Beiträge von Ben

    Was jedem mittlerweile klar sein sollte:


    Ein tagelanger, bundesweiter oder gar europaweiter Blackout hätte ziemlich sicher katastrophale Konsequenzen.


    Die Tragweite eines Blackouts ist enorm und ich denke nicht, dass den Entscheidungsträgern das klar ist.


    Wenn dem so wäre würde es nämlich ein eigenes "Blackout-Ministerium" geben, welches nichts anderes tut, als kritische Bereiche vor einem Blackout zu schützen.


    Dass das nicht passiert ist doch einigermaßen beunruhigend, um es diplomatisch auszudrücken.

    Ich würde nicht allzu viel auf die Notstromaggregate in Krankenhäusern und Co. geben. Ich hatte damit mal beruflich zu tun und was ich da gesehen habe war wirklich erschreckend.


    Die Aggregate werden durchwegs durch die Betreiber als notwendiges Übel angesehen und kaum regelmäßig gewartet. Und wenn wird die billigste Wartungsfirma für den Job genommen, die meist gar nicht auf den jeweiligen Hersteller ausgebildet sind.


    Da passierte es dann, dass eine "Wartung" in einem Krankenhaus in OÖ durchgeführt wurde und zwei Tage später fiel nach einem Stromausfall, 45 Minuten später auch das Aggregat aus. Zum Glück war 15 Minuten später das reguläre Netz wieder da, sonst hätte das unlustig geendet.


    Das Problem sind auch die nur für 30 Minuten pro Monat vorgeschriebenen Probeläufe. Das ist viel zu wenig, um zu testen ob das Aggregat auch für längere Zeit und unter Last funktioniert. Da fallen nämlich sehr viele binnen Stunden aus.


    Und was die vertraglich zugesicherten Treibstofflieferungen angeht: Die gibt es nur auf dem Papier. Bei einem wirklichen, tagelang andauernden Blackout muss das Heer aushelfen, sonst wird es schnell finster in den Krankenhäusern. Aber das wird es ohnehin, siehe obige Punkte.

    So, die Beutel sind eingetroffen.


    IMG_20210921_133851.jpg


    Sie sind auf einer Rolle aufgerollt und enthalten jeweils 1 Absorberpad.


    IMG_20210921_134230.jpg


    Die Beutel sind ca. 65x40 cm groß und "Querformat", das heißt die Öffnung mit dem Zugband ist jene mit den 65cm.


    IMG_20210921_134336.jpgIMG_20210921_134358.jpg


    Die Absorberpads sind ca. 20x15cm groß.


    IMG_20210921_134607.jpg

    IMG_20210921_134555.jpg


    Auf ein Porta Potti passt so ein Beutel gut drauf.


    IMG_20210921_134624.jpg


    Nach dem Geschäft soll man es laut Anleitung verknoten und im Restmüll entsorgen.


    IMG_20210921_135838.jpg


    Sowas selbst zu basteln, sollte keine große Herausforderung sein. Ich muss nur Müllsäcke in dieser Dimension finden. Und angeblich sind die Beutel "hautfreundlich", auch für Schleimhäute. Das ist wohl die größte Herausforderung.


    Absorberpads gibt's zur genüge online.


    Mal sehen wo ich dann preislich hinkomme.

    Was die Haushaltsgröße angeht habe ich kurz gegoogelt.


    In Deutschland ist die durchschnittliche Haushaltsgröße aktuell 1,99 Personen. https://m.bpb.de/nachschlagen/…evoelkerung-und-haushalte


    In Österreich ist die durchschnittliche Haushaltsgröße aktuell 2,20 Personen.

    https://www.statistik.at/web_d…20bei%202%2C20%20Personen.


    In der Schweiz ist die durchschnittliche Haushaltsgröße aktuell 2,21 Personen.

    https://de.statista.com/statis…einem%20neuen%20Tiefstand.


    EU-weit liegt der Durchschnitt bei 2,3 Personen pro Haushalt https://de.statista.com/statis…esse-in-eu-und-euro-zone/


    Ich denke also, dass ein Setup für 4 Personen gut gewählt ist und so die allermeisten Haushalte mit einem Bakvop versorgt sein würden. Der Einfachheit halber würde ich also gar keine anderen Größen anbieten.

    Was Weizenriegel angeht:


    Diese treffen nicht jedermanns Geschmack, sind aber hochkalorisch, lange haltbar und vielseitig einsetzbar. Mit Wasser oder Milch kann ich damit einen Brei anrühren, der auch kleinen Kindern verfüttert werden kann.


    Ich sehe es auch als Vorteil, dass im Bakvop solche Riegel drin sind und keine normalen Müsliriegel, EPAs oder ähnliches. So ist die Hemmschwelle größer den Notvorrat in "persönlichen Krisen" (Arbeitslosigkeit, Armut, etc.) zu verbrauchen.

    Die Problematik mit Mäuse und Ratten hast du ja auch bei normalen Vorräten. BP-ER Riegel sind ja auch nur in Karton und Aluverbundbeutel verpackt.


    Da muss man halt selbst für weitere Sicherheit sorgen. Entweder durch Sicherung des Kellers vor Nagetieren, oder deren Bekämpfung durch Fallen und Gift, oder durch Platzierung des Pakets in einem Metallschrank.


