Beiträge von Schlack

    Da steht auch drin, von welchem Zeitrahmen und Maßnahmen die Bundeswehr ausgeht.

    Zeitrahmen... Wo?


    Was imho wichtiges drin steht, ist, dass auch die liebe Bundeswehr "just in time" lebt, da sie ihre grundsätzliche Lagerhaltung nach dem kalten Krieg aufgelöst hat.

    Da sehe ich dem Einsatz unserer "Armee" (ich darf das, war viel zu lang bei dem Haufen) gespannt entgegen. Man möge das OT verzeihen.

    Hab da auf die Schnelle noch was:


    "Wie bereits erwähnt fehlen den Wettermodellen wegen des drastisch verringerten Flugverkehrs wichtige Daten, was zu einer Verschlechterung der Prognosegüte führen dürfte. Darüber hinaus "fehlen" natürlich auch die Kondensstreifen am Himmel. Es gibt also nun in großen Höhen weniger Bewölkung als zuvor. Auch das kann sich auswirken. Ebenso wie der generell verringerte Ausstoß von Abgasen von Fahrzeugen und Industrie-Anlagen. Das ist alles jetzt aber noch sehr schwer abzuschätzen."


    Quelle ist unser bester lokaler Wetterdienst:

    https://www.wetterochs.de/wetter/

    Bin grad froh, das dass bei uns wohl eher nicht kommt:

    Polizei will Rumänen mit Nationalhymne bei Laune halten

    18:49 Uhr

    Zum Dank dafür, dass die meisten Rumänen sich an die Corona-Ausgangssperre halten, bekommen sie an den Wochenenden aus den Polizeiautos zwei Mal pro Tag ihre Nationalhymne zu hören. Das ordnete der Innenminister Marcel Vela an, wie rumänische Medien berichteten.

    An Samstagen und Sonntagen soll die Hymne jeweils um 17 und um 21 Uhr aus den Lautsprechern der Polizeiwagen ertönen, die im ganzen Land auf den Straße patrouillieren. Diese Darbietungen sollen für die gesamte Dauer des Notstandes andauern.


    Quelle:

    https://www.tagesschau.de/news…nalhymne-bei-Laune-halten


    Das hier ist dann eher "Autsch"

    https://www.tagesschau.de/news…schosse-auf-Menschenmenge


    Der Lifeticker bei der Tagesschau ist ein echtes Sammelsourium von Kopfschütteln, Zähneknirschen und Unverständnis. Lageberuhigung sieht irgendwie anders aus...

    Grade mit Engelbert&Strauß telefoniert, wg. einer Atemschutzmaskenbestellung aus dem Februar.

    Bekam folgende Infos:

    1. die Lager sind leer und auf unbestimmte Zeit gibts keine Nachlieferungen,

    2. das gilt auch für Desinfektionsmittel und Schutzbekleidung

    3. Wann und ob noch von den Herstellern nachgeliefert wird ist unbekannt.

    Brennt`s? Dann brennts....


    Sorry, ich muss grad mit dem Kopf schütteln und habe dieses Mimimi Gefühl ...


    Dennoch. Wenn Holz trocken und luftig - am besten an der Sonne - gelagert wird, dann gibts´s keinen Schimmel. Soll heißen, Schimmelbildung beruht auf fehlerhafter Lagerung. Hobbyholzspalter hat dazu alles berichtet.


    Dass Holz sich im Zuge der Lagerung optisch und brennwerttechnisch verändert, sollte klar sein.

    Wenn du dir Sorgen um die "indoor" Lagerung machst, mach dir deine Ofenfüllung fertig und hol´s dir in die Bude, wenn du es brauchst. Wenn du kein schwerer Astmatiker bist, dann solltest du keine Probleme bekommen.


    By the way, warum verwendest du für ein Dach - ich geh mal frech davon aus, dass es dauerhaft sein soll - unbehandelte Dachlatten?

    TheHamster Das mögen gute Handschuhe sein. Wie lange hält ein Paar ohne körperliche Arbeit und wie lange hält es, wenn ich Motorsäge oder ähnliches grobes Gerät nutzen muss. (Ja, ich bin auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau...)

    Nu ja, selbst wenn...


    Immer ein bis zwei Teile mehr einkaufen, als man eigentlich braucht und das Vorratslager ausbauen.

    Und je länger das Szenario dauert um so interessanter werden die Verschiebungen des eignen Bedürfnisses.


    Soll heißen,

    brauch ich Solarpanele,

    brauch ich Masken,

    brauch ich ergänzenden Vorrat,

    brauch ich zu beschleunigendes Schwermetall....


    Ansonsten: Cool bleiben, die Lage und die Bestände prüfen und Prioritäten setzen.

    Ist ein ewiges ausprobieren, enttäuscht sein, neues erfragen und besorgen und entsetzt sein, wie wenig die ach so guten Teile taugen.


