Beiträge von offroader

    ach was könnte man nur alles finanzieren, wenn der fette Bürokratensumpf nicht wäre.

    Egal wo man hinschaut bei staatlichen Stellen, nahezu die Hälfte des Budgets wird von Verwaltung und Planung aufgefressen. Beispiele gibt's dafür zuhauf und ich möchte wetten jeder von euch hat schon einmal eine solche Erfahrung gemacht.


    Ich denke, wenn man hier was ändern wollte, müsste man mit alten Strukturen brechen und einen modernen Systemwechsel herbei führen.

    Und nein, ich plane nicht den nächsten Putsch 😂

    Gibt keinen Einlagensicherungsfond pro Konto, sondern pro Kreditinstitut.


    Wenn ich bei der Sparkasse 5 Konten, Giros, Tagesgeld, Sparbücher, was auch immer habe, dann ist alles zusammen mit 100.000€ abgesichert.

    Wie sich das mit Tochterbanken verhält, weiß ich nicht. Was mich das Leben allerdings bis jetzt lehrte, ist, das man als kleiner Mann immer der angeschmierte ist.


    Ich bekomme jedes Jahr die Infos zum Einlagensicherungsfond, dort steht im Kleingedruckten, das der Fond im Falle einer Krise der gesamten Kreditwirtschaft sowieso nicht greift.

    Nahezu alle Banken sind über eine lausige GmbH diesbezüglich rückversichert. Das Stammkapital und deren Bilanz findet man bestimmt im Internet. Ich hatte mir die Mühe zuletzt 2010 gemacht.


    Und wie man zuletzt bei der Bankenpleite gesehen hat, bleiben auch Gemeinden und Firmen auf dem Verlust sitzen...


    Man hätte auf den Infozettel von der Bank auch einfach schreiben können: "wir können nix und deine Kohle ist eh weg, besser du legst es unters Kopfkissen"


    Meint zumindest der Offroader

    Das Problem was wir Tiefbauer beim Kabelbau haben ist, das es mittlerweile ziemlich eng in den Gehwegen und Straßen ist. Da kommt jetzt in unserem Raum auch noch massenweise Leerrohr für den Glasfaser- und FTTH-Ausbau hinzu.

    Ein Versagen des Kabels hat häufig nur einen Erdschluss zur Folge, da brennt nicht der ganze Gehsteig. Wenn ich später daran denke, stell ich euch mal ein Foto von einem 300mm² Kabelquerschnitt rein, da ist mächtig Isolation dran und auch noch eine Art Abschirmung, die das Magnetfeld aufgrund des Stromflusses innerhalb des Kabels abbaut.

    Soll heißen, wenn man an den stromführenden Leiter möchte, braucht man entweder Spezialwerkzeug, oder ordentlich Gewalt.


    Die Kabel werden in der Leitungszone zum Schutz eingesandet, darüber kommt Abdeckfolie mit Warnhinweis und dann Boden, Trassenwarnband und der restliche Aufbau.


    So sollte es eigentlich gemacht werden, bzw. wird es von uns gemacht. Beim Baggern wird max. Bis auf die Folie bzw. Sandschicht freigelegt, der Rest ist Handarbeit.


    Ich hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen, für die die damit nicht so vertraut sind.


    Gruß offroader

    Und mit 50 gegen einen baum mit der Fahrertür voraus wäre es wieder anders aus gegangen. Es gehört einfach ne ordentliche Portion Glück dazu, egal mit welchem Auto.

    Ein Kumpel mit seinem Opel Corsa hat sowas ähnliches auch spielend überlebt. Eine Frau aus unserem Ort mit ihrer dicken E Klasse ist bei einem Auffahrunfall gestorben...

    Steckste nie drin.

    Sitze eben mit ein paar Freunden am Lagerfeuer und wir haben ca. 50 Lichter am klaren Sternenhimmel beobachten können, die in unregelmäßigen Abständen von Südwesten nach Nordosten eher Osten gezogen sind. Weiß, ohne blinksignale oder Positionslampen.


    Konnten zuletzt schon einmal eine solche Formation in die gleiche Richtung beobachten, ziemlich genau 11 Stück. Heute waren es dutzende. Mein Standort ungefähr Würzburg.


    Sind das irgendwelche Satelliten, oder vielleicht ein Truppentransport in die Ukraine? Habt ihr auch etwas beobachten können?


    Was würdet ihr in letzterem Fall tun?


    Gruß offroader

    Wenn ich mir das alles so durchlese, wäre ein Gaul mit Einachskarren das optimale Fahrzeug: Geländegängig, sucht sich den Treibstoff selber, und das Reparaturproblem ist eigentlich auch keins.

    Wenn du Hunger hast, kannst du ihn immer noch fressen.

    Nein, nicht den Karren, sondern den Gaul 😉

    Kommt auf deine Ausgangslage an, hatten wir schon Mal an einer anderen Stelle diskutiert.

    Ich habe auch diverse Fluchtrouten und Bugout Locations, allerdings zählt für mich der Blackout eher zum Bugin. Ich habe hier nichts größeres in der Umgebung, das Probleme machen könnte. Von einem Atommüll-Zwischenlager inkl. abgeschalteten AKW mal abgesehen.


    Ich würde nur sehr ungern alles zurück lassen.

    Bei einem langanhaltenden Stromausfall wäre ich vorsichtig, das Auto, egal welcher Antriebsart, nach einer Woche überhaupt noch zu bewegen.


    In der Stadt und auf der Autobahn wird das bereits nach zwei Tagen nicht mehr möglich sein, weil jeder denkt, er schaffts noch und bleibt schließlich doch liegen. Feuerwehr und Rettungskräfte werden keine Zeit haben, die liegengeblieben Fahrzeuge weg zu schaffen.


    Auf dem Land kannst du mit einem noch fahrbaren Untersatz schnell zur Zielscheibe für eine spontane Eigentumsübertragung werden.


    Das einzige survival Auto, das bei einer derartigen Flächenlage in Betracht kommt ist:


    - schnell

    - robust

    - kommt mit einer Vielzahl Kraftstoffen aus

    - ist geländegängig um Hindernisse zu umfahren

    - hat keine Knautschzone um Hindernisse zu beseitigen

    - ist evtl gepanzert


    Auch für mich gehört der Blackout zu den wahrscheinlichsten Szenarien, aber es gilt für jedes Szenario: wenn die öffentliche Ordnung zusammen bricht, werden die meisten Fahrzeuge mit vollem Tank/Batterie einfach nicht genutzt werden können, weil:


    - das Tor der Garage / Tiefgarage nicht auf geht

    - Straßen mit anderem Gerümpel dicht sind

    - Ampeln nicht funktionieren

    - Neider und andere gefährliche Typen dafür sorgen

    - das fahren nur noch für staatliche Organe, Rettungskräfte und dem Militär erlaubt ist.


    Meint der Offroader mit seinem dicken Grünen ohne Knautschzone 😉

    Ein Freund von mir geht mit seiner Zimmerei jetzt in die Kurzarbeit. Aufträge voll bis Herbst, aber kein Material mehr.

    Der Fahrer vom Sägewerk kam mit seinem Lkw in die Zimmerei und wollte als Tagespreis 600€/m³ obwohl bei der Bestellung ca. 300€/m³ vereinbart waren. Als mein Kumpel mit dem Sägewerk verhandelt hat, ist der Fahrer samt Ladung wieder vom Hof verschwunden.


    Verrückte Zeiten sag ich euch!


    Bei mir im Tiefbau kann ich mich noch recht gut über Wasser halten, weil ich mein Lager im Dezember verdreifacht habe. Aber irgendwann muss ich die Preise einfach weiter geben.


    Bin auch auf die ganzen Häuslebauer gespannt, die ihre Verträge über das Fertighaus abgeschlossen haben und jetzt aber mit gewaltigen Mehrkosten zu rechnen haben. Die Baustellen sind größtenteils begonnen und die Finanzierung kippt...


    Gruß offroader

    Die Bundeswehr samt Amt für Wehrtechnik und Beschaffung hat sich mit den bisherigen Feldküchen gewaltig lumpen lassen.


    Ich kenne die Dinger mit ihren 4 anfälligen Petroleumbrennern sehr gut und hab sie reihenweise für THW und Feuerwehren auf Gas umgerüstet.

    Damals hatte Kärcher die Küchen spotbillig angeboten und so die Ausschreibung gewonnen. Durchs Hintertürchen kam dann ein sauteurer Wartungsvertrag für alle Küchen. Die Truppe durfte keine Wartung durchführen, vom Reifendruck überprüfen mal abgesehen.


    Finde es generell schade, das es keine Durchgriffshaftung für solches versagen gibt.


    Bei dem ganzen Bundeswehr Geraffel ist alles viel zu schwer, zu speziell, zu kompliziert und zu wenig improvisierbar. In meinem Augen ist 90% der aktuellen Ausrüstung für Krisen jeglicher Art nicht geeignet.

    Es funktioniert nicht, wenn's kalt, heiß oder nass ist. Die Fahrzeuge fahren nicht mit mangelhaften Diesel oder schwefelhaltigen Heizöl...

    Wenn man sich auf den Haufen verlassen müsste...

    Moin,

    Als LKW Zulassung darfst du am Sonntag nicht fahren und darfst in Siedlungen nicht einfahren bzw. Parken.

    Gleiches Fahrzeug als Wohnmobil eben schon.


    bei 3,5-7,5to dürfen Wohnmobile Außerorts 80km/h fahren, anstatt 60 wie beim LKW und auf der Autobahn 100 statt 80.

    Wenn man sich also die elektronische Geschwindigkeitsbegrenzung von 92km/h raushaut, ist man im Urlaub fllott unterwegs.


    https://www.pincamp.de/magazin…gebuehren-fuer-wohnmobile


    Für mich ein definitives plus.


    Gruß offroader

    Wenn die flächendeckenden Schnelltests mit einer Fehlerquote von 0,5-2% kommen, können auch alle gesund sein und die Inzidenz begründet jeden weiteren Lockdown. Simple Mathematik, nichts weiter.


    Hatten selbst schon den Fall in der Familie:

    Positiv, 15min warten, Test erneut durchführen, Ergebnis positiv, alle Mitarbeiter für diesen Tag sicherheitshalber in Quarantäne, dann PCR Test, Ergebnis nach einem Tag warten negativ, am darauf folgenden Tag nochmal alle schnelltesten, gleicher Proband wieder positiv...


    Mich wundert es ehrlich gesagt schon, warum darüber nicht mehr in den Medien zu hören ist.

    Gerade eben auf ntv ganz groß getönt, das Aldi ab morgen Schnelltests verkauft. Statistische Folgen? Fehlanzeige.


    Bin gespannt wie es weiter geht.

    Mein Kumpel hat seinen Laden aufgegeben, nachdem er sich die Lebensversicherung hat ausbezahlen lassen, die wiederum jetzt auch schon fürs Business draufgegangen ist. Montag geht's zum Arbeitsamt, nach 40 Jahren Selbstständigkeit...

    Bei den Kraftstoffpumpen setze ich ausnahmslos auf HARDI Pumpen. Gibt's in verschiedenen Größen und sind langlebig und sehr gut verarbeitet. (Dichtheit etc.)


    Wenn du im Zylinderkopf keine Glühkerze unterbringen kannst (werksseitig), dann gibt es evtl auch Blockheizer für den Motorblock (öl).

    Bei wassergekühlten Motoren hat man es natürlich einfacher, da gibt es mehrere Möglichkeiten z.b. einen Froststopfen durch eine kleine Heizung zu ersetzen. Vorwärmen dauert allerdings länger, als vorglühen.


    Flammstartheizungen sind störanfällig und neigen dazu, den Ansaugtrakt zu verrußen.


    Gruß offroader

    Die einfachste Förderung ist eine Investitionsförderung. Um den Rest (Eigenverbrauch, Verkauf an z.B. Energielieferant) muss man sich selber kümmern.


    Da Anlagenkosten - Förderung niemals größer sein kann als die Anlagenkosten alleine, ist diese Aussage mMn schlichtweg falsch.

    Sehe ich auch so, darum die Frage.


    In Deutschland ist es so, das der eigen erzeugte und verbrauchte Strom versteuert werden muss, wenn die PV Anlage zuvor in Vorsteuerabzug (z.B. als Firma) gebracht wurde.


    Dementsprechend ist es besser, die Panele einfach aufs Dach zu schrauben und den Staat im Dunkeln zu lassen. Längerfristig spart man dadurch mehr.


    Gruß offroader