Beiträge von David

    "Wenn es so groß angekündigt wird, kommt da meist nichts von..." ;-)

    Es sollen tatsächlich größere Teile des Landes betroffen sein wo man was erwartet. Allerdings denke ich nicht, dass man nun seine Fenster zuschrauben muss.

    Man muss aber kein Wetterexperte sein, um zu wissen das man viele Tage vorher keine genaue vorhersage treffen kann. Auch eignet sich nicht jede News- und Wetter Seite. manche schreiben voneinander ab und übernehmen ungewollt Fehler. Keine Absicht, manchmal Auslegungsfehler oder Halbwissen.

    Ich kann am besten den niederländischen Wetterbericht verfolgen. Was neben dem deutschen Wetterdienst auch seht gut ist "Kachelmann-Wetter".

    Zugegeben, ein bisschen "wartet" man ja drauf. Einige Mitleser werden Feuerwehrleute sein oder in einer anderen Organisation. ;-) Aber ist ja besser wenn keinem was passiert.

    Es kommt irgenwie drauf an in welcher Gegend man sich die meiste zeit bewegt. In der Stadt haben viele immer ne Tasche dabei. Büroausstattung, Sportzeug, Schultasche,... da fällt es nicht auf. Es sei denn es ist ein riesiger, militärischer Rucksack. Wobei die ja eigentlich auch verbreitet sind. Viele schreiben ja auch vom Grey-Man Prinzip. also keine Tarnfarben und drölf Moral-Patches.

    Man sollte jedenfalls so oder so kein Zeug aussen am Rucksack befestigen was Blicke anziehen könnte.


    Ich habe das auch schon mal woanders geschrieben: Im Alltag muss man auch mal seine Tasche irgendwo einschliessen. Auto, Schwimmbad, Uni, Sport. Wenn man den Schließfächern vertraut, hat man sein Zeug aber trotzdem einige zeit ausser Reichweite. Mag auch sein, das man irgendwo ist wo man so oder so keine Tasche dabei haben darf. Bei "normalen" Evakuierungen geht es eher um die Gepäckstückmenge.


    Dann hat jemand von anderen Verstecken wie Tasche unter der Jacke oder große Jackentaschen geschrieben. In Winterjacken passt viel Zeug rein. Ich hänge meine Jacke jedenfalls nie an die Garderobe im Restaurant oder so damit immer im Blick. Im Sommer gehts mit jacken nicht so gut.


    Ja eine modische Umhängetasche teurer Edelmarken oder ganz einfache... ich habe immer das Gefühl das sofort jeder denkt, da ist doch bestimmt die Geldbörse drin. Also lieber alles auf Hosentaschen verteilen? Eingangsthema vonwegen gepacktes "EDC", Hüfttasche oder Rucksack ist aber ein Vorteil. Man hat "alles" dabei. Ich verlege manchmal ein Taschenmesser, oder eine Lampe,...

    Rucksack hat immer den Vorteil die Hände frei zu haben.

    Manchmal denkt man ach ne schon wieder so eine Auflistung... Dann: Hey gute Idee, sowas hab ich auch schon mal vermisst dabei zu haben. Ok über manche Listen kann man streiten, aber jeder macht es ja so wie man mag und andere kommen mit weniger aus oder machen es ganz anders.

    Zwei Gedanken hätte ich noch: Egal was man überwiegend damit macht und wo man unterwegs ist, immer etwas "Luft" in der Tasche lassen, man weiß nie wann man mal noch etwas Platz braucht für zusätzliches. (Im Alltag Verpflegung für den Tag oder spontaner Einkauf).

    Zweitens: Es gibt sicherlich Situationen, bei denen man die Tasche nicht in Sicht- und Griffweite haben kann. Nichts schlimmes, ganz normale so wie beim Sport oder im Schwimmbad, ja hier und da... Manche tragen teures zeug rum. vertraut ihr den Schließfächern die es überall gibt? Legt ihr die Tasche nicht sichtbar ins Auto? Bittet ihr Mitarbeiter eines Ortes wo man auch ist, auf die Tasche aufzupassen?

    Wenn man unter Atemschutz und Schutzkleidung arbeitet kann man nicht einfach mal eben pause machen und etwas essen oder trinken. man ist ja eventuell in gefährlicher Umgebung . Dafür gibt es ein Ventil an der Atemschutzmaske und über einen Schlauch kann man dann was trinken oder "flüssig Essen". Weil das ausziehen der Ausrüstung zu lange dauert.

    Ich hatte ein ähnliches Erlebnis in einem etwas besseren Hotel. Reisegruppe mit Bus angekommen, nacheinander eingecheckt, Sachen aufs Zimmer (Zweibettzimmer, zwei Schlüssel) bringen und was macht man dann... Genau, Badehose an, Latschen, Tasche mit Handtuch, Bademantel an und ab in den Pool.

