Beiträge von Anomen

    Mal was spezielleres:


    Dose mit Kartoffeln in Salzlake eingelegt. MHD: 2000.

    MHD.jpgBüchse 1.jpgBüchse 2.jpg


    Dose war äusserlich in ziemlich schlechtem Zustand. Aber wir haben kein "Loch" oder so feststellen können.

    Nach dem Öffnen bot sich folgendes Bild:

    Inhalt.jpg


    Auch innen war "Rost" feststellbar. Die Geruch und Geschmacksprobe war jetzt wirklich nichts leckeres. Sehr metalliger Geschmack, aber die Kartoffel war immer noch heraus-schmeckbar :-)


    Mit viel starker Sauce (z.B. Essig für Kartoffelsalat) würde es sich vermutlich herunterwürgen lassen, aber lieber nicht, wenn es nicht sein muss.

    Kartoffeln.jpg


    Kleine Mengen gegessen, keine Magenbeschwerden zwei Tage später.

    Interessant ist die Methode der rotating blackouts, mit der die Stromversorger die Last im Netz reduzieren und den Stromausfall gebietsweise wandern lassen, damit nicht eine Region komplett im dunkeln sitzt, sondern jeder mal, dafür aber nur für kurze Zeit:


    "Rotating blackouts occur when power companies cut off electricity to residential neighborhoods and small businesses, typically for 10 to 45 minutes before being rotated to another location, ERCOT said."


    Dass das bei Ausfällen von Leitungen und Kraftwerken bei gleichzeitig gestiegenem Bedarf nicht immer funktioniert, ist klar. Aber von der Idee her nicht schlecht.

    Dieses Prinzip heisst bei uns (in der Schweiz zumindest) Strommangellage und ist fix so in den Krisenplänen vorgesehen. Besonders nach einem Blackout. Es wird bei uns nur eher in 4-8h Blöcken "rotiert" und nicht in 10-45min-Blöcken.

    Die "Knöpfe" um ganze Gebiete etc. zeitweise vom Netz zu nehmen, um in anderen Gebieten die Versorgung sicher zu stellen existieren gemäss seiner Aussage bereits.

    Kann ich bestätigen, habe ich so auch gehört. Aber: Getestet sind diese nicht (logischerweise) und damit ist völlig unklar, was bei einem Abfall auf unter 49.8 oder 49.5 oder sogar unter 49.0 passiert. Man hat "Planungen" und "vermutet", dass sich das Stromnetz so verhält wie geplant, aber es ist so ein komplexes Konstrukt, dass man es letzten Endes schlichtweg nicht weiss.


    Ich beobachte manchmal (wenn mir langweilig ist) folgenden Ticker:

    aktuelle Netzfrequenz (47,5-52,5Hz) - Netzfrequenz.info


    sowie:

    Aktuelle Netzkennzahlen (swissgrid.ch)


    Es gibt (weiss leider die Adresse gerade nicht mehr) eine Webseite, auf der man sich automatisiert per Email benachrichtigen lassen kann, wenn eine gewisse Frequenz über / unterschritten wurde. Habe ich abonniert und gefällt mir sehr.

    Ja zumindest bei Moleson weiss ich, da wir beide schon hier in diesem Forum (resp. dem Vorgängerforum) dabei waren. Erst danach wurde ja preparedness.ch gegründet und einige haben sich auch dort angemeldet. Ich vermute deshalb, dass die Accounts ev. inaktiv sind. Aber ich hoffe, dass die Accounts wieder aktiv werden. :saint:

    Einer muss ja anfangen. Wenn jeder darauf wartet das die anderen anfangen geht es nie los. Bei deiner Vorsorge hast du doch auch selber angefangen und nicht darauf gewartet das die anderen das für dich machen.

    Dieser Vergleich hinkt (leider)


    1. Wenn jemand preppt hat das einen direkten (positiven) Einfluss für denjenigen. Er hat einen direkten, konkreten Nutzen davon und hätte für gewisse Szenarien vorgesorgt. (Konkrete Veränderung)
    Wenn Deutschland (oder noch viel krasser z.B. die Schweiz) ihr CO2 auf 0 fahren würde, würde sich kein direkter, konkreter Nutzen dabei herausstellen. Sprich der Klimawandel würde fortgesetzt werden und uns genau gleich treffen (nur ganz unwesentlich später) als, wenn unser CO2 unverändert geblieben wäre.


    2. Ein Einsetzen von steuerlichen Mitteln muss immer einem Konsens, einem Kompromiss unterliegen, da das Volk letzten endes also jeder einzelne Bürger, dazu gezwungen wird, dies mitzutragen. Beim Preppen wäre es, als würde jemand, der kein Interesse daran hat und kein Nutzen darin sieht gezwungen werden Wasserfilter, Weltenempfänger und ganz viele Packungen Nudeln zu kaufen, die dazu noch seinen Keller vollstopfen.

