Beiträge von witchcraft

    Es gibt ausser den Liquid Dampfern auch noch IQOS. Darauf bin ich vor 2 Monaten umgestiegen und morgens antworten mir
    keine Nachbarhunde mehr (Raucherhusten ist praktisch völlig weg). Hier wird eine sogenannte Heet (ein Röllchen mit echtem Tabak) erhitzt
    aber nicht verbrannt. Man spart sich also die ganzen Schadstoffe aus dem Verbrennungsprozess (Teer etc.) und es ist recht nahe an der Zigarette.
    So ein Teil ist gegen einen "Liquid Dampfer" relativ klein und leicht und gut mitnehmbar.


    Info:

    https://de.iqos.com

    Also ich habe mir das mal interessiert angesehen. Die Dinge möchte ich jetzt nicht im Preisvergleich

    bewerten, da werden individuelle Lösungen sicherlich preiswerter sein.

    Wer aber das nötige Geld zur Verfügung hat, bekommt einschließlich gepackte Fluchtrucksäcke sehr einfach sein "Zeug" zusammen. Auch die Vorräte für zu Hause scheinen nicht sinnfrei zu sein und auch hier, das ist so schön einfach da komplett zu bestellen. Wer Preppen also nicht als Hobby betreibt, und nicht zu sehr aufs Geld achten muss oder möchte, kann hier mit dem Thema schnell „fertig“ werden und hat was da wenn ein Ernstfall auftritt.
    Die Geschäftsidee ist ja nicht neu, aber nicht schlecht.

    Die NATO lebt und stirbt mit den USA und deren Beteiligung. Ohne USA wird es keine NATO mehr geben, sondern neue und vermutlich unterschiedliche Zweckbündnise verschiedener (europäischer) Staaten.
    Die kegeln dann aus, wer mit wem, und wer mitspielen darf und wer nicht.
    Als sehr starken Mitspieler sehe ich Frankreich und denke noch an die Debatten um die "Force de Frappe, oder besser un dkorrekter "Force de dissuasion nucléaire de la France" und die verschiedenen Ideen, daran in der einen oder anderen Weise, Deutschland teilhaben zu lassen.
    Und tatsächlich geht es ja beim Bündnis mit den USA vor allem um die "Nukleare Teilhabe"

    "Die nukleare Teilhabe ist ein Konzept innerhalb der Abschreckungspolitik der NATO, das Mitgliedstaaten ohne eigene Nuklearwaffen in die Planung des Einsatzes von Nuklearwaffen und in den Einsatz der Waffen selbst durch die NATO einbezieht. Britische und französische Nuklearwaffen waren nie als Instrumente zum Schutz europäischer NATO-Partner konzipiert.[1] Dem transatlantischen Bündnis, das sich auch als „nukleares Bündnis“ versteht, ging es bislang mit der Konzeption der nuklearen Teilhabe darum zu demonstrieren, dass die USA in der Lage und willens seien, mit ihren Atomwaffen bedrohte europäische NATO-Mitgliedstaaten ohne eigene Nuklearwaffen zu schützen.

    Zur nuklearen Teilhabe gehört, dass die beteiligten Staaten in einschlägigen Gremien mitberaten und entscheiden, dass sie technische Voraussetzungen zum Einsatz von Nuklearwaffen – zum Beispiel geeignete Flugzeuge oder Raketenträgersysteme – bereithalten und auf ihrem Territorium Nuklearwaffen lagern. Im Kriegsfall können die Teilhabestaaten Nuklearwaffen unter US-amerikanischer Kontrolle einsetzen.

    Das Konzept der nuklearen Teilhabe sieht vor, dass die in den nichtnuklearen Staaten gelagerten Nuklearwaffen im Frieden stets unter US-Hoheit bleiben sollen und dass dies auch im Kriegsfall bis zu ihrer Zündung der Fall sein soll. Über die nötigen Codes verfügt demnach nur die US-Führung; sie unterliegen strengster Geheimhaltung."

    Die "Force de Frappe" war die einzige bisher denkbare Alternative, dass ohne USA lösen zu können, eine Theorie.

