Beiträge von Waschbär

    Hallo liebe Foristen- ich habe ein Angebot über den Einbau einer Wärmepumpe erhalten.

    15 kw Leistung Haus 170 qm - ohne Elektro Arbeiten werden da knapp 47 tsd Euro aufgerufen.

    Ist hier jemand der bereits auf Wärmepumpe umgebaut ist?

    15 kW ist ein Haufen Holz, klingt "etwas" überdimensioniert. Hast Du vielleicht ein paar mehr Infos wie die Heizlastberechnung? Altbau, Neubau, Fussbodenheizung, etc.?

    Die kann man auch sehr gut selbst durchführen, wenn man ungefähre Werte hat. Zwischen der offiziellen Berechnung und meiner Abschätzung anhand des Links waren nur einzelne Prozent Differenz.

    https://grabenkollektor.waerme…ank.de/enev-heizlast.html


    Ganz wichtig, eine Wärmepumpe darf / soll nicht überdimensioniert sein. Ich empfehle Dir, Kapitel 1 und 2 durchzulesen und zu verstehen! Die meisten Installateure verstehen das nicht und legen die WP viel zu groß aus. War bei uns auch eine riesen Diskussion mit dem Installateur, der Werksvertreter vom Hersteller hatte mich dann aber unterstützt und der Betrieb der letzten Jahre hatte mir recht gegeben.

    https://aktionskreis-energie.d…buch-W%C3%A4rmepumpen.pdf


    Dieses Unterlagen und Auslegungsrichtlinien gibt es identisch auch von anderen Herstellern wie z.B. Panasonic. Physik ist immer gleich ...


    Selber schlau machen, die wenigsten Installateure sind richtig fit mit WP bzw. deren Auslegung. Die kommen aus der Ecke Öl und Gas, da ist Überdimensionierung weniger problematisch.

    Aral Ultimate (Diesel und Bezin) hat keine Bio-Anteile. Metallkanister ist besser als Kunststoff, wie schon erwähnt.

    Diesel ohne Bioanteile hält praktisch ewig, siehe Heizöl. Bei Benzin noch einen Benzinstabilisator z.B. von Liqui Molly rein. Bezin würde ich früher rotieren als Diesel wegen der Haltbarkeit (leichtentzündliche Anteile).

    Wollte gerade den selben Link posten.

    Hier die lange Übersetzung:


    Vor unseren Augen wird eine neue Welt geboren. Russlands Militäroperation in der Ukraine hat eine neue Ära eingeläutet - und zwar gleich in drei Dimensionen. Und natürlich in der vierten, der innerrussischen. Hier beginnt eine neue Periode sowohl in der Ideologie als auch im Modell unseres sozioökonomischen Systems selbst - aber darüber sollten wir etwas später gesondert sprechen.

    Russland ist dabei, seine Einheit wiederherzustellen - die Tragödie von 1991, diese schreckliche Katastrophe in unserer Geschichte, ihre unnatürliche Zerrissenheit, ist überwunden. Ja, zu einem hohen Preis, ja, durch die tragischen Ereignisse eines faktischen Bürgerkriegs, denn jetzt schießen Brüder, die durch die Zugehörigkeit zur russischen und ukrainischen Armee getrennt sind, immer noch aufeinander, aber es wird keine Ukraine als Anti-Russland mehr geben. Russland stellt seine historische Fülle wieder her, versammelt die russische Welt, das russische Volk - in seiner Gesamtheit aus Großrussen, Weißrussen und Kleinrussen. Hätten wir dies aufgegeben, hätten wir zugelassen, dass sich die vorübergehende Teilung über Jahrhunderte hält, dann würden wir nicht nur das Andenken unserer Vorfahren verraten, sondern auch von unseren Nachkommen dafür verflucht werden, dass wir den Zerfall des russischen Landes zugelassen haben.


    Wladimir Putin hat mit seiner Entscheidung, die Lösung der ukrainischen Frage nicht den kommenden Generationen zu überlassen, ohne einen Tropfen Übertreibung eine historische Verantwortung übernommen. Schließlich würde die Notwendigkeit, sie zu lösen, immer das Hauptproblem für Russland bleiben - aus zwei wesentlichen Gründen. Und die Frage der nationalen Sicherheit, d.h. die Schaffung von Antirussland in der Ukraine und eines Vorpostens für den Westen, um uns unter Druck zu setzen, ist nur der zweitwichtigste unter ihnen.


