Beiträge von offroader

    Die Gesetze sind dennoch erstmal in Kraft und es bedarf eines ernormen Aufwands, dagegen vor zu gehen. Siehe zum Beispiel die aktuelle Verschärfung des Bußgeld Katalogs.


    Ich sehe das gerade persönlich bei sehr vielen Dingen.

    Schnell Mal Gesetze ohne Sinn und Verstand verabschiedet und der kleine Mann ohne Lobby darf jetzt dagegen vor gehen. Viele, mich eingeschlossen, können sich einen Anwalt weder leisten, noch bringen sie die nötigen Nerven auf.


    Man wird durch eine lapidare Gesetzesänderung von heute auf morgen zum Verbrecher abgestempelt und ist ständig in der Defensive. Beispiele hab ich genug, gehören aber nicht in die Öffentlichkeit.


    Denkt mal drüber nach!


    Im übrigen ist die Juristerei immer weisungsgebunden seitens der Politik.

    Schuldenobergrenze, Dublin-Abkommen, Bankenrettung, Polizeiaufgabengesetz... Um nur ein paar zu nennen, bei denen gegen das Grundgesetz verstoßen wird, bzw. Welche ständig gebrochen werden.

    Die staatliche Rente ist umlagefinanziert und nicht einlagenfinanziert.

    Das bedeutet, das die heute eingezahlten Beiträge für die jetzigen Rentner drauf gehen.

    Wenn ich mir ansehe, wohin die demografische Entwicklung geht und dann das junge arbeitsscheue Gesocks betrachte, kann ich xsurvivor durchaus verstehen. Zudem bedient sich der Staat zu häufig grundlos am Rententopf.


    Ich hab's auch so gemacht und zahle keinen Pfifferling ins staatliche Sozialsystem.


    Bin gerade dabei meine Krankenversicherung von freiwillig gesetzlich auf privat umzustellen.

    Ist auch ein totaler Hohn. Eigentlich war ich immer ein Freund der gesetzlichen Grundversicherung + privater Aufstockung, aber mir kostet die gesetzliche Krankenversicherung monatlich knapp 800€ von meinem NETTO-EINKOMMEN. Dafür hab ich keine Zahnersatzversicherung und muss n halbes Jahr auf ein MRT warten. Tolle Industrienation...

    Im übrigen müsste ich auch Sozialbeiträge auf Vermietung und Verpachtung bezahlen. Und au private Zusatz-Renten. Totaler Mist in meinen Augen.


    Hab jetzt ein seriöses Angebot eines privaten Versicherers mit Beitragsstabilität, Zahnersatz, Chefarzt, Zweibettzimmer etc für ca 480€ im Monat. Wenn ich im Jahr keinen Arzt brauche, krieg ich sogar noch Geld raus. Bonus Malus System eben.


    Wenn man sieht, wie viel Sozialkohle jedes Jahr aus Deutschland raus geleitet wird, ist das auch kein Wunder, das der Staat den Hals nicht voll bekommt.


    Meine Vorsorge:

    Geld verdienen, versteuern und in Dinge anlegen, die man braucht und die man wiegen und messen kann.

    Ich finde alle hier genannten Punkte sehr gut und fundiert!


    An dieser Stelle würde ich gerne einhaken:


    Meine Vorbereitung sieht abhängig vom Szenario fast immer einen Bug in vor. Das ist für Landeier wie mich die bessere Wahl. In der Stadt mag das anders aussehen.


    Dennoch gibt es Szenarien, die mich zwingen würden, mein Grundstück zu verlassen. Für diese Fälle hab ich entsprechende Fahrzeuge, oder gehe zu Fuß.


    Wenn man sich entschließt, sein Anwesen zu verlassen, sollte man sich bereits im Klaren sein, wohin es geht. Du kannst im Wald oder in den Bergen nicht ewig überleben, außerdem gibt es kaum noch unbesiedelte Gebiete (in Deutschland alle 6km ein Dorf). Werde niemals zum Flüchtling, oder Landstreicher! Hab immer dein Ziel vor Augen!


    Überlege dir mehrere Routen zu einem SO und deponiere auf uneinsehbaren Stellen kleine Depots mit Nahrung, Erste Hilfe etc. Ich habe mehrere davon luftdicht vergraben. Dies erspart dir einen zu schweren Rucksack. Außerdem hast du ein Backup, wenn dir der Rucksack samt Ausrüstung geklaut wird, oder abhanden kommt.


    Gruß offroader

    Also ich habe die The Collapse durch.

    Ich schätze es bleibt bei der ersten Staffel aufgrund vom gezeigten Staffelende.


    Hätte mich auch über eine zweite Staffel gefreut, aber ohne jetzt zu viel verraten zu wollen, die Handlung entwickelt sich in den letzten Folgen immer schneller.

    Allein die Tatsache, das wieder ein Stück unserer Infrastruktur-Basis privatisiert wird, schockt mich.

    Ich lese davon jetzt zum ersten Mal und kann es kaum glauben!

    Wieso geht die Bevölkerung deshalb nicht auf die Straßen? Rein rechtlich bewegen wir uns ab nächsten Jahr auf Privatbesitz!

    Was sieht die Hausordnung vor? Gilt die StVO?


    Das die Autobahndirektionen bzw. Staatlichen Bauämter sowieso nichts mehr geplant, saniert oder repariert bekommen, ist doch seit mindestens 20 Jahren gängige Praxis! Wozu brauche ich zusätzlich eine GmbH?

    Noch mehr Schreibtische, noch mehr Sesselfurzer, noch mehr Bürokratie, noch mehr nutzlose Esser.


    Meint der sprachloe Offroader

    Die Ausgangssperre hat mir am besten gefallen. Man konnte endlich seiner Arbeit (Tiefbau, Straßenbau) nachgehen, ohne das mir ständig ein Anwohner, Gassigänger oder Autofahrer auf die Nerven geht.


    In der Familie hat auch bei den letzten verbliebenen Skeptikern ein Umdenken stattgefunden.


    Aufgrund des großen Veranstaltungssterben musste ich weniger mithelfen und konnte so mehr draußen und beim Angeln sein.

    In meinen Augen lässt sich alles auf einen Punkt runterbrechen:


    Zu viele Menschen verursachen:


    Zu viele Gesetze und Verordnungen

    Zu viel Stau und Verkehr

    Zu viele Meinungen und Minderheiten

    Zu viel Müll und Umweltverschmutzung

    Zu viel Neid und Missgunst

    Zu dicht besiedelte Gebiete

    Zu viel Naturverschandelung

    Zu viel Konsum und Tourismus

    Zu viel Krankheiten und Möglichkeit der Übertragung

    Zu viel Hunger und Durst


    Man könnte die Liste auch noch fortführen, aber ich schätze, das Wesentliche ist gesagt.

    Sicher könnt ihr die hier im Forum beschriebenen Szenarien und täglich erlebten Frust auf die oben genannte Hauptursache zurück führen. Deshalb verzichte ich auf Beispiele zu den jeweiligen Unterpunkten.


    Das traurige daran ist, das man es nicht ändern kann und ich würde es in der Öffentlichkeit nicht einmal ansprechen aus Sorge geächtet zu werden.


    Was schließe ICH jetzt allgemein daraus?


    1. Demonstrationen und Petitionen führen zu nichts.

    2. Demokratie funktioniert in Deutschland nicht (siehe die derzeitigen Ermächtigungsgesetze ohne Parlamentsbeschluss)

    3. Die Dinge so hinnehmen, wie sie sind und Energie und Ressourcen auf Wichtigeres konzentrieren

    4. Klappe halten, sein Ding durchziehen und möglichst unentdeckt bleiben

    5. Know-how aufstocken und ansonsten nur in das investieren, was sie wiegen und messen lässt


    War jetzt ziemlich viel offtopic, aber ich wüsste aufgrund des Themenübergriffs auch keinen anderen Thread.


    Gruß offroader

    Honda, sonst nix.

    Ich habe 4 Generatoren, 3 Rasenmäher, zwei Motorpumpen, ein ATV von 1998 und eine Monkey aus den 70ern. Laufen alle zuverlässig und sind jeden Cent wert.


    Wenn es im Katastrophenfall drauf ankommt, möchte ich mich nicht auf Chinakram verlassen müssen.


    Gruß offroader

    Matteo


    Den Hummer würde ich als Alltagsauto für die Arbeit nehmen und nicht zum abhauen.

    Verstecken kann ich mich eh nicht, aber mir steht von einem unauffälligen silbernen Kombi über einen weißen Sprinter, bis zum geländegängigen Militärfahrzeug alles jederzeit zur Verfügung.


    Ich würde dann ggf situationsbedingt entschieden.


    Gruß offroader



    Wäre für mich eine Überlegung wert 😅

    Bei uns in der Umgebung (Franken) gab's einige Speditionen und Fuhrunternehmen, die ihre Fahrzeuge kurz nach der Wende auf ostdeutsche Landkreise umgemeldet haben.

    Der Hintergedanke war damals ein Steuerschlupfloch, um Investoren für den "Aufbau Ost" anzuködern. Hierfür wurde einfach eine Niederlassung (Briefkasten Firma) im Osten eröffnet.


    Aktuell hält es sich mit den Kennzeichen so, das sie bei Umzug nicht umgemeldet werden müssen. Bei Neuzulassungen gilt das Kürzel des jeweiligen Landkreises.


    Vielleicht kann man sich ein Auto zulegen, welches sich schnell mit ein paar Sprühdosen und Y-Kennzeichen auf Militär oder Behörde umbauen lässt. Dazu noch eine passende Uniform aus'm Nato Shop um die Ecke...

    Denkt bei einer derartigen Flucht auch daran, rechtzeitig auf die im jeweiligen Landkreis üblichen Kennzeichen umtauschsenken.


    Bei einem Blackout dürfte relativ schnell Anarchie herrschen und die Polizei wird nicht jedes Nummernschild überprüfen. Wenn reihenweise gestrandete Fahrzeuge "rumliegen" könnte man sich daran bedienen. Die Polizei wird sich in diesem Fall kaum um eine Anzeige seitens des Besitzers wegen gestohlenen Kennzeichen kümmern.

    Solltet ihr allerdings mit Passauer Nummernschild in Flensburg zu sehen sein, könnte es komische Blicke von Seiten der "Ureinwohner" und Ordnungshüter geben.

    Besser man tarnt sich.


    Meint zumindest der Offroader

    Nochmal kurz zur Serie "The Collapse"


    Bis jetzt ( 1. Staffel ) finde ich die Dreharbeiten recht gelungen. Den Darstellern könnte ich des öfteren in den Arsch treten, es ist ihnen aber gelungen, das mir mache Sachen unter die Haut gehen.

    Etwas schade finde ich es, das die Folgen zueinander keinen roten Faden haben, aber auch weil die Serie anders ist, als ihre Pendanten finde ich sie gut.

    Man erfährt erstmal nicht, weshalb es überhaupt zum Collapse kommt.

    Gibt's schon was zur zweiten Staffel?

    Sehr interessante und sachliche Diskussion, vielen Dank an dieser Stelle.

    Die Problematik mit dem leicht flüchtigen Wasserstoff in den viel zu großen Tanks leuchtet mir auch ein. Ganz für die Tonne finde ich diese Technologie dennoch nicht.


    Was mich bei der ganzen Elektro Thematik stört, ist schlichtweg die Unsachlichkeit der Politik mit der co2 Bilanz. Meine Oldtimer sind allesamt Klima-neutraler, als jeder Hybrid Killefick.


    Vielleicht kennt der ein oder andere das. Video mit dem Elektroauto, wo neben einem großen Kohlekraftwerk vorbei fährt und das Kind auf dem Rücksitz den Papa am Steuer fragt, was das ist. Darauf hin der Papa: das ist der Auspuff von unserem Elektroauto...


    Unterm Strich sollten wir uns alle in einem Punkt klar sein:

    Die Welt hält keiner auf und die Digitalisierung ebenfalls nicht. Wenn es keine konventionellen Antriebe mehr gibt, muss man sich eben anpassen. Das gilt für so ziemlich alles. Wir sind keine "kuschelige, nicht anpassungsfähige Koala-Spezies" die von irgendwelchen Baumstreichlern mit Steuergeldern gerettet werden. Wenn wir uns nicht anpassen, oder rechtzeitig die notwendigen Schlüsse ziehen, gehen wir vor die Hunde und niemanden juckts. Jammern hilft im Leben nicht weiter. Sag ich täglich meinen Mitarbeitern, die es trotzdem hin und wieder probieren...


    Meint zumindest der Offroader