Beiträge von Matteo

    @Ulaalessi "Fenster ist gegenüber der Tür über dem Wasseranschluss für die Spüle."

    Ist der Beginn meiner o.g. Geschichte, wo sich das Küchenfenster wegen dem Wasserhahn nicht mehr öffnen läßt. Fertighaushersteller machen deshalb seit einigen Jahren horizontal geteilte Küchenfenster. Das untere Fensterelement ist fest, genau deswegen.


    Ulalessi "Die Wok-Frage verstehe ich gerade nicht?" Das Thema Wok würde diesen Fred sprengen. Nur soviel: Die Asiaten die darauf kochen haben in der Regel Gas, ab so 10 KW auf der Flamme. Damit werden Temperaturen mit 350 Grad erzielt. Elektischen Wok gibt es auch für den Profibedarf: https://www.berner-induktion-g…/wok/tisch-induktionswok/ Hat 8 KW und kostet 3000€. Das was bei uns manchmal als "Wok" beim Discounter verkauft wird ist eine etwas runde elektrische Pfanne mit meinetwegen 2 KW und ein Mißbrauch des Begriffs.


    derSchü "Aus "Preppersicht" würde ich natürlich einen Gasherd der auch mit Flaschen betrieben werden kann vorziehen!"

    Hört man oft: Wenn kein Strom mehr da ist, koch ich halt mit Gas. Wird so nicht funktionieren. Denn wenn der Strom ausfällt gibts auch kein Gas aus der Leitung mehr. Die Regelung von der Hochdruckleitung, Druckminderer, usw., wird alles elektrisch gesteuert.

    Für die Umrüstung vom öffentlichen Netz auf Flaschengas brauchts (neben dem Herd und der 11 kg Gasflasche) noch folgendes: Anderer Düsensatz für Propan (inkl. der Kenntnis und Werkzeug, wie das einzubauen geht - ist oft beim Herd dabei), Gasdichtung, Reduzierstück vom Herd auf den orangen Gasschlauch, Gasschlauch bis max. 1,50 m zulässig, und den Druckminderer. Eventl. belüftetes, feuersicheres Schränkchen für die Gasflasche. Dazu, wie oben schon geschrieben, die einschlägigen Vorschriften beachten!

    Inzwischen gibt es ja auch ganz manierlich aussehende Gaskocher, die auf die Arbeitsplatte nur hingestellt werden. Nachteil ist oft, wie auch bei den meisten Gas-Einbaukochmulden: Die Bedienknöppe sind oben drauf, und werden beim Kochen mit eingesaut. Besser ist die Knöppe sind vorne dran.

    Oder für Elektro-Einbauherde. Ein Kumpel hat die Anschlußkabel verlängert und die komplette Bedienblende für Herd und Backofen sitzt im Oberschrank. Vorteil: Kleine Kinder können nicht dran.

    Keine Einzelgeräte, auch wenn die etwas teurer sind. Das ,muss alles unter die Arbeisplatten passen.

    Warum sollten die Einzelgeräte nicht unter die Arbeitsplatte passen? Siehe mein Spüli auf dem Foto ganz rechts.

    Noch ein ganz wichtiger Punkt: Ergonomische Höhe der Arbeitsplatte! Viele Hausfrauen klagen über Rückenschmerzen, weil sie meist gebückt in ihrer zu niedrigen Küche herumfummeln. Früher war mal 85 cm nach DIN (ist mehr für Liliputaner). Ich hab 90 cm. Meine große Schwester 95 cm, usw.

    Der Herd auf dem Foto ist schon meine neuer Lofra. Nur noch 60 breit, ohne 3-fach-Brenner und mit Elektrobackofen. Dann diese Edelstahloberfläche gabs mal bei Ikea. Würde ich heut nicht mehr machen. Ist zum Putzen zu aufwendig. Ich hatte mal so eine Phase mit "Profi-Look". Die Arbeitsplatte ist eine 40 mm Treppenstufenplatte im Buche massiv. Ist nur geölt. Wenn eine Macke drin ist läßt sich das leicht ausbessern. Ist billiger, wie die Küchenarbeitsplatten in Echtholz. Das Spülbecken wollte ich nicht als Einbauspüle, weil darumherum immer Wassser steht, und die Platte gammelt.

