Beiträge von Trontir

    Tempo Linsen kannte ich noch nicht - klingt spannend! Danke für den Tipp. Wenn die nächste Online-Bestellung geplant ist, probier ich die gerne mal aus. Den Rest kann man sicher wie Standard-Linsen einvakuumieren und ewig lagern, oder?

    Natürlich sind FFP2-Masken einer chirurgischen oder Alltagsmaske vorzuziehen. Mir geht es nur darum, die oben geäußerte Aussage, dass sie gar nichts bringen („Volksverarsche“), einzuordnen. Die Trageweise hat einen erheblichen Einfluss auf die Schutzwirkung.

    Bei richtig getragener Maske ist eine FFP2 natürlich wirksamer als ein Stofftuch, klar!


    Hier ein Test mit verschiedenen Maskentypen:


    https://twitter.com/drericding…/1280330714521702411?s=21


    Hier der Link zu einer Studie zur Filterwirkung verschiedener Maskentypen. Meine Aussage zur Wirksamkeit von Alltagsmasken war nicht aus dem hohlen Bauch gemacht. Die Ergebnisse bei richtiger Trageweise sind verblüffend.


    https://advances.sciencemag.org/content/6/36/eabd3083


    [Blockierte Grafik: https://advances.sciencemag.org/content/advances/6/36/eabd3083/F3.large.jpg]


    Aber noch mal: eine FFP2-Maske ist immer vorzuziehen!

    Auch wenn ich FFP2-Masken verwende, will ich doch eine Lanze für Alltagsmasken brechen. Die o.g. Einstufung als völlig schutzlos teile ich nicht. Bei richtiger Trageweise (eng anliegend, möglichst keine Fehlluft) sind sie besser als ihr Ruf.


    Das liegt aber weniger an der Filterwirkung kontaminierter Luft (die sie auch haben), sondern daran, dass Aerolose und Tröpfchen beim Ausatmen/Sprechen nicht so weit verbreitet werden.


    Wenn nun jeder z. B. in einem Geschäft solch eine Maske trägt, wird die Belastung mit Viren zumindest reduziert.


    Und die (geringere) Filterwirkung beim Einatmen kommt dadurch zustande, dass die Viren nicht isoliert in der Luft existieren, sondern in der Regel an Tröpfchen gebunden sind oder als Aerosole schweben. Die Alltagsmaske mag keinen Filterstandard nach FFP2 erfüllen, aber „große“ Tröpfchen kann sie aufhalten. Wirkungslos ist sie daher nicht.


    Besser sind natürlich Masken mit einer erheblich höheren Filterleistung. Keine Frage! Aber auch bei denen kommt es auf den richtigen Sitz an. Die Kaffeetüten, mit denen manche herumlaufen und vielleicht noch die Nase raushängen lassen, können zwar FFP2-geprüft sein, sie filtern in diesem Fall aber nicht besser als eine Alltagsmaske. 😉

    01_Trangia_Brennpaste_Transportbehälter.jpg


    Der Trangia-Windschutz ist zusammen mit 24 Dosen Ethanol-Brennpaste und zwei Transport-/Löschbehältern angekommen. Letztere hätte ich nicht unbedingt gebraucht, aber sie scheinen ganz praktisch zu sein, wenn man die Brennpaste in der Wohnung verwenden will. Als Anwendungsbereich ist eine Notkochgelegenheit im Innenraum geplant. Das müsste an sich gut funktionieren. Der Trangia bietet eine breite und damit stabile Plattform für einen Topf.


    Wenn ich es am Wochenende schaffe, wird getestet. Im Grunde ist das mit dem Schweizer Notkocher 71 vergleichbar.


    Weiß jemand, warum auf den Ethanoldosen ein Haltbarkeitsdatum (Mai 2024) angegeben ist? Ich könnte sie noch vakuumieren, falls da was ausgasen sollte, dachte aber, dass das durch die Dosen nicht notwendig wäre?


    02_SoloStove_Brennpaste.jpg


    In den SoloStove passt die Dose auch perfekt. Damit hätten wir bei Bedarf zwei Kochstellen - wobei das durch den Aufbau schon was instabiler wird.

    Tip: die Thermosgefäße, die ich eingangs zum Kochen vorgestellt habe, sind etwa 20% günstiger geworden, als noch vor ein paar Jahren, als ich sie das erste Mal gekauft hatte. Aktuell unter 20 EUR bei Amazon. Bei Idealo habe ich nicht verglichen. Ich kann sie rundum empfehlen - besonders praktisch sind sie auch für Fertiggerichte wie z. B. von Knorr. Einfach kochendes Wasser hinzugeben, schütteln und eine Weile stehen lassen. Nach 1-2 Stunden ist das Essen genießbar und wird auch sehr lange warm gehalten.

    Heute endlich mal ein Schälchen Ethanol-Sicherheitsbrennpaste auf dem Balkon im SoloStove ausprobiert. Oben drauf ein Topf Minestrone, der viel schneller heiß war, als wir gedacht hatten. Netter Nebeneffekt: der Topf war nicht angerußt, wie sonst mit einem Holzfeuer. Auch kein Rauch oder Brandgeruch. Perfekt, um schnell und unauffällig etwas warm zu machen.


    Für den Innenbereich nur bedingt geeignet, da die fast unsichtbare Flamme schon recht groß ist. Außerdem ist das Abdecken zum Löschen der Brennpaste im SoloStove nicht ganz einfach - da kommt man nicht gut dran. Wer einen offenen Kamin o.ä. hat, kann das aber sicher benutzen.


    Hab mir jetzt einen Satz Brennpaste in der Dose und einen Trangia Windschutz bestellt. Geht vielleicht mit zwei Dosen gleichzeitig und einem größeren Topf, der dann auch etwas stabiler steht als auf den SoloStove. Falls die Kombi gut funktioniert, stell ich sie mal separat vor. Diese Dosen sind für den Innenbereich gedacht, um Speisen warm zu halten. Bin gespannt.

    Ja, genau, das scheint ein ganz ähnliches System zu sein. Ich meine, Forestia bietet die über Conserva auch separat ohne ein Menü an. Im Grunde kann man die dann mit jeder Nassnahrung kombinieren, die man erhitzen will.


    UrbanTrapper - gibt keinen Grund sich zu entschuldigen. Alles gut. :) Den Thread hab ich auch gar nicht so spezifisch verstanden, dass es nur um vegetarische Fertignahrung geht. Die anderen Varianten werde ich in Normalzeiten nur nicht testen wollen.


    Ich fand die Idee der selbsterhitzenden Notnahrung halt spannend und wollte sie mal im Detail vorstellen. Die Einsatzszenarien sind (aus meiner Sicht) sehr begrenzt. Aber wenn jemand anders entscheidet und sich den Keller damit vollmacht oder sie auch ganz ablehnt, warum nicht. :face_without_mouth:


    Falls jemand weitere Varianten vorstellen mag, nur zu. Hab den Thread extra nicht auf Forestia (oder vegetarische Menüs) begrenzt.

    Bei dem Wetter heute sind wir ab aufs Erdbeerfeld: ernten und anschließend den Jahresvorrat an Marmelade einkochen. Wenn schon der Aufwand, dann alles auf einmal. Und bevor Fragen aufkommen: nein, die Menge essen wir nicht alleine, sondern verschicken es auch an Familie und Freunde. :face_savoring_food:

    Dateien

    • Erdbeerfeld.jpg

      (285,71 kB, 12 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Ernte2021.jpg

      (448,23 kB, 13 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Als Vegetarier ist die Auswahl nicht so groß. Daher hoffe ich, dass andere die fleischhaltigen Varianten ausprobieren und hier vorstellen. ;)


    Und die Aussage auf den Kaloriengehalt bezog sich auf vergleichbare vegetarische Nahrung. Alle anderen genannten Punkte sehe ich ebenfalls als kritisch. Daher würde ich für mich das Anwendungsszenario tatsächlich in Fällen sehen, bei denen man aufgrund der äußeren Umstände unkompliziert etwas Warmes essen will. Konkrete Beispiele: im Winter vor dem Grenzübergang über Nacht im Auto übernachten müssen; wegen Unwetter gesperrte Fahrbahn; Notunterkunft, wo es nur nicht-vegetarische Versorgung gibt.


    Dafür braucht es dann auch keinen Monatsvorrat, sondern ein paar einzelne Packungen. Die Wärmepads sind übrigens ganz ähnlich zu den Wärmepflastern von ThermaCare. Als Basis für die chemische Reaktion dient hier Eisenpulver, Aktivkohle, Kochsalz sowie Wasser. Das ist dann kein "Sondermüll".


    Zum Wandern nehmen wir entweder heißes Wasser in einer Thermosflasche mit, sodass gefriergetrocknete Nahrung schnell zubereitet werden kann, oder weichen auf den "Thermos Cooker" bzw. den Solo Stove aus. Da gibt es natürlich Alternativen.


    Und wegen der Bezugsquelle: günstig ist diese Nahrung nicht. Bei einzelnen Stückzahlen alle zwei Jahre ist mir das aber ehrlich gesagt auch egal. Bestellt habe ich sie als Test mit anderen Dingen bei Conserva.

    Sich selbst erhitzende Fertiggerichte wollte ich schon immer mal ausprobieren. Diese Woche hatte ich dann die Gelegenheit: "Veggie Meatballs with Pasta".


    Pro und Contra auf einen Blick:

    + kompakt und gut transportierbar

    + hohe Kaloriendichte relativ zum Gewicht

    + vollständige Mahlzeit

    + kein Kochen notwendig / sehr unauffällig in der Anwendung

    + kein Trinkwasser zur Zubereitung notwendig

    + selbsterhitzend


    - relativ teuer

    - begrenzte Lagerfähigkeit (MHD ca. 2 Jahre; keine eigene Erfahrung zur Überlagerung)


    01_Forestia_verpackt.jpg


    Das Fertiggericht kommt in einem klassischen Kunststoffbeutel und ist anders als Trekkingnahrung nicht gefriergetrocknet, sondern "Nassfutter". Separat dazu gibt es einen Beutel, in dem sich ein Heizkissen befindet, und in dem das Fertiggericht verschlossen warm gemacht wird. Alles, was es dazu bedarf, sind ca. 60 ml Wasser (auch "Nicht-Trinkwasser").


    02_Forestia_Wärmebeutel.jpg 03_Forestia_erhitzen.jpg 03_Forestia_Dampentwicklung.jpg 05_Forestia_Heizkissen.jpg


    Das Wasser löst in dem Heizkissen eine chemische Reaktion (Oxidation?) aus, die zur starken Erhitzung führt. Selbst Dampfbildung lässt sich beobachten. Jetzt gilt es ca. 12 Minuten abzuwarten, bis alles erwärmt ist.


    06_Forestia_Meatballs-Pasta.jpg


    Danach ist das Essen ausreichend warm, aber nicht kochend heiß. Die Menge ist ok, aber nicht übermäßig - durch die hohe Kaloriedichte reicht es als Hauptmahlzeit, wenn man nicht gerade schwer körperlich arbeitet oder einen ganzen Tag durchgewandert ist.


    Geschmacklich ist es ok, wenn auch keine Feinkost. Die Nudeln sind perfekt, die vegetarischen "Frikadellen" eher mild gewürzt.


    Fazit: Für den Notfallrucksack oder als eiserne Reserve im Auto halte ich solche selbsterhitzende Mahlzeiten für sinnvoll. Anwendungsszenario wäre für mich die Unterbringung in einer Notunterkunft ohne Zugang zu Nahrungsmitteln. In großem Stil ich würde ich sie nicht einlagern. Aber ein paar einzelne Pakete sind sicher nicht verkehrt. Durch die kurze Haltbarkeit müssen sie allerdings regelmäßig rotiert werden.

    Die Bundesnetzagentur hat zur Versorgungssicherheit in dieser Woche eine interessante Pressemitteilung veröffentlicht. Darin heißt es u.a.:


    Auch der Standort Heyden wird ausschließlich für die Bereitstellung von Blindleistung benötigt. Diese muss spätestens bis Ende März 2022 sichergestellt sein, da ansonsten nach Wegfall der Blindleistungsbereitstellung des Kernkraftwerks Grohnde (Abschaltung zum 31. Dezember 2021) mit Beginn der windschwachen Zeit im Frühjahr 2022 kritische Spannungszustände im Netz zu erwarten sind.


    https://www.bundesnetzagentur.…1/20210601_SystemRel.html


    An die Netzschwankungen werden wir uns daher wohl gewöhnen müssen. Und falls es doch mal nicht reichen sollte, ist die Mehrheit hier im Forum wohl vorbereitet. Die restliche Bevölkerung sollte wenigstens die Empfehlungen des BBK schleunigst umsetzen!


    Ich möchte jedenfalls beim Stromausfall keine BürgerInnen mit Handy und Wasserkocher neben dem Stromaggregat der Feuerwehr sehen ... dafür sind diese nämlich nicht da und auch nicht ausreichend vorhanden.

    Hast Du keinen Essig eingelagert bist Du kein Prepper.


    So ist das 👍💎😂

    :rolling_on_the_floor_laughing: Die beste Begründung für das Bevorraten von Essig! Sozusagen die Mutter aller Antworten. Ich bin überzeugt. :sparkling_heart:


    Na klar ist die Frage ernst gemeint! Und warum Google fragen, wenn es hier so ein tolles Forum gibt? Anders als Google kann man hier auch in einen Dialog treten und sich austauschen. :winking_face:


    Das mit der Essigmutter wusste ich zum Beispiel vorher nicht. Man lernt halt nie aus ...

    Erst mal danke für die vielen detaillierten Antworten! In das Essig-Handbuch schau ich heute Abend mal in Ruhe hinein. Erinnert mich an die vielfältige Einsatzmöglichkeit von Ballistol oder Kaiser Natron. Sehr erstaunlich, was man damit alles anstellen kann.


    Ich hatte überlegt, dass Essig in „normalen“ Zeiten nur kleinen Mengen verwendet wird, aber vielleicht in Krisenzeiten zum Beispiel zum Haltbarmachen von Lebensmitteln (in größeren Mengen?) benötigt werden könnte. Wenn ich so etwas dann erst feststelle, wäre es zu spät. :)


    Nächstes größeres „Projekt“ ist bei uns das Einwecken von Fertigessen. Da habe ich mich noch zu wenig mit beschäftigt. Vielleicht finde ich in den Weck-Rezepten Hinweise auf Essigmengen, die sinnvoll sind.

    Ich bräuchte mal eure Ideen: Gewürz- oder Apfelessig ist schon was Feines. Aber mit einer Literflasche kommen wir ewig aus.


    Wofür also, wenn nicht für Salatdressing und das ein oder andere Weckglas, setzt ihr Essig ein? Entkalken lasse ich mal außen vor. Dafür verwenden wir Zitronensäure, da schonender zu Chromoberflächen.


    Ich habe aktuell keinen Essig eingelagert, habe aber den Eindruck, dass ich hier eventuell etwas übersehe? Wofür braucht man Essig (in größeren Mengen)? Gehört Essig in euren Lebensmittelvorrat? Wenn ja, wie viel?