Beiträge von jp10686

    Wir haben auch einen Dacia Logan 1.5 MCV von Ende 2008 in der Diesel-Version.

    Macht keine Probleme, man hat halt Sachen wie Tempomat nicht. Es ist ein gutmütiger, zuverlässiger Lastesel. Das Modell wird hier auch viel als fahrende Werkstatt für Einmann-Handwerksbetriebe verwendet. Dank Vorderradantrieb auch im Schnee gut zu fahren. Keine Kaltstartprobleme.

    Rennen gewinnen wird man damit nicht. Wenn er voll beladen ist, geht es am Berg schon etwas gemächlicher vorwärts. Auf der Autobahn bei 110 km/h mitschwimmen (ich weiss, für Leute aus D ist das kriechen) braucht er unter 5 Liter auf 100 km. Bei über 130 wird er laut und durstig, da der 6. Gang fehlt.

    Hintere Sitzbank ist mit 2 Handgriffen raus, bei der vorderen muss man etwas schrauben, geht aber auch.

    Zum Schlafen muss man sich eine Pritsche basteln (ein Kantholz und zwei Schaltafeln und ein wenig stichsägen), die Ladefläche ist nicht eben.

    Lässt man die Vordersitze drin und klappt sie hoch, hat man etwa 1.70 Laderaumlänge, baut man sie aus, etwas über 2 Meter.

    Zum Beladen hat man hinten eine zweiflüglige Türe, die man bis 180 Grad öffnen kann, was beim Einladen von sperrigen Sachen angenehm ist.

    Lästig war, dass die Innenauskleidung aus einer Art Filz besteht, der den Schmutz magisch anzieht und festhält; ich habe die Ladefläche mit einer Art Plastikbodenbelag vom Baumarkt ausgelegt.

    Was für Transporte lästig sein kann, sind die fehlenden Anschlagpunkte für die Ladungssicherung, die man bei Kangoo, Caddy, Dokker & Co. hat.

    Mich beschäftigt schon, wie man mit der Beschlagnahmung eines Begriffes durch eine weder qualifizierte noch fähige noch interessierte Minderheit umgehen soll.

    Wahrscheinlich wäre das beste, darauf so zu reagieren, wie eine erfahrene Kindergärtnerin auf ein quengelndes Kind reagiert.

    Ich bin ein "Prepper", weil ich auch bei einem Schönwetterausflug ins Gebirge eine Windjacke dabei habe - mit den Spinnern, die sich in Texas in Bunkern verschanzen und auf die Polizei schiessen, habe ich auch mental nichts zu tun. Bloss weil einige Journalisten keine Ahnung haben, muss ich mich nicht rechtfertigen oder distanzieren.

    Es wäre wohl eine Bemerkung angebracht, wonach ein Medium mit Behauptungen wie diesen sehr sorgfältig umgehen sollte, weil sie damit die überwiegende Mehrheit der wirklichen Helfer in Verruf bringen und der Kollateralschaden in keinem Verhältnis zum möglichen kurzlebigen Sensationserfolg steht - eben einfach das, was sich journlistische Verantwortung nennt und was so auch im Ehrenkodex der Journalisten (Absatz 1 und 2) steht. Der gilt übrigens auch für Online-Medien. Vielleicht sollte man das diesen Publizisten wieder einmal in Erinnerung rufen.

    Natürlich erzeugen Zapfen Samen, aber das geht auch viel effizienter, wie etwa Esche, Ahorn oder Bikrke zeigen. Die nicht optimal formulierte Frage geht darauf hinaus, warum die Samen, bevor sie freigesetzt werden, in so aufwendigen Zapfen entstehen.

    Körperfärbung hat mit Biolumineszenz nichts zu tun, auch Fische die nicht leuchten sind farbig.

