Beiträge von Alpenrenner

    Nicht nur Holz ist grad betroffen. Wir haben versucht Perimeterdämmung zu bekommen... Das grenzt derzeit an Beschaffung und nicht einkaufen. Bei Baumärkten war nichts mehr zu holen. Dann sind wir auf Handwerker ausgewichen, Die haben auch den Kopf geschüttelt und gesagt das es derzeit sehr schwierig ist an Dämmmaterial ranzukommen.

    Am Ende sind wir bei einem kleinen Baustoffhändler fündig geworden. Sind dann direkt hin und haben es abgeholt. Man hat derzeit im günstigsten Fall zwischen 3 und 4 Wochen lieferzeit. Voraussgesetzt die Ware kommt überhaupt.

    ich denke oft das die meisten das hier vergessen.


    Wenn du Hunger hast zählen andere Prioritäten. Du läufst nicht durch die Gegend und denkst "och ich hab zwar jetzt 2 Tage nix gegessen und seit einem Tag nix mehr getrunken, aber das ist alles sinnvoll. So werde ich nicht an dem Virus sterben. Ein Ende ist nicht in Sicht, aber alles ist gut, Hab ich halt weiter Hunger und Durst und weiß noch nicht wann ich das nächste mal was bekomme."


    Welches Risiko geht man dann ein? Das "es könnte evt sein das du stirbst" oder das "wenn das noch 2 Wochen so geht bist du zu 100% Tod"?

    Ich hab Immer einen mehr oder weniger konkreten Plan dem ich nachgehe. Das Kafttraining besteht aus einer Basisübung und 2 ergänzenden Übungen aus einen Pool dazu. Kurzhantel ist zwar vorhanden aber ich brauch die aktuell eigentlich nicht. Danach dann noch eine Ausdauereinheit mit 10 - 60min. Sind dann zusammen etwa 45min - 2,5h pro Einheit.

    Die Ausdauereinheit ist unterschiedlich, meist als HIIT -> Seilspringen, Burpees, Mountain Climber, Kick Thru, Drachenliegestütz, Boxsack bearbeiten,

    Dazu kommen dann 2x Dehnen pro Woche und je nach dem 1 - 4mal Ausdauer dazu. Zur Ausdauer gehört bei mir: Spaziergänge / Wanderungen, Fahrrad fahren, großer Haushalt (Saugen, wischen, Wäsche), Nordic Walking.


    Das Krafttraining hab ich so aufgeteilt:

    Mo - Basisübung: Kniebeugen - Übungspool: Frontkniebeugen, Langhantelrudern, Boxjumps, Planks, Ausfallschritt, Kettlebell-Swing, Kettlebell-Kniebeuge, Klimmzüge

    Mi - Basisübung: Bankdrücken - Übungspool: Liegestütz, Dips, Schulterdrücken (sitzend), Military Press, enges Bankdrücken. Planks, Beinheben

    Fr - Basisübung: Kreuzheben - Übungspool: Klimmzüge, rumänisches Kreuzheben, Hüftstoß (Hip Thrust), Ausfallschritt, Kettlebell-Swing, Langhantelrudern, Planks, Superman,

    ich hab keine Sportschützen protestieren sehen als es darum ging.

    Ich hab aber sehr viele Jäger bei Protesten gesehen als es um die Änderung der Munition ging.

    Jäger sind hier weit besser organisiert als Sportschützen. Viele Sportschützen interessiert das nicht (betrifft mich ja nicht, hab ja so eine Langwaffe / Kurzwaffe / Munition / Magazin nicht). Zumindest ist meine Erfahrung so. Wenn man einen dann drauf anspricht, wird abgewunken. Nicht genug Zeit / Lust / muss dringend was anderes machen / Frau hat gesagt und andere Gründe warum sie keine nicht können.

