Beiträge von Gegenfeuer

    Moin Moin werte Mitprepper,


    mir stellt sich folgendes Problem, zu welchem Ihr mir vielleicht ein paar Ideen nennen könnt:


    Ich habe eine kleine Funkanlage und einen Rechner an meinem Schreibtisch im Schutzraum. Diese hängen normal am 230V Wechselstromnetz der Stadtwerke.
    Ferner verfüge ich über eine kleine Notstrom-Solaranlage mit Gel-Batterie, mithilfe derer ich bei Netzausfall der Stadtwerke das Funkgerät und den Rechner betreiben möchte.


    Nun möchte ich das ganze gerne fest verkabeln, sodass ich bei Stromausfall nicht lange im dunkeln oder Notlicht alles umverdrahten muss. Folglich muss das irgendwie zusammen angeschlossen werden. Nur wie weiss ich nicht :lachen:


    Der "Schreibtisch" soll also im Normalbetrieb am Netz hängen und z.B. per Schalter auf Batteriebetrieb umschaltbar sein.


    Wie und womit stelle ich sowas an?


    Liebe Grüße
    Gegenfeuer

    Stimmt! Fettbrandlöscher sind die beste Möglichkeit und der Mercedes in der Küchenbrandbekämpfung. Ich habe für mich selbst aber entschieden die teure Anschaffung zu scheuen.
    Ferner können Löschdecken auch zur "Personenbrandbekämpfung" genutzt werden. Ist also eine Philosophiefrage.


    (Nebenbei gesagt: Fettbrandlöscher haben wir bisher nichtmal auf unseren Löschfahrzeugen. Wäre vielleicht mal eine Idee ;-) )

    Zitat von Paddy;188843

    Hallo Thanatos, hallo zusammen,


    jeder Feuerlöscher ist natürlich ein Schritt in die richtige Richtung, aber ich möchte zu bedenken geben, daß Pulverlöscher eine extreme Sauerei bei Gebrauch verursachen - Schaumlöscher sind da viel schonender zur Umgebung - dehalb haben wir den (Pulver-) Löscher in der Wohnung gegen einen Schaumlöscher eingetauscht.
    Die Pulverlöscher stehen nur noch im Treppenhaus bereit (zum löschen und als Alternative zu einem richtig großen Pfefferspray).


    Gruß
    Paddy


    Aber bitte KEINESFALLS einen Schaumlöscher in der Küche verwenden, wenn ein Fettbrand vorliegt!! Das im Schaum enthaltene Wasser geht Verbindungen mit dem brennenden Fett ein, dehnt sich durch die Hitze um das biszu 1400-Fache aus und das Ergebnis ist eine sogenannte Fettexplosion. Schaut Euch davon mal ein Video im Internet an. Gaaaaanz doofe Idee. Deswegen habe ich als Feuerwehr'ler in der Küche lieber eine Löschdecke hängen, damit ggf. auch ein Gast keinen tödlichen Fehler begeht.

    Zitat von Hansdampf;185065

    Das mit dem Kondom funktioniert, zum Transport sollte man das Kondom aber in eine Socke stecken.


    Ich halte aber Platypus Faltflaschen für die bessere Lösung.


    Schmeckt danach auch nicht so nach Gummi, Gleitmittel oder Erdbeere :lachen:

    Gestern zwei NVA- Zeltbahnen als Universalplanen und zwei Kampftaschen der NVA (die passen perfekt seitlich an meine Schwalbe als Gepäcktaschen) per Post gekommen. Als Geschenk war ein "Winkelement UDSSR" aus DDR-Produktion mit dabei :lachen:. Heute kommen eine Solarplatte und eine Antenne für unsere Notfunkausrüstung.


    Nachher wird dann die Ausrüstung für unseren Wochenendausflug zusammengestellt. wir wollen knapp 40 km an einer Steilküste und dem Strand darunter entlanglaufen. Ich bin sehr gespannt darauf, den einen oder anderen Ausrüstungsgegenstand auszuprobieren.

    Mein Mädchen und ich (beide in Feuerwehr und KatSchutz organisiert) haben letzten Sommer sehr überraschend KatS-Alarm bekommen und sollten mit 3 Bereitschaften nach Sachsen-Anhalt. Alarm war nachts um 2:30 Uhr, Treffen am 1:30 Std. entfernten Treffpunkt um 4:00.


    Man, was war ich froh, dass wir gepackte BOBs haben xD hatte abgesehen vom zeitigen Vorteil noch zusätzlich den Vorteil zusätzliche Ausrüstung dabei gehabt zu haben, die der KatSchutz nicht vorhält (GPS-Geräte zB.).



