Beiträge von wit4r7

    Die "Experten" gehen wohl zwischenzeitlich davon aus, dass sich ein Pandemie wohl mehr als wahrscheinlich ist.

    Zitat

    Die Chance, dass das Virus sich noch in China eindämmen lässt, besteht noch, aber sie wird jeden Tag kleiner. Manche Forscher gehen davon aus, dass wir uns bereits in der Frühphase einer Pandemie befinden, etwa Neil Ferguson vom Imperial College London.

    Auch der Charité-Virologe Christian Drosten sagt, man müsse sich auf eine Pandemie einstellen.


    Das RKI geht wohl davon aus, dass das Virus bei uns am ehesten mit einer schweren Grippe zu vergleichen sein wird und man wohl aktuell versucht die normale Grippewelle vom Coronavirus zu entkoppeln, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird (oder noch mehr als ohne hin schon, aber das ist ein anderes Thema...).


    Quelle: https://www.tagesspiegel.de/wi…land-kommen/25547964.html


    Auch wird nochmal die Qualität der Daten aus China kritisiert:

    Zitat


    Dafür – das betonen auch andere Wissenschaftler seit Wochen – brauche man aber mehr Informationen. „Im Moment ist es fast unmöglich, aus den Daten schlau zu werden, die aus China kommen“, sagte Drosten, der das Institut für Virologie an der Charité leitet.


    Quelle: https://www.tagesspiegel.de/wi…-einstellen/25542906.html


    Letztere Quelle ist quasi eine Zusammenfassung einer Vorlesung dir er vor kurzem gehalten hat.


    VG wit4r7


    PS: Nachdem was ich bisher so gelesen habe - und unter der Annahme, dass das Virus nicht weiter mutiert (in eine negative Richtung) - betrifft es ja primär ältere Leute und Personen mit Vorerkrankungen. Der "normale" Prepper muss sich also weniger Sorgen machen. Nur doof, wenn man zu einer der Gruppen gehört :-(

    7,95 € pro 500g Packung. Allerdings auch nur um das ganze mal zu Testen, da keinerlei Erfahrung bisher damit.


    VG

    Ich hatte mal was gelesen das ein "Berliner"/ Deutscher Wissenschaftler auch einen Test entwickelt hat ...


    Weiss jemand etwas darüber ob es der gleiche Test ist den die Chinesen nutzen?

    Der Wissenschaftler ist Prof. Dr. Christan Dorsten von der Charité Berlin: https://virologie-ccm.charite.…n/address_detail/drosten/


    Ich habe keine "seriöse" Quelle für finden können, aber so wie es zumindest hier klingt, sind die auch für China & Co. entwickelt wurden. Bzw. bei Menschen aus den Risikogebieten zum Einsatz kommen (Wobei unklar ist, ob eben die Tests nach China geschickt werden oder eben nur, wenn der Verdacht hier bei uns auftritt und die Person zuvor im Risikogebiet war).


    Was auch noch recht interessant ist, sie dieser Artikel der New York Times, der u.a. beschreibt, dass in den Staaten wohl einige Testkits Fehlerhaft/Mängelbehaftet waren. Hier wurden aber wohl Testkits auch in andere Länder verschickt (oder sollten zumindest).


    Und das Chinesische Ärzte wohl einen "dringenden Bedarf an einfacheren und schnelleren Test haben"


    Ob es sich bei den Testkits in den Staaten um die von der Charité entwickelten handelt, geht aus dem Artikel nicht hervor.


    https://www.nytimes.com/2020/0…avirus-test-kits-cdc.html


    VG

    Habe ich auch gerade gelesen bzw. darüber hinaus, dass wohl auch verschiedene Personen in den Chinesischen Behörden ausgetauscht wurden:

    Zitat

    Wie der Staatssender CCTV berichtete, ist der Parteisekretär der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei ersetzt worden. Jiang Chaoliang wurde demnach von Ying Yong, dem bisherigen Bürgermeister von Shanghai, abgelöst. Bereits am Dienstag waren die Chefs der Gesundheitskommission in der Provinz entlassen worden.

    https://www.zeit.de/wissen/ges…tzung-anstieg-todesfaelle


    Was ich mich frage, bzw. seit langem nicht mehr gelesen habe, wie die Verteilung der Todesfälle ist?!.
    Am Anfang hieß es, primäre "Ältere" Leute und/oder Leute, die Vorerkrankungen haben.


    Hat da wer was mitbekommen?


    VG

    Um auf die gewünschte Vorbereitung zurückzukommen: heute beim Mittagessen teilte uns ein britischer Arbeitskollege aus London mit, dass er seine Frau gebeten habe, möglichst viele Lebensmittel in Dosen einzukaufen, um längerfristig autark zu sein und notfalls eine Quarantäne durchstehen zu können. Ich war einigermaßen überrascht, wie selbstverständlich er diese Schritte öffentlich gemacht hat. Bei meinen deutschen Kollegen hat er dafür wenig Verständnis geerntet. Ich hab mir meinen Teil gedacht.

    Kann dem nur entgegensetzen, dass bei meiner BEVA im Büro 2 Kolleginnen sich da mit auseinander setzen und etwas "Panik" verbreitet haben.

    Ich habe dann mal 2 Broschüren vom BBK mitgeben :-) Aber da ist das Thema wie man im Zweifel reagieren würde. Bzw. was man jetzt tun kann.


    VG

    Cool, das kannte ich noch nicht! Wieso findet man so ein Projekt eigentlich nicht im Internet, wenn man direkt genau danach sucht? *wunderemichimmermehr*

    Bin da auch eher zufällig drüber gestolpert, nachdem ich angefangen hatte, mir sowas selber zu entwickeln...


    VG

    wo geht man dann hin wenn man meint man hat was :?::/

    Für Deutschland:


    "Personen, die einen engen Kontakt mit einer Person hatten, bei der das neuartige Virus (2019-nCoV) im Labor nachgewiesen wurde, oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten Kontakte zu anderen Personen vermeiden und sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Die Kontaktdaten kann man z.B. über eine Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI) abfragen." (https://tools.rki.de/PLZTool/).


    Quelle: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-2019-ncov.html


    Bzw. dazu ergänzend:


    Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln

    - vermeiden Sie unnötige Kontakte,

    - bzw. bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause,

    - sollten Sie ärztliche Hilfe benötigen, suchen Sie nach telefonischer Anmeldung unter Hinweis auf Ihre Reise einen Arzt auf.


    und RKI https://www.rki.de/DE/Content/…df?__blob=publicationFile

    Wer war ausreichend vorbereitet und wer musste kurzfristig doch noch "nachbessern"?

    Wir hatten einen Grundstock da (5 FFP3 , etwas Desinfektionsmittel (bedingt viruzid) und Vorräte für ca. 3-4 Wochen)).


    Solange es keinen Blackout o.Ä. dazu gibt, wäre die grundlegende Versorgung also für diesen Zeitraum sichergestellt.


    Dennoch haben wir etwas "nachgebessert". Auf 20 FFP3 Masken (2 Personen im Haushalt), Für nochmal 2 Wochen Lebensmittel eingekauft, Hausapotheke überprüft und nachbestellt (Erkältungsmittel, etc.).


    VG wit4r7


    PS: Wir hatten ehrlicher Weise eine Pandemie nicht auf dem Schirm (im Vgl. zu Blackout, Bombenentschärfung, Feuer...)

    Laut RKI sind auch Desinfektionsmittel mit "begrenzt viruzid" ausreichend:


    Zitat

    Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit, mit dem Wirkungsbereich "begrenzt viruzid" (wirksam gegen behüllte Viren), "begrenzt viruzid PLUS" oder "viruzid" anzuwenden. Informationen zur Desinfektion bei Viren sind in der entsprechenden Stellungnahme des Arbeitskreises Viruzidie beim RKI enthalten. Geeignete Mittel enthalten die Liste der vom RKI geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und -verfahren (RKI-Liste) und die Desinfektionsmittel-Liste des Verbundes für Angewandte Hygiene (VAH-Liste). Bei behördlich angeordneten Desinfektionsmaßnahmen ist die RKI-Liste heranzuziehen.

