Beiträge von Matteo

    Und du glaubst, das wird besser, wenn "nur" die Hartz IV Kiddies einen Rechner vom Amt bekommen und die Kiddies der unteren Mittelschicht trotz allem in die Röhre gucken, weil sie das Pech haben, in einer Familie zu leben, die zu viel Geld hat, um Anspruch auf Hartz IV/Aufstocker oder was auch immer zu haben, auf der der anderen Seite aber nicht genug Geld da ist, um "mal eben" einen Rechner für ein oder zwei Kiddies aus dem Ärmel zu schütteln?

    Zu dieser Geschichte gibts durchaus Parallelen: Ich war der letzte Jahrgang, der in Bayern sein Abitur ausschließlich mit Rechenschieber machen durfte. Dieser hier: https://www.sliderulemuseum.com/HSRC/10191.jpg Was anderes kannte man vorher nicht. Taschenrechner gabs zwar schon, durften aber für Prüfungen nicht verwendet werden.

    Allerdings war gestattet, im Mathe- und Physikunterricht, einen TI 30 von HP zu verwenden. Diesen hier: https://www.metatechnisches-kabinett.de/rechner/ti/ti-30/

    Nur dieser TI 30 war in Bayern eingeführt und zulässig. Alle anderen nicht. Und nur Eltern mit entsprechend hohem Einkommen konnten ihren Kindern sowas kaufen. In unserer Klasse hatten wir bei 25 Schülern 4 dieser Wundergeräte. Es wurde zwar laufend darüber geschwätzt, der Staat würde die Schulen mal mit sowas ausrüsten. Ist aber nie passiert.

    Ich kenne solche Schaufeln, Äxte und Klappsägen, allerding habe ich mich auf einen Kompromiss (Funktion/Gewicht) eingelsassen, den ich erstmal testen muss. Ich habe längere Zeit überlegt, was ich mir kaufe.

    Ich hab diesen hier: https://www.amazon.de/gp/produ…VN94?tag=httpswwwaustr-21

    Gibts gerade nicht, da aus China. Man muß sehen, daß man den originalen von Chinlin erwischt. Es gibt Dutzende Nachbauten aus minderwertigem Material.

    Besonders die Funktion als Wurfanker hat mich begeistert:

    Wird ab 12.07 min gezeigt. Muß man etwas üben! Ansonsten geht alles: Schaufeln, Hacken, Sägen, Kronenkorken aufmachen, usw.

    Genau das kann ich Euch nur empfehlen,wenn Du einmal mit Gas gekocht hast möchtest Du nie wieder was anderes haben !

    Anschaffung Gasherd mit E-Backofen - Was ist zu beachten:


    1. Das Wichtigste: Das das Teil Zündsicherung für alle Gas-Flammen hat. Ich hab grad mal in der Bucht und im großen Fluß nachgesehen: Vor allem bei den billigen Geräten fehlt das bei gefühlt jedem zweiten Gerät. Ist für mich eine Selbstverständlichkeit, und ein Gerät ohne, käm mir nie über die Schwelle. Ich denk auch, das es in D für Inneräume vorgeschrieben ist? Weis es aber nicht. Kontrolliert halt keiner?

    2. Piezo- oder Elektrozündung der Flammen. Nennt sich "Einhandbedienung". Man braucht nicht mit Streichholz, dgl., herumfummeln.

    3. Schaltbares Licht im Backofen

    4. Umluftventilator im Backofen

    5. Anschluß ans Gasnetz mit einem zugelassenen Gasschlauch mit Absperrvorrichtung

    6. Sind die Messingdüsen für Umstellung auf Propan dabei, oder müssen die extra gekauft werden? Können die einfach, von oben, im Brenner, mit einem kleine Steckschlüsselchen ausgewechselt werden, oder muß dazu das halbe Gerät zerlegt werden?

    @Ulaalessi "Fenster ist gegenüber der Tür über dem Wasseranschluss für die Spüle."

