Beiträge von Waschbär

    Ein Beispiel bzgl. Immunsystem aus meinem direkten Umfeld:


    Habe einen Kollegen, der in Indien aufgewachsen ist, dort studiert hat und irgendwann nach Deutschland zum Arbeiten gekommen ist. Seit seines Lebens in Indien hatte er das lokale Wasser verwendet und getrunken.

    Nach 2 Jahren in Deutschland besuchte er seine Verwandtschaft in Indien und er konnte das lokale Wasser nicht mehr verwenden (Zähneputzen. z.B.), geschweige denn trinken. Schei**** etc., erst mal eine Woche flach gelegen, die Verwandschaft hatte sich über ihn als verweichlichten Westler kaputt gelacht :grinning_squinting_face:

    Seit dem muss er auf Besuchen sich so verhalten, wie wir es auch müssen, wenn wir nicht krank werden wollen. Das zeigt m.M. doch recht eindeutig, wie schnell das Immunsystem nachlässt. Seine Frau ist seit ein paar Monaten in Deutschland. Da bin ich auch gespannt, wie ihr erster Besuch in der Heimat nach einiger Zeit ausfällt.


    Der Körper kann sich an die lokalen Gegebenheiten anpassen, aber das dauert etwas. Diese Dauer ist üblicherweise länger als ein typischer Urlaub, deshalb müssen die Westler ja diese Vorsichtsmassnahmen treffen, ansonsten verbringt man den Urlaub auf dem Klo und nicht draußen.


    Und wenn man jetzt 2 Jahre lang permanent desinfiziert hat und der Körper keinen "Dreck" abbekommen hat, kann ich mir durchaus vorstellen, dass da eine Korrelation besteht. Wird auch interessant, wie sich das ggf. auf Allergien auswirkt. Da wird ja zu viel Sauberkeit auch ins Spiel gebracht.

    Das hat meiner Meinung nach nichts mit den Jugendlichen selbst zu tun, sondern hängt von den Eltern und der Gesellschaft hat.
    Was sind die Vorbilder, was leben die Eltern und die Gesellschaft vor, was erscheint als erstrebenswert, welche Werte werden als wichtig vermittelt (Fernsehen, Schule, Eltern), etc.

    Habe ich als Eltern Lust bzw. die Fähigkeit, selbst ein Vorbild zu sein und auch mir gegenüber Konsequent zu sein. Wie kann ein Kind z.B. Durchhaltevermögen bekommen, wenn ich es selbst nicht habe bzw. will.

    Ganz einfaches Beispiel: rumjammern bei einer längeren Wanderung - oft die Erwachsenen vor den Kindern. Und wenn die Kinder jammern, dann jammern sie halt. Wenn sie dann noch die restlichen 5 km geschafft haben, haben sie ein Erfolgserlebnis. Mühsam für die Eltern, aber nur so geht es.


    Das lässt sich jetzt beliebig erweitern, aber Kinder lernen durch abschauen bzw. Vorbilder - und Eltern sind die Vorbilder schlechthin.

    Wenn es von Zuhause schon nicht passt, kann die Schule gar nichts mehr machen.

    Der Einfluss der Schule ist meiner Meinung nach sowieso sehr marginal. Heutzutage hat sie gar nicht mehr die Fähigkeit, erzieherisch tätig zu sein. Was soll die Schule auch machen, wenn einer am Rad dreht und die Eltern interessiert es nicht? Gar nichts ...

    Dem kann ich nur zustimmen. Hatte früher auch Solarthermie auf dem Dach, würde ich nie wieder machen. Im Sommer ist das Zeug so heiß, dass man die Wärme gar nicht wegbekommt und in der Übergangszeit bzw. bei trübem Wetter kommt keine brauchbare Temperatur mehr runter. Ganz zu schweigen von der Sauerei beim Befüllen und Warten, da die Frostschutzflüssigkeit altert, v.A. wenn es im Sommer sehr heiß wird und man die Wärme nicht mehr abführen kann (Speicher ist warm bzw. heiß).


    Jetzt habe ich nur PV auf dem Dach, meines Erachtens sinnvoller. Jedes bisschen, das runter kommt, kann man verbrauchen oder einspeisen. Absolut wartungsfrei und aus dem erzeugten Strom kann man mehr (Wärmepumpe) oder weniger (Heizstab) effektiv warmes Wasser erzeugen.

    Das kleine Bundeswehr SEA (2.2 kW, 28 V) eine Stunde laufen lassen und das erste Mal die selbstgebaute 24 V "Powerbank" mit 1 kW elektrisch geladen. Hat problemlos funktioniert, danach wieder sauber eingemottet nach TDV.

