Beiträge von jp10686

    So hat es die Schweiz im Zweiten Weltkrieg gehandhabt, um ihre Neutralität nicht zu gefährden. Sowohl deutsche als auch alliierte Militär-Flugzeuge, die in der Schweiz landeten, wurden festgesetzt und die Besatzungen interniert.

    Ja, aber seit die deutsche Neiderlage absehbar war etwas asymmetrisch:

    Schweizer Luftraumsicherung an Amis: Ihr überfliegt Schweizer Territorium

    Amis: Das wissen wir

    Amis: Eure Flak schiesst zu tief

    Schweizer: Das wissen wir

    Die Erfahrung habe ich auch gemacht, Volierengitter am Gestänge mit Kabelbindern befestigt weil es so schön bequem ist, rasch geht und stramm sitzt. Nach einigen Monaten ist einer nach dem anderen wegen Versprödung abgesprungen.

    Dafür und zum Aufbinden von Pflanzen sowie sonst für alles Mögliche nehme ich nun Reste von Elektro-Installationsdraht oder auch gewöhnlichen verzinkten Zaundraht.

    Für Reparaturen und Improvisationen sind Kabelbinder gut, aber eigentlich fast überall durch Draht ersetzbar.

    Anfang 2002 Durchschnittsgehalt bei 28626 vs 43142 -> Faktor: 1,507

    Bitte nehmt nicht Durchschnittsgehälter, sondern die Medianwerte (Lohnsumme, wo 50% der Beschäftigten auf Vollzeitstelle hochgerechnet weniger, und 50% mehr kriegen) als Kriterium.

    Sonst kommt so Unsinn raus wie, wenn wir den Putzfrauen den Lohn um 10% kürzen aber dem Chef mehr geben plus Bonus, steigt die Lohnsumme, nach Mittelwert berechnet kriegen also alle mehr.

    Das ist natürlich politisch nicht ganz ungewollt.

    Und dann muss man alles noch kaufkraftbereinigen, wobei wiederum die stark steigenden obligatorischen Kosten für Krankenversicherung usw., bei den eiunkoimmensschwachen Menschen besonders einschenken, weil man die nicht vermeiden kann - da hilft es dann auch nichts, wenn so Tips kommen wie man solle sich einen Schrebergarten zulegen, um das Geld für die Kartoffeln zu sparen.

    Mal ernsthaft: Wie misst man das?

    Mir bekannt ist, dass die Restradioaktivität des Erdinneren als Hauptenergiequelle für die Erdwärme und damit die Kontinantalverschiebungen und die gebirgsbildenden Prozesse gilt. Ebenso ist es denkbar, dass diese konvektiven Prozesse den Erdkern, der ja nach innen zunehmende Dichte hat, etwas verformt, was aufgrund des Drehimpulserhaltungssatzes der Physik zu Schwankungen der Rotationsgeschwindigkeit des gesamten Erdballs führen kann (-> Pirouetteneffekt). Aber dass sich der Erdkern im Prozentbereich schneller oder langsamer drehen soll als die mehrere tausend Kilometer dicke Erdmantelschicht drumherum, welche ja den Erdkern mit ihrem unvorstellbar grossen Gewicht zusammendrückt - das kann ich mir nicht vorstellen.

    Zudem braucht es, eben der Drehimpulserhaltung wegen, zwingend eine Kraft, die den Kern gegenüber dem Mantel bremst oder beschleunigt, die also einen Drehimpuls vom Kern auf den Mantel oder umgekehrt übertragen müsste. Was könnte das sein?

    Das alles funktioniert aber seit Milliarden von Jahren und ist eher von akademischem Interesse.

    Das ist in der Tat saugefährlich, denn durch die Drehimpulsseparation wegen der unterschiedlichen Rotationsgeschwindigkeit kommt es zur rotationssymmetrischen Trennung der beiden Erdhemisphären, da dies der energetisch günstigere Zustand ist. Dann geht für die Australier die Sonne im Westen auf und die Schiffe welche den Equator überqueren werden durch eine gegensinnige Meeresströmung plötzlich umgedreht. Weil Unterseekabel die von Neuseeland nach Japan gehen dadurch abgerissen werden wird auch das Internet empfindlich gestört werden.