    Nur mal so: Der zweitstärkste NATO Partner (nach Truppenstärke ) ist die Türkei.



    Nur um einem möglichen Missverständnis vorzubeugen. Ich hatte das Caesium-137 in Waldpilzen in Bayern nur als Beispiel für eine Bioakkumulation genannt. Sicherlich ist es erstmal unvorteilhaft, wenn der Körper Caesium-137 wie Kalzium behandelt und es in Knochen und Zähne einlagert. Auf der anderen Seite ist Radiokativität aber auch ein ganz natürliches Phänomen. Das Weltall ist voll von Gammastrahlung. Und den Wildtieren in Tschernobyl geht es - wider Erwarten - prächtig. Wenn man im Erwachsenenalter in Bayern Waldpilze isst, ist das glaube ich nicht so tragisch. Nur bei Kleinkindern und Kindern wäre ich immer noch vorsichtig. Weiter nördlich in Deutschland gibt es m.W. gar kein Caesium-137 Problem bei Waldpilzen mehr.


    Hier findet ihr detaillierte Infos :

    https://www.umweltanalysen.com…ive-belastung-von-pilzen/

    :/ Prepper..ist das nicht ein über Fünfzigjähriger, mit erheblichem Bauchumfang, Vollbart und langen grauen ungepflegten Haaren der Cargohose und Tarnjacke mit Militärmütze kombiniert,immer Wanderstiefel oder Knobelbecher trägt, maximal auf der Baumschule war und zu Hause Messer und Schusswaffen hortet. (Ironie aus)

    Gerade als Prepper und Survivalist sollte man sich unglaublich intensiv mit den Pilzen beschäftigen. Wir sammeln nun schon seit Generationen
    und das Wissen hat man von Klein auf gelernt. Pilze sind kostenlose, hochwertige Nahrung mit hohem Eiweißgehalt, zu deren Beschaffung man keinen
    Krach machen muss (Schüsse etc.) und die auch mit eingeschränkter Fitness noch möglich ist. Die Zubereitung ist einfach und man kommt mit wenig Kochgeschirr und nur einer Kochstelle aus.
    Nun sollte man sich erst einmal nicht selbst mit all den schönen Fotos von ganz vielen Pilzsorten verwirren, denn in Realität muss man feststellen :"Die gibt es gar nicht wo ich wohne".Dafür gibt es einige Arten, die andere nicht kennen, nicht mögen oder die nicht in den gängigen Büchern vorkommen.
    Somit ist die Wahrscheinlichkeit, "was kann ich überhaupt finden" schon recht schnell auf einige wenige Arten reduziert.

    Einige würde ich sowieso nur im Notfall nehmen, wel sie nicht soo toll schmecken oder unschön aussehen. Der Stoppelpilz z.B. gehört nicht zu meinen
    Lieblingen, oder die Rotkappe. Klar notfalls essbar. Beim Schnitt läuft die Schnittstelle schwarz an .
    Dann einfach das lassen, was einen sehr ähnlichen giftigen Zwilling hat. "Ungeniesbaren Zwilling" ist auch schlecht, weil dann hat man vermutlich die ganze Mahlzeit verdorben, aber eben nicht tödlich. Es gibt essbare Pilze (wir lieben hier den Hallimasch) die roh giftig sind aber zubereitet sind die Hütchen lecker (die Stiele nicht). Wenn das heißt das ich unsicher bin und Champignon nicht nehme , gut dann ist das so. Nun haben Wiesenchampignon sowieso zumindest bei uns enorm abgenommen. Hexenröhrling und Maronenröhrling gibt es hier, Pfifferlinge manchmal, Steinpilze fast gar nicht, und wenn selten ohne erhebliche Fraßschäden.
    Einfach auch hinsehen, wo die Pilze wachsen und in welcher Form, Champignons wachsen bei uns (wenn überhaupt) auf Wiesen und nicht im Wald unter Bäumen.
    Dann sehen nicht ale Pilze immer so aus wie auf dem Foto. Gut dann bleiben sie stehen. Man ernetet nicht ab, sondern nimmt nur klare Exemplare. Sehr junge Champis haben noch keine gefärbten Lamellen, sehen als eigentlich wie ein Knolli aus. Gut der hat den Ring und eine andere Struktur am Stiel. Aber
    KEIN Risiko.