    Ist der Beginn meiner o.g. Geschichte, wo sich das Küchenfenster wegen dem Wasserhahn nicht mehr öffnen läßt. Fertighaushersteller machen deshalb seit einigen Jahren horizontal geteilte Küchenfenster. Das untere Fensterelement ist fest, genau deswegen.


    Ulalessi "Die Wok-Frage verstehe ich gerade nicht?" Das Thema Wok würde diesen Fred sprengen. Nur soviel: Die Asiaten die darauf kochen haben in der Regel Gas, ab so 10 KW auf der Flamme. Damit werden Temperaturen mit 350 Grad erzielt. Elektischen Wok gibt es auch für den Profibedarf: https://www.berner-induktion-g…/wok/tisch-induktionswok/ Hat 8 KW und kostet 3000€. Das was bei uns manchmal als "Wok" beim Discounter verkauft wird ist eine etwas runde elektrische Pfanne mit meinetwegen 2 KW und ein Mißbrauch des Begriffs.


    derSchü "Aus "Preppersicht" würde ich natürlich einen Gasherd der auch mit Flaschen betrieben werden kann vorziehen!"

    Hört man oft: Wenn kein Strom mehr da ist, koch ich halt mit Gas. Wird so nicht funktionieren. Denn wenn der Strom ausfällt gibts auch kein Gas aus der Leitung mehr. Die Regelung von der Hochdruckleitung, Druckminderer, usw., wird alles elektrisch gesteuert.

    Für die Umrüstung vom öffentlichen Netz auf Flaschengas brauchts (neben dem Herd und der 11 kg Gasflasche) noch folgendes: Anderer Düsensatz für Propan (inkl. der Kenntnis und Werkzeug, wie das einzubauen geht - ist oft beim Herd dabei), Gasdichtung, Reduzierstück vom Herd auf den orangen Gasschlauch, Gasschlauch bis max. 1,50 m zulässig, und den Druckminderer. Eventl. belüftetes, feuersicheres Schränkchen für die Gasflasche. Dazu, wie oben schon geschrieben, die einschlägigen Vorschriften beachten!

    Inzwischen gibt es ja auch ganz manierlich aussehende Gaskocher, die auf die Arbeitsplatte nur hingestellt werden. Nachteil ist oft, wie auch bei den meisten Gas-Einbaukochmulden: Die Bedienknöppe sind oben drauf, und werden beim Kochen mit eingesaut. Besser ist die Knöppe sind vorne dran.

    Oder für Elektro-Einbauherde. Ein Kumpel hat die Anschlußkabel verlängert und die komplette Bedienblende für Herd und Backofen sitzt im Oberschrank. Vorteil: Kleine Kinder können nicht dran.

    Keine Einzelgeräte, auch wenn die etwas teurer sind. Das ,muss alles unter die Arbeisplatten passen.

    Warum sollten die Einzelgeräte nicht unter die Arbeitsplatte passen? Siehe mein Spüli auf dem Foto ganz rechts.

    Noch ein ganz wichtiger Punkt: Ergonomische Höhe der Arbeitsplatte! Viele Hausfrauen klagen über Rückenschmerzen, weil sie meist gebückt in ihrer zu niedrigen Küche herumfummeln. Früher war mal 85 cm nach DIN (ist mehr für Liliputaner). Ich hab 90 cm. Meine große Schwester 95 cm, usw.

    Der Herd auf dem Foto ist schon meine neuer Lofra. Nur noch 60 breit, ohne 3-fach-Brenner und mit Elektrobackofen. Dann diese Edelstahloberfläche gabs mal bei Ikea. Würde ich heut nicht mehr machen. Ist zum Putzen zu aufwendig. Ich hatte mal so eine Phase mit "Profi-Look". Die Arbeitsplatte ist eine 40 mm Treppenstufenplatte im Buche massiv. Ist nur geölt. Wenn eine Macke drin ist läßt sich das leicht ausbessern. Ist billiger, wie die Küchenarbeitsplatten in Echtholz. Das Spülbecken wollte ich nicht als Einbauspüle, weil darumherum immer Wassser steht, und die Platte gammelt.