    Abluft nie als Umluft, die den Double innerhalb der Küche umwälzt. Immer nach draußen legen!

    Und noch was ist wichtig: Nicht gar so viel Mobiliar reinplanen. Man sollte sich in der Küche auch noch bewegen können.

    EBK.JPG

    Mir geht es hier um folgendes: Welche Fragen muss ich beachten? Beispielsweise beim Stichwort Herd, Gas oder Elektro oder .... Das haben wir schon auf dem Schirm, wenn auch noch nicht beantwortet. Welche anderen Fragen gehen euch durch den Kopf, wenn ihr eure Küche (um-)plant?

    Rahmenbedingungen: Die Küche ist klein, so ca. 8m², ich warte noch auf die genauen Masse.

    Zuerst darfst Du Dir ein Anforderungsprofil überlegen: Für wie viele Leute soll denn so gekocht werden? Maximal? Und generelle Frage: Alles mehr nur auf Deko getrimmt, z.B. http://www.schiffini.com/ , oder wirklich richtig zum Arbeiten und Kochen? Mehr so eine Art Werkstatt? Auch mal was auf Vorrat Einkochen/Einwecken? Von woher kommt das Licht (Fenster) zum Arbeitsplatz?

    Dann, muß ein Essplatz mit rein? Eventl. nur für 2 Personen, so eine Frühstücksbar? Muß ein großer Kühli mit in die Küche, oder gibts 2, davon einen im Keller/Speisekammer? Muß in meinen Herd auch mal ein Riesenvogel reinpassen? Wok?


    Nächster Punkt, wenn Du die Maße hast: Ikea Metod Küchenkonfigurator - Wer nicht so auf Planen mit Papier steht kann sich da alles vorab virtuell in 3D zusammenbasteln. Der häufigste Fehler: Küchenfenster läßt sich nicht öffen, weil der Wasserhahn von der Spüle im Weg ist.


    Ich habe so eine von mir selbst zusammengefrickelte Ikea-Küche mit folgenden Besonderheiten: Keine Einbau- sondern Standgeräte (Konnte mir auch noch niemand erklären, warum ein Gerät ohne Gehäuse, mehr kostet wie eines mit!) Gasstandherd 5-Flammen, 70 breit, mit 4 KW-Wok-Brenner, in der Mitte: https://www.lofra.it/products/e-commerce/maxima-2/m76gvc/ (Hab ich mal im Mediamarkt, in Modena, für knapp 600 € mitgenommen).

    Noch ein Punkt der bedacht sein will: Die Küche selbst, also die Möbel, hält wesentlich länger, wie die Geräte. Wenn so ein Kühlschrank lebensdauermäßig heute 10 Jahre macht, dann ist das schon gut. Nur ob ich dann nach 10 Jahren, noch einen passenden Einbaudingens kriege ist fraglich. Also besser freistehend. Schau auch mal in der Kücheneinrichtungsecke bei chefkoch.de vorbei.


    Da werden solche Themen wie Gas- oder Elektroherd bis zum Abwinken diskutiert. Ist auch eine Frage, was für Möglichkeiten ich im Haus habe. Ich bin z.B. ein Fan vom Gasherd. Nur wenn das Gas aus der Flasche kommt, ist das kein Spaß: Gerade angefangen irgendwas zu Bruzzeln, dann ist die Flasche grad leer. Kann man aber damit leben. Backofen hab ich aber elektrisch.

    Bei Business-Notebooks sieht es etwas dünner aus, bzw. deutlich teurer. Aber das war auch schon vor Corona so.

