Beiträge von scherbensaenger

    Letztes Jahr im Juni Organgensaft gekauft. Etwas mehr, da es für eine Party war. Durchsichtige Plastikflaschen, ich hab noch einen Sixpack. Selbstverständlich bereits abgelaufen. Wollte ich eigentlich die ganze Zeit schon wegschmeißen, aber ich dachte: probier mal. Starker Farbverlust. Sie sind jetzt dunkel-trübe. Habs geschüttelt, damit die Schwebstoffe sich wieder einmischen. Keine Schimmelbildung. Beim Öffnen kein Zischen, keine Gärung. Lagerung war bei normaler Zimmertemparatur. Konnte man trinken, Geschmack war okay und die Verdauung wurde nicht beeinflusst.

    die Viruskrise stellt mich gerade vor eine weitere Frage. Ich hab seit Wochen eine schleichende Erkältung. Fühl mich oft schlapp, war nicht beim Arzt. Jetzt hab ich zum Halskratzen und Husten noch Fieber und null Energie. Ich kann 2 Tage ohne Krankenschein im Bett bleiben. Aber dann muss ich einen haben. Ruf ich nun beim Arzt an oder geh ich hin? Wenn man sich eh schon mistig fühlt und dann noch vor solche organisatorischen Fragen gestellt wird... Was ist wenn vorläufige Quarantäne auferlegt wird? Wir haben Haustiere. Da können wir nicht mal eben alles stehen und liegen lassen.

    Habe mir 180 Tabletten D3 K2 geordert, soll ja gegen Infektionen helfen. Hab als Stubenhocker wohl eh einen Mangel an Vitamin D. Werde das jetzt regelmäßig einnehmen. Sowas war vorher nicht auf meiner Liste.


    Ansonsten nicht viel geändert, beim Einkaufen nehm ich weiterhin etwas mehr mit. Derzeit sind die Kühlschränke auch besonders voll. Desinfektionsmittel haben wir im Haus, aber nicht super viel. Masken haben wir klägliche 10 Stück FFP1, aber das wäre eh nur fürs Rausgehen sinnvoll dann.


    Ich mache mir weiter Gedanken über Tierfutter, da ist der Vorrat noch nicht so groß, aber wir stocken weiterhin auf. Einiges bekomme ich da auch im Onlineversand, das wird nicht so schnell einbrechen.

    Die Frage die ich mir im Moment stelle: einigeln oder nicht? Hab einen Heimarbeitsjob, also kann ich zuhause bleiben. Einkäufe sind auch nur selten nötig, wir haben aufgestockt. Dennoch gehen wir wohl gleich einkaufen, Kleinigkeiten fehlen ja immer. Bei uns in der Gegend geht das Leben noch seinen gewohnten Gang. Beim letzten Mal schauen, war auch alles noch da, bis auf Desinfektionsmittel, aber sonst keine leeren Regale. Dennoch der Virus kündigt sich ja nicht an.

    Inventur gemacht. Wir haben jetzt Hauptmahlzeiten für zwei Monate für zwei Personen. Und viel drumherum für Frühstück und Abendbrot. Ich finde es schwer abzuschätzen, wie lange es tatsächlich reicht. Wahrscheinlich müssten wir dafür die Kalorienzahl tracken. Das ist bislang nicht geschehen.


    Inventur geschah dann auch mit Stift und Notizblock, also ganz klassisch. Im Vorfelde überlegt, was sollte da sein und dann gegen den Istzustand abgeglichen. So konnte ich einige Lücken aufdecken. Habe auch sogleich einen Einkaufszettel verfasst, um ungerade Anzahlen zu begradigen etc.


    Was mir große Sorgen bereitet ist unsere sehr zentrale Lagerung. Es ist zwar ungemein praktisch und auch beruhigend anzusehen. Andererseits wäre es bei einer Plünderung im K-Fall ein nahezu Totalverlust. Daher müssen wir hier etwas mehr aufteilen und wenns noch so praktisch ist.


    Im Grunde soll es wohl nach und nach ein Jahresvorrat werden.

    Lese gerade: Am Anfang war die Dunkelheit von Björn Täufling


    Der Strom ist ausgefallen. Nichts funktioniert mehr. Nirgendwo. Und niemand weiß etwas. Schon gar nicht darüber, was den Anfang der Dunkelheit ausgelöst hat. Auch Jakob Jedermann nicht. Aber er weiß, dass er sich einiges einfallen lassen muss, damit seine Familie in dieser neuen Welt überlebt.

