Beiträge von Grübel

    jp10686


    Absolut richtig: ungeachtet der tatsächlichen kw Leistung dieser "Heizung für offene Kamine" ist es in jedem Fall eine Leistungssteigerung von nahezu Null auf 100 😁


    Ungeachtet der Tatsache, das sich im Haus noch eine Warmluftofenheizung sowie eine Warmluftölheizung und im Bad ein Badeofen befindet, sehe ich optimistisch großes Potenzial dieser "offenen Kaminofenheizung", evtl. auch als fast alleinige Heizung für das ganze Haus.


    Erklärung dazu.


    Für alle die es nicht kennen: eine herkömmliche Warmluftheizung basiert auf zwei Öffnungen in jedem Raum: aus der einen Öffnung strömt heiße Luft von der Ölheizung und/oder vom Einsatzofen. Die andere Öffnung ist in jedem Raum im Fußboden eingelassen, wo die "kalte Luft des Raumes" wieder angesaugt wird. Es ist ein Kreislauf der ausschließlich auf Thermik basiert, ohne elektrische Komponenten wie Lüfter o.ä.. Die Wärme wird also via Schächte in jeden Raum geleitet.


    Der offene Kamin befindet sich im Erdgeschoss. Wie von jp10686 geschildert würde der Raum mit dem offenen Kamin durch die enorme Heizleistung überhitzt werden. Auf Grund der Thermik wird die heiße Luft auch in den Schacht geleitet und dann von dort in die einzelnen Räume verteilt. Eine Überhitzung des Kaminraumes ist daher ausgeschlossen.


    Im Obergeschoss habe ich einen Badeofen, der auch in der Heizperiode betrieben wird, natürlich nicht 24/7 - sondern ausschließlich wenn man Baden oder Duschen möchte, also mindestens einmal täglich. Auch diese Wärme strahlt in alle Räume des gesamten OG.


    Kurz gesagt: Wenn die Heizung für den offenen Kamin funktioniert, dann mpsste ich den zentralen Einsatzofen und die Ölheizung nicht betreiben, zumindest bis zu einem gewissen Maß an Außentemperatur. Durch die 36er Wände hält sich die Wärme ganz gut...


    Wenn ich also bis zB -5 Grad mit dem Konzept fahren könnte, wäre das eine phänomenale Sache. Weil wenn ich was genug hab dann ist es Holz 😁


    PS.: Ja ich weiß, Holz kann man nie genug haben 😂😂😂

    Genau so ist es.


    Offene Kamine haben eine Sonderzulassung. In alten DDR Gebäuden gilt der Bestandsschutz. Wenn man auch nur eine Feuerstelle im Haus verändert, einen anderen Ofen einbaut, den Badeofen austauscht... dann erlischt sofort für alles die Betriebserlaubnis und nach aktuell gültigen Vorgaben wird das dann berechnet... und die sind echt beschissen...


    Ungeachtet dessen habe ich die Kaminheizung da: wertiges Teil, knapp 2m Rohr die durchs Feuer gehen mit einem kleinen 25 Watt Lüfter.


    Testen kann ich das derzeit leider nicht, da die Temperaturen einen Abzug verhindern würden. Sobald es kalt wird geht's los, dann berichte ich mehr. Laut yt Videos sprechen wir über 350 Grad heiße Luft die das Rohr verlässt, wurde dort mit Thermometer gemessen...


    Ach ja, die Kaminheizung die ich hab soll 6kw bringen. Wenn man bedenkt das ein ordentlicher Ofen 7,5kW hat, dann sollte das ordentlich wärmen.

    Frage zur "Anlaufleistung"


    Mir ist eingefallen das man die Brunnenpumpe evtl. mit Solar betreiben könnte.


    Wenn eine Pumpe 650 Watt hat, wie hoch ist die Anlaufleistung, quasi die Leistungsspitze beim Einschalten? Das wäre ja eine wichtige Größe für den Wechselrichter.

    Batterie hab ich folgendes herausgesucht:


    - geeignet für Caravan / Wohnmobile

    - absolut Wartungsfrei

    - dreifach höhere Zyklenfestigkeit dank GEL Technologie

    - bestes Preis-/Leistungsverhältnis

    - besonders niedrige Selbstentladung

    - höchste Rüttelfestigkeit

    - besonders hohe Ladekapazität

    Technische Daten:

    Kapazität (Ah): 140 Ah (C100)

    Spannung: 12 Volt

    Maße (L x B x H): 392mm x 175mm x 190mm

    Batterietechnologie: GEL

    Pluspol: Rechts

    Endpolart: 1 (normale Rundpole)

    Bodenleiste: B13

    Artikelgewicht: 29,8kg

    Maximale Ladespannung: 14,40V

    Mindestspannung: 12,1V


    Kosten 190 Euro


    Klingt für mich als Laie vielversprechend...


