Beiträge von DocAlmi

    Es geht mit auch gar nicht um die Herstellung eines "Not" Messers. Einen Nagel plattkloppen oder aus einer Glasscheibe irgendwas zu basteln, womit man sich selbst verletzen kann ist nicht das Ziel des Experiments. Es geht mir mehr darum, mit wenigen Mitteln ein Messer nach meinen Vorstellungen zu entwerfen, anzufertigen und in einen brauchbaren Zustand (incl.) Messerscheide zu versetzen.

    Auf dem Weg dahin übt man sich in Handwerkstechniken, die durchaus hilfreich sind.


    Wenn ich sehe, was manche Menschen an Geld ausgeben für ein Messer, das dann den angestrebten Zweck kaum erfüllt. Da mach ich es mir lieber selbst!


    Und was ich bisher über das Schmieden, über Metalle, über Härtungsmethoden etc. gelernt habe, das ist mir sicher nützlich für den Fall der FällE:


    Messerschmieden ist eine Handwerkskunst, die vom Aussterben bedroht ist.

    Nagel kalt flachmachen und schärfen hat damit nicht viel zu tun.


    Was mich interessieren würde an dieser Stelle ist, was Ihr an Eurem Messer so schätzt.

    Und ob ihr das schon einmal probiert habt, eines selber zu machen bzw. was Eure Erfahrungen mit dem Versuch sind.


    Dass es keine eierlegende Wollmilchsau gibt und jeder andere Anforderungen an ein Messer hat, ist klar.


    Aber Eure Meinung ist nach wie vor hoch geschätzt.


    DocAlmi

    Ich kenn mich. It fermentiertet nicht seh4 gut aus. Meine dünnen Erkenntnisse würden aber meinen das erwärmen und kochen als Begriffe zu unterscheiden sind.
    Also schonendes erwärmen soll auch die Michsäurebakterien und soweiter am Leben erhalten.


    Falls ich da falsch liege bitte ich um Nachrichten.


    Gruß kcco

    Warum möchtest Du die Milchsäurebakterien am Leben erhalten, wenn Du Nahrung zu Dir nimmst? Ich verstehe den Ansatz nicht.

    Eingelegtes wird durch die spezielle Art der Haltbarmachung einfach über einen langen Zeitraum geniessbar gehalten.

    Wenn ich es dann zubereite (und verzehre) brauche ich die Helferlein nicht mehr.

    Die Nährstoffe des Gemüses möchte ich natürlich behalten, weswegen schonender Umgang notwendig sein wird. Allerdings möchte ich eventuell auch schmackhafte bestandteile wie Röstaromen, karamellisierte Proteine etc. haben, weswegen das Kochen immer einen Kompromiss darstellt.

    Zitat

    Warum das gewünscht ist, versteh ich gerad nicht.


    Gruss

    DocAlmi

    Vielen Dank für Eure Beiträge !


    Wie Ribe bin ich auch so eher der Outdoot-Typ.

    Pilzesammeln, Radfahren, Kayakpaddeln und Hunde ausführen halten sicher fit und es ist auch schön, draussen zu sein.


    Gar nicht so sehr aus eigenem Interesse habe ich mir vor dem Schreiben dieses Beitrags aber gedacht, was man tun kann, wenn man das Haus eben nicht (aus welchen Gründen auch immer) verlassen kann. Pilze suchen an der Kellerdecke und Kayak fahren in der Dusche fallen dann raus.


    Ich habe mehrfach gelesen, dass Hanteltraining mit Lang und Kurzhantel doch immer wieder erwähnt wird. Auch Training ohne Geräte (ich weiss, es gibt da jede Menge Literatur, ein paar Bücher darüber habe ich) wird immer wieder erwähnt.

    Spannend fand ich das Boxtraining mit dem geduldigen Bob oder das Erlernen eine Kampfsporttechnik mit Waffen des guten alten Okinawa Stils.


    Diese Aktivitäten meine ich.


    Ich möchte in diesem Beitrag ein wenig Aktivitäten sammeln, die man in den eigenen vier Wänden machen kann.

    Dabei geht es mir weniger um mich oder was ich tun könnte sondern eher als zusammenstellung für Leser, die sich mit dem Thema beschäftigen wollen.

    Also ganz konkret:

    Tariniert ihr mit Hanteln "einfach so drauf los" oder habt ihr einen bestimmten Plan, dem ihr folgt.