    Und was man bei der Diskussion um die GRV nicht vergessen soll. Wir haben jetzt 15 Jahre weitgehend Boomphase am Arbeitsmarkt. Vielleicht bleibt das wegen der Demographie auch so und 7 Millionen Arbeitslose sind ein Gespenst aus der Vergangenheit.

    Das wurde aber hauptsächlich durch Aushöhlung der Löhne und Arbeitsbedingungen erreicht, d.h. durch Konstrukte wie dauernde temporäre Anstellung, Scheinselbständigkeit und so weiter. Kaufkraftbezogen hat die untere Hälfte der Lohnbezüger nicht vom Boom profitiert. Die können nahe am Existenzminimum deshalb auch nicht namhaft zur Rentensicherung beitragen.

    Der Fehler ist, Renten ausschliesslich über Beiträge von Lohnempfängern zu finanzieren.

    Es entstehen dann Schlagworte wie "wer für Lohn arbeitet hat keine Zeit zum Geld verdienen" und so.



    Wieviel netto sind in D 2000 .- brutto? Gehen davon die erwähnten 45% Abzüge für Sozailversicherungen usw. ab? Falls ja, wären das dann etwa 1100 netto?

    Ihr seht aber schon dass das System im Grunde unfair ist und die systematisch benachteiligt die zwar viel arbeiten aber wenig dafür bekommen? Das sind doch genau die Jobs die sich in der Pandemie als systemrelevant herausgestellt haben, und wo es dann Aufrufe zum Gemeinschaftsapplaus gab ...

    Zitat

    Um mindestens 1.000€ monatliche Rente zu bekommen, muss man 45 Jahre lang pro Monat mindestens 2.103€ verdienen und Rentenbeiträge zahlen

    Das heisst, die Kassiererin kann bestenfalls auf eine halbe Rente kommen. Hat sie noch Kinder, ist sie doppelt benachteiligt, denn dann wird sie kaum Vollzeit arbeiten können, und wenn ihr Ehemann noch vorhanden und aber auch nur ein "gewöhnlicher" Arbeiter ist, wird es trotzdem nicht reichen.

    Warum gibts nicht für den gesetzlichen Mindestlohn die volle Rente?

    Dann kommt noch dazu, dass in vielen Niedriglohnsektoren eine Frühverrentung aus gesundheitlichen Gründen nur fair wäre. Ein normaler Mensch kann nicht bis 65 auf dem Bau oder im Wald oder auf Stundenbasis in der Reinigung oder als Kurierfahrer arbeiten. Bist du Anwalt oder sowas, sieht es ganz anders aus.


    Die Überlegung, soll ich für ALG II oder Hartz IV oder wie immer das heisst gar nix machen und auf Grundsicherung gehen oder für 200 mehr netto 8 Stunden, gerne auf Abruf, an der Kasse sitzen, mich von genervten Kunden anpissen lassen, und genauso nie auf ein vernünftiges Einkommen und eine Rente kommen, wird sich jeder halbwegs vernünftige Mensch stellen.


    Was die ganze Zeit extrem am Selbstwertgefühl zehrt: Du arbeitest dich ab und musst noch dankbar sein, wenn du dank Zuschüsse, für die du gar nicht gearbeitet hast, so irgendwie über die Runden kommst.

    Da kann ich nur eindringlich davor warnen: Nach dem Staat als Unternehmer zu rufen, ging bislang regelmäßig in die Hose. Kommt den Steuerzahler teuer zu stehen, und ist ineffizient. Ich denke mal es ist sinniger, und auch preislich günstiger, die privaten, und auch gewerblichen Vermieter, soweit staatlich zu fördern, das diese auch wieder mehr in den Wohnungsbau investieren.