    »Die Welt hatte sich von heute auf morgen und von einem Augenblick zum anderen geändert und wir bemerkten nicht, was da passiert war. Niemand bemerkte es. Dafür hofften und hofften und hofften und hofften und hofften wir. Und als wir im Begriff waren, damit aufzuhören, gaben wir uns gegenseitig einen Ruck und hofften weiter, aber das änderte nichts. Wir mussten uns ändern.«


    Gefällt mir, ist aber für mich stellenweise schwer zu verdauen.

    Ich hab heute verschlafen, da das Handy nicht geklingelt hat und damit das nicht nochmal passiert, hab ich mir gleich einen Radiowecker bestellt. Praktischerweise funktioniert der auch mit Batterien, so hab ich gleich ein Radio für den Notfall. Bei Batterien haben wir kürzlich bei einem Sonderangebot ordentlich zugeschlagen. Damit sind wir also erstmal versorgt.


    Des weiteren hab ich das Haus mit Bewegungsmelder-Lampen ausgestattet, so dass wir zumindest im Flur Licht haben. Diese laufen mit besagten Batterien, da habe ich jetzt einen Vorrat für ein halbes Jahr.


    12 x 10l Kanister sind bestellt mit den dazu passenden Micropur-Tabletten. Werden befüllt, sobald vorhanden und dann erstmal in den Lagerraum. Einen Wasserbob hab ich bereits, der liegt griffbereit neben der Badewanne. Also das Thema Wasser kann ich damit fast abhaken. Es fehlen noch ein paar weitere Sixpacks und ein Wasserfilter, für den Fall dass wir eine längere Krise erwarten. Auch Cola und andere Nettigkeiten dürfen da gerne noch einziehen. Beim Thema Essen hapert es leider noch. Da bringen wir zwar immer mal was extra mit, das reicht mir aber noch lange nicht.

    Mir ist mal sowas ähnliches passiert. War in einem Hotel in London... Keine Dusche auf dem Zimmer, dafür abschließbare Duschräume auf dem Flur. Mein Freund in der Stadt unterwegs, ich also geguckt... keiner da, also schnell mit wenig Klamotten in die Dusche, sollten ja nicht nass werden, da es dort nicht wirklich Fläche gab um Wäsche trocken zu behalten. Tja... Tür ließ sich abschließen, also hab ich geduscht. Dummerweise ging die Tür danach nicht wieder auf. Konnte zwar aufschließen, aber sie klemmte und zwar so, dass ich sie beim besten Willen nicht öffnen konnte. War also in der Dusche eingeschlossen. Hab gerufen, mich hat niemand gehört. Notschalter oder so gab es nicht. War ein eher billiges Hotel. Zum Glück kam so nach zwei Stunden mein Freund und hat die Tür von außen öffnen können. Ist aber schon Jahre her. Handys waren damals noch nicht so angesagt und ich glaub auch nicht, dass ich eines mit reingenommen hätte.

    Bitte verzeiht, wenn es dieses Thema schon gibt, leider habe ich es in der Forensuche nicht gefunden.


    Ich mache mir Gedanken, um das menschliche Bedürfnis bei einem Stromausfall. Da ich von Technik nicht so viel Ahnung habe.


    Entweder Mülltüten, die man für das große Geschäft in die Schüssel spannt und danach dann raus nimmt (habe noch nicht das passende Format gefunden). Urin über eine Eimerlösung und dann in den Gulli? (wird ggf sehr schnell stinken)


    Oder: Brauchwasser in den Spülkasten und "normal" spülen.


    Wir haben eine Regentonne und ein Fluss ist auch in der Nähe. Nun die Frage, wenn die anderen Leute nicht ebenfalls spülen, funktioniert das dann noch, oder kommt die Suppe dann auch im Gulli und in der Toilette hoch, weil einfach nicht genug Wasser im Umlauf ist? Ich schätze bei vielen wird es wohl schon am Eimer und Seil scheitern, das Wasser aus dem Fluss zu holen, und wenn dann werden sie es wohl eher trinken wollen, als es ins Klo zu schütten...


    Alternativ ein Kompostklo. Wo ich nicht weiß wie genau das funktioniert und ob das machbar oder auch eher in der Kategorie: "sehr eklig" ist. Dixieklos und andere Plumsklos, wie das was wir im Schrebergarten hatten, als ich Kind war... hab ich nicht in guter Erinnerung und möchte ich, wenn möglich vermeiden.

    Also ich hab leider keinen Garten, um Pflanzen zu züchten, die ich Einkochen könnte. Auch habe ich damit keine Erfahrungen. Wenn ich Gerichte kaufe, nehme ich auch aus finanziellen Gründen Schnäppchen, wobei wir auch nicht die ganz billigen genommen haben. Beispielsweise gab es von Erasco ein Angebot, so dass die großen Dosen je 1,50 gekostet haben. Das sind bei 18 Dosen, die wir haben, auch mal eben 27 Euro. Davon einen Monatsvorrat zu kaufen: Dauert.


    Einfach so Gemüse anbauen, dazu hab ich nicht den Platz, da ich keinen Garten habe, sondern nur einen komplett mit Steinen verfließten kleinen Hof, müsste ich Hochbete bauen oder zumindest große Blumentöpfe. Ich bin leider nicht so mit einem grünen Daumen gesegnet und meine Katzen benutzen Erde auch gerne als Katzentoilette, womit das dann wohl schnell überdüngt ist. Was bei mir großartig wächst, ist Efeu, aber den kann man nicht essen. Im Balkonkasten habe ich etwas Schnittlauch, das wars dann aber auch schon. Solange ich also hier nicht groß investiere, wird das nix mit selbst Anbau. Auch ein Pachtgarten kommt nicht in Frage, das haben wir bereits hinter uns. Vor lauter Regularien: Ihr Rasen ist aber schon wieder viel zu lang und sie müssen drauf achten, dass der Weg ums Grundstück immer frei von Unkraut und gefegt ist... kamen wir überhaupt nicht zum Anbau von Gemüse. Der Garten war für uns mehr Stress als Erholung und wurde daher sehr schnell wieder abgestoßen.


    Vom Einkochen von Supermarktgemüse halte ich nicht viel. Das wird dann auch nicht sonderlich billiger. Gemüse esse ich entweder frisch, also aus dem Supermarkt, oder auch gerne das Tiefgefrorene. Wie hier erwähnt, soll es ein Vorrat für Notfälle werden. Wir sind im Grunde nicht so die Dosen-Essen. Aber um die Rotation aufrecht zu halten, werden wir uns auch dort bedienen, ab und an. So schlecht schmeckts ja nicht.


    Ich bin froh, dass wir so mehr oder weniger für zwei Wochen Sachen haben, auch wenn ich denke, dass das noch nicht reicht.


    Ach ja, warum PET? Diese sind einfach vom Platzbedarf am einfachsten und auch am günstigsten. Auch gehen auch diese Flaschen in die Rotation. Ich hab für mich selbst im Gebrauch auch Glasflaschen. Aber das ist erstens viel schwerer und dann ist in so einer Flasche auch nur 0,7 Liter drin, in der PET dagegen 1,5. Da ich im normalen Leben auch aus Plastikflaschen trinke und auch Cola und Co. ist das erstmal nicht so wichtig. Hauptsache Wasser. Wir planen auch bei Gelegenheit noch Wasserkanister anzuschaffen, in Kombination mit Tabletten. Damit wir auch kohlensäurefreies Wasser haben. Ist ja für die Tiere auch angenehmer. Wir können leider auch nicht unendlich viele Sachen lagern und müssen den vorhandenen Platz geschickt nutzen.

    Unauffälligkeit in Kellern ist eigentlich ganz gut, damit sie nicht aufgebrochen werden. Wir hatten 20 Jahre lang ein Kellerabteil in einem Mehrfamilienhaus mit einem einfachen Vorhängeschloss gesichert. Durch die Zauntüren kann man reingucken in jedes Abteil. In den 20 Jahren ist unser Keller nie aufgebrochen worden, die der anderen schon. Alles was im Keller lagerte war in Kartons und generell war es auch nicht super sauber da drin. Gut die Dinge die wir lagerten waren Flohmarktartikel, da wir damit eine Weile gehandelt hatten, daher war es eh angebracht, diese in Kartons zu packen. Sah aber auch von außen sehr uninteressant aus.