    Abluft nie als Umluft, die den Double innerhalb der Küche umwälzt. Immer nach draußen legen!

    Und noch was ist wichtig: Nicht gar so viel Mobiliar reinplanen. Man sollte sich in der Küche auch noch bewegen können.

    EBK.JPG

    Mir geht es hier um folgendes: Welche Fragen muss ich beachten? Beispielsweise beim Stichwort Herd, Gas oder Elektro oder .... Das haben wir schon auf dem Schirm, wenn auch noch nicht beantwortet. Welche anderen Fragen gehen euch durch den Kopf, wenn ihr eure Küche (um-)plant?

    Rahmenbedingungen: Die Küche ist klein, so ca. 8m², ich warte noch auf die genauen Masse.

    Zuerst darfst Du Dir ein Anforderungsprofil überlegen: Für wie viele Leute soll denn so gekocht werden? Maximal? Und generelle Frage: Alles mehr nur auf Deko getrimmt, z.B. http://www.schiffini.com/ , oder wirklich richtig zum Arbeiten und Kochen? Mehr so eine Art Werkstatt? Auch mal was auf Vorrat Einkochen/Einwecken? Von woher kommt das Licht (Fenster) zum Arbeitsplatz?

    Dann, muß ein Essplatz mit rein? Eventl. nur für 2 Personen, so eine Frühstücksbar? Muß ein großer Kühli mit in die Küche, oder gibts 2, davon einen im Keller/Speisekammer? Muß in meinen Herd auch mal ein Riesenvogel reinpassen? Wok?


    Nächster Punkt, wenn Du die Maße hast: Ikea Metod Küchenkonfigurator - Wer nicht so auf Planen mit Papier steht kann sich da alles vorab virtuell in 3D zusammenbasteln. Der häufigste Fehler: Küchenfenster läßt sich nicht öffen, weil der Wasserhahn von der Spüle im Weg ist.


    Ich habe so eine von mir selbst zusammengefrickelte Ikea-Küche mit folgenden Besonderheiten: Keine Einbau- sondern Standgeräte (Konnte mir auch noch niemand erklären, warum ein Gerät ohne Gehäuse, mehr kostet wie eines mit!) Gasstandherd 5-Flammen, 70 breit, mit 4 KW-Wok-Brenner, in der Mitte: https://www.lofra.it/products/e-commerce/maxima-2/m76gvc/ (Hab ich mal im Mediamarkt, in Modena, für knapp 600 € mitgenommen).

    Noch ein Punkt der bedacht sein will: Die Küche selbst, also die Möbel, hält wesentlich länger, wie die Geräte. Wenn so ein Kühlschrank lebensdauermäßig heute 10 Jahre macht, dann ist das schon gut. Nur ob ich dann nach 10 Jahren, noch einen passenden Einbaudingens kriege ist fraglich. Also besser freistehend. Schau auch mal in der Kücheneinrichtungsecke bei chefkoch.de vorbei.


    Da werden solche Themen wie Gas- oder Elektroherd bis zum Abwinken diskutiert. Ist auch eine Frage, was für Möglichkeiten ich im Haus habe. Ich bin z.B. ein Fan vom Gasherd. Nur wenn das Gas aus der Flasche kommt, ist das kein Spaß: Gerade angefangen irgendwas zu Bruzzeln, dann ist die Flasche grad leer. Kann man aber damit leben. Backofen hab ich aber elektrisch.

    Bei Business-Notebooks sieht es etwas dünner aus, bzw. deutlich teurer. Aber das war auch schon vor Corona so.

    Wo wir gerade bei IT-Ausstattung sind:

    Der "Normalo" kennt den Unterschied zwischen Consumer- und Businessnotebook nicht. Er schaut auf die technischen Werte und kauft sich dann das Billigere. Beschwert sich aber dann, wenn das kurz nach der Garantiezeit abraucht. Ich hab meinen Kindern, vor langen Jahren, immer die aus meinem Büro abgelegten Thinkpads gegeben. Da stand früher mal IBM drauf. Bekanntermaßen die Kalaschnikows unter den Notebooks. Vom Fahrrad gefallen, oder mit dem Kabel vom Tisch runtergerissen. Alles kein Ding und ohne großen Aufstand selbst reparierbar. Das ist heute bei den Businessnotebooks zwar nicht mehr so einfach, aber Qualitätsunterchiede gibts unverändert. Das nur zur Info, weil viele das nicht wissen.

