Beiträge von PapaHotel

    * zur Friedenssicherung gelöscht *

    Ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht. Zum einen hat nicht jeder einen Holzofen mal eben so "auf Halde" gebunkert, dann haben die ganzen Neubauten mit Wärmepumpe keinen Kamin mehr, an dem ein etwaig im Verwandten/Bekanntenkreis vorhandener Ofen überhaupt angeschlossen werden könnte. Auch eine Fensterdurchführung muss dann erstmal (aus vorhandenem Material und mit entsprechendem Werkzeug) gebastelt werden.

    Ausserdem liegt im Wald kein ofenfertiges Scheitholz - damit die Bäume sich in solches verwandeln, brauchts noch ein paar weitere Werkzeuge, Know How und Zeit, damit das Holz trocknen kann.

    ...zumal in vielen Städten bereits über ein Verbot von Holzkaminen und -öfen nachgedacht wird (z.B. Stuttgart).


    Meine BEVA und ich würden uns auch gerne einen Holzofen ins Wohnzimmer stellen (trotz Wärmepumpe). Zugegebenermaßen in erster Linie aus Wohlfühlgründen, aber man munkelt, dass zumindst bei mir das nicht der einzige Grund ist ;) Deshalb habe ich bei der Hausplanung die Position der Fenster und Elektroleitungen so gestaltet, dass ich problemlos einen Außenkamin montieren könnte und eine Stellfläche für einen solchen Kamin hätte.

    Was ich sehr befremdlich finde ist, dass Leute die Dir in der der freien Natur begegnen (wir wandern sehr viel, nicht erst seit Corona) teilweise fast den Berg runterhüpfen, um einem aus dem Weg zu gehen. Begegnet man diesen Leuten jedoch im Aldi kennen Sie problemlos Tuchfühlung. Vielleicht tobt der Virus nur im Freien, aber nicht beim Einkaufen? :/

    Vielleicht verbrenne ich mir jetzt die Finger, aber der Weggang des Einen oder Anderen hat zumindest meiner Meinung nach hier zu einer wesentlichen Entspannung in der von Asdrubal angeführten "Diskussionskultur" beigetragen. Dies gilt nur für einzelne Personen und keineswegs für alle! Namen wie Moleson, Sam Hawkins oder auch Bärti waren jedoch (auch wieder meiner bescheidenen Meinung nach) ein qualitativer Verlust.

    Warum lässt man die Leute überhaupt rein?

    Meiner Meinung nach ist es besonders für die Leute in den Alten- und Pflegeheimen eine absolute Katastrophe, wenn Sie keinen Besuch mehr bekommen dürfen. Du vegetierst dann noch mehr als Du es ohnehin schon machst vor Dich hin, die bemühtesten Pflegekräfte können das (auch durch den Kahlschlag der letzten Jahre in dem Bereich) nicht kompensieren. Aus dem persönlichen Umfeld kann ich bestätigen, dass meine Oma rapide und unwiederbringlich beim ersten Lockdown abgebaut hat - was mir die Pflegekräfte einhellig und für sehr viele Bewohner bestätigten. Mit 97 Jahren brauchst Du auch mit Skype oder WhatsApp Videochat nicht mehr anfangen.


    Und wie will man kontrollieren, ob die Angehörigen in den Zimmern die Masken abnehmen oder nicht? Da müsste immer einer danebenstehen, was aus den oben angeführten Gründen auch nicht geht. Hier kann man nur an den gesunden Menschenverstand appelieren. Aber sperrst Du die Angehörigen ganz aus, kannst vielen Pflegebedürftigen und Alten auch eine Kugel in den Kopf schiessen. Just my 2 cents.

    Kleine Anekdote von mir dazu: Mein Chef war immer ein völliger Gegner von Homeoffice aus den genannten Gründen (wen man nicht sehen kann, der arbeitet auch nicht). In der ersten Runde Lockdown wurden trotzdem schon etliche Mitarbeiter (sicherlich mit Bauchweh meines Chefs) ins Homeoffice geschickt, u.a. ich. Seit Mitte November sind aber offiziell alle Mitarbeiter angehalten, soweit möglich von zuhause aus zu arbeiten.


    Allerdings kannst Du in einem Autohaus eben nicht alle ins Homeoffice schicken. Aber diejenigen die können, sind bei uns zuhause. Ich bin gespannt wenn der Spaß vorbei ist, ob ich dann endlich meine 2 Tage Homeoffice in der Woche genehmigt bekomme ;)

    gul


    Ich bin auch "von Haus aus" sehr sportlich: Bodybuilding, Laufen, Wandern, etwas Rad fahren,... mittlerweile versuche ich mich noch an Yoga wegen meinen Zipperchen. Was ich (immer noch) sehr motivierend finde, sind Fitness- oder Tracker-Apps.