    Lithium Akkus sind definitiv besser, ohne Zweifel!!! Aber in der Anschaffung sehr preisintensiv... und ich bin ehrlich, ich hab bissel schiss wegen abbrennen... hab mal live gesehen wie das Akku eines kleinen Rollers sich selbst entzündet hat und abgebrannt ist, das war extrem unlustig.

    Concideratus


    Anlage wird "Kraft meiner Wassersuppe" selbst aufgebaut werden 😂😂🙈😂


    Nach Euren Ratschlägen habe ich beschlossen das System erstmal auf 4x 130 Watt zu belassen... werde erstmal eine Batterie kaufen, 12V etwa 100Ah, später nochmal eine dazu.


    Laderegler hab ich nun herausgesucht: Victron 100/50 für "günstige 270 Euro".


    Beim Wechselrichter bin ich mir noch nicht sicher... Theoretisch reichen mir 1000 Watt locker aus, meine Abnehmer hatte ich ja schon mal benannt, ist ja so gut wie nix, für die paar Watt könnte man fast ein Rudel Hamster durchs Rad jagen 😂

    rand00m Die Daten, welche ich zu den Modulen habe, stehen in meinem Beitrag oben, mehr Infos hab ich nicht. Was der Wechselrichter können muss ist im letzten Beitrag von mir aufgelistet (Abnehmer, Verbrauch).


    Ich danke für Deinen Beitrag, kann aber so mit Deinen Fragen leider nichts anfangen, da ich eben eine Gurke auf dem Solargebiet bin.

    Traumgarten


    4 x 130 Watt Module habe ich schon gekauft, waren sehr sehr günstig aus Konkursmasse. Und 2 x 130 Watt sollen noch dazu kommen.


    Würde gern 12V Anlage betreiben. Wäre denn bei entsprechendem Wechselrichter eine kurzzeitige Entnahme (3 Minuten) von z.B. 1600 Watt problematisch?


    Ansonsten meine Verbraucher:


    60 Watt Ölheizung (Warmluftschachtheizung)

    80 Watt Kühlschrank

    20 Watt Router

    80 Watt TV (Sat)


    und bei Bedarf


    max 75 Watt Ladegeräte Akku Handy, Werkzeug...


    Bedeutet im Blackout:


    80 Watt Dauerleistung für Kühlschrank und gelegentlich ein paar Akkus von Lampen, Werkzeug, falls noch brauchbar Handy + Tablet aufladen (tagsüber bei Sonne). Zudem partiell 80 Watt für ne Stunde am Tag TV um sich Nachrichten/Infos zu holen.


    80 Watt Ölheizung ist Backup, wenn - aus welchen Gründen auch immer - der zentrale Ofen nicht befeuert werden kann.


    Den 20 Watt Router lass ich mal außen vor, denn die Telekom puffert ihre Verteilerstellen ja nur paar Stunden, wenn überhaupt, also wird da sowieso kein lauwarmes Internet aus der Leitung fließen...


    Die von mir oben erwähnten kurzzeitig nutzbaren 1600 Watt (3 min) wären zB für ne Mikrowelle um eingewecktes oder Dosenfutter fachgerecht zi erhitzen.


    Sind die Marken Studer und Victron auch bei 12V Anlagen, also für meine Zwecke, zu empfehlen?

    Concideratus Guten Morgen 🙂


    Teilverschattung wäre zeitweise möglich. Alle Solarpanele werden auf einem Vordach befestigt und sollen über einen Laderegler angeschlossen werden.


    Zudem sollen perspektivisch noch zwei weitere 130 Watt Module angeschlossen werden, also dann insgesamt 6 Module a 130 Watt = 780 Watt.

    Hallo in die Runde!


    Hab 4 Solarmodule mit je 130 Watt, also 520 Watt insgesamt.


    Je 130 Watt Solarmodul Mono folgende Werte:


    • Spannung: 18,1V
    • Zellwirkungsgrad: 19,5%
    • Material Rahmen: Aluminium
    • Schutzklasse: IP 65
    • Kabellänge: 90cm
    • Verbinder: MC4 Stecker
    • Korrosionsbeständig: Ja
    • Maße: 670mm x 1080mm x 30mm (HxBxT)
    • Gewicht: 7,3Kg


    Inselanlage soll es werden.


    Hab einen Blackout Verbrauch von ca 350 Watt maximal, allerdings auch nicht den ganzen Tag.


