Beiträge von Bernie

    Ich fahre ein ähnliches Konzept, mit den folgenden Anpassungen.
    - NAS wird mehrfach wöchentlich auf zwei PCs im Netz gesichert (Löschen durch Trojaner möglich, sofern der Trojaner auf allen PCs im Netz zuschlägt; jedoch Schutz gegen Abrauchen des NAS - Festplatten und/oder Controller)
    - gesicherter Bereich wird regelmässig auf ein zweites NAS gesichert (gesicherter Bereich, spezieller User, hier findet eine Versionierung statt, so dass ich auf alte Daten zugreifen kann, u.a. falls ich bspw. Krypten von Daten nicht sogleich bemerken sollte), gleichzeitig Schutz gegen Abrauchen des NAS
    - regelmässig Backups des NAS und der einzelnen Rechner auf externe Platten (Versionierung), die sicher und teils auch extern gelagert werden
    - tägliche Sicherung der wirklich wichtigen Daten versioniert in eine hochsichere Cloud (Mount10 oder SecureSafe).
    - Ebenfalls werden so Image-Kopien der Rechner auf dem NAS und dessen Sicherungen gespeichert (Ausfall eines Rechners, schnelles Wiederherstellen der einzelnen PCs)



    Hinweis:
    - Bitte daran denken, dass auch mal ein NAS-Controller abfackeln kann, dann nützt bspw. auch ein Raid-Konzept nichts mehr (heute eher selten, aber dennoch möglich).
    - externe Sicherung für den Fall eines Brandes, Wasserschaden, Überspannung im Netz etc.

    Auch ich kann Dir Acronis True Image empfehlen.
    Ich benutze es seit rund 10 Jahren für relativ komplexe Installationen und Netzwerksicherungen.
    Das Tool ist mehr oder weniger einfach in der Handhabung (frühere Versionen waren professioneller, heute mehr auf "Laien" ausgerichtet. Es unterstützt mehrere Arten von Sicherungen:
    - Vollbackup
    - inkrementell (nur Änderungen)
    - laufender Backup (würde ich nicht machen)


    Vollbackup und einzelne Ordner sind möglich, auch auf USB oder Netzlaufwerke. Sehr einfache Wiederherstellung, indem man aus dem Tool heraus einen Rettungsdatenträger erstellt.


    Bei neuer System-Festplatte und Windows-Installation (Windows, Office) daran denken, dass man dann meist Windows und Office neu aktivieren muss, da das System eine "wesentliche Veränderung" feststellt.
    Ist im Extremfall ein Telefon, kurze Begründung und dann bekommt man neue Keys, oft nur erneute Eingabe der keys notwendig. Bei Verwendung eines MS-Kontos ist das einfacher.


    Bitte daran denken:
    - eine Sicherung ist keine Sicherung -> mehrere Sicherungen anlegen
    - immer wieder mal Lesbarkeit der Saves überprüfen


    Viel Erfolg !

    Aktuell verändert sich in meinen Vorbereitungen nichts, habe eh schon vor einiger Zeit die Vorräte leicht erhöht, besonders die Energieunabhängigkeit für Licht, Kochen, Heizen.


    Interessant finde ich den untenstehenden Artikel im Tagesanzeiger. Es geht darum, dass Europa (geografisch gemeint) in seiner Sicherheitspolitik allenfalls selbständiger werden und "zusammenrücken" muss und sich weniger auf die USA verlassen kann.
    http://www.tagesanzeiger.ch/au…mehr-geben/story/17195927


    Preppertechnisch sehe ich darin im Moment keinen Handlungsbedarf.

    Normalerweise entriegeln sich die Türen bei einem Aufprall automatisch. Ob das nun mit den Airbags oder eigenen Sensoren gekoppelt ist, kann ich Dir nicht sagen.
    Das automatische Entriegeln ist - soweit ich weiss - sogar vorgeschrieben.
    Ich fahre seit Jahren so und würde das Verriegeln generell empfehlen. Die automatische Entriegelung war bereits bei einem Renault, den ich 1992 als Occasion kaufte, so vorhanden.

    Zitat von Nachbarland;289782

    Ich bin der Meinung, über das Versteck sollten alle im Haushalt - mindestens jedoch diejenigen, die Entscheidungen treffen - Bescheid wissen, damit solche Dinge nicht passieren.


