Beiträge von witchcraft

    Mal ganz unpolitisch und sicher regional sehr verschieden.

    JA es hat erheblich zugenommen, ganz erheblich.

    Und ausser den unbewaffneten Methoden, die ich gelernt habe, bin ich auch mit Kubotan und
    RSG 3 (Reizgasprühgerät) ausgerüstet.

    Und ich bin besser vorbereitet als je zuvor, weil jetzt ist es nicht mehr unerwartet,

    und käme daher niemals mehr völlig überraschend.

    Wichtig ist inzwischen auch die Vermeidung aller Situationen und Orte, wo man
    besonders leichtes Opfer werden kann.Da reichen schon manche Nebenstraßen und Hinterausgänge,
    wo man die Leute schnell beim Dealen stören könnte.
    Was ich so insgesamt als Pendler und auch beruflich Reisender hier in NRW zu sehen bekomme, Tag für Tag, ist nicht wegdiskutierbar.
    Mein Umsteigebahnhof ist Düsseldorf, Anschlag auf Gleis 13 mit Axt und Messer, einer meiner
    Zielbahnhöfe ist Castrop, Mann im Bahnhofstunnel erstochen..etc.etc.

    Aufmerksamkeit, Konzentration, Achtsamkeit:


    Wenn wir unsere Umgebung, Vorgänge und die Menschen in unserer Nähe aufmerksam beachten, erkennen wir gefährliche Situationen früher und können uns rechtzeitig darauf einstellen.




    Unsere Konzentration richtet sich auf das „Hier und Jetzt“.



    In unserer Achtsamkeit ist unsere Aufmerksamkeit und unsere Konzentration enthalten, darüber hinaus jedoch eine hellwache Offenheit für die gesamte Fülle unserer Wahrnehmungen.

    Vorstellungsvermögen, Antizipation:

    Wie könnte eine Situation sich entwickeln?


    Wie könnte ein Anderer sich verhalten in Bezug auf Art, Ablauf und Geschwindigkeit seiner Aktionen?


    Unsere „Vor-Ahnung“ ermöglicht uns eine frühere und bessere Vorbereitung auf ein Geschehen und lässt uns schneller reagieren.Das geht alles nicht mit dem Handy in der Hand, der Tageszeitung oder dem Tablett.


    Ganz übel möglichst auch noch mit Lesebrille.


    Daher gehört hier etwas ganz wichtiges dazu SELBSTDISZIPLIN und sich auch mal etwas versagen können.


    VERZICHT für einen Moment und die Aktivitäten unterlassen ,die einem die Aufmerksamkeit rauben.

    Mir ist das heute so aufgefallen. Mein BugOutBag wäre für heute nicht optimal. Im Grunde könnte man für die ganze Woche auf die meiste Kleidung, auf Schlafsack, auf Isomatte etc. total verzichten und dafür literweise zusätzlich Wasser schleppen. Selbst ohne die BugOutStrapaze trinke ich wie ein Kamel in der Wüste. Soll man ja auch, sagen die Ärzte. Das Gepäck wird dann ja sehr schnell wieder leichter .;)

    All das macht deutlich, welch riesigen Rattenschwanz es mit sich bringt, einen Bugout vorzubereiten. Abgesehen davon, dass der einen wahrscheinlich "vom Regen in die Traufe" führen würde - denn ich weiß nicht, wie weit ich laufen müsste, um aus der Situation wirklich "raus" zu sein.


    Ich frage mich daher, ob es nicht wesentlich (!) leichter möglich ist, seine Daseinsvorsorge vor Ort auszubauen und zu stabilisieren, weil das eine bereits existente Welt ist, die man vielleicht leichter nachbessern kann, als eine komplett neue aufzubauen.


    LG Gode

    Ja das ist das alte Thema "gehen oder bleiben" was natürlich von der Art des eingetretenen Notfalls/Anlasses abhängig ist
    und wo man vermutlich sehr schnell die falsche Entscheidung treffen kann.
    "Bleiben" klingt erst mal einfacher, das ist so. Aber man müsste ja das tun was richtig ist, nicht das was einfach ist.

