Beiträge von huizhaecka

    Ich hab mir eine einfache Excel Tabelle gemacht. Ausgang ist die Anzahl der Manntage (2 Personen/14 Tage -> 28 Manntage), dementsprechend wird nach den allgemeinen Ernährungsempfehlungen die Grammanzahl für Fett, Kohlenhydrat und Protein errechnet. Genauer auf gesättigt/ungesättigt, Zuckeranteil etc. bin ich jetzt nicht eingegangen, da kann aber jeder im nächsten Schritt natürlich selbst optimieren.

    Da folgt eine Tabelle mit lange haltbaren Lebensmitteln, auch jeweils die Grunddaten eingegeben. jetzt kann man einfach mal verschiedenen Gewichtsangaben eintragen, was man einlagern möchte und sieht dann gleich, ob die Vorgaben erfüllt sind. Ein Ampelsystem kommt dann noch dazu, das soll anzeigen, ob die Verhältnisse der Inhaltsstoffe zueinander halbwegs passen. Ich kann da mal eine Googletabelle bauen.

    Sagen wir mal für den 2-3 Wochen Vorrat, dafür ist immer genug da. Den Defizit hab ich bei der längerfristigen Bevorratung bzw. wenn mehr Personen zu versorgen sind gefunden. Hintergrund, gut die Hälfte der Erwachsenen im näheren familiären Umfeld sind irgendwie medizinisch unterwegs, also eher erhöhtes Risiko, im Extremfall (muss ja nicht der Exitus sein, Quarantäne reicht) müsste man die Kinder dann anders verteilen usw. Da würde mein Tomatenverbrauch deutlich steigen - mir selbst reicht meist eine Aglio & Olio....

    Hygiene und Desinfektion aufgestockt. DanClorix, Handschuhe und den Händedesinfektionsbausatz. Erst mal für 5l, mit mehr Ethanol reichen die restlichen Zutaten für 15l. Alles in der Drogerie erhalten, keine Lücken in den Regalen... ok bei Glycerin und Wasserstoffperoxid jetzt schon....

    In zwei von drei Supermärkten große Löcher bei den Nudeln, Spaghetti fast komplett weg bis auf teure Varianten. Mehl und Reis jeweils die Basisvarianten auch auffallend leer. OK Luftlinie zu Innsbruck nur 20km...

    Selbst beobachten konnte ich keine Hamsterkäufe, aber im Umfeld steigt das Bewusstsein zur Vorsorge deutlich. Habe Verwandtschaft in einem betroffenen Klinikum und einen Lungenarzt in der Familie. Das Thema wird sehr ernst genommen.


    Ein paar Konserven und Grundnahrungsmittel sind nebenbei im Einkaufswagen gelandet, ein großer Topf Bolognese köchelt vor sich hin und will vielleicht heute noch eingekocht werden. Habe festgestellt dass zu vielen Nudeln wenig Sauce vorhanden ist.

    Noch ein paar Masken besorgt:


    "Hygienemasken", keine PSA (Müll raus bringen, oder sonst kein engerer Personenkontakt erwartet)

    2x 20 Stück - je 6,29€ (in einem freien Baumarkt und beim Raiffeisenmarkt verfügbar)


    FFP1 Masken

    2x 2 Stück - je 3,49€ (Hagebau)


    FFP2 Masken

    2x 2 Stück - je 5,99€ (freier Baumarkt)

    1x 1 Stück - 6,29€ (BayWa)

    3x 3 Stück - je 3,99€ (BayWa)


    FFP3 Masken

    1x 5 Stück - 25,99€ (Raiffeisen)

    1x 1 Stück - 8,99€ (freier Baumarkt)


    bis auf hagebau war überall eine ausreichende Auswahl und Anzahl vorhanden. Preisspannen (pro Maske):

    FFP1: 1,75

    FFP2: 1,33 - 6,29

    FFP3: 5,20 - 8,99


    Preisleistungssieger für den Moment: BayWa FFP2 Set, waren im Kassenbereich und sind bis Mitte 2023 haltbar. Einziges Manko: kein Ausatemventil.