    Der erste wäre immer der Komplex eines geteilten Volkes, der Komplex der nationalen Demütigung - als das russische Haus zuerst einen Teil seines Fundaments (Kiew) verlor und dann gezwungen war, sich mit der Existenz von zwei Staaten, nicht einem, sondern zwei Völkern, abzufinden. Das heißt, entweder ihre Geschichte aufzugeben und den verrückten Versionen zuzustimmen, dass "nur die Ukraine das wahre Russland ist", oder hilflos mit den Zähnen zu knirschen und sich an die Zeiten zu erinnern, als "wir die Ukraine verloren haben". Die Rückgabe der Ukraine, d. h. ihre Rückführung nach Russland, würde mit jedem Jahrzehnt schwieriger - die Umcodierung, die Entrussifizierung der Russen und die Aufwiegelung der ukrainischen Kleinrussen gegen die Russen würden an Dynamik gewinnen.


    Jetzt ist dieses Problem gelöst - die Ukraine ist zu Russland zurückgekehrt. Das bedeutet nicht, dass ihre Staatlichkeit aufgelöst wird, aber sie wird reorganisiert, wiederhergestellt und in ihren natürlichen Zustand als Teil der russischen Welt zurückversetzt. In welchen Grenzen und in welcher Form wird das Bündnis mit Russland festgeschrieben werden (durch die OVKS und die Eurasische Union oder den Unionsstaat Russland und Belarus)? Das wird sich entscheiden, wenn die Geschichte der Ukraine als Anti-Russland-Land beendet ist. Auf jeden Fall geht die Zeit der Spaltung des russischen Volkes ihrem Ende entgegen.

    Und hier beginnt die zweite Dimension der kommenden neuen Ära - sie betrifft die Beziehungen Russlands mit dem Westen. Nicht einmal Russland, sondern die russische Welt, d.h. drei Staaten, Russland, Weißrussland und die Ukraine, die in geopolitischer Hinsicht als ein einziges Ganzes handeln. Diese Beziehungen sind in eine neue Phase eingetreten - der Westen sieht die Rückkehr Russlands an seine historischen Grenzen in Europa. Und darüber ist er lautstark entrüstet, obwohl er sich im Grunde seines Herzens eingestehen muss, dass es gar nicht anders sein kann.


    Hat jemand in den alten europäischen Hauptstädten, in Paris und Berlin, ernsthaft geglaubt, dass Moskau Kiew aufgeben würde, dass die Russen für immer ein geteiltes Volk sein werden? Und das zur gleichen Zeit, in der sich Europa vereint, in der die deutschen und französischen Eliten versuchen, den Angelsachsen die Kontrolle über die europäische Integration zu entreißen und ein vereintes Europa zu errichten? Vergessen wird dabei, dass die Einigung Europas nur dank der Einigung Deutschlands möglich wurde, die nach dem guten russischen (wenn auch nicht sehr klugen) Willen erfolgte. Danach auch noch auf russischem Boden zu wüten, ist nicht einmal der Gipfel der Undankbarkeit, sondern der geopolitischen Dummheit. Der Westen als Ganzes und noch mehr Europa im Besonderen hatte nicht die Kraft, die Ukraine in seinem Einflussbereich zu halten und erst recht nicht, sie für sich zu vereinnahmen. Um das nicht zu begreifen, musste man schon ein geopolitischer Dummkopf sein.

    Genauer gesagt gab es nur eine Möglichkeit: auf den weiteren Zusammenbruch Russlands, d.h. der Russischen Föderation, zu setzen. Aber dass das nicht funktioniert, hätte schon vor zwanzig Jahren klar sein müssen. Und schon vor fünfzehn Jahren, nach Putins Münchner Rede, konnten selbst Taube hören: Russland kommt zurück.


    Jetzt versucht der Westen, Russland dafür zu bestrafen, dass es zurückgekehrt ist, dass es seine Pläne, auf seine Kosten zu profitieren, nicht rechtfertigt, dass es die Ausdehnung des westlichen Raums nach Osten nicht zulässt. In dem Bestreben, uns zu bestrafen, glaubt der Westen, dass die Beziehungen zu ihm für uns von entscheidender Bedeutung sind. Aber das ist schon lange nicht mehr der Fall - die Welt hat sich verändert, und das ist nicht nur den Europäern klar, sondern auch den Angelsachsen, die den Westen beherrschen. Kein noch so großer Druck des Westens auf Russland wird zu irgendetwas führen. Die Sublimierung der Konfrontation wird auf beiden Seiten zu Verlusten führen, aber Russland ist moralisch und geopolitisch dazu bereit. Für den Westen selbst ist eine Verschärfung der Konfrontation jedoch mit enormen Kosten verbunden - und die wichtigsten sind keineswegs wirtschaftlicher Natur.