    Das mit der Stromlinineförmigkeit der Schnecken dürfte sich so ergeben haben. Deshalb trifft deine Bemerkung, "man dürfe nicht eine bestimmte Eigenschaft (hier Körperbau) von einer Situation auf alle anderen mit dem selben Blickpunkt anwenden" zu - allerdings eben auch im übertragenen Sinne darauf, dass nicht alles, was sich in der Natur findet, das Ergebnis einer Optimierung sein muss. Man kann sich natrürlich immer damit herausreden, dass man das Optimierungsziel noch nicht begriffen habe, aber viele Phänomene lassen sich viel zwangloser verstehen, wenn man nicht Effizienz, sondern Kreativität zu Grunde legt. Daraus kann man ebenso einen Sinn ableiten, weshalb du im letzten Abschnitt deines Beitrages aus einem meiner Meinung nach zu eng gefassten "Zweckgedanken" dennoch richtige Folgerungen ziehst.

    Die Natur macht nie mehr als unbedingt notwendig.

    ...

    Mit der Annahme von oben ... folgt im Umkehrschluss, dass ...

    DIe Ausgangsaussage stimmt so schon mal nicht:

    Warum sind Tiefseefische, in einer Welt ewiger Finsternis lebend, farbig?

    Warum erzeugen Fichten oder Kiefern jedes Jahr Tausende von nutzlosen Zapfen, die weder der Verbreitung, noch dem Schutz der Samen dienen und einfach abgeworfen werden?

    Warum sind Nacktschnecken als bekannt langsame Tiere perfekt stromlinienförmig?


    Ein Umkehrschluss kann rein logisch betrachtet ein Minenfeld sein, zumal wenn die Aussage, die umgekehrt wird, schon eine Negativaussage ist.

    Beispielsweise ist der Schluss von "wenn es regnet wird die Strass nass" zu "die Strasse ist trocken, also hat es nicht geregnet" korrekt, aber daraus darf man nicht "die Strasse ist nass, also hat es geregnet" machen: die Nässe könnte auch einen anderen Grund haben.


    Resistenz gegen seltene Naturereignisse wird für eine Baumart auch dann Sinn machen, wenn eine einzelne Generation das Glück hat, diese nicht zu benötigen. Im Beispiel der Eichen und der Stürme ist es so, dass Stürme, die grosse Eichen werfen, zum Glück selten sind und solche Würfe lokal nur kleinflächig eintreten, wenn es dann doch einmal so stark stürmt. Die Sturmfestigkeit könnte auch eine Anpassung gegen Schneelasten sein, oder wie zutreffend bemerkt wurde eine Folge des dauernden Wachstumszwangs von Bäumen und somit unvermeidbar sein.

    Bei der Holzqualität ist der Zusammenhang zwischen Festigkeit, Dauerhaftigkeit und Kosten für den Baum sowieso sehr locker: Das härteste einheimische Holz ist das des Buchsbaums, und das ist brüchig und verfault sehr rasch, weshalb diese Holzart nicht sehr langlebig ist, während Linden mit weichem und ebenfalls wenig dauerhaftem Holz sehr viel älter werden. Zudem ist nicht einsichtig, wieso ein Gehölz, das natürlicherweise nur im Schatten anderer Bäume wächst, so hartes und dennoch nicht dauerhaftes Holz bildet, statt wie Pappeln oder Weiden mit billigem Holz rasch zu wachsen, um rasch ans Licht zu gelangen.


    Die Aussage, die Natur mache nie mehr als nötig, ist vielmehr ein Versuch, die geltende neoliberale Gesellschaftsmaxime (Konkurrenzfähigkeit und Wettbewerb regieren die Welt) als Naturgesetz darzustellen.

    Das ist ein ganz blödes Thema...

    Aber ich denke ihr solltet hier vernünftiger darüber schreiben. Sonst sieht das nicht besser aus als ...

    Genau, heute kann jeder irgendwas ins Netz stellen und sich damit interessant machen. Egal wie absurd es ist.

    Don't feed the trolls!

    Dazu kommt die allgemeine Grundeinstellung: In unserem Land hat alles zu funktionieren und organisiert zu sein. Tut es das einmal nicht (egal warum), muss jemand versagt haben.

    Die gleichen Leute werfen den gleichen Verantwortlichen aber gerne Verschwendung von Steuergeldern vor, wenn nichts passiert ist oder man die Lage im Griff hatte (uneffizient, zu teuer ...)