    Gespeichert werden soll in 2 x 12V Batterien irgendwas mit 12V 100 Ah. Warscheinlich die geschlossenen Gel Batterien.


    Gesucht wird nun Eure Expertenempfehlung für den 12V Laderegler und den Wechselrichter (reiner Sinus).


    Anforderungen: einerseits möchte ich evtl noch weitere Solarmodule kaufen und integrieren, andererseits wäre ein Wechselrichter der tatsächlich 2000 Watt verträgt, mit Spannungsspitze von 3000 Watt, nicht schlecht (um vielleicht kurzzeitig für ein paar Minuten ein leistungsstarkes Gerät anzuschließen).


    Es gibt gefühlt 1 Mio verschiedene Modelle... gute Bewertungen hier, bescheidene dort... ich bin stark überfordert. Habt ihr Empfehlungen??


    Und...


    ...dann ist wohl auch die Frage: Solarmodule parallel oder in Reihe schalten??


    Vielen Dank für Eure Antworten!!

    flywheel Nach kurzer aber intensiver Recherche, 17 yt Videos später... gekauft :thumbs_up:


    Wenn es nur die Hälfte von dem liefert, was in den technischen Werten angegeben wird, dann ist das ein voller Erfolg.


    Ich liebe diese Community... nicht umsonst bin ich seit 2009 aktiv (mit kleiner Unterbrechung) dabei :slightly_smiling_face:

    Hallo in die Runde!


    In meinem Haus befindet sich ein offener Kamin. Gebaut in den 70ern, nach wie vor offiziell zugelassen, hervorragender Zug, optisch ansprechend...


    ...allerdings: ein offener Kamin ballert die Wärme direkt durch den Schornstein, was bleibt ist die Strahlungswärme während das Holz fröhlich abbrennt.


    DAS motiviert mich überhaupt nicht.


    Hat jemand eine Idee, wie man mit dem offenen Kamin den Raum tatsächlich erwärmen kann??


    Vielen Dank im voraus! 🙂

    Dann lass es krachen und nutze clever den Stauraum Deines Autos! Von einen Rucksack im Auto mit allem drin rate ich ab, bei einem Einbruch würde der gesamte Rucksack entwendet werden. Daher: verteil doch einfach alles im Auto... dabei musst Du ja auch nicht aufs Gewicht achten.


    Günstig für zukünftige Themen: bring diese Intension gleich anfänglich, dann wissen Deine Leser welches Ziel Du verfolgst.

    BOB Konzeptionen sind immer spannend.


    Meine Empfehlung auf Grund meiner Erfahrungswerte, geprägt durch Auslandseinsätze in Kriegs- und Krisengebieten:


    Einteilung Deines BOBs in 3 Bereiche:


    1. Das Wichtigste überhaupt, unverzichtbar, lebensnotwendig.


    Diese Dinge gehören unauffällig an den Körper, in die Jacke, verteilt in einer Weste mit vielen Taschen oder an den Gürtel. Man muss so rennen können, klettern, schwimmen, schlafen... Was auch immer passiert, diese Dinge hat man im Fall der Fälle stets dabei.


    2. Weitere wichtige Dinge.


    In einem Rucksack gut verteilt, Gewicht nicht mehr als 5 bis 10 kg, je nach Kondition.


    3. Sonstiges.


    Ebenfalls im Rucksack enthalten, allerdings separat, sodass man diese Dinge schnell und unkompliziert jederzeit zurücklassen kann, sollte man das Gesamtgewicht nicht mehr tragen können oder man den Platz für andere Dinge nutzen muss. Separat von den Dingen aus Punkt 2 weil: damit entfällt das zeitaufwendige Sortieren, im Fall der Fälle steht man oft unter Zeitdruck und Stress, was die Urteilskraft einschränkt, was mit Fehlern einhergeht und man die falschen Dinge zurück lässt.


    Wichtig:


    BOB ist nicht gleich BOB.


    Die Punkte 2 und 3 können je nach Lage, Ereignis, Situation, Wetter, Jahreszeit... stark variieren. Dies sollte man beachten.


    Im weiteren: Was braucht man tatsächlich? Ich kenne ein Rudel Survivalisten die wie ich anfänglich dem "cool muss ich haben Wahn" verfallen sind. Erst in der Praxis merkt man: den Schrott braucht kein Mensch.