    Wo wir gerade bei IT-Ausstattung sind:

    Der "Normalo" kennt den Unterschied zwischen Consumer- und Businessnotebook nicht. Er schaut auf die technischen Werte und kauft sich dann das Billigere. Beschwert sich aber dann, wenn das kurz nach der Garantiezeit abraucht. Ich hab meinen Kindern, vor langen Jahren, immer die aus meinem Büro abgelegten Thinkpads gegeben. Da stand früher mal IBM drauf. Bekanntermaßen die Kalaschnikows unter den Notebooks. Vom Fahrrad gefallen, oder mit dem Kabel vom Tisch runtergerissen. Alles kein Ding und ohne großen Aufstand selbst reparierbar. Das ist heute bei den Businessnotebooks zwar nicht mehr so einfach, aber Qualitätsunterchiede gibts unverändert. Das nur zur Info, weil viele das nicht wissen.

    Die Kombination aus Kurbel und Radmutternschlüssel wird es aber schwer haben einen wirklich festsitzenden Radbolzen zu lösen.Da pack Dir noch was ins Auto wo Du noch eine Verlängerung draufstecken kannst ;)

    Ins Auto (nur für PKW!) gehört sowas hier:

    https://www.amazon.de/HAZET-Ra…=8-2&tag=httpswwwaustr-21


    Dann gehört da noch die richtige Nuss dazu. Nicht nur wegen der Größe. Da sollte Dowidat, Gedore, Hazet, KS-Tools, oder sowas draufstehen. Jedenfalls nicht die Ginagagge aus dem Baumarkt. Ich hab schon einige solcher Nüsse beim Montieren gesprengt und mich auch schon mal bös verletzt mit sowas. Die Nuss bricht ja schlagartig und man saust mit der Hand dahin, wo es nicht geplant war!


    Nuss.JPG


    Für Zuhause:

    Mein Schwager hat den hier aus Polen. Ist aus Stahl, nicht aus Alu, aber macht was er soll, jedenfalls bislang. Der Teller ist etwas klein und bedarf eines zusätzlichen Eishockeypucks. Ist halt ein Consumerteil. Dafür kost er nur 1/3 des Bahco, mit änhlichen Werten: https://www.amazon.de/Profie-H…=8-5&tag=httpswwwaustr-21


    Noch was vergessen:

    Ich hab oben geschrieben "Nur für PKW". Das ist unbedingt ernst zu nehmen. Alles was darüber ist, z.B. schon ab VW-Bus, Geländewagen und Kleintransporter arbeitet man besser und sicherer, am Rad, mit Werkzeug, dass ein 3/4-Zoll Vierkant hat! LKW natürlich noch größer.

    Was fällt euch spontan zu diesem Thema ein?

    Vielleicht sogar was Prepper-Mäßiges? :saint:

    Dübel innen einige dieser Kunststoffklettergriffe dran, und mach ein privates Kletterparadies draus. Oben in der Mitte einen Schäkel für das Sicherungsseil dann kann man mit einem Grigri (Sicherungsgerät) das sogar alleine betrieben.

    Da wir ein Prepper-Forum sind hier die Sahara-Variante:

    1. Löse die Radschrauben, solange die Karre noch fest am Boden steht (Sollte man immer so machen!).

    2. Such einen passenden großen Stein oder Felsbrocken und knall den unter den Schweller, so dass er fest sitzt. Soweit plattentechnisch möglich das Auto aus den Federn heben.

    3. Schipp das Rad frei, bis es sich frei drehen läßt

    4. Dann Radwechsel ganz normal

    5. Loch wieder zu Schaufeln und Auto vom Stein runter

    Also, bevor einer schreibt: Der Schweller wird verkratzt und/oder verdrückt liegt falsch. Denn wer in die Sahara fährt nimmt das von vorne herein in Kauf.

    Das mit dem " Zuverlässig" würde ich so nicht unterschreiben.


