Beiträge von TejuJagua

    Etliche selbst aus Kernen gezogene Bäumchen ausgepflanzt.

    Die werden zwar noch einige Jahre brauchen, bis sie Früchte tragen, aber irgendwann ist es dann soweit.

    Paprikasamen in Joghurtbecher ausgesät. Die kleinen Pflanzen bekommt dann meine Schwester.

    Die hat einen grünen Daumen für Gemüse.

    Ich leider nur für Bäume und Zierpflanzen.


    Mein Kaffee muß viel Milche enthalten, süß und sehr heiss sein.

    Da gehe ich keine Kompromisse ein. ;)

    Gestern einen Laden in der Altstadt Asuncións besucht.

    Wir bekamen einen Tip von einer Standnachbarin.

    Die verkaufen Twist-Off-Gläser und welche mit Schnappbügelverschluss und haben die sogar immer vorrätig.

    Wir nahmen noch nicht viele mit, weil ich erst die Gebrauchten sichten und aussortieren will.

    Alles mit angerosteten Deckeln wandert in die Werkstatt um Kleinteile darin staubsicher unterzubringen.

    Dann werden die neuen Gläser gekauft.

    Ich entschied mich für quadratische Gläser á 730 ml Inhalt.

    Und nahm gestern noch 4 Schnappbügelgläser á 2 Liter mit für Müsli und Co.

    Die bekommt man sonst so gut wie nie, schon gar nicht für den Preis, den wir bezahlten.

    Die letzten drei bekam ich auf einem Flohmarkt von Deutschen, die sie billig hergaben, weil sie keine Gummiringe dafür hatten.

    WIR haben natürlich welche.


    Beim Aufräumen fanden wir die alten Armbanduhren meiner Eltern. Die bekam der Uhrmacher zum Säubern und Sichten.

    Er war total begeistert, daß er mal wieder Uhren mit einem mechanischen Uhrwerk in die Hände bekam.

    Er freut sich auch immer sehr, wenn er unsere alte Wanduhr warten darf.

    Er sagt, solche Uhrwerke gibt es heute nicht mehr. ( Sie ist von 1950 )

    Bei der Uhr meiner Mutter fehlte das Rädchen zum Aufziehen.

    Er öffnete eine Schublade, die voller Ersatzteile ist, alles bunt durcheinander.

    Zielsicher griff er mit einer Pinzette hinein und hatte ein passendes Rädchen.

    Ich finde Uhren mit mechanischem Uhrwerk wichtig, falls es keinen Strom und später auch keine Batterien mehr geben sollte.

    Außerdem haben wir Freude an solchen alten Sachen.

    Wir alle müssen lernen, damit zu leben.

    Wie mit der Grippe und tausend anderen Krankheiten auch.

    Von uns wollte Covid bisher nichts wissen oder unser Immunsystem war stark genug.

    Jedenfalls hatten wir es bisher nicht.

    Auch sonst niemand, den wir kennen.

    Auch unser Barrio blieb komplett davon verschont.

    Das ist wohl das gesunde Landleben :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Oh ja, das würden sie.

    Wir kontrollieren jeden Tag die Werkstatt und ein Mal pro Woche das Wohnhaus auf Termiten.

    In der Werkstatt hatten wir sie schon oft, im, bzw. am Haus bisher nur ein Mal. Da "erwischten" wir sie, als sie gerade damit beginnen wollten, an der Hauswand empor ins Gebälk einzuwandern.

    Seither zum Glück nie wieder.

    Eine Bekannte ließ von Verwandten aus Argentina ein Räuchermittel mitbringen.

    Das werden wir morgen abholen und uns dann überlegen, wann wir das machen wollen.

    Dazu muss die Werkstatt 2 Tage verschlossen bleiben.

    Weil die Wohnung von April bis September einfach arg warm ist, ich hab Angst, dass die Sachen verderben.

    Bei mir ist es, bis auf wenige Wochen, das ganze Jahr über arg warm :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Die Vorräte verderben trotzdem nicht.

    Denn alles Verderbliche wird ja auch bei dir entweder in den Kühl- oder den Gefrierschränken ruhen.

    Auch das selber Eingekochte steht im Depósito in den Regalen. Dort hat es im Hochsommer auch "gerne" mal über 30°.

    Trockenen Vorräten macht die Wärme auch nichts aus.

