Beiträge von Grübel

    Mal so am Rande ne doch sehr (!) wichtige Info:


    Auch wir haben vor kurzem ein Gaskochfeld gekauft. Allerdings ist Gaskochfeld nicht gleich Gaskochfeld. Denn: Dank der EU werden in gefühlt 90% aller Gaskochfelder nur noch elektronische Sicherheitsventile verbaut... die guten alten Thermoventile, eine seit vielen Jahrzehnten gewährte Technik, verschwinden vom Markt.


    Warum es wichtig ist ein Thermoventil im Gaskochfeld zu haben?


    Ganz einfach: Ohne Strom kochen funktioniert nur mit Thermoventil. Hat man ein elektronisches Sicherheitsventil geht ohne Strom trotz Gas nichts.

    Es mag sein das die Senkung der Mehrwertsteuer nicht zu einer Senkung der Preise führt... indes wird wohl nach Ablauf der Zeit gleichwohl eine Erhöhung der Preise stattfinden, natürlich mit der Begründung des Einzelhandels: die Mehrwertsteuer wurde wieder erhöht...

    Lunatiks


    Es geht mir dabei nicht um die von mir genannte "zwei Wochen Sendungsdauer" von Paketen... Dafür habe ich Verständnis, dafür gibt es die Sendungsverfolgung...


    Es geht mir um die Kommunikation mit diversen Unternehmen bzw eben darum das keine Kommunikation stattfindet, sondern erst wenn man den Geldhahn zusteht, dann sind diese Unternehmen erst bereit zu Kommunizieren. Allerdings auch nicht mit mir, sondern mit Zahlungsdienstleistern wie PayPal usw. - das ist die Sache welche mich stört. Und in genau diesem Zusammenhang macht sich eben so langsam Frust breit. Ich habe Sendungen problemfrei aus Großbritannien und Italien erhalten - in Deutschland bekomme ich teilweise nicht Mal ne Bearbeitungs-/Versandmail oder eine Sendungsverfolgungsnummer. Und auf Nachfragen per eMail gibt's teilweise Null Reaktion, telefonische Nichterreichbarkeit rundet dies dann ab.


    Ich bin Mal zynisch und behaupte: so dramatisch Corona auch in unserer Wirtschaft gewütet hat, so schlecht stehen wir in Deutschland nicht da. Es gibt für große Unternehmen Mittel, Wege und Möglichkeiten wenigstens die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Und so kann ich eine vollständige Nichterreichbarkeit bei z.B. Hornbach nun gleich gar nicht verstehen. Im Umkehrschluss bedeutet dies: ich muss wegen jeder Nachfrage in den Markt, was man hätte wie üblich in 1 Minute telefonisch klären können... Sollte man nicht in coronabedingten Zeiten unnötige Wege vermeiden?! Und nein, ich habe keinerlei Verständnis bei Unternehmen dieser Größenordnung bezüglich der Nichterreichbarkeit!! Wir reden schließlich nicht über den kleinen KMU Betrieb, ohne Chance auf relevante Unterstützung, der kurz vor der Insolvenz steht.


    Indes: Achtung vor jedem Paketdienstleister. Seit Corona gibt's bei mir stets Trinkgeld für jeden Zusteller.


    Nur im Kern meiner Aussage bleibt: zu viele springen derzeit auf den Zug "wegen Corona geht mal gar nix mehr" auf.

    Erfahrungen der letzten Tage:


    Hinweisschild im Baumarkt & Co.: Bitte haben Sie Verständnis das wir auf Grund von Corona die Produktpreisschilder nicht aktualisieren. Sie erhalten den aktuellen Preis an der Kasse.


    Hornbach u.a. sind telefonisch gar nicht mehr erreichbar. Warum? Corona!


    Hersteller geben teilweise keine technischen Daten zu Geräten mehr raus, z.B. für einen ca. 600 Euro Kompressor. Warum? Corona!


    Ich könnte die Liste noch weiter fortsetzen... das nervt mich gewaltig: woran auch immer, welcher Missstand auch immer, was auch immer... derzeit ist immer Corona schuld!