    Aktuell erstelle ich für mich einen Trainingsplan für 4 Wochen mit Lang und Kurzhanteln, die ich beim Durchstöbern meines Kellers gefunden habe.


    Mag wer solche Trainingspläne mit der Community teilen?


    Vielen Dank!


    DocAlmi

    Guten Tag Allerseits !


    Der Bewegungsraduis schränkt sich ja wieder etwas ein. Deswegen denke ich darüber nach, wie ich mich fithalte, rein körperlich.

    Selber bin ich sehr privilegiert, habe ein Haus, einen Garten und viel Platz um mich herum.

    Aber ich denke auch an Menschen, die nicht so viel Glück haben und etwa 50qm um sich herum haben, keinen Garten und vielleicht nicht die Möglichkeit, Parks etc. zu nutzen.


    Jetzt will ich aber fit bleiben und frage mich, wie ihr das so macht. Training in den eigenen vier Wänden.


    Und deswegen meine Frage an alle: Wie haltet ihr das so?

    Was sind Eure Erfahrungen?


    DocAlmi

    He TID, alter Haudegen !


    Soll ich Dir ein Corona Durchhaltepaket packen?

    Als ich vor ein paar Wochen in Quarantäne musste haben mir meine Freunde ein Paket mit einer Flasche Whisky, Grappa, Rot und Weisswein, Dosenravioli, Chips, Klopapier, Kippen und nen Playboy vor die Tür gestellt.

    Soll ich Dir auch was packen?


    Halt durch!

    DocA

    Tach Allerseits !


    Das da oben halte ich für eine etwas gewagte und sehr pauschale Aussage.


    In meinen Unterlagen zur Sicherheitsforschung des DAV finde ich dazu auf die schnelle:

    "Knoten reduzieren die Festigkeit deutlich; um wie viel, hängt vom Schlingenmaterial und vom verwendeten Knoten ab. Beispielsweise hält eine 7-mm-Polyamid-Reepschnur ohne Knoten im Einzelstrang „nur“ 12 kN, eine 5,5-mm-Dyneema-Reepschnur dagegen 20 kN. Mit einem gesteckten Sackstich hält die Polyamid-Schnur noch 7 kN, während die Dyneema-Schnur schon bei 6 kN versagt! (Mehr Info in DAV Panorama 4/2007 „Knotenfestigkeit“ und im Alpin-Lehrplan 5: Klettern. Sicherung und Ausrüstung)."


    Ich suche gerade Unfälle durch, die auf Knotenrisse zurückzufügen sein könnten, find da aber auf die Schnelle nichts.

    Es ist schon so, in der Regel werden Bergseile geknotet (Acht, Bandschlingenknoten Prusik etc.) Und die Seile sind so konzipiert, dass sie das aushalten, den dazu werden sie ja gemacht. Aber zu glauben, dass Bergseile immun sind gegen Bruchlastverminderung durch Knoten, drauftreten mit Steigeisen, durchbohren mit Eisgeräten, ist falsch. Das kann einen in einer gefährlichen Sicherheit wiegen. Trügerisch. Denn obwohl oben genannte Seilbehandlung nachweislich nicht zu einer sofortigen Gebrauchsunfähigkeit des Seiles führen, möchte ich dennoch nicht mein Leben an ein Seil hängen, auf dem schon 5 Leute mit Steigeisen rumgetrampelt sind.


    Eine Reduktion von 20kN auf 6 kN finde ich schon erheblich.


    Ein Fangstoss beim in´s Seil fallen hat bei spektakulären Stürzen durchaus 3-4kN. (jaja, keiner sichert sich bei sowas mit einer Reepschnur) aber nur zum verdeutlichen und für interessierte ein praxisrelevanter Test:


    für Interessierte klick hier


    so, ich muss jetzt raus, das Wetter ist einfach zu schön!


    Und nix für ungut, ich will keinem auf die Füsse treten ! Nur zum Nachdenken anregen, vor Allem wenn man keine Erfahrung hat und sich möglicherweise auf Aussagen verlässt, die hier stehen.


    Gruß


    DocAlmi

    Moin !


