Beiträge von MasterRed

    Schonmal mit einem leistungsstarken PKW mit Heckantrieb auf richtig winterlichen Straßen unterwegs gewesen?

    Da fällt mir von früher unser Mitsubishi L300 Bus mit Heckantrieb ein ^^


    Was ich die Karre ausbuddeln musste wo jeder andere einfach rausgefahren ist....:D

    Ich war Aufsichtsrat bei einem lokalen Energieversorger (Wasser und Gas).

    Dort sieht man den Umgang mit einem Blackout recht entspannt;


    - Ein Ortsteil versorgt sich selbst aus einer Quelle - keine elektrischen Hilfsmittel nötig

    - Der Rest wird aus einem Hochbehälter bedient - Der minimale Wasserstand reicht bei Normalbetrieb mind. 48 h

    - Der Hochbehälter wird aus dem Grundwasser mit Pumpen gespeist

    - Im Hochbehälter sind keine elektronischen Elemente verbaut (gibt nicht mal Strom dort)

    - Es gibt automatische Schieber die bei Druckabfall Hauptstränge verschließen (bei Großen Lecks), was bei Stromausfall mit denen

    passiert ist derzeit nicht bekannt. Können aber Manuell übergangen werden

    - Die Pumpen werden bei Stromausfall mit einem LKW Agreggat versorgt

    (Anschlüsse und Stellplatz vorhanden, Agreggat vom Landeseigenen Stromversorger steht 10min entfernt)

    - Das Agreggat hat Diesel für ca. 2-4 Tage Betrieb (läuft ja nicht durchgehend, kommt auf den Wasserverbrauch an)


    Was nach dieser Zeit kommt ist unklar. Handelt es sich um eine lokale Situation kommt Dieselnachschub.

    Geht es um ein Großereignis Zitat Geschäftsführer; ...dann haben wir in der Bevölkerung ganz andere Probleme, da ändert das Wasser aus dem Wasserhahn nichts mehr.


    Zur Ergänzung; wir haben hier eine Menge Flüsse und einen großen Trinkwassersee.


    Ich wollte diese Situation komplett durchspielen ob das auch so klappt - wurde aber leider abgelehnt (kommt eh mal irgendwann wieder eine Übung)



    Zum Thema Gas; das hat sich schnell erledigt.

    Da aber auch die Thermen usw. keinen Strom mehr haben ist´s eh schon egal :P

    Mein Vorschlag war mal ein reines Gedankenspiel.

    Was ist theoretisch möglich und nötig. Was würde ich machen.


    Wenn du dann soetwas wie ein grober Ablauf gefunden hast, geh einfach mal los und mach einen netten Tagesausflug!

    Du brauchst dazu keine Ausrüstung oder ähnliches. Geh den Weg mal aufmerksam ab und stell dir vor was wo sein könnte.


    Wenn du also z.B. von Unruhen ausgehst -> ups, ein Supermarkt genau vor dir, am besten noch mitten in einer großen Kreuzung!

    Da willst du wahrscheinlich nicht durch (böse Meute :evil:) - also such einen Umweg.

    Lass dich von dem ganze einfach mal leiten und treiben. Vielleicht ergibt sich dadurch auch eine ganz andere Möglichkeit an die du nicht gedacht hast!


    Wenn du einen Platz gefunden hast der dir zusagt (Punkto Sicherheit, Sichtbarkeit und Wasser), setzt dich dort hin.

    Mach einfach mal ne ausgiebige Pause, mampf was oder wie auch immer. Du wirst möglicherweise Dinge entdecken die dich stören, dir gefallen oder auf Ideen bringen!

    Fühlst du dich hier halbwegs wohl? War deine Intuition richtig?

    Würdest du hier ein Zelt aufschlagen? Oder lieber ein Tarp? Wieso? ....


    Da kommt vielleicht der Punkt an dem dir klar wird - Sch****, das ist nichts für mich.:thumbdown: Oder - Geil...ich will das testen und erleben:thumbup:

    Testen würde ich mit "normalem" Equipment. Der einfache Wanderrucksack, vielleicht von einem Bekannten das Tarp oder Zelt leihen, ....



