Beiträge von huizhaecka

    Genussmittel aufstocken, die Basics sind eh eingelagert. Sollte man die Quarantäne nicht alleine verbringen dürfen auch noch mal den Fluchtrucksack überprüfen. Auf jeden Fall für einen redundanten Por^H^H^HInternetanschluss sorgen - wär blöd wenn der ausfällt und kein Techniker kommen darf.

    Zwei Wochen nur in der Bude können recht lang werden - je nach Hobby sollten die benötigten Materialien da sein.

    Benötigte Medikamente und andere Drogen gehören auf die Einkaufsliste.

    Ansonsten - in der Quarantäne kann ich immer noch beim A. bestellen, soweit eher keine Hektik notwendig.


    Sollte mit Quarantäne ein Landesweiter Lockdown ohne Möglichkeit zum Einkaufen gemeint sein - dann schaut es sicher anders aus. Dann geht es eher an Themen wie Heizen, Energie usw. Da verweise ich auf die einschlägigen Threads, und würde sicherheitshalber bei der Planung mindestens 4 Wochen ansetzen.

    ein neuer Chef wird an den strukturellen Problemen nicht viel ändern können.


    Nehme ich mal unseren Ort als Beispiel:

    - der Alarm hat überdurchschnittlich funktioniert - sowohl Warnung als auch Entwarnung haben funktioniert.

    - es gibt aber nur eine Sirene auf dem Feuerwehrhaus. Wenn man optimistisch eine Reichweite von 600m annimmt wird dadurch kaum der halbe Ort abgedeckt. Bei mehrgeschossiger Bebauung (hier nicht durchgehend, aber schon einiges) laut Wikipedia aber nur 350m -> unser Ort bräuchte mindestens vier Sirenen.

    - Notstrom ist da auch noch so eine Sache. Die Feuerwehr hat sicherlich Gerät dafür, würde aber wahrscheinlich dann in der Einsatzausrüstung fehlen. Zumindest lassen Antworten auf ein paar Fragen in die Richtung darauf schließen.


    Wenn jetzt unsere Gemeinde das umsetzen würde, neue Sirenen und die bestehende ertüchtigen - so ganz grob überschlagen wären das wohl 100000 bis 200000 Euro - bei uns ein Betrag der ohne gewissen Zwang _und_ Förderung nicht leichtfertig ausgegeben wird. Dabei wären geeignete Gebäude durchaus vorhanden, wenn man diese noch anmieten müsste...


    Jetzt gibt es auch noch die verschiedensten Konzepte im Land. Am liebsten hab ich da die Lautsprecherwagen - als ob bei einer Lage in der eine breitere Alarmierung notwendig ist, diese Fahrzeuge abkömmlich wären. Sind ja letztens bei Corona Lautsprecherdurchsagen mit regulären Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr gefahren - hat ja auch gleichzeitig nicht gebrannt... Letztlich die technischen Mittel für die Warnung müssen unabhängig vom normalen Einsatzgeschehen sein.


    Das BBK ist dann eine Bundesbehörde, aber mit welchen Rechten? Da funkt der Föderalismus auch noch kräftig dazwischen. Mit Weisungsrecht, Sanktionen usw. wird da erst mal nicht viel sein. Bestenfalls wird man noch eine Berichtspflicht der Landkreise hin bekommen, mit einer Umsetzungspflicht wird es eher nichts.


    Also ich sehe schwarz für den nächsten Termin.


    --- ab jetzt schimpfe ich, kann gerne überlesen werden ---

    es wird immer alles auf Andere geschoben. Es gibt zwar tausende Normen und Richtlinien, aber der Großteil ist fürn Arsch. Weil in der Praxis nicht umsetzbar. Dagegen fehlt es an praxisorientierten Regeln, die vor Ort wirklich weiter helfen. Und damit fehlt es auch an der Argumentation, kostet ja alles nicht wenig. Ich hab ja die Listen gesehen, Schweinegrippe, Sars... was für einzelne Stellen, Landkreis, Rettungswache vor zu halten ist. Ja wenn das damals eingelagert worden wäre, hätte es den "Maskenstau" nicht gegeben. Dem Einzelnen unten, wo diese Beschaffungen ablaufen kann ich keinen Vorwurf machen - was ich ankreide ist dass das nie in den Haushalten gelandet ist. Und ich sehe es schon wieder kommen - wenn Corona abgeflaut ist und man die Frage stellt, wieviele masken oder Desinfektionsmittel im Lager liegen wird es wieder heißen: dafür sind wir nicht zuständig, das ist nicht unsere Aufgabe, dafür ist kein Geld da. Und von Oben wird wieder nichts passieren, weder Geld noch Material noch Verpflichtungen. Und wenn was kommt wird es mit der Beschaffung wieder ganz unten hängen bleiben - tausende Einzelvorgänge und zigtausend Stunden Arbeit, in dem Bereich (Beispielsweise Sirene: das gerät an sich, die Steuerung, der Funkteil) dann natürlich einzeln zum Premiumpreis - was wäre da eine Sammelbestellung, über das Jahr den Bedarf ermitteln und dann 50000 Stück ordern - wird nicht passieren. Ich hör schon auf und hoffe dass nichts größeres passiert.

