Beiträge von scherbensaenger

    Bitte verzeiht, wenn es dieses Thema schon gibt, leider habe ich es in der Forensuche nicht gefunden.


    Ich mache mir Gedanken, um das menschliche Bedürfnis bei einem Stromausfall. Da ich von Technik nicht so viel Ahnung habe.


    Entweder Mülltüten, die man für das große Geschäft in die Schüssel spannt und danach dann raus nimmt (habe noch nicht das passende Format gefunden). Urin über eine Eimerlösung und dann in den Gulli? (wird ggf sehr schnell stinken)


    Oder: Brauchwasser in den Spülkasten und "normal" spülen.


    Wir haben eine Regentonne und ein Fluss ist auch in der Nähe. Nun die Frage, wenn die anderen Leute nicht ebenfalls spülen, funktioniert das dann noch, oder kommt die Suppe dann auch im Gulli und in der Toilette hoch, weil einfach nicht genug Wasser im Umlauf ist? Ich schätze bei vielen wird es wohl schon am Eimer und Seil scheitern, das Wasser aus dem Fluss zu holen, und wenn dann werden sie es wohl eher trinken wollen, als es ins Klo zu schütten...


    Alternativ ein Kompostklo. Wo ich nicht weiß wie genau das funktioniert und ob das machbar oder auch eher in der Kategorie: "sehr eklig" ist. Dixieklos und andere Plumsklos, wie das was wir im Schrebergarten hatten, als ich Kind war... hab ich nicht in guter Erinnerung und möchte ich, wenn möglich vermeiden.

    Also ich hab leider keinen Garten, um Pflanzen zu züchten, die ich Einkochen könnte. Auch habe ich damit keine Erfahrungen. Wenn ich Gerichte kaufe, nehme ich auch aus finanziellen Gründen Schnäppchen, wobei wir auch nicht die ganz billigen genommen haben. Beispielsweise gab es von Erasco ein Angebot, so dass die großen Dosen je 1,50 gekostet haben. Das sind bei 18 Dosen, die wir haben, auch mal eben 27 Euro. Davon einen Monatsvorrat zu kaufen: Dauert.


    Einfach so Gemüse anbauen, dazu hab ich nicht den Platz, da ich keinen Garten habe, sondern nur einen komplett mit Steinen verfließten kleinen Hof, müsste ich Hochbete bauen oder zumindest große Blumentöpfe. Ich bin leider nicht so mit einem grünen Daumen gesegnet und meine Katzen benutzen Erde auch gerne als Katzentoilette, womit das dann wohl schnell überdüngt ist. Was bei mir großartig wächst, ist Efeu, aber den kann man nicht essen. Im Balkonkasten habe ich etwas Schnittlauch, das wars dann aber auch schon. Solange ich also hier nicht groß investiere, wird das nix mit selbst Anbau. Auch ein Pachtgarten kommt nicht in Frage, das haben wir bereits hinter uns. Vor lauter Regularien: Ihr Rasen ist aber schon wieder viel zu lang und sie müssen drauf achten, dass der Weg ums Grundstück immer frei von Unkraut und gefegt ist... kamen wir überhaupt nicht zum Anbau von Gemüse. Der Garten war für uns mehr Stress als Erholung und wurde daher sehr schnell wieder abgestoßen.


    Vom Einkochen von Supermarktgemüse halte ich nicht viel. Das wird dann auch nicht sonderlich billiger. Gemüse esse ich entweder frisch, also aus dem Supermarkt, oder auch gerne das Tiefgefrorene. Wie hier erwähnt, soll es ein Vorrat für Notfälle werden. Wir sind im Grunde nicht so die Dosen-Essen. Aber um die Rotation aufrecht zu halten, werden wir uns auch dort bedienen, ab und an. So schlecht schmeckts ja nicht.


    Ich bin froh, dass wir so mehr oder weniger für zwei Wochen Sachen haben, auch wenn ich denke, dass das noch nicht reicht.


    Ach ja, warum PET? Diese sind einfach vom Platzbedarf am einfachsten und auch am günstigsten. Auch gehen auch diese Flaschen in die Rotation. Ich hab für mich selbst im Gebrauch auch Glasflaschen. Aber das ist erstens viel schwerer und dann ist in so einer Flasche auch nur 0,7 Liter drin, in der PET dagegen 1,5. Da ich im normalen Leben auch aus Plastikflaschen trinke und auch Cola und Co. ist das erstmal nicht so wichtig. Hauptsache Wasser. Wir planen auch bei Gelegenheit noch Wasserkanister anzuschaffen, in Kombination mit Tabletten. Damit wir auch kohlensäurefreies Wasser haben. Ist ja für die Tiere auch angenehmer. Wir können leider auch nicht unendlich viele Sachen lagern und müssen den vorhandenen Platz geschickt nutzen.