    Man sollte bedenken das die Serienwagenheber absolut auf Gewichtsparen gebaut sind - mit den Gedanken im Hinterkopf das der in einem Autoleben maximal 1-2 Mal eingesetzt wird. Und das auch nicht zum Tauschen der Winter / Sommerräder sondern nur im Pannenfall ein einzelnes Rad damit getauscht wird.

    Ich bin schon mehr als oft rausgefahren um bei einem Serien-Wagenheber dann Pannenhlfe zu leisten - weil sich da die nicht gehärtete Spindel mit dem Gewinde verabschiedet hat.

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    Hallo Andreas, was den VAG-Heber, und viele andere mitgelieferte Serien-Heber angeht, da bin ich ganz bei Dir, siehe Bild.

    Für zuhaus hab ich einen alten Nike-Heber aus Schweden (gibts leider nur noch antiquarisch, selten und teuer) und einen Bahco BH1A1500. Kost bei Amazon 215 €: https://www.amazon.de/Bahco-BH…4SM6?tag=httpswwwaustr-21 und in der Bucht grad 199 €.

    Wiegt nur 12 kg, da aus Alu (kreuzschonend), und geht auch unter tief liegende Autos a la Golf GTI, und Verwandte. Hat nur recht kleine Rädchen, deshalb ebene Unterlage ratsam. Die mitgelieferte Gummiplatte taugt nix. Hier besorgt man sich unbedingt noch ein (altes) Eishockey-Puck dazu.

    Diese billigen Rangierheber vom Discounter sind für die Tonne da meist nach kurzer Zeit undicht.

    Der Hijack und seine Kopien sind nix für den PKW-Bereich, schon weil meist kein ordentlicher Punkt zum Ansetzen da ist.

    Ja, stimt schon, was für ein Aufriss, nur nachher passiert was, ich bin falsch versichert und dann Bäääng, leere Taschen und so.

    Noch was vergessen zum Thema. Muß ich noch loswerden: Der teuerste Wald ist der Rechtsanwalt - Das bitterste Bier ist das Clopapier - Der nützlichste Elf ist der Notbehelf, usw.

    Macht der Förster das von sich aus, oder müßt Ihr ihm sagen.

    Bisher haben wir da dem Förster noch nie was sagen müssen. Kommt von selbst. Ich denke der Auftrag für den Förster kommt von der Straßenbauverwaltung. Die pflegen (mähen und Winterdienst) den Bereich des Straßengrundstücks, und stehen auch mit dem Forstamt in Kontakt. Wenn denen irgendwas an den Bäumen auffällt (z.B. im Winter Schneebruch) ist deren erste Anlaufstelle das Forstamt.

    Und wenn ein Baum umgebrochen auf der Straße liegt, kommt eh Polizei und Feuerwehr, die das wegmacht. Sowas passiert meist schon bevor wir als Grundeigentümer davon Kenntnis haben.

    Ich finde das selbst sehr kompliziert. das es nicht übersichtlicher geregelt ist.

    Im Prinzip ist das beim Wald auch nicht anders wie beim Garten und jedem anderen Grundbesitz:

    Wenn ein Ziegel vom Hausdach fällt, und was beschädigt, haftet in der Regel der Hausbesitzer.

    Bei uns gehen ein paar km öffentliche Straße durch den Forst. Einmal im Jahr macht der Staatsförster Begehung und markiert alles, was seiner fachlichen Meinung nach demnächst auf die Straße fallen könnte. Das entfernen wir dann diskussionslos. Wenn trotzdem ein Auto durch einen herabfallenden Ast beschädigt wird (ist schon vorgekommen), haftet der Waldbesitzer dafür nicht. Und auch die Haftpflicht zahlt nichts.

    Ähnliches gilt, soweit ich weiß, bei Wald-und Wanderwegen, wenn ein Fußgänger geschädigt wird.

    Was viele nicht wissen: Die größte Gefahr, nicht nur bei Wald-und Forstarbeiten, droht von oben, wenn (meist trockene) Äste herunterfallen. Deshalb vor allem bei Wind und/oder Sturm immer mit Blick nach oben.

