Beiträge von huizhaecka

    Lang ists her. Alpendurchquerung in mehreren Abschnitten, pro Jahr ein Abschnitt. Diese bestanden aus jeweils grob 500km und 8000hm. Mountainbike mit Packtaschen hinten, Rucksack (meist hinten verzurrt) und Lenkertasche hat da gut gereicht. Später dann eine Tour durch Marokko, genau so, nur genauer beim Gewicht planen, da noch Campingausrüstung und etwas mehr Reserve (Schläuche, Werkzeug, Medizin) dabei war.

    Was ist aufgefallen: Taschen am Vorderrad sind nicht optimal. Viel Trinken und immer verfügbar ist wichtig. Bei Bergabfahrten Sattel niedriger stellen und Rucksack auf den Rücken (Protektoren gab es damals noch nicht so verbreitet und mich hat es vor Schmerzen oder Schlimmeren bewahrt - Direktabstieg über Lenker weil das Vorderrad zwischen zwei größeren Steinen steckenblieb)

    Was ganz wichtig ist: einen Sattel den man auch über mehrere Tage aushält. Meiner war kein Problem bei einigen Tagestouren, nach dem vierten Tag in Folge aber die Hölle. Gab dann einen neuen unterwegs, notfalls kann Melkfett/Vaseline Linderung bringen.

    da schon mal die Berge genannt wurden: hier gibt es zwar viele Wege, auf denen man eventuell mit einem Quad etwas weiter kommt als mit "Jeeps". Das sind aber in der Regel Sackgassen zum Holzen. Übergänge sind entweder mit 4x4 oder gar mit normalen Autos befahrbar - oder gar nicht. Gerade im Fluchtszenario mit viel Gepäck geht das schnell auf den Schwerpunkt.

    Wenn man überall hin will - Pinzgauer 4x4 - gegebenenfalls ist aber eine Tankstelle mitzuführen :-) unserer (Bergwacht) dürfte im Sommer rund 20-30l auf 100km fressen, im Winter mit vier Ketten auch gerne über 50.

    Kommt halt aber auch immer auf das persönliche Szenario an. Wenn das Fluchtziel nahe ist kann man sicher einige Kompromisse schließen, wenn es mehrere hundert Kilometer sind _und_ dazu noch Offroad Anforderungen kommen - da sinkt die Auswahl, letztlich bleibt es wohl bei den kleinen Offroadern, vielleicht noch Landrover oder die Toyotas. Bei vielen aktuellen Modellen, ich sag jetzt mal Amarok, ist die Nähe zu einer Werkstatt wichtiger als die zu einer Tankstelle.

    Weils passt meine Erlebnisse G20 Hamburg. Kurz zuvor, wir waren journalistisch unterwegs, auf eigene Rechnung, hatten zuvor einen großen Gipfel auf dem Land dokumentiert - da musste das Folgeprojekt in einer Großstadt auch sein.

    Roßmarkt: angekündigtes "chillen" auf den Straßen, hatte auch erst was von einem Straßenfest. Als sich das Ganze auf einen größere Kreuzung verlagerte wurde sehr schnell eingegriffen, also einige Wasserwerfer etc. Hab mich immer etwas seitlich bewegt und bin dann ganz gut aus dem Getümmel gekommen - Taktik war alles ins Schanzenviertel zu drängen. Erster Kontakt mit einem "Kollegen", gut der hat für eine sehr alternative Seite gearbeitet, aber hilfreich demoerfahrene Personen im Umfeld zu wissen (die einem nichts schlechtes wollen...)
    - damit und mit der Räumung des Camps Entenwerder (bei der Räumung war ich nicht dabei, aber beim Aufbau) zeigte sich auch folgendes: Deeskalation ist in vielen Bereichen, vor allem rund um Demos etc., nicht der Versuch das Ganze ruhig ablaufen zu lassen, sondern nur der Versuch eventuell unentschlossene zuhause zu halten. Dass es eskaliert steht da teilweise schon fest.

    Damit geht es schon in die heiße Phase:

    IKEA: also da wo die Filia demoliert wurde. Da will man eigentlich ganz woanders hin, kommt einem in einer Seitenstraße ein Mob vorbeigezogen. OK, was los, also Kamera raus und auch mal in die Richtung mitbewegt. Irgendwann fällt einem auf, außer einem Reporterteam am Anfang ist da sonst niemand, nur 200 Demonstranten und ich... Blöd gelaufen, also insgesamt eher defensiv agiert, gab ein paar Aggressionen, hat man aber gut meistern können. Das was passiert ist entsprechend dokumentiert, versucht viele Erkenntnisse zu gewinnen, also was läuft da wie ab, und auch noch ein bisschen den Anwohnern geholfen bei einer brennenden Barrikade (gut, ein paar Mülltonnen, aber mal bei den Autos schauen ob da nichts glimmt). Ich glaub da hab ich auch das erste mal auf die Knitterfreie Kopfbedeckung gewechselt.

    Welcome to Hell: Diese große Demo die von Anfang an auf Streit ausgerichtet war, muss man mal gesehen haben. Zu Beginn lief das erstmal halbwegs unterhaltsam, ein Demoboot liefert sich im Hafen eine Verfolgungsjagd mit Polizeibooten, derweilen füllt sich der Fischmarkt immer mehr. Vereinzelt Trupps der Polizei, insgesamt noch low level, vereinzelt Attacken gegen die Polizei (mit Mehl bewerfen usw.), erstaunlicher weise kaum Gegenreaktion.

    Dann stellt sich der Demozug auf, hab dann die Nähe der anderen Reporter gesucht, für Bilder ein guter Platz, fürs eigene Wohlbefinden eher nicht - direkt zwischen Polizei und schwarzem Block. Das Ganze ist dann wie erwartet eskaliert, hab mich da eher seitlich positioniert, da war dann der Helm wieder gefragt und ich war über das Klappbare Visier sehr froh - neben Flaschen Polenböller in die Menge und so Scherze. Einfaches Verlassen war auch für Reporter da nicht mehr möglich, man wurde mit den Demoteilnehmern getrieben. Auch Verletzte wurden zwischen den Wasserwerfern zurückgetrieben.


    Die Eskalation im Schanzenviertel haben wir nur am Rande beobachtet, aber das hat auch gereicht.

    Aber jetzt zur wichtigsten Frage, was habe ich daraus gelernt im Umgang mit Demos bei denen Gewalt droht:


    1. Nicht da sein

    2. Schnell genug abhauen

    3. Erkennbar sein (hier Weste mit "Presse" Aufdruck), kommt aber auf das Szenario an

    4. Rundumsicht einschalten, heiße Zonen meiden

    5. Verbündete suchen (hier an ein anderes Kamerateam hängen, sonst andere Flüchtende)

    6. ein Externer muss wissen wo man ist, Notfallrufnummer usw.


    weiter ist mir aufgefallen: Plünderungen und Sachbeschädigungen sind nicht ungeplant abgelaufen, zumindest dort wo ich es beobachten konnte waren die Fluchtrouten etc. sehr genau geplant.

    Eine allgemeine Lösung oder Antwort wird es nicht geben. Mir ist aber gerade eine Idee gekommen, ich nenn sie mal "Vorsorgediagramm". Das ist eine Visualisierung, vielleicht Verfügbarkeits- (passiv, Supermarkt etc., aktiv, eigener Anbau etc.) - Prognose. Je nach Szenario schaut das natürlich anders aus, ich stell da mal eine einfache Skizze ein:

    vorsorgediagramm_forum.jpg

    rechts ist ein grob idealer Verlauf genommen, externe Frischversorgung nimmt ab, Konserven sind am Anfang wichtig, Langzeitnahrung schon länger und wird in einiger zeit von einer Selbstversorgung abgelöst. Kleiner und links davon, wie es im Extremfall Atomkrieg aussehen könnte, Frischversorgung ist gleich weg, Konserven und Langzeitnahrung dominieren deutlich länger und eigener Anbau kann erst sehr verzögert einsetzen. Skalierung der einzelnen Felder passt jetzt nicht wirklich, war erstmal nur instinktiv und 4 Jahre schon ein sehr langer Bereich.

    Vielleicht kann man für eine Reihe gängiger Szenarien solche Visualisierungen bauen, mit einem Schieber stellt man die geplante Überbrückungszeit ein und hat einen groben Überblick was man braucht (links vom Schieber) und wie es weitergehen könnte (recht davon).

    Gut, von den beiden Szenarien läuft alles auf Selbstversorgung hinaus, bei Naturkatastrophen - sind dann eher grobe Schätzungen - können die Kurven sicher auch Richtung Normalisierung laufen. Möglicherweise ist auch die Überlagerung von Szenarien möglich, wenn man auf mehrere vorbereitet, eventuell sieht man dann leichter Punkte wo eine Überversorgung oder Unterversorgung rauskommt.

    Ist mir gerade in die Rübe gerast, vielleicht wächst der Gedanke noch...

    Es kommt halt immer darauf an. Nehme ich mal den Durchschnittsheimnetzwerkbetreuer, der braucht gute Schraubendreher, wenn er aber ab und zu nur ein Teil an die Wand schraubt - da reicht meistens was günstiges. Hab selbst Bosch Akkuschrauber grün, vielleicht noch alte Serie, dürfte jetzt 8 Jahre drauf haben, läuft wie am ersten Tag - ist halt für Schrauben deutlich über 10cm nicht das richtige Werkzeug, bin aber auch kein Zimmermann.