    Meine leidige Erfahrung ist, selbst die besten Handschuhe sind Verbrauchsmaterial. Auch die für 100€+. Und die wenigsten "taktischen" oder "multiuse" Modelle halten, was sie versprechen.

    Concideratus Boah ey, was hast du denn für Ansprüche? Nahrungssuche und Zubereitung? Bereits einfaches Einkaufen und Kochen kann schon nicht jeder, so dass es schmeckt...

    Feuer machen? Na, ich kenn genug, wo das nicht hinhaut. Deine Ansprüche sind deutlich zu hoch, auch für die Mitglieder hier im Forum!


    "Können sollen" ist ungleich zu "können"

    Die von dir genannten Fähigkeiten sind alles andere als selbstverständlich und viele "Prepper" haben wenig mit dem echten "Survival" zu tun.


    Fähigkeiten die man können sollte findest du in jedem Pfadfinderhandbuch.

    - der Umgang mit Karte und Kompass gehört da auf jeden Fall dazu. Wieviele sind GPS und Google Maps verwöhnt?

    - erweiterte Erste Hilfe und die Basis der Heilkunde/Minimedizin gehören genauso mit ins Portfolio.

    - Was ist mit den Fähigkeiten Heim und Familie zu schützen. Egal ob mit der bloßen Hand oder mit Hilfmitteln der körperlichen Gewalt?


    Schon mal mit dem "Greyman-Prinzip" befasst? Wie verhalte ich mich so, dass ich mich bewegen kann ohne aufzufallen oder erinnert zu werden und trotzdem voll ausgestattet zu sein.


    fra.Andre Deine Grundlage - wir sind 83 Millionen und deswegen muss ich nix könn ist Couchpotatoe-keyboard-prepping. Viel Spaß mit deinen Dosen, für mich gehört das Leben außerhalb des Lagers durchaus zu einem gewissen Lebensstandard dazu.


    Just my five cents...

    Moin,


    meine Erfahrungen sind:


    - die Nachwüchslinge lernen endlich mal jede Ecke von Haus und Hof kennen und erweitern ihre Kreise außerhalb des Grundstücks in Wald und Wiese.

    - arbeiten sie gut und absolut selbstständig ihre Schulaufgaben ab. Die bisherige Erfahrung zeigt - beide Grundschüler - dass die Lehrkräfte straffes Übungsmaterial auf/mitgegeben haben. 09:00 bis 14:00 Uhr ink. zweier bewusster Pausen sind so das tägliche Pensum bei beiden.

    - die beiden beschäftigen sich viel friedlich und freundlich miteinander. Danach sieht dann zwar die Werkstatt aus wie Sau, aber das ist momentan eh Dauerzustand.

    - Wir haben Platz genug, dass die Kinder arbeiten, meine Frau arbeiten und ich (dienstgebunden) schlafen kann, ohne dass sich jemand einschränken muss, außer Gemeinschaft ist gewünscht.

    - Die Kinder sind plötzlich ständig und überall da und wollen beschäftigt werden. Das führt dazu, dass hoch motivierte Arbeitskräfte im Haus sind, die sich auch gern dazu setzen und Wäsche zusammenlegen oder beim Kochen helfen. Das ist zweckmäßig und führt dazu, dass gemeinsam was für alle geschafft werden kann, ohne dass Langeweile aufkommt.

    - Austoben muss sein! Sonst drehn mir hier alle frei. Die Varianten gehn von joggen bis zum Sandsack malträtieren, der glücklicherweise auch an der frischen Luft hängt. Bin da echt froh, dass wir Grundstück mit "Waldanbindung" haben. Könnte mir kaum vorstellen, wie´s da in der Stadt abgeht.

    - Kontakt ist wichtig. Die Telefonleitungen zu den Großeltern und der restl. nahen Verwandschaft glühen.

    - momentan mache ich die Erfahrung, dass die Stimmung schneller kippt. Man merkt einfach, dass die Situation, wenn gleich wir gut damit klar kommen, für alle besonders und fordernd ist.

    - Erfreulicher Weise bin ich in einer Branche tätig, die nicht wirklich von Kündigungen oder Kurzarbeit betroffen ist. Wenn ich wollte könnte ich im Moment wahrscheinlich 300 Std+ pro Monat arbeiten. Daher habe ich diesen Sorgenpunkt nicht. Worüber ich froh bin, da ich die Erfahrung schon machen "durfte", dass die Stimmung im Falle eines Mangels an Geld sehr schnell grundsätzlich im Eimer ist.


    UND


    Es geben sich alle Mühe das familiäre Leben positiv zu realisieren. Das merke ich auch beim Nachwuchs und bin dankbar dafür, krisenfeste Kinder zu haben.