    Das es hier dort und da Mal nicht vorwärts geht, dafür hab ich volles Verständnis. Nur lassen sich so manche Dinge für mich absolut nicht nachvollziehen, sei es eine telefonische Erreichbarkeit oder die Aktualisierung von Preisschildern oder andere Dinge...


    Hab bei diversen Shops bestellt, da passiert nix, keine Reaktion auf eMail, telefonisch nur Ansage... allerdings auf Rückbuchungen über PayPal usw können sie reagieren, da wird ordentlich Gegenwind in Form von Ausreden wie z.B. das Paket ist schon 2 Wochen unterwegs (innerdeutsch) verfasst...


    Im Rahmen des Möglichen erbringen wir doch alle unsere Leistung. Nur was so manche, teilweise große Unternehmen an den Tag legen ist unterirdisch.

    Geniale Experten hier in der Solarfraktion :thumbup: find ich super :)


    Wäre folgende Herangehensweise bezüglich der Planung ok? Oder hab ich Denkfehler, Sollbruchstellen und Sonstiges enthalten?


    Ich suche mir von allen Geräten den Stromverbrauch heraus. Also Router 11 Watt, TV 100 Watt usw. Dann hab ich den Gesamtwert an Watt welchen ich benötige. Dort schlage ich dann noch ?? Prozent als Reserve drauf.


    Und mit dieser Größe such ich mir dann die Module und dazu dann alles weitere. Ist das ok??

    Mein subjektives Empfinden: der Großteil nimmt Corona nicht mehr wirklich ernst. Man bekommt Sprüche wie "ist doch nun vorbei" oder "bloß gut das es bei uns nicht so schlimm war" und "ich freu mich aufs Freibad, hoffentlich machen die nächste Woche auf"... Mit dem Beginn der Lockerungen haben offenbar viele im Kopf mit COVID-19 mental abgeschlossen.


    Eine spannende Unterhaltung hatte ich telefonisch. Man erklärte mir gefühlt ein Dutzend Verschwörungstheorien zum Thema Corona, das es COVID-19 gar nicht gibt usw. Meine Argumentation das man darauf nicht seine Gesundheit verwetten sollte und eben Mundschutz trägt um sich und andere zu schützen war vergeblich. Keinerlei Einsicht in die Notwendigkeit.

    Experten sagen:


    Etwa 20% derer, welche auf Grund von COVID-19 eine Stundung von Dauerschuldverhältnissen nutzen, werden nach Corona tatsächlich diese Stundungen ausgleichen können, ihren Vertragspflichten nachkommen. Die anderen 80% werden voraussichtlich innerhalb der nächsten 3 Jahre mit Vollstreckungsmaßnahmen rechnen müssen. Bedeutet: es werden in 4 Jahren sehr viele Immobilienangebote beim Amtsgericht versteigert werden. Eine traurige Bilanz die da auf den einen oder anderen zukommen wird.


    Politisch betrachtet ist es "optimal": Jetzt in der Krise durch Gesetze dieser Art helfen und Stimmung aufrecht erhalten. In 3 Jahren sieht man keinen direkten Zusammenhang mehr, dann wälzt man die Schuld auf den Einzelnen ab, weil "...andere haben es ja auch geschafft...".

    Wer ernsthaft Waldbesitzer werden will tritt bei seinem zuständigen Waldbesitzerverband bei, und geht auf die Treffen. Erkennbar an den G-Mercedes mit grünem Nummernschild vor der Gaststätte.

    In meiner Region eher der gute alte Lada Niva ^^


    Matteo hat es sehr treffend ausgedrückt: Wald bedeutet auch viel Kopfarbeit/Bürokratie. Man braucht jemanden vom Fach, vor Ort. Sich das alles selbst rauszusuchen, anzueignen usw ist nahezu chancenlos.


    AlienTF


    Kostenfresser: Kleiner Wald bedeutet wenig Ernte. Zudem: hat man Schädlinge drin, dann kann das schnell hässlich werden, weil das Holz nur noch bedingt brauchbar ist. Kleiner Wald bedeutet oftmals auch selbst loszuziehen, zu verhandeln, zu ernten usw. Liegt einfach daran das sich Firmen nicht lohnen, wegen zu geringer Auftragsmenge.


