Beiträge von KidCrazy

    Das mit den Magnetplatten ist eine gute Idee :-)

    Bei den Hekatron brauchst du keine Metallplatten. Die werden durch einfaches drehen in die Halteplatte ein-/ausgehängt und dabei gleichzeitig ein- bzw. ausgeschaltet.


    Zum Thema Küche: Bei uns sind Küche und Wohnzimmer ein Raum ohne Trennwand. Der Rauchmelder (ebenfalls Hekatron) hängt ungefähr 5m vom Herd entfernt. Bisher hatten wir da noch nie Probleme mit Fehlalarmen.

    Es läuft immer und überall auf dieselbe Frage hinaus: Zeit oder Geld?

    Ja, definitiv. Ich möchte hier auch kein M$-Bashing betreiben, auch wenn ich inzwischen ein echter Verfechter von Linux bin. Windows ist ein super Betriebssystem. Im Bereich Benutzbarkeit liegen die immer noch ein gutes Stück vor jedem Linux-Derivat, das ich bisher benutzt habe. Allerdings ist der Abstand in den letzten 20 Jahren deutlich kleiner geworden. Insbesondere, weil es auch bei Windows 10 immer wieder zu Problemen bei den Updates kommt und man selbst Hand anlegen muss. So extrem viel mehr Zeit ist es also nicht, die man da reinstecken muss. Und was mich halt von Microsoft weggetrieben hat, ist deren Politik in Bezug auf Datenschutz und Nutzergängelung. Das sind aber keine technischen Gründe, die gegen Windows sprechen.

    Ich habe meine komplette Familie bereits mit dem Support-Aus von Windows 7 auf Linux umgesattelt.

    Das funktioniert zwar, ist aber nicht unbedingt wenig Arbeit und ich stoße auch jetzt immer mal wieder auf kleinere oder größere Probleme, die das intensive beschäftigen mit dem Betriebssystem erfordern.


    Ein immer wieder auftretendes Problem ist der Netzwerkdrucker. Da kommt es leider regelmäßig mal vor, dass der nicht so drucken möchte, wie Benutzer das wünscht. Insbesondere bei PDFs ist das häufig ein Problem. Falls man daher mit dem Gedanken spielt auf Linux (egal welche Derivate) umzusteigen, sollte man das im Blick behalten und sich gleich intensiv damit beschäftigen, ob der aktuelle (oder zukünftige) Drucker gut mit Linux zusammenspielt.


    Ein anderes Problem ist die Software: Es gibt eben für Linux nicht unbedingt von allem dieselbe Software wie für Windows. Bei mir ist es z.B. die Steuersoftware, daher habe ich dafür (und zum Zocken) noch eine einzelne Kiste mit Windows 10 im Haus stehen. Aber auch beim Thema Homeschooling haben wir das gemerkt: Die Schule meiner Tochter hat mit Beginn des Online-Unterrichts erwartet, dass jeder Schüler auf seinem Rechner Webex installiert. Die Desktop-Variante gibt es allerdings leider nicht für Linux, nur Windows und Mac. Für Firefox gibt es eine Erweiterung mit eingeschränktem Funktionsumfang, die wir jetzt nutzen. Trotzdem ist es etwas Aufwand gewesen, das zum Laufen zu bringen und vor allem den Lehrern zu verklickern, dass "PC" nicht gleichbedeutend mit "Windows" ist. Auf der anderen Seite gibt es für Linux eigentlich für fast jeden Anwendungsfall kostenfreie Software aus dem Open-Source-Bereich. Wenn man da bereit ist, sich reinzufuchsen und darüber hinweg zu sehen, dass die Software überall so poliert und geschliffen ist wie kommerzielle Programme, dann kann man damit viel Geld sparen.


    Aus meiner Sicht hat sich der Umstieg insgesamt gelohnt. Alleine die Tatsache, dass ich mir keine Sorgen machen muss, dass die Kisten regelmäßig nach Redmond funken, wie sich unser Benutzungsverhalten besser monetarisieren lässt (Stichwort "Telemetrie") und die jetzt fast vollständige Verwendung von Open-Source-Software, lässt mich Nachts besser schlafen :) Außerdem ist das für mich Training und Weiterbildung für meinen Beruf.