    Schon eine kleine Klimaanlage mit 1,3kW elektrischer Leistung liefert (bei entsprechend feuchter Luft) bis zu 1,9l Wasser pro Stunde. Wenn ich das Ding tagsüber bei 8h Sonnenschein betreiben kann, sind das rund 15l Wasser am Tag.

    Hier wäre die grösste Unbekannte, denn das "bei- entsprechend feuchter Luft" wäre zu- klären. Es läuft auf das gleiche hinaus wie der theoretische und der praktische Ertrag einer PV-Anlage.

    Da wird die Taube auf dem Dach mit dem fertigen Braten in der Pfanne verwechselt.

    Die Dinger die ihr sucht gibts schon, die nennen sich Lufttrockner oder Baunetfeuchter. Man kann die auch mit Solarstrom betreiben, nur leider ist dann wenn die Sonne scheint die relative Luftfeuchtigkeit klein d.h. man muss die Luft stark abkühlen, um unter den Taupunkt zu kommen.

    Zitat

    Die Idee "Einteigung zum Marktwert minus Renovationskosten" würde wohl bei einigen Objekten im tiefroten Bereich liegen.

    Richtig, deshalb haben die als Passiva in die Enteigungsentschädigungsrechnung einzugehen, wenn man so schlau ist und die nicht für jedes Objekt unabhängig festsetzt. Man kann nicht dem Staat verrottete Immobilen überlassen und ihm gleichzeitig vorwerfen, er könne nicht wirtschaften.

    Bei MFHs kann man WEG-ähnliche Strukturen machen - jeder zahlt anteilig für Treppenhäusern, Fenstern, Installationen, Heizung, Dach, Fahrstühle, Wärmedämmung, Außenanlagen usw. mit. Billiger als zu renditeoptimierter Miete wohnt man allemal, denn bei Rendite-Mietobjekten muss das Objekt auch noch das Kapital des Investors verzinsen, während für den Eigennutzer der Nutzen als Sachwert Wohnen anfällt.

    Bitte vergesst bei alldem nicht, dass unrentable Sozialwohnungen für das Prekariat nur verdeckte Nebenkosten einer Entwicklung sind, die ich oben mit "immer mehr für immer weniger Leute" benannt habe. Das zahlen dann alles die, wo noch was zu holen ist und die nicht weg können: der Mittelstand.

    Bei so grossen Summen kriegst du Geld, wenn du welches brauchst: 30 Milliarden bei 0.75% Negativzinsen sind rechnerisch eine Gutschrift von 225 Millionen pro Jahr ...

    Der Ausweg wäre, potentiellen Mietern die Wohnung mit langfristigen Krediten zum Kauf zur Selbstnutzung anzubieten, mit Verbot des Verkaufes. Instandhalten tut man eine eigenen Bude aus eigenem Interesse ... oder eben nicht.

    Wenn der Staat Wohnungen privatisert hat und die nun heruntergewirtschaftet zu überhöhtem Preis plus Enteignungsprämie zurükkaufen soll, dann wurden entweder damals keine guten Verträge gemacht oder es zeigt sich, dass auch Privatwirtschaft nicht wirtschaften kann.

    Warum nicht Einteigung zum Marktwert minus Renovationskosten?

    Aus städtebauerischer Sicht ist es immer sinnvoll, Wohnungen zu erhalten statt daneben neue zu bauen, schon wegen der Infrastrukturen und dem Flächenverbrauch.

    Der Spiegel-Artikel beschreibt ein Phänomen, das zwar im Alltag bekannt ist, das aber real bald an seine Grenzen stösst. Die Luft muss unter den Taupunkt abgekühlt werden; wie tief das ist, hängt von der Lufttemperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit ab.

    Es erinnert ein wenig an die Hochrechnung, womit das Deutsche Reich die Reparationen nach dem verlorenen Krieg mit Gold aus Meerwasser bezahlen wollte.