    Solange keine Feuchtigkeit dran oder Ungeziefer rein kommt, hält sich alles gut.

    Uns wurde auch schon Brennholz geklaut. Allerdings nur kleinere Mengen, weil niemand ungesehen mit einem Fahrzeug zu unserem Stapelplatz kommen kann.

    Leider können wir das Holz nicht direkt beim Haus aufstapeln, sondern haben es gut 200 m entfernt davon.

    Wegen der Cupi´i.

    So. Die Autos sind wieder daheim.

    Wir hatten bei beiden gleich noch einen Kundendienst machen lassen, wenn sie schon mal in der Werkstatt waren.

    Der wäre zwar erst nächsten Monat fällig gewesen, aber dann haben wir das schon mal erledigt.

    Beide Fahrzeuge vollgetankt.


    Macht ein zusätzlicher Zibro RS30 Sinn, um etwaige andere Räume notfalls aufzuwärmen?

    Wenn du immer mal wieder die Tür zu einem der ungeheizten Zimmer aufmachst sollte das doch reichen.

    Wir heizen im Winter nur 2 Räume, die anderen bleiben kalt.

    Im Badezimmer wird kurz ein Elektroheizer betrieben, ebenso in der Küche und in meinem Arbeitsraum.

    Im Schlafzimmer brauchen wir keine Heizung, ebensowenig im Depósito, im Flur oder der Waschküche.

    Heute war ein gebrauchter Tag.

    Wir wollten zum Einkaufen fahren, als ca. 1 km von daheim entfernt irgendwas beim Bus mit einem lauten Geräusch brach.

    Meine Standesamtliche Zuteilung marschierte nach Hause um den Kleinwagen zu holen.

    Der gab keinen Mucks mehr von sich.

    Also schlichen wir mit dem Bus bis in die Werkstatt.

    Der Sohn des Chefs fuhr uns heim und sie schleppten das Auto ab, da sie es auch nicht mehr zum Laufen brachten.

    Jetzt sitzen wir ohne Fahrzeug daheim. Mal schauen, was los ist.


    Auf dem Heimweg hielten dann unsere Mechaniker erst bei einer Tankstelle an, damit wir die Kanister für die Motorsense und -säge füllen lassen konnten und dann bei der Ferretería, weil wir ein Schwert, Ketten und andere Ersatzteile für die Säge kaufen wollten.


    Daheim hatte das nachbarliche Netz funktioniert und die 80 kg bestellte Holzkohle lagen schon am Zaun.

    Der Nachbar ist auch erreichbar, sollten wir dringend irgendwohin müssen.


    Achja.

    Der Ofen im Wohnzimmer brennt.

    Ich mag nicht auf dem Sofa sitzen, wenn es nur noch 16° hat.

    Der Sturm heult ums Haus und peitscht den Regen gegen das Haus.

    Wirklich nicht angenehm ohne Heizung.

    Ach ja, ich bekomme hier seit Frühjahr kein einfaches Rapsöl mehr und habe nun die Nase voll.

    Vor ca. 3 Wochen schrieb meine finnische Freundin, bei ihnen in den Läden gäbe es deutsches Sonnenblumen- und Rapsöl im Sonderangebot. Palettenweise.

    Sie war ganz verwundert, weil ihre Tochter, die in Deutschland lebt, ebenfalls seit Monaten weder das eine noch das andere ohne Weiteres bekommen kann.

    Ich fand das ebenfalls sehr seltsam.

    Gestern 3 Einlitergläser Paprikagulasch eingekocht.


    Heute war wieder der monatliche Großeinkauf fällig.

    Den Kaffeevorrat mit 6 Gläsern á 200 g aufgestockt.

    Endlich wieder Faden-Suppennudeln bekommen. ( die bekommt man bei uns seltsamerweise nicht oft, obwohl die anderen Nudelsorten in rauen Mengen in den Regalen liegen )

    Einvakumierte Wurst und Salami in größerer Menge eingekauft.

    Schweineschmalz, Kochkäse, Kekse, 50 kg Hundetrockenfutter, 8 Liter billigen Essig zum Putzen und Gemüse baden und verschiedene Gewürze gekauft.

    Gemüse und Fleisch mitgenommen. Morgen wird dann nochmal Gulasch oder Geschnetzeltes mit Gemüse ( ein ) gekocht.

    Den hatte ich ganz vergessen.