    Bei den Linux-Derivaten kann ich für Einsteiger Ubuntu (Debian-basiert) sehr empfehlen (gibt es auch in verschiedenen Varianten, z.B. "Ubuntu Studio" für Kreative) und falls man schon etwas tiefer drinsteckt, ist Manjaro (Arch-basiert) eine interessante Distribution. Bei Ubuntu kommen alle paar Jahre neue Major Releases raus, die man dann ähnlich wie bei einem Windows-Versionswechsel über das alte System drüber (oder komplett neu) installieren muss. Von der Fehlergefahr beim Update ist das nicht besser und nicht schlechter als bei Windows. Im Gegensatz dazu hat Manjaro rolling Releases, d.h. das System wird laufend und ohne große Versionssprünge aktualisiert. Dadurch kommt man garnicht erst in die Versuchung ein Upgrade aus Angst vor dem großen Systemcrash zu lange rauszuzögern :D Auf der anderen Seite ist so ein rolling Update in seinen internen Abhängigkeiten deutlich komplexer und auch da können Fehler auftreten. Da muss man dann halt ggfls. Google bemühen und rausfinden, wie sich das Problem beheben lässt.


    UPDATE:

    Einen Punkt hab ich noch vergessen: Hardwareunterstützung. Die ist unter Linux meist etwas verzögert im Vergleich zu Windows, vor allem bei Grafikkarten und Laptops. Auch da sollte man sich also informieren, bevor man sich ein neues Gerät kauft.

    Auf der anderen Seite neigt man dazu "mal eben" eine Videokonferenz für jeden Killefit einzuberaumen. Ist ja "so schön einfach".

    Blödsinnige Meetings wurden auch schon vorher einberaumt, wenn die Kollegen nur knapp um die Ecke sitzen.


    Wenn du die Möglichkeit hast, darauf einzuwirken, dann versuch es mal so:
    Meetings werden nur angesetzt, wenn eine konkrete Entscheidung getroffen werden muss und das Meeting ist exakt dann vorbei, wenn die Entscheidung getroffen wurde. Alles andere sind keine Meetings, sondern Werbeveranstaltungen und können problemlos gestrichen werden.

    [Update 09.05.2021 – 07:10 Uhr] Dem Space Command der USA zufolge ist die Raketenstufe über der Arabischen Halbinsel in die Atmosphäre eingetreten und schließlich nördlich der Malediven in den Indischen Ozean gestürzt. Dass Land getroffen wurde, kann demnach aber noch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Chinesische Staatsmedien geben sich derweil schon überzeugt, dass die Trümmer ins offene Meer gestürzt sind, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

    In Ergänzung zu Asdrubals Aussagen noch ein paar Denkanstöße:


    - Ja, "der Staat" kann grundsätzlich auf alles zugreifen, wenn er denn will und die entsprechenden Mittel einsetzt. Aber da ist es eben auch wie bei allem: zuerst werden die niedrigen Früchte geerntet. Sprich: Zuerst wird das einkassiert, wo man keine großen Aufwände hat. Eine Zusatzsteuer auf Immobilien zu erheben ist z.B. relativ einfach, weil die Besitzer sowieso alle registriert sind. Irgendwelches physisches Gold einkassieren ist nicht so einfach, weil es da keine Besitzlisten gibt. Wenn du also von so einem Szenario ausgehst, kannst du relativ einfach abschätzen was zuerst und was voraussichtlich erst sehr spät, wenn überhaupt, passiert.


    - Aus psychologischer Sicht werden Wahrscheinlichkeiten für seltene Ereignisse systematisch unterschätzt. Insbesondere, wenn diese Ereignisse noch nie eingetreten sind (schwarze Schwäne) und/oder nur extrem selten vorkamen, in öffentlichen Medien aber nicht thematisiert werden (grauer/weißer Schwan). Aus Spieltheoretischer Sicht bedeutet das, dass die Mehrheit der Menschen deutlich Mehr Geld gegen so ein Ereignis setzen würde, als es angemessen wäre. Daraus lässt sich nach Nassim Taleb eine Strategie Ableiten: Man setzt einen großen Teil seines Geldes auf (sichere) Ereignisse mit hohen Wahrscheinlichkeiten, die aber wenig Rendite erzielen. Mit einem kleinen Teil des verfügbaren Geldes setzt man sehr geringe Beträge auf ganz viele verschiedene solcher extrem unwahrscheinlichen Ereignisse. Falls irgendeines dieser Ereignisse eintritt vervielfachst du damit dein Kapital. Idealerweise ist es dann auch so, dass man mit der "Extremwette" sein "sicher" angelegtes Geld versichert und zwar so, dass die Extremereignisse eintreten, falls ich mit meiner "sicheren" Wette falsch liege. Ich hoffe ich hab das einigermaßen gut erklären können. Ich bin leider nicht so schreibbegabt wie ein Taleb :) Jedenfalls kann man den Erwartungswert des erzielbaren Gewinns mit so einer Strategie deutlich nach oben schrauben. Es ist nur nicht ganz so einfach die passenden Extremereignisse und Möglichkeiten darauf zu wetten zu finden, weil die eben nicht promoted werden.


