Beiträge von jp10686

    Im Weizen hat man kein Mutterkorn, weil der Pilz nur Roggen befällt.

    Hingegen frage ich mich, warum man zu Vorsorgezwecken sich nicht Brotweizen gönnt. Die paar Euro billiger pro Sack könnten teuer werden, etwa wegen kleinen Steinchen drin.

    Wenn dieNachbarn schon aus Verzweiflung dein Strohdach anknabbern und du noch ein paar Sack Futterweizen auftreiben kannst, dann würde ich an solche Sachen denken.

    Man kann natürlich auch palettenweise Hundefutter in Dosen einlagern, das würde man auch problemlos vertragen. Da Gerücht, es soll irgendwann irgendwo ein fernöstliches Restaurant gegeben haben, das auffällig oft solches Leergut entsorgt habe, hält sich ja hartnäckig - und bezeichnend wäre, dass es nicht den Gästen sondern dem Müllmann aufgefallen sein soll.

    Anders aufgegriffen. Statt einer Immobilie hast du Vermögen, auch das mußt du 10 Jahre vor dem "Notfall" verschenken, -erben,

    ansonsten mußt du es auch aufbrauchen oder rückfordern.

    Das ist so, weil damit offensichtlich Missbauch getrieben wurde. Man hat nicht Vermögen für die Erben, sondern für sich selber, und es wäre nicht richtig, wenn reiche Leute auf Allgemeinkosten im Pflegeheim sind, nur damit ihr Vermögen an die Erben geht statt für das gebraucht zu werden, als was es gedacht ist ... als Altersvorsorge.

    Ich verstehe deinen Standpunkt. Rückblickend sieht es bei mir aber ganz anders aus:

    - Erstens hatte ich noch nie eine Erfahrung, die wirklich lebensbedrohend war. Wäre schön, wenn das noch ne ganze Weile so bleibt.

    Die gegenwärtig hohe Teuerung und Energie- und Rentensorge? Meine Güte, mein Uropa hat 1914, 1918, 1923, 1933, 1945 und 1948 und all den Mist dazwischen erlebt, und zwar nicht nur von Zeitugsmeldungen.

    - Zweitens wusste ich mir in gewissen Situationen immer zu helfen, ob aus Vorbereitung oder Impovisionstalent weiss ich nicht mehr.

    - Drittens war immer auch eine gehörige Portion Schwein dabei (es hätte noch deutlich schlimmer kommen können).

    - Viertens passiert selten das, worauf man sich vorbereitet hat. Stell dir vor, du hättest in Voraussehung der Energiekrise letztes jahr Brennstoffe gehortet und auf Autarkie installiert, wohntest aber im Ahrtal, oder neulich in Kärnten.

    -Fünftens, und das ist der grösste gemeinsame Nenner, hatte ich immer das Glück, bei kleinen und mittleren Kataströphchen nette Leute um mich zu haben, die mir einfach und praktisch geholfen haben.

    Deshalb halte ich das für den wesentlichsten Teil der Vorsorge: anderen zu helfen, auch wenn sich das nie so direkt auszahlt wie der selbst gekaufte Feuerlöscher, um den Brand des selbst renovierten Eigenheims damit selber zu löschen.

    Wirkungsgrad ist eine Frage der Bezugsgrösse.

    Wenn du mit dem 2.5t schweren SUV ein paar Brötchen holst, ist der Wirkungsgrad (definiert als Energieaufwand pro Nutzeffekt) noch grottiger, obwohl jede verwendete Komponente, vom Trecker des Getreidebauern über den Backofen des Bäckers bis zum Auto, auf dem Stand der Technik sind.

    Motiv der Verwendung von Dochtlampen ist erstens Nostalgie.

    Zweitens sind die Dinger als Notlicht unübertroffen, wenn es um Lagerbarkeit ohne Wartung geht. Gut, der Kerzenstummel tuts auch, wenn keine Zugluft ist..

    Wegen dem stinkenden Grillanzünder (weiss nicht mehr wer das geschrieben hat): Entweder ist das Zeug untauglich oder (meistens) ziemlich überdosiert.

    Ich habe Kinder, Kosten und Nachteile der Sache haben mich nie interessiert. Es geht ja auch nicht darum, steuerlich oder kostenmässig ein Niullsummenspiel zu machen. Es ist Belohnung genug, dass daraus ganz tolle junge Erwachsene werden, die es sonst nicht gäbe.