    Wir organisieren einen Verein, der private Spendengelder an Bedürftige verteilt, ohne dass hierzu etwas in den Medien steht. Die Spender möchten nicht genannt werden und nicht öffentlich auftreten, zumeist Privatpersonen. Die Spendenempfäger wollen auch nicht in der Zeitung stehen und der Verein wil keine mediale Aufmerksamkeit, da damit Bedürflichkeiten geweckt werden, denen auch der Verein nicht gerecht werden kann. Wir erfahren von Bedürftigen, indem wir an Jugendämter, Tafeln, Hausärzte, Familienhilfe, Beratungsstellen etc. herantreten und diese bitten, in den jeweiligen Kontakten unsere Kontaktdaten weiter zu geben. Die Betroffenen können sich dann an uns wenden.

    Ein Gremium aus dem Vereinsvorstand ( Gegründet wurde der Verein von allen Fraktionsvorsitzenden der Parteien im Stadtrat plus dem Leiter des DRK Ortsvereins sowie der Feuerwehr) entscheidet über die schnelle und unbürokratische Verteilung der Spenden. Wir konnten etwa 120.000 Euro verteilen, haben weiterhin etwa den gleichen Betrag in der Hinterhand.


    Da ich selbst nicht wesentlich Spenden kann, ich aber gut im organisieren bin, habe ich mich entschlossen, diesen Weg zu wählen, um zu helfen.

    Guten Tag zusammen!


    Meine Messerherstellungsbemühungen weiten sich aus:

    Was der Bub noch braucht ist folgendes:


    Eine Esse !


    Ich schwanke, zwischen Propangasesse und Kohlefeldschmiede hin und her.


    Hat irgendwer Erfahrungen, eventuell sogar Bauanleitungen für eine kleine Esse?


    Ach ja, auf youtube gibt es eine Menge, das weiss ich, aber da wird so viel Unsinn gebastelt und als nonplusultra verkauft. Ich suche deswegen jemanden, der "Eigene Erfahrung" hat, der eventuell schon mal sowas nachgebaut hat und der mir sagen kann, wo er die info´s her hat.


    Falls jemand sowas rumfliegen hat, und mir das für kleineres Geld überlassen könnte, könnte man in´s Geschäft kommen.


    Primärziel ist jedoch, das Ding selber zusammenzuschustern, Schweissgerät etc. ist vorhanden und kann auch benutzt werden.


    Vielleicht weiss der Schwarm ja mehr!

    Ich hab jetzt einen kleinen aus einem Bahngleis gemacht, fürs erste taugt das, aber ich suche immernoch einen im Bereicht 50-80 Kilo, also falls jemand jemanden kennt, der eventuell...Ihr wisst schon


    Liebe Grüße

    DocAlmi

    Klar, alles Richtig...ich schmeiss in aller Regel nix weg, ausser es ist verdorben.

    Das Rotationsprinzip ist am besten, es setzt aber vorraus, das der eingelagerte Kram auch in die tägliche Essensroutine eingebaut wird, weswegen ich mich bei meiner Bevorratung darauf beschränke, Dinge anzuschaffen, die auch im normalen Betrieb gegessen werden. Dosenravioli gehören nicht so wirklich dazu, ausser am Schiff, da hab ich drei vier Dosen Notravioli, denn die kann ich auch kalt essen, wenns mal stürmt und wackelt und keine Zeit oder Gelegenheit ist, den Topf warmzumachen.

    Aber da bin ich auch alleine und ich bin tatsächlich nicht wählerisch, was mein Futter angeht.

    Jaja, Tabasco! Ich erinnere mich and EPA Bauerntopf, das war eigentlich nur mit Unmengen Tabasco geniessbar. Galt als Westwallessen (uneinnehmbar...).

    Hi !


    Das ist eine schwierige Frage...

    Es kommt ja darauf an, was Du willst, was eine Lampe für Dich können muss.


    Ich schau mir mal Dein Modell an:

    Leuchtkraft, Modi und Energiebetrachtung:


    Reichweite: 294 Meter bei maximaler Leuchtkraft

    Turbo (1800 Lumen) für ca. 30 Minuten*
    High (760 Lumen) für ca. 1 Stunden 45 Minuten
    Mid (260 Lumen) für ca. 4 Stunden 45 Minuten
    Low (55 Lumen) für ca. 21 Stunden
    Lower (1 Lumen) für ca. 330 Stunden
    Strobe
    SOS
    Beacon
    *theoretischer Wert, da die ATR Temperaturregelung der Lampe die Leistung nach einigen Minuten runterregelt um die LED zu schützen.