    Ein Victron Wechselrichter mit 2 kW kann bei Bedarf 230 V Wechselstrom aus der "Powerbank" erzeugen. Man kann das SEA und den Wechselrichter auch gleichzeitg an die Batterie anschliessen.

    Das bidirektionale Laden muss sowohl das Fahrzeug, als auch die Wallbox unterstützen. Siehe z. B. hier: https://efahrer.chip.de/news/e…stoesst-an-grenzen_108599

    Das kommt darauf an. Es gibt auch onboard charger, die bidirektional arbeiten und direkt in das Stromnetz einspeisen können. Da wird direkt im Fahrzeug wieder die Wechselspannung erzeugt (wie man es von einem Solar-Inverter kennt) und es ist keine spezielle Wallbox notwendig.
    Ist meines Wissens in Europa aber noch nicht wirklich ein Thema, die Asiaten sind da aber wohl deutlich weiter, wurde mir gesagt. Warum das so ist, weiß ich aber auch nicht, weil Sinn würde es auf jeden Fall machen.

    Weis jemand wie der Stromverbrauch bei elektrischen Rolläden wäre?

    Gute Frage! Wir habe auch welche, hat mich eigentlich auch mal interessiert, habe aber nie danach geschaut.


    Wir haben nur Jalousien, keine Rollläden und die verbauten Motoren gibt es als Varianten mit 95 W, 110 W und 155 W. Der Einfachheit halber nehme ich 110 W als Mittelwert.

    Es dauert ca. 45 Sekunden, eine Jalousie für ein Fenster hoch- bzw. runterzufahren, Terrassentüre etwas länger.


    • 110 W
    • Laufzeit pro Jalousie pro Tag: 2x 60 Sekunden (grober Mittelwert, da es mehr Fenster als Terrassentüren gibt)
    • 10 Jalousien, die täglich bewegt werden
    • 10 * 110 W * 120 s = 10 * 110 W * 0.033 h = 36 Wh pro Tag
    • 36 Wh * 365 = 13 kWh

    Bei 0.4 € pro kWh kommt man auf gut 5 € pro Jahr. Wenn man berücksichtigt, dass ein ordentlich verbauter elektrischer Rollladen keine Kältebrücken hat und sehr wartungsarm ist (ich sage nur Gurtbänder ...), sehe ich das als eine eine eher sinnvolle Investition.

    Hier mal Infos aus erster Hand. Ich hatte das bei einem Haus, in dem wir früher gewohnt haben, mal gemacht.

    Darf man natürlich alles nicht machen, muss der Elektriker machen, wobei die meisten von solchen Sonderfällen eher weniger Ahnung haben und sich deswegen sträuben bzw. sagen, dass es nicht erlaubt sei.


    Im Prinzip war es bei mir ganz einfach:

    • Die Pumpen etc. waren alle direkt an die Heizungssteuerung der Ölheizung angeschlossen, was die Sache sehr vereinfacht.
    • Die Versorgungsleitung der Ölheizung habe ich steckbar gemacht. Sprich aufgetrennt und Steckdose sowie Stecker angeschlossen.
    • Zur elektrischen Versorgung hatte ich eine größere 24 V Batterie + 2 kW Victron Wechselrichter. Der Ausgang vom Wechselrichter hatte eine Steckdose.
    • Dann einfach die Versorgungsleitung der Heizung in die Steckdose vom Wechselrichter, Wechselrichter einschalten, Ölheizung läuft. Überhaupt keine Probleme mit Flammenwächter, Zündung oder ähnliches.
    • Dazu hatte ich noch einen 24 V 2 kW Diesel-Generator von der Bundeswehr, um die 24 V Batterie bei Bedarf nachzuladen. Heizöl war immer genug da (insgesamt 4x 2000 Liter Tanks, immer mindestens halb voll).

    Um diesem Problem in Zukunft vorzubeugen, würde ich empfehlen, nur Diesel ohne Bio-Anteil - wie zum Beispiel Aral Ultimate - einzulagern. Wichtig, immer im Winter die Kanister tanken, dann hat man Winterdiesel.


    Aber 8 Monate ist meiner Erfahrung nach absolut kein Problem. Vor einigen Jahren hatte ich immer noch Diesel mit Bio-Anteil eingelagert und einmal pro Jahr ausgetauscht. War immer einwandfrei.

    Hallo liebe Foristen- ich habe ein Angebot über den Einbau einer Wärmepumpe erhalten.

