Beiträge von Waschbär

    Diese Woche über eBay Kleinanzeigen einen Zibro Petroleumofen plus 2x 20 l Petroleum für einen lächerlich niedrigen Preis gekauft. Normalerweise kostet schon ein Kanister Petroleum so viel :)


    Anfangs hatten wir erst überlegt, ob wir einen Kaminofen einbaue sollen. Hatten wir im alten Haus, der war auch oft in Betrieb, da Altbau und entsprechende Heizlast. Jetzt ein gut gedämmter Neubau (keine Isolierung, nur Ziegel), geheizt wird im Normalfall mit einer Luft-Wärmepumpe. Da die Heizlast recht niedrig ist, wäre der Kaminofen vermutlich nur selten zum Einsatz gekommen, Holzbevorratung muss auch sichergestellt sein.

    Nach einiger Recherche bin ich auf die Zibro Petroleumöfen gekommen, die in Japan ja als normalen Zimmerheizungen verwendet werden. Also einen bestellt plus geruchsarmen/-freiem Petroleum und getestet. Sollte man draußen anzünden und wenn er ordentlich glüht, vorsichtig reintragen, dann stinkt es überhaupt nicht. Macht eine ordentliche, angenehme Wärme.

    Im letzten Winter gab es dann tatsächlich Probleme mit der Wärmepumpe, je kälter es wurde, desto weniger Wärme kam im Haus an. Dank dem Ofen konnte die Temperatur im Haus gehalten werden, bis nach einigen Tagen endlich der Kundendienst kam. In einigen Zimmern ging die Temperatur auf ca. 18 Grad runter, wobei wir üblicherweise überall ca. 22 Grad haben. Aber 18 Grad ist ja für manche zum Schlafen der Normalfall ;)

    Der Zibro lief dann Tag und Nacht durch, dank der Lüftungsanlage war die Sauerstoffzufuhr auch kein Thema. Die Temperatur ging zu der Zeit Nachts bis auf ca. -10 Grad runter.

    Einige Zeit später gab es wieder einen in der Nähe bei eBay Kleinanzeigen, den ich dann für einen vernünftigen Preis erstehen konnte, diesmal die Variante mit CO2 Wächter. Danach gab es mal wieder Probleme mit der Heizung und ich hatte einen Ofen im EG und einen im OG aufgestellt, was insgesamt gute 4 kW Heizleistung sind. Das Haus hat eine Heizlast von 7 kW bei -14 Grad, wobei nicht immer beide Öfen in Betrieb waren.

    Bzgl. dem Verbrauch bin ich mir nicht ganz sicher, aber ich glaube wir hatten etwa zwei Kanister (ca. 40 Liter) für eine knappe Woche verbraucht. Wobei ich da aber auch etwas daneben liegen kann (Zibro gibt einen Verbrauch von 0.31 Liter pro Stunde an, würde also hinkommen, wenn immer einer brennt).

    Diese Notheizung hat sich für uns hervorragend bewährt, ist einfach in der Anwendung, sicher, der Brennstoff nimmt nicht viel Platz weg und preislich m.M. unschlagbar.

    Ich hatte immer mit einem zusätzliche geliebäugelt, nicht unbedingt notwendig, aber wenn der Preis passt ... und siehe da, letzte Woche war es wie gesagt soweit. Petroleum hab ich jetzt auch genügend für ein "paar" Tage ^^

    Damit sehe ich für uns das Thema "Heizen ohne Strom / im Notfall" als erledigt an. Wieder ein Punkt, den man abhaken kann.

    Nächstes Projekt ist dann Brunnen bohren, Genehmigung liegt schon vor ;)


    Das Problem mit der Wärmepumpe wurde dann auch gelöst. Es war ein Parameter "falsch" gesetzt, wobei mir niemand vom Kundendienst bzw. Hersteller erklären konnte, wie dieser Werte die Anlage mehr oder weniger außer Betrieb setzten konnte. Aber im letzten Winter gab es keine Probleme mehr, Problem scheint damit auch gelöst zu sein.


    Das Geld vom Kaminofen habe ich in einen Speicher (10 kWh, Pylontech) gesteckt und bin dabei, das Haus inselfähig zu machen. Damit kann man im Winter zwar die Bude nicht warm bekommen, da der Solarertrag dann üblicherweise zu Wünschen lässt. Aber sonst sehe ich durchaus ein paar Vorteile darin ;)

    Bisher hatte ich noch keine gute Idee, wie man im Winter den Schnee von den Solar-Panels bekommt. Vielleicht hat ja jemand eine Idee?

    Im Notfall würde ich halt die lange Anlegeleiter hinstellen und mit verlängertem Besen versuchen, den Schnee runterzuschieben. Zeit hätte man dann ja sicherlich und wäre um jede kWh froh ^^

    Ich habe mit Natriumhydroxid sehr gute Erfahrungen gemacht. Hatte an einem alten Maschinenschraubstock versucht, mechanisch die Farbe zu entfernen, keine Chance.

    Dann heißes Wasser mit Natriumhydroxid, die Teile rein und innerhalb kürzester Zeit haben sich die Farbschichten absolut rückstandsfrei abgelöst.


