Beiträge von huizhaecka

    Nicht ganz neu, aber heute das erste mal ausprobiert: ein Akku Lötkolben vom Lidl. Sicherlich nichts für grobe Arbeiten, Haptik ist ok, der erste Funktionstest bestanden. Wird erstmal in die Elektrokiste wandern. War (wahrscheinlich wegen beschädigter Verpackung) stark reduziert - ein nettes Backup für unter 10€. Und geladen wird per USB, damit ein weiteres Gerät für das man im Notstromfall nicht unbedingt 230V benötigt.

    Damit meint er aber eher "auf dem Girokonto", sicher nicht cash daheim.


    Mehrere tausend Euro cash würde ich ungerne Zuhause lagern. Zumindest nicht außerhalb eines wirklich sicheren Tresors.

    Meine Goldmünzen sind ja schon ein hohes Risiko, aber 10-15k in Scheinen ist ein ganz schön großes Bündel...

    sind dann aber wenige Goldmünzen ;-) Aber Schmarrn beiseite, ein tauglicher Tresor kostet untet 500€, meinetwegen noch 250€ für die fachmännische verankerung. Das hält alle üblichen recht sicher ab und wenn eine Mündung am Kopf spürbar ist wird jedes weitere Sicherungsmittel schnell obsolet. Und wenn die Polizei nicht nach 30min flexen kommt - dann kommt sie auch nicht nach 60min flexen.

    Ich bastel noch. Grundsätzlich wäre ein digitales System interessant, eigentlich besteht es schon. Allerdings nur auf dem Laptop im Lagerraum. Die Praxis zeigt, wenn diese Daten nicht in der Wohnung oder gar auf dem Smartphone im Supermarkt verfügbar sind wird es kaum genutzt. Versuche mit allen möglichen WLAN und Powerline Geräten haben bisher keine stabile Verbindung ermöglicht (Mehrfamilienhaus, da kann ich nur an wenigen Stellen aktive Technik verbauen. Wenn irgendwie möglich steht als nächstes der Versuch an, ein Kabel zu legen. Geht nur an den Stromleitungen entlang, von der Wohnung in den Unterverteiler im Treppenhaus, weiter zur Hauptverteilung, dann zu den Waschmaschinen und über einen weiteren Gang zu den Kellerabteilen. Ich befürchte mit einem tauglichen CAT6 Kabel wird es sehr eng, könnte eines der ersten Kellerabteile mit Glasfaseranschluss werden, da hätte das Kabel nur 3mm und keine Strombeeinflussung.

    Wenn das mal läuft, dann wird die Lösung digital. Allerdings wahrscheinlich nicht mehr den einzelnen EAN aufgeschlüsselt, technisch zwar ein geringes Problem - ich finde nur keine saubere Datenbasis. Eine Dose Thunfisch wird dann beim einlagern zwar mit EAN erfasst (der Scanner ist eh da), im weiteren aber nur zum Beispiel als Fischkonserve verwaltet, damit werden durchschnittliche Nährwerte und Haltbarkeiten gespeichert, meinetwegen der geschätzte Energiegehalt etc. pro 100g, 3 Jahre garantiert, 6 Jahre sicher, 10 Jahre möglich. Fertig.

    Ob jetzt ein Thunfisch in Öl mehr Energie hat als einer im Saft - ich glaube das tue ich mir nicht mehr an. Zumindest nicht wenn ich selber tippen muss und in freien Datenbanken eine KI notwendig ist, die richtigen Felder zu finden. Kleiner Exkurs: in eine entsprechende Datenbank bin ich etwas tiefer eingestiegen. Nehmen wir mal den gesuchten Wert kcal pro 100g und Netto Gewicht des Produkts. Für beide Werte gibt es zig Bezeichnungen (teilweise Landessprache), der Bezug auf Einheiten ist in weiteren Feldern gespeichert, auch nicht einheitlich, alles eine JSON/Mongo Datenbank ohne brauchbares Schema.