    Der Punkt ist für mich sehr wichtig, auch für den Fall eines Unfalls, Tod etc. Danke für den Hinweis !


    Für mich wählte ich folgende Lösung:
    - Blatt mit wichtigen Angaben / Ordner mit wesentlichen Unterlagen im Safe
    - Meine Frau und zwei meiner erwachsenen Kinder wissen, dass an gewissen Orten "spezielle Dinge" sind, man also die Wohnung nicht einfach so verkaufen sollte.
    (Beispiel: Spezielles Versteck innerhalb eines Safes, ohne dass den Personen jedoch der Code zum Safe bekannt ist.)
    - Mit bspw. http://www.securesafe.com eine Lösung, bei der Familienngehörige auf Passworte, Code für den Safe, wichtigen Angaben Zugriff haben, wenn mit mir "etwas passiert"
    (Natürlich gibt es hier auch eine Backupvariante, falls das System ausfallen sollte.)
    - Daneben bspw. Bankvollmachten soweit notwendig und möglich.
    - Daneben halt sauberes Testament, Adresslisten etc. etc. für den Fall der Fälle
    - bspw. deponierte ich auch Zweitschlüssel bei Leuten, die aber nicht wissen, wofür die da sind. Andere kennen den Verwendungszweck. Dir Informationen zum Zusammenführen der beiden sind dann in den Unterlagen, die erst aktiviert werden, wenn ich nicht mehr selbst handeln kann (siehe oben).

    Hallp Keph


    Danke für den Beitrag !


    Frage: Wie sieht es in den Gegenden generell mit medzinischer Versorgung (Ärzte, Kliniken) aus ?
    Ja, ich weiss natürlich, dass das von Ort zu Ort sehr unterschiedlich sein wird :) Mir geht es also mehr um eine ganz allgemein gehaltene Information.


    Besten Dank, Bernie

    Zitat von Henning;280047

    Die Bank hat das Aktiendepo als Sondervermögen zu führen und Du bleibst Eigentümer.


    Das Gleiche gilt übrigens (zumindest auf dem Papier) auch für Edelmetall ETFs, die Sondervermögen sind.
    Edelmetallkonten hingegen fallen (wie Sparkonten etc.) in die Konkursmasse, die lediglich mit dem Einlegerschutz abgesichert sind. Zumindest so in der Schweiz.


    Am besten aber sicherlich: Genügend Bargeld und bei Belieben auch EM ausserhalb des Zugriffs von Banken etc. halten .....

    Varinter:


    Wäre "brutal", da die Banken international extrem und kaum durchschaubar vernetzt sind.
    Aktuell möchte ja Italien, diese Banken mit staatlicher Hilfe (re-)finanzieren. Die EU stellt sich dagegen, da sie hier zusätzliche Auflagen will (Investoren müssen Abschreiber hinnehmen, allenfalls Sparer /Kunden der Banken beteiligt werden).


    Wahrscheinlich wäre meiner Meinung nach eine staatliche Rettung mit dem Segen (und Beteiligung) der EU/EZB, jedoch einem gewaltigen Gerumpel im internationalen Bankenumfeld. Leeman Bros. wäre dann allenfalls ein kleiner Vorgeschmack. Ich glaube kaum, dass dann einzelne Banken, vor allem keine internationalen, ungeschoren davon kämen.
    Ein Zahlungsausfall eines grösseren Instituts würde wahrscheinlich sehr direkt auch viele Betriebe hart treffen, die nach Italien lieferten => Staatliche Rettung wahrscheinlich.



    Das Ganze könnte wahrscheinlich mit GR verglichen werden: Viele Banken waren hoch in GR mit Krediten involviert. Um diese Banken (und nicht primär GR) zu retten, wurden die Umschuldungen vorgenommen, so dass nun statt der Banken die EZB, Länder und damit "die Bürger" auf den Risiken sitzen. (Etwas vereinfacht ausgedrückt ....)


