Beiträge von Trontir

    Das hört sich doch schonmal ermutigend an - keiner von euch hat geschrieben : Wie kann man denn auf so eine verrückte Idee kommen ;)

    Wir sind hier doch alle ein wenig „verrückt“! 😁

    Aber schön, dass du es getestet hast. Wieder was gelernt. Ich hätte nämlich mangels Feuerstelle auch nicht sagen können, was in einer Wohnung passiert. Inhaltlich würde ich es im Notfall genauso machen: spart Feuerholz und ist wesentlich unauffälliger. Letzteres ist wahrscheinlich erst nach 1-2 Tagen relevant.

    das meinst du doch hoffentlich nur als Scherz

    Nein, warum? Die Topografie im Schwarzwald verhindert ausgedehnte Weidehaltung. Vielleicht im Südschwarzwald lassen sich auf den Hochebenen Rinder halten. Aber selbst das ist unter den klimatischen Bedingungen schwierig. Und Ställe aufzubauen, in denen Rinder zu Tausenden herangezogen werden, ohne je nach draußen zu kommen, kenne ich hier nicht.


    Weiterführende Quellen (in den Fußnoten): https://de.m.wikipedia.org/wik…kunft_aus_dem_Schwarzwald

    Die Diskussion kenne ich auch rund um den Schwarzwälder Schinken. So viele Rinder kann man lokal gar nicht aufziehen, wie Schinken produziert wird. 😉


    Durch diesen Etikettenschwindel in Verbindung mit der fehlenden Herkunftskennzeichnung wird es für Verbraucher nicht möglich sein, wirklich zuverlässig zu bestimmen, was er einkauft und isst. Jedenfalls nicht bei verarbeiteten Lebensmitteln. Und genau die sind doch für uns im Rahmen einer Notfallvorsorge interessant.


    Im Alltag kann man auch mal auf den Markt gehen und frische Produkte aus der Region kaufen. Aber das bedarf Zeit und zusätzlichen Aufwand bei der Zubereitung. Für die Krisenvorsorge nur eine Option, wenn man auch noch den letzten Schritt macht und einweckt. Aufwendig, aber möglich.

    Ja, genau, ist einfach bequemer. Wir brauchen den Teig nur noch ansetzen und dann in den Automaten geben. Dauert vielleicht 10 Minuten. Nach 4,5 Stunden (bei Roggenteigen, andere gehen schneller) ist das Brot dann fertig. Abwasch gibt es bis auf eine Schüssel auch nicht. Die Backform wird zum Schluss ausgewischt und kann wieder verwendet werden.

    Vom Stromverbrauch ist der Automat vielleicht auch etwas besser. Aber da fehlt mir der Vergleich zum Verbrauch eines Backofens. Fällt wahrscheinlich nicht ins Gewicht.

    Heute war wieder Backtag! So grau, kalt und trüb es draußen war, passte das sehr gut. Anbei zwei Fotos, auf denen das fertige Brot zum Auskühlen zu sehen ist. Da Brotbackautomaten keine Oberhitze können, ist die Oberseite meist heller. Diesmal ist es aber recht gut geworden.


    Die Zutaten bestehen aus Dinkel- und Roggenvollkornmehlen, Sauerteig, Hefe, Brotgewürz, Leinsamen und angerösteten Kernen (Pinie, Kürbis, Sesam). Dazu ein Joghurt, Salz, etwas Butter, Zucker und Wasser.


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    Alles nur Hörensagen. Der Artikel in der Welt erzählt einfach die Aussagen des Spiegels nach. Eine Quelle wird in beiden Medien nicht nachprüfbar angegeben.

    Besonders fraglich finde ich es, ein Foto aus dem Keller von Blum aus Krefeld zur Illustration des Spiegel-Artikels zu verwenden. Die PGD gehört sicher nicht zu der im Artikel beschriebenen Gruppierung!


    Inhaltlich muss man zu der pauschalen Verunglimpfung nicht mehr viel sagen. Qualitätsjournalismus sieht anders aus. Aber die Redakteure kämpfen halt auch ums Überleben. Da zählen Auflage, Quote und Page Impressions ... 🤬

    Ja, das kann ich bestätigen. Hab’s ebenfalls mit so einem Messgerät verfolgt. Fürs Aufheizen braucht der Automat eine Weile >500 Watt. Das müssen Wechselrichter und v.a. Batterie natürlich verkraften. Aber bei einer 24 Volt-Anlage oder entsprechend großer Batteriekapazität ist das machbar.

    Die restlichen Aktivitäten sind zu vernachlässigen, insbesondere wenn die Sonneneinstrahlung 70-80 Watt liefert. Mehr braucht der Rührmotor nicht.

    Aktuell nutzen wir einen Brotbackautomaten von Panasonic. So ähnlich wie dieser hier: https://www.amazon.de/Panasonic-Brotbackautomat-Brotbäcker-Brotbackmaschine-Backprogramme/dp/B00W703FQW/

    Allerdings war unserer mit ca. 120 EUR noch preiswerter. Davor hatten wir zwei, die nicht lange gehalten haben, der Letzte von Unold. Kann natürlich Zufall gewesen sein.


    Mit dem Panasonic sind wir sehr zufrieden und backen fast wöchentlich, manchmal auch mehrmals in der Woche Brot. 550 Watt Leistungsaufnahme machen ihn auch fast solartauglich. Ich tüftel noch daran ... 😉


    Mit ihm funktionieren nicht nur Fertigmischungen, sondern auch Roggenmehle, die mit dem Sauerteig eine Weile gehen sollen. Dauert dann auch schon mal 4 Stunden. Außerdem sollen (Pizza)Teig und das Einkochen von Marmelade möglich sein. Das haben wir aber noch nicht ausprobiert.