    15 kw Leistung Haus 170 qm - ohne Elektro Arbeiten werden da knapp 47 tsd Euro aufgerufen.

    Ist hier jemand der bereits auf Wärmepumpe umgebaut ist?

    15 kW ist ein Haufen Holz, klingt "etwas" überdimensioniert. Hast Du vielleicht ein paar mehr Infos wie die Heizlastberechnung? Altbau, Neubau, Fussbodenheizung, etc.?

    Die kann man auch sehr gut selbst durchführen, wenn man ungefähre Werte hat. Zwischen der offiziellen Berechnung und meiner Abschätzung anhand des Links waren nur einzelne Prozent Differenz.

    https://grabenkollektor.waerme…ank.de/enev-heizlast.html


    Ganz wichtig, eine Wärmepumpe darf / soll nicht überdimensioniert sein. Ich empfehle Dir, Kapitel 1 und 2 durchzulesen und zu verstehen! Die meisten Installateure verstehen das nicht und legen die WP viel zu groß aus. War bei uns auch eine riesen Diskussion mit dem Installateur, der Werksvertreter vom Hersteller hatte mich dann aber unterstützt und der Betrieb der letzten Jahre hatte mir recht gegeben.

    https://aktionskreis-energie.d…buch-W%C3%A4rmepumpen.pdf


    Dieses Unterlagen und Auslegungsrichtlinien gibt es identisch auch von anderen Herstellern wie z.B. Panasonic. Physik ist immer gleich ...


    Selber schlau machen, die wenigsten Installateure sind richtig fit mit WP bzw. deren Auslegung. Die kommen aus der Ecke Öl und Gas, da ist Überdimensionierung weniger problematisch.

    Aral Ultimate (Diesel und Bezin) hat keine Bio-Anteile. Metallkanister ist besser als Kunststoff, wie schon erwähnt.

    Diesel ohne Bioanteile hält praktisch ewig, siehe Heizöl. Bei Benzin noch einen Benzinstabilisator z.B. von Liqui Molly rein. Bezin würde ich früher rotieren als Diesel wegen der Haltbarkeit (leichtentzündliche Anteile).

    Wollte gerade den selben Link posten.

    Hier die lange Übersetzung:


    Vor unseren Augen wird eine neue Welt geboren. Russlands Militäroperation in der Ukraine hat eine neue Ära eingeläutet - und zwar gleich in drei Dimensionen. Und natürlich in der vierten, der innerrussischen. Hier beginnt eine neue Periode sowohl in der Ideologie als auch im Modell unseres sozioökonomischen Systems selbst - aber darüber sollten wir etwas später gesondert sprechen.

    Russland ist dabei, seine Einheit wiederherzustellen - die Tragödie von 1991, diese schreckliche Katastrophe in unserer Geschichte, ihre unnatürliche Zerrissenheit, ist überwunden. Ja, zu einem hohen Preis, ja, durch die tragischen Ereignisse eines faktischen Bürgerkriegs, denn jetzt schießen Brüder, die durch die Zugehörigkeit zur russischen und ukrainischen Armee getrennt sind, immer noch aufeinander, aber es wird keine Ukraine als Anti-Russland mehr geben. Russland stellt seine historische Fülle wieder her, versammelt die russische Welt, das russische Volk - in seiner Gesamtheit aus Großrussen, Weißrussen und Kleinrussen. Hätten wir dies aufgegeben, hätten wir zugelassen, dass sich die vorübergehende Teilung über Jahrhunderte hält, dann würden wir nicht nur das Andenken unserer Vorfahren verraten, sondern auch von unseren Nachkommen dafür verflucht werden, dass wir den Zerfall des russischen Landes zugelassen haben.


    Wladimir Putin hat mit seiner Entscheidung, die Lösung der ukrainischen Frage nicht den kommenden Generationen zu überlassen, ohne einen Tropfen Übertreibung eine historische Verantwortung übernommen. Schließlich würde die Notwendigkeit, sie zu lösen, immer das Hauptproblem für Russland bleiben - aus zwei wesentlichen Gründen. Und die Frage der nationalen Sicherheit, d.h. die Schaffung von Antirussland in der Ukraine und eines Vorpostens für den Westen, um uns unter Druck zu setzen, ist nur der zweitwichtigste unter ihnen.