    Wald ist ein komplexes Thema. Will man sich ernsthaft hier einkaufen, dann sollte man sich vor Ort einen erfahrenen Hasen suchen der einem ins "Geschäft" bringt.

    Solch Gratiswälder sind klein, sehr sehr klein, wären also optimal für Dich. Je größer der Wald desto größer zwar die Sorgen und Nöte, allerdings kommt man so einigermaßen ins Plus. Die kleinen Wäldchen sind Kostenfresser, deswegen werden sie gern abgegeben.

    Es gibt auch Waldbesitzer die geben ihren Wald gratis ab, was für den Notar stets ne Herausforderung darstellt (wg Steuer Finanzamt usw). Natürlich muss man diese Verkäufer finden und das Glück haben das der auch noch in der näheren Umgebung ist. Schalt doch man ein Inserat diesbezüglich.


    Wir haben auch zwei kleine Waldflächen gratis bekommen, die lagen von unserem Wand quasi umschlossen und der Besitzer war altersbedingt nicht in der Lage ihn zu bewirtschaften. Er kam damals auf uns zu. Von anderen ist mir das auch bekannt. Muss man natürlich etwas Glück haben.

    Vielleicht noch ein paar abschließende Worte um die Einstellung des Eigentümers zu seinem Wald zu verstehen:


    Früher war Wald eine Kapitalanlage, krisensicher. Es war nicht nur eine Altersvorsorge, es war eine GenerationenVorsorge. Man war Stolz darauf durch den Wald zu gehen, mit Farbspray bewaffnet um Markierungen zu setzen, um Pläne zu schmieden...


    Heute ist man als Eigentümer froh vom eigenen Wald nichts zu hören, oft will man ihn nicht mal mehr sehen. Kosten, Arbeit, Schädlinge, Müll usw stehen unterirdischen Einnahmen gegenüber. Wer heute noch seinen Wald besitzt hat entweder zu viel Geld oder unendlich viel Hoffnung auf bessere Zeiten für die nachfolgenden Generationen.


    Steht dann ein Survivalist vor der Tür und fragt nach einer Genehmigung bezüglich des Waldes löst dies weder Freude noch Frohsinn beim Besitzer aus. Man hat als Eigentümer einfach schon genug Ärger mit seinem Wald, da will man nicht noch ein weiteres Risiko eingehen.


    Vielleicht tragen diese Worte dazu bei den Waldbesitzer etwas besser zu verstehen.

    Nun werf auch ich Mal spontan meine Meinung in die Runde:


    Wir besitzen Wald, nicht wenig. Und selbst ich würde die meisten im Eingangspost genannten Dinge mir selbst als Eigentümer nicht erlauben, völlig unabhängig was der Gesetzgeber erlaubt oder nicht. Da sind einfach zu viele "Sollbruchstellen" wo was schief laufen könnte, was dann ganz hässliche Folgen für mich oder Dritte bedeuten würde. Und selbst wenn die Gesetzgebung mich von einer etwaigen Schuld befreien würde, wäre es bis dahin sicher ein nervenaufreibender bürokratischer Weg. Dies ist meine subjektive Meinung dazu.


    Outdoor Touren, die jenseits von angelegten Wanderpfaden stattfinden, sind in unseren Breitengraden schwierig umzusetzen ohne mit irgendwelchen Gesetzen oder Verordnungen in Konflikt zu geraten. Natürlich gilt dabei: wo kein Kläger da kein Richter. Ich kenne den einen oder anderen Wald wo wie von Concideratus gepostete "Bauten" zu finden sind; eine Duldung ist möglich. Allerdings sollte man sich dabei auf Tagesprojekte beschränken und anschließend den Urzustand wiederherstellen. Dies dokumentiert und stets bei sich geführt kann bei einem späteren Treffen der vor Ort erscheinenden Obrigkeit gezeigt werden - das schafft u.U. auch ein gewisses Maß an Vertrauen in die Duldung.