    Ach ja: Das Wort "Wette" bitte nicht nur in Verbindung mit spielsüchtigen Zockern oder wilden Börsenspekulation bringen. Grundsätzlich sind alle Entscheidungen, die wir treffen, Wetten auf bestimmte Ereignisse. Auch wenn du dein Geld auf ein Sparbuch legst ist das eine Wette darauf, dass das Ereignis "Bank geht Pleite und niemand entschädigt dich" eben nicht eintritt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist hoch, aber eben nicht null.


    Referenzen:

    - https://www.msn.com/de-de/fina…-BB1dbPQn?MSCC=1616401780

    - https://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/ID150493484.html

    nein, das wäre offene Staatsfinanzierung durch die Zentralbank.

    Ich füge hier mal noch ein paar Sätze hinzu:


    Staatsfinanzierung ist der Zentralbank eigentlich verboten.
    Allerdings wird das indirekt trotzdem schon über Ankäufe von Staatsanleihen gemacht. Da wird dann aber "wenigstens" drauf geachtet, dass gleichmäßig von allen europäischen Staaten gekauft wird und nicht nur von denen, die es grad am nötigsten brauchen.

    Ich denke er meint, dass steigende Inflation klassischerweise durch Erhöhung des Leitzinssatzes bekämpft wird. Nur erhöhen sich dadurch auch die Kosten für geliehenes Geld (Schulden) und damit die Wahrscheinlichkeit für Privat- oder Staatskonkurse. Da besonders die südeuropäischen Länder sehr verschuldet sind, würde es die vermutlich als erstes die treffen. Das könnte dann aber auch zu einer Kettenreaktion führen und andere Länder mitreisen.

    Tatsächlich wird sich eine EZB das vermutlich erst 3-Mal überlegen, bevor sie den Zinssatz erhöht. Die Alternative ist dann halt den Zins unten zu lassen und die Daumen zu drücken, dass die Inflation sich selbst wieder legt.

    Ich habe die Electrum-Wallet eröffnet.

    Darf ich mal fragen, wo du die runtergeladen hast? Ursprünglich ist Electrum nur für Bitcoin geschrieben worden.
    Meines Wissens gibt es auch nur die Versionen für Bitcoin und Litecoin, die auch regelmäßig gewartet werden.
    Allerdings ist meine Information inzwischen auch schon wieder ein, zwei Jahre alt.


    Unabhängig davon und eigentlich auch nicht auf Kryptowährungen beschränkt, sondern bezogen auf alle Investitionen oder Spekulationen, die man so betreibt: Recherchiert erst in was ihr da euer Geld steckt, bevor ihr es kauft. Es gibt deutlich (!) mehr Mist als Perlen da drausen. Und nur weil etwas gerade gehyped wird, heißt das nicht, dass es langfristig seinen Wert behält. Ihr solltet schon davon überzeugt sein, dass es auch Nutzen und Potenzial für die Zukunft hat.

    Spass beiseite, ich hab einfach von zufällig ausgewählten Altcoins jeweils 30$ investiert, bevor der neuere Boom losging. So war die chance den "Rocket-to-the-Moon" Star zu erwischen ziemlich gut :-)


    Ok, hätte mich auch gewundert. Dogecoin ist bereits als inflationärer Coin angelegt, d.h. es gibt keine maximale Obergrenze an Tokens.

    Dogecoin hat auch nicht wirklich besonderen technischen Eigenschaften, die ihn überlegen über andere bereits existierende Coins machen.