    Betrieben wird die Lampe mit Nitecore 18650HP Akku, per USB aufzuladen, Ladedauer unter Umständen erheblich.

    Preis: Was ich auf die schnelle gefunden habe um die 140 Euro.


    Jetzt frag ich mich, was kann ich damit.

    Ich muss regelmässig, am besten zu Hause, laden.

    Das macht es unpraktisch für einen mehrtägigen Aufenthalt im Wald. Und ich kann nicht nur erschwert auf andere Energiequellen (z.B. Batterien) umsteigen.


    Dann frag ich mich, was passiert wenn ich die anmache.

    1.) Ich sehe ziemlich gut, solange sie an ist. Meine Dunkelheitadaptation ist aber dahin, wenn ich sie ausmache, ich brache dann etwa 20-30 Minuten, bis ich wieder meine maximale Sehkraft bei Dunkelheit habe, wenn ich sie auslasse.

    2.) Ich werde gesehen bzw. meine Position wird sichtbar. Laut BSH ist bei Positionslichtern auf Schiffen eine Tragweite von 2 nautischen Meilen vorgeschrieben. Diese Tragweite hängt natürlich von Umgebung (Nebel/regen etc.) ab, aber deine Lampe ist in Lichtleistung jenseits und darüber hinaus. Du musst davon ausgehen, dass Deine Lampe auf voller Power etwa 5 oder mehr Kilometer gesehen wird.

    Das kann gut sein, wenn du in den Bergen auf Dich aufmerksam machen willst, das kann aber mies sein, wenn Du mal nicht gesehen werden willst.

    3.) Clip hin oder her, ich brauche dafür 50% der mir zur Verfügung stehenden Hände.


    Deswegen habich vorher gesagt, das für meine Zwecke so ein Teil ein echter shit-magnet ist, denn ich verrate sofort meine Position.

    Ich bevorzuge nur dann Kontakt zu haben, wenn ich es will. Also: Ich will sehen und möglichst nicht gesehen werden.

    Da bieten sich Restlichtverstärker an oder Infrarotsichtgeräte/Wärmebildkameras.


    In Ermagelung solcher aufwändiger Geräte bleibt nur eine Lampe.


    Zwischeneinschub:

    Lage: Ich bin mit noch einem auf etwa 1800m unterwegs, die Hütte, in der ich übernachten wollte ist vernagelt/abgebrannt. Ich bin eh zu spät dran, weil mich ein Wetterumschwung überrascht hat. Es wird dunkel, es ist nebelig und die Stimmung neigt sich dem Tiefpunkt, weil kein Futter mehr in der Tasche und es fängt irgendwas zwischen Hagel und Schnee zu fallen an. Bah.

    Blick auf Karte im Restsonnenlicht zeigt einen Abstieg in die nächste Ortschaft, Zeitbedarf etwa 4h, viele Abzweigungen...

    Also, ab dafür und Absteigen.

    Aus geschätzen 4h werden 6, ich muss zwischenzeitlich etwa 20 mal auf eine Karte schaun, der Weg ist rutschig und holprig und mein Kumpel hat seine Lampe gestern geschrottet. Super...

    Lösung:

    Ich brauche eine Kopflampe weil ich meine Hände brauche. Diese soll mindestens 6h leuchten. Sie soll batteriebetrieben sein, denn ich hab nen dreifachen Satz Batterien dabei, weil ich noch andere Geräte damit betreibe. Sie muss ausreichend Licht machen, damit ich hinter meinem Kumpel gehend für ihn und für mich den Weg ausleuchten kann. Ich möchte sie gerne auf Rotlicht umschalten können, damit ich beim Karte lese mir meine Augen nicht gar so sehr verblende.

    Ich habe so eine Lampe, eine kleine Petzel 30 Euro Lampe mit rotlicht, die habe ich mir etwas umgebaut für bergsteigerische Zwecke, das Batteriefach trage ich am Körper, damit bei Eiseskälte auch noch Licht kommt. Mir sind schon Batterien "eingefroren". Überm Helm getragen bei -30°.


    fazit:

    Mit Deiner Lampe wäre ich deutlich schlechter dran.



    Dennoch: Es hängt ja von der Situation ab.


    Also ich finde, Deine Frage sehr schwer zu beantworten.

    Meine eierlegende Wollmilchsau für den FeldWaldundWieseneinsatz unter Vermeidung von Fremdkontakten (ich möchte für das menschliche Auge unsichtbar bleiben) ist eine mittlerweile nicht mehr kaufbare Stirnlampe von Petzl, mit Rotlicht. Das feine daran ist, dass ich das Rotlich separat einschalten kann, ohne vorher alle weissstufen incl. blinklicht durchschalten muss. Als Ersatz habe ich eine noname china nachbauwasweissich für 10 Euro, die das auch kann und die eigentlich ganz zuverlässig ist.

    Ahhh, ja klar.

    Gewürze sind in überaus ausreichender Menge immer vorhanden. Ich bin in einem anderen Leben Koch gewesen, hab ich Sternerestaurants gekocht und im Moment grad etwas auf einem Indien-Trip, was das essen angeht. Ich bin zuhause der Koch, ich mach das schon seit jahren.... War erst vor ein paar Wochen in meinem Asien Importeur und habe den eigentlich leergekauft. Da ist genug da, ich hab das nur nicht erwähnt.


    Aber um dabei zu bleiben, der Thread is ja nicht nur für mich...


    Wenn ich an vorzusorgende Gewürze denke fällt mir ein:


    Salz

    Pfeffer

    Chili

    französische/italienische Küchenkräutermixe mit Thymian und Oregano

    Currymischungen

    Zimt

    Piment

    Majoran

    Vanille

    Vielleicht noch gefriergetrockneten Knoblauch und Zitronenzesten.


    Also ich würde sehr intensiv schmeckende Sachen bevorzugen, die auch schon in kleinen Dosen essen aufpeppen können.

    Danke vorerst schon mal für die schnelle Rückmeldung!


    Vielfalt...da hast Du schon recht. Im keller stehen immer so drei vier kilo Kartoffeln rum, ich leb auf dem Land, keine 200m von hier ist ein Kartoffelbauer, der würde seine letzte Kartoffel mit mir teilen. Wir haben miteinander gesprochen, er würde mir im Notfall auch nen Sack auf mein GS schmeissen, was aber bei sehr strenger Quarantäne (er müsste dann ja auch zu Hause bleiben) aber vermutlich nicht machbar ist.

    Kaffee... na ja, die Vorräte reichen etwa 2 Wochen bei unserem normalen Konsum (etwa 2 kannen am Tag). Das würde sehr eingeschränkt werden, wir haben eine Tochter, deren Hobby es zu sein scheint, möglichst viele Sorten Tee zu horten. Damit kämen wir sicher durch...

    Echtes Gemüse und frischobst ist auf Dauer sicher ein Problem. Der Handvorrat an Äpfeln ist momentan etwa 2 Kilo. Dazu habe ich eingeweckte Bohnen, so 20 Gläser aus letztem Jahr, sind aber eher ein Lagerplatzhalter. Ein paar Obstgläser mit Kirschen und Pflaumen stehen da rum, aber Du hast recht, ein paar Obstdosen sind sicher, auch was die Moral angeht, nicht verkehrt. Backpulver hab ich sicher ausreichend in der Küche.

    Hygieneartikel sind bedacht und ausreichend für etwa 2-3 Monate.

    Trinkflüssigkeit wäre im Notfall über Brunnen zumindest nicht dramatisch.

    Die Vorratskammer ist recht gut gefüllt, also Putzmittel etc. sehr ausreichend. Und unendlich viel Kleinkram, was weiss ich, Currypasten, konserven etc. Maisdosen, Mandarinen, Pfirsicher, was halt so ungezählt rumsteht, also da ist schon Varianz drin und sicher auch das ein oder andere nützliche.


    Das ist in der Tat eine Idee, die sich aus Mangel an Bezugsquelle in Kombination mit persönlicher Faulheit bsiher nicht verwirklicht hat. Backstars hat derzeit keine Lieferkapazität, alles vergriffen. Auf der Seite mit dem vakuumierten Eipulver wird mir gleich eine Maske angeboten...sehr freundlich...


    Henning


    Nein, Panik sieht bei mir anders aus.

    Ja Erfahrung besteht durchaus, bin gelernter Koch, bin ab und zu zwei Monate auf dem eigenen Schiff unterwegs, alleine und muss mich aus den Backskisten ernähren, da wird es ab und zu mal eng. Das kriegen wir hin, ausserdem ist die Familie wenig anspruchsvoll (sehen wir mal davon ab, dass meine Tochter mich gebeten hat, doch vier fünf Säcke tiefgekühlte Himbeeren mitzubringen, was ich selbstredend erledigt habe. Das Wohl der Enfantin liegt mir doch sehr am Herzen). Sie ist nicht ganz konsequente Vegetarierin, hätte aber kein Problem, sich in Krisenzeiten von dem zu ernähren, "was so da ist".

    Und das mit dem Konservenobst, jo, das kommt auf die Liste! Danke für den Hinweis.


    Was tun wenn der Kram abläuft. Ich bin mal ehrlich. Ich hab keine Last damit, ne Palette abgelaufener Ravioli einfach wegzuschmeissen. Geöffnet und ausgeleert, ich sammel schliesslich Dosen...(so wie ich mich kenne wär mir das wurscht, solange die Dose nicht aufgebläht explodiert würd ich die essen, aber ob die heilige Enfantin und die Frau Oberstabsfeldwebel das vorgesetzt bekäme...) Der finanzielle verlust aus 4 Wochen niht arbeiten gehen wäre so erheblich, dass die Palette dann auch nicht mehr ins Gewicht fällt.


    Vielen Dank einmal, ich bin mal gespannt, was da noch kommt.


    DocAlmi

    Ich bin da sehr bei TID...


    Ich habe seit 10 Jahren in meinem Rucksack, manchmal auch in der Hosentasche mein Laguiole. Nicht einhändig öffenbar, formschön und von meiner Liebsten geschenkt. Spriht da was dagegen? Durch Waffenverbotszonen komme ich in der Regel nicht, mein Rucksack ist eh mit einem Zahlenschloss miesester Art gesichert.

    laguiole001.jpg

    Unabhängig von Corona habe ich immer eine MH 23 in der Jackentasche dabei.

    Hat sich bereits des öfteren als sehr hilfreich erwiesen.

    Macht Licht hell wie ein FLAK Scheinwerfer ...

    Hi Vollzeitvater!

    Über die Sinnhaftigkeit eines Taschenflakscheinwerfers müssten wir an anderer Stelle weiterdiskutieren. (Was ich sehr gerne mache, mach doch nen thread auf, ichhab da viel Meinung und Erfahrung zu, andere sicher auch. Aus meiner Sicht des "Survivals" ist sowas eher ein echtes "ich-hals-mir-richtige-Probleme- auf-den-Hals-Tool").

    Aber Fakt ist, dass ich Licht nicht essen kann und für meine derzeitige Überlegung ist die Ausleuchtung meiner Umgebung eher untergeordnet. Aber Danke für den Hinweis, ich hab mir die Eigenschaften der Lampe gerade angesehen. Allemal interessant!

    Ach Papa Hotel,


    watt soll ich dazu sagen. Ich fordere die Impfpflicht gegen Dummheit...


    Prepper werden im allgemeinen für Idioten gehalten. Ich bin in einigen amerikanischen Foren unterwegs, auch in FB und ehrlich gesagt, was mir da so an post entgegenkommt, ist intellektuell schwierig (so etwa "ist diese machete geeignet gegen zombies" oder die Fragestellung ob eher 80.000 oder 120.000 Schuss Munition angemessen sind.)

    Wenn Du dies als Grundlage für Einschätzungen auf die Prepper-Szene insgesamt nimmst, kann ich solche oberflächlichen Artikel sogar verstehen. Spinner schreiben viel, vernünftige eher weniger.

    Dazu kommt, dass sich reisserische Artikel so klasse verkaufen. An gründlicher Recherche, unaufgeregter Diskussion, Fakten und Toleranz gegenüber Menschen, die eben ein anderes Prinzip leben, besteht eigentlich kein Interesse. Das Dummvolk will gefüttert werden mit vorgekauten Meinungen, einfachen Betrachtungen und kurzfristiger Lösung.

    Ich kann das aus professioneller Sicht sogar ein wenig verstehen:

    Die Welt ist unendlich kompliziert, die Zusammenhänge nicht mehr einfach nachzuvollziehen und der Wunsch nach einfachen, sauberen, schnellen, Lösungen ist immens.


    Den von Dir zitierten Artikel habe ich jetzt nicht gelesen, aber so wie das in Auszügen hier steht...da denke ich: vermutlich ein nicht sonderlich gut informierter Journalist, der nicht einen journalistischen Artikel schreibt, sondern seine Meinung zu diesem Thema herausposaunt. Und die Meinung scheint mir nicht wesentlich differenziert.

    Für mich ein weiteres Beispiel, wie sehr sich Glosse, Kommentar und persönliche Meinung mit journalistisch ausgewogener, gegenrecherchierter und fundierter Information bis zur Unkenntlichkeit vermischen. Eine traurige, aber immer wieder zu beobachtende Entwicklung!



    Ich schieb dir ne Tasse Tee zur Beruhigung rüber...


    Dein DocAlmi

    Hallo ihr Lieben !


    Viele wisen es, der DocAlmi ist in diesem Forum überwiegend aus Überlegungen zu klassischem Survival und aus einer gewissen Vorliebe an selbstversorgender Lebensweise.

    Mit "preppen" im eigentlichen Sinn hat das zwar einige Berührungspunkte, aber ich bin kein Freund von Szenarien, die den kompletten Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung als mittel oder längerfristigem Zustand annehmen.

    Es beschäftigt mich aber, aus aktuellem Anlass die Frage, wie ich mich verhalte, wenn um mich herum zunehmend Corona-Fälle auftreten werden und ich mich irgendwann damit anstecke.

    Beides halte ich für mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zutreffend, es ist eine Frage der Zeit.

    Ich gehe davon aus, dass die Versorgung mit Elektrizität und Wasser aufrecht erhalten bleibt, ich aber unter Quaratänebedingungen leben muss. Ich gehe davon aus, dass ich eine gewisse Zeit das Haus mit meiner Familie (Ehefrau und 17jährige Tochter) nicht verlassen möchte oder dies gar nicht darf.

    Ich rechne weiterhin mit einen Zeitraum von 14-30 Tagen, befürchte aber, das sowas länger werden kann.

    Aus diesem Grunde habe ich, zusätzlich zu meinen normalen Vorräten, die sehr komfortabel etwa 14 Tage überbrücken können, einmal eine kleine Bestandsaufnahme gemacht und die Vorräte "ein wenig" aufgestockt.

    Was ich besorgt habe war letzten Endes das, was mir meine Oma aus Erzählungen und der Erfahrung zweier großer Kriege beigebracht hat.

    Ich möchte euch diese Liste einmal nennen und Bitte um eine kleine Anmerkung Eurerseits, da ich denke, dass diejenigen, die sich schon länger mit Krisenvorsorge beschäftigen, einen besseren Blick als ich haben.


    Also, was habe ich gekauft, (in Klammern was ich noch so dahatte):


    - 5 Liter Pflanzenöl (3l Öl)

    - 2x250ml Essig Essenz

    - 10 l H-Vollmilch je 1l

    - 1kg H Sahne in Portionen

    -1kg Kondensmilch in Portionen

    - 400g Speisesalz (200g)

    -4 kg Zucker (2Kg)

    - 10kg Mehl (4Kg)

    - 5 Kg Reis (2Kg)

    - 2 kg Hartweizengriess

    - 3kg Haferflocken

    - (1Kg Kichererbsen)

    -(2Kg Schälerbsen)

    - (4 Kg Fleischkonserven, die goldenen)

    -4x500g Würstchen Konserven

    - 5 kg Tomaten in der Dose (3kg)

    - 24 Würfel Hefe zum Einfrieren und zum weiterkultivieren, (10 Pack Trockenhefe)

    -2 Tuben Senf

    - 1 kg Gemüsebrühe

    - 500g Honig (3 kg Honig von befreundetem Imker, hab ich erst nach dem Kauf entdeckt.)


    Was ich sonst an Vorräten im Hause habe:

    - Marmeladen für ein Jahrzehnt (gefühlt)

    - Gewürze, Sojasaucen, die ein oder andere Leberwurstkonserve

    - Einen Tiefkühlschrank mit mehreren kg Gemüse, etwa 2 Rehe in Portionen

    - Obst und Gemüse für eine Woche frisch (Äpfel, Kohl, Zwiebeln)

    - Wein ein ganzer Keller voll (habe bei 200 Flaschen aufgehört zu zählen), und Hochprozentiges gemischt, etwa 50 Flaschen (Ich bekommen so Zeugs viel geschenkt, ich trinke fast nie was, mein Alkoholkonsum beläuft sich auf etwa 8 Flaschen Wein im Jahr.)


    Medikamente des täglichen Bedarfs (brauch nur sehr wenig, reicht etwa 3 Monate und da ist noch die Schwester mit einer ganzen Apotheke...)


    Klopapier und Hygieneartikel reichen etwa für 2 Monate, Seife können wir uns mit totschmeissen, ebenso Händedesinfektion und Flächendesinfektion.



    So, der ein oder andere wird schmunzeln.

    Vielleicht könnt ihr mir schreiben, was ihr dazu denkt, was fehlt, was ich nicht bedacht habe.


    Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass Elektrizität und Wasser erhalten bleiben, zur Not hab ich ne Handpumpe für Grundwasser im Garten und Holz und Feuerstelle vorhanden...


    Ich danke Euch für die hoffentlich zahlreichen Kommentare!


    Euer DocAlmi

    Moin zusammen!

    Was mich generell bei solchen Diskussionen stört, ist die ewige Laienjuristerei.

    Ich verfolge den Thread hier aus persönlichem und allgemeinem Interesse, ich will wissen, wie es geht, wie man eventuell eine solche Anlage baut, was man dabei technisch zu beachten hat.

    Ich will aber nicht wissen, wer wie zu Verboten/Geboten/Vorschriften generell steht oder warum dies oder das doof ist und wie gut Alles früher war und wie es jeder Einzelne im besonderen Fall der Hausbrennanlage denn nu gerade so hält.


    Abgesehen davon, würde ich selbst in diesem Forum sehr vorsichtig mit solchen Äusserungen sein.


    Mich interessiert nur die Technik, weil ich ja, wie wir Alle wissen, auf meiner Lieblingsinsel irgendwo in der Südsee, gerne irgendwann mal Bananenschnaps brennen würde. Weitab vom deutschen oder europäischen Rechtssystem.


    Wenn ich merke, dass sich irgendwer um Kopf und Kragen redet, dann schicke ich dem eine PN oder mache, um andere Mitleser vor Schaden zu bewahren, einen Hinweis, dass ich empfehle, sich über die Gesetzeslage kundig zu machen. Datt reicht doch?


    Aber hier finde ich seit einer Weile nix brauchbares hinsichtlich Vorratshaltung und Ernährung, sondern nur ablenkendes Beiwerk.


    Verzeiht mir die Kritik, es gilt ja nicht nur in diesem thread und ich meine auch keinen jetzt im Besonderen.


    Fällt mir nur so auf, ich seh, dass wer was schreibt, klicke voller Erwartung da rein, erwarte Bauanleitungen, Skizzen, Hinweise auf Bedienungsfehler und eventuell die ein oder andere Bezugsquelle... aber nein, zu früh gefreut...



    Heute mal ein wenig weniger frusttolerante Grüße

    DocAlmi

    Professioneller Input dauert. Ich bin kein Pharmazeut, hab sowas aber in meiner Familie.

    Was ich seinerzeit erfragen konnte, war grob folgendes:

    Es ist nicht nur von Belang, ob noch soundsoviel vom Wirkstoff enthalten ist sondern auch, ob sich mittlerweile Stoffe gebildet haben, die potentiell gesundheitsschädlich sind.

    Im Sinne des Fragestellers: Also nutzt dir eine Laboranalyse nur bedingt, wenn sie dir nur nachweist, ob und wieviel des Wirkstoffes noch vorhanden sind. Du müsstest auch wissen, was sich noch alles in der Medikamentenzubereitung gebildet hat und dann müsste man noch herausfinden, inwieweit das der gesundheit abträglich ist. Ich denke, ein Fass ohne Boden, wenn Du mich fragst. Denn diese Untersuchungen werden bis zum Exzess in den Labors der pharmakologischen Hersteller betrieben und ich bin mir nicht ganz sicher, inwieweit die bereit sind, diese Ergebnisse mit dir zu teilen.


    Wenn Du mich fragst, dann wird das nix...aber ich werde mal die Tage nachfragen, was meine Experten so dazu sagen...

    Gruss

    DocAlmi