    Inwiefern in Konkurrenz? Das musst du mir nun mal genauer erklären.

    Der zuständige Revierförster berät den Waldbesitzer kostenlos, betreut ihn bei Mitgliedschaft in einem anerkannten forstlichen Zusammenschluss gegen geringe Kosten oder gegen Vollkosten bei nicht-Mitgliedschaft und verkauft sein Holz über ausgelagerte Verkaufsgenossenschaften oder GmbHs. Das Holz aus dem Staatswald wird weiterhin direkt über die Forstämter verkauft. Wo siehst du da das Problem?

    Ist schon ein paar Jahre her. Ging um den Verkauf hochwertigen Laubholzes. Das staatliche Forstamt veranstaltet bei uns hier 1x im Jahr eine öffentliche Auktion, wo auch private ihre Stämme mit anbieten dürfen. Wegen schwachem Markt wollte der Staatsförster partout nicht, das wir zu dieser Auktion mit anliefern. Ich mußte dann den gesamten Verkauf privat organisieren und hatte etwas schlechtere Preise. Kann sein, daß es in den verschiedenen Bundesländern anders organisiert ist?

    In welchem Sinn Kostenfresser, wegen den Holzarbeiten und der Forstung ?

    Wichtig ist die einkommensteuerliche Seite, also das Finanzamt. Verluste und Aufwand aus Forst, darf mit anderen Einkunftsarten verrechnet werden. Es gibt aber nur ganz wenige Steuerberater die sich mit dem Thema Waldbesitz genauer auskennen!

    Dann gibts massenhaft Förderprogramme: Vom Land, vom Bund, von der EU, etc. Fast alles wird irgendwie gefördert. Es gibt teure Beratungsfirmen und Computerprogramme, zur Optimierung der Förderungen. Als privater Waldbesitzer wird man vom zuständigen staatlichen Förster mit betreut. (Was nicht unbedingt ideal ist, weil man ja beim Holzverkauf in Konkurrenz zum staatlichen Angebot steht.)

    Deshalb:

    Wer ernsthaft Waldbesitzer werden will tritt bei seinem zuständigen Waldbesitzerverband bei, und geht auf die Treffen. Erkennbar an den G-Mercedes mit grünem Nummernschild vor der Gaststätte. Die Leute die man da trifft, sind auch einige Blaublütige dabei, sind oft hauptberuflich aus der Branche und haben das Ohr am Thema. Immerhin sind knapp über 2/3 des Waldes in D, in Privatbesitz https://www.waldbesitzerverband.de/der-verband/agdw

    Kostet z.B. beim sexy Waldbesitzerverband, als (Noch-) Nicht-Waldbesitzer 60 € Jahresbeitrag. Mit Wald bis 10 ha sind es dann 30 €: https://www.waldbesitzerverban…r-verband/mitglied-werden

    Gibt's im Westen durchaus auch noch in der Form. Ich würde in so einmal Fall in Regionen mit schlechter Verkehrsanbindung suchen.

    Paßt zwar nicht zum Topic, weils gerade noch im "Westen" liegt: Landkreis Lüchow-Dannenberg (Wendland), Lüneburg, Ülzen und Umgebung.

    Da gibts solche Schätzchen.

    Statistik, ist zwar von 2017. Aber wer suchet der findet: https://www.demografie-portal.…png?__blob=poster&v=3 Oder noch etwas älter, aber genauer: https://www.landatlas.de/wohnen/leerstand.html


    In D wird gerne auf hohem Niveau gejammert: "Wir finden keine bezahlbare Wohnung"

    Ja warum:

    1. Betrifft vor allem Ballungsgebiete mit hoher Zahl von Zuzüglern und entsprechendem Druck.

    2. Teure Grundstücke, hohes Ausstattungsniveau, behördliche und gesetzliche Anforderungen, treibt alles die Preise hoch. Alleine die geforderten Kfz-Stellplätze kosten ca. 1 € pro m2, und Monat, bezogen auf die Wohnfläche.