    Ich habe nur den Fehler gemacht, das Natriumhydroxid in das kochende Wasser zu löffeln. Das kocht dann stark auf und kocht unter Umständen über - die Flecken auf der Holzplatte und auf dem Holzboden gehen nicht mehr weg.

    Augenschutz, Brille und gute Belüftung sind selbstverständlich.

    Tomduly hat das Problem schön erklärt. Die Autozulieferer wurden auch mehrfach von den Halbleiterherstellern darauf hingewiesen, was es bedeutet, wenn wirklich in diesem immensen Umfang Bestellungen storniert werden, wie es gemacht wurde. Wollte natürlich keiner hören, weil die OEMs (Autohersteller) ebenfalls bei den Zulieferern storniert wurden. Die freien Kapazitäten wurden dann von anderen Kunden mit Handkuss genommen und sind somit für die nächste Zeit erst Mal weg.

    Jetzt sind alle nur noch am Schauen, wo man Bauteile herbekommt bzw. wo man vom einen Kunden etwas für einen anderen abzwacken kann. Aber reicht natürlich vorne und hinten nicht.


    Und es fehlen ja nicht nur die komplexen ICs, sondern es mangelt auch an den einfachsten und billigsten Bauteilen. Z.B. eine Schutzdioden für den CAN Bus (Kommunikationsbus im Fahrzeug), ein Bauteil in hohen Stückzahlen für deutlich unter einem Cent (Dollar) zu bekommen, ca. 2x1 mm gross. Je nach Steuergerät zigfach benötigt. Wenn das auf dem Markt nicht mehr zu bekommen ist, stehen beim Autohersteller die Bänder, ganz einfach.


    Ein Grund ist m.M. nach auch, daß bei den Autozulieferern und -herstellern alles "just in time" gemacht wird. Bauteilvorräte sind praktisch nicht vorhanden und die Planung selbst ist auch selten wirklich vorausschauen, vorsichtig ausgedrückt. Da kommt keiner auf die Idee, mal eine Rolle auf Vorrat zu legen.

    Lager kostet Geld, will / braucht man nicht.


    Die Halbleiterhersteller müssen aufgrund der der Komplexität der Herstellung (Wafer, Assembly, Test) für viele Monate im Voraus die Fertigung planen. Kommt es jetzt z.B. in Asien aufgrund von lokalen Corona-Beschränkungen zu Schließungen von einer Test Firma, kommt die komplette Fertigung ins Stocken und bringt alles für längere Zeit durcheinander. Wird dann eine Test Firma z.B. für einen Monat dicht gemacht und darf danach nur mit reduzierter Besetzung starten, hat das eben einen Einfluss bis an das Montageband beim Autohersteller.

    Da die "Trek'n Eat" Kekse so gar nicht unseren Geschmack treffen, verkaufe ich die restlichen 10 Packungen.
    Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist 01/2020.


    Preisvorstellung: 8 Euro inkl. Versand



    previval.org/f/index.php?attachment/41276/



    previval.org/f/index.php?attachment/41277/

    Habe am Wochenende beim Umräumen eine Brotbackmischung von 2012 gefunden und diese dann mit zwei Päckchen Trockenhefe (eins mit MHD 2014, eins mit MHD 2016) gebacken.
    Kneten, Aufgehen und Backen ging ganz gut, aber geschmacklich hat es etwas muffig geschmeckt. Schlecht geworden ist es niemand, aber wir haben es dann doch verfüttert ;-)

    Und die obligatorische "Feuerversicherung" nicht vergessen. Ich habe einen Arbeitskollegen, der aus genau dieser Ecke vor ein paar Jahre nach Deutschland kam. Das mag von Aussen alles nett sein und für den Urlaub auch in Ordnung, aber als unbedarfter Deutscher ohne die dortigen "Gepflogenheiten" zu kennen bzw. dort familiär verwurzelt zu sein, würde ich aus seinen Erzählung definitiv die Finger weglassen. Den speziell dort funktioniert sehr vieles nicht (Verwaltung, Korruption, etc.), die Cosa Nostra aber um so besser ... Das war auch der Hauptgrund, seiner Heimat nach über 40 Jahren den Rücken zu kehren und hier nochmal neu anzufangen.
    Ach ja, Integrationshilfe hat er nicht gebraucht, hat innerhalb von 2 Jahren fliessend deutsch gesprochen und die Kinder sprechen bayerisch. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema ...

    Freut mich, daß es euch gefällt!


    Bzgl. EMV vom Booster habe ich noch keine Erfahrung, aber ich gehe davon aus, dass es keine Probleme geben sollte. Der Booster ist aus dem KFZ-Bereich (Stromversorgung eines modernen, mehrkanaligen Audiosystems) und entsprechend entwickelt. Ich werde es aber demnächst mal testen.
    Die hohen Leistungen brauche ich sicher nicht, der K2 ist ja recht genügsam. Selbst mit einer externen 100W Endstufe ist noch reichlich Luft nach oben. Der Laptop brauch auch deutlich unter 100W.