    Europa, als Teil des Westens, wollte Autonomie - das deutsche Projekt der europäischen Integration ist strategisch nicht sinnvoll, solange die angelsächsische ideologische, militärische und geopolitische Kontrolle über die Alte Welt aufrechterhalten wird. Ja, und es kann nicht erfolgreich sein, denn die Angelsachsen brauchen ein kontrolliertes Europa. Aber Europa braucht auch aus einem anderen Grund Autonomie - für den Fall, dass die Staaten sich selbst isolieren (infolge wachsender interner Konflikte und Widersprüche) oder sich auf den pazifischen Raum konzentrieren, wohin sich das geopolitische Gravitationszentrum verlagert.


    Aber die Konfrontation mit Russland, in die die Angelsachsen Europa hineinziehen, nimmt den Europäern sogar die Chance auf Unabhängigkeit - ganz zu schweigen davon, dass Europa auf die gleiche Weise versucht, einen Bruch mit China zu erzwingen. Wenn sich jetzt die Atlantiker freuen, dass die "russische Bedrohung" den westlichen Block eint, dann muss man in Berlin und Paris einsehen, dass das europäische Projekt mittelfristig einfach zusammenbricht, wenn man die Hoffnung auf Autonomie verliert. Deshalb haben die unabhängigen Europäer kein Interesse daran, einen neuen eisernen Vorhang an ihren östlichen Grenzen zu errichten, weil sie wissen, dass er sich in einen Korral für Europa verwandeln wird. Dessen Jahrhundert (genauer gesagt, ein halbes Jahrtausend) der globalen Führungsrolle ist ohnehin vorbei - aber verschiedene Optionen für seine Zukunft sind noch möglich.

    Denn die Konstruktion einer neuen Weltordnung - und das ist die dritte Dimension des aktuellen Geschehens - beschleunigt sich, und ihre Konturen werden durch die sich ausbreitende Hülle der angelsächsischen Globalisierung immer deutlicher sichtbar. Eine multipolare Welt ist endlich Realität geworden - die Operation in der Ukraine ist nicht in der Lage, irgendjemanden außer dem Westen gegen Russland zu mobilisieren. Denn der Rest der Welt sieht und versteht sehr wohl - dies ist ein Konflikt zwischen Russland und dem Westen, dies ist eine Antwort auf die geopolitische Expansion der Atlantiker, dies ist Russlands Rückkehr in seinen historischen Raum und seinen Platz in der Welt.


    China und Indien, Lateinamerika und Afrika, die islamische Welt und Südostasien - niemand glaubt mehr, dass der Westen die Weltordnung anführt, geschweige denn die Spielregeln bestimmt. Russland hat den Westen nicht nur herausgefordert, sondern auch gezeigt, dass die Ära der globalen Vorherrschaft des Westens als endgültig vorbei angesehen werden kann. Die neue Welt wird von allen Zivilisationen und Machtzentren aufgebaut werden, natürlich zusammen mit dem Westen (vereint oder nicht) - aber nicht zu seinen Bedingungen und nicht nach seinen Regeln.



    Falls das wirklich so stimmt, kann man sich vermutlich auf das Schlimmste gefasst machen. Kann mir nicht vorstellen, daß es für Putin dann noch ein Zurück gibt. Bei einer akzeptierten Niederlage steht Russland noch schlechter da, also vorher. Genau das Gegenteil von dem, was laut dem Text angestrebt wurde.

    Die Baofeng 888s sind ganz gut und einfach zu bedienen. Haben eine ordentliche Antenne, man sollte aber tunlichst vor Inbetriebnahme die richtigen PMR Kanäle einprogrammieren! Geht aber über das Programmierkabel und die Software ganz einfach.

    Was sich bei Kindern empfohlen hat, ist die selbe Frequenz auf allen 16 wählbaren Kanälen (Drehschalter) zu programmieren. Dann spielt es keine Rolle, wie der Drehschalter steht, es ist immer die gleiche Frequenz. Ansonsten gibt es Frust, wenn aus Versehen der Kanal verstellt wurde und jeder auf einer anderern Frequenz funkt.

    Die externen Lautsprecher-Mikrophone sollte man direkt in China (Aliexpress) bestellen, da sind sie deutlich günstiger. Allerdings ist die Audio-Qualität nicht Hifi ;-)

    Insgesamt sind die Dinger sehr robust und die Reichweite ordentlich.


    Zulassung ist ein anderes Thema, aber solange die korrekten PMR Frequenzen einprogrammiert sind, sehe ich da kein Problem.

    Diese Woche über eBay Kleinanzeigen einen Zibro Petroleumofen plus 2x 20 l Petroleum für einen lächerlich niedrigen Preis gekauft. Normalerweise kostet schon ein Kanister Petroleum so viel :)


    Anfangs hatten wir erst überlegt, ob wir einen Kaminofen einbaue sollen. Hatten wir im alten Haus, der war auch oft in Betrieb, da Altbau und entsprechende Heizlast. Jetzt ein gut gedämmter Neubau (keine Isolierung, nur Ziegel), geheizt wird im Normalfall mit einer Luft-Wärmepumpe. Da die Heizlast recht niedrig ist, wäre der Kaminofen vermutlich nur selten zum Einsatz gekommen, Holzbevorratung muss auch sichergestellt sein.

    Nach einiger Recherche bin ich auf die Zibro Petroleumöfen gekommen, die in Japan ja als normalen Zimmerheizungen verwendet werden. Also einen bestellt plus geruchsarmen/-freiem Petroleum und getestet. Sollte man draußen anzünden und wenn er ordentlich glüht, vorsichtig reintragen, dann stinkt es überhaupt nicht. Macht eine ordentliche, angenehme Wärme.

    Im letzten Winter gab es dann tatsächlich Probleme mit der Wärmepumpe, je kälter es wurde, desto weniger Wärme kam im Haus an. Dank dem Ofen konnte die Temperatur im Haus gehalten werden, bis nach einigen Tagen endlich der Kundendienst kam. In einigen Zimmern ging die Temperatur auf ca. 18 Grad runter, wobei wir üblicherweise überall ca. 22 Grad haben. Aber 18 Grad ist ja für manche zum Schlafen der Normalfall ;)

    Der Zibro lief dann Tag und Nacht durch, dank der Lüftungsanlage war die Sauerstoffzufuhr auch kein Thema. Die Temperatur ging zu der Zeit Nachts bis auf ca. -10 Grad runter.

    Einige Zeit später gab es wieder einen in der Nähe bei eBay Kleinanzeigen, den ich dann für einen vernünftigen Preis erstehen konnte, diesmal die Variante mit CO2 Wächter. Danach gab es mal wieder Probleme mit der Heizung und ich hatte einen Ofen im EG und einen im OG aufgestellt, was insgesamt gute 4 kW Heizleistung sind. Das Haus hat eine Heizlast von 7 kW bei -14 Grad, wobei nicht immer beide Öfen in Betrieb waren.

    Bzgl. dem Verbrauch bin ich mir nicht ganz sicher, aber ich glaube wir hatten etwa zwei Kanister (ca. 40 Liter) für eine knappe Woche verbraucht. Wobei ich da aber auch etwas daneben liegen kann (Zibro gibt einen Verbrauch von 0.31 Liter pro Stunde an, würde also hinkommen, wenn immer einer brennt).

    Diese Notheizung hat sich für uns hervorragend bewährt, ist einfach in der Anwendung, sicher, der Brennstoff nimmt nicht viel Platz weg und preislich m.M. unschlagbar.

    Ich hatte immer mit einem zusätzliche geliebäugelt, nicht unbedingt notwendig, aber wenn der Preis passt ... und siehe da, letzte Woche war es wie gesagt soweit. Petroleum hab ich jetzt auch genügend für ein "paar" Tage ^^

    Damit sehe ich für uns das Thema "Heizen ohne Strom / im Notfall" als erledigt an. Wieder ein Punkt, den man abhaken kann.

    Nächstes Projekt ist dann Brunnen bohren, Genehmigung liegt schon vor ;)


    Das Problem mit der Wärmepumpe wurde dann auch gelöst. Es war ein Parameter "falsch" gesetzt, wobei mir niemand vom Kundendienst bzw. Hersteller erklären konnte, wie dieser Werte die Anlage mehr oder weniger außer Betrieb setzten konnte. Aber im letzten Winter gab es keine Probleme mehr, Problem scheint damit auch gelöst zu sein.


    Das Geld vom Kaminofen habe ich in einen Speicher (10 kWh, Pylontech) gesteckt und bin dabei, das Haus inselfähig zu machen. Damit kann man im Winter zwar die Bude nicht warm bekommen, da der Solarertrag dann üblicherweise zu Wünschen lässt. Aber sonst sehe ich durchaus ein paar Vorteile darin ;)

    Bisher hatte ich noch keine gute Idee, wie man im Winter den Schnee von den Solar-Panels bekommt. Vielleicht hat ja jemand eine Idee?

    Im Notfall würde ich halt die lange Anlegeleiter hinstellen und mit verlängertem Besen versuchen, den Schnee runterzuschieben. Zeit hätte man dann ja sicherlich und wäre um jede kWh froh ^^

    Ich habe mit Natriumhydroxid sehr gute Erfahrungen gemacht. Hatte an einem alten Maschinenschraubstock versucht, mechanisch die Farbe zu entfernen, keine Chance.

    Dann heißes Wasser mit Natriumhydroxid, die Teile rein und innerhalb kürzester Zeit haben sich die Farbschichten absolut rückstandsfrei abgelöst.


    Ich habe nur den Fehler gemacht, das Natriumhydroxid in das kochende Wasser zu löffeln. Das kocht dann stark auf und kocht unter Umständen über - die Flecken auf der Holzplatte und auf dem Holzboden gehen nicht mehr weg.

    Augenschutz, Brille und gute Belüftung sind selbstverständlich.

    Tomduly hat das Problem schön erklärt. Die Autozulieferer wurden auch mehrfach von den Halbleiterherstellern darauf hingewiesen, was es bedeutet, wenn wirklich in diesem immensen Umfang Bestellungen storniert werden, wie es gemacht wurde. Wollte natürlich keiner hören, weil die OEMs (Autohersteller) ebenfalls bei den Zulieferern storniert wurden. Die freien Kapazitäten wurden dann von anderen Kunden mit Handkuss genommen und sind somit für die nächste Zeit erst Mal weg.

    Jetzt sind alle nur noch am Schauen, wo man Bauteile herbekommt bzw. wo man vom einen Kunden etwas für einen anderen abzwacken kann. Aber reicht natürlich vorne und hinten nicht.


    Und es fehlen ja nicht nur die komplexen ICs, sondern es mangelt auch an den einfachsten und billigsten Bauteilen. Z.B. eine Schutzdioden für den CAN Bus (Kommunikationsbus im Fahrzeug), ein Bauteil in hohen Stückzahlen für deutlich unter einem Cent (Dollar) zu bekommen, ca. 2x1 mm gross. Je nach Steuergerät zigfach benötigt. Wenn das auf dem Markt nicht mehr zu bekommen ist, stehen beim Autohersteller die Bänder, ganz einfach.


    Ein Grund ist m.M. nach auch, daß bei den Autozulieferern und -herstellern alles "just in time" gemacht wird. Bauteilvorräte sind praktisch nicht vorhanden und die Planung selbst ist auch selten wirklich vorausschauen, vorsichtig ausgedrückt. Da kommt keiner auf die Idee, mal eine Rolle auf Vorrat zu legen.

    Lager kostet Geld, will / braucht man nicht.


    Die Halbleiterhersteller müssen aufgrund der der Komplexität der Herstellung (Wafer, Assembly, Test) für viele Monate im Voraus die Fertigung planen. Kommt es jetzt z.B. in Asien aufgrund von lokalen Corona-Beschränkungen zu Schließungen von einer Test Firma, kommt die komplette Fertigung ins Stocken und bringt alles für längere Zeit durcheinander. Wird dann eine Test Firma z.B. für einen Monat dicht gemacht und darf danach nur mit reduzierter Besetzung starten, hat das eben einen Einfluss bis an das Montageband beim Autohersteller.

    Da die "Trek'n Eat" Kekse so gar nicht unseren Geschmack treffen, verkaufe ich die restlichen 10 Packungen.
    Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist 01/2020.


    Preisvorstellung: 8 Euro inkl. Versand



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