    Könnte allenfalls heissen:
    - Liquiditätsprobleme diverser Banken
    - Kreditausfälle mit Abschreibern und Unterkapitalisierung => Rettungen siehe oben
    - Probleme bei vielen exportorientierten Betrieben (Liquidität, Abschreiber, Entlassungen)
    - im Extremfall: Haircuts, steigende Staatsverschuldungen, Geldschleusen weiter/wieder öffnen mit allen möglichen Konsequenzen
    - damit verbunden allenfalls Fragen nach der Solidarität unter den (besonders EU-) Ländern
    - für CH: weitere Flucht in den CHF (=> Export/Importindustrie, Kursänderungen etc. etc.)



    Die Grundsatzfragen nach nicht mehr zurückzahlbaren Staatsschulden, Zerbrechen Euro-Region, Renten, Haircuts (Beteiligung der Bevölkerung) etc. würden ziemlich sicher wieder hochkochen.

    Falls ein Krieg von Seiten Ru ausginge, würde ich persönlich ein Szenarium für möglich halten, an das ich schon in der Zeit des kalten Krieges dachte:


    Schneller Vorstoss mit bspw. gepanzerten Truppen und halten eines Versorgungskorridors "nach Hause". (Luftlandetruppen eher nein, da diese lediglich eine Autonomie von wenigen Stunden haben und entweder entsorgt (ja, das heisst so :)) werden müssen oder dann eines dauerenden Nachschubkanals bedürfen.)


    Einnahme von strategisch wichtigen Teilen (Versorgung, Flughäfen, Parlamente, Erdölindustrie, allenfalls anderen wichtigen Industrien, etc.). Dann stoppen (!) und "nichts mehr tun".
    Ganz salopp nach dem Motto: "Wir wollen nichts Böses, sind nun mal 'zufälligerweise' hier, aber wollen ganz sicher keinen Krieg ! Also belassen wir es am besten mit dem Status quo. Allerdings .... falls IHR Krieg wollt, wären wir bereit, überlegt es Euch jedoch sehr, sehr gut."


    Hintergrund der Idee: Würde "der Westen" dann wirklich militärisch gegen Ru zurückschlagen ? (Technische Machbarkeit, politischer Wille, Moral der Truppen ....)
    Gegenüber "kleinen Ländern" (Balkan, Irak, Libyen) machte man das ja, aber gegen Ru ? Ich hege da meine Zweifel !


    --
    Das Ganze erlebten wir Älteren schon mit AFG, das für den Westen völlig überraschend kam und so aus dem Stand nie für möglich gehalten wurde. (Ich gehe davon aus, die Geschichte ist in etwa bekannt: Ausschalten der Regierung und Stammesfürsten an einem gefakten Bankett, Luftlandungen auf Flugplatz, Einfliegen von Verstärkungen und dann terrestrischer Stoss über die Berge für die Nachhaltigkeit und Versorgung.
    U.a. führte das in den westlichen Ländern zum Aufbau von schnellen Eingreiftruppen, in der CH zur Bildung der Flughafenregimenter (interessante Gedanken, die dahinetr waren, mehr auf Anfrage, falls es jemanden interessiert.)

    Zitat von AlexSupertramp;278643

    Ein extra Navi-Gerät ist finanziell und vom Gewicht her eher nicht drinnen.


    Falls Du - wegen des Geländes und der anderen hier genannten Gründe - allenfalls doch ein separates GPS-Gerät möchtest, lohnt es sich allenfalls mal auf eBay etc. rumzustöbern.
    Dabei sind die folgenden Punkte überlegenswert:
    - brauchst Du Kartendarstellung oder nur die genauen Koordinaten für die Papierversionen ?
    => falls nur Koordinaten: bspw. altes Garmin Gekko
    - reicht ein älteres, bspw. GPSMAP etc. - Gerät ?


    Schau Dich auch mal bei http://www.naviboard.de rum. Hat viele gute Tips und auch eine Börse. Oder Du meldest Dich an und fragst einfach mal. Allenfalls hat ja jemand ein günstiges Gerät, das noch einwandfrei funktioniert, rumliegen.



    Viel Spass auf alle Fälle bei Deinen Outdoor-Unternehmungen !