    Ich nutze beim Wandern, Laufen und Rad fahren gerne diese hier (ggf. bitte löschen, falls ich damit eine Forenregel verletze). Sie macht den Sport nicht einfacher oder weniger anstrengend, aber Du kannst Deine Fortschritte verfolgen, Deine Lauf- und Fahrstrecken dokumentieren (Geschwindigkeit, Höhenmeter und -profil, Distanz, Laufzeit, etc pp.) und nachvollziehen, wann Du wo mit wem unterwegs warst. Was ich im Bereich des Wanderns sehr zu schätzen gelernt habe ist die Navigation durch die App. Eine Karte habe ich nur noch bei Mehrtagestouren dabei.


    Was ungemein hilft sind Mitstreiter, die Dich immer wieder neu anspornen und motivieren.


    Mach weiter so:!:

    Ein Grundproblem an der Sache ist, dass - und hier liegt der Autor m.E. falsch - die notwendigen Werte nicht im Kindergarten vermittelt werden, sondern bereits von den Eltern vermittelt werden sollten! Das kann natürlich nicht funktionieren, wenn die Kinder schon mit 3 Monaten in der Krippe abgeladen werden und der Erziehungsauftrag delegiert wird.


    Wenn ich dann im Kindergartenalter einen Blick in die Kindergärten meiner BEVA werfe, ähnelt das mehr einer Massenbetreuung im Stil "wir schauen, dass uns keiner wegläuft und überleben einfach", hat aber mit Wertevermittlung nicht mehr viel zu tun. Ausnahmen bestätigten hier natürlich die Regel, Landkindergärten sind sicherlich besser gestellt als der überlaufene Stadtkindergarten mit einem bunt gemischten Publikum, in den dazu noch ein archaisches Weltbild hineingetragen wird: "Nein, Du musst nicht auf die Frauen hier hören".


    Aber wenn 3 Erzieherinnen (oder vielmehr eine ausgebildete Erzieherin und zwei ungelernte Kräfte - bisschen Kinder hüten kann ja jeder) für 78 Kinder in 3 Räumen Betreuung, Hausaufgabenunterstützung, Spaß, Spiel und Wertevermittlung richten soll, was soll bitte dabei noch vermittelt werden? Die Kinder der ersten und zweiten Klassen können oftmals nicht mal Schuhe binden! Hier kommen wir dann an den zweiten Punkt: Die Helikoptereltern. Die finde ich persönlich fast genauso schlimm. "Natürlich bekommst Du das Spiel. Nein, Du musst das Gemüse nicht essen. Setz Dich lieber hier her, auf dem Spielplatz wirst Du dreckig. Komm, ich binde Dir Deine Schuhe. Oh, Du hast eine schlechte Note? Da rede ich direkt mit dem Lehrer! ..."


    Dazu kommt, dass bereits die derzeitige Elterngeneration vielfach keine oder eine zumindest fragwürdige Wertevermittlung erhalten hat. Deren Kinder machen natürlich auch nie etwas falsch, es ist völlig in Ordnung mit Steinen nach anderen Kindern zu werfen, wenn man das Spielzeug teilen soll. Was fällt dem anderen Kind auch ein, nach diesem zu fragen??


    Ich schließe jetzt hier, habe mich bereits in Rage geschrieben und könnte Seiten füllen mit dem, was in unseren Kinderbetreuungseinrichtungen ausgebaut werden muss. Und nochmals: wenn zuhause schon nichts oder nur Mist vermittelt wird, was soll dann der KiGa noch richten??


    Edit: Sorry für das Durcheinander, da ging der Puls mit mir durch...

    [...]

    Also, und für den Fall plötzlichen Reichtums wäre mein persönlicher Favorit ein Besuch bei Farad Vladi in Hamburg. Er ist weltweit der größte Privat-Insel-Makler und Verkäufer: https://www.vladi-private-isla…n/liste-aller-kaufinseln/

    Bereits für 94.000 Euro gibts z.B. ein 3150 m2 kleines Inselchen mit herzallerliebster Hütte drauf: https://www.vladi-private-isla…ntik/finnland/salonpaeae/ Wer allerdings einen Landestreifen für seinen massivgoldenen Learjet braucht, darf auch gern etwas mehr ausgeben. Dafür gibts dann Karibik, Südsee, etc.

    Ganz toll Matteo... jetzt will ich auch ne Insel. Ich denke dabei an die hier LINK. Also wenn mir die jmd schenken möchte?

