Beiträge von PapaHotel

    tomduly Da Du als Gemeinderat in einem Gremium auf "Dorfgemeinschaftsebene" sitzt, deren Netze Du nach eigener Aussage stärken willst, wie war hier die Zusammenarbeit und das Agieren? War auch hier planloses Herumeiern an der Tagesordnung , oder konnte an dieser Stelle tatsächlich konstruktiv gearbeitet werden (ich denke dabei an den Umgang mit Notbetreuungseinrichtungen, Unterstützung der lokalen Pflegeheime, Einrichten von Teststationen, etc)?

    Ich muss leider sagen, dass bei uns auf Gemeindeebene auch kein Ruhmesblatt erworben wurde... Man hatte sogar ab und an den Eindruck, dass sich die Leute im Homeoffice und in der Kurzarbeit so gut gefallen, dass man seine Tätigkeiten getrost hat ruhen lassen. Nur "direkt an der Front" wurde von Anfang an mit allen Mitteln gekämpft (Pflege- und Altenheim, Schule, Arztpraxen).

    Das kann ich so bestätigen. Als ich meine Terassenbeleuchtung angeschlossen habe, war ich bei der ersten Lampe schön bei der Sache und alles ging glatt. Bei der zweiten "wusste ich ja jetzt alles" und es ging doppelt so schnell. Dafür hab ich beim Leuchtmittel reinschrauben dann gleich eine geballert bekommen, weil ich das Gehäuse unter Strom gesetzt hatte. Merke: Elektrik nur bei voller Konzentration.


    So, ich geh jetzt in die Garage und mach da die Elektroinstallation (Steckdosen, Schalter, Lampen) endlich fertig ^^

    Ich war in Physik auch eine Pfeiffe. Aber mein Bruder ist ein Käpsele in der Richtung, bei dem hab ich mir ganz viel abgeschaut. Wenn es um rudimentäre Grundkenntnisse geht würde ich raten, das bei jemandem live abzuschauen. Das kann man dann ja gezielt für die Themengebiete machen, die einen interessieren.

    Die Website wurde mittlerweile überarbeitet und bietet nun Suchergebnisse nach Altersgruppen: 16-17, 18-59 und 60+.


    Außerdem existiert eine zweite Seite für die Suche nach einem Impftermin: Impfterminübersicht. Auch hier sind nur die oben genannten Bundesländer zur Abfrage verfügbar.


    Hinweis: Der Betreiber verwehrt sich explizit gegen eine erhöhte Serverlast bei der Abfrage:


    "Belastet diese Seite den Patientenservice 116117?

    Nein, ich frage die Daten der Impfzentren nur in humanen Abständen ab. Der Patientenservice wird sogar durch diese Impftermin Übersicht entlastet, da sich tausende Personen am Tag die Suche auf der Seite vom Patientenservice sparen und direkt zur Buchung weitergeleitet werden."

    Es gibt eine Website, welche die Verfügbarkeit von Impfterminen in den jeweiligen Impfzentren scannt und mit einer Ampel darstellt:


    Impfterminradar


    Offiziell wird nach der Verfügbarkeit von Vermittlungscodes auf Patientenservice 116117 gesucht.


    Im Bekannten- und Freundeskreis haben tatsächlich schon einige damit einen Impftermin ergattert! Ihr wählt das gewünschte Bundesland sowie Euren Wohnort und gebt in km den Umkreis an, in dem gesucht werden soll.

    Ich lasse das Teil im Homeoffice im Hintergrund laufen und hoffe, auf diese Weise für die BEVA einen Termin zu bekommen. Bisher scheiterte das stets bei den verfügbaren Terminen an Ihrem Alter (zu jung und damit nicht mehr für Astra Zeneca freigegeben).


    Funktioniert leider nur für D und hier auch nur für die Bundesländer BaWü, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Hamburg.

    Im Moment klärt mein Nachbar mit seiner Cousine in Serbien, ob wir uns dort impfen lassen können. Dort braucht man weder Voranmeldung noch Reservierungen, Du kannst Dir im Impfzentrum aussuchen, mit welchem Zeug Du geimpft werden willst und bist nach 5 Minuten wieder draußen inkl Eintrag ins Impfbuch. Was in Dubai und Israel schon länger machbar ist, geht offensichtlich auch dort.


    Und ja, ich denke tatsächlich darüber nach, mich mit meiner BEVA und dem Nachbar ins Auto zu setzen und das zu machen.

    Ich kann mich erinnern in einem Kletterpark ein Abseilgerät benutzt zu haben, das eine voreingestellte maximale Abseilgeschwindigkeit zugelassen hat. Einfach reinhüpfen und los gehts. Zur Nutzung wäre natürlich noch ein Kletterseil mit Anschlagpunkt und ein Gurt notwendig - könnte man vorgepackt in einer Tasche lagern.


    Die Fluchthauben finde ich gut und ist sicherlich die monetär kostengünstigste Lösung, außerdem mit am wenigsten Aufwand verbunden. Lediglich bei mehr Personen in der Wohnung als geplant (so ein Student soll unbestätigten Gerüchten nach auch mal feiern) wäre es blöd. Und was ich als ehemaliger Feuerwehrmann anmerken möchte: Auch das Bewegen in einem verrauchten Haus ist nicht ohne, selbst wenn man glaubt, sich dort auszukennen! Adrenalin, Hitze, Lärm, ... stellt Euch das nicht so simpel vor wie "setz ich mal mein Häubchen auf und spaziere raus". Menschen in Panik verhalten sich alles andere als rational. Da wurde die Rettung einer eingeschlossenen Person durch die Feuerwehr mittels Fluchthaube schon zum Nervenkrieg... und die musste nicht alleine durch das verrauchte Haus laufen.


    Ein Anschlagpunkt für ein Abseilen / Runterklettern halte ich für nicht verkehrt und kann spurenfrei beseitigt werden, wenn man auszieht. Allerdings rate ich dringend von Strickleitern ab, wenn man das nicht ab und zu macht - das ist deutlich schwerer als es aussieht! Dann lieber ein stabiles Seil mit Knoten drin, wie Unabhäniger es bereits gesagt hat. Und nie ohne Handschuhe!


    Ich stelle schon beim Schreiben fest, dass es erstens mehrere Lösungsansätze gibt und zweitens jeder seine Vor- und Nachteile hat.

    Grübler Das ist ein sehr guter Punkt:

    [...] Die beste Überwachungskamera war früher noch immer die Nachbarsoma die den ganzen Tag aus dem Fenster schaute.[...]

    Ich habe Gottseidank zumindest zur einen Seite hin eine aufmerksame Nachbarin / einen Nachbar, von denen ich auch einfach mal ein Selfie bekomme, auf dem das Gesicht kaum, dafür aber mehr von meinem Hauseingang zu sehen ist mit dem Text: "Schau mal, die stehen in Deiner Einfahrt. Ist das okay?" :D Von der anderen Seite wurde mir schon gemeldet, dass unser Rasen jetzt genug gewässert wäre seit gestern abend, er hätte den Sprinkler jetzt ausgeschaltet - Mami hatte den aus Versehen angelassen beim Blumen gießen. Sonst wäre der noch 8 Tage gelaufen, bis wir aus den USA zurückgekommen sind.

    Wir haben uns zu der Haussicherung bei unserem Neubau auch viele Gedanken gemacht. Wunschvorstellung war ein EFH, das jedem Bunker Konkurrenz macht. Allerdings kollidiert das in hohem Maße mit Budget und der Lebensqualität sowie der Optik :)


    Deshalb haben wir uns auf RC2N bei allen Türen und Fenstern im EG und im OG geeinigt, ergänzt durch eine P4A Sicherheitsverglasung. Alle Fenstergriffe bekamen abschließbare Griffe. Außerdem ein "gutes" Haustürschloss mit Sicherheitsrosette. Die drei Lichtschächte habe ich mit Lichtschachtsicherungen versehen (einen davon mit Paniköffnung als Fluchtweg). Das Einzige außer der Reihe wurde der gesicherte Raum im Keller. Das war dank Neubau mit wenig Zusatzkosten umsetzbar, in erster Linie aber unserem Hobby geschuldet. Die Panikraum-Funktion ergab sich durch leichte Anpassungen.


    Die Rollläden haben wir nicht gesondert gesichert, da im EG (bis auf einen als Fluchtweg) alle mit Elektromotoren ausgestattet sind und sich somit nicht einfach hochschieben lassen. Uns ist bewusst, dass die Rollläden kein Hindernis für jemanden darstellen, der unbedingt ins Haus will - das gilt aber auch für alle anderen Sicherheitsmaßnahmen. Du kannst nur die Zeit verlängern, die dafür benötigt wird. Deshalb haben wir so konzipiert, dass wir im besten Fall ein paar Minuten gewinnen um zum Einen den gewissen Schrank zu öffnen oder zum Anderen allen Familienmitgliedern die Zeit zu verschaffen, sich in den gesicherten Raum zurückzuziehen.


    Man muss sich einfach im Klaren sein, dass ein EFH / eine Wohnung nie ein einbruchsicherer Bunker werden wird. Will einer rein, wird er es schaffen. Lediglich die Zeit, die er dafür benötigt, kann ich beeinflussen.

    AndreasH Ich frag jetzt einfach mal so gerade heraus: Wenn bereits jetzt klar ist, dass die Wassersituation angespannt ist und es eher danach aussieht, dass es schlimmer statt besser wird (Klimawandel, Erderwärmung, wasauchimmer)... warum setzt Du Dich dann genau in solch ein Gebiet ab? Ich bin mit meiner BEVA auch immer am hirnen, aber wir würden definitiv Richtung Norden gehen!

    Also zumindest was das AKW angeht würde ich jederzeit eine kopflose (was bei uns eigentlich ausgeschlossen ist, sofern man einen gewissen Grad der Vorbereitung erreicht hat) und vielleicht übereilte Flucht einem "schau mer mal" vorziehen. Die verlorenen Minuten / Stunden gibt Dir nie jemand zurück. Lieber merke ich an meinem SO / bei der Verwandtschaft, dass es doch nur halb so wild war als nachts festzustellen, dass ich ohne Licht zu machen ein Buch lesen kann.

    Ich denke der Ablauf und die Möglichkeit zu einer Flucht "nach allen anderen" kommt, wie meine Vorredner so richtig bemerkt haben, ganz auf die vorherrschende Situation an. Und je nach Szenario stehst Du vollkommen unterschiedlichen Problematiken gegenüber:


    Nach einer Naturkatastrophe zu fliehen ist m.E. schon etwas sinnbefreit, da im Normalfall zu dem Zeitpunkt die Hilfen anlaufen. Nach einer Invasion vor wem auch immer zu fliehen ist sicherlich auch die schlechtere Variante und wird möglicherweise bei Weitem schwerer, als sich mit oder vor allen anderen aus dem Staub zu machen. Nach einem Reaktorunfall wäre aus offensichtlichen Gründen auch die schlechtere Entscheidung.


    Zumindest beim kurzen Hirnen stelle ich fest, dass "nach allen anderen" in den meisten Fällen die ungünstigere Variante wäre. Sollte mir die Flucht "vorher" nicht möglich sein gilt es m.E. zuerst die absolute Notwendigkeit einer verspäteten Flucht festzustellen, denn einen Zeitdruck werden wir nicht oder nicht mehr gravierend haben (dazu passt Deine Signatur außerordentlich gut Opa ).


    So auf die Schnelle muss ich sagen, dass ich dann eher von einem INCH-Fall ausgehe, der sich langsam eingeschlichen hat (Totaler wirtschaftlicher Zusammenbruch bspw.). Ob wir dem in Westeuropa einfach davonlaufen könnten, bliebe abzuwarten.