Beiträge von derSchü

    ...bei den vom Schü so heftig kritisierten Lampen stand schliesslich auch dabei "wäre nett"

    Ja und ich war auch so nett mal ganz grundsätzlich JEDEN Elektrolaien darauf aufmerksam zu machen, das es sich bei "Stromverdrahtung" eben um auch ein potenziell tödlich verlaufendes, wenn "Herumbasteln" handeln kann und da ist es dann echt auch so ziemlich egal ob es sich um gern sogenannten "Starkstrom 400V Herd" oder eben dieselben nach "Erde" bestehenden "240V Lampe" handelt.


    "Abhängig von der individuellen Physiologie beträgt der menschliche Körperwiderstand 700 bis 1000 Ohm. Entsprechend genügen schon 50 Volt, um einen lebensgefährlichen Strom von 50 mA (Milliampere) fliessen zu lassen. Doch auch weitaus geringere Ströme ab 10 mA können tödlich sein."


    Strom.jpg


    Daher auch mein Vorschlag/Empfehlung sich das von "...einer ausgebildeten Fachperson mit mindestens Gesellenbrief zeigen/kontrollieren zu lassen." und ja Ulalessi man kann sehr viel aus Büchern erlernen und sich auch "gefährliche" Tätigkeiten soweit sicher aneignen. Allerdings ist mir eben kein Buch oder Onlinelehrgang bekannt der dreieinhalb Jahre Lehrzeit abdecken und einem Laien "immer" den richtigen, heißt bei Strom eben Lebenssicheren Umgang vollumfänglich lehren könnte. War deswegen auch kein "DichVorführnWollen" sondern aus ehrlicher Besorgnis/Warnung geschrieben.


    Deswegen mal lediglich ein von mir erlebtes Beispiel für "Nur Lampen anschließen":


    Hier an eine einfache Tischleuchte ein "Steckdosen-Kabel" anklemmen und sich in den Schutzklassen und zuständigen Zeichen (wenn dann Typenschild noch Vorhanden) wie "zwei Quadrate ineinander" sich nicht auszukennen und dann fälschlicherweise in "guten Gauben hier Sicher alles richtigzumachen" aber eben leider aus Unwissenheit nur "Glauben" und damit den grüngelben PE-Schutzleiter/umgangssprachlich immer noch Erde genannt am Metallgehäuse anzuschließen und aus einer eigentlich sicheren Tischlampe eine potenzielle Todesfalle verdrahtet zu haben...


    Hatte ich eben in der Praxis schon gehabt und die besagte Lampe je nachdem wierum der Stecker in der unerkannt defekten Steckdose gedreht war, damit eine tödliche 240 Volt auf dem Metallgehäuse besitzende, zudem auf einem schön isolierenden Holznachttischschrank stehend und vergnüglich auf sein nichtsahnendes Opfer lauernd... tja und die Wohnung eben Älter noch ohne einem rettenden FI-Schutzschalter der neusten Fassung der DIN VDE 0100-410:2018-10 dennoch völlig "Rechtskonform" elektroinstalliert.


    "Seit 1984 gilt die Pflicht für RCDs in Räumen mit Badewanne und Dusche (Neubau). Ab 01.02.2009 werden die Vorgaben auf alle Steckdosen-Stromkreise (inklusive 16A CEE-Steckdosen) in Neubauten erweitert. Für Altanlagen besteht ein bedenklicher Bestandsschutz"


    Deswegen an ALLE hier die auch elektrotechnische "Kleinarbeiten" vornehmen, lasst im Zweifelsfall die Finger davon und/oder halt einen Fachmann/frau drüberschauen und selbst für das ja hier auch angesprochene "Glühbirnenwechseln" gilt HIER schonmal ausgeführt, gerade auf Metalllampenfassungen hat man beim Nichtbeachten von L1/N dann ebenfalls 240V außen auf der Fassung drauf und steht dazu meist noch auf der Leiter zum herunterfallen:!:


    :P So, das war jetzt nochmal mein "fachlicher" Senf dazu...

    Den Herd muss ich nicht selber anschliessen (Starkstrom ist dann doch eine Stufe zu hoch für mich), Lampen wären ganz cool.

    Sorry, aber genau bei solch einer Aussage sträuben sich mir schon die Nackenhaare und sieht man halt schon die "Unwissenheit" eines Laien:!:


    Denn NEIN, ein "240 Volt-Netz ist gegenüber einem 400 Volt-Netz" eben NICHT weniger gefährlich, sondern lediglich liegt eine höhere Spannung an und

    Tödlich können hier Durchströmungen zwischen L1/L2/L3 zu N/PE (240V) ebenso sein wie zwischen L1 zu L2 oder L3 mit 400V :!:


    Und JA, natürlich sind viele Arbeiten in der Elektroinstallation kein Hexenwerk wie auch den Herd anschließen als eigentlich einfacher/weniger gefährlich als eine Steckdose oder Deckenlampe eben nicht ordnungsgemäß zu verdrahten und JA die meisten im Haus anfallenden Elektroarbeiten können auch von einem Nichtelektriker ordentlich und vor allem Sicher ausgeführt werden... wenn er/sie den wirklich genau weiß was er da eben tut :!:


    ABER dennoch rate ich als jemand der diesen Beruf gelernt hat und hier auch leider schon einige wirklich Lebensgefährliche "Pseudoinstallationen" von selbsternannten "begabten" Laien zu genüge gesehen/korrigiert hat wirklich UNBEDINGT sich das, wenn schon selbst auszuführen angedacht, sich besser mal von einer ausgebildeten Fachperson mit mindestens Gesellenbrief zeigen/kontrollieren zu lassen, als auf seinen Schutzengel zu vertrauen :!:


    Eine Elektrikerweisheit lautet nicht von ungefähr selbst für ausgebildetes Fachpersonal:


    "Der Elektriker steht mit einem Bein immer im Gefängnis und mit dem anderen im Grab!"

    ...sondern nur das sie nachweisen können das sie ja was getan haben, sonst schließt das Gesundheitsamt die Firma wenn ein bestätigter Fall auftritt.

    Tja, und genau das ist eines der Probleme unserer momentanen "Gesellschaft" - der möglichen Gewinnmaximierung alles Unterzuordnen ohne irgendwelche Auswirkungen/Langzeitfolgen zu bedenken bzw. sogar bewusst zu ignorieren - Egal ob Klima/Covid/Menschenrechte/Fairtrade/usw. :pouting_face::right_anger_bubble::bomb::skull_and_crossbones:

    Das Ding ist ja endgeil ! Nur leider zzuu wahr

    :):thumbup: ja leider wirklich Idiocracy und auch der Film dazu ist, wenn auch mit ein paar Schwächen, doch recht/erschreckend sehenswert 8o:thumbdown:


    Was als Parodie gedacht war, nimmt immer erschreckendere parallelen zu unserer heutigen Realität an.

    Fast scheint es vorbestimmt, dass es genauso kommen wird wie hier beschrieben, die Frage ist nur wie lang es dauert.

    Anschauen; Lachen; Fremdschämen; beliebig oft wiederholen

    Gerne öffne ich "mein" Schatzkästchen mit den Links zu den alten Koch-, Rat- und Rezeptbücher.

    :):thumbup: Dankeschön und auch wenn der Thread schon recht alt ist hab ich noch dieses passend hinzuzufügen:


    "Kochen ist eine Kunst und eine gar edle", wusste schon Henriette Davidis (1801–1876), die wohl berühmteste Kochbuchautorin des 19. Jahrhunderts. Ihr Rezeptbuch – 1845 erstmals erschienen – war so etwas wie die 'Bibel des Kochens' und stand in Millionen deutscher Haushalte


    henriette-davidi.jpg

    In der Fernsehwerbung käme jetzt ein Friese und würde fragen "Und was ist mit Tee?"

    :):thumbup: yep und hier dazu auch die Antwort Teepunsch (fries.: Teepuns)


    Er besteht aus schwarzem Tee und „de geele Köm“. Letzteres ist ein Sternanisschnaps. Wie das Mischungsverhältnis ist, darüber scheiden sich die Geister. Ebenso wie stark der Tee sein darf. Manche schwenken den Beutel nur kurz drinnen und ziehen ihn gleich wieder raus welches auch meine favorisierte Methode ist, andere lassen ihn etwas länger ziehen. Den „Köm“ schubst man nach Belieben dazu und ich mag es Zweidrittel Tee/Eindrittel Köm. Eine Faustregel dazu: Je größer die nasskalte Kriechkälte einen getroffen hat, desto mehr Köm sollte man nehmen.


    Meine erste Erfahrung war damit 2005 als mir meine BEVA zum ersten mal Husum und den Hafen bei absoluten Schietwedder zeigte und mir mein rummaulen darüber mit ordentlich Teepuns versüßte. Wir also bei Tante Jenny eingekehrt ein Kännchen Tee mit Köm bestellt und gleich darauf zwei lustig schnuckelige kleine Täschen, nen Krug mit heißem Wasser, Teebeutel Friesenmischung sowie braunen Kandiszucker und ne ganze Flasche GeeleKöm bekommen. Nach einer Stunde und vier oder fünf Puns später war ich um halberelf Morgens supermunterer Dinge und das Schietwedder mir völlig egal...


    Wir haben dann unseren Tee bezahlt und auf meine Frage, "Und wenn wir jetzt die ganze Flasche Köm leer gemacht hätten!" kam die lapidare Antwort "Yo... wat leer is is halt denne leer..." Da wusste ich, das mir der Menschenschlag hier in Husum gefällt...


    Seine Existenz verdankt Teepuns es wohl dem Bestreben, das im Hausbrunnen gesammelte Regenwasser genießbar zu machen. Der aus kleinen Tässchen getrunkene Punsch war das Getränk der kleinen Leute. Als „Teepunschgrenze“ gilt die Arlau südlich von Bredstedt, die einst die Nordergoesharde von der Südergoesharde trennte. Nördlich der Arlau gibt man „Geele Köm“ (Gelben Köm) aus Flensburg, südlich des Flusses „Witte Köm“ (Weißen Köm) aus Husum in den Tee. Von Festlandsfriesen gern gesungen wird dazu das „Teepunschlied“ von Ingwer Petersen:


    Di sung foon di teepuns

    En fraschen teepuns mäi ik hål,
    di schååset nåne mansche;
    deeram wal ik me arken däi
    en latjen wurmen wansche.

    En teepuns, jåå, di seet foont hart,
    di wiitj e burst tu liisen;
    an wan ik riin ferkloomed ban,
    sü fäit hi me önjt riisen.

    An kamt man näiber iinjsen am,
    man üülje fründ di goue,
    dan håål ik gau en huulew plånk,
    dåt we en latjen foue.

    Abseilen ist so eine Sache und für ungeübte doch recht schwierig, ich habe für den absoluten Notfall uns aus der 3.Etage Altbau tatsächlich selbst "retten" zu müssen so eine Rettungsleiter mal sehr günstig über ne Kleinanzeige und dazu noch 30 Meter Kletterseil zum sichern erworben!


    Hatten "wir" auch HIER & HIER interessante Infos/Ideen schonmal und eine Forendiskussionsrunde zu :!:

    Infizierte zeigen Veränderungen im Mundraum


    Husten, Fieber und Geschmacksverlust sind typische Anzeichen einer Infektion mit dem Coronavirus. Aktuelle Untersuchungen zeigen nun: Es gibt auch Corona-Patienten, deren Zunge oder Mundschleimhaut sich verändern.

    Wer sich mit dem Coronavirus infiziert, leidet oft unter Fieber, Schnupfen oder Husten. Viele Betroffene können außerdem nichts mehr schmecken und riechen – all das ist schon länger nachgewiesen. Es gibt aber womöglich weitere, nicht ganz so typische Symptome, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten können: Auffälligkeiten auf der Zunge und im Mundraum.

    Studie identifiziert womöglich neue Corona-Symptome

    Spanische Wissenschaftler haben eine Querschnittsstudie in Madrid durchgeführt. Daran nahmen 666 Corona-Patienten mit milden bis starken Symptome teil. Die Studienautoren untersuchten dabei die Mundschleimhaut der Patienten auf mögliche Anzeichen von Covid-19.

    Das Ergebnis: 11,7 Prozent von ihnen wiesen tatsächlich ein Muster von Entzündungen von Zunge und Mundschleimhaut auf, das demnach auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus hinweisen könnte.


    Diese Symptome traten bei den Patienten auf:


    vergrößerte, entzündete Zungenpapillen (kleine Erhebungen auf der Schleimhaut des Zungenrückens)
    angeschwollene Zunge
    Aphthen oder Mundfäule
    brennendes Gefühl im Mund
    Mundschleimhautentzündung (Mukositis)
    Zungenentzündung (Glossitis)
    weiß belegte Zunge
    Ausschläge an der Mundschleimhaut


    QUELLEN:

    PubMed: "Are Oral Mucosal Changes a Sign of COVID-19? A Cross-Sectional Study at a Field Hospital"
    medRxiv: "More than smell - COVID-19 is associated with severe impairment of smell, taste, and chemesthesis"

    ...steht leider nicht dabei, ob die Schoki noch genießbar wäre ;)



    Geschenk von Königin Victoria
    121 Jahre alte Schokoladentafel entdeckt:!:


    Überraschenderweise hat sich die 120 Jahre alte Schokolade kaum verschlechtert. „Als wir es ausgerollt haben, war der Geruch sehr interessant“, geben die Archivare zu. Die Schokolade war so verpackt, wie es vor einem Jahrhundert sein sollte, in Folie und Stroh.


    Der Befehl klang wie folgt: "Kakao muss zu einer Paste zerkleinert und gesüßt werden, damit er unter den rauen Bedingungen eines Militärlagers verwendet werden kann. Die Kisten müssen aus Zinn bestehen und entsprechend dekoriert sein."


    QUELLE & Artikel HIER


    In England ist eine 121 Jahre alte Schokolade in ihrer Originalverpackung entdeckt worden. Wie die gemeinnützige Organisation "National Trust" mitteilte, wollte die damalige britische Königin Victoria im Jahr 1900 Schokolade an ihre Truppen senden. Die Tafel gehörte demnach dem englischen Aristokraten Sir Henry Edward Paston-Bedingfield, der im Zweiten Burgenkrieg kämpfte. Sie wurde in seinem Helmetui im Haus seiner Familie, der 500 Jahre alten Oxburgh Hall in Norfolk im Osten Englands, gefunden.


    QUELLE & Artikel HIER

    ...und führe sie nie mehrmals durch.

    Kommt drauf an, mein Kollegenaprilscherz funktioniert seit Jahren einwandfrei (wenn die Sonne scheint) und Sie fallen immer noch darauf rein 8):thumbup:


    Mit erstaunten Gesichtsausdruck aus dem Fenster schauend und laut den Kollegen*in ansprechend:


    Ich: "Oh man schneit das gerade aber draußen wie der Teufel..."

    Kollega: "Hähhh... schneit, wo den bitte..."

    Ich: "Na da hinten... dort bei dem blauen Haus... guck doch..."

    .

    .

    .

    "April...April..."


    Und ja, es wird wirklich versucht den besagten Schneefall in der angegebenen Richtung zu sehen :rolling_on_the_floor_laughing:

    Klinik alarmiert nach Fall in Halle: "Virus trickst uns aus"


    Die Meldung aus Halle an der Saale ist beunruhigend: Dort berichtet ein Krankenhaus, dass das Virus alle Abwehrmaßnahmen umschifft hat. Der Oberbürgermeister mahnt in einem Video zu großer Vorsicht.


    Doppelt geimpft, negativer Schnelltest – und trotzdem hochinfektiös: Eine Klinik in Halle in Sachsen-Anhalt alarmiert mit dem Bericht eines solchen Falls. "Das Virus trickst uns aus", erklärte der Ärztliche Direktor des Elisabeth-Krankenhauses, Hendrik Liedtke. Die spärlichen Informationen zu dem Fall machen es schwierig, die Tragweite einzuschätzen.


    Liedtke hatte sich an den Oberbürgermeister Bernd Wiegand gewandt, von einer völlig neuen Situation gesprochen. "Das Virus hat offenbar eine neue Strategie und umschifft alle Abwehr-Maßnahmen, die wir bisher hatten." Der Oberbürgermeister zitierte am Dienstagabend den Ärztlichen Direktor, der für eine Stellungnahme nicht erreichbar war. In dem Krankenhaus hatte es mehrere Ansteckungen gegeben.


    "Superspreader" trotz Impfung?

    Liedkte berichtete laut Oberbürgermeister von dem Fall einer Person, die beide Impfungen erhalten hatte, keinerlei Symptome gezeigt habe und auch im Schnelltest negativ war. Der PCR-Test habe dann eine "enorm hohe Virenlast" ergeben.


    Halles OB nimmt den Bericht aus der Klinik sehr ernst. In einem Video appellierte er, "tatsächlich Abstand zu halten und auf nichts zu vertrauen". Dass Impfungen keinen hundertprozentigen Schutz bieten können und es "Impfversager" geben kann, die sich infizieren können, ist keine neue Erkenntnis. Alarmierend war in diesem Fall offenbar, dass der Mann trotz Impfung "Superspreader" sein könnte, also zur großen Gefahr für andere werden könnten. Das Robert-Koch-Institut weist darauf hin, dass es auch nach einer Impfung notwendig ist, die AHA + A + L-Regeln zu beachten.


    Weltweit beschäftigen sich Hunderte Wissenschaftler auch mit der Frage, ob das Virus sich so verändert, dass es dem Immunsystem und Impfstoffen entkommt. Die größte Sorge gilt der südafrikanischen Variante B.1.351 und den Mutanten CAL.20C aus Kalifornien sowie B.1.526 aus New York. Sie weisen unter anderem eine Mutation mit der Bezeichnung E484K auf, die dem Virus die Fähigkeit verschaffen könnte, den aktuellen Impfstoffen auszuweichen.


    QUELLE. Tonline

    "Rattentanz" als "Blackout in der FSK18+ Version" zeichnet auch ein sehr düsteres Bild nach einem großflächigen Blackout.

    :):thumbup: Danke, hört sich interessant an & HIER mal eine Leseprobe als PDF

    Ob es für einen 12 -16jährigen geeignet ist, bezweifle ich. Es ist doch sehr aus der Sicht und Denke eines mittelalten Erwachsenen.

    Für einen Teenager habe mir der Dreiteiler Die Welt wie wir sie kannten/ Die Verlorenen von New York/ Das Leben das uns bleibt

    :):thumbup: Auch Dir ein herzliches Danke für die Einschätzung & Info sowie den Buchtipp


    Hier eine Leseprobe aus drei verschiedenen Kapiteln des Buches privat gelesen auf YouTube

    Experten zu Post-Covid
    So können Patienten die fatalen Folgen von Corona bekämpfen


    Viele Corona-Infizierte leiden oft noch Monate nach der eigentlichen Erkrankung an den Folgen. Zwei Experten erklären, was das Besondere an den "Post-Covid-Patienten" ist und wie ihnen geholfen werden kann.

    Auch mehr als ein Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist es für die Forschung ein Rätsel, wer warum wie stark an Covid-19 erkrankt. Mittlerweile können die Covid-Patienten der Lungenfachärztin Dr. Jördis Frommhold zufolge allerdings in drei Gruppen untergliedert werden:


    • Jene, die einen milden Akutverlauf erleiden und danach vollständig gesunden – sozusagen die "echten Genesenen".
    • Covid-Patienten, die einen schweren Akutverlauf hatten, auf der Intensivstation lagen, künstlich beatmet werden mussten.
    • Und schließlich gibt es die sogenannten "Post-Covid"- oder "Long-Covid"-Patienten

    Die dritte Gruppe hatte einen leichten bis mittelschweren Akutverlauf und leidet danach noch lange Zeit an Folgeerscheinungen der Krankheit. Welche Beschwerden das sind, wie Covid-Patienten geholfen werden kann und warum vor allem die Entwicklung bei jungen Menschen besorgniserregend ist, erklären Dr. Jördis Frommhold, Chefärztin an der Median Klinik Heiligendamm, und Dr. Konrad Schultz, Chefarzt der Klinik Bad Reichenhall der Deutschen Rentenversicherung, im Interview mit t-online HIER