    Zitat

    Die Kapitalisierung der grössten Firmen in Östereich ist um 45% eingebrochen


    Nur als Idee:
    Was jedoch auch damit zu tun haben kann, dass Oesterreich wohl das Schwergewicht verlagerte.
    Banal ausgedrückt: Eher weg von Grossfirmen (die nach wie vor im Index sind) hin zu kleineren Betrieben (die nicht im Index oder gar nicht an der Börse sind).
    Aus den 1970ern heraus kenne ich durchaus noch Stahlwerke, die heute wohl keine grössere Bedeutung mehr haben, von denen ich jedoch ausgehe, dass sie nach wie vor börsenkotiert sind.


    Die Kapitalisierung kann ja auch aus anderen Gründen zurückgegangen sein:
    - Effizienzsteigerung mit weniger Bedarf an bspw. Produktionsmitteln
    - Abspaltung von Bereichen durch Konzentration auf Kernaufgaben, was in der Zeit ja oft geschah.
    Beispiele in CH: Aufteilung Sulzer in diverse Bereiche, Aufgabe des Versicherungsbereichs (Winterthur) durch die Credit Suisse, Aufteilung Flughafen Zürich oder ex-Swissair in diverse Bereiche, Aufspaltung Oerlikon etc. etc.
    => Ich denke mir also, man muss schon schauen, dass die Zahlen bei den genommenen Stichdaten noch das Gleiche beinhalten



    Rein aus touristischen Besuchen heraus, also durchaus subjektiv, habe ich nun nicht den Eindruck, dass es Oesterreich schlechter geht, eher im Gegenteil.
    Allenfalls kleinere Einheiten/Betriebe können ja durchaus agiler sein (was für gewisse Bereiche auch für Staaten gelten mag), was sogar eher als Fortschritt und Anpassung zu betrachten wäre.


    Viele dieser Anpassungen wären eh bspw. wegen der Globalisierung/Verlagerung etc. notwendig geworden und müssen keinen Zusammenhang mit zeitlich parallelen aber unabhängigen Veränderungen haben.
    Ich bin da recht vorsichtig.

    Zitat von moleson;278501

    Das Einzige wo man bis heute sicher ist, ist dass das Friedensprojekt EU die grösste Entindustrialisierung bewirkt hat in Europa seit der industriellen Revolution.


    moleson


    Bevor ich Dir in dem Punkt widerspreche, einige


    Bemerkungen:
    - ich möchte als Schweizer keinesfalls in die AKTUELLE EU eintreten
    - wie Du betrachte ich mich als deutlich bürgerlich
    - ich gebe Dir in vielem Recht, u.a. auch was die Probleme des französischen Sozialismus angeht und dass der Deutsche Erfolg zu einem Teil massiv auf Kosten der anderen Länder stattfindet (Aufbau des Euro ohne weitere Massnahmen). Ebenso erfolgte die Ausweitung der EU meiner Meinung nach zu schnell und Abmachungen wurden/werden noch und noch nicht eingehalten.



    Bei der Deindustrialisierung habe ich jedoch dezidiert eine andere Meinung (und ich arbeitete einige Jahre in dem Bereich und das nicht als Handlanger ...):
    - Meiner Meinung nach findet sich hier primär ein zeitlicher, aber nicht kausaler Zusammenhang (die Unterscheidung ist ja gerade Dir als Wissenschaftler und Arzt bestens bekannt)
    - Die Deindustrialisierung fand weitgehend auch in der CH und den USA statt, also durchaus ausserhalb der EU und ohne Einfluss von dieser
    - ich denke mir, dass sie primär auf die Globalisierung (*) und den damit verbundenen Markteintritt asiatischer Länder (Korea, China, Indien etc.) und auf die "Geiz- ist Geil-Mentalität" (nenn es auch ausgeprägtes wirtschaftliches Denken, Neoliberalismus etc.) zurückzuführen ist.
    - Textil-, Maschinen- und teils Autoindustrie kamen hier (jedoch teils schon früher) gewaltig unter die Räder, u.a. weil Europa (besonders auch die CH) die elektronische Entwicklung und neue Materialien massiv unterschätzten und dann die Produktion in asiatische Länder ausgelagert wurden. (Mag sein, dass der "Umweltschutzhype", der sich gegen gewisse Industrien stemmte, hier auch dazu beitrug, der Dreck wird nun einfach in Asien in Luft und Wasser geblasen....)
    - Aktuell läuft vieles im Bereich Chemie/Pharma in eine ähnliche Richtung.