    Das Bakvop soll ja nur eine Basisausstattung sein. Was man daraus weitergehend macht, obliegt jedem selbst. Sehe ich sogar als Vorteil, dass es nicht so umfangreich ist, weil dann die Menschen sich selbst über die individuellen Gefahren Gedanken machen und weitere Vorbereitungen treffen.


    Vorgepackte Rucksäcke habe ich mir durch den Kopf gehen lassen, sehe hier aber keine Vorteile im Vergleich zum Karton. Denn die meiste Zeit wirst du die Notfallausrüstung zu Hause brauchen. Bei einer Evakuierung willst du vielleicht auch nicht alles aus dem Bakvop mitnehmen. Deshalb sehe ich die Kompaktrucksäcke als guten Kompromiss.

    Da fände ich es sinnvoller, wenn alles in Rucksäcken vorgepackt ist und es eben Rucksäcke für Erwachsene (16 Jahre und älter) und Rücksäcke für Kinder (10 bis 16 Jahre) geben würde.

    Das hätte natürlich auch was. Das Problem ist da aber die Lagerhaltung. Rechteckige Kartons kann man gut stapeln und lagern. Eingeschweißte Rucksäcke nicht.


    Und bei einer zentralen Ausgabe schmeißt sich den Karton sowieso jeder ins Auto oder packt gleich bei Bedarf den Inhalt in die beiliegenden Rucksäcke um. Mal sehen auf welches Volumen ich mit dem Inhalt komme.


    Ansonsten würde ich die Planung "für 4 Personen" nicht machen. Es gibt genug, die sind nicht zu viert. Die würde allein diese Angabe "für 4 Personen" abschrecken.

    Ja, vermutlich ist es sinnvoll wahlweise 2 oder 4 Personen-Bakvops zur Auswahl zu haben.


    Was mir fehlt ist ein 6er Wasser. Der ist lange haltbar, kostafastgarnichts,

    Das kann man ja ohnehin zu Hause haben. Wie eingangs erwähnt ist das Auffinden von Wasser im DACH-Raum nicht so das Problem. Verdursten wird bei uns niemand. Wichtig ist es die Möglichkeit zu haben aufgefundenes Wasser trinkbar zu machen und transportieren zu können.

    Nach einem Mal drüber schlafen bin ich wieder von der Idee Pelibox oder Alubox abgekommen. Hätte zwar seinen Charme, aber wenn man das Bakvop wirklich wartungsarm bzw. weitestgehend wartungsfrei konzipiert für 5 Jahre + ist auch eine Nachschau eher unnötig.


    Das heißt ich werde mein Testsetup in einen entsprechend großen Karton packen und mangels Alternative mit Wickelfolie umwickeln.


    Mal sehen auf welche Größe ich hier komme.

    Ist ein Für und Wider.


    Einerseits ist es günstiger im Karton, der Zugriff ist nicht so einfach möglich, weil in Folie eingeschweißt, das heißt man entnimmt nicht in Friedenszeiten einfach leichtfertig etwas.


    Andererseits ist eine Peli Box (oder ein anderer Hartschalenkoffer) stabiler, ich kann die Ausrüstung auch mal sichten, Batterien tauschen, Lampen testen, etc.

    An was für eine Qualität hast du bei der Ausrüstung gedacht? Preisgünstige Massenwahre oder robuste Mittelklasse?

    Eine Mischung aus beiden. Da wo es nötig erscheint (z. B. Wasserfilter) würde ich auf namhafte Hersteller achten.


    Bei einer Stirnlampe ist das relativ egal, finde ich. Da muss es keine 70 Euro Petzl sein, die 500 Lumen aus 2xAA rausholt.


    Da reicht eine einfache NoName Lampe um 10 Euro auch mit 100 Lumen. Die Einsatzdauer ist sowieso begrenzt und das gesamte Bakvop sollte nach seinem Einsatz erneuert werden.

    Ich lese hier und auch an anderer Stelle im Forum immer wieder die Empfehlung für Batterien.

    Was spricht denn gegen LSD-Akkus?

    Zwei Gründe: Verbreitung und Kosten.


    Ich setze beim Basiskrisenvorsorgepaket bewusst auf Batterien in einer üblichen Größe wie AA, weil sehr viele Geräte damit betrieben werden können und die meisten Haushalte diese zu Hause haben.

    Und wenn ich kein Einwegfeuerzeug habe, nehme ich eben den guten alten Feuerstahl, ein Wattepad und ein wenig Lippenpflegestift.

    Ich habe bewusst keinen Feuerstahl vorgesehen, weil der Otto Normalbürger nicht weiß wie er damit umgehen soll.

    Man muss halt auch wissen, wie man was macht.

    Dieses Set soll bewusst so ausgelegt sein, dass auch Menschen die noch nicht mal was von Camping oder Survival gehört haben, damit umgehen können.

    Das gleiche gilt für die üblichen Feuerzeuge, nimmst du dann ein Big, dann sind die Streichhölzer eher kompostiert, als das das Feuerzeug nicht mehr funktioniert ;-).

    Die Erfahrung habe ich nicht gemacht. Hab noch aus meiner Zeit als Raucher (also vor 2017 erworben) einige original BIC Feuerzeuge. Keines davon funktioniert mehr. Bei den meisten ist das Rädchen zerbröselt.