    3. Anforderungsprofil Lage: Mitten im Grünen, Aussicht, kurzer Weg zur Innenstadt, usw.

    4. Anforderung Größe: 5-Zimmer + (gebaut wurden halt immer nur kleine Einheiten, weil besser vermarktbar). Wird in D flächenmäßig schon nicht funktionieren, daß alle ein einzelnes Haus im Grünen bewohnen.

    Und noch einiges andere mehr. Also kurzum, irgendeinen Kompromiss wird man machen müssen.

    Das war eine Frage des Timing. Und Covid-19 ist nun nun wirklich mit Ansage gekommen.

    Womit ich nicht gerechnet hatte, war das Vorgehen gegen Zweitwohnungsbesitzer.

    Das Timing ist nicht so das große Problem. Sollte man es rechtzeitig zu seinem SO geschafft haben, kann folgendes passieren: Der Nachbar verpetzt Dich. Die Polizei kommt, und man muß sofort abreisen: Siehe Artikel hier: https://www.spiegel.de/panoram…7b-48b8-9407-caba5224412d

    Als Nichtjurist war ich der Meinung, dass viele dieser Covid19-Anordnungen verfassungsrechtlich bedenklich sind, da ja Grundrechte betroffen sind, und einer ernsthaften juristischen Prüfung nicht standhalten. Aber falsch gedacht: Die meisten dieser Anordnungen wurden inzwischen von den Gerichten bestätigt. Gibt einige wenige Ausnahmen: https://www.spiegel.de/panoram…cf-4d8b-8317-dcb3f48dae43

    Ein hartnäckiger Rechtsanwalt läßt sich die Ablehnung des AG Greifswald: http://www.fuesser.de/fileadmi…s_OVG_M-V_v._9.4.2020.pdf so nicht gefallen und hat ein Normenkontrollverfahren angeleiert: http://www.fuesser.de/service/…cklenburg-vorpommern.html

    Aus meiner Sicht als juristischer Laie hat er gute Karten, da die Begründung der Greifswalder so nicht halten wird. Aber bis das Ganze durch ist, werden die Einschränkungen eh wieder aufgehoben?

    Ich denke mal, gerade für Prepper ist die Beobachtung derartiger Verfahren wichtig, da einem ja konkret verboten wird, sich in seinen eigenen 4 Wänden aufzuhalten. Auch wenns nur der Zweitwohnsitz ist.


    @TID "Was die BW Immobilien angeht hast Du fast immer das Problem, das sie als Bebauung im Aussenbereich gelten. Wenn Du langfristig für das Objekt eine Perspektive haben willst, solltest Du also zusehen, daß das Teil in den Bebauungsplan aufgenommen wird und da wird es dann schwierig und teuer."

    Dazu fällt mir das sog. "Landwirtschaftlich privilegierte Vorhaben" ein, daß es in einigen Bundesländern gibt: Ein Bekannter von mir hat das geschafft. Einige Ziegen und Hühner angeschafft. Der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft beigetreten. Landwirt im Hauptberuf angemeldet. Dann den Fortbestand der Landwirtschaft gegenüber der Behörde herausgestellt. Und schon konnte er neben seinem vorhandenen alten winzigen Bauernhaus ein schickes Wohnhaus für seinen Sohn errichten. Ist ein langdauernder steiniger Weg, aber alles legal.

    Deswegen würde ich heute versuchen entweder was richtig fettes Ala Schloß, Burg etc zu kaufen oder aber ein kleines Haus mit 130-140qm Fläche.

    Zum kleinen Haus mit 130-140 qm Fläche: Alles was mit dem Mainstream zu tun hat ist halt extrem stark nachgefragt und meist zu teuer.