    ist auf dem Land nicht anders. hier schätze ich leben über 60% der Einwohner in Mehrfamilienhäusern, die wenigsten davon mit irgendeiner Feuerstelle zum Kochen. In den alten Häusern gibt es das noch, zumindest bis die Alten sterben. Einzelne legen Wert darauf - in der Masse aber wenig bedeutend. Aber selbst wenn der Wille da wäre - in meiner Wohnung gehen zwar zwei Kamine durch, sind aber durch die Heizungen belegt, alleine das Material für ein weiteres separates Rohr wurden vor Jahren auf über 6000€ geschätzt, Umsetzung insgesamt wohl zwischen 15000 und 20000...

    Da in der Verwandschaft an zwei Orten in der Nähe Kochgelegenheiten mit Holz existieren ist der Invest darin jetzt nicht so dringend. Zusätzlich Gasgrill mit zwei Kochflächen, zwei Gaskocher usw, da geht auf dem Balkon im Notfall auch einiges.

    Aber zurück zum Thema, beruflich komme ich in viele Wohnungen, alternative Kochmöglichkeiten (abseits von Camping Zubehör) gibt es vielleicht in 2-5%. Und dabei spreche ich von eher ländlicher Umgebung. Heizung, also Holz etc. ohne Kochmöglichkeit gibt es öfter, aber gefühlt auch nicht mehr als 10%.

    Zu der neuen Studie dass Asiaten besonders gefährdet sind, im Abstract steht da:


    Zitat


    A comparison between eight individual samples demonstrated that the Asian male one has an extremely large number of ACE2-expressing cells in the lung.

    grob auf Deutsch

    Zitat

    Ein Vergleich zwischen 8 individuellen Proben zeigte, dass die eine männliche asiatische Probe eine sehr hohe Zahl an ACE2 darstellenden Zellen in der Lunge hatte.

    also von Acht Individuen, davon (im weiteres Text) nur ein asiatisches auf eine Regel zu schließen, halte ich für sehr gewagt. Gut, in beiden männlichen proben war mehr ACE2 als in den 6 weiblichen - das könnte auf eine geschlechtsspezifische Komponente hinweisen. Insgesamt aber meiner Meinung nur dazu geeignet, einen Hinweis auf weitere Untersuchungen zu geben.

    je nach Umsatzung halte ich ein Krisenkochbuch schon für sinnvoll. Sicherlich kann man sich bei den Grundlagen an alten Kochbüchern orientieren. Allerdings sind die Kochbedingungen meiner Meinung nicht vergleichbar. Kochstellen die mit Holz oder Kohle befeuert werden sind deutlich weniger verbreitet, auch wurde früher oft morgens angefeuert und zumindest bis Mittag nachgelegt. Alleine die Brenndauer wird man mit einflammigen Campingkochern nicht so erreichen, auch größere Töpfe machen da Probleme. Von Optimierung auf minimalen Wasserverbrauch nicht zu reden.

    Ob auf sowas in den modernen Büchern eingegangen wird? Keine Ahnung, wäre aber für mich ein entscheidendes Kriterium.

    Na dann ich auch mal:


    links der Einlagerungsplatz mit Netbook und Scanner, hinter dem Gefrierschrank einige Nudeln (unsichtbar), daneben hauptsächlich die Dosenware (schon eingepflegt). An der rechten Seite geplant eher die Grundnahrungsmittel, Mehl, Reis, Hülsenfrüchte etc. Am Boden Wasser und aktuell zwei Tonnen (15l) mit Zucker und Salz. Rechts außerhalb des Blickfelds noch ein paar selbst eingemachte Sachen (Cavapcici mit Reis, Rouladen, Gulasch usw.)