    Das stimmt nicht, etwa die SUVA (in der Schweiz obligatorische staatliche Berufsunfallversicherung) arbeitet sehr effizient. Auch die AHV (staatliche Rentenversicherung) hat wesentlich weniger Spesenverluste für die Bezugsberechtigten als das ebenfalls obligatorische, aber privatwirtschaftlich organisierte Pensionskassenwesen.

    Wie sehr privatiserte Wasserversorgungen oder öffentliche Transportsysteme in die Hose gehen können, haben die Briten bis zu ihrer doch sehr weiten Toleranzgrenze geübt.

    In der Praxis war es so: Der Staat kann nicht wirtschaften, also wird alles privatisiert was bisher staatlich war und rentabel sein könnte, da nach der allein gültigen neoliberalen Lehre ja private Unternehmen effizienter und deshalb preisgünstiger sein sollen. Das wird gebetsmühlenartig wiederholt und wenns nicht klappt braucht es noch mehr davon. Dem Staat bleibt dann noch das, was man nicht rentabel gestalten kann, und das wiederum wird als Beweis dafür hergenommen, dass der Staat eben nicht wirtschaften kann.

    Ein Beispiel ist der öffentliche Verkehr, wo es viele Konkurreszunternehmen auf stark befahrenen Strecken gibt, der Staat aber die Randregionen subventionieren muss, weil man dorthin keine rentablen Linien betreiben kann.

    Eben so oft wurden bestehende Infrastrukturen ruiniert, indem man Unterhaltsarbeiten zurückfährt und so kurzfristig rentabler sein kann.

    Zusätzlich werden sehr viele Arbeitsplätze für die nicht so interessanten Arbeitnehmer gestrichen, die fallen dann auch noch dem Staat zur Last, nur eben einer anderen Rechnungsstelle.

    Ich bin der Meinung, dass alles, worauf alle Anspruch haben: Wasser, Strassen, Energieversorgung, Medizin, Bildung, sozialer Wohnungsbau usw. vom Gemeinwesen nach genossenschaftlichen Prinzipien geleistet und kostenmässig auf Basis einer langfristig soliden Nachhaltigkeit angeboten werden soll. Das freie Unternehmertum kann sich dann in den nicht lebensnotwendigen Bereichen austoben. Zum Markt gehört eben auch, dass man auf eine Ware oder Dienstleistung ganz verzichten kann, wenn sie einem teuer erscheint.

    Bei der Rentensicherung sollte man nicht den Fehler machen, nur in Kapital zu denken.

    Jede Rente ist ein Rechtsanspruch darauf, in einer irgendwann eintretenden Zukunft von der dannzumal produktiven Gesellschaft mit Lebensmitteln, Waren und Dienstleistungen versorgt zu werden, ohne dass noch was rum kommt - das wurde ja zum Zeitpunkt des Rentenerwerbs vom zukünftigen Rentner geleistet.

    Diese Transferleistungen von produktiven an unproduktive Personen gehen dann an den Wirtschaftsleistungen der produktiven Gesellschaft ab, d.h. jede Rente ist nur so viel wert wie es zum Zeitpunkt des Rentenanspruches eine produktive Gesellschaft gibt, die das *zusätzlich" zu ihrem Eigenbedarf leisten kann.

    Man stelle sich eine Gesellschaft vor, in welcher es nur noch Rentner gibt - dann kann das alles nicht mehr funktionieren, egal wie gut die Renten finanziell abgesichert scheinen.

    Daraus geht schon hervor, dass es unsinnig ist, Renten nur durch Einkommensabzüge aus produktiver Tätigkeit zu finanzieren.

    Ausserdem ist es unbillig, Frühverrentung zu kritisieren, solange es so viele Leute gibt, die in Saus und Braus leben, ohne selbst je produktiv gewesen zu sein, und die für ihre Einkommen auch keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlen müssen - eben die Bezüger leistungsloser Einkommen. Denn diese spielen die gleiche Rolle wie die Rentner und die Kranken - sie beanspruchen produktive Kräfte und deren reale Erzeugnisse für ihren täglichen Bedarf.