    Leider erwärmt beim beschriebenen Prinzip die von unten zugeführte Luft die Scheibe, und die freiwerdende Wärme bei der Taubildung erhöht den Effekt. Deshalb werden die Erträge gering bleiben, wenn die Luft schon relativ trocken ist. Und von unten muss Luft heran, denn die bringt ja das Wasser, das man will.

    Zitat


    Aber wenn man größere Anlagen baut und diese großflächig installiert, ergeben sich durchaus praxistaugliche Werte.

    Was man für praxisnahen Einsatz nicht unterschätzen darf, ist, dass sich das Klima in Trockengebieten zeitweilig als sehr rabiat erweisen kann: Ein Staubsturm, und die Installation (das Prinzip beruht auf beschichtetem Glas) ist dahin. Eine einfache Hochrechnung von Labormessdaten mal zur Verfügung stehende Fläche reicht deshalb nicht aus.


    Vielleicht wären Regenwassersammelanlagen mit Speichern für gewisse Gebiete besser, da viel robuster. Im Halbwüstenklima, wo solche Anlagen interessant sein könnten, fallen immer noch 100 - 300mm Niederschlag, das sind 100 bis 300 Liter Wasser pro Quadratmeter. Halbwüste ist es deshalb, weil der hohen Temperaturen wegen die Verdunstung weit überwiegt. In Nordschweden, wo auch nicht mehr fallen, reichen 250mm p.a. hingegen für feuchte Tundra.


    100m2 Wellblech, eine Rinne, ein Sandabscheider, etwas Rohre und ein paar vergrabene Tanks ... und man hätte bei 100mm p.a. und 20% Verlusten 8 Kubikmeter Wasser im Jahr gesammelt, mit praktisch unkaputtbarer Technik.

    Auf landwirtschaftlichen Nutzflächen kommt hinzu, dass der Regen zum Teil "nur" die Kulturen benetzt; auch wird das meiste Wasser in den oberflächennahen Bodenschichten festgehalten, von wo es bald wieder verdunstet. Deshalb gibt es die alte Technik, den Boden um die Nutzpflanzen mit Gesteinsschotter zu bedecken, der das Wasser hindurchlässt ohne viel zu binden, der aber einen guten Verdunstungsschutz bietet.

    Im Grundgesetz steht auch, was gerne vergessen wird: "Eigentum verpflichtet". Damit ist nicht der Staat gemeint.

    Wenn die staatliche Eigentumsgarantie mit der staatlich garantierten Eigentumsvermehrung durch strukturelle Ungleichheit verwechselt wird, dann sollen die Bürger korrigerend eingreifen.

    Mir struktureller Ungleichheit meine ich, dass etwa Leute ohne Eigenkapital keine Chance haben, mit normaler bezahlter Lohnarbeit in nicht hoch qualifizierten Tätigkeiten zu Wohneigentum zu kommen, während Grossimmobilienbesitzer immer reicher werden, ohne viel dafür machen zu müssen.

    Eigentum ist auch immer nur soviel wert, wie ein Staat da ist, der sicherstellt, dass Infrastrukturen funktionieren, dass Polizei und Gerichte nicht bestechlich sind und dass ein Bildungs- und Gesundheitswesen vorhanden ist, das seinen Namen verdient. Manche Grossverdienen, die sich gerne als Nettozahler bezeichnen, vergessen gerne, dass ohne den funktionierenden Staat, der sie abzockt und melkt, ihr Einkommen nicht funktionieren würde und ihr Eigentum nichts wert wäre.


    Eine Besitzobergrenzen von x Immobilieneinheiten würde auch den Preisdruck von Wohneigentum nehmen, was sozialpolitisch gut wäre. Letztlich ist Wohnen ein Grundbedürftnis, und wer an einem stabilen und fairen Staat interessiert ist, der sollte hier darauf bedacht sein, dass die Entwicklung "immer mehr für immer weniger Leute" nicht gut ist. Die Gentrifizierung der Städte ist nicht im Interesse der Mehrheit der Gesellschaft; also hat der Staat die Pflicht diese zu hemmen. Nennt es meinetwegen sozialen Umweltschutz.