    Als ich eher zurückging als der Kollege, wollte ich die Tür aufschließen. Es ging aber nicht, der Schlüssel passte nicht. Also runter zur Rezeption im Bademantel. Dort konnte man sich das nicht erklären, aber anscheinend war der Schlüssel vertauscht (Kollege hatte beim ersten betreten aufgeschlossen). Also ging jemand mit mir mit und ließ mich ins Zimmer, einen passenden Ersatzschlüssel sollte ich mir später abholen oder sollte gebracht werden. Ich ging dann ins Bad und als ich gerade duschen wollte kam schon der Hausmeister und fragte ob er sich das Schloss mal angucken könnte. Die haben tatsächlich den Dritt-/Ersatzschlüssel nicht gefunden! ...Für den ganzen Aufenthalt musste ich mich also immer mit dem Kollegen absprechen.

    Nun war das ziemlich nervig und peinlich, hätte aber keine Einschränkungen gehabt, denn dort waren ja noch mehr Bekannte und man hätte mir helfen können. Ich hatte aber auch nur Pool-Ausrüstung dabei.

    Funktioniert bei mir eigentlich ganz gut. Ich habe meinen Landkreis und zwei Nachbarlandkreise eingestellt. Außer bei Sturm, da ist es schon zweimal vorgekommen, dass die Warnung gefühlt viel zu spät kam. In dem Fall also besser zusätzlich den Wetterbericht verfolgen. Aber sonst auch mal bei einem Großbrand und so gewarnt worden...

    Das schlimmere für den normalen Bürger ist erstmal... oh, könnte Stromausfall sein, achja dann kann ich ja nicht ins Internet... Und dann merkt man das man ja so einen tollen Kombivertrag hat wo auch normales Telefon über Internet läuft... Da könnte es dann ein problem werden wenn bei einer Einschränkung alle gleichzeitig Notrufnummern wählen und das gestörte netzt vollends überlaseten.


    Wir hatten immer Analoges Telefon, ISDN, später konnte man immer gleichzeitig Telefon und Internet... irgendwann ist es "letztens" zur Internettelefonie geworden...


    Die Behörden haben durchaus Grundlagenpläne zur Kommunikation wenn die normalen Wege eingeschränkt werden oder sind. Mit wenig Notstrom kann man ja noch eigene kleine Analogfunknetze errichten. Im Katastrophenschutz sind ja beide Systeme vorhanden. Alarmieren kann man ja erst noch ganz normal...


    Je größer die Stadt oder die betroffene Fläche ist, desto schwieriger wird es. Aufm Dorf bekommt man auch innerhalb eines Tages behelfsmässige Kommunikation hin. ;-)

    Halt stopp, locker bleiben...


    Den Bericht hatte ich auch gesehen. Ich kann sagen, das da wohl etwas aufgebauscht wurde. Man weiß ja nicht ob der Autor das etwas ausgeschmückt hat.


    Verheimlicht wird aber nichts und ein einzelner Ortsbeauftragter kann, so wie oben schon erwähnt, wohl kaum selber das große ganze erklären.


    Ja, beim THW gibt es veränderungen in der Organisationsstruktur, Rahmenkonzept, Neuausrichtung,... Aber das ist nach 20 bzw. 25 jahren auch einfach mal so wieder an der Reihe. Neue Fahrzeugtypen, es wird an neuer Bekleidung gearbeitet, usw.


    Zum Thema: Ein THW Ortsverband hat mindestens einen Technischen Zug (Zugtrupp, sowas wie Einsatzleitung und zwei Bergungsgruppen mit Werkzeug), dazu kommen Fachgruppen. Die Ortsverbände sind in Regionalbereiche und Landesverbände unterteilt. manche Fachgruppen kommen nur z.B. einmal pro jeweilgem Bereich vor. Nun sollen die Bergungsgruppen 2 halt umgewandelt werden. Bergung wird es aber natürlich weiterhin geben!


    Die neue Fachgruppe Notversorgung/Notinstandsetzung wird aus den Bergungsgruppen 2 gebildet. Diese waren immer schon zur Unterstützung gedacht und hatten immer schon eine Netzersatzanlage auf einem Anhänger. Nun sollen in den nächsten Jahren neue Aufganben dazu kommen. Als Serviceeinheit für die anderen Gruppen. Jeder OV soll bestimmte Zeit Autark arbeiten. Dazu gibt es mehr Stromerzeuger, Zelte, Campingtoilette, mobile Tankstelle, Transportanhänger, Gabelstapler, Tauchpumpen, ...