    Wir sind ja auch noch stolze Eigentümer eines dunkelblau emaillierten Einkochtopfes, den man auf den Gasherd stellen kann.

    Samt Einkochthermometer, das dick eingepackt ganz hinten im Schrank liegt, damit es nicht aus Versehen zerbrochen werden kann.

    Das ist ein Geschenk eines Rückwanderers.

    Grüne Bohnen koche ich gar nicht mehr ein.

    Die gehen so gut wie immer auf, egal was man macht.

    Die bleiben noch nicht mal zu, wenn man sie 2 x einkocht.

    Die werden bei uns blanchiert und eingefroren oder blanchiert und milchsauer eingelegt, bezw. süßsauer einekocht.

    Ich habe 2 Einkochtöpfe WAT 25 von Weck, beide Edelstahl.

    Einen mit und einen ohne Ablaßhahnen.

    Die kosteten 2013 um die 159 € und ich bin sehr zufrieden damit.

    Gerade heute ist wieder einer davon im Einsatz. Ich koche Gulasch ein.

    Was die Risikoakzeptanz angeht, fürchte ich, dass die meisten Menschen nicht mehr offen sind für Lebensrisiken.

    Ich glaube, ich habs schon mal in einem anderen Thread erwähnt.

    Bei uns wandern ja viele Europäer ein - und die allermeisten noch schneller wieder zurück.

    Sie kommen hier an und erklären voller Überzeugung, sie hätten die "Enge" in ihren Ländern nicht mehr ausgehalten.

    Ebensowenig die Bevormundung seitens der Behörden, die Gängelung, die vielen Ge- und Verbote und die unzähligen Gesetze für alles und nichts.

    Die Freude über die "Freiheit" hier hält genau so lange an, bis sie erkennen, daß es hier keinen Staat gibt, der sich um jedes noch so kleine Detail kümmert. Daß wir zwar fast genau die gleichen Gesetze, Ver- und Gebote haben wie z.B. in Deutschland, daß die Menschen hier aber SEHR kreativ bei der Auslegung derselben sind.

    Wie oft höre ich den Spruch: DAS geht doch aber GAR NICHT! Da müsste doch ein Gesetz dagegen her!

    Hier gibt es aber keine Rechtschutzversicherung die mir auch den noch so absurden Nachbarschaftsstreit finanziert.

    Hier würde mir ein Richter ein Bussgeld auferlegen, wenn ich ihn damit belästigen würde, daß er meinen Nachbarn dazu verdonnern soll, seine Hecke oder seinen Baum zu schneiden.

    Hier gibt es auch keine Rundumsorgloskrankenversicherung.

    Diejenigen, die es gibt sind teuer und bezahlen nicht viel, wenn was passiert.

    Und sie sind nicht solidarisch, sondern privat. Wer kein Geld hat, geht in die staatlichen Hospitäler und hofft, daß er dort behandelt wird.

    Aber auch dort muss man die Medikamente selber bezahlen. Die bezahlen die Krankenversicherungen ebenfalls nicht.

    Spätestens in dem Moment, wenn die Europäer dann erfahren, daß sie eben voll und ganz auf sich selber gestellt sind, keine soziale Hängematte sie im Notfall auffängt, daß sie ihr Leben und das ihrer Familie selber in die Hand nehmen, die ganze Verantwortung selber tragen und sich um wirklich alles selber kümmern müssen, gefällt ihnen die Freiheit hier gar nicht mehr.

    Sie sind es gewohnt, von der Wiege bis zur Bahre an die Hand genommen und geführt zu werden.

    Mit wirklicher Freiheit können sie gar nichts anfangen.

    Und sie haben eine ganz andere Definition, was Freiheit, ist als ich.

    Wirklich frei ist nur, wer nichts zu verlieren hat.

    Und wer ist schon in dieser glücklichen Lage?


    Wir haben keine Krankenversicherung, haben aber Geld für eventuelle Probleme auf der Seite.

    Die einzige Versicherung, die wir haben, ist die Autoversicherung.

    Auch die ist hier nicht Pflicht. Aber sehr sinnvoll.


    Wir haben schon vor vielen Jahren unsere Grabstätten gekauft, Testamente geschrieben und alles geregelt, was mit unserem Tod zu tun hat.

    Und wir sind vorbereitet.

    Natürlich könnte man noch dies und das..............

    Muss aber nicht.