    Am Ende ist es so, dass wenn meine Mischpilze fertig sind, möchte ich die ohne jegliches beklemmende Gefühl genießen und sicher sein, dass das Magendrücken danach durchs Überfressen kommt und nicht vom falschen Pilz.
    Auch genießbare Pilze erst mal in kleinen Portionen genießen. Manche liegen "schwer" im Magen und so verträgt nicht jeder jeden Pilz.
    Bei der Zubereitung ruhig etwas mehr Fett und gerne auch die berühmte Sahnesauce. Die hatte nämlich "anno dazumal" durchaus Sinn, das Fett hilft das Eiweiß verdaulicher zu machen.

    Grundsatz : "Kenn ich nich, fret ich nich"


    Bei einem No-Deal-Brexit fällt UK zwar aus den Verträgen mit den EU-Staaten heraus. Zumindest was den Warenverkehr auf dem Landweg betrifft (Eurotunnel), könnte ein rasch ausgehandeltes bilaterales (Freihandels-)Abkommen mit Frankreich ziemlich schnell Entlastung bringen, da die Waren dann wieder verzögerungsfrei durch den Tunnel transportiert werden können. Dann würde F zur Drehscheibe im Warenverkehr mit GB.


    Mehr Sorgen macht mir die innere Zerissenheit der Insulaner, würde mich nicht wundern, wenn die Union auf der Insel zerfallen würde (Schottland vs. England usw.) Auch eine Rückkehr eines bewaffneten Nordirland-Konflikts ist eine realistische Option.


    Grüsse

    Tom

    Bei einem lediglich bilateralem Freihandelsabkommen zählt eigentlich immer das "Ursprungsprinzip" , das heißt in die eine Richtung dürften unter diesem Abkommen nur britische Waren bewegt werden, in die andere französische, und zwar Dinge die vollständig oder weitgehend in dem Land hergestellt wurden. Aber immerhin schon besser als gar nichts.

    Mal ganz unpolitisch und sicher regional sehr verschieden.

    JA es hat erheblich zugenommen, ganz erheblich.

    Und ausser den unbewaffneten Methoden, die ich gelernt habe, bin ich auch mit Kubotan und
    RSG 3 (Reizgasprühgerät) ausgerüstet.

    Und ich bin besser vorbereitet als je zuvor, weil jetzt ist es nicht mehr unerwartet,

    und käme daher niemals mehr völlig überraschend.

    Wichtig ist inzwischen auch die Vermeidung aller Situationen und Orte, wo man
    besonders leichtes Opfer werden kann.Da reichen schon manche Nebenstraßen und Hinterausgänge,
    wo man die Leute schnell beim Dealen stören könnte.
    Was ich so insgesamt als Pendler und auch beruflich Reisender hier in NRW zu sehen bekomme, Tag für Tag, ist nicht wegdiskutierbar.
    Mein Umsteigebahnhof ist Düsseldorf, Anschlag auf Gleis 13 mit Axt und Messer, einer meiner
    Zielbahnhöfe ist Castrop, Mann im Bahnhofstunnel erstochen..etc.etc.

    Aufmerksamkeit, Konzentration, Achtsamkeit:


    Wenn wir unsere Umgebung, Vorgänge und die Menschen in unserer Nähe aufmerksam beachten, erkennen wir gefährliche Situationen früher und können uns rechtzeitig darauf einstellen.




    Unsere Konzentration richtet sich auf das „Hier und Jetzt“.



    In unserer Achtsamkeit ist unsere Aufmerksamkeit und unsere Konzentration enthalten, darüber hinaus jedoch eine hellwache Offenheit für die gesamte Fülle unserer Wahrnehmungen.

    Vorstellungsvermögen, Antizipation:

    Wie könnte eine Situation sich entwickeln?