    Ordentlichere Kellerabteile wurden aufgebrochen, nur bei uns hatte wohl keiner Lust in die Kartons zu gucken. Also wenn Kellerabteil, dann staubige Kartons und ruhig etwas Unordnung ggf sowas wie eine alte Matratze mit reinstellen. Zeigt deutlich: die haben nix, da lohnt nicht zu gucken.

    So langsam wird es ein Anfang. Wir haben jetzt für zwei Personen und diverse Hunde und Katzen einen Vorrat für eine Woche, teilweise auch mehr. Ich hab noch keine Inventur gemacht und wir haben meist einfach bei guten Angeboten etwas zugeschlagen. Allerdings hab ich gestern gelernt, dass man doch etwas aufpassen muss. Die Kassierin hat uns tatsächlich gefragt: wozu brauchen Sie denn soviel Apfelmus? (hatten vier große Gläser)


    Hab direkt geantwortet: war billig, was auch stimmte, denn für 59 Cent, für 700g Apfelmus, kann man nicht meckern finde ich. Aber da ist uns aufgefallen, dass man halt doch auffällt, wenn man mehr kauft, als normal ist.


    Was haben wir derzeit so eingelagert? 72 Liter Mineralwasser in PET-Flaschen mit Kohlensäure, diverse Dosen Fisch (fürs Frühstück), 6 Dosenbrote, ein paar Packungen Spaghetti, Hundefutter für mindestens zwei Wochen, Katzenfutter für etwas über eine, diverse Dosen Fertiggerichte (aber könnten deutlich mehr sein), ein paar Gläser Tomatensoße, etwas Gemüse in Dosen wie Bohnen und Mais und diversen Kleinkram. Dazu hab ich zu gestern noch 20x Brennpaste bestellt, denn einen passenden Kocher dazu haben wir schon, aus den Larp-Zeiten meines Mannes. Wir wollen parallel dazu noch einen Gaskocher holen, aber so ist es schon mal ein Anfang.


    Was fehlt noch? Kartoffelbrei, Reis, ein Vakummiergerät um auch Haferflocken lagern zu können, noch mehr Wasser, andere Getränke, mehr Futter für die Tiere und noch jede Menge Toilettenpapier, sowie Müllsäcke oh und noch mehr Dosenobst. Unser erstes Ziel ist erstmal zwei Wochen (für die Tiere länger), abzudecken. Wenn das in trockenen Tüchern ist, würde ich aber gerne für mindestens drei Monate vorsorgen. Außerdem müssen wir mal Inventur machen, um wirklich abschätzen zu können was wir so haben. Wir haben zwar nicht so viel Geld um jetzt gleich aus den vollen zu schöpfen, dennoch bin ich kein Verfechter von Reis mit Thunfisch, nur weil es billig ist. Sondern möchte eher das einlagern, was ich auch so essen würde, wobei wir im normalen Leben eher weniger auf Dosengemüse und Fertiggerichte zurückgreifen, aber zum Glück halten sie sich lange und ab und an, ist es für kochfaule Tage auch ganz nett. Letztens eine Dose geöffnet und ja: schmeckt.

    Oh okay, hätte nicht gedacht, dass es doch soviel Strom frisst. Ich kenne mich mit sowas gar nicht aus, Daher hoffte ich, dass dieses Gerät entsprechend Luxus bieten könnte, ohne umständlich den Gaskocher hervorzuholen. Daher hab ich ihn auch verlinkt, weil da was über die Dauer und die Stromstärke steht. Sehr schade. Hatte nur von entsprechenden Akku-Kurbelradios gehört, die auch Handys laden können. Dachte das ginge in ungefähr die gleiche Richtung.


    Btw. das Büro bleibt bei Stromausfall eh ungenutzt ^^ da gibt's dann auch keinen Brandschutzbeauftragten. Bei mir zuhause eh nicht.

    Ich besitze einen Wasserkocher, der in meinem Arbeitszimmer steht und sehr praktisch immer nur Wasser für genau eine Tasse heiß macht. Das dauert nur wenige Sekunden jeweils.


    Nun wäre dieses Gerät bei einem Stromausfall super praktisch, um eben sehr schnell und sparsam mal eben einen Tee zu kochen oder so. Habt ihr eine Idee wie man das mit Solar und/oder Kurbel realisieren kann?


    Müsste halt ein normaler Stecker anschließbar sein. Oder ist dies nicht möglich? Dies ist das gute Stück: https://www.amazon.de/gp/produ…sc=1&tag=httpswwwaustr-21