    Was tun, wenn am Bugout Tag 40 Grad Außentemperatur sind ?

    Hat jemand dafür schon ein Konzept? Berücksichtigt ihr so etwas?


    Packgröße

    Da man kaum etwas anziehen kann, müsste man ja eine ganze Garnitur mehr ins Gepäck nehmen, um das gleiche zu haben wie sonst.



    Gewicht

    Plant ihr reduziertes Gewicht bei solchen Temperaturen? Was bleibt zurück ?




    Zusätzliche Ausrüstung

    Was käme zusätzlich rein, was ihr sonst nicht geplant hättet?



    Lebensmittel

    Also selbst mein Corned Beef kocht schon in der Dose. Wasser ist warm wie Kaffee.

    Kaum erfrischend. Wir bräuchten viel mehr Flüssigkeit als geplant.

    Ich bin da ganz offen für alle Meinungen. selbst Exerten tun sich sehr schwer, da zu sagen wo die Reise hingeht.
    Wenn ich sehe wie extrem günstig das vor 20 Jahren war, als wir eingestiegen sind, (um die 300 Euro/Unze) war es auf jeden Fall
    damals extrem richtig. Vielleicht bin ich daher verwöhnt.


    https://www.lynxbroker.de/artikel/goldpreis-prognose/

    witchcraft Danke für den Tipp.. Auf Condor bin ich bei meiner Suche nach Kukris auch schon gestossen, wusste aber nicht, wie ich den Hersteller einordnen soll. :)

    Hier mal meine damalige Rezension:


    Die Condor Variante des Kukri (oder Kukuri, beides ist richtig und hängt von der Region ab)

    lehnt sich zunächst recht stark an den Original Kukri Messern aus Nepal an, verzichtet aber auf das „Cho“ die kuhfußförmige Einkerbung vor dem Griff, die sowohl rituelle als auch praktische Bedeutung beim Einsatz als Waffe hat, von dem wir aber hier nicht ausgehen wollen. Das Condor Kukri ist deutlich schwerer und hat eine deutlich dickere Klinge als die Originale.

    Die Originale aus Nepal (nicht der Andenkenkitsch) werden heute häufig aus den Blattfedern von LKW geschmiedet und sind recht gut. Mir ist El Salvador und Condor qualitativ vertrauter, als die Asien-Schmieden, die aber sicher gut sein können.

    Das Condor Heavy Duty Kukri ist sehr sauber und akkurat verarbeitet. Die schwere Fulltang-Klinge (durchgehender Erl) ist perfekt mit einem Hartholzgriff dreifach vernietet und es sind weder Spalten noch Überstände zu sehen oder zu fühlen. Es liegt SEHR schwer und sicher in der Hand und ist schön kopflastig, was es geradezu in den Schlag hineinzieht.Die Erweiterung/Verdickung am Ende des Handgriffes sorgt dafür ,dass es einem nicht so schnell aus dem Zugriff der Hand rutschen kann.

    Auch mit geeigneten Arbeitshandschuhen findet die Pranke einen ausreichenden Halt.

    Es hat zudem eine mit Messinghülse verstärkte Bohrung an der man ein kräftiges Lanyard befestigen könnte.

    Ich rate davon ab, denn wenn die „Flugschneise“ frei ist, ist es ungefährlicher wenn das Kukri wegfliegt, als wenn es nach einem Abpraller an der Handschlinge zum Mann zurück kommt.

    Klar das Ding ist „saugefährlich“ , wenn man damit nicht wirklich aufpasst !

    Je nach Kaliber lässt sich mit der Messinghülse im Handgriff auch das Geschoss aus der Patronenhülse ziehen.