    Diese Entwicklungen verliefen nun einfach mehr oder weniger zeitlich parallel zur EU, einen ursächlichen Zusammenhang sehe ich jedoch nicht.


    (*) Das sehe ich u.a. in einem gewissen Zusammenhang mit dem Niedergang der ehemaligen UdSSR und dem Durchstarten des - plakativ - aktuellen "Kapitalismus", der den Namen nur noch bedingt verdient.



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    Es profitierte durchaus auch die Schweizer Wirtschaft von den Regelungen der EU (bspw. Zulassungen für Produkte nur noch in einem Land notwendig, teilweise Abbau von Kartellen (könnten wir CHler noch massiv lernen), mehrfache Verzollungen und Rückforderungen, Forschungszusammenarbeit etc. OK, hätte man auch anders lösen können, führt aber - wie bei den Bilateralen - mit massiv komplizierteren und längeren Verhandlungen und Vertragswerken.



    Dennoch als "einfach meine Gedanken zum Thema Zusammenarbeit":
    Ich denke mir, dass wir in Europa auf die eine oder andere Art vermehrt zusammenrücken müssen.
    - Regionale und globale Veränderungen (Bevölkerungswachstum, Aufstreben selbstbewusster asiatischer Staaten, Umwelt- und Ressourcenprobleme (siehe u.a. Bevölkerung), Klimaverschiebungen (aus welchen Gründen auch immer, aber Fakt) passieren einfach, ob uns das hier passt oder nicht.
    - Ich meine, dass wir unsere Stärken und Ressourcen auf die eine oder andere Art gemeinsam nutzen sollten, um als - geografisch gemeint - Europa nicht ins Hintertreffen zu geraten. Gegenüber den Grossmächten (USA, Ru, China, Indien, zunehmend Indonesien) werden wir sonst arg Mühe bekommen.
    => Hier drängt sich meiner Meinung nach eine vermehrte regionale Zusammenarbeit auf.
    - Ähnliches sehe ich im Katastrophenschutz- und Sicherheitsbereich, der allerdings bereits teilweise auf dem Papier geregelt ist.



    In letzter Zeit habe ich den Eindruck
    - dass politische Diskussionen vermehrt in ein Fingerpointing und Machtkampf auf einem "Plakatslogan-Niveau" ausarten, statt konstruktiv zu sein. Teils werden sinnvolle Initiativen zerpflückt aus dem einzigen Grund, weil sie aus dem "gegnerischen Lager" stammen, bullsh..... !
    - Hier erinnere ich mich durchaus gerne an die "guten alten Zeiten in der CH": Mehr oder weniger gemeinsame Definition von Werten, dann harte und durchaus kontroverse Diskussionen um Lösungen und Umsetzung, nach den Beschlüssen aber ein mehr oder weniger gemeinsames Umsetzen.
    - Ich denke mir, dass wir einige (auch globale) Promlemlösungen so verpassen und wir gegenüber den wesentlich konsequenter handelnden Asiaten (als Beispiel) ins Hintertreffen geraten. Es nützt dann nachher allerdings nicht viel, wieder zu jammern und dem politischen Gegener die Schuld für die Malaise zu geben.



    Ich hoffe, dass die aktuellen Machtkämpfe (mit und/oder ohen EU) nicht dazu führen, dass wir in wesentlichen Punkten den Anschluss und unsere Positionierung in der Welt verlieren, wäre schade.



    OK, sinnvolle Regelungen sind auch ohne EU möglich. Ich frage mich einfach, was effizienter ist:
    Auf bestehendem aufbauen und es (allenfalls markant) umbauen oder ein Reset mit nachfolgendem evtl. längerem Stillstand und dann Neuaufbau von - hoffentlich - irgendwas Besserem.



    Ufff, wieder mal massiv zu lang, aber keine Zeit und Energie, um es kürzer zu fassen. Sorry :)

    Zitat von Anti;278504

    Stimmt für diejenigen die Gold als Investment in Form von Aktien gekauft haben, also Papiergold. Unsereins kauft Gold ja eher physisch, was grosse Preiszuschläge gegenüber dem Spotpreis mit sich bringt.


    Oder andere Variante, wenn man will:
    - Physisch als Reserve/Versicherung
    - Papier zum Traden


    (Aktuell lasse ich die Finger vom Handeln, machte aber mit Silber-ETFs schon nette Gewinne, als ich die damals grossen Schwankungen handelte. Das Physische blieb dabei völlig unebrührt.)

    Für mich, wenn es darauf ankommt: Dezidiertes GPS-Gerät


    - Meist bessere Antennen
    - im Allgemeinen robuster und wetterfester
    - AA-Batterien, mit relativ langer Laufzeit und einfach zu wechseln, nachzuladen
    - teils recht gute Korrektur von "Signalechos" in bspw. Städten, Tälern


    Bei Smartphones auf alle Fälle nur lokale Karten benutzen und nicht solche, die nachgeladen werden müssen (bspw. auch bei Auslandreisen mit notwendigem Roaming "tödlich").



    Selbst benutze ich seit Jahren Garmin-Geräte. Braucht etwas Einarbeitung, wie alles, dann problemlos.
    Wesentlich hier für mich: Die Motorfahrzeugnavis (inkl. Motorrad) benutze ich outdoor NIE, die sind klar auf die Strasse abgestimmt und meist sehr einfach für "dort- und dorthin fahren" geschaffen.
    Mein Altes GPSMAP60Cx braucht für detaillierte Routenplanung am Gerät selbst etwas Gefummel. Ich war jedoch auch damit meistens schneller als ein Kollege mit seinem Motorrad-GPS.


    Bei kleinen Wanderungen oder mit Mietwagen im Ausland kommt jedoch durchaus auch mal das Smartphone zum Zug.

    Ich würde noch nehmen:
    - Immodium lingual -> Durchfall kann ja sehr behindern sein (habe gerade das Parenteral gesehen, sorry), Immodium wirkt einfach bei mir "genial"
    - Kohletabletten
    - bspw. Voltaren Dolo forte (Salbe): abschwellend, entzündungshemmend, schmerzlindernd
    - Elastbinden, wenn man bspw. einen Fuss "vertreten" hat

    Roger


    Wobei die Berner Ausschreitungen von Linksaktivisten meiner Meinung nach nichts mit Migration etc. zu tun haben. Das Problem besteht schon länger, bspw. Globuskrawalle in Zürich.
    Zur Beschönigung von Problemen mit Migranten pflichte ich Dir weitgehend zu, sollte man aber meiner Meinung nach trennen, da das Eine nichts mit dem Anderen zu tun hat und wohl auch andere Massnahmen erforderte.

    Zitat von hinterwäldler;274379

    Auf dem "Weltgipfel für Humanitäre Hilfe" in Istanbul wird u.a. darüber diskutiert,
    ob die bisherige Strategie der Hilfe von der Lieferung von Sachgütern (Zelte, Decken, Essenspakete)
    mehr zur Zahlung von Geldern verlagert werden sollte


    Das ist - nach der aktuellen Nothilfe, bspw. nach Erdbeben etc. - eine allgemeine Tendenz der UN, mehr mit Geld als mit Sachleistungen zu arbeiten. Wurde ausgelöst durch bspw. "knallharte" ökonomische Betrachtung der Hilfeleistungen (primär englischer Ansatz, der sich nun durchzusetzen beginnt):
    - Ist einfacher
    - erlaubt es, den Aufwand auf bis zu 40% zu senken (kostengünstiger oder mehr Leute unterstützen)
    - regt zum Aufbau von kleinen Strukturen (Handel, Selbstorganisation etc.) an, gibt den Leuten die Gelegenheit, aus einem oft passiven Verhalten (aus der Situation heraus) zu kommen, Fähigkeiten und Initiative zu nutzen
    - drängt keine "fremde Helferkultur" auf (ist natürlich plakativ und banalisiert ausgedrückt)
    - stärkt das lokale Gewerbe und baut Beziehungsnetze auf
    - an den meisten Orten scheint es durchaus möglich zu sein, die notwendigen Güter so zu beschaffen
    - ist oft ein gutes Mittel, die Rolle von Frauen zu stärken, was in vielen Bereichen eh einer der effizientesten Ansätze ist und diverse, meiner Meinung nach, positive Nebeneffekte hat