    Wie könnte ein Anderer sich verhalten in Bezug auf Art, Ablauf und Geschwindigkeit seiner Aktionen?


    Unsere „Vor-Ahnung“ ermöglicht uns eine frühere und bessere Vorbereitung auf ein Geschehen und lässt uns schneller reagieren.Das geht alles nicht mit dem Handy in der Hand, der Tageszeitung oder dem Tablett.


    Ganz übel möglichst auch noch mit Lesebrille.


    Daher gehört hier etwas ganz wichtiges dazu SELBSTDISZIPLIN und sich auch mal etwas versagen können.


    VERZICHT für einen Moment und die Aktivitäten unterlassen ,die einem die Aufmerksamkeit rauben.

    Mir ist das heute so aufgefallen. Mein BugOutBag wäre für heute nicht optimal. Im Grunde könnte man für die ganze Woche auf die meiste Kleidung, auf Schlafsack, auf Isomatte etc. total verzichten und dafür literweise zusätzlich Wasser schleppen. Selbst ohne die BugOutStrapaze trinke ich wie ein Kamel in der Wüste. Soll man ja auch, sagen die Ärzte. Das Gepäck wird dann ja sehr schnell wieder leichter .;)

    All das macht deutlich, welch riesigen Rattenschwanz es mit sich bringt, einen Bugout vorzubereiten. Abgesehen davon, dass der einen wahrscheinlich "vom Regen in die Traufe" führen würde - denn ich weiß nicht, wie weit ich laufen müsste, um aus der Situation wirklich "raus" zu sein.


    Ich frage mich daher, ob es nicht wesentlich (!) leichter möglich ist, seine Daseinsvorsorge vor Ort auszubauen und zu stabilisieren, weil das eine bereits existente Welt ist, die man vielleicht leichter nachbessern kann, als eine komplett neue aufzubauen.


    LG Gode

    Ja das ist das alte Thema "gehen oder bleiben" was natürlich von der Art des eingetretenen Notfalls/Anlasses abhängig ist
    und wo man vermutlich sehr schnell die falsche Entscheidung treffen kann.
    "Bleiben" klingt erst mal einfacher, das ist so. Aber man müsste ja das tun was richtig ist, nicht das was einfach ist.

    Was tun, wenn am Bugout Tag 40 Grad Außentemperatur sind ?

    Hat jemand dafür schon ein Konzept? Berücksichtigt ihr so etwas?


    Packgröße

    Da man kaum etwas anziehen kann, müsste man ja eine ganze Garnitur mehr ins Gepäck nehmen, um das gleiche zu haben wie sonst.



    Gewicht

    Plant ihr reduziertes Gewicht bei solchen Temperaturen? Was bleibt zurück ?




    Zusätzliche Ausrüstung

    Was käme zusätzlich rein, was ihr sonst nicht geplant hättet?



    Lebensmittel

    Also selbst mein Corned Beef kocht schon in der Dose. Wasser ist warm wie Kaffee.

    Kaum erfrischend. Wir bräuchten viel mehr Flüssigkeit als geplant.

    Ich bin da ganz offen für alle Meinungen. selbst Exerten tun sich sehr schwer, da zu sagen wo die Reise hingeht.
    Wenn ich sehe wie extrem günstig das vor 20 Jahren war, als wir eingestiegen sind, (um die 300 Euro/Unze) war es auf jeden Fall
    damals extrem richtig. Vielleicht bin ich daher verwöhnt.


    https://www.lynxbroker.de/artikel/goldpreis-prognose/

    witchcraft Danke für den Tipp.. Auf Condor bin ich bei meiner Suche nach Kukris auch schon gestossen, wusste aber nicht, wie ich den Hersteller einordnen soll. :)

    Hier mal meine damalige Rezension:


    Die Condor Variante des Kukri (oder Kukuri, beides ist richtig und hängt von der Region ab)

    lehnt sich zunächst recht stark an den Original Kukri Messern aus Nepal an, verzichtet aber auf das „Cho“ die kuhfußförmige Einkerbung vor dem Griff, die sowohl rituelle als auch praktische Bedeutung beim Einsatz als Waffe hat, von dem wir aber hier nicht ausgehen wollen. Das Condor Kukri ist deutlich schwerer und hat eine deutlich dickere Klinge als die Originale.