    Honda, sonst nix.

    kann ich auch bestätigen. Wir haben so einen kleinen Schreitbagger, der Aufgrund diverser Verzögerungen, in 2 Jahren nicht einmal benutzt wurde. Kurz pumpen damit Sprit da ist (der auch 2 Jahre im Tank war), 3 mal ziehen und der lief ohne Probleme an.

    Hier heißt es immer "warum soll er denn nicht laufen? ist ein Honda", das hat sich bei diversen anderen Geräten schon bewahrheitet.

    Nette Anekdote. Ich habe vor 2 Jahren auch davon gelesen. Die Nachrichtenberichte dazu lesen sich allerdings anders:

    Strava und die Datenanalyse..

    immer wieder ein interessantes Thema wie ich finde.



    Bei einer Bekannten wurde ein Klassenkameradin ihrer Tochter Positiv getestet. Daraufhin durften da auch erst mal alle Familien zum testen antreten. Mittlerweile sind alle bis auf die eine wieder in der Schule und arbeiten da sie negativ getestet wurden.

    Ein Squatrack, Lanhantel, Kurzhanteln, Kettlebells und 180cm Boxsack.


    Für die Ausdauer gibts Fahrrad, "Nordisches Stelzen" und bei Regen das Springseil.


    Wenn ich kaum Platz hätte dann würde ich auf Körpergewichtsübungen, Kettlebells, Nordic Walking und das Springseil zurückgreifen. Wobei man auch auf Körpergewichtsübungen und schnelles Laufen reduzieren kann wenn es finanziell nicht so gut aussieht bzw man am Anfang steht. Da gibts ja auch eine menge Übungen die man auch ohne spezielle Hilfmittel machen kann.

    Positives für mich:


    - An meinem Lebenswandel hat sich nichts geändert. Ich war schon vorher niemand der oft in Gaststätten oder ähnlichem war. Ist einfach nicht meine Welt. Ich veranstalte da lieber selber den einen oder anderen "Das große Fressen" Abend an dem alle bekocht / begrillt werden. Die haben zugenommen und man sieht sich viel öfters.

    - Im Familien- und Bekanntenkreis hat ein Umdenken zum Thema Vorsorge stattgefunden. Da jeder erlebt hat wie schnell sich etwas ändern kann, kann man nun weit einfach und offener über solche Dinge reden. Zumal tatsächlich sich die meisten in meinem Dunstkreis sich ernsthaft Gedanken machen. Es freut mich schon das die meisten jetzt tatsächlich mal über eine Woche hinaus denken.

    - Bei uns ist gilt derzeit eine Arbeitszeitreduktion und die Verpflichtung keinerlei Überstunden zu machen, Erstaunlicherweise wird das auch durchgesetzt. Nach dem Motto "Wenn die Zeit nicht reicht, dann reicht sie eben nicht. Dann verlänger das". Das mehr an Freizeit ist sehr entspannt.

    - Wir haben nicht die Herbsterkältungswelle wie in den letzten Jahren gehabt.

    Eine Argumentationshilfe ist schwierig. Wie schon geschrieben, leben so viele in ihrer "Komfortzone" die sie unter gar keinen Umständen verlassen wollen oder Aufgrund ihrer persönlichen Struktur es nicht können.


    Dazu hatte ich mal vor ein paar Jahren einen interessanten Text gelesen. Da ging es darum das die sogenannten "Forellenpuffs" neue Auflagen bekommen sollen. Das hätte dann dazu geführt das die meisten von denen hätten schließen müssen. Im ersten Moment haben sich dann viele darüber lustig gemacht. Dann kam einer mit etwa diesem Text ums Eck:


    Erst haben sie die Forellenanlagen geschlossen, hat mich nicht interessiert, denn es hat mich nicht betroffen.

    Dann wurde das angeln auf Zander verboten, hat mich nicht interessiert, denn es hat mich nicht betroffen.

    Dann wurde das Angeln auf Raubfische verboten, hat mich nicht interessiert, denn es hat mich nicht betroffen.

    Anschließend wurde das Angeln auf Karpfen verboten, hat mich nicht interessiert, denn es hat mich nicht betroffen.

    Dann wurde das Angeln komplett verboten und ich habe protestiert. Leider hat es keinen interessiert.


    Ich persönlich halte nicht viel davon immer mehr "zum Schutz der Allgemeinheit" zu verbieten. Auch wenn das eine oder andere mich vielleicht nicht interessiert, ich vielleicht nichts damit anfangen kann oder es für Schwachsinn halt. Es ändert nichts daran das ich selber auch mal davon betroffen sein könnte und dann eben auch Hilfe bzw Unterstützung von anderen brauchen kann, wenn es um eine mir wichtige Sache geht.


    Den eine oder anderen hat der Text oben schon mal zum nachdenken gebracht. Manche verstehen das erst wenn sie sich ein wenig Gedanken darum machen was ihnen wichtig ist und was wäre wenn man das verbieten würde.

    H-Milch nur eingeschränkt. Werde auch auf das Milchpulver umsteigen sobald der derzeitige Vorrat aufgebraucht ist. Der Durchsatz ist einfach nicht hoch genug. Bisher hab ich dann immer mit Freunden getauscht bei denen ich wusste die haben einen hohen Durchsatz.

    Das war ein guter Gedankenanstoß.

    Mein Junior ist noch klein und damit er nicht unterwegs ist müsstest du ihn am Boden festkleben... Ich werde mir da wohl mal ausführlicher Gedanken machen auch was diverse Situationen in den Öffis angeht.


    Vielen Dank dafür!

    wenn du den verlinkten Artikel mal liest dann wirst du verstehen was ich damit meinte - und das betrifft dann nicht nur Medikamente. In ein paar Wochen werden wir ja sehen wo was nicht mehr funktioniert/still steht weil nix mehr von China ausgeliefert wird.


    Das Antibiotika nicht gegen Viren hilft das weiß sogar ich.

    Bei uns auf Arbeit (Zulieferer Automobil) schlägt das schon durch. Die meisten Teilelieferanten sitzen in China und da wird jetzt fieberhaft in verschiedenen Task Forces (ich liebe diese Bezeichnung <X) nach Ersatz gesucht. Die Produktionsausfälle sind zeitlich schon vorhersehbar, deshalb brennt hier teilweise die Hütte.

    Die wir beliefern, wissen das auch und machen es sich schon in der Hängematte bequem. Das ist eine super Ausrede um sich wegen der geringeren Nachfrage raus winden zu können.

    "Wir konnten nicht mehr produzieren, es gab jede Menge Lieferschwierigkeiten bei den Zuliefern"

    Und vor allem "unter dem Radar" bleiben.


    Wer natürlich bei diesem Szenario jeden Tag frisch geduscht (wohl eher gewaschen) aus dem Haus geht während die anderen Durst haben, weckt natürlich Begehrlichkeiten.

    Ich würde wohl tagsüber sogar weniger trinken, damit ich auch durstig bin und nicht auffalle. Am Abend kann man ja in den eigenen vier Wänden das Verpasste nachtrinken.

    Du musst hier aufpassen wie schnell du trinkst und dann am besten auch eine weile nix bevor du aus dem Haus gehst.

    Abends muss du sonst alle tritt lang aufs Klo und wenn du nochmal schnell ein paar Schlücke nimmst bevor du aus dem Haus gehst, kann das dazu führen das du wieder schnell einen Busch oder ähnliches benötigst. Das kann in dem Fall auch zu Verwunderung beitragen.

    - Konsumverhalten

    Alles Unnötige würde gestrichen werden, damit man den Anteil der sinnvollen Investitionen erhöhen kann. Durch das Weglassen des „Genuss- und Luxusanteils“ bei den Lebensmitteln und einer Reduzierung auf das Notwendige könnte ich ca 80€ einsparen. Fast alle Erledigungen kann ich mit dem Fahrrad tätigen, wodurch ich die Benzinkosten ebenfalls weiter reduzieren kann. Hier sind evt auch noch mal 50€ drin. Der Stromverbrauch ist schon sehr niedrig.


