Beiträge von JohnLittle

    Wie definierst du leistungsloses Einkommen

    Meint er damit vielleicht sogenannte "Bullsh*t Jobs"?


    Ich zitiere mal den Wikipedia Eintrag zum Buch des Autors David Graeber das sich mit dem Thema befasst:


    "Ein Bullshit Job ist eine Form der bezahlten Beschäftigung, die so vollständig sinnlos, unnötig oder schädlich ist, dass sogar die Beschäftigten selbst die Existenz der Beschäftigung nicht rechtfertigen können, auch wenn die Beschäftigten sich durch ihre Arbeitsbedingungen gezwungen fühlen, dies nicht zuzugeben."


    Im zitierten Artikel sind unten noch fünf Typen von diesen Jobs aufgeführt damit sich jeder etwas darunter vorstellen kann.


    In eine ähnliche Kerbe würde hier auch "Fake Work" schlagen:


    "Tätigkeiten im Job, die sich nach Arbeit anfühlen und auch wie solche aussehen, in Wahrheit aber zu keinen sinnvollen Ergebnissen führen."

    sonnenwolf : Ganz Ehrlich? Einfach aus Faulheit. Habe keine Lust mich großartig mit Verschlüsselungsprogrammen rum zu schlagen oder mir wieder extra Programme dafür zu besorgen, geschweigedenn mich in die Thematik einzulesen.

    Kenne mich damit wirklich nicht aus und möchte ein System das ich im Zweifel in irgendeinen Laptop stecken kann, Pincode eingeben und zack habe ich meine Dateien.


    Es mag natürlich auch andere und günstigere Möglichkeiten geben, keine Frage.

    Das solltest gerade du dir anschauen, tomduly.

    Da geht es genau um den von dir genutzten Verbatim-Stick

    Wobei ich da auch sagen muss das bei genug Zeit und Aufwand jedes System geknackt werden kann.

    Habe mir den Stick aus dem Artikel heute trotzdem bestellt. Mir geht es darum das das Ding nicht jeder dahergelaufene Hanswurst auslesen kann und dann direkt auf meine Dokumente Zugriff hat.

    Nicht jeder ist ITler und knackt das Teil mal eben so.

    Aelbler Ja, den Ofen habe ich bereits ausprobiert. Allerdings nicht unter extremen Bedingungen. Die Handhabung ist ziemlich einfach und gerade das Thermostat finde ich praktisch.

    Klar ist die Problematik mit dem Abgas und dem Wasserdampf nicht gerade ideal. Wir versuchen im Fall der Fälle mit ausreichend Frischluftzufuhr und regelmäßigen Stoßlüften entgegen zu wirken.

    Leider haben wir keine andere stromunabhängige Möglichkeit das Haus zu heizen, da wir zur Miete wohnen und daher ein Kaminofen keine Option ist.

    Geplant ist damit die 40m² Wohnessküche auf Temperatur zu halten.

    Wenn es ganz fies wird geht es rüber zu den 2km entfernten Schwiegereltern mit Kaminofen.

    Wenn ich draußen unterwegs bin nehme ich das Lifesystems Notzelt mit.

    Je nachdem mit wie vielen Leuten das für zwei oder vier Personen.


    Zum einen ist es schnell einsatzbereit:

    Schnell aus der Hülle ziehen (diese ist fest mit dem Zelt verbunden und dient als Luftöffnung), über die Gruppe stülpen und unten mit der Kordel zuziehen damit der Wind/Regen nicht so von unten reinzieht.

    An jeder Ecke ist diagonal noch ein Stoffdreieck eingenäht auf das man sich setzen kann damit der Hintern trocken bleibt.


    Zum anderen ist das ganze Teil immer wieder verwendbar, auch für kurze Pausen zwischendurch wenn es regnet oder sehr windig ist.


    Mich wundert es immer wieder wie angenehm es wird sobald man drin ist. Macht viel aus aus dem Regen und Wind raus zu sein und sich gegenseitig mit der eigenen Körpertemperatur zu wärmen.


    Vorteil zu so einem Biwaksack: Es ist noch genug Platz darunter um den kleinen Gaskocher aufzustellen und sich einen Tee zu machen. Durch das Luftloch und die verstellbare Kordel kommt noch genug Luft rein.


    Nachteil: Vom Packmaß ein wenig mehr als so ein "beschichteter Folienschlauch".

    Mit 345g (2. Personen) oder 510g (4. Personen) hat es auch ein wenig Gewicht.


    Und nein ich bekomme für diese Lobhudelei kein Geld von irgendwem :)

    Wenn der dir nicht zu gewöhnlich ist hier mein großer Favorit für die kalten Tage:


    Bourbon Hot Toddy


    Zutaten:

    Zitronenscheibe

    1 Zimtstange

    1 Sternanis

    4cl Bourbon

    2cl Zitronensaft

    2cl Zuckersirup

    (kochendes Wasser)


    Alle Zutaten in ein hitzebeständiges Glas geben, mit dem kochenden Wasser auffüllen und ca. 5 Minuten warten (oder halt so lange bis ihr es trinken könnt ohne euch Brandblasen im Mund zu holen 😀)


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    Cheers!