    Ebensowenig interessiert es mich, ob ich konkubinisiert statt verheiratet steuerlich günstiger fahren würde. Ich lebe so wie es für uns passt und wir zahlen Steuern damit die Gesellschaft funktioniert.

    Seit ichj lebe reicht das Einkommen bequem aus für die laufenden Kosten und etwas Unvorhergesehenes - das ist schon sehr viel mehr, als unsere Vorfahren je hatten. Ob ich jetzt Nettozahler bin oder von der Gesellschaft "profitiere" - interessiert mich nicht wirklich, solange die Sache halbwegs fair und transparent abghewickelt wird.
    Hätten unsere Grosseltern mit einem ähnlich spitzen Bleistift die Kinderkriegerei durch gerechnet wie es heute manchenorts üblich zu sein scheint, dann gäbe es uns alle vermutlich nicht.

    Was die selbstgenutzte Immobilie betrifft: Ein grosser Vorteil ist dass man nicht plötzlich wegen Umnutzung gekündigt wirtd oder es immer teurer wird, wegen Renditeoptimierung. Das ist zwar rein psychologisch, aber eben wichtig. Der Wiederverkaufswert und die Wertsteigerung interessieren mich nicht, ich will ja nicht verkaufen.

    Ganz so einfach ist es leider nicht.

    Kaminofen explosion

    Normalerweise ist es so, dass es ein Abblasventil hat, damit genau das nicht passiert. Bessere Systeme werden mit geringem Überdruck (Expansionsgefäss mit Stickstoff gefüllt ) betrieben, damit das Wasser in der Wassertasche nicht siedet, was Geräusch macht. Das Abblasventil, das normalerweise nie auslöst, wird am Ort der geringsten Sauerei montiert. Wenn das Feuer weiterhin stark brennt, dann geht zwar die Wassertasche kaputt, aber das Haus drum herum nicht.

    Frischwasserzufuhr funktioniert nur, wenn das System im Kreislauf weniger Druck als die Frischwasserleitung hat und es einen Auslass gibt, der offen ist. Das verursacht dann aber oft Korrosion in den Leitungen, weil über den Überlauf im Expansionsgefäss, das an oberster Stelle angeordnet ist, Sauerstoff in den Wasserkreislauf kommt.

    Was eher gemacht wird, ist Frischwasserkühlung verbrauchsseitig bei thermische Solaranlagen zur Notkühlung.

    Ich weiss jetzt nicht was du für ein System hast, aber normalerweise wird der Kreislauf wasserführender Kamie über einen schlichten Thermostaten gesteuert: Wenns in der Wärmetasche des Kamins wärmer ist als im Wärmespeicher, dann Zirkuation ein. Bessere Systeme halten über eine regelbare Pumpe eine definierte Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf ein.

    Frischwasser kommt da nicht vor. Das willst du im Heizkreislauf auch nicht haben, wegen Korrosions- und Verkalkungsproblemen. Wenn man den Ofen heizt obwohl der Wärmespeicher (meist ein Tank, der die Radiatoren oder die Bodenheizung speist) schon zu warm ist, dann ist man selber schuld.

    Dass es keine gute Idee ist, den Ofen zu betreiben wenn die Zirkulation wegen Strom weg nicht tut, darauf kommt man sehr bald selber. Es hat ein Not-Abblasventil für diesen Fall, damit die Installation nicht beschädigt wird.

    Es ist dies aber ein Hauptgund, weshalb solche Systeme als Notheizung nicht taugen.

    Ich bin mit dem Thema "Preppen" jetzt ca. 12 Jahren vertraut und wenn ich all das getan hätte, wo ich der Meinung gewesen wäre, dass es sinnvoll ist, hätte ich viel Geld investiert und der konkrete Nutzen wäre mehr als zweifelhaft gewesen. Denn der Nutzen hätte sich erst in einer echten Krise bewiesen.

    Du sagst ja selber in deinem letzten Satz, dass der vorletzte in sich widersprüchlich ist. Nutzen von etwas definiert sind als Mehrertrag durch Mehraufwand. Bei Dingen wie Feuerlöschern oder Notvorräten sind solche Überlegungen nicht sinnvoll - Situationen in denen ein Feuerlöscher oder ein Fahrradreparaturset konkret etwas "nützt" sind nicht die, welche Raum für Nutzenoptimierung lassen.