    Gewisse Unterschiede gibt es sicherlich. Nur Profi/Gewerbe ist nicht unkaputtbar, oft gibt es einfach bessere Planbarkeit hinsichtlich Service und Ersatzteilen. Sei es dass man auch nach 10 jahren noch einen offiziellen Akku bekommt usw. Vielleicht passt bei der billig Gartenfräse nach zwei Genrationen ein Anbauteil nicht mehr, beim Profigerät nach 20 jahren schon noch.

    Da laufen meiner Meinung auch die bereiche Prepper und Profi auseinander. Letztere wollen garantierten Service und Kulanz, bei uns geht es eher darum, auch ohne den Hersteller lange von einem Gerät zu profitieren - kann man es reparieren, gibt es Ersatzteile die man sich auf Lager legen kann. Taucht weder in Tests noch in Prospekten auf. Bei größeren Geräten kann man suchen, sich schlau machen etc (oder auch beim Rasenmäher, Motor, etwas grobe Mechanik und das wars), gerade bei kleineren Geräten steigt oft die Komplexität. Plastisch gesprochen, eine Stand- oder Tischkreissäge wird man oft eher repariert bekommen als eine Handkreissäge. Zumindest bei gröberen Defekten in der Elektrik. Einfach auch deshalb weil bei geringem Platzangebot die Bauteile enger liegen, eher an der Grenze betrieben werden und als Provisorium diese eher nicht einzuhalten sind (Lötqualität, Draht für Wicklungen, mechanische Stabilität von Verbindungen, exakt passende Bauteile).

    das mit dem Wasser ist immer so eine Sache. Erstmal, wo kommt die Wassergefahr her (von außen oder von innen), will sagen: wenn das Wasser aus den Kellerwänden gedrückt wird, hilft kein Sandsack mehr. Einziger Vorteil, dieses Wasser ist meist klar und damit die Schäden etwas geringer. Effektiv schützen kann man sich durch das von außen kommende Wasser. Da kommt es stark auf die Lage an.

    Statisch steigendes Wasser kommt wahrscheinlich langsamer, drückt aber von allen Seiten ins Haus, fließendes Wasser kann ziemlich viel Gewalt beinhalten, ist aber unter Umständen etwas steuerbar (extreme gibt es immer, und wenn das Haus einem Murgang im Weg ist - da hilft dann kaum was).

    Was ich bei Hochwassereinsätzen feststellen konnte: nur mit Sandsäcken braucht man viel Material und Hände, beides wird schnell knapp.

    Wo möglich würde ich die Flächen mit Brettern zu machen und mit Sandsäcken abdecken. Schalungstafel oder ähnlich halbwegs Wasserbeständige Materialien sind sicher von Vorteil. Bei Kellerfenstern, Türen etc. könnten vorbereitete Bohrungen helfen, etwas dichtendes dazwischen, dürfte schnell und wirkungsvoll sein, zumindest einen halben bis einen Meter könnte man damit gut abdecken.

    Ähnliche Wirkung haben auch vorbereitete U-Profile, manche haben das auch am Zaun und an Zufahrten, wenn die Gefahr von der Straßenseite kommt. Brauchen dann aber einerseits auch die Nachbarn, andererseits erhöht sich damit auch die Fließgeschwindigkeit im Straßenbereich - im Katastrophenfall könnte ich mir vorstellen dass solche Schutzanlagen auch schnell mal abgebaut werden.

    Bei Hanglagen wird es dann umso schwieriger wenn alles mit mehr Druck daherkommt, sprich Unterspülung der Fundamente usw. da was zu empfehlen bedarf eher einem Statiker und Geologen.

    Für die meisten Fälle würde ich aber in Richtung Platten, Befestigungsmöglichkeit und Sandsäcke zur Abdichtung tendieren. Da kann man auch in kurzer Zeit schon viel erreichen.

    Wenn eine Wassergefahr da ist, wird Strom auch schnell ein Thema. Da kann ein Anschlussraum im EG hilfreich sein.

    ich könnte auch den Stromanbieter wechseln, spart sicher ein paar Euro. Ganz bewusst bleibe ich beim kommunalen Anbieter, der ist auch der Netzbetreiber. Wenn mal die Sache ganz schief läuft hab ich da die Ansprechpartner - die man teilweise auch persönlich kennt. Im Notfall kann man da schon was geradebiegen was bei anderen Anbietern einfach nach Schema F abläuft. Muss ja nicht die Zählersperrung sein, kann auch sonst mal - auch bei Basteleien - Probleme geben - da hab ich lieber meinen lokalen Ansprechpartner als ein anonymes System wo dann auch der lokale Anbieter nicht mehr groß aus kann (so Prozesse wie Beauftragung zur Entstörung.. gilt analog auch bei der Telekommunikation).

    Hier auf dem Land läuft es soweit entspannt, habe bisher auch nur wenige komplette Fehlanwendungen beobachtet. Bei Begegnungen in den Gängen macht man es schnell und sonst kein großer Trubel. Einmal eine FFPx (so nah bin ich nicht ran) die nur mit einem Riemen statt beiden am Kopf hielt.

    Bei mir selbst, ja es gibt auch Routinen und Kompromisse. Da ich für mich selbst die Schmierinfektion für sehr untergeordnet halte, läuft es da etwas entspannter, die MNS die ich bestellt habe passen sehr gut und es entwicklet isch auch so langsam ein Gespür wo Fremdluft reinkommt. Gebrauchte hängen im Auto und werden durchrotiert, Trockung dürfte auf die Tage reichen und wenns müffelt wird ausgetauscht. Wenn mein Standardweg durch den Markt verstopft ist mache ich Umwege um direkte Kontakte zu verhindern - wenn keinerlei engerer Kontakt stattfindet betrachte ich den MNS auch nicht als infiziert. Da halt Augen auf.

    Was mich in den letzten Tagen eher beschäftigt ist die Entwicklung im Bereich "Corona Rebellen", verschiedenste Gruppen die neben den Demonstrationen auch bewusst beim Einkaufen usw. keinerlei Schutz tragen. Ich lese da bei ein paar Gruppen mit und mein Kopfschütteln wird langsam zu einer Nackenkrankheit. Diese Q Verschwörungsgeschichte sickert da in allen Ebenen durch und die Argumentation läuft generell so: Wenn irgendein Offizieller sagt der Himmel ist Blau: Aha eine Lüge, denn er ist Hellblau oder Dunkelblau, ALLE anderen Sichtweisen werden aber akzeptiert und bei Widerspruch muss quasi eine Doktorarbeit vorgelegt werden. Da die Thematik am Sicherheitsempfinden rührt und durchaus daraus der Einzelne eine Handlungsnotwendigkeit ableiten kann, sehe ich da gerade eine gewisse Problematik.

    Für meine Sicherheit halte ich von den Bewegungen Abstand, da sind ein paar schlimme Finger unterwegs. Insgesamt gibt es aber auch Themen dabei die relevant sind - gehört hier aber nicht hin, daher Schluss von meiner Seite.

    Wenn die Küche schmal ist ist es vielleicht möglich einen Wandschrank über der Türe von Wand zu Wand einzuziehen. Das haben wir uns gemacht, was da alles rein passt ist der Megahammer. Ungefähr so nur mit Klappen oder Türen. https://www.selbst.de/flurregal-40175.html

    hätt ich gerne, hier gilt'. ist zwar schmal aber dafür niedrig, mehr als 10cm wären nicht möglich :-) Aber zu meinen Tipps:

    - bei der Standardtiefe von 60cm wo möglich Schubladen. Verringert zwar die Preppertechnischen Versuche mit lang abgelaufenen Dingen, aber das ist es wert. Bei hohen Schränken wären so Apothekerlösungen interessant - werden aber auch mit Gold aufgewogen. Wenn man eh viel selbst macht könnte man mit Schwerlastauszügen was brauchbares machen. Würde da dann auf 30cm Breite gehen, also zwei ausziehbare Regale pro 60cm Einheit in der Breite.


    Bisher war meine Kühl/Gefrierkombi in der Küche in Einbauweise, das über 30 Jahre alte Teil ist rausgeflogen, stattdessen die Essecke abgeschafft, wurde eh nicht genutzt, und dort ein Standgerät. Damit entstand eine 80cm Niesche, da ist jetzt ein Unterschrank mit guten Schubladen und es wurden die ganzen Elektrodinger die einem die Arbeitsfläche vollstellen dorthin verbannt - Toaster, Thermomix. Damit ist etwas Arbeitsfläche frei (etwa 1/8 was bei Neuplanungen Standard wäre...)


    Zu den Geräten, ich hab mich bei der Aufrüstung erst mal für Elektroherd und Ceranfeld entschieden, dabei aber auf die Trennung geachtet, ich kannalso meinen Elektroherd behalten und jederzeit auf Induktion oder Gas wechseln. Bei den Platten eines Bedenken, Bedienfeld auf der Platte ist erstmal super praktisch, wenn aber das Fett mal spritzt usw. reagieren die Teile kaum mehr. Da kann man dann während des kochens rumwischen und hoffen dass man nichts verstellt.


    Nebenbei: Energiekiller Nummer 1 sind verzogene Töpfe und Pfannen - wenn das nicht 100% passt bringt auch der Deckel nicht mehr viel.

    je nachdem wie provisorisch oder Selbstbau das wird - wenn nicht nur Originallösungen verwendet werden sondern auch eventuell WHO Mischung etc: je weniger Glycerin oder ähnliches in der Mischung ist, desto weniger pappt das zeug auch auf er haut, verfliegt meiner Meinung zu schnell für die empfohlene Benetzungszeit. Wenn es sowas gibt und das ein Kriterium ist, würde ich mich über eine Lösung freuen bei der man einstellen kann ob 3ml oder 5ml pro hub rauskommen.

    Wenn es wirklich auf Selbstbau (elektronisch) rausläuft: die Dosierung mit handelsüblichen günstigen Pumpen ist meiner Meinung sehr schwierig. Da müsste man sich was überlegen, Zwischenbehälter mit Füllstandssensor etc. Problem bei der ganzen Sache, man pumpt kein Wasser, nicht dass da irgendwo eine explosionsfähige Konzentration zusammenkommt. Rein von der IT Seite her betrachtet, Pumpe, Füllstandssensor, Auslassventil, Sensor - das ist keine Raketenwissenschaft und geht mit jedem Arduino recht zuverlässig. Gesamtsystem ist aber komplex.

    Beim Thema Diebstahlsicherung - die kann nur über Gewicht laufen, je nach Standort und Lage wäre vielleicht auch eine Verschraubung sinnvoll (wenns der Ständer hergibt), entsprechende Anker für Betonböden etc. sind recht günstig (der Einfachheit halber Klebeanker mit Gewinde, wird teilweise beim Klettern verwendet). Braucht keine Norm, in jedem Fall ist der Aufwand dann höher als eine Sackkarre.

    Wenn das in Eingangsbereichen aufgestellt wird - wenn möglich die Platzierung hinsichtlich Videoüberwachung bedenken, die Anzahl der Spinner unter den "Corona Rebellen" ist nicht zu unterschätzen.

    ich sag schon mal danke an alle, werde die Vorschläge entsprechend darlegen. Ich berichte auf jeden Fall, was es wird und wie der Verlauf ist. Geht aktuell grob um dritte Klasse, Handy ist da jetzt noch kein Thema, mit der 5. und Öffi Fahrt zum Gymnasium wird das auch kommen, erstmal was einfaches (ausgemustertes) und da ist mit Kontrolle eh schnell Ende.

    Wenn ich dran denke, damals, einfaches Nokia und Internet per 56k Modem, Downloads per Disketten austauschen.. ich werd alt. und ja, der Computerraum in Schule bestand aus inkompatiblen DOS Kisten mit zwei 5,25 Zoll Laufwerken ... später dann einige Linux Kisten, einen Forenaccount von Dort hab ich nun seit 20 jahren...

    Hatte auch die Ehre für die Nichte einen Laptop auszuwählen, letztlich sind nicht viele Optionen übrig geblieben. Zumindest mit den Vorgaben :-) Bildschirm über 13 Zoll, ausreichend Leistung und vom Gewicht her deutlich unter 2kg und preislich bis 400€. Nachdem es mit der Modellreihe in der Familie schon gute Erfahrungen gab - war schnell entschieden. War aber letztlich weniger Auswahl als ich dachte.

    Interessanter wird jetzt die Softwareauswahl, hinsichtlich Jugenschutz. Komplette Kontrolle mit immer Dabei sein ist kaum praktikabel und wie schnell die Kleinen auf Youtube und weiter landen ist beeindruckend. Hat das jemand Erfahrungen was halbwegs was taugt? (unknackbar ist nichts, schon klar, wenn sie es schaffen, dann ist es so)

    Grundsätzlich ja, wenn einige Rahmenbedingungen erfüllt sind:

    - Verwendete ID 100% anonym (also nicht MAC Adresse und ein paar Bit Pseudozufall)

    - natürlich OpenSource (und zwar so, dass man ohne jahrelange Praxis eine lauffähige Version bauen kann)

    ganz Serverlos geht es nicht, man will ja auch erfahren wenn es tatsächlich einen Match gibt. Das ist aber auch ein kritischer Punkt, wie das konkret funktionieren soll. Beispiel: die APP macht alle 5 Minuten einen Request, ob an dabei ist - alleine durch die IP Adressen wäre schon ein zeitliches Profil Zuhaus<->Unterwegs möglich. Wahrscheinlich noch einiges mehr.


    Ab hier spinne ich technisch rum:

    - HTTP Verbindung zu einem zentralen Server sehe ich kritisch

    - irgendwas verlässliches und verteiltes muss her

    - schnell und einfach wäre DNS, Replikation funktioniert seit Jahrzehnten, man kann hunderte Server betreiben

    Ablauf

    - Test ist positiv: App gibt die Kontakte an den zentralen Server. Wie wird das kontrolliert? nicht dass manche auf die Idee kommen sich fälschlich positiv zu melden - auf dem Testergebnis gibt es einen QR Code, signiert. die generierte ID wird zusammen mit dem signierten Testergebnis übertragen. Frei sind 3 Eintragungen/Registrierungen pro Testergebnis (Privathandy, Firmenhandy...), mehr nur auf Rückfrage (könnte ja jemand in einen Chat stellen "meldet euch mal positiv...")

    - jetzt steht ja die Quarantäne an - die Zahl der Kontakte also gegen Null tendieren. Soll die APP trotzdem weiter sammeln? Vom Sinn her ja, aber abschaltbar


    - wie erfährt nun ein Anderer von dem Kontakt?

    - im DNS wird mit der Positivmeldung ein Eintrag angelegt KontaktID.coronaapp.de (z.b. sjftbskjhre.coronaapp.de) mit dem TXT Feld "202005141436"

    - die eigene App macht nun regelmäßig Anfragen nach dem TXT Feld auf eigeneID.coronaapp.de, wenn Fehler oder Leer zurückgegeben wird ist alles OK, wenn das Feld gefüllt ist hat man Datum und Uhrzeit

    - Filtereinstellungen müssen bei der Kontaktübertragung natürlich so eng sein dass möglichst wenige, aber sicher genug um keinen zu übersehen übertragen werden, besser Kontakte die zu alt sind um Relevanz zu haben gleich auf dem Gerät löschen

    - Resolver können "normale" DNS Server sein, vom Provider, Google, selbstbetriebene, zusätzlich kann man welche nur dafür einrichten, die Pflege in der Software wird aber aufwändiger. Zumindest ist auch bei der einfachen Verwendung des normalen DNS Servers kein Zwang mehr zu direktem Kontakt zu einer zentralen Stellen.

    na ich beende da mal meine Nachtgedanken, wenn SAP und Telekom das zusammen machen - da kommt eh ein Ungetüm raus welches sehr geringe Chancen hat auf meine Geräte zu kommen.

    Dübel innen einige dieser Kunststoffklettergriffe dran, und mach ein privates Kletterparadies draus. Oben in der Mitte einen Schäkel für das Sicherungsseil dann kann man mit einem Grigri (Sicherungsgerät) das sogar alleine betrieben.

    Etwas Off Topic:

    Hm, das kann funktionieren. Ich geh mal von folgender Anwendung aus: Seil ist oben fix, beim Klettern zieht man das Seil bei jedem Höhengewinn durch den Grigri, wenn man fliegt wird er schon halten. Hat zwei grobe Probleme: nachziehen vergessen und die Benutzung gegen die Gebrauchsanweisung - Bremshandprinzip. Ja, meistens wird es funktionieren. 5m sind aber auch recht wenig wenn es mal zu einer Verlängerung des Bremswegs oder gar einer Sturzsituation ins Seil kommt. Gut, insgesamt ist es von den Kosten her das einfachste, und ja, ich hab das auch schon was ähnliches gemacht. Zumindest würde ich den Boden entsprechend dämpfend ausführen.


    Aber zum Thema: je nach Zustand würde ich wahrscheinlich eine Kombination aus Vertical Gardening, Aussichtsoase und sonstiger Verwendung machen. Eventuell das Teil erst stabilisieren und dann Öffnungen machen.

    Erdgeschoss: irgendwas kulinarisches, mit Kamineffekt vielleicht Trocknen im größeren Stil

    1. Ebene: wenn statisch möglich ein großes Fenster rein, Pflanzen usw.

    2. Ebene: auch Pflanzen und eine Sitzgelegenheit, eventuell aus Stangen eine Art Kuppel und das mit Bohnen und Tomaten bestücken.

    Außenwand: würde ich auch begrünen, wenn statisch möglich sogar einen kleinen Balkon, so auf halber Höhe


    letztlich kommt es auf das Material an, wenn das nur 3cm Beton sind werden alle Ideen oberhalb EG auf einen quasi Neubau hinauslaufen, wenn deutlich mehr da ist kann man wahrscheinlich mit kleinen Eingriffen einiges einbauen.

    Modem: Fritz!Box und viele andere arbeiten mit 12V Netzteilen, du müsstest nur einen passenden Hohlstecker fürs Modem besorgen und an 12V anschließen. Ich frage mich eher wie lange sich das Modem bei einem Stadtweiten Stromausfall noch einwählen

    sehr unterschiedlich. Bei Versorgung aus dem Amt kann man etwa mit 3 Stunden, manchmal etwas mehr rechnen. Theoretisch unbegrenzt wenn Diesel vorhanden oder hingeschafft wird. Beides in der Fläche nicht vorhanden, also nur bei räumlich begrenzten Ausfall eine Option.

    Wenn die Versorgung über ein MFG läuft, also Outdoor Kasten sind es Null bis vielleicht 15 Minuten. Einspeisevorrichtung ist mir noch keine aufgefallen, gibt aber die Aggregate nicht.


    Was anderes ist aber zu Bedenken, übr den Router läuft das WLAN, also auch für interne Verbindungen und inzwischen oft Heimautomatisierung. Gerade wenn die Heizung gepuffert ist und läuft wäre der Zugriff auf die über Fritzbox laufenden Thermostate sicherlich wünschenswert.

    Balkongarten für die Saison fit gemacht. Zusätzlich an der Wand Hängetöpfe für Kräuter montiert. Der Knoblauch vom letzten Jahr ist schon ganz aktiv, Schnittlauch schaut auch schon gut aus. Weiter mehrere Säcke für Kartoffeln besorgt, morgen noch diverses Substrat organisieren, mal schaun, was da so rauskommt. Ich denke mit 5 Säcken auf dem Balkon und zwei Tonnen im Garten werde ich meinen persönlichen Bedarf zu vielleicht 50% decken können (bin jetzt nicht so der große Kartoffelesser, wenn man jetzt auf Energie geht reicht es natürlich hinten und vorne nicht, aber erstmal ein Anfang, dann weiß man wenigstens was geht und was nicht). Balkon wird eher Tomate, Kartoffel und Paprika/Chili, ein Beet für Gemüse, dann noch ein paar Tomaten. Kürbis/Zucchini und Bohnen werden ausgebaut.

    balkongarten.jpg

    im Beutel vakuumieren wird wohl zu Bruch führen, gibt aber für andere Behälter/ Gläser spezielle Deckel mit denen man auch die Luft raussaugen kann, das Vakuumiergerät benötigt natürlich die entsprechene Funktion. Zum Beispiel https://www.la-va.com/vakuumdeckel-lava-top.htm. Es gibt aber auch Systeme, da hat man billige Deckel und einen Vakkumaufsatz, weiß aber nicht, ob es das hier gibt. https://www.youtube.com/watch?v=aiSxDNzMwSs&t=1308s etwa bei 17 Minuten

    das mit den Rauchern - ja gehöre selbst dazu. Das kommt jetzt auf den ganzen Wirkmechanismus an. Soweit zu lesen herrscht bei aktutem COVID-19 eine recht geringe Sauerstoffsättigung des Blutes vor. Gleichzeitig zeigen manche Patienten nicht die Symptome die eine solche Sättigung normalerweise verursacht. Zur Verdeutlichung: Bergsteiger kurz vor dem Everest Gipfel, über 8000m machten einen Test auf dem Ergometer (ja, das Teil wurde da rauf geschleppt), dabei wurden Sauerstoffsättigungen gemessen, die normalerweise in der Klinik sofort zum Intubieren geführt hätten - die gingen aber noch weiter auf den Gipfel. OK,Exkurs soweit vorbei, weitgehend in den nicht MSM Quellen war vor kurzem ein New Yorker Arzt der die COVID Geschichte weniger mit einer Lungenentzündung als von den Symptomen her als Höhenkrankheit beschrieb. Da habe ich weiter nichts davon gehört, als erst mal unbestätigt.

    Ist jetzt nur in den Wind gedacht: Wenn das Problem im Übergang Lunge-Kreislauf liegt, also durch eine Überangebot an Sauerstoff in der Beatmung nur wenig Wirkung erzielt werden kann, haben Körper, die an eine Unterversorgung gewöhnt sind vielleicht eine bessere Routine in der Kompensation des Sauerstoffmangels. Erinnere mich an ein Experiment - alle im Raum haben mal das Pulsoxy angeschlossen, viele über 95%, manche um die 90% - auf Nachfrage war der anwesende Doc nicht mehr verwundert, beim Raucher ist die niedrige Sättigung "normal", einem Nichtraucher mit ähnlichen werten hätte er wohl eine Einladung zu einer genaueren Kontrolle gegeben.

    In der klinischen Situation wird nun auch der starke Raucher seiner Sucht nicht mehr fröhnen, derweilen schlägt nun Corona zu. Je nach dem könnte man nun vermuten, das eine Laster fällt weg und in die O2 Lücke springt Corona. ??? Keine Ahnung was da noch rauskommt, ich sag mal Doktorarbeiten für Tausende.

    Was mich eher beschäftigt: wenn der Sauerstoffmangel an einer anderen Stelle auftritt als mit mechanischer Beatmung lösbar - was dann? Vielleicht versuchen die assistierte Beatmung möglichst weit zu führen, vielleicht Mittel aus anderen Kategorien, Diamox wie in der Höhenmedizin, vielleicht ganz andere Ansätze?


    Ich habe (durfte) einmal erlebt wie sich über Nacht die Zeichen eines Höhenlungenödems entwickeln. Wir haben einen Notabstieg gemacht (der Gletscher war zwar recht aper, ungesichert mache ich das ohne Not nicht mehr), in die Bahn, und mit jedem Höhenmeter ging es dem Kranken besser. Wenn manche Symptome in den Kreis der Bergkrankheit passen, vielleicht ist dann ein Versuch, mit Überdruck zu arbeiten.


    Insgesamt scheint mir aber, dass die Standardbehandlung "Lungenentzündung" problematisch ist, da müssen sich aber jetzt die Spezialisten abarbeiten und mit der Zeit wird es Paper geben die die ganze Sache etwas eingrenzen, Risiken ermitteln und hoffentlich in der Behandlung den Outcome steigern.


    Erhöhte Todesraten in Altenheimen im Vergleich zur gesamten Bevölkerung sind ja normal, hier in der Gegend sind es jetzt 20% in zwei Wochen, auch aus meiner persönliches Erfahrung ist das etwas hoch, da leben knapp 50 drin, also alle zwei Wochen sollte da normal der Leichenwagen vorfahren, nicht fast jeden Tag.


    Geht jetzt alles recht weit: Raucher wiegt euch nicht in falscher Sicherheit, mir gehts auch so, besser wär weniger... aber Todeskandidaten (kurzfristig) sind wir vielleicht auch nicht - also leben.


    und noch was aktuelles, bevor es allzu Offtopic wird: https://www.merkur.de/bayern/c…ke-schal-zr-13668147.html meiner Meinung sinnvoll, nachdem kurzzeitig gefühlt 20-30% hier in der Gegend mit Maske einkaufen waren, senkte sich dies am letzten Samstag auf mich, war also alleine mit Maske und vielen Anderen. Heute nach Verkündigung des Maskenerlasses war es schon wieder etwas besser.

    hier ist noch alles stabil, verhart also alles im Status quo. vor Corona leerstehende Geschäfte sind nicht neu belegt worden, davor existierende sind noch da. Grundsätzlich ist das bei den Wirtshäusern auch so, ebenso beim Gewerbe. Bisher keinerlei Veränderung. Bisher ist das aber auch durch die regelmäßige Flaute (zwischen Fasching und Ostern) erklärbar, wie auch dass die Hauptsaison erst Richtung Pfingsten anfängt. Also auch sonst eher umsatzschwache Monate. Wenn das jetzt über Pfingsten hinaus in den Hochsommer geht - dann werden wir hier vielleicht 50% der Betriebe im bereich Tourismus verlieren. Tenziell eher die kleineren, bei denen auch eine andere Nutzung des Gebäudes möglich ist. Andere, größere, Betriebe haben sicher ebenso Probleme - wenn es die erwischt ist erstmal Stillstand (der Gemeinde brechen nicht nur die Steuern weg, auch jeweils mehr als 200 Arbeitsplätze), da aber teilweise eine andere Nutzung ausgeschlossen ist, kann der Betrieb durch Betreiberwechsel weitergeführt werden. Insgesamt aber sehr sehr schwierig, haben hier grob geschätzt 60% Tourismusanteil - und die Handwerksbetriebe hängen mit Verzögerung natürlich auch daran. Sprich die Arbeiten Frühjahr 2020 sind erledigt, ob die Bezahlung kommt und ob der Betrieb im nächsten Jahr noch existiert ist fraglich, in einer zweiten Welle könnte es da noch einschlagen.

    zum Bereich Mathe und Physik hab ich eine Seite gefunden, die sowohl Grundwissen wie auch Aufgaben anbietet, für den ein oder anderen sicherlich interessant. Muss sagen, den Lehrer hatte ich selbst und die Quote erfolgreicher Physikstudenten war recht hoch, der Anspruch aber auch. Vorteil: frei verteilbar nach CC, und alle Grundlagen mit Beispielen und Übungsaufgaben - nach dem Lehrplan Gymnasium Bayern. http://stbit.de/