    Ich hoffe, dass es deiner Partnerin bald wieder gut geht. Auf diesem Wege beste Genesungswünsche!

    Der Fischer scheint sich ja beim Alter des jüngeren Mitverschollenen und beim eigenen Alter sich nur ca +- 2 Jahre Erinnern zu können. Dann sagt er aber, dass er 13 Monate auf See war.


    Vielleicht war er ja 2 Jahre kürzer auf See, also -11 Monate. Käme er dann aus der Zukunft ? :grosses Lachen:



    Spaß beiseite :


    Wenn er das tatsächlich so erlebt und überlebt haben sollte, dann muss man seinen Hut vor seiner Willenskraft ziehen.


    Was lernen wir aus dieser Story? Niemals unvorbereitet und ohne Funkgerät zum Haifischen rausfahren.



    Stay prepared :rolleys:!


    Gegenfeuer

    "First Responder" sind quasi "Paramedics", also Nichtmediziner, die aber zur erweiterten Ersthilfe ausgebildet sind. Häufig werden solche Einheiten in Gegenden aufgestellt, die durch den regulären Rettungsdienst nicht binnen 15 Minuten erreicht werden können.


    Häufig bilden Freiwillige Feuerwehren oder Ortsverbände von ASB,Maltesern o.Ä. solche Einheiten.


    War bei uns auch im Gespräch, wären dann mit unserem Löschgruppenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr zu Herzinfarkten, Schlaganfällen o.Ä. gefahren. Haben dies aber wieder verworfen, da wir keine 100% Erreichbarkeit und Verfügbarkeit von 9 Mann rund um die Uhr garantieren können. Naja, so müssen die Einwohner unseres Dorfes eben 25 Minuten warten :verärgert:

    Haben uns ein berüchtigtes Baofeng UV-5R Handfunkgerät angeschafft, an dessen Bedienung ich mir momentan den Kopf zerbreche :lachen: leider habe ich bis auf zwei Videos im Internet wenig über die Bedinung gefunden...


    Ferner versuchen wir für unsere Survival/Previval-Gruppe eine Kommunikations-Rückfallebene zu schaffen, wofür wir ca. 50 km Reichweite brauchen... Vielleicht CB? Erstmal reinlesen in die Materie

    Ich selbst bin Gruppenführer auf einem Löschgruppenfahrzeug mit Technischem Hilfesatz. Nur wenige Feuerwehren verfügen schon über Tablets oder andere dienstliche Möglichkeiten QR-Codes anzuscannen. Es ist richtig, dass die Leitstellen den Einsatzleitern an der Unglücksstelle die Daten übermitteln dürfen, leider ist dieses Netzwerk auch noch im Aufbau und setzt ein modernes Einsatzleitfahrzeug mit Faxgerät am Einsatzort voraus, was außer in den größeren Städten sehr selten gegeben ist. Auch der Datenfunk ist noch völlige Zukunftsmusik. Hier vergehen sicherlich noch 10-15 Jahre.


    Ich selbst führe mein privates Handy auch im Einsatz bei mir, weil es mir viele nützliche Apps zur schnellen Hilfe bieten kann, allerdings spricht das Tragen einen privaten Handys gegen die Vorschriften, folglich würde es bei einem Defekt zB. durch Löschwasser nicht ersetzt. Ich habe deshalb seit Jahren wasserdichte Handys, wovon ich aber auch schon eines im Einsatz kaputtbekommen habe.


    Bitte glaubt mir wenn ich aus der Erfahrung sage: Rettungskarte in Papierform unter der Fahrersonnenblende ist immernoch Trumpf! Alles andere ist nur theoretisch.




    Achja, sollte euer Fahrzeug über einen alternativen Antrieb verfügen, macht notfalls Handschriftlich auf diese Gefahr aufmerksam ;-)

    Ich bin sehr zufrieden! Habe bisher nur eine ausprobiert.


    Auf der unteren Seite ist ein Batteriefach für 3 AAA-Akkus verbaut, den ich noch nicht einmal bestückt habe, habe dann ca 1 Minute an der Kurbel gedreht und die kleine Leuchtstufe eingeschaltet (2 Stufen, 6 oder 12 LEDs).
    Es gab ein volles, weisses Licht, das lange angehalten hat. Sogar heute morgen leuchteten die LEDs noch so stark, dass ich den Holzboden erkennen konnte. Dabei waren noch keine Akkus drinne. Das Teil muss also einen internen Akku oder Kondensatoren haben. Bin da nicht so bewandert :lachen:


    Die Verarbeitung ist recht einfach gehalten, aber man kann ja keine Höhensprünge erwarten...