    Weil die Wirtschaft für die Leute da ist und nicht umgekehrt, ist ein gewisser Prozentsatz von wohlerworbenen Bezugsrechten wie Renten kein Problem. Da es aber gesellschaftsrelevant ist, müssen alle Finanzierungsquellen in Betracht gezogen werden (insbesondere Unternehmensgewinne und Transaktionssteuererträge), denn auch die leistungslosen Einkommen sind auf einen funktionierenden Staat angewiesen, der z.B. mit der Rechtspflege Eigentum garantiert.

    Sonst haben wir einen Staat, der den Reichen immer mehr Reichtum garantiert und wo die Armen die noch arbeiten die Armen die nicht mehr arbeiten mitfinanzieren müssen.

    Der Weg müsste ein anderre sein. Um auch den ärmeren Leuten Teilhabe an den hohen Unternehmensgewinnen zu ermöglichen wäre es klug, Aktienbesitz zur Altersvorsorge garnicht zu besteuern, weil das z.B. in den USA auch gemacht wird. Natürlich muss man für den Gewinn auch das risiko tragen wollen.

    Damit entlastet man die Grossen, um den Kleinen zu helfen. Und wenn die Chose bachab geht, ist man sowieso wieder in der Grundsicherung. Es kann, wer mit seinem kleinen Tariflohn geradeso über die Runden kommt, keine rentablen Aktien kaufen, ohne hoch spekulative Titel einzuholen. Also erhöht man das Risiko der Kleinen und entlastet steuerlich diejenigen, die es eh schon dicke haben, sowie die institutionellen Anleger. Will man das, soll man es auch so nennen.


    Eine sichere Teilhabe der Kleinen an den hohen Unternehmensgewinnen erreicht man durch hohe Unternehmenssteuern. Die Unternehmen bleiben trotzdem, wenn sie dafür funktionierende Infrastrukturen, zuverlässige und gut ausgebildete Arbeiter, Rechtssicherheit und niedrige Kriminalität erhalten. Das ist das skandinavische Modell, und die Leute fühlen sich dort trotz hoher Steuern durchaus nicht unglücklich.


    Die gleiche Fehlargumentation geht mit der Erbschaftssteuer - soll der kleine Mann jetzt für Omas Häuschen auch noch Erbschaftssteuer zahlen müssen? Auch hier werden in Wirklichkeit die grossen Vermögen begünstigt, denn die Mehrzahl der wirklich grossen Vermögen Ist durch Erbschaft zuden heutigen Besitzern gekommen und ermöglicht diesen ein Leben ohne Eigenleistung. Die Reichen heiraten unter sich, nicht ganz zufällig. Zudem nimmt man mit Erbschaftssteuer keinem was weg, die Erben kriegen bloss weniger (auch wenn die das natürlich anders sehen werden).

    Dem Omahäuschen-Problem kann man aber durch vernünftige Freibeträge auskommen, so der politische Wille da ist.

    Wenn der Staat beispielsweise eine Drittimmobilie eines Erben abholt und nach wohnbaugenossenschaftlichen Richtlinien bewirtschaftet, ist den vermögensschwachen Schichten jedenfalls mehr und direkter geholfen als wenn man alle Erben steuerfrei stellt.

    Kommt dazu, dass leistungswillige aber vermögenslose Menschen durch dieses System doppelt benaschteilgt werden, weil sie nicht nur nie erben werden, sondern auch noch mit Mieten und so weiter die Eigenkapitalrendite der Erben mitfinanzieren müssen.


    Die Förderung der Armen durch Steruernachlässe ist deshalb schlicht Unfug. Es funktioniert auch bei Kinderreichtum fördern zu wollen nicht. Das klingt ja nett, aber es bewirkt, dass der Einkommensmillionär mit dem späten Einzelkind einen saftigen Steuerrabatt hat, der gewöhnliche Arbeiter mit mehreren Kindern aber nichts, weil er sowieso kaum Steuern zahlt. Wenn man genau das will, soll man es auch so nennen. Hier sind freie Kindertagesstätten und gute Schulen für alle (für wirklich alle) der bessere Weg, denn damit entlastet man Eltern unabhängig von ihrem Vermögen und fördert genau das, was bezweckt wurde.