    Vielleicht kennst du das Prinzip von KISS - Keep It Simple and Stupid

    Im Ernstfall musst du von Nervosität, Nervenflattern, Angst und dem absolut beschissensten Wetter ausgehen!

    Komplizierte Ablaufe, wie war das noch mal, wie funktioniert das denn, ... sind äußerst Mühsam oder gar unmöglich!



    Zum Wasserfilter

    Ich verwende den Sawyer Mini - hab festgestellt das ich in unserer Gegend gar nicht mehr brauche.

    Der hält sich praktisch ewig (der Mini lt. Angaben 378.000 Liter). Wichtig ist dabei die gründliche Reinigung und das Trocken!

    Da bist du jetzt wohl ne Weile beschäftigt mit nachlesen ;)

    Du weißt wohl eh, das Wissen macht´s, nicht Unmengen an Gadgets!


    Bevor du unzählige Ausrüstungstipps bekommst und Unmengen an Geld ausgibst, überleg folgendes;

    Jetzt im Moment tritt eine Situation ein die dich raus zwingt.

    Was machst du im ersten Schritt, in den ersten paar Stunden? Welche Ausrüstung benötigst du dafür realistisch gesehen?

    Schreibs einfach mal auf.


    Wie bzw. wo übernachtest oder verkriechst du dich?

    Was wird dort benötigt? Höhlen haben andere Bedingungen wie Waldboden, Beton oder Asphalt.

    -> Stichwort Schlafsack, Unterlage, Zelt, ....


    Dieses Spiel kannst du, mit zeitlichem Abstand, einige Male durchgehen. Brauch ich das wirklich? Fehlt es mir? .....

    Ändere auch die Jahreszeiten. Mal Hochsommer, mal tiefster Winter, regnerischer Herbst, ....


    Daraus ergibt sich überhaupt erst die Überlegung wie viel dein Rucksack fassen muss und wie schwer das zusammen ca. ist!


    Zum Wasserfilter; kauf ihn unbedingt bei einer Vertrauenswürdigen Quelle. Ama*** soll hier wohl einige Fake-Sawyer zum Originalpreis verkaufen.

    Meiner kommt z.B. von notvorsorge.com und ich habs wirklich getestet. Deckbrühe funktioniert bedingt auch 8o


    Versagen solche Grundsätzlichen Teile im Ernstfall, hilft dir das schönste Survival-Ultimativ-Supertolle-Kit nichts mehr ;)


    In diesem Sinne...viel Spaß :thumbup:

    Mich interessiert auf welche Taschen- / Kopflampen ihr für das EDC und den BOB setzt!


    Als Hundehalter (der gern Nachts spazieren geht) ist bei uns die nächste Lampe nie weit weg.

    Dabei setzte ich primär auf 2 Stk. Nitecore MH12 mit 18650er Akkus. Klein, handlich, lichtstark und absolut zuverlässig! :thumbup:


    Als Kopflampe wiederrum liebe ich die Nitecore NU32 (mit praxistauglichem Rotlicht) :love:


    Was führt ihr Tagtäglich mit und vor allem - welche Lichtquellen sind in euren BOB´s? :/:?:

    Ich denke es kommt bei einem Kontrollposten auch auf das Fahrzeug an!

    Kommt einer mit seinem alten Corsa, offensichtlich leer, und hat einen guten Grund - der darf wohl eher passieren.

    Steht da allerdings ein fetter Pickup mit XXL Schlammreifen, einem riesigen Aufbau sowie Unmengen an Ausrüstung - da wird garantiert genau hingesehen.


    Aber wie man´s macht wird´s am Ende nicht passen ;)

    Nun ja, jede Seite für sich alleine ist nicht das gelbe vom Ei...die klassische Medizin hat ihre Grenzen, genau so wie Homöopathie usw.


    Wir setzen z.B. bei unserem Senior-Hund Notfallglobuli gegen Angst ein.