    Wie gesagt, ich weiss nicht ob die Laternen in allen Märkten rausfliegen... aber einen Versuch ist es ja vielleicht wert :rolleys:

    Habe gestern zwei dieser Lampen bei Hornbach für 7,00 € das Stück erworben. Dies soll keine Werbung, sondern ein Tipp sein. Offensichtlich schmeissen die diese Lampe aus dem Sortiment! Weiss aber nicht, ob das überall so ist, das Internet und der Onlineshop liefern keine Hinweise...

    Habe mir beim blaugelben Elch zwei Regale angeschafft. Verschiedene, günstige Systeme.


    Regal "Albert"


    - 9,99 €
    - 63x27x159 cm
    - unbehandeltes Holz
    - leicht wackelig, anschrauben an die Wand empfohlen.
    - Regalböden nicht variabel, aber durch neue Bohrungen machbar.
    - alles einzeln zu schrauben


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    Regalsystem "Gorm"



    - 19,99 €
    - 78x35x174 cm
    - unbehandeltes Holz
    - erweiterbar, einzelne Regalböden erhältlich
    - recht stabil
    - Regalböden können variiert werden oder auch in diagonalen verschraubt werden (Dosenregal)
    - weniger Geschraube als bei "Albert"



    [ATTACH=CONFIG]14755[/ATTACH]


    Fazit : Mehr Qualität gibt es eindeutig beim teureren System, das auch erweiterbar und variabel ist.
    Dennoch werde ich mir weitere Regale von beiden Systemen kaufen und diese im späteren Vorratsraum verbinden. Momentan hindert mich nurnoch meine Wohnsituation, was sich aber bald ändert ;-).

    Wie schon in einigen Freds hier im Forum gelesen ist es eine Idee Milchpulver zu bevorraten, was ich mir für mein Anfänger-Vorrat und die Fluchtrucksäcke ebenfalls zum Ziel gesetzt habe.
    Leider stellt sich mir ein Problem : Der Preis!
    In der elektronischen Bucht bezahlt man ca 5-6 € / kg, Amazon bietet noch schlechtere Konditionen.


    Nun die Frage hierzu :



    Gibt es hierzu einen unter Preppern beliebten Geheimtipp?


    Ich würde mich über Ideen und vielleicht sogar Shopempfehlungen sehr freuen.



    LG
    Gegenfeuer

    Zitat

    Die Kübelspritzen hat es nicht nur beim Bund, sondern sind tatsächlich nach wie vor bei vielen Feuerwehren im Einsatz um kleine Brände ohne riesigen Aufwand zu löschen...


    OT : (Das stimmt! Bei uns waren die Dinger schon von den Fahrzeugen verbannt, bis wir einen Mülleimerbrand mit einem Wasserlöscher löschen mussten. Nachteil : Die wiederbefüllung des Wasserlöschers mit Druckkartusche kostete knapp 100 € und war viel Arbeit mit hin und her fahren, eine Füllung einer Kübelspritze kostet grade mal 0,10 € und ist schnell selbst gemacht :lächeln: Seitdem sind die Kübelspritzen wieder auf allen Fahrzeugen, über die ich verfügen kann, "Standardbeladung" :lachen:.)



    Zitat

    Mich interessiert dann eher: Wer bedient die Kübelspritze wenn du dir damit den Südpol bewässern willst?


    Das sollte kein Problem sein! Kübelspritzen haben unten eine Art "Trittlasche" in die man im sitzen mit einem Fuß steigen könnte, dann wird mit einer Hand der Schlauch an "den Südpol" (:lachen:) geführt und mit der anderen Hand gepumpt. Erfahrungsgemäß (aus dem aktiven Löschdienst, nicht von besagter Methode :grosses Lachen:) sollte das gar kein Problem sein!

    Zitat

    ... Die Realität geht
    eher in die Richtung Dick und Doof, aber auch die wollen ja im Notfall überleben.

    :grosses Lachen: Seehr Gut !


    Vielen Dank für den interessanten und humorvollen Bericht! :kichern:


    Hat mir die Lüneburger Heide mal wieder in den Mittelpunkt meiner Wanderroutenplanung für nächstes Jahr gerückt.


    Ich denke, dass ich auf ähnlichem Niveau stehe, weshalb der Bericht wirklich interessant und lehrreich war. Vielen Dank nochmals :lachen: