Systemen nur bei sehr geringer Energiezufuhr möglich, wie oben bereits angesprochen. Es dauert eben eine gewissen Zeit.

    Vermutlich kommt auch noch erschwerend hinzu, dass in kleineren Gemeinschaften andere "ahndungswürdige" Dinge wie Selbst/Lynchjustiz entstehen, einfach auf Grund des Fehlens der polizeilichen/staatlichen Ordnung.


    In kleinen Ortschaften/Siedlungen die auch noch sehr ländlich geprägt sind und ohne größere Störgruppen auskommen, kann ich mir gut vorstellen, dass das ganze relativ lang verhältnismäßig friedlich bleibt.


    Wenn störende Gruppen, egal welcher Art, irgendwann zu groß oder zu stark werden, zerbricht das ganze Gebilde.


    Die "friediche" oder viel eher passive Gruppe ist sich, befürchte ich, auch nicht so einig um dann richtig zusammenzustehen und selbst dagegen vorzugehen.


    Aber auch in einer friedlichen Gruppe wird der ein oder andere unterdrückt werden oder enteignet nach einiger Zeit, wenn nur die große Masse der Meinung ist, es ist notwendig.

    Das ganze Problem hat sich erst richtig mit dem "Arabischen Frühling" entwickelt - und wie in diesem Zusammenhang Gaddafi weggebombt oder "entsorgt" wurde.


    Was hier sonst noch so nebenher unterstützt wurde an Umbrüchen, Staatsstreichen, Putschen oder Volksbegehren (jeder mag sich den ihm am besten gefallenden Begriff selbst auswählen) will ich gar nicht genau wissen.


    Seit diese bis zu diesen Zeitpunkt sehr sicheren, stabilen und undurchlässigen Staaten gestützt wurden hat der ganze Flüchtlingsstrom Fahrt aufgenommen.
    Diese Staaten im Norden Afrikas waren zwar eventuell nicht so strukturiert wie wir uns eine funktionierende Demokratie vorstellen, aber ob man von dieser Fläche Erde zum momentanen Zeitpunkt noch von einem funktionierenden Staat sprechen kann...
    Und in solchen instabilen "failing states" haben eben auch die Schlepper bzw Menschenschmuggler ein leichtes Spiel.




    Problematisch ist in meinen Augen auch, dass die Flüchtlinge schon als "Ausgegrenzte" ankommen bzw aufgenommen werden (dürfen nicht arbeiten, wohnen in Zelten, "müssen" den ganzen Tag irgendwo herumlungern vor lauter Langeweile)


    Zum eigentlichen Thema:
    Da die Flüchtlinge nicht dauerhaft in Ihren Unterkünften unter richtig schlechten hygienischen und ernährungstechnischen Zuständen eingesperrt sind (wie das in diversen Lagern war, auch auf deutschem Grund), mache ich mir da relativ wenig Sorgen. Eventuell bringen Sie etwas mit, ja, aber das kann jeder Urlaubsreisende oder geschäftlich Reisende genauso mitbringen.

    Es ist bestimmt auch noch nützlich, wenn ihr, vor ihr das Lager aufschlagt, die umliegende Umgebung besichtigt. Ich verwende hier absichtlich kein Wort wie absuchen oder bestreifen. Ihr sollt die Schweine nicht finden :)


    Einfach nur Präsenz zeigen, bisschen Krach machen, falls in einer Schonung schon Schweine drin sind, den eigenen Geruch verbreiten und damit den Tieren die Möglichkeit geben, euch rechtzeitig zu bemerken und auszuweichen.


    Schöne Grüße,
    Johannes

    Mitte/Ende Mai sind mir meine Gurken auf dem Balkon erfroren :verärgert:


    Momentan bin ich noch dabei, Tomaten und Chilies zu züchten, ebenfalls auf dem Balkon, auf Grund von Platzmangel...

    Er sagt nicht dass das jeder machen soll.
    Er sagt, dass er es tun würde.
    Wenn man sich mit Amateurfunk ein bisschen auskennt, ggfs auch die in der Gegend "interessanten" Frequenzen hat, kann das durchaus Sinn machen.
    Und ob man in Notfällen nicht auch als nicht-Funker funken kann ohne groß bestraft zu werden will ich nicht ausschließen. Und selbst wenn man sich entscheiden muss zwischen "Strafe für verbotenes Funken" und "mit gebrochenem Bein im Wald erfroren", fällt mir persönlich die Entscheidung nicht schwer.


    Zur Signalpistole.
    Macht in meinen Augen nur Sinn, wenn man externe Kräfte hat, die einen überwachen. So wie es früher auf Übungsplätzen der Fall war. Einmal "Mehrsternrot" = Notfall = alles hält an, kein Schuss bricht mehr, Unterstützung läuft an.
    Auf zufällige Hilfe würde ich mich da nicht verlassen - höchstens dass es jemand sieht, böse Jugendliche, Randalierer oder Hooligans verdächtigt und dann die Polizei ruft. Die dann evtl kommt und helfen kann - wenn sie einen denn findet.

    IMHO ist vieles was geschrieben wurde durchaus richtig - es gibt technische Mittel, vom Helikopter über GPS-gesteuerte Raketen und echt gute Wärmebildgeräte - aber welche Nation hat von denen genug um damit überall zu sein?
    In meinen Augen nicht einmal die Amerikaner und Russen gemeinsam - wenn es um eine richtige Eroberung geht. Stichwort "Boots on the ground".


    Hier kommen in meinen Augen dann auch wieder die alten Reservisten und schnell angebrüteten "Zivis" ins Gespräch.
    Nach einer ersten Welle mit Marschflugkörpern und Jets muss zwangsläufig eine zweite Welle erfolgen mit Kampfpanzern und was man sich sonst noch so in einem Krieg vorstellen will und kann. Wenn diese ersten beiden Wellen dann aber den regulären Feind bekämpft haben, bei der Bundeswehr die Kombattanten, gibt es ja noch viele versprengte Militärteile, Polizei, Kriminelle, Bürgerwehren, Jägervereine und sonstige, die vielleicht nicht sofort komplett aufgeben wollen.


    Und genau gegen die kann man die "Alten" dann gut einsetzen, als eine Art bessere Wach- und Schließgesellschaft. Patrouille laufen, Präsenz zeigen, kleinere Delikte ggfs. klären und bei größeren Problemen eben Verstärkung anfordern.


    Diese Kräfte müssten dann auch nicht mit modernster Technik ausgestattet sein - Uniform, Koppeltragegestell, Waffe und ein bisschen Funk sind völlig ausreichend.

    da ich mir den Mäher, der dir da für gröberes Gelände vorgeschlagen wurde angeschaut habe, habe ich direkt einen Tipp für dich was ich nicht kaufen würde.


    Einen Zweitaktrasenmäher.


    Normales Benzin setzt sich nicht so schnell ab, stinkt nicht so, kann man einfach so verwenden wie es von der Tankstelle kommt. Und im schlimmsten Fall kannst du den Kanister ins Auto kippen wenn es aus "Gründen" mal ganz leer sein sollte.


    In meinen Augen reicht ein normaler Rasenmäher völlig aus - ggfs mit Antrieb, das macht die Sache deutlich angenehmer wenn man das Gras etwas höher wachsen lässt oder der Garten am Hang liegt.


    Was sonst noch fehlt:
    eine Heckenschere
    ein Komposter
    viel Handgartenwerkzeug (Schaufel, Spaten, Rechen, Fächer, Schubkarre, Axt, Beil, usw)


    Gruß,
    Johannes

    Der Norden könnte sehr wohl den Süden oder etwas anderes alimentieren.


    Das funktioniert wunderbar "im Kleinen" und würde ebenso im Großen funktionieren.


    Es geht los in der Familie, im Dorf, weiter in Landkreisen und Bundesländern. Solange das ganze auf einem "sinnvollen" Schlüssel basiert und alle das Gefühl haben "wir bezahlen zwar mehr, werden aber NICHT ausgenutzt" ist alles gut.


    In meinen Augen ist das Problem, dass wir zwar eine Union sein wollen, aber dennoch keiner der Unionsteilnehmer Rechte und Prestige aufgeben will. Wenn man viele Dinge zusammenlegen würde, könnte man massiv Geld sparen und würde auch eine Kohäsion fördern.


    Ich habe mal einen Vortrag gehört, in dem es um ein ähnliches Thema ging. Teil war, dass der Betrag der für Politik aufgewendet wurde, in all den Jahren leicht gestiegen ist. Als dann die EU entstanden ist, ist der Betrag deutlich stärker gestiegen. Bereinigt um den Betrag der EU ist die Summe für "Politik Inland" wie vorher auch gestiegen.
    Jede Firma schafft durch Zusammenlegung von Filialen und den Aufkauf von anderen Firmen Synergieeffekte, durch die die prozentualen Verwaltungskosten sinken. Da eben viele Dinge nur noch einmal benötigt werden. Deutschland hat genau das Gegenteil geschafft...


    Da als Beispiel wo wir hinwollen immer die USA hergenommen wird:
    Es gibt eine US-Armee. Wir haben in Europa pro Land eine Armee und jede mit völlig unterschiedlicher, zueinander inkompatibler Technik. Nicht einmal dort, wo Kohäsion befohlen und auch massiv unterstützt wird (EUROKORPS, D/F-Brig, D/NL-Korps usw) funktioniert das wirklich.
    Es gibt in den USA einen Präsident, und der hat das sagen. Der Rest murrt zwar ab und an, aber im Großen und Ganzen steht eine Person an der Spitze. Bei uns stehen viele Staatschefs, Gremienchefs und andere nebeneinander, intrigieren und sprechen nicht mit einer Stimme.

    Der militärische Leistungsmarsch ist schon seit mehreren Jahren auf maximal 12km begrenzt (von früher max 30km), dafür aber mit 15kg Gepäck (früher 10kg).


    Mir persönlich war die längere Strecke mit dem wenigeren Gewicht deutlich lieber - aber machbar ist beides.