    Das kann man sicherlich auch öffentlich nachlesen was die Aufgaben des THW sind, Stichwort Katalog der Einsatzoptionen. Nur auf einen Artikel runterbrechen wie oben verlinkt sollte man das nicht. Die Aufgaben des THW sind ja eigentlich bekannt. Zerstörte Infrastruktur wieder mit aufbauen gehört auch immer schon dazu. Ob da jetzt Stromleitungen oder so durch Sturm, Hochwasser oder "Krieg" kaputt geht... (wenn man das mal so ausdrückt). Aber nichts neues. Bis Mitte der 90er gab es schon mal ähnliche Gruppen. Die Instandsetzungszüge. Danach bis heute die Fachgruppe Infrastruktur.


    Ist ja auch kein Geheimnis das Strom das wichtigste ist. Und das man als Privatperson wieder mehr lernen soll in Sachen Selbsthilfe , Bevorratung usw. ist erstmal nur eine Empfehlung. Früher war das normal.

    Ich habe beide Zeitschriften schon mal gekauft. Im Survivalmagazin sind ein paar zu viele Berichte von einem gewissen Biologen, aber gut, gegen den hab ich nichts, macht tolle bebilderte Anleitungen. Die Tests von Ausrüstungen sind an sich OK. Einige Beiträge lesen sich aber komisch, so würde nicht mal ein Autor in einer Tageszeitung schreiben. Manchmal sind sogar mehr Rechtschreibfehler als in einer Tageszeitung drin. Die meisten Beiträge sind schon ganz nett gemacht. Nicht alles braucht man... Falsch ist aber zu sagen, brauch ich nicht, ich weiß schon alles.

    Allerdings gibt es durchaus Leute, die gerne was gedrucktes vor sich haben. Der Preis ist aber schon etwas hoch, sonst gute Unterhaltung.

    Schöner vergleich der Lampen zu alten Nokia Handys...


    Aber das ist auch schon über 10 Jahre her das man zuletzt ne Maglite haben "musste". Ich hatte/habe drei Modelle. Jeder hatte welche... ;-) Bezahlbare hellere, stärkere, tollere LED Leuchten in allen Variationen sind schon lange normal und bezahlbar.

    Ich hatte vor einigen Kommentaren das Thema arbeiten gehen/können erwähnt. Ich sollte dazu noch erwähnen das ich es so meinte, dass man wenn man den Stromausfall feststellt, ja noch nicht weiß wie lange das anhält. Natürlich kommen in der ersten zeit noch alle möglichen Informationen über. Die könnten aber weniger werden. Erstmal geht man aber ja davon aus, das es sich im laufe eines Tages wieder normalisiert und "morgen" ein ganz normaler Tag ist. Also bereitet man sich vor ganz normal zur Arbeit zu gehen. man hat ja Pflichten.

    Wenn der Strom länger als ein paar Stunden weg ist und weite Teile betroffen sind, kann man sich ja denken das der nächste Tag nicht normal wird, auch wenn man immer hofft das der Strom gleich wieder da ist. Dann braucht man auch nicht mehr zur Arbeit zu gehen wenn dort kein Strom ist (vermutlich).


    (Ich selber habe erst einen Stromausfall von 2 Stunden höchstens erlebt, ohne Schäden an Geräten und Leitungen, aber ich wohne nicht ganz so weit entfernt von der Region mit dem Schneechaos 2005 im Münsterland, Einzelne Orte waren im November/Dezember eine Woche ohne Strom bei Schnee über einem halben Meter Höhe. Wegen umgeknickten Freileitungen)

    Geht ihr davon aus das größere Gebiete betroffen sind oder nur eure Stadt? Das liest sich oft so, als wenn man dann nicht mehr arbeiten müsste und die Zeit dafür dann zu Hause hat, diese damit zu bringen Dinge zu erledigen wie kochen oder so die ohne Strom länger dauern. Frage ist wie weit man entfernt arbeitet und was. Ob es noch möglich ist hinzukommen oder dort effektiv tätig zu sein oder ob man zu Hause bleiben darf. Ab wann setzten Alltagspflichten aus, bis alles wieder funktioniert?


    Werden Freizeitaktivitäten wie Einkaufen gehen, Sport, Bank/Behördengang, Verwandte besuchen, Kino/Schwimmbad/Theater,... auch eingestellt? Jedenfalls dauert es ohne Telefon ja länger jemandem was zu berichten, da man mit Absprache und persönlichem Erscheinen bei den jeweiligen Personen ja länger braucht zum Ergebnis.


    Ihr habt aber Humor, schreib im Juni bei 30 Grad von Brennstoffvorrat und Heizung. ;-)


    Bei "uns" im Ort war der größte Stadtteil gestern für bis zu 3 Stunden teilweise ohne Strom. Eine Trafostation hat gebrannt und bei einer Baustelle gab es eine Störung. Dazu ist durch eine defekte Stromleitung eine Gasleitung explodiert und deswegen wurde in zwei Straßen auch das Gas abgestellt. Solche kleineren Ereignisse sind nach nem halben Tag wieder behoben.