    Das System kann man natürlich auch mit 18650er aufbauen. Dann wird es deutlich leichter und man kann die ganze Kapazität nutzen. Sollte dieser Akku mal schlapp machen, werde ich sicher auf eine andere Technologie umstellen.


    Folgende Bauteile/-gruppen habe ich verwendet:

    Hallo,
    nachdem ich günstig an einige Solarzellen (100W) gekommen bin und schon länger ein 54 Ah Blei-Akku ungenutzt rumstand, habe ich mich mal dran gemacht, eine portable Batteriekiste/Stromversorgung zu bauen.


    Erster Testaufbau um zu prüfen, ob alles so funktioniert, wie ich es mir vorstelle:


    previval.org/f/index.php?attachment/40105/



    • Links der Trennschalter (mit 50A Sicherung) und Solar-Laderegler
    • Dann Verteilerbox und Strom-/Spannungsmessung
    • 5V Spannungswandler für USB-Ladung
    • Booster, der 13.8V (z.B.Funkgerät), 19.5V (Notebook) oder 24V generiert - ca. 350W Dauer / 700W Spitze


    Nachdem alles einwandfrei funktioniert hat, muss es "nur" noch sauber in diese Kiste eingebaut werden (ist eine alte Bundeswehr Elektronik-Messkiste):


    previval.org/f/index.php?attachment/40112/


    Abdeckungen und Halterungen gefräst:


    previval.org/f/index.php?attachment/40111/


    Alles zusammengebaut und verkabelt:


    previval.org/f/index.php?attachment/40109/


    previval.org/f/index.php?attachment/40108/


    Und in die Kiste montiert:


    previval.org/f/index.php?attachment/40107/


    Auf der linken Seite ist die Verteilung und rechts die Ausgängen.
    Oben zwei Neutrik-Buchsen und Bananenbuchsen (gelb, schwarz) für den Booster. Die Ausgangsspannung wird über einen Schiebeschalter eingestellt, der unter der Abdeckung zwischen den Buchsen sitzt. Man muss zwei Hutmuttern abschrauben, somit ist ein schnelles Verstellen aus Versehen (mit fatalen Folgen) nicht ohne weiteres möglich.
    Rechts dann 4 USB-Ladebuchsen und unten direkte Kontakte (KFZ-Steckdose, Bananenbuchsen) zur Batterie.
    Der Booster und 5V-Regler (USB) werden über die beiden Schalter an- und ausgeschalten.
    Leider ist der Platz recht beengt, daß für eine vernünftige Beschriftung kein Platz mehr war. Deshalb muss der Zettel auf der Abdeckung leider reichen.
    Der Akku sitzt stramm zwischen den beiden Abdeckungen links und rechts und das Holzbrett, daß die Batteriepole abdeckt hat unten eine Leiste dran, die die Batterie ebenfalls verkeilt.


    Das Kabel mit dem Neutrikstecker ist zur Versorgung des Notebooks.


    Der obere Teil der Kiste (mit Griff) hat einen Deckel, da kommen die ganzen Kabel und der Solarladeregler rein. Damit hat man immer alles komplett und aufgeräumt.


    Hoffe, es gefällt und gibt euch vielleicht ein paar Anregungen.


    Gruß vom Waschbär!

    Aus eigener Erfahrung kann ich von einem Kredit basierend auf einem Bausparvertrag auch nur abraten.


    1.
    Man zahlt bis zur Zuteilung Zinsen auf die volle Bausparsumme, da die Bank ja die gesamte Summe vorstreckt. Der Zinsanteil wird über die Jahre nicht weniger wie bei einem "normalen" Kredit.


    2.
    Man kann nicht sondertilgen. Es gibt zwar die Möglichkeit, die monatliche Rate zu erhöhen um den anzusparenden Betrag schneller zu erreiche, die Zuteilung erfolgt deshalb aber nicht früher.


    3.
    Meistens ist es auch so, daß man nicht mehr ansparen kann, also vorgesehen ist (halbe Bausparsumme). Erhöht man also die monatliche Summe für den Bausparvertrag, geht es auch nicht schneller.
    Bei uns sieht es momentan so aus, daß es wohl doch geht, das hängt laut Bank aber stark von der Bausparkasse bwz. von Vertrag ab. Man muss dann nach der Zuteilung z.B. nur das restliche Viertel zurückzahlen.
    Hat man also Geld übrig ist es am Besten so viel anzusparen, daß man nach der Zuteilung die restliche Summe (halbe Bausparsumme oder ggf. weniger, falls vorher mehr angespart werden konnte) auf einen Schlag zurückzahlen kann. Laut unserer Bank ist das möglich.



    Diese späte Erkenntnis hat uns ca. 30.000 Euro gekostet, aber wer konnte schon ahnen, daß die Zinsen so lange so niedrig bleiben bzw. noch weiter gefallen sind.
    Dieses Modell macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn die Zinsen stark steigen und man sich niedrige Zinsen für die Zukunft sichern möchte. Dann sollte man aber auch ganz genau rechnen, ob es sich wirklich lohnt, weil eben die ganze Zeit Zinsen für die gesamt Bausparsumme anfallen.