    Wenn man wüsste, dass Notvorsorge in einem definierten Zeitraum unnütz ist, weil die Not bis zum Ende nicht eintritt, dann wäre Notvorsorge in dieser Zeit Verschwendung gewesen. Nur, das kann man eben nicht wissen, und deshalb ist die Windjacke bei der Schönwetter-Bergtour nicht unnützer Ballast.

    Es gibt zwei Methoden, dem Problem beizukommen: Mit Ignoranz, oder mit angemessener Vorsorge.

    Andersrum geht es auch: Wenn man sich auf ein konkretes Szanario vorbereitet, von dem man weiss, dass es eintritt (eine Woche Camping statt mein Haus ist abgebrannt), dann bereitet man sich anders vor, weil es ja eben keine Krisenvorsorge mehr ist.

    Zum Problem wird Vorsorge dann, wenn es das Leben vor der Krise allzusehr behindert. Wo die Grenze ist, muss jeder selber wissen.

    Das Problem bei neuen Häusern ist, dass man nicht mehr einzelne Räume heizen kann, weil ja innen alles offen bis unters Dach ist. Dafür sind sie im Vergleich zum Altbau gut gedämmt.


    Kartuschen halte ich für Gasnotkochbetrieb nur dann für sinnvoll, wenn man mobil sein muss. Für zu Hause besser eine grosse Gasflasche anschaffen. Die Tatsache, dass die Flasche ein robustes Absperrventil hat, ist gegenüber der Einwegkartuschen ein deutlicher Gewinn an Sicherheit.

    "Ich stelle mir die Zubereitung z.B. eines Pfannengerichts so sehr mühsam vor"

    Man macht halt Rezepte die passen, alle Art Eintopf die lange ziehen können sind geeignet. Alles in den Topf, an die Wärme stellen (aber so dass es nicht kocht), und wenn man von der Arbeit zurückkommt ist es fertig. Früher hatten die Grundöfen Wärmefächer dafür, ebenso wurden während der Kriege Kochkisten und Selbstbauanleitungen dazu verteilt.

    Diese meist einfachen Gerichte haben noch den Vorteil, dass die Essenszeit nicht kritisch ist, etwa wenn die Arbeit auf dem Feld mal etwas länger gedauert hat oder man das Heu einfahren musste, weil ein Gewitter drohte.

    Wir haben einen alten Sterilisiertopf mit Glashebeeinsatz. Der geht auch auf dem Holzherd.

    Einen Glasheber kann man sich auch für den Dampfkochtopf basteln, man braucht dazu einen Siebboden, ein Stück Gewindestange, zwei Muttern, und eine Ringschraube, alles M6 Edelstahl.

    Hülsenfrüchte gehen gerne auf, weil das Zeug im Glas schäumt und beim Glasdeckel rausdrückt, worauf es dann undicht wird.

    Ich muss gestehen, dass ich mit den meisten Wirtschaftsprognosen und Szenarien wenig anfangen kann.

    Es mag stimmen, dass die Wirtschaft für die Gesellschaft die gleiche Rolle spielt wie der Kreislauf für unser Wohlbefinden.

    Aber was ist jemand, der nur von seinem Kreislauf redet? Ein Hypochonder.


    Allzu häufig hat die Sache ein Gschmäckle, etwa "WIR sitzen alle im gleichen Boot, also müsst IHR mehr rudern", oder auch die Sprache der Wirtschaftsfachleute: "WIR haben gut gearbeitet (aktiv) aber "UNS sind die Gewinne weggebrochen" passiv. Sind alles Opfer.

    Was unsere Gesellschaft am laufen hält, sind nicht die Wirtschaftsexperten, sondern all die namenlosen Leute, die ihren nicht immer spannenden Alltagsjob machen und manchmal noch etwas mehr - weil sie davon leben wollen und das auch den anderen zugestehen.

    Ich bin Freund der primitiven Stückholzheizung.

    erstens findet sich immer etwas zum Verheizen. Gut, das kann sich ändern, wenn alle anderen das auch machen. Aber es sieht noch nicht danach aus.

    zweitens, man kann sich selber helfen. ich finde es extrem deprimierend, wenn man irgendwelchen Lieferanten oder Händlern schutzlos ausgeliefert ist.

    drittens, es ist sparsam: Man muss nämlich einheizen, um warm zu haben. Bei allen automatischen Heizungen stellt man den Thermostat ein und ärgert sich über die Rechnung.