    Auch sollte man auf Dinge verzichten auf die man überall Zugriff hat. Beispielsweise Kochtöpfe und Pfannen. Nun könnte man meinen das gute teure AMC Kochgeschirr mitnehmen zu wollen... nur gibt es Kochtöpfe weltweit überall. Damit erspart man sich Gewicht, Platz usw. Auch ist die Frage des Kochers relevant: Was werde ich denn darauf im Ernstfall kochen? Dazu müsste ich kochbares Essen mitnehmen und natürlich Zugang zu ausreichend Kochwasser haben. Ist der globale Hunger ausgebrochen wird man auch nicht für sich allein kochen, der Geruch zieht alles und jeden an. Daher verzichte ich zB auf Kochgeschirr und Kocher, nehme statt dessen Nahrungskomprimate mit die ich nicht kochen muss und auch nicht riechen. Eine große Tasse zum Tee kochen hab ich dabei.


    Jeder verfolgt seine eigene Philosophie in Sachen Flucht/Notfall Gepäck. Indes wie auch immer Du an die Sache herangehst: frag Dich bei jedem Gegenstand in welche Kategorie dieser gehört, das wird Dir im Ernstfall mehr als nur nützlich sein.

    Bitte steinigt mich jetzt nicht...


    ...hab mich auch mal mit dem Thema Solar beschäftigt. Sehr umfangreich, sehr teuer, sehr aufwändig...


    ...daher meine Frage:


    "Warum Solar? Warum dieser Aufwand? Für welche Abnehmer? Für welchen Zeitraum?"


    Vielleicht ein extra Thema, keine Ahnung.


    Hintergrund: Ich hab mich gegen eine Solaranlage auf Dach entschieden, weil ich den Sinn darin im Bezug auf eine Krisenvorsorge nicht sehe, zumindest was den Aufwand / Kosten / Nutzen Faktor betrifft. Da lässt sich ohne PV Anlage für jedes Problem ne Lösung für kleines Geld finden. Dies zumindest mein Entschluss.


    Indes: Vielleicht irre ich mich, vielleicht könnt ihr mir aufzeigen das ich da auf dem Holzweg bin.

    Meine Empfehlung: arbeiten auf 2 Ebenen.


    1. Ebene: Ein paar Kartons NRG5 + ein Rudel Multivitamintabletten + ein Wasservorrat (5 L Packs) für den absoluten Notfall. Das gibt ein sensationell beruhigendes Gefühl, nimmt den "Druck" raus.


    2. Ebene: Normalvorrat. Hier ist zu bedenken was passieren kann, wie meine persönlichen Gegebenheiten sind:


    2.1. Kann ich ohne Strom kochen?

    2.2. Hab ich Trinkwasser ohne das öffentliche Netz?

    2.3. Wo bzw wie wohne ich?


    Schon oft im Forum besprochen, hier nochmal angemerkt:


    Mietwohnung und kochen ohne Strom? Kein Gaskocher? Kochen ohne Zugang zu Trinkwasser? Kochen in einer Krise, wenn andere Hungern?? Man wird die Nudeln mit Tomatensoße durch 3 Meter dicken Beton riechen...


    Kurz gesagt: berücksichtigt man diese Dinge, dann wird schnell klar das ein Notvorrat (normale (Koch)Lebensmittel) über 3 bis 6 Monate hinaus in einer Wohnung oder im Haus mit Nachbarschaft nichts bringen. Im absoluten Krisenfall wird das dort nix werden mit dem ewig fröhlichen Kochen... entweder Mangels Ressourcen wie Strom, Gas, Wasser oder durch ungebetene Gäste. Ausnahme m.M.n. ein Haus weit ab der Zivilisation. Nur: wer verfügt über diesen Vorteil? Nicht wirklich viele.


    Teilt man diese Einstellung ist die Notbevorratung einfach: Lebensmittel die nicht gekocht werden müssen sind i.d.R. sehr lange haltbar, d.h. kaufen und ins Lager werfen. Die anderen Dinge auf etwa 3 Monate Vorrat beschränken und in "Friedenszeiten" mit aufbrauchen, beim Wocheneinkauf wieder auffüllen. Da hat man keinen Stress.


    Meine Sicht basiert auf folgender Theorie: Wenn es tatsächlich keine Lebensmittelversorgung über einen Zeitraum von z.B. 2 Wochen gibt, dann "bricht das Chaos" in den Städten aus, um einiges später auf dem Land (dafür dann aber schon zeitnah mit ungebetenen Gästen aus der Stadt). Dann wird die Dose Ravioli aus dem Aldi zum Goldbarren.


    Wer sein Lebensmittel Vorratslager über die 3 Monate hinaus betreibt ist natürlich wesentlich besser vorbereitet, hat aber auch mehr Arbeit und braucht Lagerfläche. Dann muss auch ein professionelles System zur Bevorratung her: was brauche ich wann auf und wann fülle ich auf.