    Die Kombination aus Kurbel und Radmutternschlüssel wird es aber schwer haben einen wirklich festsitzenden Radbolzen zu lösen.Da pack Dir noch was ins Auto wo Du noch eine Verlängerung draufstecken kannst ;)

    Ins Auto (nur für PKW!) gehört sowas hier:

    https://www.amazon.de/HAZET-Ra…=8-2&tag=httpswwwaustr-21


    Dann gehört da noch die richtige Nuss dazu. Nicht nur wegen der Größe. Da sollte Dowidat, Gedore, Hazet, KS-Tools, oder sowas draufstehen. Jedenfalls nicht die Ginagagge aus dem Baumarkt. Ich hab schon einige solcher Nüsse beim Montieren gesprengt und mich auch schon mal bös verletzt mit sowas. Die Nuss bricht ja schlagartig und man saust mit der Hand dahin, wo es nicht geplant war!


    Nuss.JPG


    Für Zuhause:

    Mein Schwager hat den hier aus Polen. Ist aus Stahl, nicht aus Alu, aber macht was er soll, jedenfalls bislang. Der Teller ist etwas klein und bedarf eines zusätzlichen Eishockeypucks. Ist halt ein Consumerteil. Dafür kost er nur 1/3 des Bahco, mit änhlichen Werten: https://www.amazon.de/Profie-H…=8-5&tag=httpswwwaustr-21


    Noch was vergessen:

    Ich hab oben geschrieben "Nur für PKW". Das ist unbedingt ernst zu nehmen. Alles was darüber ist, z.B. schon ab VW-Bus, Geländewagen und Kleintransporter arbeitet man besser und sicherer, am Rad, mit Werkzeug, dass ein 3/4-Zoll Vierkant hat! LKW natürlich noch größer.

    Was fällt euch spontan zu diesem Thema ein?

    Vielleicht sogar was Prepper-Mäßiges? :saint:

    Dübel innen einige dieser Kunststoffklettergriffe dran, und mach ein privates Kletterparadies draus. Oben in der Mitte einen Schäkel für das Sicherungsseil dann kann man mit einem Grigri (Sicherungsgerät) das sogar alleine betrieben.

    Da wir ein Prepper-Forum sind hier die Sahara-Variante:

    1. Löse die Radschrauben, solange die Karre noch fest am Boden steht (Sollte man immer so machen!).

    2. Such einen passenden großen Stein oder Felsbrocken und knall den unter den Schweller, so dass er fest sitzt. Soweit plattentechnisch möglich das Auto aus den Federn heben.

    3. Schipp das Rad frei, bis es sich frei drehen läßt

    4. Dann Radwechsel ganz normal

    5. Loch wieder zu Schaufeln und Auto vom Stein runter

    Also, bevor einer schreibt: Der Schweller wird verkratzt und/oder verdrückt liegt falsch. Denn wer in die Sahara fährt nimmt das von vorne herein in Kauf.

    Das mit dem " Zuverlässig" würde ich so nicht unterschreiben.


    Man sollte bedenken das die Serienwagenheber absolut auf Gewichtsparen gebaut sind - mit den Gedanken im Hinterkopf das der in einem Autoleben maximal 1-2 Mal eingesetzt wird. Und das auch nicht zum Tauschen der Winter / Sommerräder sondern nur im Pannenfall ein einzelnes Rad damit getauscht wird.

    Ich bin schon mehr als oft rausgefahren um bei einem Serien-Wagenheber dann Pannenhlfe zu leisten - weil sich da die nicht gehärtete Spindel mit dem Gewinde verabschiedet hat.