    Damit man mich richtig versteht: Ich bin kein Anhänger des Umverteilens, aber ich nehme das Wort der Liberalkonservativern, Leistung muss sich lohnen, wörtlich. Das impliziert nämlich auch, Nicht-Leistung darf sich nicht lohnen.

    Finanztransaktionssteuer

    höhere Steuern auf leistungslosen Einkommen (darunter gehört nicht die Rente, aber alle Arten von Zinserträgen, Dividenden usw.)


    Nachdem bekanntlich die Schere zwischen arm und reich immer mehr aufgeht, d.h die oben sind immer gleich wenige und haben immer mehr, die unten sind immer mehr, aber haben immer gleich wenig, wird man die oben mehr an der Finanzierung beteiligen müssen.


    Das funktioniert nur durch eine internationale oder wenigstens EU-interne Steuerharmonisierung. Zugang zu EU-Märkten und den Erträgen von in der EU tätigen Firmen hat nur, wer seine ordentliche Besteuerung nachweisen kann.

    Ich glaube die brauchen einfach Schlagzeilen und machen aus nichts etwas.

    Auch bei uns ist inzwischen diese unglückliche Verkettung widriger Umstände eingetreten: Die Temperaturen sind verbreitet unter Null (Eistage), und als ob das nicht schon genung wäre, fallen Niederschläge auch noch als Schnee.

    Dazu kommen die üblichen Verkehrsprobleme. In den Nachrichten heisst es dann, der Schnee habe zu zahlreichen Auffahrunfällen geführt. Nein, es ist nicht der Schnee - der ist weiss, damit man ihn auch sieht und tut gar nichts, der liegt bloss da. Ursache sind mangelhafte Ausrüstung und nicht angepasste Fahrweise.

    Es gibt sogar Bundesgerichtsurteile, wonach nicht der Strassenunterhaltsdienst haftbar ist, wenn man auf verschneiter Fahrbahn und bei erlaubter signalisierter Höchstgeschwindigkeit von der Strasse abkommt und Sachschaden verursacht und erleidet. Peinlich, womit sich die armen Richter befassen müssen.

    Vielleicht hilft dieses:

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    Altes Solarpanel vom Schrott, ist sicher mehr als 10 Jahre alt., die Firma gibts inzwischen nicht mehr.

    Die Fittings und Rohre für die Befestigung sind aus der Grabbelkiste, sind für so was (und vieles andere, aber nicht für Trinkwasserleitungen) genial.

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    Man kann es mit der Konstruktion genau senkrecht zur Sonne ausrichten. Dank dem verbauten Holländer (Verschraubung) kann es abgenommen und einigermassen platzsparend verstaut werden.

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    Als Nennleistung sind auf dem noch lesbaren Typenschild 90 Wp angegeben. Ob 2/3 der Nennleistung für einen sonnigen Januartag am Mittag mit tiefstehender Sonne und entsprechend langem Weg der Strahlung durch die Atmosphäre gut sind, kann ich nicht beurteilen. Mal sehen, wieviel Strom im Juni maximal rauskommt.

    Das Zeug muss doch gar nicht schmecken. Schliesslich ist das hier ein Survival und nicht ein Vival Forum. Unter anderm das ist der Unterscheid zwischen Leben und Überleben.

    Mit etwas Reibkäse, Pfeffer und Herbes de Provence kriegt man übrigens fast jedes Schappi vom Bund halbwegs geniessbar. Das müsste doch auch für anderes Dosenfutter gehen.

    Der Sinn eines Bug-out-Vehicles ist ja nicht unbedingt das perfekte wartungsfreie Allrad-Fahrzeug, das es nicht gibt. Sondern das BOV soll einen ja möglichst sicher, zuverläsig, schnell aus einem Schlamassel herausbringen.