    Hauptnachteil der Stückholzheizung ist der grosse Platzbedarf für Brennholz, und die Arbeit die man damit hat, wenn man es nicht gerne tut. Wenn man das Holz selber wirbt, braucht man noch Transportmöglichkeit, eine effiziente Brennholzsäge (nur Masochisten machen alles mit der Kettensäge) und einen Spalter.


    "Hersteller können dort schamlos Marge draufhauen und mittlerweile kann man glaub's auch sagen, dass die Pelletspreise an den Ölpreis gekoppelt sind."

    Das ist halt unser allen anderen überlegenes Wirtschaftssystem. Man mäht dort wo es Gras hat. Wenn die Pelletpresse nicht rentiert weil die Polen oder Russen billiger liefern interessiert es auch keinen. jetzt ist es halt mal anders rum.


    Bei Brennholz kann man ohne grosse Klimmzüge in der Nachbarschaft viel Geld und Platz sparen, etwa indem man zu mehreren eine gescheite Maschine anschafft statt dass jeder sein Spielzeug vom Baumarkt hat. Auch brauchen sieben Haushalte nicht sieben Transportanhänger.

    Man kann es auf folgende Prinzipien zusammendestillieren:

    Der Feind meines Feindes ist nicht unbedingt mein Freund

    In der Politik und Gesellschaft muss man etwas wollen, nicht bloss etwas nicht wollen


    Zur "westlichen" Einstellung: Das sind unsere kulturellen Werte, die wir nicht einfach anderen Völkern überstülpen können und sollen. Man muss sie dauernd vorleben und zwar gerade dann, wenn die Verlockung gross ist, durch autoritäres Gehabe der Regierung rascher zu Entschlüssen zu kommen.


    Bei Ländern wie Ungarn und Serbien sollte man bedenken, dass so "urdemokratische" Vorbildländer wie Deutschland oder Frankreich jahrhundertelang mit Bürger- und Revolutionskriegen und aggressivem Gehabe gegenüber Nachbarn herumgeeiert haben, bis es zu der Staatsform kam, welche wir heute für gut befinden.

    Auch die Schweiz wollte beispielsweise noch 1919 Vorarlberg nicht aufnehmen, weil das das Gleichgewicht zwischen den deutsch- und welschsprachigen Kantonen und zwischen katholisch oder reformiert verändert hätte, obwohl das alles ja Kantonsangelegenheiten sind.


    Eine wesentliche Gefahr sehe ich in den internationalen Konzernen, die einzelne Länder gegeneinander ausspielen, um ihren Geschäften nachgehen zu können. Ja, sie schaffen Wohlstand, aber sie würden mehr und nachhaltiger Wohlstand schaffen können, wenn sie weniger kurzfristig gewinnorientiert handelten.

    Leistungslose Einkommen sind z.B. Kapitalgewinne, Börsengewinne, Monopolrenditen, der Gehaltanteil der (z.B. bei Managerlöhnen) nicht einer Leistung enspricht, Einkünfte aus Grundeigentum und dergleichen.

    Eine brauchbare Definition gibts beispielsweise hier


    Wie ich erkläre, dass es immer mehr Güter und Dienstleistungen gibt? Wirtschaftwachstum, Produktionseffizienz. Offenbar ist aber die Geldmenge wesentlich schneller gewachsen.

    Zum Thema Kinder:

    Ein Staat, der Kinder bekommen finanziell überproportional belohnen würde, würde sich vor allem Unterschichten-Kinder heran züchten und damit langfristig den Wohlstand reduzieren.


    Man sollte Kinder nicht deswegen in die Welt setzen, um mit ihnen Geld verdienen zu wollen, sondern weil man gerne welche haben möchte und weil man sie sich leisten kann und will!

    Grundsätzlich stellt sich natürlich die Frage, was "der Staat" soll und wer für wen da ist. Und was heisst überproportional? Proportion zu was? Wenn die Frage, ob man sich Kinder leisten kann, im Vordergund steht, dann werden vor allem die Kinder abgestraft, die sich die falschen Eltern ausgesucht haben. Eine Gesellschaft funktioniert ohne Nachwuchs nun mal nicht.


    Das gilt selbstverständlich auch für die Wirtschaft. Ja, die suchen händeringend Fachkräfte, aber sind die Jobs auch so gestaltet, dass die Fachkräfte, die schon da sind, für zukünftige Fachkräfte sorgen wollen und auch können? Oft ist es nicht ein rein finanzielles Problem, aber wer beruflich nicht voll da sein kann weil er Kinder hat, ist irgendwann karrierremässig zweite Wahl.