    Dieses Jahr ist irgendwie verhext... Soviele Tomatenpflanzen wie noch nie - an einer einzigen so langsam reife Früchte. OK, Freilandstart erst zwei Wochen nach den Eisheiligen, halt nach dem letzten Frost... Zucchini, Kürbis und Co. entwickeln sich gut - nur waren anscheinend in der Gurkentüte Kürbissamen - und auch aus einer Supermarktkürbispflanze ist dann doch eine Zucchini gewachsen. Wachstum ist aber super, einmal auf einem frischen Misthaufen (hauptsächlich Ziege und etwas Huhn), da zu den Pflanzen noch etwas Erde ins Loch gegeben, zum anderen auf dem alten Komposthaufen (gibt zwei, der eine wird gefüllt, der andere bepflanzt, was übrig bleibt geht aufs Feld - mit Gülle/Mist darf man da nicht).

    Kartoffeln sind soweit erkenntlich gesund, ertragsmäßig wird es sich noch herausstellen, aber wahrscheinlich kein Rekord.

    Chili und Paprika sind arg hinten dran, denen fehlen ein paar Wochen.

    Karotten soweit gut, rote Beete noch etwas dürftig.

    Zwiebeln sind gut gewachsen, haben aber keine gute Schutzschicht, bezweifle die Lagerfähigkeit, ein zwei Wochen trockene Witterung wären jetzt nicht schlecht.

    Bei den Erbsen ist eine Sorte sehr gut geworden, die andere kaum Ertrag (kann jetzt nicht sagen welche, hab die nur im Hinterkopf mit 40cm und 80cm Höhe, frisch waren beiden gut zu verwenden)

    Bohnen möchte ich getrocknet verwenden, wachsen ganz gut. Mir fehlt nur der Platz, aber für ein silvestriges Chili con Carne wird es wohl reichen.

    Petersilie als Bodendecker für die Tomaten hat ganz gut funktioniert. Der Schnittlauch wächst auch wie wild.

    Nur die Tomaten... da wird es eher Mitte bis Ende September. An besten Standorten im Ort jetzt schon beginnend, aber insgesamt alles relativ spät.

    Naja, alles zum Erfahrungen sammeln.

    Wenn man die Praxis mal kritisch betrachtet ist die Notfallmedizin präklinisch zu 90% Schmerzmittel und bitte schnell ins Krankenhaus. Vielleicht noch etwas Volumen geben, und ein paar erweiterte Maßnahmen. Sicher gibt es die Fälle wo vor Ort lebensrettende Maßnahmen erfolgen. Und da danke ich unserer Ausbildung allgemein und der Erfahrung von Ärzten und Sanis im täglichen Dienst. Denn die 10% kommen natürlich auch immer wieder vor.

    Ich hab glaub ich falsch angefangen, auf was ich raus will: vor Ort bei einem Unfall kann wenig falsch gemacht werden: Notruf, aus der Gefahr bringen (oder diese löschen), schnauft er nicht -> drücken, schnauft er aber tut sonst nichts -> auf die Seite legen. Läuft viel Blut raus -> Druckverband etc., ansonsten möglichst nicht bewegen. Natürlich immer kommunizieren was man macht und auch sonst Kontakt halten.

    Wenn man tatsächlich vor Ort viel bewirken kann, keine Frage, da soll es ausgespielt werden. Zumindest in meinem Bereich geht es aber von ärztlicher Seite eher zu Load and Go, also nur Basismaßnahmen und ab in die Klinik.

    Vielleicht ist bei den Beispiel "Krankenschwester" im Hintergrund die ganze Ausbildung, die Komplikationen, die genauen Anweisungen, der eine mehr Sauerstoff, der andere stirbt wenn die Dosis nicht 100% passt usw., also ein Kopfkino das Spezialitäten der Intensivstation auf die Landstraße überträgt, wo das eigentlich nicht interessiert. Also weniger vom Unfallgeschehen an sich überfordert sondern vom Versuch im Kopf die komplizierten Vorgänge in der Klinik darauf zu projizieren. Also vom Patientenmonitor mit zig Werten zu "er schnauft normal und rinnt nicht aus -> gut" oder Pulsoxy an den Finger, "über 90% Sättigung, Puls zwischen 80 und 100 -> schaut doch ganz gut aus". Erst mal alle Spezialfälle beiseite lassen und hemdsärmlig entscheiden, nach einfachstem Schema, die Detailauswertung kann der Akademiker hinterher machen. Gleiches kann einem Notfallsanitäter passieren, wenn der in der Stadt 90% Herz/Kreislauf fährt und immer erst seine Messwerte nimmt und da einen offiziellen oder eigenen Algorithmus fährt - der steht dann in der U-Bahn ohne Werkzeug und das tägliche antrainierte Schema greift nicht mehr.

    Vielleicht sollte man auf allen Ebenen (Ehrenamtliche[meine Ebene], Rettungsdienst und Ärzte) auch mal das Szenario "du bist nackt in der Fußgängerzone und vor Dir klappt jemand zusammen" einbringen. Da reicht wahrscheinlich eine Unterrichtseinheit, aber das Thema kommt in den Kopf.

    Mei, es gibt meiner Meinung mehrere Ebenen auf denen zwischenstaatliche Beziehungen ablaufen - und zu bewerten sind. Hinsichtlich Menschenrechte ist China sicher weiter entfernt als die USA und Russland mitten drin. Wirtschaftlich wird es schwierig, da könnte man angesichts von Sanktionen die USA deutlich nach hinten schieben, mit China, und Russland eher näher sehen.

    Maschinenbau sind wir ja ganz gut, bei den Basics, also dass Halbzeug oder gar Rohstoffe gibt es für Europa sicherlich Lücken, ebenso am oberen Ende, also Chipfertigung und Software. Beim einen braucht man gute Partner (der östliche wäre wegen Landweg vielleicht nicht die schlechteste Option), beim anderen etwas agilere Strukturen (ich sag nur Kosten/Qualität bei der Corona App).

    Meiner Meinung die Abhängigkeiten analysieren und wenn eine große Abhängigkeit zu einem problematischen Partner besteht, daran arbeiten - damit steigt auch die Verhandlungsposition. Wenn andere globale Spieler ähnliche Abhängigkeiten haben - dann schneller sein. Nur hypothetisch: die USA machen sich unabhängig vom chinesischen Stahl, dann werden diese Karten früher oder später ausgespielt - und wenn wir noch davon abhängig sind, sind wir ein Kollateralschaden.

    Aber genug mit Politik, kleine Beben können wir vorbereiten, große Beben eher nicht.

    Ein paar Masken (ja, MNS, über 100) geordert, Desinfektion wird mir lange reichen, da ist kein Handlungsbedarf (zumindest aus meiner Sicht, aus derer ich Schmierinfektion für Corona als praktisch vernachlässigbar eingeordnet habe). Sonst ist der Krisenkeller gut gefüllt und an Projekten steht erst mal die Langzeitnahrung an - also Reis etc luftdicht in Tonnen - soll mal ein Jahresvorrat werden der für 20 Jahre keine große Pflege braucht.

    Nachdem in der Familie jetzt auch ein Dutch Oven vorhanden ist (hauptsächlich kulinarische Beweggründe, aber Notfall durchaus im Bewusstsein) ist da für den härtesten Fall schon mal gesorgt, Gaskochmöglichkeit für mich selbst ist da, Flaschen auf voll bringen steht demnächst an.

    Ansonsten weiter wie immer, ich denke die 2. Welle kommt, wahrscheinlich recht stark. Nebenbei steht das Basteln an einem Mikrobiwakkit an, aber weniger Richtung Bug-Out sondern eher wenn man im Einsatz (Bergrettung) mal im Gelände vergessen wird. Wird letztlich Biwaksack und gut ausgewählte Notration so verpackt dass es überall reinpasst.

    Das Dach ist bei 99% aller Häuser die Schwachstelle. Man hebt einfach einige Dachziegeln an - das geht sehr leise. Wer dann noch ein Teppichmesser o.ä. dabei hat dessen schwierigstes Hindernis sind dann etwas Isolierung und eine Dampfsperrenfolie.


    Auch wenn`s jetzt hier nicht unbedingt zum Thema Krawalle passt - TejuJagua hat völlig recht,das ist auch etwas woran man denken sollte.

    Zumindest aber über eine vernünftige Sicherung des Zugangs zum Dachboden. Vor allem diese einziehbaren Bodentreppen bieten keinerlei Sicherung gegen das aufdrücken von oben.

    Da sperrt schon ein vernünftiger Riegel ( auch noch preisgünstig ) den Zugang in den Rest vom Haus.

    Hab das mal Live gesehen, Zugang zum Dachboden mit Stahlriegel (Rundstahl > 2cm) gesichert. Hab eigentlich nur den Telefonanschluss gesucht - und komplette Führung bekommen weil nicht auffindbar. Letztlich hinter versteckt abnehmbarer Wandverkleidung... Gut, da war früher mal eine Top Schutzperson zu RAF Zeiten drin... inklusive Batteriegepuffertes Funktelefon im Nachtkastl - das wars jetzt aber auch, mehr kann und darf ich dazu nicht sagen.


    Zum Dachaufbau allgemein: die meisten hier sind noch gebrettert - also Dachstuhl, mit Brettern komplett zu, Dachpapp, Lattung, Ziegel. Da wirds unbemerkt schwierig, Bohrer und Säge müssten es schon sein. Dazwischen irgendwo die Isolierung. Nur mit Messer in 90% der Fälle keine Chance. Aber grundsätzlich schon richtig, auf Fenster und Türen schauen alle, das Dach wird nicht angeschaut.

    Kellerfenster wären auch so ein Thema, da wird alles erneuert mit aktuellen Normen, aber im Untergeschoss hat man Jahrzehnte Scheunentore offen.

    Es kommt meiner Meinung auf die Anwendung an. Für klassisches Einwecken ist die europäische Lösung sicher ausreichend. Mein Experimentiergeist geht hin zu lange haltbaren Vollkonserven von Fertiggerichten (mit Bohnen und Fleisch), da ist der Überdruck mit deutlich mehr Hitze bei den Pressure Cannern schon verlockend. Fernziel sind tatsächlich Dosen, da wäre ein PC sicher sinnvoll, praktisch mache ich aktuell in den meisten Fällen die klassische Variante, manchmal Versuche mit Backofen und Mikrowelle (erfolgreichster Versuch: Cevapcici mit Reis,auf alle drei Arten, nach 2 Jahren noch kein Glas aufgegangen).

    Gerade bei Einkochgut mit sehr langen Kochzeiten ist mir aufgefallen, dass doch einiges an Wasserdampf entweichen kann, mit etwas Gegendruck denke ich mir, wäre das Problem behoben.

    Von China ausgehenden Krieg gegen Europäisches Festland sehe ich auf absehbare Zeit nicht, Besatzung kaum möglich, wichtiger markt bricht weg und nichts zu holen (Rohstoffe). Im zentralasiatischen Raum (neue Seidenstraße) und den Rohstoffländern Afrikas könnte ich mir militärische Aktion durchaus vorstellen. Einerseits in der "inneren Stabilisierung", also Aufstände etc. niederschlagen, andererseits durchaus in Grenzkonflikten wenn Lagerstätten direkt betroffen sind. Gegner wäre wohl in den meisten Konstellationen Rußland oder USA, von daher ist für mich eine direkte Konfrontation schon vorstellbar, wobei ich nicht an einen weltweiten Schlagabtausch glaube, vorausgesetzt es sind mal nicht auf zwei Seiten total Irre an der Macht.

    Mit der erstarkenden Marine Chinas rückt natürlich die Begegnung von Trägerverbänden in den Bereich des Wahrscheinlichen, das könnte schon Zündstoff bieten. Eventuell auch lokale asiatische Konflikte (dieses ganzen umstrittenen Felsen und aufgeschütteten Inseln).

    Fürs persönliche Wohlbefinden sehe ich erst mal wenig Gefahr - die EU sehe ich weder als Konfliktteilnehmer noch als primäres Ziel. Wirtschaftlich kann das aber auch schnell einschlagen und die Versorgung in allen Bereichen treffen.

    Mal angenommen, aus gegebenen Gründen müsste der Selbstversorgungsgrad im Gemüsebereich gesteigert werden, so wie es sich abzeichnet und meiner Meinung auch sinnvoll ohne Gentechnik und chemische Hämmer. Von was wäre das abhängig (jetzt keine Doktorarbeit, nur mal so grob überschlagen)

    - Unkrautbekämpfung: mechanisch, d.h. viele kleine Roboter -> Elektromechanik, Elektronik, Funksysteme, zumindest einfache KI Technik

    - Schädlingsbekämpfung: nein, keine mini Laser Drohnen, aber Vermeidung von Monokulturen und Einhaltung der Fruchtfolgen: Versorgung muss kleinräumig steuerbar sein, also viele einzelne Systeme (Pumpen, Sensoren, Magnetventile)

    - Düngung: auch wieder die Kleinräumigkeit mit entsprechender Anzahl an Systemen, auf lange Sicht auch Wechsel des Düngers, Erschöpfung von Phosphor Ressourcen etc.

    Warum hat das mit China zu tun? Aktuell wird einem ausreichende Technik quasi nachgeschmissen, gut das mit Unkraut und Roboter dauert noch ein paar Jahre, aber Sensoren, Steuerung, Pumpen usw. da sind es Preisunterschiede im Faktor 3 bis 20. Gerade bei den "Kleinteilen" von denen man aber hunderte oder tausende braucht. Ob jetzt die SPS 1000 oder 10000 Euro kostet ist uninteressant, ob aber ein Ventil 20€ oder 100€ kostet ist bei 100 benötigten schon ein Unterschied von 8000€.

    Oder gerade nachgeschaut, 1KNX Schaltaktor (=schaltbare Steckdose) ohne Rabatte oder Aktionen um die 50€, billige Chinatechnik, 4x per Funk schaltbar um die 20€. Ja, auch als nicht Elektriker bekomme ich da Bauchschmerzen.

    Wenn jetzt natürlich, das Szenario ist schon ambitioniert, die Produktgarantie beim heimischen Produkt etwas größer wäre als der Amortisationszeitraum, und es auch wirklich ein heimisches Produkt wäre...

    Oder hart ausgedrückt, ich zahl gerne das doppelte wenn Verfügbarkeit und Service bei Wegfall von China nicht beeinträchtigt sind. (das dreifache wenn die USA auch wegbrechen darf)

    theoretisch würde ich sagen, wir könnten es (weitere Automatisierung in der Bauteilbestückung und quasi Arbeiterfreie Platinenproduktion), wenns das Produkt aber mal gibt weiß ich genau wer viel dafür zahlen würde und um die heimische Elektronik wieder konkurrenzfähig zu machen - 10000% Exportzoll? Wird nicht funktionieren. Vielleicht neue Halbleiterfertigung, Digital und Leistung kombiniert, damit weniger Integrationsaufwand usw., vielleicht On-Demand Fertigung mit einer Auswahl verschiedener Grundkomponenten (Mikrocontroller XY, 1Mbyte Flash, 2x RS232, gleich in ein Gehäuse, vollautomatisch usw.) Naja, drifte schon wieder ab, vielleicht als Schlußsatz: nicht mit Industrie 4.0 aufhalten sondern auf 5.0 stürzen und an 6.0 arbeiten, dann kann Europa eine Chance haben. Und als Nachtrag für die Rüstung: Wert hat nur das was (angenommen alle Rohstoffe stünden zur Verfügung) komplett in eigenen Fabriken gefertigt werden kann.

    Kurz ein bericht aus den Alpen:

    Heuer ging es langsam los, Frost bis zwei Wochen nach den Eisheiligen, relativ nass - den Schnecken gefällts.

    - Zwiebeln stehen schön da, aber erntereif ist noch nichts (bis auf das Grün)

    - Radieschen dieses Jahr gerne von Ungeziefer befallen und schnell ausgewachsen - werde da wohl ne Pause machen

    - Möhren inzwischen gut, legen täglich richtig zu, aber wie das Meiste ein paar Wochen später

    - Rote Beete startet erst jetzt durch, in den letzten Wochen eher statisch

    - Erbsen blühen und ranken, Ernte wahrscheinlich erst in 3 Wochen

    - Bohnen ranken jetzt gut, aber auch später

    - Kohlrabi dieses Jahr erstaunlich gut, auch etwas enger gesetzt sehr gute Erträge

    - Kartoffeln: Premiere dieses Jahr, in Kübeln, Säcken und einem Mini Acker. Mehr oder weniger alles was keimte reingeschmissen, Sortenunterschiede sind deutlich zu sehen - was rauskommt wird sich noch zeigen, aber zumindest ist fast überall was gekommen - und keine Krankheiten sichtbar.

    - Zucchini, Kürbis, Gurke - anfangs äußerste Mimosen, teilweise hat erst die zweite oder dritte Nachpflanzung überlebt und startete jetzt richtig durch. Wahrscheinlich eine Kombi aus tiefen Nachttemperaturen und Schnecken. Aktuell liegt der frische Misthaufen (Ziege/Huhn) weit vorne, der alte Komposthaufen (vom letzten Jahr) auf Platz zwei und der designierte Kürbisplatz zwischen den Komposthäufen am Ende - wahrscheinlich eine Schneckenautobahn, da läuft jetzt die dritte Phase - vielleicht überlebt ja was...

    - Tomaten - dieses Jahr auch eher spät, Mai und Juni hat sich nicht viel getan, jetzt geht es langsam los. Blüte nimmt nun auch zu, lange war da kaum Entwicklung zu sehen. Konkret, bis auf die in der Anzucht schon angelegten Blüten kam über 4 Wochen erstmal nichts nach. Jetzt ist aber der Schnellgang drin, mal schaun was noch passiert.

    - Chili - eigene Anzucht dieses Jahr schlecht - ja, kein Platz mussten nach den Eisheiligen raus und dann wurde es nochmal richtig kalt... mit ein paar Pflanzen aus diversen Märkten ergänzt, insgesamt wird es wahrscheinlich durchschnittlich werden. Leider wollte die Bhut Jolokia gar nicht, da wird wohl nächste Saison etwas technische Unterstützung folgen.

    Wolfsmilch und Kreuzkraut fühlen sich aber pudelwohl, da kommt man mit der Eindämmung kaum nach.

    Ansonsten, Schnittlauch und Petersilie wachsen sehr gut, andere Kräuter eher problematisch.

    920m ü. NN, wegen Bergen fehlen dann noch rund zwei Sonnenstunden.

    Hab vor kurzem eine Lyoner in Supermarktqualität tief im Kühlschrank versteckt gefunden. MHD war gut 3 Monate überschritten. Sensorisch alles OK, habs gut durchgebraten und wie Schinkennudel verwendet. Keinerlei Probleme. bei ähnlich altem Mozzarella auch kein Problem, war halt insgesamt etwas kompakter. Da erkennt man es an der Verpackung: aufgebläht ist schlecht.

    Ein paar Bratwürste waren 2-3 Wochen über dem Datum (vorgebrüht und eingeschweißt), wie neu, eigentlich nicht der Rede wert.

    Etwas schlechtere Erfahrungen habe ich mit geschnittener Brühwurst, die sollte tatsächlich zügig aufgebraucht werden.

    Käse dagegen ist vor MHD ja kaum genießbar :-) solange nicht unsauber angeschnitten oder sonstwas passiert hält sich das Zeug im Kühlschrank ewig. Frischhefe allerdings nicht - wie ich feststellen musste, außen hui innen Schimmel.

    Ach ja, Joghurt im Glas - von Natur bis über alle Geschmacksrichtungen - fristete coronabedingt auch eine längee Zeit im Kühlschrank, ein offenes Glas war nach den 3-4 Monaten verdorben, die geschlossenen alle OK.

    Und als letzter Bericht: in einer Ecke gefundene Fruchtliköre in den 2cl Karnevals Plastikflaschen: kein Genuss! (ja, vorher eigentlich auch nicht) Das Zeug verändert sich schnell und nicht zum Guten - Lagerzeit um die 3 Jahre. Also wenn man an kleindosierten Alkvorrat denkt (die Alpinis haben das ja in ihrem EPA) auf hohe Prozente und gute Verpackung achten.

    Lang ists her. Alpendurchquerung in mehreren Abschnitten, pro Jahr ein Abschnitt. Diese bestanden aus jeweils grob 500km und 8000hm. Mountainbike mit Packtaschen hinten, Rucksack (meist hinten verzurrt) und Lenkertasche hat da gut gereicht. Später dann eine Tour durch Marokko, genau so, nur genauer beim Gewicht planen, da noch Campingausrüstung und etwas mehr Reserve (Schläuche, Werkzeug, Medizin) dabei war.

    Was ist aufgefallen: Taschen am Vorderrad sind nicht optimal. Viel Trinken und immer verfügbar ist wichtig. Bei Bergabfahrten Sattel niedriger stellen und Rucksack auf den Rücken (Protektoren gab es damals noch nicht so verbreitet und mich hat es vor Schmerzen oder Schlimmeren bewahrt - Direktabstieg über Lenker weil das Vorderrad zwischen zwei größeren Steinen steckenblieb)

    Was ganz wichtig ist: einen Sattel den man auch über mehrere Tage aushält. Meiner war kein Problem bei einigen Tagestouren, nach dem vierten Tag in Folge aber die Hölle. Gab dann einen neuen unterwegs, notfalls kann Melkfett/Vaseline Linderung bringen.

    da schon mal die Berge genannt wurden: hier gibt es zwar viele Wege, auf denen man eventuell mit einem Quad etwas weiter kommt als mit "Jeeps". Das sind aber in der Regel Sackgassen zum Holzen. Übergänge sind entweder mit 4x4 oder gar mit normalen Autos befahrbar - oder gar nicht. Gerade im Fluchtszenario mit viel Gepäck geht das schnell auf den Schwerpunkt.

    Wenn man überall hin will - Pinzgauer 4x4 - gegebenenfalls ist aber eine Tankstelle mitzuführen :-) unserer (Bergwacht) dürfte im Sommer rund 20-30l auf 100km fressen, im Winter mit vier Ketten auch gerne über 50.

    Kommt halt aber auch immer auf das persönliche Szenario an. Wenn das Fluchtziel nahe ist kann man sicher einige Kompromisse schließen, wenn es mehrere hundert Kilometer sind _und_ dazu noch Offroad Anforderungen kommen - da sinkt die Auswahl, letztlich bleibt es wohl bei den kleinen Offroadern, vielleicht noch Landrover oder die Toyotas. Bei vielen aktuellen Modellen, ich sag jetzt mal Amarok, ist die Nähe zu einer Werkstatt wichtiger als die zu einer Tankstelle.

    Weils passt meine Erlebnisse G20 Hamburg. Kurz zuvor, wir waren journalistisch unterwegs, auf eigene Rechnung, hatten zuvor einen großen Gipfel auf dem Land dokumentiert - da musste das Folgeprojekt in einer Großstadt auch sein.

    Roßmarkt: angekündigtes "chillen" auf den Straßen, hatte auch erst was von einem Straßenfest. Als sich das Ganze auf einen größere Kreuzung verlagerte wurde sehr schnell eingegriffen, also einige Wasserwerfer etc. Hab mich immer etwas seitlich bewegt und bin dann ganz gut aus dem Getümmel gekommen - Taktik war alles ins Schanzenviertel zu drängen. Erster Kontakt mit einem "Kollegen", gut der hat für eine sehr alternative Seite gearbeitet, aber hilfreich demoerfahrene Personen im Umfeld zu wissen (die einem nichts schlechtes wollen...)
    - damit und mit der Räumung des Camps Entenwerder (bei der Räumung war ich nicht dabei, aber beim Aufbau) zeigte sich auch folgendes: Deeskalation ist in vielen Bereichen, vor allem rund um Demos etc., nicht der Versuch das Ganze ruhig ablaufen zu lassen, sondern nur der Versuch eventuell unentschlossene zuhause zu halten. Dass es eskaliert steht da teilweise schon fest.

    Damit geht es schon in die heiße Phase:

    IKEA: also da wo die Filia demoliert wurde. Da will man eigentlich ganz woanders hin, kommt einem in einer Seitenstraße ein Mob vorbeigezogen. OK, was los, also Kamera raus und auch mal in die Richtung mitbewegt. Irgendwann fällt einem auf, außer einem Reporterteam am Anfang ist da sonst niemand, nur 200 Demonstranten und ich... Blöd gelaufen, also insgesamt eher defensiv agiert, gab ein paar Aggressionen, hat man aber gut meistern können. Das was passiert ist entsprechend dokumentiert, versucht viele Erkenntnisse zu gewinnen, also was läuft da wie ab, und auch noch ein bisschen den Anwohnern geholfen bei einer brennenden Barrikade (gut, ein paar Mülltonnen, aber mal bei den Autos schauen ob da nichts glimmt). Ich glaub da hab ich auch das erste mal auf die Knitterfreie Kopfbedeckung gewechselt.

    Welcome to Hell: Diese große Demo die von Anfang an auf Streit ausgerichtet war, muss man mal gesehen haben. Zu Beginn lief das erstmal halbwegs unterhaltsam, ein Demoboot liefert sich im Hafen eine Verfolgungsjagd mit Polizeibooten, derweilen füllt sich der Fischmarkt immer mehr. Vereinzelt Trupps der Polizei, insgesamt noch low level, vereinzelt Attacken gegen die Polizei (mit Mehl bewerfen usw.), erstaunlicher weise kaum Gegenreaktion.

    Dann stellt sich der Demozug auf, hab dann die Nähe der anderen Reporter gesucht, für Bilder ein guter Platz, fürs eigene Wohlbefinden eher nicht - direkt zwischen Polizei und schwarzem Block. Das Ganze ist dann wie erwartet eskaliert, hab mich da eher seitlich positioniert, da war dann der Helm wieder gefragt und ich war über das Klappbare Visier sehr froh - neben Flaschen Polenböller in die Menge und so Scherze. Einfaches Verlassen war auch für Reporter da nicht mehr möglich, man wurde mit den Demoteilnehmern getrieben. Auch Verletzte wurden zwischen den Wasserwerfern zurückgetrieben.


    Die Eskalation im Schanzenviertel haben wir nur am Rande beobachtet, aber das hat auch gereicht.

    Aber jetzt zur wichtigsten Frage, was habe ich daraus gelernt im Umgang mit Demos bei denen Gewalt droht:


    1. Nicht da sein

    2. Schnell genug abhauen

    3. Erkennbar sein (hier Weste mit "Presse" Aufdruck), kommt aber auf das Szenario an

    4. Rundumsicht einschalten, heiße Zonen meiden

    5. Verbündete suchen (hier an ein anderes Kamerateam hängen, sonst andere Flüchtende)

    6. ein Externer muss wissen wo man ist, Notfallrufnummer usw.


    weiter ist mir aufgefallen: Plünderungen und Sachbeschädigungen sind nicht ungeplant abgelaufen, zumindest dort wo ich es beobachten konnte waren die Fluchtrouten etc. sehr genau geplant.

    Eine allgemeine Lösung oder Antwort wird es nicht geben. Mir ist aber gerade eine Idee gekommen, ich nenn sie mal "Vorsorgediagramm". Das ist eine Visualisierung, vielleicht Verfügbarkeits- (passiv, Supermarkt etc., aktiv, eigener Anbau etc.) - Prognose. Je nach Szenario schaut das natürlich anders aus, ich stell da mal eine einfache Skizze ein:

    vorsorgediagramm_forum.jpg

    rechts ist ein grob idealer Verlauf genommen, externe Frischversorgung nimmt ab, Konserven sind am Anfang wichtig, Langzeitnahrung schon länger und wird in einiger zeit von einer Selbstversorgung abgelöst. Kleiner und links davon, wie es im Extremfall Atomkrieg aussehen könnte, Frischversorgung ist gleich weg, Konserven und Langzeitnahrung dominieren deutlich länger und eigener Anbau kann erst sehr verzögert einsetzen. Skalierung der einzelnen Felder passt jetzt nicht wirklich, war erstmal nur instinktiv und 4 Jahre schon ein sehr langer Bereich.

    Vielleicht kann man für eine Reihe gängiger Szenarien solche Visualisierungen bauen, mit einem Schieber stellt man die geplante Überbrückungszeit ein und hat einen groben Überblick was man braucht (links vom Schieber) und wie es weitergehen könnte (recht davon).

    Gut, von den beiden Szenarien läuft alles auf Selbstversorgung hinaus, bei Naturkatastrophen - sind dann eher grobe Schätzungen - können die Kurven sicher auch Richtung Normalisierung laufen. Möglicherweise ist auch die Überlagerung von Szenarien möglich, wenn man auf mehrere vorbereitet, eventuell sieht man dann leichter Punkte wo eine Überversorgung oder Unterversorgung rauskommt.

    Ist mir gerade in die Rübe gerast, vielleicht wächst der Gedanke noch...

    Es kommt halt immer darauf an. Nehme ich mal den Durchschnittsheimnetzwerkbetreuer, der braucht gute Schraubendreher, wenn er aber ab und zu nur ein Teil an die Wand schraubt - da reicht meistens was günstiges. Hab selbst Bosch Akkuschrauber grün, vielleicht noch alte Serie, dürfte jetzt 8 Jahre drauf haben, läuft wie am ersten Tag - ist halt für Schrauben deutlich über 10cm nicht das richtige Werkzeug, bin aber auch kein Zimmermann.

    Gewisse Unterschiede gibt es sicherlich. Nur Profi/Gewerbe ist nicht unkaputtbar, oft gibt es einfach bessere Planbarkeit hinsichtlich Service und Ersatzteilen. Sei es dass man auch nach 10 jahren noch einen offiziellen Akku bekommt usw. Vielleicht passt bei der billig Gartenfräse nach zwei Genrationen ein Anbauteil nicht mehr, beim Profigerät nach 20 jahren schon noch.

    Da laufen meiner Meinung auch die bereiche Prepper und Profi auseinander. Letztere wollen garantierten Service und Kulanz, bei uns geht es eher darum, auch ohne den Hersteller lange von einem Gerät zu profitieren - kann man es reparieren, gibt es Ersatzteile die man sich auf Lager legen kann. Taucht weder in Tests noch in Prospekten auf. Bei größeren Geräten kann man suchen, sich schlau machen etc (oder auch beim Rasenmäher, Motor, etwas grobe Mechanik und das wars), gerade bei kleineren Geräten steigt oft die Komplexität. Plastisch gesprochen, eine Stand- oder Tischkreissäge wird man oft eher repariert bekommen als eine Handkreissäge. Zumindest bei gröberen Defekten in der Elektrik. Einfach auch deshalb weil bei geringem Platzangebot die Bauteile enger liegen, eher an der Grenze betrieben werden und als Provisorium diese eher nicht einzuhalten sind (Lötqualität, Draht für Wicklungen, mechanische Stabilität von Verbindungen, exakt passende Bauteile).

    das mit dem Wasser ist immer so eine Sache. Erstmal, wo kommt die Wassergefahr her (von außen oder von innen), will sagen: wenn das Wasser aus den Kellerwänden gedrückt wird, hilft kein Sandsack mehr. Einziger Vorteil, dieses Wasser ist meist klar und damit die Schäden etwas geringer. Effektiv schützen kann man sich durch das von außen kommende Wasser. Da kommt es stark auf die Lage an.

    Statisch steigendes Wasser kommt wahrscheinlich langsamer, drückt aber von allen Seiten ins Haus, fließendes Wasser kann ziemlich viel Gewalt beinhalten, ist aber unter Umständen etwas steuerbar (extreme gibt es immer, und wenn das Haus einem Murgang im Weg ist - da hilft dann kaum was).

    Was ich bei Hochwassereinsätzen feststellen konnte: nur mit Sandsäcken braucht man viel Material und Hände, beides wird schnell knapp.

    Wo möglich würde ich die Flächen mit Brettern zu machen und mit Sandsäcken abdecken. Schalungstafel oder ähnlich halbwegs Wasserbeständige Materialien sind sicher von Vorteil. Bei Kellerfenstern, Türen etc. könnten vorbereitete Bohrungen helfen, etwas dichtendes dazwischen, dürfte schnell und wirkungsvoll sein, zumindest einen halben bis einen Meter könnte man damit gut abdecken.

    Ähnliche Wirkung haben auch vorbereitete U-Profile, manche haben das auch am Zaun und an Zufahrten, wenn die Gefahr von der Straßenseite kommt. Brauchen dann aber einerseits auch die Nachbarn, andererseits erhöht sich damit auch die Fließgeschwindigkeit im Straßenbereich - im Katastrophenfall könnte ich mir vorstellen dass solche Schutzanlagen auch schnell mal abgebaut werden.

    Bei Hanglagen wird es dann umso schwieriger wenn alles mit mehr Druck daherkommt, sprich Unterspülung der Fundamente usw. da was zu empfehlen bedarf eher einem Statiker und Geologen.

    Für die meisten Fälle würde ich aber in Richtung Platten, Befestigungsmöglichkeit und Sandsäcke zur Abdichtung tendieren. Da kann man auch in kurzer Zeit schon viel erreichen.

    Wenn eine Wassergefahr da ist, wird Strom auch schnell ein Thema. Da kann ein Anschlussraum im EG hilfreich sein.

    ich könnte auch den Stromanbieter wechseln, spart sicher ein paar Euro. Ganz bewusst bleibe ich beim kommunalen Anbieter, der ist auch der Netzbetreiber. Wenn mal die Sache ganz schief läuft hab ich da die Ansprechpartner - die man teilweise auch persönlich kennt. Im Notfall kann man da schon was geradebiegen was bei anderen Anbietern einfach nach Schema F abläuft. Muss ja nicht die Zählersperrung sein, kann auch sonst mal - auch bei Basteleien - Probleme geben - da hab ich lieber meinen lokalen Ansprechpartner als ein anonymes System wo dann auch der lokale Anbieter nicht mehr groß aus kann (so Prozesse wie Beauftragung zur Entstörung.. gilt analog auch bei der Telekommunikation).

    Hier auf dem Land läuft es soweit entspannt, habe bisher auch nur wenige komplette Fehlanwendungen beobachtet. Bei Begegnungen in den Gängen macht man es schnell und sonst kein großer Trubel. Einmal eine FFPx (so nah bin ich nicht ran) die nur mit einem Riemen statt beiden am Kopf hielt.

    Bei mir selbst, ja es gibt auch Routinen und Kompromisse. Da ich für mich selbst die Schmierinfektion für sehr untergeordnet halte, läuft es da etwas entspannter, die MNS die ich bestellt habe passen sehr gut und es entwicklet isch auch so langsam ein Gespür wo Fremdluft reinkommt. Gebrauchte hängen im Auto und werden durchrotiert, Trockung dürfte auf die Tage reichen und wenns müffelt wird ausgetauscht. Wenn mein Standardweg durch den Markt verstopft ist mache ich Umwege um direkte Kontakte zu verhindern - wenn keinerlei engerer Kontakt stattfindet betrachte ich den MNS auch nicht als infiziert. Da halt Augen auf.

    Was mich in den letzten Tagen eher beschäftigt ist die Entwicklung im Bereich "Corona Rebellen", verschiedenste Gruppen die neben den Demonstrationen auch bewusst beim Einkaufen usw. keinerlei Schutz tragen. Ich lese da bei ein paar Gruppen mit und mein Kopfschütteln wird langsam zu einer Nackenkrankheit. Diese Q Verschwörungsgeschichte sickert da in allen Ebenen durch und die Argumentation läuft generell so: Wenn irgendein Offizieller sagt der Himmel ist Blau: Aha eine Lüge, denn er ist Hellblau oder Dunkelblau, ALLE anderen Sichtweisen werden aber akzeptiert und bei Widerspruch muss quasi eine Doktorarbeit vorgelegt werden. Da die Thematik am Sicherheitsempfinden rührt und durchaus daraus der Einzelne eine Handlungsnotwendigkeit ableiten kann, sehe ich da gerade eine gewisse Problematik.

    Für meine Sicherheit halte ich von den Bewegungen Abstand, da sind ein paar schlimme Finger unterwegs. Insgesamt gibt es aber auch Themen dabei die relevant sind - gehört hier aber nicht hin, daher Schluss von meiner Seite.

    Wenn die Küche schmal ist ist es vielleicht möglich einen Wandschrank über der Türe von Wand zu Wand einzuziehen. Das haben wir uns gemacht, was da alles rein passt ist der Megahammer. Ungefähr so nur mit Klappen oder Türen. https://www.selbst.de/flurregal-40175.html

    hätt ich gerne, hier gilt'. ist zwar schmal aber dafür niedrig, mehr als 10cm wären nicht möglich :-) Aber zu meinen Tipps:

    - bei der Standardtiefe von 60cm wo möglich Schubladen. Verringert zwar die Preppertechnischen Versuche mit lang abgelaufenen Dingen, aber das ist es wert. Bei hohen Schränken wären so Apothekerlösungen interessant - werden aber auch mit Gold aufgewogen. Wenn man eh viel selbst macht könnte man mit Schwerlastauszügen was brauchbares machen. Würde da dann auf 30cm Breite gehen, also zwei ausziehbare Regale pro 60cm Einheit in der Breite.


    Bisher war meine Kühl/Gefrierkombi in der Küche in Einbauweise, das über 30 Jahre alte Teil ist rausgeflogen, stattdessen die Essecke abgeschafft, wurde eh nicht genutzt, und dort ein Standgerät. Damit entstand eine 80cm Niesche, da ist jetzt ein Unterschrank mit guten Schubladen und es wurden die ganzen Elektrodinger die einem die Arbeitsfläche vollstellen dorthin verbannt - Toaster, Thermomix. Damit ist etwas Arbeitsfläche frei (etwa 1/8 was bei Neuplanungen Standard wäre...)


    Zu den Geräten, ich hab mich bei der Aufrüstung erst mal für Elektroherd und Ceranfeld entschieden, dabei aber auf die Trennung geachtet, ich kannalso meinen Elektroherd behalten und jederzeit auf Induktion oder Gas wechseln. Bei den Platten eines Bedenken, Bedienfeld auf der Platte ist erstmal super praktisch, wenn aber das Fett mal spritzt usw. reagieren die Teile kaum mehr. Da kann man dann während des kochens rumwischen und hoffen dass man nichts verstellt.


    Nebenbei: Energiekiller Nummer 1 sind verzogene Töpfe und Pfannen - wenn das nicht 100% passt bringt auch der Deckel nicht mehr viel.