    Je nachdem, wie wichtig dir das Ganze ist, kannst du auch relativ hohen Aufwand betreiben.

    [...]

    Das ist aus meiner Sicht die einzige sichere Möglichkeit.

    Stimmt, aber das ist auch ein kompletter Overkill ;) Da stimmt die Kosten/Nutzen Rechnung in meinen Augen nicht wirklich.

    Darum habe ich auch eher an klare Absprachen im Vorfeld gedacht was im Fall der Fälle der Plan ist.


    Ich sehe auch ein das es, wie Asdrubal schreibt, ein zu hohes Risiko sein wird etwas auf eigene Faust in so einem Fall zu unternehmen.

    Hilflos kommt man sich dann aber, trotz aller Vorbereitung zu Hause, trotzdem vor.

    Meine Frau ist gerade auf dem Rückweg per Bahn von einer Fortbildung von Koblenz zurück in die Heimat Richtung Norden unterwegs.


    Die Frage die sich mir stellt: Wenn genau jetzt ein Blackout Eintritt, wie findet man sich wieder/kommt meine Frau heil zurück? Welche Absprachen müssen im Vorfeld getroffen worden sein? Kommunikation ist im Ernstfall ja auch nicht mehr möglich, oder?


    Ich weiß wann Sie losgefahren ist und wann Fahrplanmäßig die Zwischenhalte passiert werden. Es lässt sich also schon das Gebiet eingrenzen in der Sie sich aktuell befindet z.B kurz vor dem Kölner Hbf.


    Habe mit ihr abgesprochen das sie sich im Fall der Fälle zum nächsten erreichbaren Bahnhof auf der Strecke begibt und dann dort an der niedrigsten Gleisnummer (z.B. Gleis 1) auf mich warten soll.


    Würde mich also ins Auto setzen, runter fahren und versuchen die Bahnhöfe im kalkulierten Zielgebiet abzuklappern.


    Probleme die ich dabei sehe:


    1. Was ist überhaupt los?: Erstmal muss ich wissen ob es nur ein lokaler Stromausfall ist oder wirklich was Großflächiges. Dabei geht Zeit für die Informationsbeschaffung drauf.


    2. Zielgebiet eingrenzen: War auch auf der Strecke der Strom weg als bei mir das Licht ausgegangen ist oder ist der Zug vielleicht noch weiter gefahren? Wo fange ich an mit dem Suchen?


    3. Bahnhöfe in Großstädten: Wenn meine Frau wie im Beispiel bis zum Kölner Hbf gelangt ist müsste ich im Verkehrschaos (ausgefallene Ampeln etc.) erstmal von der Autobahn dorthin gelangen. Da ich aber nicht genau eingrenzen kann das sie wirklich dort ist muss ich bereits auch die Zwischenbahnhöfe auf der Strecke abklappern. Noch mehr Unwägbarkeiten und Chaos.


    4. Welche Bahnhöfe liegen überhaupt auf der Strecke? Zwischenhalte sind mir zwar bekannt aber nicht die Durchfahrtsbahnhöfe an denen der Zug nicht hält. Ich kann ja schlecht immer dem Gleisverlauf folgen (keine Straße daneben, Weichen/Abzweigungen bei denen ich nicht weiß wo ich lang muss).


    Habt ihr zu der Thematik noch Ideen wie das bewältigt werden kann? Oder stelle ich mir das ganze zu kompliziert und schlimm vor?


    Was habt ihr im Falle einer abgebrochenen Kommunikation mit euren Lieben abgesprochen?

    Moin zusammen,


    anbei der Link zu einem aktuellen Artikel im Weser Kurier vom 14.10.2021. Aufhänger ist der Start der neuen Joyn Serie "Blackout".


    Der Autor fragt sich:

    "Wie realistisch ist ein wochenlanger Stromausfall in Deutschland?"


    Schlucken musste ich erstmal relativ zu Beginn des Artikels bei der Aussage des BBK:


    "Die Experten urteilen klar: "Ein wochenlanger vollständiger Stromausfall in Deutschland oder in Europa ist unwahrscheinlich"."


    Die müssen also andere Experten als das österreichische Bundesheer haben, die das Szenario in den nächsten 10 Jahren als wahrscheinlich einschätzen.


    Allerdings wird im weiteren Verlauf gut auf die Folgen/Auswirkungen eines Blackouts eingegangen sowie auf die Notwendigkeit einer eigenen Vorbereitung mit einigen Hinweisen dazu.


    Muss sagen das hat mich dann wieder mit dem Artikel versöhnt. ;)


    Hier nochmal der Artikel zum nachlesen.

    So wie sich die Leute bei Corona eine Pool oder eine Sauna gebaut haben, werden nach einem Blackout inselfähige Solaranlagen, Dieselaggregate, USVs, Wasserspeicher usw. auf der EInkaufsliste stehen.

    Und genau das bezweifel ich. Meiner Ansicht nach wird der große Teil der Leute so weitermachen wie vorher auch.


    "Das war ja eine einmalige Katastrophe."

    "Der Staat wird schon dafür sorgen das das nicht nochmal passiert."

    "So etwas kommt bestimmt nicht wieder vor."

    "Das Geld gebe ich lieber für sinnvollere Sachen aus."


    Der Mensch lernt leider nicht aus seinen Erfahrungen.

    Ben: Ich weiß nicht ob man das so einfach sagen kann.


    Würde da gerne aus meinem Beitrag vom Dezember 2017 aus unserem Schwesterforum zitieren. Und dabei ging es nur um einen lokal begrenzten Stromausfall von EINER Stunde in einem Stadtviertel:


    "Natürlich ist eine Stunde Stromausfall relativ unspektakulär. Das in meinen Augen erschreckende erzählte mir meine Freundin gerade als sie von der Arbeit kam:

    Innerhalb dieser nur einen stromlosen Stunde haben Leute beim Hausmeister der Firma meiner Freundin (seine Gerätegarage) eingebrochen, seine Schneefräse mit Benzin übergossen und dann mit Streusalz überzogen, genauso wie selbiges in den Tank gefüllt. Auch wurden im örtlichen Baumarkt elf Leute dabei erwischt wie sie Geräte aus dem Laden "schmuggeln" wollten weil die Sicherheitspieper natürlich ausgefallen waren. Und zu guter letzt wurde der Getränkehandel im EDEKA überfallen.

    Und das ist wirklich kein Witz. Ich frage mich gerade ob Gelegenheit wirklich Diebe macht und ob Leute nur durch Sicherheitsvorkehrungen davon abgehalten werden zu stehlen. Finde es bedenklich dass einige Leute schon innerhalb einer so kurzen Zeit ohne "existenzielle Not" anfangen zu stehlen oder einfach nur zu randalieren."


    Natürlich schweißt die Not die Menschen zusammen und es wird sicherlich viel mehr Hilfsbereitschaft geben, allerdings finden sich leider auch immer ein paar Idioten.


    Hoffe das war jetzt nicht zu Off-Topic.

    Ich geh, leider, davon aus, das hier ganz gezielt eingebrochen wurde und die genau wussten wie sie hier am besten hinkommen etc.

    Gerade auch weil die Zeit und der Aufwand in Kauf genommen würde das Gitter am Fenster zu zerstören.

    Könntet Du beschreiben wie das Gitter zerstört worden ist? (Aus der Verankerung gehebelt, abgeflext mit einem Trennschleifer oder mit Brechstange zur Seite verbogen etc.?)

    Würde mir helfen meine eigenen Ideen für eine Sicherung zu prüfen.


    Dir und deinen Eltern viel Kraft in der aktuellen Situation. Wenn du was brauchst melde dich.

    -EDIT-

    Ähnlicher Artikel wurde bereits vor 7. Stunden von Baerti in einem anderen Thread des Forums erwähnt/benannt.

    -EDIT-


    Hier ein aktueller Bericht aus dem Zeit Onlineportal:


    THW klagt über Angriffe auf Helfende vom 24.07.21


    Zum Artikel


    Es wird darin darüber berichtet, dass THW Helfer von "frustrierten Flutopfern" beschimpft und mit Müll beworfen werden.


    Und jetzt kommts:

    Querdenker und Prepper sind natürlich mit von der Partie und sollen sich als Betroffene ausgeben um bewusst Stimmung zu machen. ?!


    Was mich mal wieder dabei irritiert. Das ganze wird in einem Satz genannt aber eine Erklärung was damit gemeint sein soll erfolgt natürlich nicht. Es kann sich also wieder jeder dazu denken was er will...

    dass ich entweder nicht in Überschwemmungsgebiet wohne oder zumindest ein paar Meter zwischen einem potentiellen Hochwasser und mir habe durch zum Beispiel "Wohnen in der dritten Etage"...

    Wobei ich mir beim Wohnen in der höheren Etage dann auch nicht zu sicher sein kann. Habe in der aktuellen Situation oft von unterspülten Häusern gelesen die jetzt einsturzgefährdet oder bereits zusammengestürzt sind.

    Da bringt mir dann leider auch meine höhere Lage nichts. Aber klar, im Zweifel besser als schon abgesoffen im Erdgeschoss, da hast du schon recht.

    Wie wäre es denn mit einem russischen " Buchanka" von UAZ , wird heute noch wie vor 60 Jahren gebaut.


    Laut Importeur braucht man zum reparieren nur einen 19 er Schlüssel und einen Hammer.

    Aber er rostet dir auch unter dem Hintern weg wenn du ihn nicht ständig mit Mike Sanders (Korrosionsschutz) behandelst.

    Habe auch mit ihm geliebäugelt aber ich brauche ein Auto das fährt und an dem ich nicht ständig rumschrauben und tüfteln muss.