    Kleine Anmerkung am Ende: Letzten Sommer hatten ein halbes Dutzend Leute die Idee im Elbsandsteingebirge kurzweilig zu verweilen. Eine kleine Unachtsamkeit löste einen verheerenden Waldbrand aus. Dort wurde ordentlich ermittelt, inklusive Hubschrauber & Co. Das war alles andere als lustig - und ja, man hat die Schuldigen gefunden. Feuer, in welcher Form auch immer, sollte man im Garten des eigenen Grundstücks angehen. Würde ich einen Survivalist im Wald mit Feuer antreffen, egal ob nun in unserem oder wo auch immer, ich würde sofort dagegen vorgehen, ohne Gnade. Es tut mir leid das so hart zu schreiben, aber die Gefahr unterschätzen selbst erwachsene gestandene Leute immer wieder.

    Im hellsten Modus wird der Lampenkopf übrigens erwartungsgemäß warm, aber nicht so heiß, dass man ihn nicht mehr berühren könnte.

    Vermutlich wirst Du es kennen, vielleicht aber der eine oder andere nicht: man testet die Lampe am Besten in vollem Modus auf dem Kopf stehend, natürlich kontrolliert, also unter Aufsicht. Dann sieht man wie groß die maximale Hitzeentwicklung ist. Dabei aufpassen daß man keine weiche Unterlage hat, denn die kleinen Schlitze müssen frei bleiben, damit die Wärme entweichen kann!


    Kleine Anmerkung am Rande zum Thema Taschenlampe:


    Die hier vorgestellte Acebeam T27 eignet sich durch ihre Leuchtkraft auch super als Selbstverteidigungsmittel. Natürlich auch viele andere mit 1000+ Lumen wie z.B. meine Klarus XT11s usw. Selbst in der Dämmerung sehr wirkungsvoll und effektiv.

    Ob ein Haus in Ost- oder Westdeutschland halte ich persönlich für egal. Wichtig ist die Lage, die Lage und eben die Lage - zugegeben, auch noch das Budget.


    Man bekommt für kleines Geld auf dem Lande kleine Häuser im Zustand der 80er. Nicht selten mit 1000 qm Grundstück und noch offener Feuerstelle. Auch sind diese Häuser oft von der "Zwangssanierung" wie Dämmung usw ausgenommen.


    Nicht zu vergessen daß es ein Vorteil ist, wenn man in Deutschland wohnt, weil man dann unter Einheimischen ist, wenn es zur Krise kommt. Das einzige, was ich wirklich als Vorteil im Süden erkennen kann, ist der kurze oder nicht vorhandene Winter.

    Sonst aber auch gar nichts.

    Und für den Winter hat man halt hier einen Ofen und Holz gibt es genug.

    Dem stimme ich vorbehaltlos zu. Auch wenn wir Deutschen oft sehr klagefreudig sind und um jeden Zentimeter des Knallerbsenstrauchs am Gartenzaun streiten - im Ausland fällt man durch viel mehr als nur die Sprache auf. Dort ist und bleibt man immer der Auswärtige.


    Schauen wir auf die aktuelle COVID-19 Krise: ich würde mich jetzt in keinem anderen Land der Welt aufhalten wollen. Mögen es diffuse Informationslagen und Handlungsanweisungen geben, allerdings die Versorgungslage und der Zustand unseres Gesundheitssystems ist unstrittig weit weit weit vorn gegenüber anderen Ländern.


    Durchaus mag es auch Krisen geben in denen ein Land am Äquator vielleicht klimatisch Vorteile mit sich bringt. Allerdings wird man wohl auch bei einer Immobilie nicht die eierlegende Wollmilchsau finden.


    Häuschen in Deutschland mit Ofenheizung, Brunnen und ein wenig Grundstücke dazu in einer Wald- und Wiesenlage mit überschaubarer Nachbarschaft ist heute noch in Ostdeutschland zu finden und für jeden Previvalisten eine Überlegung wert.