    Die Originale aus Nepal (nicht der Andenkenkitsch) werden heute häufig aus den Blattfedern von LKW geschmiedet und sind recht gut. Mir ist El Salvador und Condor qualitativ vertrauter, als die Asien-Schmieden, die aber sicher gut sein können.

    Das Condor Heavy Duty Kukri ist sehr sauber und akkurat verarbeitet. Die schwere Fulltang-Klinge (durchgehender Erl) ist perfekt mit einem Hartholzgriff dreifach vernietet und es sind weder Spalten noch Überstände zu sehen oder zu fühlen. Es liegt SEHR schwer und sicher in der Hand und ist schön kopflastig, was es geradezu in den Schlag hineinzieht.Die Erweiterung/Verdickung am Ende des Handgriffes sorgt dafür ,dass es einem nicht so schnell aus dem Zugriff der Hand rutschen kann.

    Auch mit geeigneten Arbeitshandschuhen findet die Pranke einen ausreichenden Halt.

    Es hat zudem eine mit Messinghülse verstärkte Bohrung an der man ein kräftiges Lanyard befestigen könnte.

    Ich rate davon ab, denn wenn die „Flugschneise“ frei ist, ist es ungefährlicher wenn das Kukri wegfliegt, als wenn es nach einem Abpraller an der Handschlinge zum Mann zurück kommt.

    Klar das Ding ist „saugefährlich“ , wenn man damit nicht wirklich aufpasst !

    Je nach Kaliber lässt sich mit der Messinghülse im Handgriff auch das Geschoss aus der Patronenhülse ziehen.

    Im Gegensatz zu den Nepal Originalen hat es eine sehr schöne und praktische und solide gefertigte Lederscheide, die mit einer Gürtelschlaufe gut und bequem getragen werden kann. Die Originalscheiden aus Nepal sind normalerweise ohne Gürtelschlaufe und etwas hakelig beim Entnehmen und zurückstecken des Messers.Die Condorscheide ist durch die Einnietenbefestigung zwischen Scheide und Gürtelschlaufe zwar drehbar, durch das Gewicht findet das Kukri aber immer wieder in die vertikale Tragweise zurück. Eine Möglichkeit die Scheide am Oberschenkel zu fixieren hat es leider nicht, da hätte schon eine Öse genügt, schade. Bisher aber klar die zweitbeste Scheidenlösung für ein Kukri, die ich bisher gesehen habe. Die beste Lösung bisher für eine Lederscheide

    Als echtes Werkzeug ist das Condor Kukri hier also im Quervergleich zu seinen historischen Vorfahren klar im Vorteil.Nebenbei riechen die Condorscheiden angenehm nach Leder, was bei Originalen nicht immer der Fall ist, das merkt man dann im engen Zelt :-).

    Das Condor Kukri ist wirklich erstaunlich schwer, was die Solidität der Klinge erhöht und den Einsatz auch in Bereichen möglich macht, wo sonst schon das Beil zum Einsatz kommen würde.

    Dadurch das es so schwer ist, würde es bei dem Einsatz als Machete/Buschmesser auf längeren Strecken allerdings sehr ermüdend sein; aber dieser Einsatzzweck spielt für mich in Europa auch keine realistische/wesentliche Rolle.

    Die Klinge kommt gebrauchsscharf und sehr sauber geschliffen (gerade, gleichmäßig). Ich würde bei dem Einsatzzweck nicht dazu raten es gesamt auf Rasierklinge zu schleifen , allerdings den schmalen Teil zwischen Griff und Klingenverbreiterung habe ich noch etwas nachgeschliffen.

    Dieser Teil dient zum Schnitzen und Entrinden von Holz und darf gerne extra scharf sein.