    Deswegen hab ich ja, auch aus Preppersicht vorgeschlagen, einfach mal auch das Unmögliche zu denken. Das Preppen findet ja zuerst im Kopf statt, sollte es jedenfalls.

    Aus aktueller Covid19-Sicht ist der gesamte Faden mit den "potentiellen Fluchtländern" für die Tonne. Wie man aktuell sieht, man kommt da ja gar nicht erst hin. Deswegen bin ich der Meinung, man sollte, wenigstens solange irgendmöglich, sein Heim entsprechend einrichten. Dazu sollte möglichst das Heim auch passen. Wenn erst bewaffnete, marodierende Horden durch die Straßen ziehen ist das zu spät. Geht schon los, z.B. hier: https://www.news24.com/SouthAf…to-protect-shops-20200422

    Also:

    - Umnutzung einer Gewerbeimmobile. Z.B. eine ehem. Tankstelle. Natürlich brauchts dazu eine Genehmigung, kein Thema. Absolut das Ding für Freunde amerikanischer Allradtechnik, ala Morlock Motors und Co. Auch die Bundeswehr verscheuert nicht mehr benötigte Miltärobjekte. Nicht nur Vebeg mit alter Technik, gleiches gibts auch für Gebäude, usw.

    - Baudenkmal - Wen es interessiert gibt mal "Koschyk" und "Schloß Goldkronach" ein. Wer für, der Öffentlichkeit gelegentlich zur Verfügung gestellte Baudenkmäler, saniert, dafür gibst satt extra Kohle zur Renovierung. Brauchts so gut wie kein eigenes Geld zu.

    So wie es hier TID mit der Komandantur gegangen ist, ist natürlich Sch... Unbedingt muß man einen der an der Entscheidung beteiligten Schlipsträger für sein Ding begeistern, sonst wird das nix. Die Siemens Kurklinik in Bad Berneck ist übrigens kein Baudenkmal mehr, wie ich zuerst dachte, sondern derzeit bei "Lost Places" zu finden, also Abbruch.

    Man muß ja nicht mal unbedingt Eigentümer der Immobile sein. Es werden sog. "Housekeeper" gesucht. Industrieanlagen, Kliniken und auch Privathäuser suchen nach Bewohnern.

    Einer meiner Bekannten betreut als Hausmeister ganzjährig eine Millionärsvilla in Kampen auf Sylt. Er wohnt dort mit seiner Familie, schneidet Rasen und Hecken. Sorgt dafür das der Kühlschrank gefüllt ist, wenn sein Chef kommt, für ein paar Tage im Jahr, und schiebt ansonsten ein nicht übermäßig gut bezahlte, aber extrem ruhige Kugel und kann seinen Hobbies nachgehen.

    Der demografische Wandel wir auch Einfluss auf die Wohnungspreise haben, allerdings hat sich ja die Nachfrage nach preiswertem 2015 nochmal stark erhöht durch die Migration, das hatte so vermutlich kaum einer auf dem Schirm.

    Was auch keiner auf dem Schirm hat, und was in kaum einer Statistik auftaucht, sind die vielen leer stehenden Wohnungen, wo einfach die Vermieter keinen Bock haben sich mit der nervigen Vermieterei herumzuschlagen, und ihre Immobilien deswegen leer stehen lassen. Oder wo es keinen Sinn macht viel Geld in eine Sanierung zu stecken, die sich erst in vielleicht 624 Jahren auszahlt. Da gibts vermögende Witwen, die lieber verreisen, und ab uns an mal so eine Ruine verticken.

    Ich kenne einen Fall, da hat der Hausbesitzer/Vermieter den Heizkessel im Keller rausreißen lassen, und hat anstelle 20 Gasetagenthermen, in jede Wohnung eine, eingebaut. Einfach nur, weil er nicht mehr der Inkassodepp sein wollte, der bei seinen Mietern die Verbrauchskosten für die Anlage beitreiben muß.