    Unauffälligkeit in Kellern ist eigentlich ganz gut, damit sie nicht aufgebrochen werden. Wir hatten 20 Jahre lang ein Kellerabteil in einem Mehrfamilienhaus mit einem einfachen Vorhängeschloss gesichert. Durch die Zauntüren kann man reingucken in jedes Abteil. In den 20 Jahren ist unser Keller nie aufgebrochen worden, die der anderen schon. Alles was im Keller lagerte war in Kartons und generell war es auch nicht super sauber da drin. Gut die Dinge die wir lagerten waren Flohmarktartikel, da wir damit eine Weile gehandelt hatten, daher war es eh angebracht, diese in Kartons zu packen. Sah aber auch von außen sehr uninteressant aus.


    Ordentlichere Kellerabteile wurden aufgebrochen, nur bei uns hatte wohl keiner Lust in die Kartons zu gucken. Also wenn Kellerabteil, dann staubige Kartons und ruhig etwas Unordnung ggf sowas wie eine alte Matratze mit reinstellen. Zeigt deutlich: die haben nix, da lohnt nicht zu gucken.

    So langsam wird es ein Anfang. Wir haben jetzt für zwei Personen und diverse Hunde und Katzen einen Vorrat für eine Woche, teilweise auch mehr. Ich hab noch keine Inventur gemacht und wir haben meist einfach bei guten Angeboten etwas zugeschlagen. Allerdings hab ich gestern gelernt, dass man doch etwas aufpassen muss. Die Kassierin hat uns tatsächlich gefragt: wozu brauchen Sie denn soviel Apfelmus? (hatten vier große Gläser)


    Hab direkt geantwortet: war billig, was auch stimmte, denn für 59 Cent, für 700g Apfelmus, kann man nicht meckern finde ich. Aber da ist uns aufgefallen, dass man halt doch auffällt, wenn man mehr kauft, als normal ist.


    Was haben wir derzeit so eingelagert? 72 Liter Mineralwasser in PET-Flaschen mit Kohlensäure, diverse Dosen Fisch (fürs Frühstück), 6 Dosenbrote, ein paar Packungen Spaghetti, Hundefutter für mindestens zwei Wochen, Katzenfutter für etwas über eine, diverse Dosen Fertiggerichte (aber könnten deutlich mehr sein), ein paar Gläser Tomatensoße, etwas Gemüse in Dosen wie Bohnen und Mais und diversen Kleinkram. Dazu hab ich zu gestern noch 20x Brennpaste bestellt, denn einen passenden Kocher dazu haben wir schon, aus den Larp-Zeiten meines Mannes. Wir wollen parallel dazu noch einen Gaskocher holen, aber so ist es schon mal ein Anfang.


    Was fehlt noch? Kartoffelbrei, Reis, ein Vakummiergerät um auch Haferflocken lagern zu können, noch mehr Wasser, andere Getränke, mehr Futter für die Tiere und noch jede Menge Toilettenpapier, sowie Müllsäcke oh und noch mehr Dosenobst. Unser erstes Ziel ist erstmal zwei Wochen (für die Tiere länger), abzudecken. Wenn das in trockenen Tüchern ist, würde ich aber gerne für mindestens drei Monate vorsorgen. Außerdem müssen wir mal Inventur machen, um wirklich abschätzen zu können was wir so haben. Wir haben zwar nicht so viel Geld um jetzt gleich aus den vollen zu schöpfen, dennoch bin ich kein Verfechter von Reis mit Thunfisch, nur weil es billig ist. Sondern möchte eher das einlagern, was ich auch so essen würde, wobei wir im normalen Leben eher weniger auf Dosengemüse und Fertiggerichte zurückgreifen, aber zum Glück halten sie sich lange und ab und an, ist es für kochfaule Tage auch ganz nett. Letztens eine Dose geöffnet und ja: schmeckt.

    Oh okay, hätte nicht gedacht, dass es doch soviel Strom frisst. Ich kenne mich mit sowas gar nicht aus, Daher hoffte ich, dass dieses Gerät entsprechend Luxus bieten könnte, ohne umständlich den Gaskocher hervorzuholen. Daher hab ich ihn auch verlinkt, weil da was über die Dauer und die Stromstärke steht. Sehr schade. Hatte nur von entsprechenden Akku-Kurbelradios gehört, die auch Handys laden können. Dachte das ginge in ungefähr die gleiche Richtung.


    Btw. das Büro bleibt bei Stromausfall eh ungenutzt ^^ da gibt's dann auch keinen Brandschutzbeauftragten. Bei mir zuhause eh nicht.

    Ich besitze einen Wasserkocher, der in meinem Arbeitszimmer steht und sehr praktisch immer nur Wasser für genau eine Tasse heiß macht. Das dauert nur wenige Sekunden jeweils.


    Nun wäre dieses Gerät bei einem Stromausfall super praktisch, um eben sehr schnell und sparsam mal eben einen Tee zu kochen oder so. Habt ihr eine Idee wie man das mit Solar und/oder Kurbel realisieren kann?


    Müsste halt ein normaler Stecker anschließbar sein. Oder ist dies nicht möglich? Dies ist das gute Stück: https://www.amazon.de/gp/produ…sc=1&tag=httpswwwaustr-21