    Beim privaten Preppen kann eine Einzelperson dafür oder dagegen sein, die Person hat sozusagen 100% der Stimmen für seine eigenen Mittel. In der Politik ist vielleicht 55% der Bürger dafür und die anderen 45 werden gezwungen, deshalb ist der Kompromiss unerlässlich.


    3. Spieletheoretischer Ansatz von Christian Riek (z.B. hier: (72) Warum CO2 sparen das Gegenteil bewirkt (soziales Dilemma Spieltheorie) - YouTube) - Er hat noch weitere spannende Ansätze, die er versucht Spieletheoretisch zu erklären, finde ich Persönlich sehr spannend und nachvollziehbar. (nicht alle Videos sind gut, aber wo sind sie das schon ;-))

    Am meisten schätzte ich die wirtschaftlichen Einblicke, die Bärti jeweils teilte, sowie auch die Medizinischen Sichtweisen von Moleson zum Beispiel.


    Ich hoffe diese zwei (sowie alle anderen) schaffen es hier rüber.

    Ich hab vor vielen Jahren, bin nicht mehr sicher in diesem oder im Preparedness forum einen Thread gestartet mit der Diskussion um "Wie kann ich eine Webseite komplett offline speichern", mit dem Hinweis, dass ein Forum ja auch mal Down sein kann, oder man einfach eine Offlinekopie haben möchte von all dem Wissen. (Z.B. Internetausfall)


    Ich wurde daraufhin hauptsächlich belächelt und es wurde gesagt, wenn das Forum nicht mehr geht, dann haben wir ganz andere Sorgen als ein paar Webseiten.


    Tja, jetzt haben wir genau eine solche Situation, wo wir gerne eine voll funktionierende Offlinekopie hätten um auf das Wissen zuzugreifen. Ich finde es schade, aber bin gerne bereit, die Diskussion neu zu starten.


    Mein Ziel damals war die "Kiwix" Plattform als Reader zu nutzen, aber da müsste vermutlich der Forenadmin das Forum einpacken in ein solches von Kiwix lesbares Format.

    Einmal installiert (vom Admin), könnte man z.B. Monatlich ein Paket schnüren und dies den (registrierten) Usern zum Download zur Verfügung stellen.

    Wir sind gerne behilflich bei der Behebung, wenn gewünscht.

    Hi Ben,


    Von seiten der User der Forums "preparedness.ch" wäre es sicherlich gewünscht, da wir auch gerne das Forum wieder zum laufen bringen würden.

    Ob von Seiten Anti (Admin) dieses Angebot angenommen wird, können wir nicht sagen, da wir (oder zumindest mir nicht bekannt) keine Kontaktmöglichkeit zu Anti haben. Ich würde mir wünschen, dass sich Anti hier meldet (falls er tatsächlich den Weg hier her gefunden hat) und einen Status durchgibt. Inzwischen ist es schon fast einen Monat down, da könnte man zumindest einen Zwischenstand durchgeben.


    Grüsse

    Anomen

    Ab 60% Immunität greift die Herdenimmunität und es wird für das Virus schwieriger, sich weiterzuverbreiten. Wenn der R-Wert dann genügend runtergegangen ist, kommt die Epidemie zum Erliegen, weil Infizierte schneller genesen (oder versterben), als sie weitere nicht immunisierte Menschen anstecken können. Das ist bei allen Infektionskrankheiten/Epidemien so.

    Hi Tom,


    Der Zeitpunkt (in % der Immunität z.B. durch Impfen oder durch überstandene Krankheit) wann die Herdenimmunität "greift" hängt meines Wissens massgeblich vom R-Wert ab. Die 60% sind meines Wissens nach zu tief angesetzt für Covid19. (dachte es sei 75%-85%)


    Nun, mit der neuen Mutation aus UK, welche laut neuesten Studien (Zitiert von Drosten) eine ca. 50% ansteckungsgefahr mit sich bringt, ist der R-Wert entsprechend nochmals deutlich erhöht und entsprechend müssen wir auch einen höheren "%-Wert" erreichen, damit die Herdenimmunität greift.


    Der R-Wert kann natürlich wieder gesenkt werden mit (noch) strengeren Lockdown-ähnlichen Massnahmen, sodass dies wieder die Durchseuchung / Impfung geringer sein muss.


    Man kann es sich wie eine Waage vorstellen fällt mir gerade ein.

    Ich hab den neuesten aus der Yeti Familie gekauft: GoalZero Yeti 500x: Goal Zero Yeti 500X Portable Power Station Yeti 500X Power Station / Goal Zero

    Hab dazu ein ca. 80W Semi-Flexibles Solarpanel welches ich fürs Aufladen nutzen kann (das Solarpanel ist ein "100W" Aliexpress Teil).