    Zu den französischen Schlössern:

    Auch bei uns bietet der Staat (auch für Prepper) geeignete Baudenkmäler zum Kauf an. Hier z.B. mal die Seite für BW: https://rp.baden-wuerttemberg.…rkauf/Seiten/default.aspx Wie ich hier schon in früheren Beiträgen geschrieben habe brauchts da halt entsprechend Kreativität und Phantasie.

    Und entweder Millionär oder Bastler. Im Idealfall beides. Und natürlich auch Fan, dann in so einer Denkmal-Hütte seinen Lebensmittelpunkt zu finden.

    Da ist ja alles dabei: Komplette Bruchbuden, Ruinen, Wassertürme und was nicht alles. Oft auch am A. der Welt. Man muß nicht vermögend sein, oft gibts die Dinger schon für 1 Euro.

    Aber, jetzt kommt der große Haken:

    Wer beim Wort "Denkmalpflege" an Konfrontation denkt, liegt falsch. Der staatliche Denkmalpfleger ist nicht der Feind, sondern derjeneige der die staatlichen Zuschüsse her schafft, bzw. die Bewilligung unterstützt. In der Regel ist neben der Finanzierung, ein Sanierungs- und ein Nutzungskonzept vorzulegen. Ja abgelegener und mistiger die Bude, um so geringer die Anforderungen. Bei uns hier in der Nähe gibts z.B. eine komplette schon lange leer stehende Reha-Klinik für lau. Bad Berneck, Siemens Kurklinik. oder wem das zu groß ist: Hotel Bube, auch dort. Zu abgelegen? Vor einigen Tagen gabs den ehemaligen Wasserturm Stadtmitte Heidenheim zum Verkauf, usw. Wer was direkt bei sich zu Hause, vor Ort, sucht, spricht einfach mal mit dem örtlichen Energie-Wasser-sonstwas-Versorger. Die haben oft abgerockte Gebäude im Bestand, die sie gern los hätten.

    Seat Alhambra Baujahr 1996, 1,9 TDI mit 90 PS, 183.000km, 1. Besitz, 7 Sitzer.

    Ich fahr den gleichen 1,9 Rumpel-Düse seit mittlerweile 20 Jahren im 4-er Golf. Aktuell irgendwo bei 300.000 km. Angenehm ist das der Motor von unten weg ordentlich Saft hat, anders wie die heutigen Common Rail Diesel, von VW, mit übler Anfahrschwäche.

    Was war:

    Im kroatischen Busch (Velebitgebirge) ist mir von der (Valeo-)Lichtmaschine das Riemenrad abgefallen. Da ist ein Freilauf drin, siehe Bild. Wußte ich nicht. VW in Zadar wollte 650 €, nur für die Lichtmaschine. Ja, was heißt nun "Stahlgruber" auf kroatisch? Ich hab dann von einem dortigen Autoteilehändler eine original Valeo Austauschlichtmaschine (Made in Belgium) für 160 € gekauft. Ist heut, 10 Jahre später immer noch drin.

    Radlager gehen kaputt. Einfach die originalen VW-Billigteile gegen SKF tauschen, dann ist Ruhe im Karton.

    Hinterachskörper rostet weg: Immer mal mit Seilfett einpinseln.

    Bremsen, soweit möglich, alles gegen ATE tauschen. Die hinteren TRW-Sättel sind oft fest (Handbremse geht nicht mehr gescheidt).

    Ich hab noch die originale Auspuffanlage, allerdings an einigen Stellen geschweißt. Der letzte Topf fällt gerne ab.

    Im Zylinderkopf war mal die Isolierung von elektrischen Kabeln zu den Pumpe-Düse-Elementen zerbröckelt.

    Der Schrauber meines Vertrauens hat mir eine lange Liste gemacht, was man alles reparieren könnte. Hab ich aber kein Bock zu.

    Auszug: Heckwischer ohne Funktion. Türkontakte der Innenbeleuchtung futsch und vieles mehr.IMG_0332.jpg