    163.jpg


    Hallo Andreas, was den VAG-Heber, und viele andere mitgelieferte Serien-Heber angeht, da bin ich ganz bei Dir, siehe Bild.

    Für zuhaus hab ich einen alten Nike-Heber aus Schweden (gibts leider nur noch antiquarisch, selten und teuer) und einen Bahco BH1A1500. Kost bei Amazon 215 €: https://www.amazon.de/Bahco-BH…4SM6?tag=httpswwwaustr-21 und in der Bucht grad 199 €.

    Wiegt nur 12 kg, da aus Alu (kreuzschonend), und geht auch unter tief liegende Autos a la Golf GTI, und Verwandte. Hat nur recht kleine Rädchen, deshalb ebene Unterlage ratsam. Die mitgelieferte Gummiplatte taugt nix. Hier besorgt man sich unbedingt noch ein (altes) Eishockey-Puck dazu.

    Diese billigen Rangierheber vom Discounter sind für die Tonne da meist nach kurzer Zeit undicht.

    Der Hijack und seine Kopien sind nix für den PKW-Bereich, schon weil meist kein ordentlicher Punkt zum Ansetzen da ist.

    Ja, stimt schon, was für ein Aufriss, nur nachher passiert was, ich bin falsch versichert und dann Bäääng, leere Taschen und so.

    Noch was vergessen zum Thema. Muß ich noch loswerden: Der teuerste Wald ist der Rechtsanwalt - Das bitterste Bier ist das Clopapier - Der nützlichste Elf ist der Notbehelf, usw.

    Macht der Förster das von sich aus, oder müßt Ihr ihm sagen.

    Bisher haben wir da dem Förster noch nie was sagen müssen. Kommt von selbst. Ich denke der Auftrag für den Förster kommt von der Straßenbauverwaltung. Die pflegen (mähen und Winterdienst) den Bereich des Straßengrundstücks, und stehen auch mit dem Forstamt in Kontakt. Wenn denen irgendwas an den Bäumen auffällt (z.B. im Winter Schneebruch) ist deren erste Anlaufstelle das Forstamt.

    Und wenn ein Baum umgebrochen auf der Straße liegt, kommt eh Polizei und Feuerwehr, die das wegmacht. Sowas passiert meist schon bevor wir als Grundeigentümer davon Kenntnis haben.

    Ich finde das selbst sehr kompliziert. das es nicht übersichtlicher geregelt ist.

    Im Prinzip ist das beim Wald auch nicht anders wie beim Garten und jedem anderen Grundbesitz:

    Wenn ein Ziegel vom Hausdach fällt, und was beschädigt, haftet in der Regel der Hausbesitzer.

    Bei uns gehen ein paar km öffentliche Straße durch den Forst. Einmal im Jahr macht der Staatsförster Begehung und markiert alles, was seiner fachlichen Meinung nach demnächst auf die Straße fallen könnte. Das entfernen wir dann diskussionslos. Wenn trotzdem ein Auto durch einen herabfallenden Ast beschädigt wird (ist schon vorgekommen), haftet der Waldbesitzer dafür nicht. Und auch die Haftpflicht zahlt nichts.

    Ähnliches gilt, soweit ich weiß, bei Wald-und Wanderwegen, wenn ein Fußgänger geschädigt wird.

    Was viele nicht wissen: Die größte Gefahr, nicht nur bei Wald-und Forstarbeiten, droht von oben, wenn (meist trockene) Äste herunterfallen. Deshalb vor allem bei Wind und/oder Sturm immer mit Blick nach oben.

    Inwiefern in Konkurrenz? Das musst du mir nun mal genauer erklären.

    Der zuständige Revierförster berät den Waldbesitzer kostenlos, betreut ihn bei Mitgliedschaft in einem anerkannten forstlichen Zusammenschluss gegen geringe Kosten oder gegen Vollkosten bei nicht-Mitgliedschaft und verkauft sein Holz über ausgelagerte Verkaufsgenossenschaften oder GmbHs. Das Holz aus dem Staatswald wird weiterhin direkt über die Forstämter verkauft. Wo siehst du da das Problem?

