Beiträge von Waschbär

    Die Baofeng 888s sind ganz gut und einfach zu bedienen. Haben eine ordentliche Antenne, man sollte aber tunlichst vor Inbetriebnahme die richtigen PMR Kanäle einprogrammieren! Geht aber über das Programmierkabel und die Software ganz einfach.

    Was sich bei Kindern empfohlen hat, ist die selbe Frequenz auf allen 16 wählbaren Kanälen (Drehschalter) zu programmieren. Dann spielt es keine Rolle, wie der Drehschalter steht, es ist immer die gleiche Frequenz. Ansonsten gibt es Frust, wenn aus Versehen der Kanal verstellt wurde und jeder auf einer anderern Frequenz funkt.

    Die externen Lautsprecher-Mikrophone sollte man direkt in China (Aliexpress) bestellen, da sind sie deutlich günstiger. Allerdings ist die Audio-Qualität nicht Hifi ;-)

    Insgesamt sind die Dinger sehr robust und die Reichweite ordentlich.


    Zulassung ist ein anderes Thema, aber solange die korrekten PMR Frequenzen einprogrammiert sind, sehe ich da kein Problem.

    Diese Woche über eBay Kleinanzeigen einen Zibro Petroleumofen plus 2x 20 l Petroleum für einen lächerlich niedrigen Preis gekauft. Normalerweise kostet schon ein Kanister Petroleum so viel :)


    Anfangs hatten wir erst überlegt, ob wir einen Kaminofen einbaue sollen. Hatten wir im alten Haus, der war auch oft in Betrieb, da Altbau und entsprechende Heizlast. Jetzt ein gut gedämmter Neubau (keine Isolierung, nur Ziegel), geheizt wird im Normalfall mit einer Luft-Wärmepumpe. Da die Heizlast recht niedrig ist, wäre der Kaminofen vermutlich nur selten zum Einsatz gekommen, Holzbevorratung muss auch sichergestellt sein.

    Nach einiger Recherche bin ich auf die Zibro Petroleumöfen gekommen, die in Japan ja als normalen Zimmerheizungen verwendet werden. Also einen bestellt plus geruchsarmen/-freiem Petroleum und getestet. Sollte man draußen anzünden und wenn er ordentlich glüht, vorsichtig reintragen, dann stinkt es überhaupt nicht. Macht eine ordentliche, angenehme Wärme.

    Im letzten Winter gab es dann tatsächlich Probleme mit der Wärmepumpe, je kälter es wurde, desto weniger Wärme kam im Haus an. Dank dem Ofen konnte die Temperatur im Haus gehalten werden, bis nach einigen Tagen endlich der Kundendienst kam. In einigen Zimmern ging die Temperatur auf ca. 18 Grad runter, wobei wir üblicherweise überall ca. 22 Grad haben. Aber 18 Grad ist ja für manche zum Schlafen der Normalfall ;)

    Der Zibro lief dann Tag und Nacht durch, dank der Lüftungsanlage war die Sauerstoffzufuhr auch kein Thema. Die Temperatur ging zu der Zeit Nachts bis auf ca. -10 Grad runter.

    Einige Zeit später gab es wieder einen in der Nähe bei eBay Kleinanzeigen, den ich dann für einen vernünftigen Preis erstehen konnte, diesmal die Variante mit CO2 Wächter. Danach gab es mal wieder Probleme mit der Heizung und ich hatte einen Ofen im EG und einen im OG aufgestellt, was insgesamt gute 4 kW Heizleistung sind. Das Haus hat eine Heizlast von 7 kW bei -14 Grad, wobei nicht immer beide Öfen in Betrieb waren.

    Bzgl. dem Verbrauch bin ich mir nicht ganz sicher, aber ich glaube wir hatten etwa zwei Kanister (ca. 40 Liter) für eine knappe Woche verbraucht. Wobei ich da aber auch etwas daneben liegen kann (Zibro gibt einen Verbrauch von 0.31 Liter pro Stunde an, würde also hinkommen, wenn immer einer brennt).

    Diese Notheizung hat sich für uns hervorragend bewährt, ist einfach in der Anwendung, sicher, der Brennstoff nimmt nicht viel Platz weg und preislich m.M. unschlagbar.

    Ich hatte immer mit einem zusätzliche geliebäugelt, nicht unbedingt notwendig, aber wenn der Preis passt ... und siehe da, letzte Woche war es wie gesagt soweit. Petroleum hab ich jetzt auch genügend für ein "paar" Tage ^^

    Damit sehe ich für uns das Thema "Heizen ohne Strom / im Notfall" als erledigt an. Wieder ein Punkt, den man abhaken kann.

    Nächstes Projekt ist dann Brunnen bohren, Genehmigung liegt schon vor ;)


    Das Problem mit der Wärmepumpe wurde dann auch gelöst. Es war ein Parameter "falsch" gesetzt, wobei mir niemand vom Kundendienst bzw. Hersteller erklären konnte, wie dieser Werte die Anlage mehr oder weniger außer Betrieb setzten konnte. Aber im letzten Winter gab es keine Probleme mehr, Problem scheint damit auch gelöst zu sein.


