Beiträge von OSL

    Vielen Dank für Eure Erfahrungswerte 👍


    Ich denke die Entscheidung ist gefallen: ich werd beim nächsten Angebot gut zugreifen, ist ja nicht wirklich günstig, da lohnt das Warten. Oder ich nehm den 10% Gutschein vom Toom, der müsste zum Geburtstag wieder ins Haus flattern 🙂

    Hat jemand Erfahrungen mit Alkylatbenzin im Bezug auf Auto und/oder Moped/Motorrad?? Ist jemand schon Mal mit Alkylatbenzin gefahren?


    Kurze Erklärung dazu:


    Benzin ist von der Haltbarkeit nicht uneingeschränkt lagerfähig. Meine Überlegung geht nun Richtung Alkylatbenzin z.B. Aspen 2/4. Nicht gerade kostengünstig, indes gibt's Haltbarkeit Garantien 10 Jahre. Bei Benzin spricht man im allgemeinen von etwa 6 Monate bis 1 Jahr (durchaus auch länger, ohne Garantie).


    Für die Not im Notfall wäre das zwar keine kostengünstige, allerdings eben eine sichere Alternative, quasi als NotNotReserve für Auto/Krad.

    Bin derzeit auswärts unterwegs und entgegen dem Motto "allzeit bereit" habe ich eben nichts dergleichen dabei :D;(:D Daher bitte ein wenig Geduld bezüglich der Fotos.



    Die "Idee" der Reduzierung und des Tragens am Mann, ohne Rucksack, ist bei mir aus vergangenen Zeiten entstanden. Wobei, meine Idee war es ganz sicher nicht, da sind viel schlauere Menschen vor mir drauf gekommen. Ich bin mehrmals einige Zeit in Krisen- und Kriegsregionen unterwegs gewesen (zivil für Hilfsorga, nicht militärisch). Dabei haben wir stets alles am Mann bzw an Frau getragen. Im Rucksack waren nur Wechselklamotten, eine ultraleicht Hängematte und Lebensmittel. Dies haben alle so gehandhabt, nicht nur die Mitarbeiter der NGOs, auch die Bevölkerung vor Ort. Allerdings hat die Sache im Vergleich zu unseren Breitengraden eine große Sollbruchstelle: das Klima! Die subtropische Klimazone erfordert z.B. weitaus weniger SchlafUtensilien, was ja eben ein nicht unerhebliches Packmaß darstellt.


    Und wenn ich Mal so in die Vergangenheit schau, nun da kauft man einiges an Survival Prepper Ausrüstung, die man aber tatsächlich nicht wirklich braucht. Zumindest musste ich diese doch sehr teure Erfahrung sammeln... Allein beim Thema Messer kann man ja ein Vermögen lassen: da hat man ein kleines und ein großes Schweizer Multitool, das Becker BK2 und BK9, das Mora Knife... Nur, braucht man wirklich alle?! Sicher nicht. Und genau so zog sich das eben durch meine gesamt Ausrüstung. Ich sah mich schon im Ernstfall mit zwei Koffern losziehen 😂😂😂

    Kauz

    Die Kombination mit einer Weste hatte ich völlig vergessen zu erwähnen, vielen Dank für Deinen Beitrag :thumbup: Ich habe mir eine schwarze Handwerker Weste im AnglerwestenStyle zugelegt. Nahezu unverwüstlich, viele Taschen, mit Jacke oder Pullover gut zu verdecken.


    Bei Evakuierungen denke ich hierbei nicht an/in "demokratisch geordnete Frohsinn und Heiterkeit Zeiten" sondern eher an diverse Szenarien.


    Verlässt man kurzfristig Haus oder Wohnung und will aus "taktischen Gründen" seinen Rucksack nicht dabei haben, läuft man bei Rückkehr Gefahr das da evtl kein Rucksack mehr da ist. Mit Weste + Taschen am Gürtel hat man "alles" dabei. Gleiches für den Fall das es kein Zurück in Haus / Wohnung geben sollte.


    Keinenfalls möchte ich hier pauschal den Rucksack vorverurteilen, schlecht reden oder diffamieren, denn der arme Kerl kann sich ja gar nicht verbal verteidigen, ist ja kein Rucksack als Mitglied im Forum angemeldet ;) Indes soll es als Anregung dienen über Alternativen nachzudenken und deren Vor- und Nachteile abzuwägen.


    Einziger Nachteil den ich momentan sehe: Die Koch- und SchlafUtensilien sind massiv im Packmaß und nicht einfach so mit Weste und Gürteltasche zu tragen und/oder zu kompensieren.

    Szenarien:


    - Evakuierung. Mitnahme von Gepäck nicht erlaubt.

    - Man muss rennen, schnell rennen um einer Gefahr zu entkommen.

    - "Was ist in dem Rucksack?! In meinem Rucksack den Du da trägst?!"

    - Aufmerksamkeit. Viele haben nichts, man selbst einen Rucksack.

    - ...


    Es gibt viele diverse Szenarien, in welchen sich m.M.n. ein (Flucht)Rucksack als eher unpraktisch erweist. Zum einen erregt man u.U. Aufmerksamkeit frei nach dem Motto "der hat bestimmt was dabei was ich nicht hab", zum anderen in Gefahrensituationen hinderlich beim rennen, klettern usw. Auch das Thema Evakuierung und Verbringung an einen Sammelort wäre eine Thematik, denn die Vergangenheit der letzten Jahre hat gezeigt das hier keine Gepäckstück erlaubt sind.


    Alternative zum Rucksack? Der Gürtel.


    Eine Gürteltasche trägt nicht viel auf, ist dezent zu verstecken/verdecken, man vermutet darin nicht viel bis gar nichts. Rennen, Klettern usw. problemfrei möglich. Es muss auch nicht nur eine Gürteltasche sein, es gibt zahlreiche sehr clevere Taschen welche an einem Gürtel befestigt werden können.


    Natürlich ist das Volumen weitaus weniger als bei einem Rucksack. Ein wenig Minimalismus beim Preppen ist dann gefragt. Zudem kann man trotzdem einen Rucksack mit sich führen, im Notfall wird man sich aber eher schneller vom Rucksack trennen können.


    Ein Vorteil hat die Reduzierung: man lernt jetzt in Zeiten geregelter Ordnung mit wenig Material sehr viel zu erreichen - Übung vorausgesetzt. Zum Beispiel schau ich derzeit auf YT einem phänomenalen Menschen zu der mit einem Schweizer Taschenmesser so ziemlich alles erfolgreich umsetzt was das Survivalherz begehrt. Ich glaub der wollt MacGyver werden.


    Zudem: in heutigen Krisenregionen rennt "keiner" mit einem Rucksack herum, eben aus den oben genannten Gründen.


    Was meint ihr dazu?


    PS.: Mir ist durchaus bewusst das nun der eine oder andere sagen könnte: ich lass mich nicht evakuieren oder ich hab ne Flinte dabei dann bleibt's mein Rucksack... Allerdings geht es sicher nicht jedem so.

    Das Thema Notlicht / Notbeleuchtung haben wir wie folgt gelöst:


    1. Mit einem klappbaren Solarfeld (überall günstig zu erwerben) lassen sich selbst im Winter diverse Lampen aufladen. Einmal aufgeladen geben uns diese Licht in 3 Nächten.


    2. Knicklichter. Kartonweise extrem günstig aus Asien zu erwerben. Man nehme die kleinen, etwa 6 bis 7 cm lang. Kostengünstige und zuverlässige Beleuchtung. Für besonders helle Momente nimmt man die größeren Stäbe. Und für den einen oder anderen mag wichtig sein: EMP sicher.


    Mit einer großen Anlage bzw einem Generator das Licht zu betreiben halte ich persönlich nichts. Hintergrund ist m.M.n. zum einen die etwaige technische Störanfälligkeit und zum anderen der Geräuschpegel, zieht die Aufmerksamkeit auf sich.


    Natürlich kann man jedes technische Teil auf Vorrat zum auswechseln bereit halten. Allerdings sehe ich hier wieder Aufwand und Nutzen. Eine entsprechende technische Anlage, mit Qualitätsprodukten (über Solar oder Generator) kostet nicht wenig. Dafür bekommt man gefühlt nenn Schiffscontainer voll mit Knicklichter. Gerade für den urbanen Bereich eine gute Alternative.


    Vielleicht stellt es für den einen oder anderen einen alternativen Gedanken dar. Wobei ich anmerken möchte: natürlich haben wir auch einen Generator, der im Notfall eines Notfalls noch genutzt werden kann.

    Quelle ntv vom 25.01.2020


    "Gesundheitsexperten in Großbritannien wollen etwa 2000 Fluggäste aus China aufspüren. Gesucht werden Reisende aus der zentralchinesischen Millionen-Stadt Wuhan, die in den vergangenen zwei Wochen ins Vereinigte Königreich geflogen sind. Das britische Gesundheitsministerium will "so viele Passagiere wie möglich" finden. Mediziner halten es für wahrscheinlich, dass sich Infizierte bereits in Großbritannien aufhalten."

    Um die Haltbarkeit von Medikamenten sollte man sich bei einem tatsächlichen, über Monate oder Jahre hinweg schier nicht vorhandenem Gesundheitsversorgungssystem keine Gedanken machen. Unter der Voraussetzung das es sich um feste Stoffe (Tabletten) handelt, welche kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden, sind Medis über viele Jahre hinweg noch haltbar. Wir kennen das Prinzip auch vom Himalaya Salz: 3 Millionen Jahre alt, kaufst Du es im Supermarkt MHD 02/2020 😂


    Und wer noch Zweifel hegt:


    Das Entsorgen von "abgelaufenen" Fertigarzneimitteln ist zwar aus arzneimittelrechtlicher Sicht in der Regel erforderlich, zieht aber auch unmittelbar ökonomische Konsequenzen nach sich. Aus diesem Grund rief Mitte der 80er Jahre das amerikanische Militär (Air Force) das Shelf-Life Extension Program (SLEP) ins Leben, bei dem die Frage einer möglichen Minderung der Beschaffungskosten für die vorgesehene und notwendige Arzneimittelbevorratung im Mittelpunkt stand. Durch regelmäßige Tests unter spezifischen Bedingungen sollte festgestellt werden, inwiefern Arznei mittel noch über das Verfalldatum hinaus verwendet werden können.


    Qualitätsmerkmale der einzelnen Fertigarzneimittel wurden zu Beginn festgehalten. Abhängig von der Arzneiform (feste orale Formen, Puder, Cremes, Salben und Injektionslösungen) wurde unter anderem geprüft auf Wirkstoffgehalt, Verunreinigungen, Wassergehalt, Zerfallsgeschwindigkeit, Aussehen, pH-Wert, Konservierungsmittel und Abbauprodukte. So fand man zum Beispiel heraus, dass die vom Hersteller deklarierte Haltbarkeitsfrist von drei Jahren für das Antibiotikum Ciprofloxacin um weitere zehn Jahre verlängert werden könnte. Das summarische Ergebnis lautete: 84% der geprüften Präparate (etwa 100 Präparate, über 1000 geprüfte Packungen) wiesen durchschnittlich 57 Monate nach Ablauf des Verfalldatums mindestens 90% des deklarierten Wertes auf.


    Auch kleinere Studien zeigten die Langzeitstabilität von Fertigarzneimitteln und ihren Inhaltsstoffen. So wiesen vier Arzneimittel – Captopril-Tabletten, Flucloxacillin-Kapseln, Cefoxitin zur Injektion und Theophyllin-Tabletten – unter definierten Lagerungsbedingungen (Feuchtigkeit, Temperatur) 18 bis 170 Monate nach Überschreiten des Haltbarkeitsdatums noch 98% des jeweils deklarierten Wirkstoffgehalts auf.


    Bei den Virustatika Amantadin und Rimantadin, die in den USA zur Behandlung der saisonalen Grippe (Influenzavirus A) eingesetzt werden, konnte eine Langzeitstudie eine bis zu 25 Jahre lange Haltbarkeit der Arzneimittel belegen. Sowohl die Amantadin- als auch die Rimantadin-Präparate behielten ihre volle antivirale Aktivität – einerseits nach langer Lagerung unter vorgeschriebenen Bedingungen, andererseits nach einem Stresstest (Aufkochen, dann mehrtägige Lagerung bei 65 – 85 °C). Diese Wirkstoffe könnten also auch in großen Mengen langfristig gelagert werden, um eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung im Falle einer Pandemie sicherzustellen. Der Bronchodilatator Theophyllin erwies sich sogar noch nach 30 Jahren als stabil (die deklarierte Haltbarkeitszeit beträgt fünf Jahre).


    Es gibt sehr viele Studien dazu.