    Vielen Dank für die Vorstellung! Ich hatte auch überlegt ein ähnliches Exemplar zu kaufen, die Vorteile liegen klar auf der Hand! Und die Acebeam T27 ist eine super Wahl!!


    Indes habe ich mich für die Klarus XT11s für ca 90 Euro entschieden. Klein, leicht, 1100 Ansi Lumen, direkt (intern) wiederaufladbarer 18650er Akku, mit taktischen Funktionen (programmierbar). Bei Bedarf kann man sie mit einer modifizierten Strike Bezel tunen.


    Aber Vorsicht: Taschenlampen können süchtig machen ^^ Gelegentlich erwischt man sich dann dabei diese auch tagsüber zu benutzen ^^8)

    Was mich derzeit "etwas stärker" beschäftigt ist die "zweite Corona Welle". Schaut man über den Tellerrand steht wohl nur noch die Frage des "Wann?" im Raum und nicht "Ob?". Die inzwischen unzähligen Berichte zum Thema Langzeitschäden, vor allem auch bei symptomfreien und leichten COVID-19 Erkrankungen trägt nun auch nicht zwingend zur Erleichterung bei. Irgendwann vor kurzem stand da einiges in diversen Artikeln, angefangen von milchig trüber Flüssigkeit die nach der Erkrankung in der Lunge verbleibt, über Nervenschädigung, bis hin zu Organschäden an Herz, Niere und Leber. Ob und was und inwiefern das hier tatsächlich bei allen Erkrankten zur Debatte steht werden wir sehen.


    Ich für mich hole derzeit zur Haus Sanierung palettenweise Baumaterial ran. Wer weiß schon heute ob es bald Steckdosen, WC Vorbauelemente oder Gaskochplatten nicht mehr in ausreichender Menge gibt, ist doch heute fast alles Made in China. Und wenn die ne zweite Welle am Start haben, na dann gute Nacht. Dann wissen wir was auf uns zukommen wird.


    Etwas düster und pessimistisch... allerdings gibt mir persönlich die teilweise sehr diffuse Lage und Informationensflut wenig Hoffnung bzw Anlass auf ein schnelles "Friede Freude Eierkuchen" Ende von COVID-19. Und da rede ich noch nicht von der teilweise sehr großen Uneinsichtigkeit der Leute über Ostern oder die Tatsache das man beim Einkaufen nur einen kleinen Teil mit Schutz sieht.

    Hab gestern Abend beim googeln teilweise sehr abenteuerliche Konstruktionen beim Thema Werkzeug Akku aufladen gefunden; so manch professionelle Handwerker lässt da ordentlich seinen Frust ab, weil die Hersteller keine richtig professionelle Lösung anbieten. Zugegeben, hätte ich nicht gedacht, bin da wohl sehr blauäugig an die Sache herangegangen.


    tomduly Die Makita und Bosch Lösungen hab ich gesehen. Muss man schauen was dort tatsächlich brauchbar funktioniert, über GAL 1830 schimpfen auch wieder nicht wenige, vielleicht auch nur wieder meckern auf hohem Niveau.


    J.C. Denton Auch ein super Hinweis bei Conrad / Voelkner eine Lösung zu suchen!


    canuck Der Bericht ist mir bekannt, der Ausfall von diversen Kommunikationsnetzen im überregionalen Großschadensereignis bewusst. Kommunizieren kann dann nur derjenige, welcher 1. tatsächlich noch an ein funktionierendes Netz angeschlossen ist und 2. über Strom zum Betreiben seiner Geräte verfügt. Das Netz selbst kann ich nicht beeinflussen, jedoch die etwaige Stromversorgung meiner Kommunikationsgeräte.


    Zum Verständnis noch zwei Zeilen:


    Heizung erfolgt über einen zentral im Haus stehenden großen Küchenofen (Kochen also auch ohne Strom, Gasherd in Küche ist auch noch vorhanden). Warmwasser bringen der Durchlauferhitzer und ein Badeofen. Damit sind die StromGroßverbraucher vom Tisch.