    Im eigenen Umfeld solche Dinge aufzustellen halte ich für wenig sinnvoll. Das Risiko dann Haustiere,Kinder,Schwiegermütter,Besucher aus dem Konstrukt befreien zu müssen ist einfach zu groß !


    Besonders in dem Fall das die Lage ohnehin schon mies ist binde ich dann zur Hilfeleistung noch Resourcen,muss dann evtl "die eigene Burg" verlassen . Was je nach Situation mehr Probleme schafft.

    Wobei das mit der Schwiegermutter... :/ ;)

    Ganz kurz Offtopic:

    Ich bin gerade auf der Suche nach einem Eigenheim. Ich wollte eigentlich auch ein bereits bestehendes Haus kaufen und dann wo nötig anpassen. Inzwischen bin ich auf einen Neubau umgeschwenkt. Die bestehenden Häuser sind momentan so überteuert, dass sich ein Kauf nicht lohnt. Bei uns in der Umgebung (Aargau, Schweiz) liegen die Verkaufspreise teilweise 25% über dem von der Gebäudeversicherung geschätzten Wert der Immobilie. Wenn man dann die Umbauten auch noch einrechnet ist man mit einem Neubau erst recht günstiger. Den Charme eines älteren Gebäudes hat man dann halt leider nicht mehr.

    Genau so war es bei uns im Speckgürtel von Stuttgart auch und deshalb wurde es auch hier ein Neubau. Allerdings darf man nicht außer Acht lassen, dass bei den Neubauten die Grundstücke (so man Wert darauf legt) meist deutlich kleiner sind als in den Bestandsgebieten.

    Ein Luxus-Block-Haus in Kanada, direkt an einem See mit Blick auf die schneebedeckten Gipfel. Im Rücken bitte meinen Wald und mindestens 5 Meilen bis zum nächsten Nachbar aber nicht mehr als 25 Meilen bis zur nächsten Stadt mit brauchbarer Infrastruktur. Dann nehm ich noch den Bachlauf von Miesegrau zwecks Stromerzeugung zusätzlich zur Photovoltaik- und Solarthermie.


    Irgendwie ist da mehr der Haben-Wollen-Faktor als der Prepper-Faktor mit mir durchgegangen :/

    Also ich weiß nicht so genau, was ich davon halten soll:


    Songbird


    Bin jetzt sicherlich kein Anhänger von Verschwörungstheorien, aber selbst mich bringen dann Kommentare wie dieser hier zum Nachdenken: "Doesn’t it take over 2 years to film a motion picture and get it into theaters. All in 2020 they wrote a script, found financing, hired actors, hired a production crew, found locations, filmed during a lockdown and finished filming, editing and got the movie released in less than one year. Yeah, that makes perfect sense. More predictive programming, conditioning and fear mongering."

    Jetzt sind mir tatsächlich noch ein paar Kleinigkeiten zu dem Thema eingefallen :) Bin auch nicht mehr der Jüngste ;)


    In unserem Neubau haben wir in jedem Zimmer mindestens eine Steckdose auf Lichtschalterhöhe, dass man sich später nicht für jedes Elektrogerät bücken muss, das man einstecken möchte.


    LadyBelle Vielleicht kannst Du im Zuge anstehender Renovierungen / Umbauten / neuer Küche schon das Eine oder Andere altersgerrechter umsetzen oder vorbereiten als es jetzt ist? Ich kenne den Grundriss nicht, aber beispielsweise die Waschküche in das Bad im 1.Stock umziehen - dann müsste später ein Treppenlift nur bis in den 1 Stock. Gibt es eine neue Küche, dann den Backofen auf Brusthöhe (oder zumindest höher) planen anstatt auf den Boden. Zusätzliche Steckdosen in den Zimmern und Gängen montieren lassen, wenn ohnehin ein Lichtschalter darüber sitzt. Ggf. auf eine Normtüre verzichten und eine Schiebetüre verwenden, um mit einem Rollstuhl durch die Wohnung zu kommen (schafft zusätzliche Durchfahrts-cm durch Wegfall der Zarge). Vielleicht mal Infomaterial von Treppenliftbauer besorgen um zu prüfen, wieviel Platz und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um sowas mal einzubauen.