    Ist schon ein paar Jahre her. Ging um den Verkauf hochwertigen Laubholzes. Das staatliche Forstamt veranstaltet bei uns hier 1x im Jahr eine öffentliche Auktion, wo auch private ihre Stämme mit anbieten dürfen. Wegen schwachem Markt wollte der Staatsförster partout nicht, das wir zu dieser Auktion mit anliefern. Ich mußte dann den gesamten Verkauf privat organisieren und hatte etwas schlechtere Preise. Kann sein, daß es in den verschiedenen Bundesländern anders organisiert ist?

    In welchem Sinn Kostenfresser, wegen den Holzarbeiten und der Forstung ?

    Wichtig ist die einkommensteuerliche Seite, also das Finanzamt. Verluste und Aufwand aus Forst, darf mit anderen Einkunftsarten verrechnet werden. Es gibt aber nur ganz wenige Steuerberater die sich mit dem Thema Waldbesitz genauer auskennen!

    Dann gibts massenhaft Förderprogramme: Vom Land, vom Bund, von der EU, etc. Fast alles wird irgendwie gefördert. Es gibt teure Beratungsfirmen und Computerprogramme, zur Optimierung der Förderungen. Als privater Waldbesitzer wird man vom zuständigen staatlichen Förster mit betreut. (Was nicht unbedingt ideal ist, weil man ja beim Holzverkauf in Konkurrenz zum staatlichen Angebot steht.)

    Deshalb:

    Wer ernsthaft Waldbesitzer werden will tritt bei seinem zuständigen Waldbesitzerverband bei, und geht auf die Treffen. Erkennbar an den G-Mercedes mit grünem Nummernschild vor der Gaststätte. Die Leute die man da trifft, sind auch einige Blaublütige dabei, sind oft hauptberuflich aus der Branche und haben das Ohr am Thema. Immerhin sind knapp über 2/3 des Waldes in D, in Privatbesitz https://www.waldbesitzerverband.de/der-verband/agdw

    Kostet z.B. beim sexy Waldbesitzerverband, als (Noch-) Nicht-Waldbesitzer 60 € Jahresbeitrag. Mit Wald bis 10 ha sind es dann 30 €: https://www.waldbesitzerverban…r-verband/mitglied-werden

    Gibt's im Westen durchaus auch noch in der Form. Ich würde in so einmal Fall in Regionen mit schlechter Verkehrsanbindung suchen.

    Paßt zwar nicht zum Topic, weils gerade noch im "Westen" liegt: Landkreis Lüchow-Dannenberg (Wendland), Lüneburg, Ülzen und Umgebung.

    Da gibts solche Schätzchen.

    Statistik, ist zwar von 2017. Aber wer suchet der findet: https://www.demografie-portal.…png?__blob=poster&v=3 Oder noch etwas älter, aber genauer: https://www.landatlas.de/wohnen/leerstand.html


    In D wird gerne auf hohem Niveau gejammert: "Wir finden keine bezahlbare Wohnung"

    Ja warum:

    1. Betrifft vor allem Ballungsgebiete mit hoher Zahl von Zuzüglern und entsprechendem Druck.

    2. Teure Grundstücke, hohes Ausstattungsniveau, behördliche und gesetzliche Anforderungen, treibt alles die Preise hoch. Alleine die geforderten Kfz-Stellplätze kosten ca. 1 € pro m2, und Monat, bezogen auf die Wohnfläche.

    3. Anforderungsprofil Lage: Mitten im Grünen, Aussicht, kurzer Weg zur Innenstadt, usw.

    4. Anforderung Größe: 5-Zimmer + (gebaut wurden halt immer nur kleine Einheiten, weil besser vermarktbar). Wird in D flächenmäßig schon nicht funktionieren, daß alle ein einzelnes Haus im Grünen bewohnen.

    Und noch einiges andere mehr. Also kurzum, irgendeinen Kompromiss wird man machen müssen.