    Stand: 24.01.2020

    Quelle: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html


    Meiner Erfahrung nach, ist es aktuell auch schwerer an "viruzide" Desinfektionsmittel als an begrenzt viruzide Desinfektionsmittel zu kommen.


    Vg

    Hallo in die Runde,


    es gibt zwar schon ein paar Topics zum Thema Corona-Virus, aber diese drehen sich primär um die Informationsgewinnung oder Atemschutzmasken.

    Wie man die derzeitige Situation und die nahe Zukunft einschätzt, möchte ich jedem selbst überlassen, da natürlich viel Spekulationen und wenig "brauchbare" Fakten (da der Virus noch recht neu ist, China vlt. nicht alles mitteilt,...) im Raum stehen.


    Da wir ja alle aktuell in unseren warmen Wohnungen/Häusern sitzen und die Situation in China aus "sicherer" Entfernung beobachten, lasst uns doch mal fiktiv ein Szenario durchspielen, in dem wir sagen, dass auch der DACH-Raum vom Corona-Virus (oder einem anderem hochansteckendem Virus) betroffen ist.


    1. Wie bereitet Ihr euch auf die Situation vor? 
    2. Was habt Ihr eingelagert (für diese Situation) bzw. was denkt ihr, braucht man noch extra? 
    3. Wie geht Ihr mit dem Thema Arbeit um? Also ab wann würdet Ihr nicht mehr auf Arbeit fahren und mit welcher Begründung? (Gerade in Städten und wenn der ÖPNV genutzt wird). 
    4. Was tun, wenn ein Familienmitglied betroffen/infiziert ist? 
    5. Denkt Ihr, dass Teile der Infrastruktur zusammenbrechen könnten (Strom, Wasser, Einkaufsmöglichkeiten, Medizinische Versorgung...)? 
    6. Denkt Ihr, dass Maßnahmen wie derzeit in China (Ausgangssperren, ...) in DACH realistisch (umsetzbar) sind? 


    Das sind so einige Fragen, die mir derzeit durch den Kopf gehen. Natürlich sind die Auswirkungen zwischen einem kleinen Dorf mit 50 Einwohnern und z.B. Berlin andere. Bitte berücksichtigt das.


    Ich freu mich schon auf eure Antworten und Anregungen.


    VG wit4r7

    Ohne meinen Rucksack geh ich nicht mal aufs stille Örtchen :D


    Kleiner Spaß. Ich trage eig. fasst immer einen Rucksack, wenn ich das Haus verlasse und habe natürlich auch einen BOB Rucksack neben dem Bett stehen.


    Ich kann deine Einwände nachvollziehen, denke aber, dass es eben stark von der individuellen Situation abhängt, für was der BOB gedacht ist. In unserem Fall geht es eben darum die Wohnung im Falle eines Brandes, Bombenfunds etc. verlassen zu müssen. Da wir Verwandschaft in 6km Entfernung haben und im Zweifel in 90km Entfernung haben wir z.B. keine Zelte, Schlafsack etc. im Rucksack sondern Beschränken uns auf Wechselsachen, Kopien von Dokumenten, etwas Wasser/Essen (Riegel) sowie etwas persönlichen Bedarf und etwas Erste-Hilfe.


    Bei den Rucksäcken als solches handelt es sich auch um ganz normale "Zivile" Sportrucksäcke. Die verursachen m.E. weniger Aufsehen als der Taktische 110L Rucksack mit Molle und extra Taschen an der Seite :-)


    Grundsätzlich finde ich die Idee aber reizvoll einen minimalen "Notbestand" in eine Gürteltasche zu verfrachten. Die Frage wäre für mich nur, was man dort hinein packt? Ein Messer, Dokumentenkopien, ... klar, aber was noch?


    Die Gürteltasche sollte natürlich auch nicht zu groß sein, da sie sonst den gleichen Effekt hat wie ein Rucksack.


    Ein Mehrschichtensystem (Weste, Jacke...) kommt m.E. ja auch nur in Frage wenn man die Zeit hat, es anzuziehen. Wenn Nachts die Bude brennt und ich 5 Schichten anlege, anstelle meinen Rucksack zu greifen könnte das im Zweifel zum Problem werden.


    VG wit4r7

    Da die BEVA aktuell mehr durchgehen lässt, habe ich die Gelegenheit genutzt, mal ein paar Sachen anzuschaffen :-)


    • Große 94L Alu Kiste, wo aktuell ein Teil der erweiterten Hausapotheke in Bezug auf Wundversorgung eingelagert ist. 
    • Esbit + Esbitkocher
    • Paracord
    • Verbandsschere (fürs EDC)
    • Campingtoilette + Superabsorber
    • NRG-5 (zum Probieren, bisher noch keine Erfahrung damit sammeln können) 
    • Campingdusche 
    • 4x10L Wasserkanister + Wasseraufbereiter
    • 12 Dosen Gas für Camping Kocher
    • Barcodescanner für mein Lagersystem :-)
    • Glock 78 Feldmesser
    • Cold Steel Black Bowie Machete
    • Fiskas Camping Set (Gabs bei Payback quasi für Lau)
    • Baofeng Funkgeräte (2er Set)


    Des Weiteren Desinfektionsmittel, Erkältungsmittel, ein paar FFP3 Masken extra und noch diversen Kleinkram.

    Und der Lebensmittelvorrat wurde auch nochmal etwas aufgestockt.


    VG wit4r7


    PS: Das kleine schwarze Victorinox hat sich die Frau ausgesucht :-) Vlt. steigt sie jetzt auch ins Sammeln von Messern und Taschenlampen ein :D


    1.jpg2.jpg3.jpg4.jpg6.jpg7.jpg8.jpg9.jpg10.jpg11.jpg12.jpg5.jpg

    Danke für die weiteren Hinweise.


    Wasser habe ich natürlich immer dabei. Normaler Arbeitstag 0,5L und wenn wir anderweitig unterwegs sind zwischen 0,5 und 1L je nach Situation.

    Bargeld ebenfalls.


    Kondome, Draht, Kabelbinder und Nylon Strümpfe weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie mir das im Alltag helfen soll ;-). Hatte ich auch Teilweise im alten EDC und habs nie gebraucht (Kabelbinder). Paracord habe ich ja etwas dabei.


    Wechselkleidung/andere Socken habe ich auf Arbeit im Rollcontainer. Daher nicht zwingend im Rucksack erforderlich. (Bei Tagestouren würde ich da aber was mitnehmen).


    Bzgl. der Einlegesohlen muss ich mich morgen mal belesen.


    VG

    Docker ;)

    Und wie unter Linux Lokal laufen lassen ? Finde dort nur was für Windows ... 0o


    Wenn du bei ERP für deinen Kühlschrank auf "Install Guide" klickst, dann kommst du bei folgendem Link raus: https://github.com/grocy/grocy#how-to-install


    Der erklärt dir, wie man es unter Linux zum laufen bekommt. Du musst halt nen lokalen Webserver mit PHP installiert haben. Wenn du alles richtig gemacht hast, kannst du dann unter http://localhost drauf zugreifen


    Wenn du den Webserver nur laufen lassen willst, wenn du Grocy nutzt, kannst du ja nen Script zum starten und stoppen anlegen.


    VG


    Wie ich geschrieben haben, arbeite ich in einem Bürojob und habe ein Hemd an. Da es sich um ein EVERY-Day handelt und ich in meinem Alltag selten durch den Urwald laufe oder mich durch Zombie Horden nach Hause kämpfe, habe ich mein EDC eben auf den Urbanen Raum und meine täglichen Anforderungen angepasst. Dazu gehört eben auch ein Kamm, Parfum und ein Fusselroller.



    David .

    Etwas Luft ist noch und für Einkäufe nutze ich meistens den separaten Beutel.

    Ich versuche den Rucksack meistens bei mir zu haben oder eben im Zweifel einzuschließen. Dann ist er im Zweifelsfall wenigstens versichert.

    Teures Zeug ist ja immer relativ. Ich habe kein 300€ Messer-Limited-mit-Persönlichen-Erinnerungen im Rucksack. Lässt sich im Zweifel alles nachkaufen - daher wäre es "nur" ein Monetärer Verlust.


    VG wit4r7