    Das Brot ist klasse. Gerade aus Vollkorndinkel- oder Roggenmehlen schmeckt es uns meist besser als vom Bäcker. Abwechslung bringen allerlei Zutaten wie z. B. Pinienkerne, Sesam, Kürbiskerne etc. Brotgewürz sollte man auch zu Hause haben - verbessert den Geschmack.

    Das Interesse für Verfassungsschützer an der rechten (und linken) Szene kann ich nachvollziehen. Dass es in rechten Kreisen auch Menschen geben soll, die einen ausgeprägten Hang zur Selbstversorgung, Unabhängigkeit und Notfallvorsorge haben, kann ich glauben.

    Nur der Umkehrschluss vieler Journalisten ist für mich nicht nachvollziehbar: Prepper = häufig(er) rechtsradikal. Dazu gibt es keine Begründung, sondern nur viel Entrüstung.


    Daher nehme ich diese Artikel zur Kenntnis, und halte es, wie oben bereits angemerkt, mit vornehmer Zurückhaltung im Bekannten- und Freundeskreis. ;-)

    Welche Art Branche zugekauft wird, spielt bei solchen Überlegungen m. E. kaum eine Rolle. Es muss zur eigenen Strategie passen und entweder Gewinn, einen größeren Marktanteil versprechen oder dem Wettbewerb schaden. Sind die Bedingungen erfüllt, würden die Tech-Unternehmen auch in die Bananenindustrie investieren. 🙂

    Ob sie allerdings gleich ganze Autohersteller kaufen, um ihre Datenschätze gewinnbringend zu versilbern, bin ich gespannt.

    Nach vier Wochenenden war‘s heute endlich soweit: Truppführerausbildung abgeschlossen! 🎉🥳

    Klar, keine große Sache, aber war trotzdem interessant, mal wieder Menschenrettung über Leitern aus dem 2. OG und Technische Hilfeleistung an Unfall-PKW praktisch üben zu können. Außerdem haben wir Umpumpen von Kraftstoffen über geerdete Leitungen geübt.

    Wenn ich mir vorstelle, dass wir bei einem lang anhaltenden Stromausfall mit dieser Methode Diesel aus Bodentanks für Einsatzfahrzeuge und Aggregate fördern sollen, dann gute Nacht. Viel zu aufwendig. Außerdem verschwinden diese Ausrüstungsgegenstände zunehmend von den Fahrzeugen, da zu selten gebraucht.

    Schwierigkeiten bei den Autozulieferern kann ich aus unserer Region auch bestätigen. Da ist Kurzarbeit angesagt. Da diese Betriebe bei uns einen größeren Anteil ausmachen, ist auch in den verknüpften Bereichen die Stimmung nicht allzu gut.

    Noch spricht aber keiner von Rezession oder Krise.

    Hab heute wieder etwas gefunden und ausprobiert, das im Vorrat in Vergessenheit geraten ist: Semmelknödel im Kochbeutel. MHD im Dezember 2015 abgelaufen, also fast 4 Jahre überfällig.


    Was mir Hoffnung gemacht hat, war allerdings die Metall-/Kunststoffverpackung, in der die Knödel in ihren Plastikbeuteln versiegelt waren. Diese Verpackungen kenne ich auch von anderen, lange haltbaren Lebensmitteln. Allerdings weiß ich von früheren Versuchen, dass die Knödel schnell muffig schmecken. Genießbar, aber nicht lecker.


    Umso erfreuter war ich, dass diese hier auch nach so langer Zeit praktisch einwandfrei waren. Ob die Nährstoffe vermindert sind, kann ich nicht sagen. Aber sensorisch und auch von der Bekömmlichkeit alles o.k.


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    Neues Update: heute fand das ausführliche Gespräch mit dem Bürgermeister statt und ich kann nur jedem Mut machen, es selbst zu versuchen! Wir haben fast eine Stunde gesprochen und am Ende hatte ich den Eindruck, ein ehrliches Interesse an dem Thema geweckt zu haben. Da das Gespräch nicht öffentlich war, möchte ich nicht weiter ins Detail gehen. Aber mein Fazit war, dass sich die Vorbereitungen darauf und auch der Entschluss aktiv zu werden, gelohnt haben. Konkrete nächste Schritte werden sich mittelfristig hoffentlich anschließen, mal sehen.


    Die BBK-Broschüren im Eingangsbereich sind übrigens gut angekommen: schon nach zwei Wochen waren sie vergriffen. :)

    Einige Kritikpunkte von Trontir möchte ich etwas relativieren. Ich habe mehrere Akkus 18350 mit Flattop (also ohne hervorstehenden Pluspol) im Bestand. Diese kann man im Radio ganz einfach nutzen, indem man einen kleinen Neodym-Magneten daraufsetzt. Und schon funktionieren diese im Sangean.


    Weiterhin funktioniert das Radio sogar ganz ohne Akku, indem man es mittels USB-Kabel an eine Spannungsquelle anschließt. Hier kommen z.B. jegliche Powerbanks, Solar-Klapp-Paneele, Yetis usw. in Betracht.


    Danke für die beiden Tipps! Dass mit dem USB-Kabel ist natürlich die Lösung, wenn der Akku mal nicht mehr funktionieren sollte und ein Ersatz nicht (so schnell) beschafft werden kann. :thumbup:


    Den sehr guten Klang (über Kopfhörer) kann ich nur bestätigen. Das kleine Gerät macht richtig Spaß !