    Das Geld vom Kaminofen habe ich in einen Speicher (10 kWh, Pylontech) gesteckt und bin dabei, das Haus inselfähig zu machen. Damit kann man im Winter zwar die Bude nicht warm bekommen, da der Solarertrag dann üblicherweise zu Wünschen lässt. Aber sonst sehe ich durchaus ein paar Vorteile darin ;)

    Bisher hatte ich noch keine gute Idee, wie man im Winter den Schnee von den Solar-Panels bekommt. Vielleicht hat ja jemand eine Idee?

    Im Notfall würde ich halt die lange Anlegeleiter hinstellen und mit verlängertem Besen versuchen, den Schnee runterzuschieben. Zeit hätte man dann ja sicherlich und wäre um jede kWh froh ^^

    Ich habe mit Natriumhydroxid sehr gute Erfahrungen gemacht. Hatte an einem alten Maschinenschraubstock versucht, mechanisch die Farbe zu entfernen, keine Chance.

    Dann heißes Wasser mit Natriumhydroxid, die Teile rein und innerhalb kürzester Zeit haben sich die Farbschichten absolut rückstandsfrei abgelöst.


    Ich habe nur den Fehler gemacht, das Natriumhydroxid in das kochende Wasser zu löffeln. Das kocht dann stark auf und kocht unter Umständen über - die Flecken auf der Holzplatte und auf dem Holzboden gehen nicht mehr weg.

    Augenschutz, Brille und gute Belüftung sind selbstverständlich.

    Tomduly hat das Problem schön erklärt. Die Autozulieferer wurden auch mehrfach von den Halbleiterherstellern darauf hingewiesen, was es bedeutet, wenn wirklich in diesem immensen Umfang Bestellungen storniert werden, wie es gemacht wurde. Wollte natürlich keiner hören, weil die OEMs (Autohersteller) ebenfalls bei den Zulieferern storniert wurden. Die freien Kapazitäten wurden dann von anderen Kunden mit Handkuss genommen und sind somit für die nächste Zeit erst Mal weg.

    Jetzt sind alle nur noch am Schauen, wo man Bauteile herbekommt bzw. wo man vom einen Kunden etwas für einen anderen abzwacken kann. Aber reicht natürlich vorne und hinten nicht.


    Und es fehlen ja nicht nur die komplexen ICs, sondern es mangelt auch an den einfachsten und billigsten Bauteilen. Z.B. eine Schutzdioden für den CAN Bus (Kommunikationsbus im Fahrzeug), ein Bauteil in hohen Stückzahlen für deutlich unter einem Cent (Dollar) zu bekommen, ca. 2x1 mm gross. Je nach Steuergerät zigfach benötigt. Wenn das auf dem Markt nicht mehr zu bekommen ist, stehen beim Autohersteller die Bänder, ganz einfach.


    Ein Grund ist m.M. nach auch, daß bei den Autozulieferern und -herstellern alles "just in time" gemacht wird. Bauteilvorräte sind praktisch nicht vorhanden und die Planung selbst ist auch selten wirklich vorausschauen, vorsichtig ausgedrückt. Da kommt keiner auf die Idee, mal eine Rolle auf Vorrat zu legen.

    Lager kostet Geld, will / braucht man nicht.


    Die Halbleiterhersteller müssen aufgrund der der Komplexität der Herstellung (Wafer, Assembly, Test) für viele Monate im Voraus die Fertigung planen. Kommt es jetzt z.B. in Asien aufgrund von lokalen Corona-Beschränkungen zu Schließungen von einer Test Firma, kommt die komplette Fertigung ins Stocken und bringt alles für längere Zeit durcheinander. Wird dann eine Test Firma z.B. für einen Monat dicht gemacht und darf danach nur mit reduzierter Besetzung starten, hat das eben einen Einfluss bis an das Montageband beim Autohersteller.

    Da die "Trek'n Eat" Kekse so gar nicht unseren Geschmack treffen, verkaufe ich die restlichen 10 Packungen.
    Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist 01/2020.


    Preisvorstellung: 8 Euro inkl. Versand



    previval.org/f/index.php?attachment/41276/



    previval.org/f/index.php?attachment/41277/

    Habe am Wochenende beim Umräumen eine Brotbackmischung von 2012 gefunden und diese dann mit zwei Päckchen Trockenhefe (eins mit MHD 2014, eins mit MHD 2016) gebacken.
    Kneten, Aufgehen und Backen ging ganz gut, aber geschmacklich hat es etwas muffig geschmeckt. Schlecht geworden ist es niemand, aber wir haben es dann doch verfüttert ;-)

    Und die obligatorische "Feuerversicherung" nicht vergessen. Ich habe einen Arbeitskollegen, der aus genau dieser Ecke vor ein paar Jahre nach Deutschland kam. Das mag von Aussen alles nett sein und für den Urlaub auch in Ordnung, aber als unbedarfter Deutscher ohne die dortigen "Gepflogenheiten" zu kennen bzw. dort familiär verwurzelt zu sein, würde ich aus seinen Erzählung definitiv die Finger weglassen. Den speziell dort funktioniert sehr vieles nicht (Verwaltung, Korruption, etc.), die Cosa Nostra aber um so besser ... Das war auch der Hauptgrund, seiner Heimat nach über 40 Jahren den Rücken zu kehren und hier nochmal neu anzufangen.
    Ach ja, Integrationshilfe hat er nicht gebraucht, hat innerhalb von 2 Jahren fliessend deutsch gesprochen und die Kinder sprechen bayerisch. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema ...