Beiträge von tomduly

    Engpass bei Obst und Gemüse: na hoffentlich nicht


    Wirtschaft, Handel & Finanzen: Fruchthandel warnt vor Versorgungsengpass bei Obst und Gemüse (handelsblatt.com)

    Erinnert ein wenig an die Spargelernte-Panik im Frühsommer...

    Der nun befürchtete Versorgungsengpass wird lediglich auf die Corona-Testproblematik beim Grenzübertritt Spanien - Frankreich festgemacht. Weil die Fahrer ohne negativen Test nicht einreisen dürften. Na und? Ich will das Gemüse und nicht die Fahrer. Dann sollen sie im Zollhof bitteschön ihren Sattelauflieger abkoppeln und von einem anderen Fahrer abholen lassen. Dann kann der "spanische" Fahrer im Pendelverkehr das Gemüse an die Grenze schaffen und dort holt es ein "Franzose" ab. Das sollten Speditionen hinbekommen. Flexibilität ist das Gebot der Stunde, nicht das Lamentieren, weil man sein bisheriges Geschäftsmodell nicht weiter 100% unverändert anwenden kann. Oder man packt die Auflieger auf die Bahn und fährt das Zeug ohne LKW-Fahrer über die Grenze. Solche Techniken soll es schon seit ein paar Jahrzehnten geben...

    Die Langzeitkosten sind der Killer, gerade in Verbindung mit einer Wirtschaft wo ganze Sektoren schlagartig wegbrechen und nicht wiederkommen werden und dann noch die Folgekosten für Langzeitschäden bei einigen Krankheitsverläufen und dauerhaft höhere Kosten im Gesundheitswesen etc.

    Ist das so? Welche Sektoren brechen wegen Corona schlagartig weg und kommen nicht wieder? Gastronomie und Kultur? Massentourismus? Der stationäre Einzelhandel? Ich sehe das nicht so. Aufgrund der Lockdowns geht es speziell diesen Bereichen momentan katastrophal schlecht, keine Frage, aber das ging es den Stummfilm-Stars nach Einführung des Tonfilms auch. Will sagen, dass die Menschen wegen Corona nicht aufhören, gastronomische Angebote wahrzunehmen oder sich bei kulturellen Angeboten entspannen und amüsieren oder Dinge einzukaufen. Zwar ändern sich diese Bereich gerade dramatisch, sie verschwinden aber nicht. Bzw. werden die untergegangenen Anbieter durch andere mit anderen und angepassten Geschäftsmodellen ersetzt.

    Die Pandemie wirkt wie ein Katalysator und beschleunigt Änderungsprozesse wie ein Hyperraumantrieb.


    Vor der Pandemie erlebte ich in unserem ländlichen Raum ein Sterben der gehobenen Landgasthöfe und Ausflugslokale in weitem Umkreis. Mit den Lockdowns befürchtete ich das schlimmste, dass uns die wenigen noch verbliebenen Restaurants auch noch verschwinden. Aber was passiert: ich kann mittlerweile aus einem Angebot von fünf Lieferdiensten von Gaststätten verschiedener Couleur wählen (vorher gab es einen Pizzaservice, der unseren Ort angefahren hat) und ich habe im Umkreis von 5 Kilometern sechs Möglichkeiten bei guten bzw. "gutbürgerlichen" Restaurants, Essen auf Bestellung abzuholen. Natürlich ist ein Lockdown gepaart mit zunehmendem Homeoffice tödlich für eine auf Pump finanzierte hippe Tagesbar im Frankfurter Bankenviertel. Aber so what.


    Mit einem "Pubertier" im Haushalt kann ich die Veränderung des kulturellen Angebots live miterleben. Radio und Fernsehen sind für einen 12jährigen heute uninteressant geworden, stattdessen läuft Youtube als TV-/Radio-Ersatz. Die Stars dieser Generation heißen AviveHD, Standart Skill, MontanaBlack, CapitalBra, Arazhul - und man höre und staune: Joko & Klaas. Linearfernsehen fristet nur noch ein Nischendasein, Serien schaut man gezielt auf Netflix oder Disneyplus (The Mandalorian...) und Kinofilme über Amazon prime. Natürlich kann man die Konzert- und Festivalveranstalter bedauern (was wäre ich gerne dieses Jahr endlich wieder in Wacken), aber wenn man ehrlich ist, dann sind auch Konzerte in den letzten Jahren immer mehr zur Bühne für eine gute Streaming-Performance geworden, die Showtechnik auf die Aufnahme optimiert, nicht auf das Live-Publikum. In der Kulturbranche werden nach wie vor Milliardenumsätze gemacht, nur nicht in den Clubs und Konzertarenen.