    - Arbeits- und Erwebssituation

    Hmm das ist schon ein schwierigeres Thema. Ich bin in einem sehr spezialisierten Feld tätig. Auf diesem gibt es nicht viele Firmen. Evt kann ich mich mit anderen Nebentätigkeiten über Wasser halten bis es wieder besser wird. Reparaturen diverser Elektrogeräte und Fahrzeuge oder auch diverse Sachen auf dem Bau. Das Problem wird sein das es für die meisten Sachen keine Jobs geben wird.


    - Geldanlage

    Ein Großteil des Ersparten würde in Edelmetall umgewandelt und verteilt werden. Hauptsächlich aus dem Grund, das man mir da keinen Strick daraus drehen kann wenn es um so Sachen wie z.B. Arbeitslosengeld geht.


    - sonstige Vorbereitungen

    Ich würde ein paar Investitionen vorziehen, z.B. endlich mal die uralte Waschmaschine ersetzen. Verschleißmaterialien auffüllen bzw aufstocken. Für meine 2 Fortbewegungsmittel die ich hauptsächlich nutze weitere Ersatzteile auf Lager legen (Liegetrike + 125er). Auto und großes Motorrad werden abgemeldet.

    So, ich habe meiner Frau von meinem Geburtstagswunsch erzählt und sie meinte nur: "So wie in deinem Fluchtrucksack?" Ups, ja da war doch bereits etwas.

    So langsam fange ich an an mir zu zweifeln.

    Ging mir ähnlich so am WE. Umzugsbedingt ist einiges im Karton gelandet und bisher war die Zeit eher knapp mich darum zu kümmern.

    Beim Ausräumen hab ich dann einiges von meiner Wunschliste streichen können. Hatte echt vergessen was ich alles angeschafft hatte.. Hab dann gleich mal eine Inventur vorgenommen und alles aufgeschrieben, damit ich weiß was von welchem Hersteller schon vorhanden ist. :S

    Bei mir im Kaff hat sich in den letzten Jahren nicht viel geändert. Weder Positiv noch Negativ.

    Man kann zu jeder Tages und Nachtzeit unterwegs sein und es passiert nicht mehr wie vorher auch. Besondere Vorkehrungen hab ich nicht getroffen, macht da wo ich wohne auch keinen Sinn. Selbst an den großen Stadtfesten passiert nicht mehr und nicht weniger wie all die Jahre davor auch.


    In den größeren Städten in denen ich normalerweise bin, schau ich das ich den potentiell unsicheren Gegenden fern bleib. In aller Regel zieht mich da auch nichts hin, da es keinerlei Geschäfte dort gibt die mich interessieren.

    Zurzeit scheint Tornadosaison in Europa zu sein ... :(


    Vorgestern hat es Amsterdam getroffen. Zum Glück hat es "nur" jede Menge Wasser aufgewirbelt und keine größeren Schäden gegeben. Interessant auch das Verhalten der Umstehenden: lieber filmen, statt Schutz zu suchen. Ich sag nur "Darwin-Award".

    Das mit dem Filmen hast ja mittlerweile überall.

    Das mit dem Schutz suchen kommt sobald es mal richtig große Tornados wie in den USA gibt und nicht nur diese kleinen Spielzeuge.

    ich hab 2x 20L daheim, die regelmäßig getauscht werden. 20L reichen bei mir ~650km.


    Allerdings würde ich den Sprit nicht verfahren, wenn es sich um einen Streik handelt. Da ist ein Ende absehbar und in dem Fall weiß auch der Arbeitgeber das es kaum möglich sein wird aufzutauchen. Zumindest für mich der 32km einfach fahren darf.

    Mit den Öffis braucht man für diese Strecke ~2h.