    Der einzige Grund, warum die Preise aktuell wieder hochgehen ist vermutlich, dass das Handelsvolumen bei Doge extrem gering und der Preis somit mit sehr wenig Einsatz nach oben (oder unten) zu bewegen ist. Dogecoin wurde bereits bei der Einführung von seinen Erstellern als "Spaßcoin" ohne wirklichen Wert bezeichnet.


    Von daher: wenn du damit Gewinn gemacht hast, herzlichen Glückwunsch :)

    Dass man mit reiner Zufallsauswahl von Coins eine "hohe" Chance auf Gewinne hat, wage ich allerdings zu bezweifeln. Hängt vielleicht eher von Kaufzeitpunkt ab, aber dann kannst du auch gleich auf die etablierten Coins setzen, da ist die Gewinnchance (meiner Meinung nach) größer.

    Ich hab bei Dogecoin 4000% Gewinn gemacht, nur leider habe ich am Anfang nur 30$ investiert ^^

    Hast du dich vorher über Dogecoin informiert oder einfach darauf spekuliert, weil der Coin gerade so gehyped wird?

    Daher werde ich auch nur mit kleinen Beträgen agieren, welche ich von vornherein als verschmerzbaren Verlust betrachten kann.

    Das ist sowieso eine gute Strategie, egal wie man Kryptowährungen bewertet.

    Was auch nicht unterschätzt werden sollte: Halltet eure Wallets auf dem aktuellen Stand, sprich: immer schön über die offiziellen Kanäle updaten.

    Vor einiger Zeit gab es z.B. mal einen Bug (oder missbrauchtes Feature) im Electrum-Wallet (was ich übrigens sehr empfehlen kann), mit der Konsequenz, dass dir beliebige Leute ein Popup mit einer beliebigen Nachricht auf den Bildschirm zaubern konnte. Da haben dann ein paar Angreifer Dinge reingeschrieben wie "Achtung: wichtiges Update. Bitte aktualisiere deinen Electrum-Client unter https://www.xyz...". Die Adresse war natürlich nicht die offizielle und enthielt einen Trojaner wie schon weiter oben geschrieben.


    Diese Masche läuft auch heute noch. Letztes Jahr wurden beispielsweise 2 Benutzer um Bitcoin im Wert von rund 22 Millionen US$ erleichtert, nachdem diese ihre veralteten Electrum-Wallets nach langer Zeit wieder angeworfen haben und auf die Popups reingefallen sind.

    https://insidebitcoins.com/new…uing-electrum-btc-wallets

    Mich würde ja mal interessieren, ob sich eure Meinung zu Bitcoin oder Kryptowährungen seit Erstellung dieses Threads geändert hat.

    Was heißt denn "virtuell"? :)

    Ich nehme an, du meinst Software-Wallets für den PC oder das Smartphone?


    Für Bitcoin gibt es da inzwischen einige.
    Da eine Empfehlung zu geben ist schwierig, da jedes Wallet auch ihre Vor- und Nachteile mitbringt.
    Unter https://bitcoin.org/de/waehlen-sie-ihre-wallet gibt es aber einen ganz praktischen Assistenten, mit dem man das passende Wallet für die eigenen Zwecke finden kann. Die dort angegebenen Wallets bzw. Links dorthin sollten auch ausreichend vertrauenswürdig sein.


    Für Altcoins gibt es meistens nur das Original-Wallet, da hat man also sowieso keine Wahl.


    Aber bevor ihr jetzt anfangt munter irgendwelche Wallets auf euren Rechner oder Smartphones zu installieren:
    Immer dran denken, dass so ein Stück Software potenziell die vollständige Kontrolle über euer Gerät hat, sobald es mal installiert ist.

    D.h. ihr müsst der Software vertrauen, dass die nichts bösartiges macht.


    Es gibt teilweise Webseiten, die versuchen dem Benutzer weiß zu machen, sie wären offizielle Seiten für bestimmte Kryptowährungen. Tatsächlich lädt man sich mit oder statt der "Wallet" aber ein Stück Malware/ein trojanisches Pferd auf den Rechner. Diese zieht dann bei Gelegenheit eure Coins auf ein vom Angreifer kontrolliertes Wallet.

    Daher ist es eine gute Praktik, wenn ihr vor der Installation nochmal recherchiert, ob die Webseite vertrauenswürdig ist. Googlen nach "<webseite> fake", "<webseite> malware" oder "<webseite> scam" hilft schon weiter, die entsprechenden Einträge muss man sich dann aber auch nochmal in Ruhe durchlesen.