    Für Investoren ist so eine Wohnungsenteignungsmöglichkeit natürlich ein Problem; aber man bedenke, dass sehr viele Leute im Mittelstand und Niedriglohnsektor auch dauernd neue Geschäftsmodelle suchen müssen. Nur heisst das dort Strukturwandel und man hat den Job verloren; das ist jedesmal eine direkte Existenzbedrohung. Deshalb hält sich mein Mitgefühl mit Grossinvestoren in Grenzen.

    Die werden auch genug Schlupflöcher finden; wenn es ab 500 Wohnungseinheiten kritisch wird, macht man halt mehrere auf dem Papier unabhängige Teilfirmen.


    Interessant am Ansatz ist, dass man einmal oben anfängt zu stutzen; meist wird ja alles was irgendwie sozial sein soll mit Steuererhöhungen und dergleichen finanziert, um nicht die Attraktivität des Landes für die Investoren zu gefährden.


    Abgesehen davon scheint mir der genossenschaftliche Wohnungsbau die einzige Möglichkeit zu sein, vernünftige Wohnungen zu bauen, ohne damit Grosskapital zu bedienen.


    Ich bin übrigens nicht Sozialist; ich habe nur etwas gegen Chancenungleichheit und leistungslose Einkommen.

    Was mich an der Diskussion der Fremdbestimmtheit irritiert, ist dass man so tut als sei man das als Stromkunde nicht schon durch die schlichte Tatsache, dass man nur Strom verbrauchen kann, der irgendwo her kommt. Der ist nicht einfach "da"! Das Gleiche gilt für Treibstoffe und überhaupt für fast alles was man im Alltag so braucht und verwendet. Das Internet, über welches ich das jetzt eben schreibe, ist davon nicht ausgenommen. Die meisten Verkehrsregeln braucht es nur wegen den anderen.


    Ich sehe keine Probleme darin, dass man die Verbraucher veranlasst, bei der Lastenregelung mitzuwirken. Das kann über lastabhängige Tarife oder eben über bessere Preise geschehen, wenn der Verbraucher eine Steuerung durch das E-Werk zulässt.

    Ich lasse mir so einen Rhythmus zur Optimierung des Eigenverbrauches auch durch die Sonne aufzwingen, indem ich meine Geschirrwaschmaschine dann laufen lasse, wenn die Sonne auf die PV-Panels scheint. Ob das Geschirr um 8 oder um 16 Uhr gewaschen wird, ist mir und dem Geschirr egal, dem E-Werk aber möglicherweise nicht. Weil das lächerlich wenig Energie braucht (aus Sicht des Werks), merkt das bei einer Geschirrwaschmaschine keiner, aber bei den E-Autos wirds kritisch, wenn alle um 17:30 nach Hause kommen und dann ihr Auto schnell laden wollen.

    Richtig einschenken tut das bei Grossanlagen, wo bereits jetzt individuell bessere Tarife ausgehandelt werden bei nicht zeitkritischen Verbrauchern.

    Andersrum wird auch ein Schuh draus: Warum soll ich durch Zwangsbeiträge zur Netzverbesserung zuviel mitzahlen, damit E-Werke immer genug Strom haben unabhängig vom Tagesgang der Erneuerbaren, nur weil einige zu blöd oder zu bequem sind, ihren Verbrauch zeitlich zu optimieren? Das ist doch so wie dass man nicht Samstags um 10 Uhr einkaufen geht, ausser man liebt es.

    Mit Ausspionierung hat das alles nicht viel zu tun. Wer paranoid genung ist, soll sich eine echte Inselanlage installieren, dann kann er die Illusion haben, das fremdbestimmte Elektrizitäts-Lastmanagement betreffe ihn nicht. Dann wird er aber viel mehr Lastmanagement betreiben müssen, wenn er nicht eine sehr überdimensionierte Anlage kauft.

    Da Stromversorgung nun mal eine kritische Infrastrukturleistung ist, kommt aber auch kein Saft mehr von der Tanke und kein Geld aus dem Automat, wenn sich die E-Werke nicht drum kümmern.


    Das E-Netz wird stabiler und robuster je mehr produzieren und verbrauchen. Das ist ähnlich wie bei Wasserversorgungen. Es bedeutet aber auch, dass man sich nicht allzu egoistisch verhalten kann.

    Natürlich war die Kiste lang nicht online.

    dennoch bleibt der Eindruck, dass da manches Bananensoftware ist (reift beim Kunden).

    Wenn die ernsthafte Konkurrenz hätten, könnten die sich solches Gehabe nicht leisten. Gilt auch für andere Platzhirsche in dem Bereich. (Ich erinnere an Adobe mit dem blöden Reader oder Flash Player, die man erst nach Update benutzen kann, wenn es welche gibt - und wieso wird bei jedem Sicherheitsupdate das default pdf-view programm ungefragt auf den Adobe gesetzt?)


    Oder man nehme Office mac 2016: Zuerst wird der updater upgedated. Dann wird der upgedatete Updater upgedated. Dann wird man nochmal gefragt ob man office updaten will.

    Jedesmal mehrere Bestätigungs klicks.

    Dann kommt so ein Begrüssungsassistent der das ganz neue User-Erlebnis toll findet und einem vorschlägt, in Excel ein neues Arbeitsblatt zu öffnen.

    Setzt mal Prioritäten, Leute.

    Ich möchte an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, dass - wenn ich mich richtig an den Geschichtsunterricht erinnere - nicht Taiwan abtrünnig ist, sondern umgekehrt wird ein Schuh draus. Die VR sind die Abtrünnigen!

    Ähnlich hat damals Ludwig XIV argumentiert, um mit einem konstruierten Erbanspruch den Pfälzischen Erbfolgekrieg ausgelöst. Und was hatte Julius Cäsar damals in Gallien verloren? Was Friedrich "der Grosse" in Schlesien? Argumente sind nur dazu da, um Ansprüche zu legitimieren, die man zwar nicht hat, aber weil man der Stärkere zu sein glaubt ...


    Die USA gelten zwar als die Vertreter unserer freiheitlich-westlichen Grundordnung, aber wenn man sie mit den Zentren des Bösen vergleicht (Iran, China, Russland) dann waren die USA seit 1800 nicht weniger imperialistisch als all die anderen.

    so nach dem Stil "Willst du nicht mein Bruder sein dann hau ich dir den Schädel ein"

    Nur zur Erinnerung, die Eingriffe der USA in die inneren Angelegenheiten des Iran (Mossadegh) liegen weniger weit zurück als was zur Trennung von China und Taiwan geführt hat.

    Auch was die USA in Nicaragua, Vietnam und anderswo gemacht haben war nicht schöner als was die Chinesen in Tibet und die Russen in Afghanistan und der Krim veranstaltet haben. Es passt jedenfalls nicht zur Amerikanischen Verfassung, auf die die Amis so stolz sind.

    ich arbeite beruflich mit Mac und Win.

    Inzwischen ist beides Mist, bzw. weiss besser als ich was ich von der Kiste zu wollen habe.

    Beim Apfel ist die Rückwärtskompatibilität eine Katastrophe, und man darf weil die ihre eigene hardware haben alle zwei Jahre einen neuen Zoo von Adaptern kaufen, um so etwas exotisches wie einen externen Bildschirm oder einen USB-Stick anzuschliessen.


    Bei Win nervt all die Malware und die Fixes und all das, womit man eigentlich gar nichts zu tun haben will (Ich will rasch mails checken, "Update 56 von 97 wird installiert", Rechner hakelt, "Update irgendwas konnte nicht installiert werden. Versuchen sie es später noch einmal oder rufen sie den Support an mit Code 0000xyzabcd"). Google auf Code 0000xyzabcd: Unbekannter Fehler, siehe Microsoft KB XYZabcde


    Neustart. "NTDVM ist beschädigt und kann nicht verwendet werden"

    (MAC OS X: Update auf Mac OS X 10.1x konnte nicht installiert werden. Starten Sie den Rechner neu und versuchen sie es noch einmal. <Neustart> "Dieser Rechner kann mit der installierten Version von Mac OS X nicht verwendet werden" <Neustart/Ausschalten>")


    Auch beliebt: A benötigt B, B benötigt A

    "Der VPN-Client kann nicht installiert werden, weil dafür mindestens OS Version X1 benötigt wird, sie haben nur Version X. Updaten Sie zuerst das OS, dann den VPN Client"

    "Die Verbindung zum Update-Server konnte nicht hergestellt werden, weil der von Ihnen benutzte VPN Client nicht mehr unterstützt wird"

    Wenn man dann da noch Adobe drauf laufen hat, wo von der Philosophie her jeder user ein noch nicht erwischter Software-Pirat ist, und (was inzwischen plattformunabhängig ist) man dauernd mit Cloud-IDs und Apfel-IDS und Adobe-IDs und Micro$oft-IDs herumjonglieren muss, und einem dann irgend ein nicht bestelltes, aber nicht aufhaltbares Update mal wieder den Rechner zerlegt hat, dann hasst man irgendwann fast alles.


    Die Unterschiede zwischen Fenster und Apfel sind nicht mehr so gross. Früher waren das Welten.

    Meine Lösung: Virtualisieren, irgend eine stabiles nicht zerkonfigurierte Host-OS verwenden und in der VM kann man dann machen was man will. Wenn man das Ding zerkonfiguriert hat, spielt man die letzte VM zurück und probiert noch mal.

    Und einfach mal eine Firewall oder einen Monitor für ausgehende IP-Verbindungen installieren (LittleSnitch zum Beispiel), dann wundert man sich, was alles auf der Kiste läuft, was man nicht wollte und wie oft irgendwelche Background-Dienste nach Hause telefonieren.


    MS-Office: Kann fast alles, aber nichts wirklich gut.Und ist halt notorisch buggy. Ich erinnere mich noch an den Studenten, dessen Word plötzlich behauptet hat, es könne seine eigenen Dokumente nicht lesen, weil es keine Word-Dateien seien. Dann waren alle Fussnoten fein säuberlich am Ende des Textes statt unten auf der jeweiligen Seite wo sie hin gehören. Dafür erfinden sie bei jedem neuen Release alle Menuzeilen neu, die nun die Hälfte des Portable-Screens zukleistern, und bauen neue Assistenten ein, statt einfach mal ihre Software robuster und fehlerfreier zu machen.


    Wegen Support: Fachkompetenz muss man sich sowieso vor Ort kaufen, und das geht nur mit kompetenten Supportleuten. Warum dann auch noch Lizenzen für ein OS zahlen, von dem man nicht weiss was es eigentlich die ganze Zeit macht und was alles nach Hause übermittelt wird? Bloss weil alle anderen es auch haben? Eat shit, hundreds of billions of flies can't be wrong.

    In grossen Firmen wie einer Uni beschliesst das IT-Departement, dass die alten Versionen geupdated oder ersetzt werden müssen, da steht man dann da wenn irgendwas nicht mehr läuft wie es soll.

    Im privaten Prepper-Umfeld ließe sich die Ansteuerung z.B. durch eine SmartHome-Zentrale bewerkstelligen. Im Idealfall eine, die NINA/KATWARN oder ähnliche Meldungen auswerten kann.

    Es geth deutlich einfacher: "Mach die Fenster zu, es stinkt draussen"

    Riemenscheiben gehen für Bandsägen nicht, weil die Flanken der Seilrille das Sägeblatt ruinieren würden. Bandsägeräder sind etwas bombiert, d.h. in der Mitte ist der Duchmesser leicht grösser, so dass sich das Sägeband selbst zentriert. Dazu kann das Lager senkrecht zur Ebene, in der das Band läuft, justiert werden, was bei jedem Blattwechsel nötig ist.

    Das Triebrad ist gewöhnlich mit Gummi belegt. Das Sägeblatt muss so aufliegen, dass die Zahnung frei bleibt, sonst drückt sich die Schränkung weg und der Schnitt verläuft oder/und das Blatt reisst.