    Im Gegensatz zu den Nepal Originalen hat es eine sehr schöne und praktische und solide gefertigte Lederscheide, die mit einer Gürtelschlaufe gut und bequem getragen werden kann. Die Originalscheiden aus Nepal sind normalerweise ohne Gürtelschlaufe und etwas hakelig beim Entnehmen und zurückstecken des Messers.Die Condorscheide ist durch die Einnietenbefestigung zwischen Scheide und Gürtelschlaufe zwar drehbar, durch das Gewicht findet das Kukri aber immer wieder in die vertikale Tragweise zurück. Eine Möglichkeit die Scheide am Oberschenkel zu fixieren hat es leider nicht, da hätte schon eine Öse genügt, schade. Bisher aber klar die zweitbeste Scheidenlösung für ein Kukri, die ich bisher gesehen habe. Die beste Lösung bisher für eine Lederscheide

    Als echtes Werkzeug ist das Condor Kukri hier also im Quervergleich zu seinen historischen Vorfahren klar im Vorteil.Nebenbei riechen die Condorscheiden angenehm nach Leder, was bei Originalen nicht immer der Fall ist, das merkt man dann im engen Zelt :-).

    Das Condor Kukri ist wirklich erstaunlich schwer, was die Solidität der Klinge erhöht und den Einsatz auch in Bereichen möglich macht, wo sonst schon das Beil zum Einsatz kommen würde.

    Dadurch das es so schwer ist, würde es bei dem Einsatz als Machete/Buschmesser auf längeren Strecken allerdings sehr ermüdend sein; aber dieser Einsatzzweck spielt für mich in Europa auch keine realistische/wesentliche Rolle.

    Die Klinge kommt gebrauchsscharf und sehr sauber geschliffen (gerade, gleichmäßig). Ich würde bei dem Einsatzzweck nicht dazu raten es gesamt auf Rasierklinge zu schleifen , allerdings den schmalen Teil zwischen Griff und Klingenverbreiterung habe ich noch etwas nachgeschliffen.

    Dieser Teil dient zum Schnitzen und Entrinden von Holz und darf gerne extra scharf sein.

    Die Klinge ist nicht rostfrei,dass heißt das Kukri mag Pflege, Reinigung nach dem Gebrauch (Pflanzensaft ist teilweise erstaunlich aggressiv) und etwas Öl dann und wann. Wer sein Kukri pflegt hat hier etwas für das gesamte Leben gekauft.

    Die Klingenrückseite ist gerundet und poliert, eignet sich also nicht für den Feuerstahl Gebrauch. Hier müsste man auf die Klinge zurückgreifen.Theoretisch geht die Rückseite des schmaleren Klingenteils oder die nicht geschärften zwei Zentimeter der Klinge vor dem Griff., habe ich aber nicht ausprobiert.

    Das Messer ist für ein Kukri noch relativ kompakt und kann so gut seinen Platz im Rucksack finden, wenn man damit nicht am Gürtel herumlaufen will/darf. Klar das es in Deutschland unter das Trageverbot fällt und nur zu sozialverträglichen Zwecken mitgeführt werden darf.Also dem Rucksack ein Schlösschen spendieren, damit es nicht nur in einem „geschlossenen“ sondern wie gefordert in einem „verschlossenen“Zustand transportiert wird,sobald man in bewohnte Ecken kommt.

    Das Teil ist und gilt rechtlich als eine Blankwaffe, auch wenn wir es hier nur als Werkzeug und Messer-/Beilkombination betrachten.

    Es schafft spielend Holzstärken/Aststärken bis 10 cm Durchmesser. Es kann auch mehr, ist dann aber dem Beil unterlegen. Man schlägt zunächst V-förmige Kerben ins Holz, und erst zum Schluss erfolgt dann der Trennschlag.Wer das Stämmchen mit der anderen Hand festhält oder sogar biegt (vom Mann weg biegen) kommt schneller zum Ziel und die Klinge verkeilt sich nicht.

    Man schlägt wenn möglich das Kukri aus dem Unterarm und dem Handgelenk nicht aus dem Oberarm heraus.Immer wenn man oberhalb des Brustkorbes ausholt, macht man im Prinzip schon etwas falsch und nutzt nicht das Potential eines Kukris als Werkzeug.

    Zum Holzspalten oder Batoning muss man den Stamm von außen abarbeiten, also die Rundung erst in ein Vieleck verwandeln und dann immer weiter von außen nach innen abtragen. Direkt mittig in einen zu dicken Stamm geschlagen, neigen alle Kukris dazu sich im Holz zu verklemmen und man bekommt sie sehr schlecht wieder frei.

