Beiträge von JohnLittle

    Je nachdem, wie wichtig dir das Ganze ist, kannst du auch relativ hohen Aufwand betreiben.

    [...]

    Das ist aus meiner Sicht die einzige sichere Möglichkeit.

    Stimmt, aber das ist auch ein kompletter Overkill ;) Da stimmt die Kosten/Nutzen Rechnung in meinen Augen nicht wirklich.

    Darum habe ich auch eher an klare Absprachen im Vorfeld gedacht was im Fall der Fälle der Plan ist.


    Ich sehe auch ein das es, wie Asdrubal schreibt, ein zu hohes Risiko sein wird etwas auf eigene Faust in so einem Fall zu unternehmen.

    Hilflos kommt man sich dann aber, trotz aller Vorbereitung zu Hause, trotzdem vor.

    Meine Frau ist gerade auf dem Rückweg per Bahn von einer Fortbildung von Koblenz zurück in die Heimat Richtung Norden unterwegs.


    Die Frage die sich mir stellt: Wenn genau jetzt ein Blackout Eintritt, wie findet man sich wieder/kommt meine Frau heil zurück? Welche Absprachen müssen im Vorfeld getroffen worden sein? Kommunikation ist im Ernstfall ja auch nicht mehr möglich, oder?


    Ich weiß wann Sie losgefahren ist und wann Fahrplanmäßig die Zwischenhalte passiert werden. Es lässt sich also schon das Gebiet eingrenzen in der Sie sich aktuell befindet z.B kurz vor dem Kölner Hbf.


    Habe mit ihr abgesprochen das sie sich im Fall der Fälle zum nächsten erreichbaren Bahnhof auf der Strecke begibt und dann dort an der niedrigsten Gleisnummer (z.B. Gleis 1) auf mich warten soll.


    Würde mich also ins Auto setzen, runter fahren und versuchen die Bahnhöfe im kalkulierten Zielgebiet abzuklappern.


    Probleme die ich dabei sehe:


    1. Was ist überhaupt los?: Erstmal muss ich wissen ob es nur ein lokaler Stromausfall ist oder wirklich was Großflächiges. Dabei geht Zeit für die Informationsbeschaffung drauf.


    2. Zielgebiet eingrenzen: War auch auf der Strecke der Strom weg als bei mir das Licht ausgegangen ist oder ist der Zug vielleicht noch weiter gefahren? Wo fange ich an mit dem Suchen?


    3. Bahnhöfe in Großstädten: Wenn meine Frau wie im Beispiel bis zum Kölner Hbf gelangt ist müsste ich im Verkehrschaos (ausgefallene Ampeln etc.) erstmal von der Autobahn dorthin gelangen. Da ich aber nicht genau eingrenzen kann das sie wirklich dort ist muss ich bereits auch die Zwischenbahnhöfe auf der Strecke abklappern. Noch mehr Unwägbarkeiten und Chaos.


    4. Welche Bahnhöfe liegen überhaupt auf der Strecke? Zwischenhalte sind mir zwar bekannt aber nicht die Durchfahrtsbahnhöfe an denen der Zug nicht hält. Ich kann ja schlecht immer dem Gleisverlauf folgen (keine Straße daneben, Weichen/Abzweigungen bei denen ich nicht weiß wo ich lang muss).


    Habt ihr zu der Thematik noch Ideen wie das bewältigt werden kann? Oder stelle ich mir das ganze zu kompliziert und schlimm vor?


    Was habt ihr im Falle einer abgebrochenen Kommunikation mit euren Lieben abgesprochen?

    Moin zusammen,


    anbei der Link zu einem aktuellen Artikel im Weser Kurier vom 14.10.2021. Aufhänger ist der Start der neuen Joyn Serie "Blackout".


    Der Autor fragt sich:

    "Wie realistisch ist ein wochenlanger Stromausfall in Deutschland?"


    Schlucken musste ich erstmal relativ zu Beginn des Artikels bei der Aussage des BBK:


    "Die Experten urteilen klar: "Ein wochenlanger vollständiger Stromausfall in Deutschland oder in Europa ist unwahrscheinlich"."


    Die müssen also andere Experten als das österreichische Bundesheer haben, die das Szenario in den nächsten 10 Jahren als wahrscheinlich einschätzen.


    Allerdings wird im weiteren Verlauf gut auf die Folgen/Auswirkungen eines Blackouts eingegangen sowie auf die Notwendigkeit einer eigenen Vorbereitung mit einigen Hinweisen dazu.


    Muss sagen das hat mich dann wieder mit dem Artikel versöhnt. ;)


    Hier nochmal der Artikel zum nachlesen.

    So wie sich die Leute bei Corona eine Pool oder eine Sauna gebaut haben, werden nach einem Blackout inselfähige Solaranlagen, Dieselaggregate, USVs, Wasserspeicher usw. auf der EInkaufsliste stehen.

    Und genau das bezweifel ich. Meiner Ansicht nach wird der große Teil der Leute so weitermachen wie vorher auch.


    "Das war ja eine einmalige Katastrophe."

    "Der Staat wird schon dafür sorgen das das nicht nochmal passiert."

    "So etwas kommt bestimmt nicht wieder vor."

    "Das Geld gebe ich lieber für sinnvollere Sachen aus."


    Der Mensch lernt leider nicht aus seinen Erfahrungen.

    Ben: Ich weiß nicht ob man das so einfach sagen kann.


    Würde da gerne aus meinem Beitrag vom Dezember 2017 aus unserem Schwesterforum zitieren. Und dabei ging es nur um einen lokal begrenzten Stromausfall von EINER Stunde in einem Stadtviertel:


    "Natürlich ist eine Stunde Stromausfall relativ unspektakulär. Das in meinen Augen erschreckende erzählte mir meine Freundin gerade als sie von der Arbeit kam:

    Innerhalb dieser nur einen stromlosen Stunde haben Leute beim Hausmeister der Firma meiner Freundin (seine Gerätegarage) eingebrochen, seine Schneefräse mit Benzin übergossen und dann mit Streusalz überzogen, genauso wie selbiges in den Tank gefüllt. Auch wurden im örtlichen Baumarkt elf Leute dabei erwischt wie sie Geräte aus dem Laden "schmuggeln" wollten weil die Sicherheitspieper natürlich ausgefallen waren. Und zu guter letzt wurde der Getränkehandel im EDEKA überfallen.

    Und das ist wirklich kein Witz. Ich frage mich gerade ob Gelegenheit wirklich Diebe macht und ob Leute nur durch Sicherheitsvorkehrungen davon abgehalten werden zu stehlen. Finde es bedenklich dass einige Leute schon innerhalb einer so kurzen Zeit ohne "existenzielle Not" anfangen zu stehlen oder einfach nur zu randalieren."


    Natürlich schweißt die Not die Menschen zusammen und es wird sicherlich viel mehr Hilfsbereitschaft geben, allerdings finden sich leider auch immer ein paar Idioten.


    Hoffe das war jetzt nicht zu Off-Topic.

    Ich geh, leider, davon aus, das hier ganz gezielt eingebrochen wurde und die genau wussten wie sie hier am besten hinkommen etc.

    Gerade auch weil die Zeit und der Aufwand in Kauf genommen würde das Gitter am Fenster zu zerstören.

    Könntet Du beschreiben wie das Gitter zerstört worden ist? (Aus der Verankerung gehebelt, abgeflext mit einem Trennschleifer oder mit Brechstange zur Seite verbogen etc.?)

    Würde mir helfen meine eigenen Ideen für eine Sicherung zu prüfen.


    Dir und deinen Eltern viel Kraft in der aktuellen Situation. Wenn du was brauchst melde dich.

    -EDIT-

    Ähnlicher Artikel wurde bereits vor 7. Stunden von Baerti in einem anderen Thread des Forums erwähnt/benannt.

    -EDIT-


    Hier ein aktueller Bericht aus dem Zeit Onlineportal:


    THW klagt über Angriffe auf Helfende vom 24.07.21


    Zum Artikel


    Es wird darin darüber berichtet, dass THW Helfer von "frustrierten Flutopfern" beschimpft und mit Müll beworfen werden.


    Und jetzt kommts:

    Querdenker und Prepper sind natürlich mit von der Partie und sollen sich als Betroffene ausgeben um bewusst Stimmung zu machen. ?!


    Was mich mal wieder dabei irritiert. Das ganze wird in einem Satz genannt aber eine Erklärung was damit gemeint sein soll erfolgt natürlich nicht. Es kann sich also wieder jeder dazu denken was er will...

    dass ich entweder nicht in Überschwemmungsgebiet wohne oder zumindest ein paar Meter zwischen einem potentiellen Hochwasser und mir habe durch zum Beispiel "Wohnen in der dritten Etage"...

    Wobei ich mir beim Wohnen in der höheren Etage dann auch nicht zu sicher sein kann. Habe in der aktuellen Situation oft von unterspülten Häusern gelesen die jetzt einsturzgefährdet oder bereits zusammengestürzt sind.

    Da bringt mir dann leider auch meine höhere Lage nichts. Aber klar, im Zweifel besser als schon abgesoffen im Erdgeschoss, da hast du schon recht.

    Wie wäre es denn mit einem russischen " Buchanka" von UAZ , wird heute noch wie vor 60 Jahren gebaut.


    Laut Importeur braucht man zum reparieren nur einen 19 er Schlüssel und einen Hammer.

    Aber er rostet dir auch unter dem Hintern weg wenn du ihn nicht ständig mit Mike Sanders (Korrosionsschutz) behandelst.

    Habe auch mit ihm geliebäugelt aber ich brauche ein Auto das fährt und an dem ich nicht ständig rumschrauben und tüfteln muss.

    Gott sei Dank habe ich meinen Chef überzeugen können die ganze Woche aus dem Home-Office zu arbeiten. Das ist genau meine Strecke (Rheda-Wiedenbrück Richtung Niedersachsen) die ich ansonsten jeden Tag fahre.

    Bin zwar auf so eine Situation mit Schlafsack, heißem Tee, Taschenwärmern, Essen und Nottoilette vorbereitet, allerdings kann ich trotzdem gut darauf verzichten.

    Dann frag ich mal andersrum wieso macht ihr so ein Gewese darum wenn es etwas lauter wird. Ihr werdet doch zumindest damit Stromerzeugen und damit auch Licht. Habt ihr mal nachgedacht das Licht weiter zu sehen ist wie ein Dieselaggregat zu hören ist, besonders wenn es dunkel ist.

    Ja, allerdings kann die Lichtquelle auch von Kerzen, Petroleumlaternen oder Taschenlampen kommen. Und die haben ein paar mehr Leute zu Hause, fällt also nicht so auf.

    Des weiteren lasse ich wenn es dunkel wird meine Rollläden runter, dann siehst du von draußen auch nichts mehr.

    Dann werdet ihr euch auch den Kopf zerbrochen haben wie ihr das alles schützt vor den "vielen neuen Freunden", oder sind es nur hungernde die nicht wissen wie sie den nächsten Tag überleben können.

    Ja, darüber habe ich im Vorfeld nachgedacht, darum steht eben kein Generator bei mir rum. Ein Problem weniger über das ich mir dann den Kopf zerbrechen muss.

    Tut mir leid, aber manchmal werden hier Dinge diskutiert die weit an dem vorbei gehen was unter Versorgung zu verstehen ist, oder liegt es an Corona das viele zu viel Zeit haben.

    Entschuldige den Ausdruck, aber vielleicht geht es auch nur an deiner Definition von "Versorgung" vorbei. An meiner eben nicht.


    Mir ist völlig bewusst das das Thema Generator vs. Solar bei manchen fast schon eine Glaubensfrage ist.

    Denke aber immer, wenn es zu dir und deiner Planung passt mach es.


    Ich bin immer froh und dankbar über unseren Austausch hier und habe nicht vor irgendwen von irgendwas zu überzeugen.

    Ein kleiner Lombardini, Kohler, Yanmar, Honda, Robin oder Hatz Diesel Stromerzeuger, und ca 70L Heizöl EL oder Diesel!

    Völlig richtig, aber leider zu laut!

    Und das vielleicht in einer Situation wo ich keinen Wert auf viele neue "Freunde" lege.


    Nachtrag: Und sicher sagt so mancher das man die Dinger auch einhausen und Schalldämmen kann, allerdings rät da jeder Hersteller von ab.


    Von daher, für mich und einige andere keine Option.

    Bei mir ist heute ein Rowi HGO 4200/1 BFT Inox Pure Gas-Heizofen inklusive einer 11kg Gasflasche eingezogen. Damit sollte ich im Falle eines Strom- oder Heizungsausfalls ein paar Tage unsere Küche mit angeschlossenem Wohn- und Essbereich warmhalten können.

    War zwar nicht das aller günstigste Modell aber dafür ist das Gerät durch den verbauten Niederdruckregler für Innenräume zugelassen, hat eine Sauerstoffmangelsicherung sowie ein Thermoelement das den Ofen bei erreichen einer bestimmten "Wunschtemperatur" in der Leistung drosselt. - Safety first.
    Bin sehr gespannt wie das Ding sich
     macht.

    Kohlenmonoxid-Melder sollte auch die Tage kommen und natürlich wird für ausreichende Lüftung gesorgt.