    Die Klinge ist nicht rostfrei,dass heißt das Kukri mag Pflege, Reinigung nach dem Gebrauch (Pflanzensaft ist teilweise erstaunlich aggressiv) und etwas Öl dann und wann. Wer sein Kukri pflegt hat hier etwas für das gesamte Leben gekauft.

    Die Klingenrückseite ist gerundet und poliert, eignet sich also nicht für den Feuerstahl Gebrauch. Hier müsste man auf die Klinge zurückgreifen.Theoretisch geht die Rückseite des schmaleren Klingenteils oder die nicht geschärften zwei Zentimeter der Klinge vor dem Griff., habe ich aber nicht ausprobiert.

    Das Messer ist für ein Kukri noch relativ kompakt und kann so gut seinen Platz im Rucksack finden, wenn man damit nicht am Gürtel herumlaufen will/darf. Klar das es in Deutschland unter das Trageverbot fällt und nur zu sozialverträglichen Zwecken mitgeführt werden darf.Also dem Rucksack ein Schlösschen spendieren, damit es nicht nur in einem „geschlossenen“ sondern wie gefordert in einem „verschlossenen“Zustand transportiert wird,sobald man in bewohnte Ecken kommt.

    Das Teil ist und gilt rechtlich als eine Blankwaffe, auch wenn wir es hier nur als Werkzeug und Messer-/Beilkombination betrachten.

    Es schafft spielend Holzstärken/Aststärken bis 10 cm Durchmesser. Es kann auch mehr, ist dann aber dem Beil unterlegen. Man schlägt zunächst V-förmige Kerben ins Holz, und erst zum Schluss erfolgt dann der Trennschlag.Wer das Stämmchen mit der anderen Hand festhält oder sogar biegt (vom Mann weg biegen) kommt schneller zum Ziel und die Klinge verkeilt sich nicht.

    Man schlägt wenn möglich das Kukri aus dem Unterarm und dem Handgelenk nicht aus dem Oberarm heraus.Immer wenn man oberhalb des Brustkorbes ausholt, macht man im Prinzip schon etwas falsch und nutzt nicht das Potential eines Kukris als Werkzeug.

    Zum Holzspalten oder Batoning muss man den Stamm von außen abarbeiten, also die Rundung erst in ein Vieleck verwandeln und dann immer weiter von außen nach innen abtragen. Direkt mittig in einen zu dicken Stamm geschlagen, neigen alle Kukris dazu sich im Holz zu verklemmen und man bekommt sie sehr schlecht wieder frei.

    Fasst man es am Griff und an der breiten Rückseite der Klinge ist es gut zum Entrinden und Anspitzen von Stöcken zu gebrauchen.Auch Zunder kann man damit abschaben. Feathersticks gelingen (mir?) nicht besonders, aber im Notfall geht es sicher, wenn man wirklich nichts anderes dabei hat.

    Fazit : Sehr ordentliche hochwertige Herstellung, gut für den echten Outdoor-/Bushcraft-/Survivalgebrauch geeignet, das höhere Gewicht und die damit verbundene Stabilität lohnt sich bei der Benutzung als Haumesser bei Holzarbeiten, hängt aber auch ordentlich schwer am Gürtel.

    Als Waffe nicht die erste Wahl, da hat Fox Maniago unter FKMD (Fox Knifes Military Division) die bessere und deutlich leichtere Kukri- Lösung parat.

    Dem einfachen kleinen Campingbeil deutlich überlegen, gegen die langstielige Forstaxt natürlich keine Chance. Klare Kaufempfehlung !

    witchcraft Danke für den Tipp.. Auf Condor bin ich bei meiner Suche nach Kukris auch schon gestossen, wusste aber nicht, wie ich den Hersteller einordnen soll. :)

    Condor ist der König der Machetenbauer, die fertigen altmodische, etwas gröbere aber richtig gute
    Messer und eben auch Kukris. Vor allem auch die recht wertigen Lederscheiden sind erstaunlich gut für die sonst bezahlbare Ware. Das heavy Duty Kukri ist ein Mörderteil, so schwer und stabil das der Schlag praktisch von selbst fällt. 8 mm starke Klinge.