    Fasst man es am Griff und an der breiten Rückseite der Klinge ist es gut zum Entrinden und Anspitzen von Stöcken zu gebrauchen.Auch Zunder kann man damit abschaben. Feathersticks gelingen (mir?) nicht besonders, aber im Notfall geht es sicher, wenn man wirklich nichts anderes dabei hat.

    Fazit : Sehr ordentliche hochwertige Herstellung, gut für den echten Outdoor-/Bushcraft-/Survivalgebrauch geeignet, das höhere Gewicht und die damit verbundene Stabilität lohnt sich bei der Benutzung als Haumesser bei Holzarbeiten, hängt aber auch ordentlich schwer am Gürtel.

    Als Waffe nicht die erste Wahl, da hat Fox Maniago unter FKMD (Fox Knifes Military Division) die bessere und deutlich leichtere Kukri- Lösung parat.

    Dem einfachen kleinen Campingbeil deutlich überlegen, gegen die langstielige Forstaxt natürlich keine Chance. Klare Kaufempfehlung !

    witchcraft Danke für den Tipp.. Auf Condor bin ich bei meiner Suche nach Kukris auch schon gestossen, wusste aber nicht, wie ich den Hersteller einordnen soll. :)

    Condor ist der König der Machetenbauer, die fertigen altmodische, etwas gröbere aber richtig gute
    Messer und eben auch Kukris. Vor allem auch die recht wertigen Lederscheiden sind erstaunlich gut für die sonst bezahlbare Ware. Das heavy Duty Kukri ist ein Mörderteil, so schwer und stabil das der Schlag praktisch von selbst fällt. 8 mm starke Klinge.

    Und noch eines.. Extrema Ratio Kukri Kh :) schön scharf.... Fast zu schön um es zu maltraetieren

    Sehr schön, habe ich auch. Ist wirklich toll.

    Zum maltraetieren weniger geignet, mehr Waffencharakter.
    Zum malträtieren kann ich das Heavy Duty Kukri

    von Condor wärmstens empfehlen.

    Das Teil ist praktisch unkaputtbar und ersetzt jederzeit die kleine Handaxt..

    Ausser Fest- oder variabler Zins ist natürlich die Vertrags- Laufzeit ein wesentlicher Aspekt.
    Gerade Festzinsabschlüsse scheinen mir da oft zeitlich begrenzt zu sein.
    So können die ersten fünf oder zehn Jahre mit Festzins sehr günstig sen, danach aber dann das Grauen lauern.
    Bei langen Laufzeiten (ich hatte in der Uhlepest/DM -Zeiten mal 30 Jahre) ist die Zukunft transparenter.

    Ich sehe eine solche Uhr eigentlich nur als Backup, wenn die eigentliche Ausrüstung nicht verfügbar
    sein sollte. Der Akku hält ja sicher nicht gerade lange durch.
    Getrennte Uhr und Garmin/GPS Tracker (mit Reserveakkus oder auch Batterien) haben da deutlich mehr

    Ausdauer.
    Nun bin ich ja auch nach wie vor ein altmodischer Fan von Karte und Kompass, auch in Ergänzung mit GPS.

    Eine ganz normale Excel Liste mit :

    Produkt
    Verpackungsgröße
    Menge
    Haltbarkeitsdatum
    Fach oder Standort (wo ist es zu finden).
    Nachkaufplanung (ein X in einer Spalte) dann filtern und nur die mit den X anzeigen/drucken...schon hat man einen Einkaufszettel

    Man kann darin suchen, filtern oder eben nach MHD absteigend sortieren und somit vermeiden ,dass man vom MHD Ende überrascht wird.
    Das ist ganz wenig Mühe und spart Geld.

    Wie man das nennt und ob es dann „Prepper“ ist oder etwas anderes find ich nicht relevant.

    Generell lasse ich mich nicht gerne in irgendwelche Schubladen mit Etikett und Beschriftung dran einordnen.


    Seitdem bei einigen Discountern die Ware preiswerter ist (nicht durchgehend aber manchmal) als beim Fachgroßhandel oder Gastronomie-Lieferanten tauchen immer wieder Leute mit sehr vollen Einkaufswagen auf, deren Inhalt so gar nicht nach normalem Privatbedarf aussieht.

    Sehr selten habe ich erlebt, dass eine Kassiererin da „einschreitet“ und auf die Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen hinweist. Früher kam das durchaus vor, heutzutage engagiert sich da niemand mehr in dieser Richtung. Ob Pizza-Mann oder Döner-Produzent die gekaufte Ware dann so steuerlich vereinnahmen, dass man aus den eingekauften Lebensmitteln Rückschlüsse auf die Menge der „Fertigproduktion“ schließen kann (Finanzämter sind da manchmal extrem pfiffig) sei da mal dahingestellt.


    Tatsächlich sollte man seine Vorratshaltung stets so unauffällig wie eben möglich anlegen, um im echten Krisenfall bei den nicht vorbereiteten Mitmenschen keine Begehrlichkeiten zu wecken.


    Wie heißt die sehr unmoralische und wenig menschenfreundliche Grundregel? „Geteilter Vorrat ist halber Vorrat“.


    Vielleicht sollte man einige der Broschüren mehr bestellen, die das BBK Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe herausgegeben hat, und damit solche kritischen Nachfragen beantworten. Schließlich ist Vorratshaltung eine offizielle Empfehlung an alle Bürger.

    Ja die größte LKW- Fahrschule Deutschlands, die Bundeswehr, hat nach Wegfall (und vorher Verkürzung) der Wehrpflicht nicht mehr regelmäßig den LKW Führerschein ermöglicht. Gleichzeitig sind sehr viele Fahrer gesundheitlich nicht mehr fahrbereit oder haben die Ruhestandsgrenze erreicht.

    Ich sehe hier jemanden der sich sehr intensiv mit einer Thematik auf seine Weise beschäftigt hat.
    Dabei entsteht eine kleine Parallel Welt, eine Art Second Life, etwas was scheinbar fast erstrebenswert ist nach dem großen Knall, wo Dinge und Menschen ihre Rolle und Ihren Platz haben.
    Eigentlich viel geordneter als vor dem großen Knall.

    Organisation einer größeren Gruppe ist sicherlich notwendig, und schwupps ist man schnell in militärischen Hierarchien, hat Züge,Kompanien, Gruppen, Rollen (Ränge), weil es ja beim Barras immer recht gut funktioniert hat, aber auch bei Feuerwehr ,THW etc.
    Wenn man eine feststehende große Gruppe hätte, wäre so eine vorherigre Rollenverteilung natürlich gut, weil sich die Leute in dem ihnen zugewiesenen Themen weiterbilden und vervollkommnen könnten.
    Aber wie heisst es so schön, kein Plan überlebt den ersten Feindkontakt.

    Planen heißt notwendigerweise irren: der Plan wird den ersten „Feindkontakt“ mit der Realität nicht überleben. Vielmehr liegt der Nutzen eines Plans darin, Überblick zu geben über alle derzeit als nötig gesehenen Tätigkeiten in einer derzeit sinnvollen Reihenfolge. Ein Plan bleibt aber immer eine fehlerhafte Momentaufnahme und muss daher kontinuierlich geprüft (Feindkontakt) und angepasst werden. Genau darin liegt die eigentliche Aufgabe des (militärischen) Anführers, das macht ihn zur Führungsfigur.

    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum.– Albert Einstein


    Realistisch, wenn man auch über mehrere Tage in Folge nachdenkt, sehe ich max. 15 bis 20 KM pro Tag.
    Dann bin ich am nächsten Tag nicht völlig fertig, sondern noch ziemlich normal fit. Ich könnte zur Not an einem Tag mehr, aber das hätte inzwischen (altersbedingt) Folgen für die nächsten Tage, die ich scheuen würde, weil man ja nie weiss was passiert in einer solchen Situation.
    Ich würde mich nie übernehmen, weil ich nicht will, dass ich dann danach nur eingeschränkt handlungsfähig bin. Insgesamt ist älter werden ja nichts für Feiglinge.