    ...

    Angenommen, ein AKW-GAU wie in Fukushima wird absehbar (Blackout führt zu ausgefallener Kühlung). Dann könnte man mit der ersten Fuhre Menschen und Haustiere in Sicherheit bringen und mit der zweiten Fahrt wichtige Dinge bergen, die man für einen Neuanfang am SO brauchen könnte.

    Dass Geländetauglichkeit wenig hilft, wurde ja erkannt.

    Bitte bedenkt dass ein Auto nur soviel taugt wie benutzbare Strassen vorhanden sind. Im Falle eines AKW-GAUs wird sehr bald alles gründlich verstopft sein, dann ist es sehr egal was dein Auto könnte. Vgl. Hurrikan Kathrina in den USA 2005 - da ging bald der Sprit an den Tanken aus und auch 1000 km rechnerische Autonomie helfen nichts, wenn die Strassen von verdursteten Fahrzeugen der anderen blockiert sind.

    Neben den Strassen fahren geht in Miteleuropa schon in der Ebene schlicht nicht. Bahnlinien, Flüsse, Mauern, Wassergräben, aufgeweichte Äcker, dichte Wälder, das ist eben nicht so wie durch die Sahara. Mit Anhänger noch hoffnungsloser, egal wieviel die Karre zieht. In gebirgigen Gegenden geht abseits offener und benutzbarer Strassen sowieso nichts.


    Bei einer Sturmflut oder grossflächigen Überschwemmung oder Schneesturm wäre es auch äusserst rücksichtslos, die Strassen für die Rettungskräfte zu blockieren.

    Bei den neueren Schneeereignissen im norddeutschen Tiefland blieben Züge und Räumungsdienste in den meterhohen Schneewehen stecken, aber ich kenne deinen Unimog nicht. Auf den schneeverwehten Hauptstrassen wurde die Räumung zudem oft durch stekcnegeblieben Fahrzeuge mehr behindert als durch den Schnee selbst. Im Gebirge geht bei mehr als 30 cm Schnee auf ungeräumter Strasse nicht mehr viel, weil die Karre dann zu schwimmen anfängt und selbst entscheidet wohin die Fahrt geht. Das ist nicht nur eine Frage der Bodenfreiheit: Der Reifen presst den Schnee zusammen, und es bildet sich in dieser Schneeschicht, die das Fahrzeiug tragen und Kräfte vom Reifen auf den Strassenbelag übertragen sollte, eine Gleitschicht. So willst du auf Gebirgsstrassen nicht fahren.

    Zu den häufiger werdenden Nahrungsmittelallergien habe ich mein eigene Theorie.

    Sicher spielt die immer höherer Zahl von Inhaltsstoffen eine Rolle, ebenso aber auch die von Rückständen aller Art, entweder von Pflanzenschutzmitteln oder Chemikalien ohne direkten Zusammenhang mit der Landwirtschaft.

    Aber:
    Früher sind sehr viele daran, in Kombination mit Tuberkulose, Diphtherie, Vitaminmangel usw. bereits im Säuglings- und Kleinkindesalter gestorben. Mit einer Laktose- oder Glutenunverträglichkeit hättest du als Säugling in der bäuerlichen Gesellschaft des 17. Jahrhunderts schlicht keine Chance gehabt.

    Dann ist das auch eine Modekrankheit, man kann sich damit interessanter machen als man es ist, wenn man eben anspruchsvoll ist. Das gehört in die selbe Kategorie wie der überhand nehmende Veganismus aus ideologischen Gründen.

    Frage: Wie merkt man, dass jemand Veganer ist?

    Antwort: Man muss es nicht merken. Es wird einem ungefragt gesagt.

    Früher hätte man gewisse Sachen einfach nicht gegessen, wenn man darauf verzichten konnte, heute macht man sich interessant mit dem was man alles nicht verträgt. Ich habe kein Problem damit, wenn jemand gewisse Sachen nicht isst, aber deshalb wird er noch nicht zu einem besseren Menschen.