    Zudem sei die Frage erlaubt, ob die Leute, welche sich Kinder bequem leisten können, das dann auch automatisch gut machen. Immer das neueste Handy und Mama spielt mit dem Geländewagen Taxi vom Frühenglisch zum Ballettkurs, damit die hochbegabte Lara-Amelie auch alle Entwicklungsmöglichkeiten wahrnehmen kann, ist vielleicht nicht der optimale Weg.

    Zitat

    Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt. (Bismarck)

    Die Rechnung, nur wer sich Kinder leisten kann soll welche haben, geht deshalb nicht auf, weil auch die kinderlosen vermögenden Leute auf Leistungen der sogenannten Niedriglohnberufe angewiesen sind.

    Weil wir nun mal alle alt werden und direkt oder indirekt auf Hilfe anderer, dann jüngerer Menschen angewiesen sind oder sein werden, ist es etwas kurzsichtig, das Kinderproblem nur aus der Sicht derjenigen anzuschauen, die sich gerade jetzt selbst als Nettozahler der Gesellschaft wahrnehmen.


    Es ist meiner Meinung nach vornehmste Aufgabe des Staates, Chancengleichheit zu gewähren in dem Sinne, dass jeder es zu etwas bringen kann, der will, ungeachtet der finanziellen M;öglichkeiten der Eltern. Es wäre auch rein wirtschaftlich dumm, das nicht zu tun.


    Fleiss, Kreativität und Willen zur Leistung kann man fördern, aber nicht erzwingen. Ein Staat, der das erzwingen will, wäre für alle Leute, die das freiwillig tun, unerträglich.

    Das rechnen wir x4 um auf einen Anlaufstrom zu kommen = 800 Watt. Die aus einer 12 Volt Batterie zu ziehen, sind wie o.g. ca. 67 Ah

    500 Watt/12 Volt = 41,67 Ah x2 (da die Batterie nur zur Hälfte entladen werden sollte) = 83 Ah.

    Ein kleiner Schönheitsfehler in den Einheiten: 500W/12V = 42 A (nicht Ah)

    Zudem wird der Anlaufstrom ja nur einige Sekunden gezogen, weshalb die korrekte Rechnung wäre: 800W/12V = 67 A. Diesen Strom muss die Batterie kurzzeitig abkönnen. Typische Starterbatterien haben meist das Zehnfache der Kapazität in Ah als kurzzeitigen Spitzenstrom angegeben, etwa für das Starten des Motors (weshalb auch die Anschlusskabel der Batterie so dick sind).

    Natürlich muss der Wechselrichter und auch die Verkabelung solche Ströme aushalten.

    Deshalb Vorsicht bei Wechselrichtern die in die Zigarettenanzünderbuchse des Autos angeschlossen werden.

    Mich erinnert das Ganze etwas an ein Holzfeuer, das man löschen will, indem man es mit Holz zudeckt.

    Anderer Vergleich, man nimmt eine stärkere Pumpe, statt den Platten am Reifen zu flicken.

    Letztendlich ist entscheidend, was man als Aufwand (in Form von Arbeit, etc) reinstecken muss um dann einen entsprechenden Lebensstandard zu bekommen.

    Genau hier liegt das eigentliche Problem: Immer mehr Geld wird durch leistungslose Einkommen und dergleichen erzeugt oder erworben, also nicht durch Tätigkeiten, die reale Güter und Dienstleistungen bereitstellen. Das bedeutet, dass die Leute, welche die Gesellschaft tatsächlich am Laufen halten, immer mehr ins Hintertreffen geraten, weil sie all diesen Überbau mit bedienen müssen. Zugleich verstehen es diese Kreise, sich vom Staat steuerlich privilegieren und hofieren zu lassen. Warum beispielsweise zahle ich auf eine Ware Mehrwertsteuer, die ich von meinem bereits als Einkommen versteuerten Lohn kaufe, während Börsentransaktionen steuerfrei sind? Und warum muss ich das auch auf den im Warenpreis enthaltenen Anteil der Fremdkapitalkosten und Eigenkapitalrendite des Herstellers?


    Bei uns ist das alles Jammern auf hohem Niveau, aber wenn lebenswichtige Weltmarktgüter wie Grundnahrungsmittel knapp werden, weil Spekulanten sich daran bereichern, spätenstens dann wird es unmoralisch.