    Fazit: Habe mir tatsächlich ne Liste gemacht was man noch vorbereiten kann. Ich habe letztens das Buch "Blackout" gelesen. Holzofen und viel Holz ist da, Vorräte reichen für 2 Leute vllt tatsächlich eine knappe Woche. Dann aber ohne zur Arbeit zu gehen. ... Absprache mit Verwandten/Freunden sind leider nicht sehr hoch in Sachen "macht euch keine sorgen wenn ihr nichts hört wenn sowas passiert" (Dann vllt nen Plan machen und man kann ja alles als "Fahrradbote" erreichen)

    Ich habe im Dezember eine kleine Wohnung in einem 12 Parteien Haus mit 4 Etagen gesehen, in der hatte jemand einen Ethanol-Ofen. Der hat den wohl falsch befüllt oder im Betrieb oder so... jedenfalls hat es alle Fenster mit Rahmen und Mauerwerk rausgehauen! Wohnzimmer, Bad, Küche,... Das brennende Ethanol ist auf dem Fussboden weitergelaufen. Verbrannt ist komischerweise nicht viel. Die Wohnung war bis auf die Masse an Glassplittern "sauber". Das Feuer an sich ist wohl gleich durch die Druckwelle wieder erloschen. Schon Interessant diese Physik.

    So lange? Achso, die "Insassen" haben erst versucht selber was dran zu drehen damit die Tür auf geht... Dachte schon die Feuerwehr war so langsam. Wenn ein Notfall da gewesen wäre, hätten die Eingeschlossenen mit Sicherheit was zu zerstören der Tür gefunden.


    Kein zweiter Weg, keine Notausgang? Gibt es sowas noch? ... Ich wohne in einer kleinen Stadt mit kleinen Supermärkten. bei ein zwei hab ich das Personal auch schon mal angesprochen, wenn die Notausgänge zugestellt waren. Zugegeben gucke ich aber nicht immer in mit fremden Gebäuden wo welche Sicherheitseinrichtungen sind.

    Wieviel Strecke man mit einem großen, schweren Rucksack schafft...


    Eine Frage des Trainings und der Umstände. Ja, ich bin auch so einer der einige Ausrüstung hat, aber sie nie wirklich getestet hat. Das ist verkehrt. Bestes Alltagsbeispiel: Warum kauft man sich ein dickes Erste-Hilfe-Set, aber man hat gar keinen Kurs besucht und kennt die Anwendungen.

    Also: Warum packt man sich einen großen Rucksack mit Ausrüstung damit man sein zu hause verlassen kann, aber man hat die Sachen nie getestet.


    Gutes Thema. Kann man auf verschiedene Bereiche übertragen


    Ich selber bin die weiteste Wanderung erst 25 km an einem Tag gelaufen, der Rucksack war 8 Kg schwer. Das war Freiwillig und ich hatte den Tag vorher oder den Tag danach keinen Stress, hatte Stromversorgung, Sanitäre Einrichtungen, genug Freizeit,... Wie das unter Nebenbelastung wäre, weiß ich nicht.


    Zu Freizeitzwecken schaffe ich aber auch wohl 40 km am Tag mit einem normalen Fahrrad. Hat ja keiner gesagt das man laufen muss.


    Wenn es geht, bleibe ich lieber zu Hause, also "wenn was passiert".

    Sehr interessant die Threads, wo sich jemand die Mühe macht, seine/ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen. Noch dazu in Listen und Fotos dokumentiert!


    Wurde beim finden der geeigneten Kunststoffboxen auch auf das material und dessen Haltbarkeit geachtet? Erfahrungswerte? Eigene Tests?

    Manche Produkte geben nach einiger Zeit den Geist auf, werden spröde, verändern die Farbe und geben womöglich Geruch oder "Bestandteile" in das Lagerungsgut ab. Hier sind ja die Lebensmittel nochmal extra verpackt, ich meine aber generelle Beständigkeit. Man kann ja im Discounter billige Kisten und Körbe bekommen aus dünnwandigen aber farbenfrohen Kunststoffen oder die Stabile Kiste die auch was aushält, Normmaße für Industrie und Logistik hat und fast unzerstörbar ist.

    Ja ich weiß. Der Themenstarter überlegte aber ob Gel oder was anderes. Man hat ihm bereits Sterillium empfohlen.


    Ein Wunddesinfektionsmittel ist auch für Ersthelfer nicht vorgesehen. Das kann man natürlich dabei haben, aber bitte nur bei Bekannten oder sich selber anwenden.