    Der erste wäre immer der Komplex eines geteilten Volkes, der Komplex der nationalen Demütigung - als das russische Haus zuerst einen Teil seines Fundaments (Kiew) verlor und dann gezwungen war, sich mit der Existenz von zwei Staaten, nicht einem, sondern zwei Völkern, abzufinden. Das heißt, entweder ihre Geschichte aufzugeben und den verrückten Versionen zuzustimmen, dass "nur die Ukraine das wahre Russland ist", oder hilflos mit den Zähnen zu knirschen und sich an die Zeiten zu erinnern, als "wir die Ukraine verloren haben". Die Rückgabe der Ukraine, d. h. ihre Rückführung nach Russland, würde mit jedem Jahrzehnt schwieriger - die Umcodierung, die Entrussifizierung der Russen und die Aufwiegelung der ukrainischen Kleinrussen gegen die Russen würden an Dynamik gewinnen.


    Jetzt ist dieses Problem gelöst - die Ukraine ist zu Russland zurückgekehrt. Das bedeutet nicht, dass ihre Staatlichkeit aufgelöst wird, aber sie wird reorganisiert, wiederhergestellt und in ihren natürlichen Zustand als Teil der russischen Welt zurückversetzt. In welchen Grenzen und in welcher Form wird das Bündnis mit Russland festgeschrieben werden (durch die OVKS und die Eurasische Union oder den Unionsstaat Russland und Belarus)? Das wird sich entscheiden, wenn die Geschichte der Ukraine als Anti-Russland-Land beendet ist. Auf jeden Fall geht die Zeit der Spaltung des russischen Volkes ihrem Ende entgegen.

    Und hier beginnt die zweite Dimension der kommenden neuen Ära - sie betrifft die Beziehungen Russlands mit dem Westen. Nicht einmal Russland, sondern die russische Welt, d.h. drei Staaten, Russland, Weißrussland und die Ukraine, die in geopolitischer Hinsicht als ein einziges Ganzes handeln. Diese Beziehungen sind in eine neue Phase eingetreten - der Westen sieht die Rückkehr Russlands an seine historischen Grenzen in Europa. Und darüber ist er lautstark entrüstet, obwohl er sich im Grunde seines Herzens eingestehen muss, dass es gar nicht anders sein kann.


    Hat jemand in den alten europäischen Hauptstädten, in Paris und Berlin, ernsthaft geglaubt, dass Moskau Kiew aufgeben würde, dass die Russen für immer ein geteiltes Volk sein werden? Und das zur gleichen Zeit, in der sich Europa vereint, in der die deutschen und französischen Eliten versuchen, den Angelsachsen die Kontrolle über die europäische Integration zu entreißen und ein vereintes Europa zu errichten? Vergessen wird dabei, dass die Einigung Europas nur dank der Einigung Deutschlands möglich wurde, die nach dem guten russischen (wenn auch nicht sehr klugen) Willen erfolgte. Danach auch noch auf russischem Boden zu wüten, ist nicht einmal der Gipfel der Undankbarkeit, sondern der geopolitischen Dummheit. Der Westen als Ganzes und noch mehr Europa im Besonderen hatte nicht die Kraft, die Ukraine in seinem Einflussbereich zu halten und erst recht nicht, sie für sich zu vereinnahmen. Um das nicht zu begreifen, musste man schon ein geopolitischer Dummkopf sein.

    Genauer gesagt gab es nur eine Möglichkeit: auf den weiteren Zusammenbruch Russlands, d.h. der Russischen Föderation, zu setzen. Aber dass das nicht funktioniert, hätte schon vor zwanzig Jahren klar sein müssen. Und schon vor fünfzehn Jahren, nach Putins Münchner Rede, konnten selbst Taube hören: Russland kommt zurück.


    Jetzt versucht der Westen, Russland dafür zu bestrafen, dass es zurückgekehrt ist, dass es seine Pläne, auf seine Kosten zu profitieren, nicht rechtfertigt, dass es die Ausdehnung des westlichen Raums nach Osten nicht zulässt. In dem Bestreben, uns zu bestrafen, glaubt der Westen, dass die Beziehungen zu ihm für uns von entscheidender Bedeutung sind. Aber das ist schon lange nicht mehr der Fall - die Welt hat sich verändert, und das ist nicht nur den Europäern klar, sondern auch den Angelsachsen, die den Westen beherrschen. Kein noch so großer Druck des Westens auf Russland wird zu irgendetwas führen. Die Sublimierung der Konfrontation wird auf beiden Seiten zu Verlusten führen, aber Russland ist moralisch und geopolitisch dazu bereit. Für den Westen selbst ist eine Verschärfung der Konfrontation jedoch mit enormen Kosten verbunden - und die wichtigsten sind keineswegs wirtschaftlicher Natur.