    Ich habe im Dezember selbst einen nahestehenden betagten Angehörigen an die Pandemie verloren, das ist brutal, das ist hart. 88% der Corona-Toten in D sind über 70 Jahre alt. Die Pandemie verjüngt unsere Gesellschaft, ob wir das nun makaber finden oder nicht, sie tut es. Für gewinnorientierte Seniorenresidenzen ein Desaster, wenn die Pflegegrad-3-Klienten vorzeitig versterben. Deren im Arbeitsleben gezahlten Renteneinzahlungen müssen nicht mehr ausgezahlt werden, ebenso die Pflegeleistungen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft teilte im Dezember mit, 2/3 der Kliniken geraten in Schieflage, weil wg. Corona viele der planbaren Eingriffe nicht durchgeführt (und damit nicht als gewinnbringende Einnahmen abgerechnet) werden könnten.

    Haben das die Volkswirte in ihren Trilliarden-Kosten-Abschätzungen eingepreist? Oder gehen sie einfach nur vom Status Quo vor Corona aus und extrapolieren die gesellschaftlichen Kosten einfach nur weiter und addieren ganz viel "Corona-Aufpreis" drauf?


    Mogeln sie vielleicht nicht auch andere Systemkosten elegant mit rein, wie den Strukturwandel in der Mobilitätsindustrie, dem Energiesektor? Diese Branchen unterliegen zyklisch technologie- und nachfragebedingt Änderungen, wie es anderen Industrien auch ging. Manche passten sich an, manche verschwanden (z.B. die deutsche Unterhaltungselektronikindustrie, die europäischen Mikroelektronikhersteller usw.). Unterm Strich hat uns das aber nicht ärmer gemacht. Menschen sind flexibel und anpassungsfähig. Wer früher bei Thomson in Esslingen Bildröhren für Farbfernseher gefertigt hat, baut heute (noch) Dieselmotoren in Untertürkheim und schraubt morgen vielleicht Batterieblöcke bei Dräxlmaier in Sachsenheim zusammen (was die dort tatsächlich jetzt schon machen).


    Preisen die Trillionen-Propheten keck die Klimakosten ein (Stichwort Küstenschutz/Meeresspiegelanstieg)? Kalkulieren Sie die globale Machtverschiebung nach Asien auch nur ansatzweise ein?


    Die Pandemie wird vor allem tradierte liebgewonnene Lebensweisen "alter Gesellschaften" verändern, sie wird gleichzeitig eine Chance für bisher als "Schwellenländer" belächelte Regionen der Welt sein, während die "white old men" sich verzweifelt an ihren Pfründe festklammern.


    Natürlich kann man gigantische Schäden berechnen, wenn z.B. wie in Manhattan, die erzielbaren Mieten für Büroflächen um 50% einbrechen (Homeoffice...) oder wenn durch den ausbleibenden Flugtourismus Blingbling-Destinationen wie Dubai plötzlich ein Einnahmeproblem haben. Oder wenn reichtumsverwöhnte Saudis mangels Nachfrage nach Öl Kredite aufnehmen müssen, um ihren Staatshaushalt zu stemmen. Aber sind das finanzielle Schäden, die uns als Spezies Mensch auf dem Planeten Erde wirklich weh tun? Mir scheint manchmal, die prognostizierten finanziellen Schäden durch Corona entstehen hauptsächlich im Bereich des "big money".


    Die allermeisten Untergangsprophezeihungen von Finanz-Analysten haben sich im Nachhineinen in der Realität als nicht belastbar erwiesen. Nicht alles

    was man mit einer Zahl bepreisen kann, hat in der Realität auch derartige Auswirkungen, wie es die Summe glauben lassen will. Aber es ist gut für Klicks und Buchverkäufe.


    Grüsse

    Tom

    jau, und als Opi hänge ich dann den ganzen Tag am Fenster, starre auf die Straße und weiss genau wann wer was macht.

    Das wäre mir zu mühsam. Das kann heute ein Einplatinen-Rechner für 59 Dollar mit ner Gesichtserkennungssoftware und zwar mit wesentlich mehr Ausdauer. Und wenn man will schreibt man sich ein Skript, das einem die Top 100 der regelmäßig vorbeikommenden Leute auflistet oder man lässt sich anpingen, wenn auffällige Dinge passieren...

    jo, wie lange gibts diese dann wenn das Jeder macht.

    Die, die ohnehin schon mit Holz oder Hackschnitzel heizen, haben in der Regel ja ihren Jahres- oder Mehrjahresvorrat. Es wären dann noch die Leute, die halt aus "Gemütlichkeitsgründen" einen Kaminofen haben und symbolisch ein halbes Ster Holz hinterm Haus sitzen haben. Die sind aber meistens auf Brennholzlieferanten angewiesen, weil sie selber nicht über Säge, Spalter, Anhänger, Traktor etc. verfügen. Oder sie klauen es sich bei anderen. Das problem wird es dann sicher geben und man muss seine Brennholzvorräte sichern, das passiert jetzt schon alle paar Jahre, wenn Öl und Gas besonders teuer sind. Aber Holz dürfte es in CH/A/D bis auf weiteres noch genügend geben. "Dank" Borkenkäfer und Trockenheit momentan mehr, als einem lieb ist. Allerdings wird es in 5-10 Jahren dann insgesamt sehr knapp werden mit Holz in Zentraleuropa, wie man am Beispiel der Käferholzkatastrophe in Tschechien erahnen kann.


    In einem Blackout-Szenario werden die allermeisten davon ausgehen, dass der Strom "bald" wieder kommt und entsprechend wenig achtsam mit ihren verbliebenen Kraft- und Brennstoffen umgehen. Dann wird es auch schwieriger, aufs Land zu fahren und Holz im großen Stil zu beschaffen: wenn der Tank beim Auto leer ist, die Kettensäge nicht läuft, dann ist das ein mühsames Geschäft und die Wald- bzw. Holzbesitzer werden in so einer Situation auch nicht hilfsbereiter.

    Viele Neubauten haben gar keinen Kamin mehr, an dem man einen Ofen anschließen könnte. Da steht die Luft-Wärmepumpe als Designerstück fett neben der Haustüre im Vorgarten und ohne Strom geht da gar nix. Andererseits sind die Dämmstandards bei Neubauten mittlerweile ganz gut, dass man auch mal ein paar Tage ohne zig Kilowatt Wärmezufuhr überbrücken kann.

    Da könnte ich mir auch andere (Not-)Lösungen vorstellen, z.B. mit elektrischer Heizung durch eine PV-Anlage. Meine (sicher nicht optimale, nach Westen ausgerichtete) 4kWp-Anlage liefert auch an grauen Dezembertagen über mehrere Stunden 200-400W, würde man die über elektrische Heizmatten in den Wohnbereich leiten, könnte man täglich die eine oder andere kWh an Wärme produzieren, ohne irgendwo Brennstoff organisieren zu müssen.


    Hat man ein Haus /Grundstück und geht von einem "Dauer-Blackout" aus, dann würde ich mir eine eigene Biogasproduktion überlegen, nicht unbedingt zur Stromproduktion (dazu ist zuviel Schwefel im Rohgas aus dem Fermenter), aber zum kochen und ggf. heizen.

    Eine primitve Mini-Biogas-Anlage ist aus ein paar Regentonnen/Plastikfässern schnell improvisiert. Hier noch ein praktisches Beispiel, entwickelt und vorgestellt von einem 14jährigen Jungen aus Indien - die ist so kompakt, man könnte sie auch auf einem Balkon betreiben.

    Denn biologische Abfälle dürften in einem bewohnten Haushalt auch während eines Blackouts kontinuierlich anfallen. Googelt mal nach "biogas toilet". So hat man im Blackout gleich auch noch eine Lösung für das "Toilettenproblem", wenn die Abwasserentsorgung streikt.


    Grüsse

    Tom

    Zur Notkühlung von AKWs nach einem EMP: natürlich sind Kraftwerke auf Überspannungen im Leitungsnetz, an dem sie hängen, eingerichtet. Sonst könnte auch ein Gewitter mit Direkteinschlägen in die Hochspannungsleitungen für Probleme sorgen. Die Notkühlung wird über elektrische Pumpen sichergestellt, die von großen Notstromaggregaten versorgt werden, das sind Kisten mit 10- und 20-Zylindermotoren. Diese Motoren haben wiederum eine Steuerelektronik, die ihrerseits aus gewöhnlichen elektronischen Bauteilen besteht. Aber man kann mit überschaubarem Aufwand solche Systeme vor EMP-Auswirkungen schützen, wie militärisch verwendete Elektronik auch. Kritischer ist da eher die Strahlungsfestigkeit gegen radioaktive Strahlung, wenn man es bei einer Havarie mit Dosen im Sievert-Bereich zu tun hat und nicht mit Mikrosievert wie sonst bei der natürlichen Hintergrundstrahlung.

    Mir geht es darum: Hier schreibt jemand vor was ich wann wo und wie zu lassen habe um eine Technik durch zu drücken die noch nicht ausgereift ist für die Masse, weil die Lebensumstände zu unterschiedlich sind. Das wird mit dem Mittel der Konditionierung und Fremdbestimmung gemacht und das stört mich.

    Das ist allerdings ein sehr pauschales Argument. Das könnte ich auch auf rote Verkehrsampeln (stört mich, ich will da fahren und nicht konditioniert und fremdbestimmt bei Rot anhalten müssen), auf das Verbot von Ladendiebstahl und Banküberfällen (stört mich, ich will das Geld oder die Ware einfach mitnehmen können) anwenden. Gesellschaften legen sich nunmal Regelwerke zurecht, die die Freiheit des Einzelnen durchaus einschränken. Bei Verkehrsampeln überwiegt der Nutzen für alle die Freiheitseinschränkung des einzelnen bei weitem.


    In demokratischen Gesellschaften haben wir Bürger (noch) die Möglichkeit, an solchen Regelwerken mitzuwirken und sei es nur, in dem wir eine Mehrheit dafür finden, bestimmte Regeln _nicht_ aufzustellen.


    Und das ist übrigens mit dem Thema Spitzenglättung bei Wallboxen gestern passiert:

    Zwangsabschaltung von Elektroauto-Wallboxen abgewendet


    Natürlich weiss der alte Demokrat, dass es ein Teil des Spiels ist, wenn man bestimmte Regeln erreichen will, dass man zunächst etwas ganz Übertriebenes öffentlichkeitswirksam fordert ("Zwangsabschaltung!") und die Wellen bebachtet, die dieser ins Wasser geworfene Stein schlägt. Dann rudert man genauso öffentlichkeitswirksam wieder zurück "So war das doch gar nicht gemeint!") und plötzlich hat man eine Zustimmungsbasis für die Regel, die man eigentlich wollte ("Regulierung des Ladestromzugriffs über last- und zeitabhängige Tarife").


    Wir werden auf dem Energiesektor noch ganz andere "Freiheitseinschränkungen" erleben: mit dem Rückgang der Einnahmen aus der Energiesteuer beim Verkauf von fossilen Energeiträgern wie Öl, Kohle oder Gas wird der Staat seinen Steuerbedarf auf regenerative Energien ausdehnen, um die fossilen Steuerausfälle auszugleichen. Wir wollen alle, dass Wasser aus dem Hahn kommt, das Abwasser geklärt in die Umwelt fließt und unsere Kinder und wir mit funktionierenden Verkehrsmitteln in brauchbare Schulen und Universitäten gehen können. Stichwort Daseinsvorsorge.


    Um hier keine politische Diskussion aufkommen zu lassen, schnell wieder zurück zur Spitzenglättung:


    aus technischer Sicht ergeben sich hier und da Notwendigkeiten, die man per "Zwang" regeln muss, damit ein System nicht in Schieflage gerät oder ganz ausfällt. Wenn ich in einem Stadtviertel 500 Wallboxen mit 63A/400V Anschlusswert gleichzeitig einschalte, habe ich einen Lastsprung von 12,6MW. Das kann ich nicht abpuffern, ohne die Netzspannung in diesem Bereich um die Hälfte einbrechen zu lassen.


    Aus genau dem selben Grund steuert man Nachtspeicherheizungen schon seit 40 Jahren "fremdbestimmt" über Rundsteuerempfänger. Als Gegenleistung bekommen die Nutzer den "Wärmestrom" günstiger und haben eine in ihrer Wohnung emissionslose Heizungstechnik, die gerade bei Altbauten in den 1970/80er Jahren, die noch mit Einzelöfen, mit Holz, Kohle oder Öl befeuert wurden, mit wenig Investitionsaufwand nachgerüstet werden konnte.


    Was die Wallboxen angeht, würde ich sogar noch weiter gehen: ich würde den Anspruch auf eine private Hochleistungs-Schnell-Ladestation bei Einfamilienhäusern verneinen. Das ist reine Ressourcenverschwendung zu Lasten der Allgemeinheit. Eine normale 16A-Ladeeinheit, meinetwegen 3phasig in der heimischen Garage reicht völlig. Wozu brauche ich eine Wallbox, die mein E-Auto innerhalb der ersten 80 Minuten einer 10h-Nutzungspause über Nacht auflädt?

    In Gemeinschaftsgaragen könnte ich mir eine Wallbox vorstellen, die an jedem Stellplatz ein Ladekabel hat. Jeder stöpselt sich ein und über Nacht lädt die eine Wallbox reihum z.B. Autos an 8 Stellplätzen. Hier 8 Supercharger hinzustellen, wäre völliger Blödsinn.


    Grüsse

    Tom

    Wichtige Bordelektronik muss den Spannungseinbruch beim Kaltstart abkönnen. Das ist in der Norm ISO 7637-2 festgelegt, Danach darf die 12V-Bordspannung beim Anlassen kurzzeitig sogar auf 3V einbrechen (für max. 40ms), um sich dann während des "Orgelns" auf wenigstens 6V einzupendeln, die Elektronik nach IOS 7637-2 muss diesen Zustand bis 20s lang aushalten können, bevor die Spannung wieder auf 12V ansteigen muss (nach 20s sollte der Motor angesprungen sein). Technisch löst man das durch entsprechend großzügig ausgelegte Pufferkondensatoren und einem schnellen Buck-Boost-Spannungsregler am 12V-Eingang in den jeweiligen Steuergeräten. Diese Spannungsregler fangen auch die heftigen Spannungsausschläge nach oben im Bordnetz ab, wenn eine große Last wie der Anlasser abgeschaltet wird.

    Das "Cold-crank Profile" ist z.B. hier beschrieben.


    Zu Miesegraus Batterie: der Innenwiderstand einer Batterie bestimmt, wie tief die Spannung bei welcher Strombelastung einbricht. Ist der Innenwiderstand z.B. 0,03 Ohm, dann fallen darüber bei 100A Laststrom U = R x I = 0,03 Ohm x 100A = 3V ab.


    Der Innenwiderstand stellt auch die Grenze für den maximalen (Kurzschluß-)Strom dar, den eine Batterie liefern kann. Bei einer 12V-Batterie mit 0,03 Ohm Innenwiderstand und einer Klemmenspannung von z.B. 12,5V ergibt sich ein Kurzschlussstrom von I = U/R = 12,5V/0,03Ohm = 416A.


    Mit einem definierten Laststrom kann man über die Beobachtung des Spannungseinbruchs also den Innenwiderstand ermitteln.


    Physikalisch bedingt haben kleiner Batterien einen höheren Innenwiderstand als größere. Verschlissene Batterien haben ebenfalls einen höheren Innenwiderstand. Dummerweise ist dieser Widerstand nichtlinear und hängt von der Chemie, vom Ladungszustand, der Temperatur und sogar vom Strom, der durch die Batterie fließt selbst ab. Gute Batterieprüfgeräte ermitteln den Innenwiderstand bei unterschiedlichen Lade-/Entladeströmen.

    Misstrauisch sollte man bei Batterien werden, die sich nach einer tiefen Entladung sehr schnell wieder als "voll" präsentieren. Die Spannung sich also verdächtig schnell erholt. Dann hat man eine oder mehrere taube Zellen in der Batterie, die ohne nennenswerte Ladungseinlagerung eine hohe Zellenspannung liefern. Dann ist der Innenwiderstand zu hoch.


    Grüsse

    Tom

    Bei den FFP2-Masken frage ich mich, warum sie der Staat nicht einfach per Tagespost kostenlos verteilt. Zumindest mal ein Starterset. Für jede gemeldete Person 2-3 Stück pro Monat. Die Dinger kosten in der Herstellung wenige Cent.


    Laut Siegmund Care kosten die "Apothekenmasken" die Apotheken im Einkauf 6 Cent (wenn der Apothekerverband zentrale Großeinkäufe tätigt), die Ausgabe dieser Masken entschädigt der dt. Staat den Apotheken mit 6 Euro pro Stück.

    Die Bundesbürger über 60 dürfen sich jetzt mit aufwändig gestalteten fälschungssicheren Bezugsscheinen, die derzeit vom Absender "Die Bundesregierung" verschickt werden, zweimal 6 Masken für eine Kostenbeteiligung von 2 Euro pro 6er-Set in den Apotheken abholen.

    Genau gesagt: sie dürfen sie sich damit kaufen. Denn bei einem Einkaufspreis von 0,06 Euro pro Maske sind das 0,36 Euro fürs Set, das der Bürger mit 2 Euro bezahlt.


    Es ist so absurd, dass man in die Tischplatte beissen möchte, bis die Zähne wackeln.


    Grüsse

    Tom

    Immerhin sind Blitz- und Überspannungsschäden bei PV-Anlagen mit 17% Anteil an den Gesamtschäden auf Rang drei der häufigsten Schadensursachen. laut dieser Webseite. Demnach gehen bei den Modulen vor allem die Dioden in den Ansclussdosen kaputt, nicht die Zellen selbst. Bevor nun jemand verzweifelt Solarmodule in Blecheimer für den EMP-Fall wzängt, könnte es ausreichend sein, ein Beutelchen Dioden sicher einzulagern.

    .

    Zitat von der Seite:

    "Im Jahr 2011 gab es laut deutschem Wetterdienst in Deutschland rund 1,3 Millionen aufgezeichnete Blitze. Angesichts dessen, ist es kein Wunder, dass auch Photovoltaik-Anlagen von Blitzeinschlägen betroffen sind (17% der Schäden an PV-Anlagen). Ähnlich wie bei Brandschäden ist auch bei Blitz und Überspannungsschäden oftmals die Ursache in Installationsfehlern und mangelhaften Blitz- und Überspannungskonzepten zu finden.Die dabei resultierenden Schäden an Solarmodulen entstehen ebenso an den Wechselrichtern. Während bei Wechselrichtern in den meisten Fällen elektronische Bauteile betroffen sind, werden bei den Solarmodulen vor allem die Bypass-Dioden in der Anschlussdose zerstört. Um defekte Module zu finden hilft oft nur die Kennlinienmessung vor Ort. Stellt man bei den Messarbeiten fest, dass alle oder einzelne Module keine oder nicht die volle Leistung bringen, ist dieses Modul nicht gleich verloren. Je nach Alter und Verfügbarkeit der Solarmodule sollte die Reparatur der Photovoltaikmodule geprüft werden, um die Kosten der Instandsetzung so gering wie möglich zu halten. Ist eine Reparatur von Photovoltaikmodulen und Wechselrichter nicht wirtschaftlich oder der Versicherungsnehmer hat Anspruch auf neue Produkte, können die gebrauchten Solarmodule auf Zweitmärkten wie dem von SecondSol verkauft werden.Ist eine Reparatur möglich, können Photovoltaikspezialisten wie die ENVARIS GmbH, defekte Photovoltaikmodule, je nach Art der Anschlussdose, aber auch defekte Wechselrichter vor Ort reparieren

    ."


    Grüsse

    Tom

    Wir leben auf dem Land und machen ca. einmal im Monat den Großeinkauf beim Discounter oder Supermarkt. Also die Basics wie Waschmittel, Hygieneprodukte, Trockenlebensmittel, Konserven. Bäckerei und Metzger haben wir im Ort, Getränkehandel ist sogar gleich um die Ecke, das kann man alles zu Fuß, dem Rad bzw. mit dem Handwagen/Fahrradanhänger erledigen. Im Dorf gibt es nur um die Mittagszeit Stoßzeit, wenn die Handwerker ihr Vesper holen.

    Den Discounter-/Supermarktbesuch erledige ich normalerweise auf dem Heimweg von der Arbeit mit dem Auto und lege mir den Feierabend etwas vor (Gleitzeit machts möglich). Zwischen 14 und 16 Uhr ist es bei den Läden auf meiner Strecke unter der Woche sehr ruhig, egal ob Aldi, Lidl, Müller, Rewe oder Kaufland. Freitags oder Samstags meide ich Geschäfte grundsätzlich und bei den Discountern gehe ich auch nicht morgens hin, da sich dann die Angebots-Jäger schon 15min vor der Ladenöffnung sammeln.


    Bevor ich einen Einkaufswagen "hamstermäßig" vollstopfe, gehe ich lieber zweimal in den gleichen Laden, direkt nacheinander. Dann klappts auch mit kontingentierter Ware, wenn man mal mehr beovrraten will oder für andere Haushalte mit einkauft.


    Die Hygienemaßnahmen beschränken sich bei mir auf (FFP2-)Maske tragen außerhalb des Autos und Händedesinfektion nach dem Einkauf, im Auto, nachdem ich die Maske wieder abgenommen habe. Dazu hab ich ein 50ml Fläschchen WHO-Desinfektionsmittel griffbereit in der Mittelkonsole liegen. Die Einkäufe selber desinfiziere ich nicht. Für ältere Angehörige, die separat wohnen, für die ich mit einkaufe, habe ich im Frühjahr zwei Isolierboxen mit Deckel aus Styropor im Bauhaus gekauft (wie die Pizzzadienste haben, nur kleiner, 60x40 Euroformat). Da landen die Einkäufe für die Senioren drin und bleiben mindestens bis zum nächsten Tag da drin, um das eventuelle Ansteckungsrisiko abklingen zu lassen.

    Man sollte die Wirksamkeit der Sprüh-/Wischdesinfektion nicht überbewerten. Es gibt Untersuchungen, die z.B. Wischdesinfektion mit UV-Bestrahlung vergleichen, die z.B. zu dem Ergebnis kommen, dass Wischdesinfektion die Viruslast auf den Oberflächen gerade mal um 34% reduziert, während eine UV-Bestrahlung mit einer Mindestenergie pro Quadratzentimeter über 90% der Viren inaktiviert.

    Das einsprühen und abwischen von Oberflächen in der Corona-Pandemie ist meiner Meinung nach eher ein Ritual, das einem "Tätigkeit" suggeriert. Man tut was gegen das Virus. Infektionlogisch gerade beim SARS-CoV-2-Erreger aber nicht unbedingt geboten, da die Hauptübertragung infektiöse Tröpfchen in der Luft und Aerosole sind, die man einatmen muss.

    Das ist bei hochansteckenden Magen-Darm-Erkrankungen, wie sie z.B. Noroviren auslösen, was anderes. Da hat man mit Kontakt- und Schmierinfektionen einen Hauptübertragungsweg (Türklinken von Badezimmern, WC-Oberflächen) die dann z.B. in Lebensmitteln landen, die man ungekocht verzehrt.


    Um die Kurve zum Topic zu bekommen: was hab ich heute bzw. gestern für meine Preparedness getan:

    - Ein Paket mit FFP2-Masken an die Schwiegereltern geschickt.

    - Gestern Abend den Getränkehändler um 12 Kisten Getränke erleichtert.

    - Unseren Hof und den der Nachbarin mit der Schneefräse geräumt.

    - den Homeschool-Schreibtisch für den Junior mit einer besseren Schreibtischlampe ausgestattet

    - die Schneeschaufel wieder ins Auto gepackt, nach den Extremschneefällen der letzten Tage in Südwestdeutschland.

    - beide Autos vollgetankt und den Zweitwagen von einer ziemlich dicken Schneeschicht befreit.


    Grüsse

    Tom

    Man hat schon früher Kraftwerke NICHT in Verbrauchernähe gebaut,

    Na so richtig früher schon. Die Ursprünge des europäischen Stromnetzes lagen in den Stadtwerken. Selbst kleinste Provinzstädte hatten anfangs eigene kleine Kraftwerke, die von den Städten selbst betrieben wurden. Diese Stromnetze waren unabhängige Inselnetze. Mit der Zeit wurde dann der ländliche Raum im Umland der Städte durch Überlandleitungen angeschlossen. Erste regionale Verbundnetze gab es in D erst ab den 1920ern. Zentrale Großkraftwerke gab es dort dann ab den 1930ern. MIt dem Energiewirtschaftsgesetz von 1935 wurde dann das deutsche Verbundnetz quasi "zementiert". Das Gesetz war in D bis 1998 in Kraft. Erst seit ungefähr dieser Zeit besteht ein europaweites Verbundnetz. Nachzulesen u.a. hier.

    Du meintest 1.000€ wahrscheinlich...

    Nein. 2010 lag die kWh Li-ionen-Akku bei 600 Euro. Für 2025 sind 83 Euro prognostiziert.


    Es geht nicht um die Fantasiepreise, die momentan noch von Systemanbietern wie SMA aufgerufen werden. Es geht um die "economy of scale". Die Stückzahlen bei großen Akkus werden immer schneller immer größer. Und damit billiger.

    Zum Vergleich: ein CD-Brenner kostete bei der Markteinführung 1992 rund 22.000 DM. Heute kostet ein DVD-Brenner unter 20 Euro, ein BD-Brenner um die 50 Euro.


    Die kWh-Preise beziehen sich auf die "nackte" kWh-Akkukapazität. Mit Gehäuse, BMS etc. ist man teurer, aber das braucht man bei 100kWh ja nicht 100mal.

    Ein steckerfertiger 48V-Akku mit 2,4kWh im Gehäuse mit BMS kostet aktuell um 900 Euro frei Haus. Das sind 383 Euro pro kWh. Das bewegt sich schon in die richtige Richtung.

    Power2xxx rechnet sich heute auch nicht, auch wenn der Strom kostenlos ist.

    Es muss sich auch nicht alles wirtschaftlich rechnen, es reicht oft, wenn die Menschen es sich leisten können. Sonst würde es keine Neuwagen in privater Hand geben und keinen privaten Wohnungsbau und keine Urlaubsreisen und keine Netflix-Abos und keine 4K-Fernseher - derartige Investitionen rechnen sich allesamt nicht. Selbst ein Kind in die Welt zu setzen, groß zu ziehen, auf eine Schule zu schicken und ihm Sportverein und Musikschule zu bezahlen, "rechnet sich nicht" und trotzdem tun wirs, sogar gerne.


    Angenommen, man würde eine private Solaranlage so dimensionieren, dass sie im ertragsschwächsten Monat den Bedarf deckt, dann hätte man eine blackout-feste Lösung. Bei mir wären das 17kWp (lt. PVGIS), um im Dezember wenigstens 300kWh zu produzieren, was im Winter etwa unserem Monatsbedarf entspricht. Je nach dem wieviele "Dunkeltage" ich überbrücken können möchte, bräuchte ich noch einen Stromspeicher mit 50-100kWh, also im Bereich von E-Auto-Akkus.


    Im August könnte ich dann zwar fast 2.000kWh Strom produzieren, von denen ich nur 1/10 im Haushalt verbrauchen könnte. Den Rest könnte ich nun einer power2xxx-Anlage zur Verfügung stellen, entweder einer eigenen kleinen oder einer, die übers Netz versorgt wird und z.B. von einer lokalen Energiegenossenschaft betrieben wird (wir haben so eine Genossenschaft im Ort, die 200 Haushalte mit Nahwärme versorgt, die in zwei Biogas-Anlagen anfällt und mit zwei Hackschnitzelfeuerungen erzeugt wird).


    Für 2021 soll der Akku-Preis pro kWh erstmals unter 100 Euro fallen; ein 100kWh-Akku läge dann bei 10.000 Euro, bei Solaranlagen rechnet man mit 1200 Euro Investition pro kWp. Das heisst, meine elektrische Selbstversorgung würde mich rund 30.000 Euro kosten. Sie liegt damit im Bereich anderer "wirtschaftlich unsinniger, aber leistbarer" Investitionen bei einem Hausbau (Wintergarten: 35.000 Euro, Einbauküche: 25.000 Euro, Doppelgarage gemauert: 25.000 Euro, Gartenpool betoniert: 35.000 Euro, 80qm-Keller unter einem Haus: 34.000 Euro). Oder wenn man sich die Neuzulassungen bei Wohnmobilen anschaut, die im Schnitt locker 50.000 Euro kosten: 2020 wurden allein in D über 100.000 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen. Geld für eine elektrische Autarkie wäre bei vielen Privathaushalten vorhanden, ohne dass man es auf Teufel-komm-raus wirtschaftlich rechnen muss.


    Grüsse

    Tom

    Von dem was ich weiß, ist bei LiIonen-Technik bei ca. 20 Jahren aufgrund der kalendarischen Alterung Schluß. Aber vll. kann hier ein Spezialist auf diesem Gebiet weiterhelfen?!?

    Das ist doch gar nicht schlecht, oder? Bei einer Ölzentralheizung geht man von einer Lebensdauer des Heizkessels von ebenfalls 20 Jahren aus. Bei Gasheizungen sind es 15 Jahre. Stört sich keiner dran. Aber der Akku soll 100 Jahre halten wie ein Wasserkraftwerk?


    Ein Pumpspeicherkraftwerk ist ein zentraler Großspeicher, mit einem begrenzten Wirkungsgrad (Wikipedia spricht von 75-80% Gesamtwirkungsgrad), Wobei man zusätzlich berücksichtigen muss, dass der Strom zum Hochpumpen des Wasser von woanders hergebracht werden muss (Leitungs-/Transformationsverluste) und der im Generatorbetrieb erzeugte Strom auch wieder verlustbehaftet wegtransportiert werden muss.


    Hinzu kommt, dass ein Akku nur jene Energie speichern kann, welche man vorher (zzgl. Ein- und Ausspeicherverluste) hineingespeichert hat.

    Sehr viele Pumpspeicherkraftwerke haben natürliche Zuflüsse, wodurch man in der Regel sogar mehr Energie herausbekommt, als man hineinstecken muss!

    Diese Pumpspeicherkraftwerke musst Du mir mal zeigen...


    Im Ernst, man kann zentrale Großspeicher nicht mit dezentralen "Vor-Ort-Speichern" vergleichen. Je näher der Speicher am Verbraucher dran ist, um so kleiner kann er sein und um so weniger Transportverluste entstehen. Am wenigsten, wenn der dezentrale Speicher idealerweise auch vor Ort geladen werden kann, z.B. durch PV auf einem Gebäude.


    Natürlich hat man uns in der Schule beigebracht, dass elektrische Maschinen, Generatoren, Turbinen etc. umso bessere Wirkungsgrade haben, je größer sie sind (ein Fahraddynamo hat 50%, ein großer Kraftwerksgenerator 98% Wirkungsgrad).


    Bei z.B. Solarzellen gilt das aber schon nicht mehr und das hat einen gewissen Charme: ein einzelnes Solarmodul auf einem Gartenhäuschen hat 20% Wirkungsgrad und die Module eines 5MW Solarparks auf der grünen Wiese ebenfalls. Oder anders gesagt: mit dieser Technik sind Kleinstkraftwerke plötzlich genauso effektiv wie Großkraftwerke. Ich bin also nicht mehr gezwungen, "groß" zu bauen, sondern ich kann das dezentral machen. Z.B. mit einem Solarpark am Ortsrand. Oder mit Solarmodulen auf Hausdächern.


    Das "einzige Problem" ist die Periode der "Dunkelflaute" für die man Langzeitspeicher braucht. Dass das geht, zeigt das autarke Haus in Brütten.

    Wobei zumindest bei uns in Ö die mobilen Pflegedienste kaum eine Rolle im Infektionsgeschehen spielen.

    Wenn ich nichts teste, muss ich auch nichts "wissen". Jede Person, die aus irgendeinem (beruflichen) Grund von Haus zu Haus geht, hat das Potenzial, ein Superspreader zu sein. In Belgien hat im dezember ein (unerkannt) Corona-positiver "Nikolaus" bei seinem Besuch ein ganzes Seniorenheim angesteckt, gab ein paar Tote.

    Die mittlerweile durch engagierte Öffentlichkeitsarbeit und Talkshow-Auftritte nicht mehr ganz unbekannte Intensivmedizinerin Carola Holzner hat kürzlich ebenfalls davon gesprochen, dass ambulante Pflegedienste Superspreader sein können.


    Die Ansteckungskette ist ganz simpel: der/die ambulante Pfleger/in fängt sich das Virus irgendwo ein, merkt es nicht und arbeitet tagelang weiter und steckt einen nach dem anderen seiner Schützlinge an.

    Fragt man heute nach einem PCR-Test, bekommt man die Gegenfrage: "Haben Sie Symptome?", sagt man nein, bekommt man keinen Test. Also rennen sehr viele ungetestete, symptomlose aber ansteckende Personen herum.

    Hab auch bei Siegmund bestellt, Modell JFM02. Bei 100 Stück Abnahme Stückpreis 0,89€ im Onlineshop. Sind halt welche aus China, ist aber zumindest auch die gleiche Ware, die über die dt. Apotheken an Senioren verteilt werden (Spahn-Masken). Interessant war die Angabe auf meiner Bestellbestätigung im Warenkorb von Siegmund: "Grundpreis pro Maske 0,04€" ob das für die Endverbraucher so sichtbar sein sollte?


    Derzeit scheint der Shop von Siegmund allerdings ganz gut ausgelastet zu sein, man bekommt öfter mal "500 Internal Server Error" als Seite geliefert.


    Alternativ die FFP2 von Engelbert-Strauss. Da kostet der 10er-Pack 27,25€ und die Masken werden in D hergestellt. Scheinen derzeit auch (noch) problemlos lieferbar zu sein.

    Nimm eine Dose/einen Eimer aus Weißblech mit Spannringverschluss. Nudnik hat im ersten Beitrag dieses Threads die Wirksamkeit eindrucksvoll messtenchnisch nachgewiesen. Und die von ihm verlinkte Bezugsmöglichkeit gibt es auch nach wie vor.

    Aber wie schon geschrieben wurde: wenn man wirklich von einem NEMP oder einem kapitalen Sonnensturm ausgeht, dann sollte man auch einen Rechner einlagern und eine Möglichkeit, für diesen Strom zu erzeugen. Sonst hat man nachher eine zwar heile, aber nutzlose Festplatte


    Größer als die Gefahr durch einen EMP ist bei Datenarchiven allerdings das technische Veralten. Ich hätte da im Archiv noch ein paar ZIP-Medien von Iomega... die funktionieren sicher noch, nur mit den Laufwerken dazu sieht es mau aus. Dabei galt mal: "In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre waren die Zip-Laufwerke, vor allem die erste Generation für 100 MB, sehr beliebt und eine der am weitesten verbreiteten Computerperipherien." Kennt heute, 20 Jahre später, schon kein Mensch mehr.


    Grüsse

    Tom