    Die Inselanlage soll tatsächlich nur zum Aufladen diverser Akkus, für Kommunikation / Information in Form von TV über SAT, Radio, Telefon und für einen Kühlschrank (wird erst noch gekauft) genutzt werden. Zudem wäre etwas Licht im Dunkeln nicht schlecht. Die Überlegung war hier paar Leitungen in die Wand zu werfen und mittels Wechselrichter 230V Geräte zu betreiben.


    Nach Euren Beiträgen und meinen ersten Überlegungen dazu wäre wohl ein entspanntes, einfaches 12V System das sinnvollste. Ich könnte ohne Wechselrichter alle Akkus aufladen, Kühlschrank und TV betreiben. Was ein Router zu 12 V sagt und inwiefern es da Lösungen gibt muss ich erst noch schauen.


    Thema Licht. Hier hab ich gestern auf diversen Websites einiges gefunden. Die Frage ist ob man tatsächlich den Aufwand betreibt und extra Kabel dafür verlegt oder ob man im Krisenfall auf eine LED Akkuvariante zurück greift, die man auch entspannt aufladen kann. Vorteil wäre: das wäre mobil im ganzen Haus (und außen) einsetzbar, stets da wo man sie braucht und würde nicht auf die vorher verlegten Kabel begrenzt sein.

    Vielen Dank für den super Input! Ich muss das erst einmal alles in Ruhe lesen und verarbeiten, denn das Thema Solar ist ja echt durchwachsen und umstritten gleichermaßen, erinnert mich irgendwie an die ewige Frage nach dem besten Survival/Bushcraft Messer :D für mich ist's das BK2 :)


    Die Überlegung sich "Camping/Caravan" Geräte anzuschaffen ist eine Überlegung wert! Da wäre so gut wie alles abgedeckt... Bis auf das Thema Akkus laden für Werkzeuge. Ich hab keine Ahnung ob es da auch ne "KfZ Ladevariante" gibt, die sind ja alle mit normalem Stecker für 230V. Muss ich Mal schauen, evtl hat ja jemand einen Tipp für mich. Derzeit wirtschaften wir durch die Sanierung alle Geräte dem Ende zu, das heisst anschließend hab ich in Ruhe Zeit mich auf Bosch oder Makita oder was auch immer festzulegen - ist ja sinnvoller als aus jedem Dorf einen Hund zu haben.

    "Alles" doppelt bauen wäre etwas übertrieben gesagt, es würde an sich nur einen Raum betreffen, so viel zusätzliches Kabel wäre das nicht. Dort befindet sich der Router und auf der anderen Seite der Wand die Steckdosen für TV, Ladestationen Handy/Tablet und ein kleiner Partykühlschrank.


    Die Idee dahinter soll einfach ein Strombackup für nur wenige Verbraucher sein. Heizung und Kochen braucht beides kein Strom. Es geht im wesentlichen nur um Strom zur Kommunikation bzw für Internet und eben evtl. der Minikühlschrank bzw. dem Aufladen diverser Akkus. Daher muss nicht das ganze Haus doppelt verkabelt sein.


    Muss ich bezüglich der Stärke des Kabels etwas beachten? Für das normale Stromnetz haben wir vom Elektriker paar Rollen Kabel bekommen, da wird alles jeweils mit 16A abgesichert.

    Frage an die Stromexperten:


    Geplant ist eine Inselanlage, welche im Haus dann Fernseher, Router, evtl kleinen Kühlschrank und LED Lampen betreiben soll. Was genau da angeschafft werden wird: keine Ahnung, kommt Zeit kommt Rat.


    Allerdings stellt sich mir aktuell bei der Verlegung der Stromkabel derzeit die Frage ob es sinnvoll ist einen extra geschlossenen Stromkreis zu verlegen, in den dann der Solarstrom eingespeist wird - der unabhängig vom normalen Stromnetz / Sicherungskasten ist. Würden da spontan paar Kabel mehr in die Wand werfen und zum unterscheiden farbige Dosen anbringen.


    Ach ja, falls wichtig: eine Vergütung bzw Einspeisung ins öffentliche Netz ist nicht geplant.