    Reichweite hauptsächlich mit Konserven und Nudeln etwa 88 Manntage, Beim Wasser fehlt noch was. Noch ist aber einiges nicht eingepflegt. Ziel ist es bequem 2 Monate zu zweit überbrücken, und, so als Doomsday Extension, Langzeitnahrung in der Größenordnung (maximale Zeit bis nächste Aussaat + Dauer zur Ernte, da klimatisch nicht gerade begünstigt werden das irgendwann um die 1,5 jahre). Sollte in dem kleinen Verschlag noch unterzubringen sein.

    Ein größerer Kellerraum steht noch zur Verfügung, ist aber feuchter. Da lagert etwas Wein und Gerümpel. Die Elektrik habe ich komplett erneuert, vorher Licht und Steckdosen über Gemeinschaftsstrom, jetzt alles über eigenen Zähler - bevor es Streiterei wegen Gefrierschrank etc. gibt.

    20200204_220707.jpg

    Das kommt wohl sehr auf den Einzelfall an. Vom Grundansatz ist der BOB dafür gedacht, zu einem sicheren Ort zu gelangen (notfalls zu Fuß). Viele werden aber einen solchen Ort nicht haben - und damit ändern sich natürlich auch die Anforderungen an das Gepäck. Ich wage sogar zu behaupten, das vieles an Outdoor Ausrüstung oft überflüssig ist - für den der es in seinem Plan nicht vorsieht. Und das ist bei jedem anders.

    Mein Konzept schaut so aus:

    - 1x Kleidungsgarnitur (dabei Unterwäsche 3x)

    - etwas Essen und Trinken für 2 Tage

    - Erste Hilfe Set

    - digitales Zeug (Ladegeräte, Adapter)

    - Dokumentenkopien

    da alle Verwandtschaft im Ort konzentriert ist, scheidet das Durchschlagen schon mal aus. Die Standorte sind übers Ortsgebiet aber soweit verstreut dass ein totaler Ausfall unwahrscheinlich ist. (sicher bis 250 jähriges Hochwasser, kein Lawinenstrich usw.) Geopolitisch letztlich unbedeutend, einen direkten Treffer, trotz Bundeswehrstandort kann man guten Gewissens ausschließen. Die meisten anderen Szenarien haben eine gewisse Vorlaufzeit, dann wird der Rucksack halt umgepackt oder auf einen größeren gewechselt.


    Man kann das durchaus eindampfen - Kleidung / Essen / Trinken - kommt halt darauf an.


    Den Vergleich mit aktuellen Krisenregionen sehe ich kritisch. Ohne Bedarf hat dort (und auch hier bei uns) kaum einer einen Rucksack, geschweige denn fertig gepackt. Wenn die Mittel gerade so zum Überleben reichen, ist für Schnickschnack kein Raum mehr. Wenn es um Flüchtlingsströme Richtung Europa geht kommen noch andere Dinge dazu: Charterunternehmen (also die Anbieter untauglicher Schlauchboote) werden die persönliche Fracht sehr gering halten, für jeden Rucksack bekommt man ja leicht noch ein Kind in das Boot. Zudem ist - zumindest theoretisch - die Reiseroute durchgeplant und endet mit einer Aufnahme in Europa.

    Ein schwieriges Thema, aber was ich sagen will: Alle Fluchtlinien aktuell haben den Vorteil in eine vermeintlich bessere Richtung zu gehen. Wenn aber das Szenario ist, von Deutschland irgendwohin zu flüchten - dann hat es dort wahrscheinlich auch gescheppert bzw. die Bedingungen sind wesentlich unter unseren Standards.


    Aber - um zum Ende zu kommen - erstmal festlegen, welche Ziele man hat, und dann dem entsprechend seinen Rucksack, Alditüte oder wie auch immer vorbereiten. Das kann dann vom der Bauchtasche bis zum Extremrucksack gehen.

    ist eine schwierige Sache. Wie bei allen eingelagerten Dingen stellt sich die Frage, wann brauche ich es selbst und wenn wie viel. Wenn ich alle fünf Jahre mal Antibiotika brauche und ein (erwartbar) vorübergehender akuter Engpass herrscht - dann kann man über die Abgabe an geeignete und vertrauenswürdige Hände nachdenken, sollte man auch. Aber wie wäre es mit den Lebensmitteln usw.? Wann ist eine Normalisierung absehbar, so dass man einiges abgeben kann? Sicher bei lokal begrenzten Szenarien. Hochwasser, Schnee, etc. das ist überschaubar. Probleme in Indien und Neuaufbau der Pharmaproduktion in Europa - dauert länger, ist aber auch überschaubar. Pandemie, StromGAU, Krieg, da wirds unkalkulierbar.

    Gut, ich hab das Problem nicht, keine Antibiotika zuhause, und die paar stärkeren Schmerzmittel machen das Kraut nicht fett. Hätte ichs und würde mich zur Abgabe entschliessen wäre es wohl Bottom up, also erst mal Ärzte in der Verwandtschaft,Bekanntenkreis, dann Hausarzt, lokale Ärzte und institutionen usw. Nehmen und Geben, um es klar zu sagen: wenn ichs in der Not dem Arzt direkt gebe, brauch ich mich vielleicht nicht hinten anstellen wenn ich selbst Probleme habe.

    Ich hoffe es kommt nicht soweit. Kenne jetzt China eigentlich nur aus den Medien, es scheint mir aber dass der Level hinsichtlich Disziplin bzw. ums es klar zu sagen Hörigkeit gegenüber dem Staat dort deutlich höher ist. Sicher nicht zuletzt durch entsprechend harte und lang andauernde Durchsetzung von Regeln. Gesellschaftlich meiner Meinung nicht so der Hit, in solchen Szenarien aber durchaus von Vorteil.

    Eine Quarantäne mehrerer Großstädte in Deutschland recht kurzfristig und effektiv umzusetzen halte ich für utopisch. Selbst wenn die Regierung wollte würde es wahrscheinlich an der Versorgung scheitern. Stichwort Kühlschrank bei Rewe und damit ja unser Thema.

    Nebenbei: ein asiatischer Mitazubi um die 2000er Jahre: Als erstes bei Bezug des Wohnheims einen 25kg Sack Reis besorgt. Motto': aufbessern kann man immer, aber für absehbare Zeit ist kein Hunger in Sicht.

    was man so tut,

    Umlaufvorräte etwas erweitert, Zucker und Mehl, jeweils ein paar Kg.

    2 15 Liter Tonnen für den Keller geordert. Zucker und Salz ziehen da zuviel

    Feuchtigkeit. Diese kommen testweise in die neuen Tonnen. Gleichzeitig

    ein Test um darauf langsam an Langzeitlagerung zu arbeiten.

    Die medizinischen Bestände etwas ausgebaut, mehr an Paracetamol,

    ASS und ACC. Ein paar FFP2 Masken (die dreier waren aus *wunder*) geholt

    und ein paar Pakete OP Masken geordert.

    Dass die OP Masken hinsichtlich Corona keine sehr hohe Wirkung haben

    ist mir bewusst. Bin aber auch nicht in der Großstadt, größere Ansammlungen

    von Menschen lassen sich gut vermeiden und etwas mehr Sicherheit bringt es

    (und bei 3.50€ für 50 Stück ist auch nichts hin).

    Bei der Energie sind in den letzten Tagen USB Ladegerät für AA/AAA Akkus und

    ein DAB+/FM Radio dazugekommen. Damit laden über 5V jetzt Handy, GPS,

    Radio, Stirnlampe, RasPi und ein paar weniger wichtige Geräte.

    hab jetzt mal die Ausbildungsinformationen unserer Organisation angeschaut. Blutungshemmende Produkte sind angekommen und "state of the Art". Aber Obacht! Das gilt alles nur wenn der Patient binnen Stunden (hügelige Erste Hilfe :-) ) in die Klinik mit Schockraum, OP , etc kommt. Ganz grob verklebt das Zeug halt alles was mit Blut in Kontakt kommt. Hilf, aber nur wenn die weitere Versorgung gesichert ist. TQ hamma auch - gilt gleiches - bringt was wenn entsprechende Versorgung gewährleistet ist.

    Ansonsten normale Binden, Verbandpäckchen etc. mit Zubehör. Wenn man eh ein größeres SAN Depot anlegt, schaden ein paar Päckchen Celox usw. sicher nicht. Der Rest sollte solides Material sein: kochbar und eventuell mehrfach verwendbar. Wundauflagen würde ich wenn möglich aus Einzelpackungen nehmen - MHD wär mir persönlich egal.

    Tausch ist sicher nicht ein Selbstzweck. Aber da gab es doch den Spruch dass der ganze Plan nie den ersten Schuss überlebt. Man wird früher oder später selbst etwas brauchen.

    Zum tauschen wären dann natürlich erstmal unauffällige Güter interessant.

    Eine angebrochene aber halbwegs volle handelsübliche Packung ist sicher unauffälliger als ein Kilo Weizen in eine Tüte abgefüllt...

    Was das Einzelne Teil wert ist regelt der Schwarzmarkt, und dessen Regeln sind kaum vorher zu sehen.

    Ich wage mich gerade auch an einen Erbswurst Nachbau. Habe dazu erstmal ein original Pellet (das vorletzte :-( ) gewogen': ~25g.

    Erster Ansatz:

    - 20g Erbsenmehl (selbstgemacht - lieber etwas feiner mahlen, beim Vorversuch war die Bindung dürftig)

    - 1g Brühe (vegetarisch, wenig Fett)

    - 1g Zwiebel (getrocknet, granuliert)

    - 1g Suppengemüse (gefriergetrocknet)

    - 1g Schinken (grob entfettet, im Backofen getrocknet und gehäckselt)

    - 1g haltbares Fett (zum Test erstmal billig aus dem Discounter, dazu später mehr)


    das sah erstmal so aus:

    erbswurst1.jpg


    das alles noch mal in den Mixer. Beim ersten Presstest bestand keine Aussicht auf etwas stabiles, also noch etwas Fett hinzugefügt. Dann in einen Eierbecher gepresst. Das hält einigermaßen zusammen, aber bei weitem nicht so stabil wie das Original:

    erbswurst2.jpg


    Ein Kochbericht folgt noch - wahrscheinlich mit einigen Anpassungen bei den Details.

    Aber zur Physik:

    - die verwendete Waage ist für untere Grammbereiche leicht ungeeignet - finde die andere gerade nicht...
    - dazu die unfachmännische Pressung

    -> Stabilität und Gewicht sind erklärbar

    - genauer abwiegen und besser pressen.


    Dazu plane ich erstmal folgendes:

    - Metallrohr im geeigneten Durchmesser (innen um die 3cm) und passenden Stempel dazu

    - die Masse etwas anwärmen um das Fett besser in die Hohlräume zu bringen


    zum Fett: vorige Beiträge verzichten komplett auf das Fett. Mein Versuch - der Erfolg ist noch nicht sicher - zielt auf eine Kopie der Vorlage ab und wenn möglich auf ein halbwegs ausgewogenes Verhältnis. Also Verwendung ohne weitere Zutaten grob an den Ernährungsempfehlungen.

    Ist sicher nicht unproblematisch, das ist mir bewusst.

    Um das dann haltbar zu machen denke ich an Vakuumieren (eventuell Mylar) und zusätzlich einen Sauerstoffabsorber dazu. Packungsgröße in einer kompletten Tagesration, etwa 30 Pellets zu 25g. Keine Angst, will nicht den Woyzek machen. ist für mich nur eine gute Greif- und Rechengröße. Geöffnet wird es nach ein paar Tagen (trocken) auch nicht giftig.

    Ich glaube nicht, dass sich das bei uns ändern wird: Die Trafostationen sind ganz nebenbei auch der Knotenpunkt für FTTH. Die Infrastruktur finanziert sich also selbst...

    wenn man einem Gebiet wohnt in dem die Energieversorger FTTH ausbauen. Hier geschieht in der Richtung wenig. Die Telekom hat eigene Fasern zu den MFG, Vectoring ist halbwegs verfügbar. Irgendwelche initiativen zu einem weiteren Ausbau liegen in weiter Ferne. Selbst bei den sehr teuren Straßensanierungen wird Glasfaser ignoriert. Unserem Energieversorger bleibt nur der Weg über Powerline oder Funktechniken wie loRaWAN.

    sicherlich richtig, aber solange man auf Menschen trifft, die freiwillig Chlorbleiche trinken (MMS) ist das noch das kleinste Problem.


    Sonst bin ich ganz bei Dir, korrekte Bezeichnung etc. sind wichtig. kurz zusammengefasst:


    Antibiotikum: tötet Bakterien (wenn es gut geht die schädlichen)

    Virostatikum: hemmt die Vermehrung von Viren (mal mehr mal weniger)


    bei den meisten dieser Mittel steckt eine lange Entwicklung und viel Biotechnik und/oder Gentechnik dahinter. Dazu: Wenn es Mittel gäbe, die vergleichbare Leistung auf rein pflanzlicher Basis erreichen würden - also der zuhause gebraute Saft - wäre das ein Milliardengeschäft. Wenn die Pharmakonzerne etwas können, dann ist es rechnen.

    Hab in den Bereich nur peripheren Einblick, konnte aber zumindest folgendes direkt sehen:

    Lokale Stromversorger unterhalten oft ein eigenes Kommunikationsnetz (meist noch analoge Modems). Es scheint aber auch Lösungen zu geben, bei denen eine direkte Einwahl auf die Steuerung möglich ist und damit nur eine Hürde zu überwinden ist (z.B. Trafostationen). In größeren Anlagen gibt es zwar Standardrouter, denen sind aber in der Regel VPN Gateways nachgeschaltet. Ebenso Ticketautomaten usw., da kann auch mal eine Fritzbox liegen, Kommunikation läuft aber über ein VPN.

    Eine direkte Internetverbindung ist mir noch nicht untergekommen, kann aber auch nicht in die Konfigurationen schauen...


    Hab mir aber folgendes sagen lassen: die Überwachung externer Techniker ist oft wohl sehr schlecht. Jemand der gut ist, könnte wahrscheinlich in vielen Fällen einen Bypass der Firewall unbemerkt installieren.


    Dass eine solche Übernahme in ausreichender Zahl möglich ist um das Netz lahm zu legen ist zwar denkbar, halte ich aber für unwahrscheinlich. (der SuperGAU wäre natürlich die Übernahme der Steuerzentrale eines ganzen Konzerns)

    Allerdings können solche Fähigkeiten natürlich ein wirksamer Hebel im Verbund mit anderen Aktionen sein. Dabei müssen nicht nur Energieunternehmen betroffen sein.

    Angenommen ein Botnetz fängt schlagartig an Bitcoins zu berechnen und Industrieanlagen fahren ihre Maschinen hoch, einfach alles was die Last erhöht. Gleichzeitig ein paar Kraftwerke vom Netz nehmen und strategisch gewählte Masten sabotieren. Ich denke da könnte schon ein Moment erreicht werden der zu größeren Abschaltungen führt. Irgendwie wird ein Angreifer auf das Verhältnis langsam und schnell regelbarer Kraftwerke (und auch Verbraucher) abzielen, um mit möglichst wenig Einsatz den größten Schaden zu erzielen. Wenn das erste Ziel, eine Notabschaltung von Kernkraftwerken, erreicht ist, dürfte mit einfachen Mitteln (überlastete Querverbindungen) ein Stich nach dem anderen gesetzt werden um den Wiederanlauf zu behindern.

    Ok, jetzt bin ich schon am planen :-) meiner Meinung ist die IT eine wichtige Waffe wenn es um die Energieversorgung geht, nicht aber die einzige. Ich halte daher eine Nutzung dieser im großen Stil (Landes/Europaweit) nur im Zusammenspiel mit physikalischer Sabotage für wahrscheinlich. Und auf was das hinausläuft dürfte klar sein.