    Europa, als Teil des Westens, wollte Autonomie - das deutsche Projekt der europäischen Integration ist strategisch nicht sinnvoll, solange die angelsächsische ideologische, militärische und geopolitische Kontrolle über die Alte Welt aufrechterhalten wird. Ja, und es kann nicht erfolgreich sein, denn die Angelsachsen brauchen ein kontrolliertes Europa. Aber Europa braucht auch aus einem anderen Grund Autonomie - für den Fall, dass die Staaten sich selbst isolieren (infolge wachsender interner Konflikte und Widersprüche) oder sich auf den pazifischen Raum konzentrieren, wohin sich das geopolitische Gravitationszentrum verlagert.


    Aber die Konfrontation mit Russland, in die die Angelsachsen Europa hineinziehen, nimmt den Europäern sogar die Chance auf Unabhängigkeit - ganz zu schweigen davon, dass Europa auf die gleiche Weise versucht, einen Bruch mit China zu erzwingen. Wenn sich jetzt die Atlantiker freuen, dass die "russische Bedrohung" den westlichen Block eint, dann muss man in Berlin und Paris einsehen, dass das europäische Projekt mittelfristig einfach zusammenbricht, wenn man die Hoffnung auf Autonomie verliert. Deshalb haben die unabhängigen Europäer kein Interesse daran, einen neuen eisernen Vorhang an ihren östlichen Grenzen zu errichten, weil sie wissen, dass er sich in einen Korral für Europa verwandeln wird. Dessen Jahrhundert (genauer gesagt, ein halbes Jahrtausend) der globalen Führungsrolle ist ohnehin vorbei - aber verschiedene Optionen für seine Zukunft sind noch möglich.

    Denn die Konstruktion einer neuen Weltordnung - und das ist die dritte Dimension des aktuellen Geschehens - beschleunigt sich, und ihre Konturen werden durch die sich ausbreitende Hülle der angelsächsischen Globalisierung immer deutlicher sichtbar. Eine multipolare Welt ist endlich Realität geworden - die Operation in der Ukraine ist nicht in der Lage, irgendjemanden außer dem Westen gegen Russland zu mobilisieren. Denn der Rest der Welt sieht und versteht sehr wohl - dies ist ein Konflikt zwischen Russland und dem Westen, dies ist eine Antwort auf die geopolitische Expansion der Atlantiker, dies ist Russlands Rückkehr in seinen historischen Raum und seinen Platz in der Welt.


    China und Indien, Lateinamerika und Afrika, die islamische Welt und Südostasien - niemand glaubt mehr, dass der Westen die Weltordnung anführt, geschweige denn die Spielregeln bestimmt. Russland hat den Westen nicht nur herausgefordert, sondern auch gezeigt, dass die Ära der globalen Vorherrschaft des Westens als endgültig vorbei angesehen werden kann. Die neue Welt wird von allen Zivilisationen und Machtzentren aufgebaut werden, natürlich zusammen mit dem Westen (vereint oder nicht) - aber nicht zu seinen Bedingungen und nicht nach seinen Regeln.



    Falls das wirklich so stimmt, kann man sich vermutlich auf das Schlimmste gefasst machen. Kann mir nicht vorstellen, daß es für Putin dann noch ein Zurück gibt. Bei einer akzeptierten Niederlage steht Russland noch schlechter da, also vorher. Genau das Gegenteil von dem, was laut dem Text angestrebt wurde.

    Die Baofeng 888s sind ganz gut und einfach zu bedienen. Haben eine ordentliche Antenne, man sollte aber tunlichst vor Inbetriebnahme die richtigen PMR Kanäle einprogrammieren! Geht aber über das Programmierkabel und die Software ganz einfach.

    Was sich bei Kindern empfohlen hat, ist die selbe Frequenz auf allen 16 wählbaren Kanälen (Drehschalter) zu programmieren. Dann spielt es keine Rolle, wie der Drehschalter steht, es ist immer die gleiche Frequenz. Ansonsten gibt es Frust, wenn aus Versehen der Kanal verstellt wurde und jeder auf einer anderern Frequenz funkt.

    Die externen Lautsprecher-Mikrophone sollte man direkt in China (Aliexpress) bestellen, da sind sie deutlich günstiger. Allerdings ist die Audio-Qualität nicht Hifi :winking_face:

    Insgesamt sind die Dinger sehr robust und die Reichweite ordentlich.


    Zulassung ist ein anderes Thema, aber solange die korrekten PMR Frequenzen einprogrammiert sind, sehe ich da kein Problem.