    Der Durchmesser der Rollen soll gross sein, weil das Blatt bei jedem Umgang an jeder Stelle zweimal gebogen und wieder zurückgebogen wird. Wenn das Blatt zu dick ist im Verhältnis zum Rollendurchmesser, lebt es nicht lange. Dünne Blätter wiederum sind für grobe Arbeiten wie das längs Auftrennen von Stämmen nicht gut geeignet, schliesslich werden die Späne in den Lücken zwischen den Sägezähnen aus dem Schnitt transportiert.

    Ein Nachteil der Bandsäge ist, dass bei einem Problem sehr rasch das Blatt reisst und dann dahin ist - einen Knick im Blatt kriegt man nur durch Glühen und wieder Härten raus, und wenn das Blatt dann dort zu weich oder zu spröde wurde, dann reisst es bald wieder.


    Wenn alles stimmt, schneidet man mit viel weniger Energie als mit Kettensägen, und es braucht ausser dem Antrieb auch keine Sägekettenschmierung, was ein grosser Vorteil ist.


    So eine Bandsäge ist eine tolle Maschine, aber nur wenn sie gepflegt wird und technisch in Ordnung ist. Ich habe selbst eine grosse Zweirollensäge mit Gusstisch und benutze sie gerne. Kreissägen oder Kettensägen sind im Vergleich zur Bandsäge weniger anspruchsvoll. Eine Bandsäge ist nichts für Grobmotoriker.


    In den mobilen Sägewerken steckt viel Entwicklungsarbeit und praktische Erfahrung. Den dicken Dieselgenerator wirst du nicht brauchen (mobile Sägen werden gewöhnlich direkt mit einem Anbau-Verbrennungsmotor im Leistungsbereich von etwa 10kW angetrieben), dafür aber viel Wissen, Können und Präzision. Es braucht ja auch noch ein Vorrichtung, um den Stamm sicher festzuhalten und ihn oder die Sägevorrichtung jeweils um eine Brettdicke zu verschieben.

    Hier schreibe ich, warum ich eben doch noch neben Taschenlampen auch Petrollampen und Kerzen habe:

    Fast all der Kram, der so komfortabel ist, geht ziemlich bald kaputt, und zwar nicht weil die Elektronik schlecht ist. Es geht kaputt, weil der Schalter oder der Akku den Geist aufgibt oder weil heute offenbar keiner mehr fähig ist, wasserdichte Gehäuse zu bauen, die auch mal einen Puff aushalten.

    Batterien und Akkus haben ferner den wesentlichen Nachteil, dass man sich dauernd drum kümmern muss.

    ... und dahin sind die offensichtlichen Vorteile gegenüber Kerzen.

    Streichhölzer und Kerze (oder Petrollaterne und GLAS(!)flasche Petrol kann man in eine trocken gelagerte Kiste tun und nach 30 oder 50 Jahren funktioniert es noch.


    Abgesehen davon wäre es schon bitter, wenn ich mich aus finanziellen Gründen entscheiden müsste, ob ich eine LED-Lampe oder eine Petrolfunzel will, weil beides nicht drinliegt.


    Den Sinn eines massvollen Vorbereitens auf nicht gewollte Situationen kann man an Alltagsbeispielen zeigen: Ein Fahrradfahrer, der das Flickzeug dabei hat, möchte nicht Weltuntergangsstimmung verbreiten, sondern Pannen nicht noch lästiger werden lassen, als sie es ohnehin schon sind. Er oder sie wird sich vermutlich auch nicht ärgern, wenn sie das Flickzeug vergebens dabei hatte, weil nichts passiert ist.


    Ebenso zeigt das Beispiel, dass allzu viel Vorbereitung kontraproduktiv sein kann: Wenn ich auf alles vorbereitet sein will, was an einem Fahrrad unterwegs kaputt gehen kann, dann muss ich eigentlich einen Anhänger mit einem zweiten Fahrrad und einer Werkzeugkiste mitnehmen, und auch noch Ersatzteile für den Anhänger. Spätestens mit all dem Kram dabei sind die Vorteile des Fahrrads dahin.

    Und selbst dann hilft es nichts, wenn die Brücke kaputt ist, über die mein Weg führt.