    Back to the roots.

    ganz kurz: selbst wenn LNG auf Maximum getrieben wird fehlen noch über 800 Millionen Kubikmeter sollte Russland einen Lieferstopp machen. Auswirkungen stark wetterabhängig. Deutschland eher stark betroffen da größter Erdgasverbrauch in EU, dabei besitzen wir kein LNG Terminal. Das "wie lange" wird nicht so konkret in Zahlen ausgedrückt, man liest aber raus: wenn Lieferstopp durch Gazprom und gleichzeitig viel Kälte dann Reserven noch vor ende der Heizsaison aufgebraucht.

    hm, an der Physik kommt auch Petzl nicht vorbei. Lichtausbeute was man so findet liegt zwischen 100lm und 140lm pro Watt. Die Maximalangaben sind im ACTIVE Bereich ab 350 Lumen - also bei voller Helligkeit und optimaler LED rund 2,5 Watt. Rechnerisch ergeben 3 AAA Batterien 5,4 Wattstunden, ja rechnerisch geht sich das aus. Praktisch würde ich mit maximal 75% rechnen. Dabei ist immer angegeben wie lange die Lampe noch im Notmodus läuft. Soweit ich weiss ist das bei Petzl das Licht einer Vollmondnacht vor den Füßen (~2m). Wenn einem das im Notfall nicht ausreicht muss man entsprechend kalkulieren. Soll jetzt kein Petzl Bashing sein - habe fast ausschließlich Petzl im Gebrauch. Und sind mit am verlässlichsten. Aber auch da muss man auf die Werbeaussagen einen Beiwert einberechnen.

    Wenn es auf die Zuverlässigkeit ankommt - meide alle Lampen mit Kabel. Egal ob Premiumhersteller oder Noname. Wenn es eine Lampe - wegen Akkukapazität o.ä. - mit abgesetztem Akku werden soll: schauen dass man die so verstaut dass wenig Bewegung auf die Kabel kommt, am besten ein gepolstertes Gehäuse mit Schaumstoff. In der Richtung hab ich schon zuviel gesehen - und wenn es auf der Tour passiert ist die Kacke am Dampfen.


    Wenn ich das aktuelle Portfolio anschaue, würde ich wahrscheinlich zur SWIFT greifen - keine Kabel, Reactive Lighting (also dynamische Anpassung der Helligkeit - wenn ich auf den Boden schaue wird auf ein paar Lumen zurückgedimmt, schaue ich in die Ferne ist maximales Licht da). Kontrapunkt: keine normalen Batterien und auch kein CORE Akku, da hätte ich mir mehr Sinn für ein System gewünscht.

    Darunter bei den ARCTIK Lampen würde ich eher zur 350lm Variante greifen, gegebenenfalls längere Laufzeit und der Unterschied zu 450lm ist marginal. Da besteht eher Konkurenz zu der SWIFT mit 900lm.


    Bei den CLASSIC Lampen in der Petzl Serie gibt es wiederum auch welche, die den CORE Akku unterstützen, auf den ersten Blick erscheinen die leistungswerte enttäuschend - weniger Lumen, weniger Laufzeit, weniger Reserve. Kann an einer neuen LED Generation liegen. Sind sicher keine schlechten Lampen, die aktuelle TIKKINA hab ich täglich in der Arbeit im Einsatz. Wenn die maximalen Helligkeiten keine Rolle spielen, trotzdem aber der CORE Akku mit USB Ladefunktion wünschenswert ist, wäre das die Einstiegsklasse.


    Schön wäre wenn das CORE Konzept über alle Akkus im Lampenkopf ginge - die SWIFT macht da aber leider eigene Wege.

    Home Arbeitsplatz für die BZEVA verdrahtet - viele Steckdosen, LAN Anschluss, gescheites Licht. Erhöht den WAF für Elektrozeug ungemein :-) Deshalb jetzt endlich zweipoligen Spannungsprüfer, Zangenamperemeter und Presszange für Aderendhülsen in der Sammlung. Ansonsten Know How in den handwerklichen Dingen erweitern - durch aktuellen Job viel durch ausprobieren. Letztlich empfindliche Kabel durch alle Arten von Gebäuden bringen - vom 150 Jahre alten Totalschaden bis zur modernen Maschinenhalle. Man lernt jeden Tag dazu.

    Ansonsten den erweiterten Kreis beraten. Eine Powerstation wird dort fleißig getestet, Ladung einfach aus Prinzip per Solar. Das einzelne Modul bringt auch jetzt gute Ladeleistung, entsprechend steil auf den Balkon gestellt. Die kurze Überlegung ob 2 Wochen Infrastrukturausfall zur verkraften wären ist ohne Bedenken zu bejahen - und das ohne meine eigenen Vorräte. Die Familie ist gut gerüstet und Freunde/Bekannte entwickeln auch ein Bewusstsein für eine gewisse Grundausstattung.

    Am Konzept für einen Fluchtrucksack wird noch gebastelt. Der Kleidungsteil steht soweit, als nächstes kommen Erste Hilfe und Nahrung. Als Lagerort kommt erstmal nur der Eingangsbereich in Frage, also der primäre Fluchtweg. Platzmäßig nicht gerade üppig. Daher erstmal das wesentliche was in einen 30l Rucksack passt (2x). Besser minimalistisch und greifbar als vollausgestattet in der Abstellkammer an die man bei Rauch nicht mehr hinkommt. Geplant ist eine Neukonstruktion des Garderobenbereichs, dann auch mit Stromversorgung. Im Endausbau sollten alle elektrischen Bausteine per USB zu laden sein (Nothandy, Funkgerät, Powerbank, Lampe) und da alle zwei Wochen für eine Stunde anschalten. Da alles im Rucksack liegen sollte und nur ein USB Kabel nach außen muss ich mir die Risikobewertung nochmal genau überlegen - wäre halt blöd wenn der Grund für die Flucht der brennende Fluchtrucksack ist :-)

    Omikron und die erwartete Entwicklung an den Schulen:


    https://www.focus.de/politik/d…pandemie_id_29260622.html


    Traurig zu sehen wie man es in 2 Jahren nicht geschafft hat für Luftfilter zu sorgen, naja die Klassenräume haben ja Fenster. Die Wahrscheinlichkeit ist wirklich extrem hoch das mit Omikron die Schülerpopulation quasi Zwangsimunisiert wird.

    Bei uns hat man vor den letzten Sommerferien entschieden, erstmal abzuwarten, helfen die wirklich usw. Inzwischen ist man soweit im Laufe von 2022 die Klassenzimmer die besonders schlecht zu belüften sind mit Luftfiltern auszustatten. Wahrscheinlich spekuliert man darauf dass die Teile billiger werden wenn die Pandemie vorbei ist. *kopfandiewandsmileysuch*

    Apfelbaum, meine Freundin hat sich jetzt vom DOC ein Attest geholt für die FFP2 Pflicht. Sie hat COPD. Mit OP-Maske und diesem Plastik-Gesichtsschirm kommt sie zurecht, aber mit den FFP2 ist der Atemwiderstand zu hoch. Sie bleibt alle 50 m stehen und ringt nach Luft (ohne Maske).


    Ich fand persönlich die Baumwollmasken besser. Bei 60° gewaschen, gebügelt und wie neu. Das kostet nicht viel, jeden Tag eine frische zu verwenden (oder mehrere, wenn man sie den ganzen Tag auf hat). Bei diesen Einwegprodukten ärgert mich, dass 1) viele Leute keinen Mülleimer kennen, und 2) sie in vielen Fällen getragen werden, bis es optisch nicht mehr geht. Vielleicht gibt es sie deshalb jetzt auch in schwarz.

    Ich geh mal davon aus dass es um notwendige Besuche beim Arzt und sonst unumgängliches handelt. Eine symptomatische Infektion dürfte bei diesem Krankheitsbild eher fatal sein. Schutzklassen verschiedener Masken (korrekt getragen) sind bekannt. So scheiße die Situation sich gerade entwickelt - ich würde zu privatem Lockdown, eher Quarantäne, raten. Dass andere mit den "Einwegartikeln" nicht umgehen können, ist kein Argument es selbst nicht zu versuchen. Und ja, wenn eine FFP2 optische Mäkel zeigt muss sie einfach ersetzt werden. Wenn möglich kurze Tragezeiten planen - einfach wegen dem letztlich schützenden elektrostatischen Schichten - durchnässt bringen die nicht mehr viel. Baumwolle hilft halt eher gegen die größten Teile feuchten Auswurfs (Niesen, Husten), wenn eine gewisse Konzentration im Aerosol erreicht ist - eher kein Schutz. FFP2 mit verschiedenen Tragemoden schützen da auch nicht zu 100%, aber mit einer Verdoppelung der Aufenthaltsdauer im gefährdeten Raum wird man schon rechnen können.

    Spannende Art und Weise spazieren zu gehen.

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    Hm, ich war beim G20 in Hamburg an fast allen relevanten Orten dabei (als Beobachter und zur Dokumentation), auch bei der Welcome to Hell Demo zwischen Polizei und schwarzem Block. Angst habe ich dabei nie gehabt - Respekt vor der Lage aber deutlich. Das was in dem Video zu sehen ist macht mir ein gewisses Unwohlsein.

    Ich kann das jetzt schwer an konkreten Punkten ausführen. So wie es mir scheint gehen da Bevölkerungsteile in einen recht radikalen Protest, ohne diesen "gelernt" zu haben. Sicherlich, an vorderster "Front" wird man bekannte Gesichter sehen (tragen ja keine Masken). Was mir - jetzt einfach mal von Außen betrachtet betrachtet - in den Sinn kommt: wer sagt denen wo die Grenzen sind? ich möchte jetzt definitiv nicht sagen, dass die Ausschreitungen der Autonomen, Linksextremisten usw. irgendwie zu relativieren sind. Steinwürfe sind potentiell tödlich, wenn auch unwahrscheinlich, von Pflastersteinen aus dem 4. Stock nicht zu reden, da ist der Mordversuch wohl klar.

    Jetzt haben wir da aber keine Gestalten, denen es nur um allgemeine Freiheitsrechte geht, die wegen Atomzeug oder Waffenexport aktiv werden, meinetwegen auch Revolutionsromantk. Bei diesen Gruppen geht es um (ich hoffe das Forenkonform zu beschreiben) Verneiner der staatsrechtlichen Ordnung nach dem 2. Weltkrieg. Es geht um Welche die ernsthaft glauben das irgendwelche Hollywoodschauspieler Kinder foltern um deren Blut zu trinken. Es geht um die die glauben das mit Chemtrails, HAARP und Impfungen 90% der Menschheit getötet werden soll. Chips im Impfstoff usw. man könnte das jetzt lange fortführen. Das Ergebnis ist aber klar: Es wird nicht eine wirtschaftliche oder soziale Bedrohung beschworen sondern eine existenzialistische: Wiederstand oder Tod.

    Damit verschieben sich auch die moralischen Grenzen, in entsprechenden Kanälen sind Worte wie Impfholocaust, Massenmord usw. Usus.

    Wer darauf gepolt ist, kann moralisch aus einer sehr weiten Palette schöpfen.


    Meinem Magen gefällt das Ganze nicht, aber ich kann ja gar nicht so viel Fressen....

    Ok, das saisonale kann ich verstehen. Wie werden denn solche Geräte "eingelagert"? Mit randvollem Tank, was gerade drin ist oder eher mit niedriger Füllung? Auch die Tankstellen, füllen die nach der Saison auf oder gärt das Ganze mit allen möglichen Umwelteinträgen?

    Was mich etwas überrascht hat: nach dem zweiten Tag hat keiner mehr am Schlafplatz optimiert. Besonders Fabio ist mir da aufgefallen. Er hatte es am schwersten und dauernd mit dem Wärmeerhalt zu kämpfen. Warum hat er zwischen die Hölzer nicht einfach nebenbei Moos etc. gestopft? CO2 Senke hatte er eher nicht, CO wäre natürlich zu bedenken, aber so dicht hätte er es wahrscheinlich nicht bekommen.

    Nahrungsmäßig war es bei eigentlich allen ein Fiasko. Mal eine Woche Beerendiät geht sicher, aber man stößt da schnell ans Limit. Mit Angeln kenne ich mich nicht aus, behalte aber im Hinterkopf: Köder einpacken oder gleich Speerfischen etc.

    Großartig andere Nahrungsbeschaffung war ja nicht vorgesehen, wobei auch keiner größere Nahrungslieferanten auf der Kamera hatte (sofern nicht geschnitten). Hätte einer einen Elch zu Tode erschreckt - hätte er dann das Fleisch verwerten dürfen?

    Insgesamt von der echten Survivalsituation weit entfernt, nicht zuletzt durch Einschränkungen (Ort, Art der Nahrungsbeschaffung) die im Ernstfall irrelevant wären.

    Trotzdem kann man meiner Meinung schon die eine oder andere Lehre aus diesem Versuch ziehen. Und wenn es nur der Abgleich der eigenen Pläne an neu entdeckten Fehlern ist.

    Ich finde es unterhaltsam, man lernt wie es nicht zu machen ist :-)

    Nehme den Pythagoras. Das Teil ist gefährlich wenn es umfällt und Dich treffen kann. Beim Magnetfeld ist es schwieriger, prinzipiell reichen die unendlich, es kommt halt darauf an welcher Feldstärke man ausgesetzt ist oder sein will. Bei den halbwegs nachgewiesenen Auswirkungen auf den Körper kann man recht sicher sein dass die lokalen Grenzwerte einen Faktor 10 oder mehr darunter sind. Sollte es unter solchen Leitungen tatsächlich problematisch sein - das Internet wäre voll von verifizierbaren Infos.

    Grundsätzlich: die elektromagnetische Feldstärke ist recht einfach zu berechnen. Irgendeine Gesundheitsauswirkung sehr viel komplizierter. Man sollte da zumindest bei allen Scharl^H^H^H^H^H^HHeilpraktikern nachfragen wie ihre Noten in Stochastik waren :-) und Lesekompetenz wäre auch hilfreich. Zumindest zitiert eine gewisse Klientel gerne Studien und wenn man selbst nachschaut steht da eher das Genenteil...

    Hm, wir sind in der dritten Wochen einer ziemlich blöden Eskalation. Jetzt verglichen mit den stark steigenden Zahlen der vierten Welle und noch etwas Pfeffer dazu - zur Entvölkerung reicht das noch lange nicht, auch wenn man die Zahlen verzigfacht. Es wird in so einem Szenario sehr viele hungrige Mäuler geben. 30% tot heißt auch 70% die Überleben und sich je nach dem ohne Angst vor der Seuche frei bewegen können.

    Richtig ungemütlich wird es wohl bei allen größeren Ansiedlungen (über 50 Personen?), ob dann die offene Gewalt der Großstadt zuschlägt oder die Schwarmintelligenz eines 7000 Einwohner Kaffs ist letztlich egal.

    Ich schreibe mal ganz provokativ: will ich den Durchschnittsprepper dann als Nachbarn? Abseits aller Forenregeln sehe ich in dem Szenario einiges an Doomsday Potential. Je nach Auslegung wird das was hier nicht diskutiert wird an Bedeutung gewinnen. Sad but true.

    Zu was wäre ich bereit wenn es ans Eingemachte geht? Natürlich erst mal das Eingemachte verspeisen :-), aber dann, stellt euch mal die Frage, wenn es um die letzte Konserve, um einen Sack Vogelfutter geht - gibt es da noch Gut und Böse? Vielleicht stellt sich raus: wir Alten haben verschissen und zum fortbestehen der Menschheit müssen alle Reserven für die bis 25 geöffnet werden, würde einer dann die Tore aufmachen?

    Nur mal in den Raum geworfen.

    Bisher nur theoretische Beschäftigung, aber vielleicht kann ich was beitragen:

    Soll es eine Überlebensration werden (Fokus Kohlenhydrate, nur für ein paar Tage geeignet) oder echte Notnahrung (Ausgewogenheit der Inhaltsstoffe, man kann auch länger nur mit der Notnahrung leben)?

    Hat meiner Meinung durchaus Auswirkungen. Eine Mischung aus Weizen und Zuckern für die Überlebensration kann man wahrscheinlich viel leichter in einer haltbaren Variante zuhause herstellen als eine komplette Notnahrung. Gerade der notwendige Fettanteil und viele Zusatzstoffe machen das doch komplex.

    Da ich das aber tatsächlich auch selbst ausprobieren möchte schon mal ein paar Gedanken wie ich das momentan plane:

    - Weizen im Backofen rösten

    - mit den anderen Zutaten schreddern

    - Vorsichtig "Kleber", also Zuckersirup etc dazugeben

    sollte einen sehr trockenen Teig ergeben, eher trockener als der normale Nudelteig. Den Teig ausrollen (eine geeignete Presse wird man meist nicht haben) in der Stärke der gewünschten Riegel, dann einfach schneiden.

    In den Grundzutaten ist die Alterung eher unkritisch, Sauerstoff kann immer ein Problem sein. Also eher in Mylarbeutel vakuumieren und - man wird zuhause nicht soviel Unterdruck bekommen - zusätzlich mit Sauerstoffabsorber arbeiten. Erste Versuche aber im durchsichtigen Beutel, nur wegen der Sichtkontrolle.

    Wenn die genaue Zusammensetzung wichtig ist, wird man wahrscheinlich bei der Konsistenz an Grenzen stoßen, das ist der Punkt wo industriell diese vielen kleinen E-Helferchen eingesetzt werden. Da wird man experimentieren müssen.


    Zum Preis, ohne Verpackung, hab ich mal ganz grob gerechnet und komme auf ungefähr 3€ pro Tag. größter Posten ist dabei Proteinpulver, da kann man sicher noch optimieren, der Rest ist sehr gering, bei manchem Vitaminpulver muss man trotzdem einige € für ein geeignetes Gebinde rechnen. Orientierungshilfe waren die Zutatenangaben und ich habe einfach mit Weizen, Proteinpulver, Fett, Vitaminkomplex in Pulverform und Glukosesirup gerechnet.

    Das betrifft anscheinend "nur" Apache-Server: CVE-2021-44228 aka Log4Shell Explained (blumira.com)


    Kritische Zero-Day-Lücke in Log4j gefährdet zahlreiche Server und Apps | heise online


    Man kann echt nur hoffen, das da kein Szenario wie im Buch "Zero Day Code", das ich neulich gelesen hab, herauskommt.

    es geht nicht um den Apache Web Server! Der ist zwar auch von der Apache Foundation, die betreiben aber zig Projekte, darunter eben auch log4j. Theoretisch ist auch eine Standalone Java Anwendung betroffen wenn diese Bibliothek genutzt wird oder auch ein System ohne direkte WWW Anbindung. Bei mir nutzte eine Serveranwendung die Bibliothek die über Nginx nach außen kommuniziert...

    JAVA wäre ja an sich schön, aber wegen vielen Kompatibilitätsproblemen habe ich schon manche Software gesehen die ihr "eigenes" JAVA mitbringt. Wenn dann der Exploitcode meinetwegen über "Bemerkungen" bei einer Online Bestellung an die Warenwirtschaft durchrutscht kann es das schon gewesen sein. Gerade diese Programme sind mir in der Vergangenheit mit eigenen JAVA Versionen aufgefallen. Die sind oft schlecht gepatcht und wenn einer kein Abo hat weil die Funktionen noch reichen gibt es oft auch keine Updates.

    Bei mir waren die Bibliotheken nur in Testinstallationen, da war löschen bzw plattmachen jetzt kein Problem. Wenn aber so moderne Docker Geschichten laufen wird es mit dem schnellen Überblick schwierig - und wehe ein Teilstück hat einen schlechten Support oder wird gar nicht mehr gepflegt.