Demonstrationsmodell Elektromotor

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Selbstbauemotor-003.JPG

Ein einfaches Demonstrationsmodell eines Elektromotores herzustellen ist viel einfacher als man denken mag.

Man benötigt:

  • 2 Büroklammern
  • 1 Flachbatterie (eine A Monozelle soll auch funktionieren)
  • 1 starken Magneten (der verwendete stammt aus einer billigen Schüttelleuchte)
  • ein paar Meter massiven Telefondraht
  • in diesem Fall 6 Streichholzschachteln
  • etwas Isolierband

Eine leere Papprolle (leere Isolierbandrolle) wird mit ca 15 Windungen Telefondraht umwickelt. (je mehr Windungen umso besser) Siehe Bild :). Die Enden werden abisoliert und umgebogen und mit Ösen versehen um das Herausrollen bei der Drehbewegung zu vermeiden.

Die Büroklammern werden aufgebogen und mit Isolierband an der Batterie befestigt. Um Abstand zu gewinnen, befestigt man noch die 6 Streichholzschachteln an der Batterie.

Und so funktioniert es genau

Bei der Drehbewegung wird die Spule nicht durchgängig mit Strom versorgt. Nur beim Kontakt mit den Büroklammern wird Strom auf die Spule gegeben, die ein Magnetfeld erzeugt. Dieses Magnetfeld wird vom Magnetfeld des Magneten angezogen. Nachdem die Spule keinen Strom mehr erhält, bricht das Magnetfeld zusammen. Durch die Trägheit der Spule wird eine Drehbewegung erzeugt. Bis die Spule wieder Strom bekommt und wieder ein Magnetfeld erzeugen kann, und wieder vom Magnetfeld des Magneten angezogen wird… usw., usw.

Nach diesem Prinzip funktionieren alle Elektromotoren. Da die Batterie extrem belastet wird (die Spule hat einen sehr geringen Widerstand), hält sie nur für 15 bis 20 Minuten und sie wird extrem heiß!

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Autor: André Pohle

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