    Zum Rucksack:
    Um ihn auf Übungen herumzuziehen, vom Tonner zu werfen oder mit viel Gewalt in den Kriechgang beim TPz zu drücken ist er gut geeignet. Wenig Bänder die sich irgendwo verklemmen können, keine (superbreiten) Hüftgurte, kein Tragegestell aus Aluminium was sich verbiegt, allgemein sehr robust.


    Um eine reine Marschausbildung durchzuführen würde ich das Ding aber niemandem empfehlen. Der "Berghaus" mit dem Hüfttragegestell ist schon deutlich besser, und der ist noch deutlich hinter zivilen Äquivalenten zurück, die eben den Spagat Kompatibilität zwischen Koppel, Kampfmittelweste, Smock, Zusatzausrüstung nicht machen müssen.
    Der Bauchgurt am militärischen Rucksack ist eigentlich nur dazu da, dass der Rucksack nicht zu sehr anfängt zu hüpfen beim Laufen und ggfs. wenn man an einem Seil (Bärenhang) hängt, dass der Rucksack am Körper bleibt.


    Wölfe, also Scheuerstellen, habe ich nach Märschen schon viele gesehen. Aber im Normalfall zwischen den Beinen, an der Hüfte "gerutschte, bequem getragene Bekleidung" und auch an den Schultern. Dass aber da Teile mehr oder weniger operativ entfernt werden mussten habe ich noch nie gesehen. Noch nicht mal an den Füßen, als sich der ein oder andere die Füße komplett blutig gelaufen hatte...


    Mittlerweile laufe ich fast nur noch IVV oder IML Märsche, und in Vorbereitung auf diese eben ein paar Runden im Gelände. Gepäck 8 bis 10 kg.
    Aber anscheinend mit anderen Zielen als du, da ich währenddessen mehr als genug Zeit habe Fotos zu machen, zu reden, mal eine Wurst oder ein Bier zu konsumieren. Das in meinen Augen schönste am Marschieren. Man ist den ganzen Tag aktiv, nie oder selten außer Puste und kann sich voll und ganz auf die Landschaft konzentrieren.


    Johannes

    Wenn ich nachts im Dunkeln unterwegs bin mache ich mir eigentlich keine Sorgen dass ich überfallen werden könnte.


    Meine Bedenken gehen eher in die Richtung dass mich ein Radfahrer ohne Licht auf dem Waldweg oder Gehweg umfährt oder wenn ich weiter drin bin im Wald, dass ich in ein Loch trete und mir etwas an den Beinen oder Füßen mache oder dass ich mir einen Ast ins Auge ramme, oder vergleichbares.


    Heute getan: Endlich mal wieder die Laufschuhe ausgepackt und nach dem erzwungenen Winterschlaf (Krankheit, Arbeit und Schnee/Eis) endlich mal wieder Sport gemacht.
    Erschreckend wie viel man in nicht mal zwei Monaten abbaut...

    Ich sehe das auch so wie ksbulli.


    Bei Leasingrückläufern weiß man nie, wer das Auto wie gefahren ist und, was da eben erschwerend hinzukommt: Der der das Auto gefahren hat, wusste ganz genau dass er es nach 1 oder 2 Jahren wieder abgibt. Klar kann man Glück haben, das Auto wurde von nur von einem ordentlichen Fahrer gefahren, gehegt und gepflegt wie ein eigenes. Gerade bei Firmen ist es oft aber auch so, dass da jeder mal drauf darf, vom Lehrling bis zur Seniorchefin...


    Bei Mietwagen ist die Sache noch schlimmer. Ich hole mir ja keinen Mietwagen, weil ich damit mal kurz ein paar km machen will, sondern (auch) um meinem eigenen Auto große Strecken zu ersparen oder weil das ggfs gerade in der Werkstatt ist. Dann will ich das Auto aber auch nutzen und nicht vorsichtig einfahren. Ein Mietwagen mit 10.000 km wird genauso getreten wie einer mit 10, und wenn das heißt in Füssen auf die Autobahn und dann bis Flensburg immer am Maximum. Warum nicht, ist ja nicht meiner...


    Schlechter sind in meinen Augen nur noch die Fahrzeuge von Bw, DRK und diversen Behinderteneinrichtungen dran. Reparatur wenn nötig, nur nicht zu viel, werden kalt und ohne Rücksicht getreten und, in meinen Augen das Schlimmste, extrem viele unterschiedliche Fahrer. Pooling sei dank...


    Burnie

    wenn der Fall eintreten sollte, ist Schweinefett zu wertvoll um es zu verbrennen.
    Und auch die Abgase/Abluft aus der Massentierhaltung wird sich sehr schnell verabschieden, da die Massentierhaltung Strom braucht ohne Ende, und auch weitere Energiezufuhr im Sinne von Futterlieferungen, die "häufig" kommen müssen.
    Länger als zwei Wochen wird da auch ein gut vorbereiteter Landwird/Massentierzüchter nicht aktiv bleiben können.


    PS: Treibstoff für Agrar wird immer gefunden werden, ich erinnere da nur mal an den Holzvergaser im II. WK.