    Wir haben erst neu gebaut und dabei versucht, möglichst altersgerecht zu bauen. Wo das heute noch nicht möglich war (wegen Kinder, benötigten Zimmern) haben wir uns bemüht für später vorzusorgen, indem wir das altersgerechte Wohnen vorbereitet haben. Das heißt einen möglichst ebenerdigen Zugang ins Haus (ließ sich leider aufgrund des Geländes und der Bauvorgaben nur mit einer Treppenstufe realisieren), im EG bereits in der Speisekammer Zu- und Abwasser sowie gesondert abgesicherte Steckdosen für Waschmaschine und Trockner montiert (im Moment steht das alles im Keller), im jetzigen Büro im EG schon heute extra Lichtschalter und Steckdosen für ein Doppelbett (Krankenbett) an den Wänden (und einen Fernseher gegenüber ;)) montiert. Außerdem ist Bad/WC im EG über eine normbreite Türe zu betreten (vielfach werden diese Türen für das zweite WC schmäler konstruiert) und die Dusche wurde ebenso bodentief wie im OG ausgeführt. Die Öffnung der Dusche würde für einen Rollstuhl genügen. Die Treppe ins OG / UG wurde so geplant, dass wir Treppenlifte einbauen lassen könnten (Stromversorgung, ausreichend Platz am Treppenanfang und -ende).


    Zu den Tipps und Hinweisen der anderen wollte ich noch anmerken, dass ein richtiger (Außen-)Lift sehr teuer und wartungsintensiv ist. Uns wurde davon beim Bau abgeraten. Und das "komplett ebenerdig bauen" ist für eine Gegend eine tolle Idee, in der die Grundstücke nicht das Preisniveau des Großraum Stuttgart / München / Hamburg etc hat. Für uns hier im Speckgürtel von Stuttgart war eine Unterkellerung des Hauses die einzig sinnvolle Variante, da die Grundstücke nicht groß oder nicht mehr erschwinglich sind und somit ein ebenerdiger Bau schlicht zu klein geworden wäre. Mir wäre ein großzügiger, eingeschossiger Bungalow mit 5000 m2 Grund drumherum auch lieber gewesen, aber man muss mit dem arbeiten, was zur Verfügung steht.

    Genau diese Problematik hat mich in der Bauphase auch beschäftigt. Allerdings habe ich das nur im Kleinen gelöst, indem im EG ein Rollladen eben nicht elektrifiziert wurde, sondern ganz klassisch mit einem Rollladengurt hochgezogen wird (Gästetoilette). Somit wäre zumindest immer ein Fluchtweg frei, sollte die Haustüre nicht mehr zugänglich sein. Eine USV habe ich dafür keine installiert und sitze eben im schlimmsten Fall bei Stromausfall im EG größtenteils im Dunkeln. Im OG sind alle Rollläden manuell, da muss ich morgens und abends aber auch keine 8-10 Rollläden hoch-/runterlassen.

    Als bekennender Amazon-Besteller wurde ich von meinem Bruder kürzlich auf eine Seite hingewiesen:


    ReviewMeta


    ReviewMeta hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bewertungen von Amazon zu scannen und Fake, Bias sowie "unnatürliche Bewertungen" auszufiltern. Dies funktioniert über 12 Prüfungen, die diese Seite anhang der Amazon-URL durchführt. Wer es genauer wissen will, kann sich hier einlesen. Nach dem Scan stuft ReviewMeta die Bewertung neu ein:

    ursprüngliche Bewertung -> Anzahl der herausgefilterten Bewertungen -> neue Bewertung.


    Die Seite gibt es auch als Browser-Erweiterung für Firefox, IE, Safari und Chrome, außerdem als App.


    Natürlich kann man mit einem gewissen Zeitaufwand auch selbst die Rezensionen lesen und prüfen (wiederholen sich die Rezensionen, sind es auch nur verifizierte Käufe gewesen, in welchem Abstand erfolgten die Bewertungen, Vergleich mit anderen Shop-Bewertungen etc pp), aber die zeitsparendere Methode ist in jedem Fall die oben genannte. Für Artikel unter einem gewissen Betrag betreibe zumindest ich keine echte Recherche.


    Funktioniert es? Offensichtlich ziemlich gut. Die Seite wurde nach eigenen Aussagen bereits in etlichen TV Sendern und Printmedien etc vorgestellt (ganz runterscrollen: Link). Ist es eine 100% verlässliche Variante? Wahrscheinlich nicht. Deshalb spricht ReviewMeta auch von "potentiell unnatürlichen Bewertungen beim Filtern". Aber vielleicht erspart es dem Einen oder Anderen einen Fehlkauf :)

    Meine Freundin hat heute ihr positives Ergebnis bekommen. Der Test wurde vor einer Woche gemacht. Mein Arbeitgeber und die Berufsschule hat mich für 2 Wochen von allem befreit/mich nach Hause geschickt. Mal gucken wann das Gesundheitsamt sich meldet.

    Ich wünsche Euch beiden einen sanften Verlauf!