    Die Lösung funktioniert für meine Zwecke sehr gut. Kann per Solar, Steckdose oder USB geladen werden.


    Die Steckdose kann 1200W Peak und sollte somit auch z.B. ein normaler Kühlschrank schaffen.

    Mehr erwarte ich nicht von dem Teil. Brauche ich eine Schlagbohrmaschine oder einen Presslufthammer, habe ich eh Lärm und kann somit auf einen meiner Benzin Generatoren ausweichen.

    Also wenn ich dich, DocAlmi, richtig verstehe, kann es doch sinnvoll sein, solch ein "Betriebs-Verbandkasten nach DIN Schiessmichtot" als Basis zu verwenden (um wenigstens eine Schere zu haben ;-)).
    Danach wäre es aber zielführender, wenn man selektiv (je nach Szenario und eigenen Bedürfnissen) z.B. Kompressen nachkauft.


    Wäre es möglich (ich glaube, das haben wir schonmal getan vor einigen Jahren hier im Forum) eine Liste zu erstellen mit diesen selektiven Dingen, die man häufig benötigt? (Z.B. beim Verbandswechsel usw.) Da könntest du, DocAlmi, sicher wertvollen Input geben. So im Sinne von: "Augenkompressen benötigt man selten" oder "Verbandsklammern gehen relativ schnell kaputt, da sollte man besser ein paar mehr haben, die sind auch super günstig."


    Grüsse
    Anomen

    Zitat von Maresi;316292

    ... Hitze zerstört das Botox...


    Das hat mich interessiert und ich habs kurz gegoogled:
    Du hast völlig recht:

    Zitat von "https://www.apotheken-umschau.de/Botulismus"

    Wer eine Mahlzeit mit Botulinum-Neurotoxinen isst, ohne sie vorher ausgiebig zu erhitzen (mindestens 15 Minuten bei 100 Grad Celsius), läuft Gefahr, sich zu vergiften.


    Zitat von "http://www.bfr.bund.de/cm/350/hinweise_fuer_verbraucher_zum_botulismus_durch_lebensmittel.pdf"

    Da die Botulinum-Toxine hitzeempfindlich sind, werden sie beim Kochen nach Erreichen einer Innentemperatur von 100°C im Lebensmittel in wenigen Sekunden inaktiviert. Bei einer Temperatur von nur 80°C werden hierfür aber bereits sechs Minuten benötigt.


    Was auch immer jetzt stimmen mag, auf alle Fälle scheint mir 100°C die entsprechende Temperatur zu sein, die erreicht werden muss, wenn der Verdacht besteht.

    Pesto Rosso im Glas aus dem Lidl. Ablaufdatum 03/2016
    Aufbewahrt im Küchenschrank bei Zimmertemperatur.
    Geöffnet am 6.1.2016


    Das Aussehen ist innerhalb des Glases wie immer, nur die oberste Schicht ist etwas dunkler (Bräunlich-Rot) anstatt das hellere Rot wie üblich.
    Geruch / Geschmack wie gewohnt.
    Habe es gemischt und danach unter die Pasta gerührt. Hat normal geschmeckt.
    Bis heute keine Magenprobleme oder Ähnliches.

    Für die Schweiz kann ich (in online-Zeiten) die staatlichen Karten empfehlen: https://map.geo.admin.ch
    Da kann man diverseste nützliche Layer einblenden, man kann auf die Karte zeichnen, man hat die typischen Schweizer Landkarten in allen Massstäben zur Verfügung und man kann zum Drucken sehr praktisch einmitten (es wird ein PDF erstellt)
    durch die Druckfunktion kann man die für sich wichtigen Ausschnitte "offline" als PDF speichern und bei Bedarf ausdrucken.
    Einziger Nachteil ist, dass man nicht alles auf "Vorrat" runterladen und später auswählen kann, was man drucken möchte.


    Ich hab mir so für meine wichtigen Gebiete alle Karten in den nützlichen Masstäben weggesichert und denke das ist eine gute Ausgangslage für den Worst-Case.

    Möchte hier noch eine weitere Seite verlinken, die sagt, dass die Radioaktivität nicht gestiegen ist (also kein neuer Höchststand erreicht wurde) sondern, dass ein zuvor nicht messbarer Bereich nun gemessen wurde. Die Strahlung war vorher schon so hoch, aber nicht gemessen.

    Zitat

    While 530 Sv/hr is the highest measured so far at Fukushima Daiichi, it does not mean that levels there are rising, but that a previously unmeasurable high-radiation area has finally been measured.


    Aus: http://blog.safecast.org/2017/…a-daiichi-are-not-rising/