    Sprich bei Sturm und Silvester. Die Wirkung? Grandios - nach zwei mal 5 Kügelchen ist er die Ruhe selbst!

    Mach ich das gleiche mit der Chemiekeule - wird der Körper gelähmt aber der 'Geist' rennt auf Hochtouren und schiebt absolute Panik.

    Vergleichbar mit einem Wachkomapatienten also!


    Generell zu sagen das eine ist schlecht - das andere super....kritisch....


    Ich persönlich will eher die Ursache bekämpfen und somit das Problem lösen - Symptombekämpfung kann ich dann immer noch machen.

    Als Beispiel; wenn eine Person beinahe jeden Monat eine Blasenentzündung hat, damit zum Arzt geht und jedes mal mit Antibiotika behandelt wird....Damit ist aber das Problem nicht gelöst und keine Ursache behoben!


    Richtig oder falsch gibts eh nicht - jeder von uns ist anders drauf - zum Glück ;)

    Da ich viel auf Baustellen unterwegs war und mein halber Bekanntenkreis ein solches Fahrzeug beruflich nutzt;

    -> Nix Peugeot -> Nix Fiat


    Citroen kenne ich nur einen, der ist recht neu und wird nur "nice to have" gefahren. Kann da also nicht viel dazu sagen.

    Renault gibt´s bei uns hier praktisch nur die Kastenwagen a´la Kangoo usw....


    Die VW Teile sind wirklich teuer, im harten Baustellenalltag aber garantiert das Geld wert!

    Alternativ schlage ich noch den Klassischen Sprinter vor - Vergleich bzgl. Kosten mit VW lohnt sich!!


    Meist ist das Problem die permanenten Schäden. Da kommt sofort ein Batzen an Kosten auf dich zu und da ist die Ausfallzeit noch gar nicht gerechnet!

    Fiat hat z.B. öfter das Schiebetürenproblem (lässt sich nicht öffen oder schließen - ideal bei Krankentransporte des Roten Kreuzes 8o)


    Notiz am Rande;

    Wir hatten früher die uralten Renault Express Kastenwagen.

    Stand das Wasser im Fussraum, wurde kurzerhand ein Loch gebohrt :D

    Die Teile sind um´s verrecken nicht verrostet oder gar der Motor eingegangen! (wir wollten soooo gerne ein neueres Modell ;))

    Bezüglich Unfällen etwas zum nachdenken;


    Mein Bekannter hat vor einiger Zeit einen Unfall live erlebt.

    Audi A3 (ca. 80 km/h) frontal gegen Volvo V90 (ca. 110 km/h)


    Der Fahrer des Volvos hat sich die Zehen gebrochen (der Motor schiebt sich unter das Fahrgestell) - die Beifahrerin kam mit Blessuren vom Sicherheitsgurt davon.

    Die Insassen des Audi benötigten keine Hilfe mehr - die Volvo Front berührte die Rücklehne der hinteren Sitzreihe.


    Seitdem steht sein nächstes Auto definitiv fest; es wird ein V90!

    Concideratus bezweifelt ja auch nicht das alles bereits vorbei und vergessen ist....


    Praktische Tipps für sein Problem sind gefragt!


    Mein Vorschlag; darüber offen sprechen.

    - Was denke ich wie sich das ganze entwickelt?

    - Habe ich Angst vor etwas?

    - Ergeben sich Nachteile aus den Vorräten?

    - ...


    Bei geringem Budget einfach ab und an z.B. eine Dose mehr einpacken. Fällt finanziell nicht ins Gewicht und summiert sich mit der Zeit.

    Die Rotation ist so auch kein Problem!


    Für die Akzeptanz; Einfach mal kochen was den Partener gerade anmacht, sei es ein Curry, was ganz ausgefallenes oder was auch immer.

    Aus Erfahrung kann ich den Erfolgt bestätigen :)

    Da darf ich mich wohl Glücklich schätzen - meine Liebste hat den, im Zuge der Krise vergrößerten, Vorrat schätzen gelernt ;)

    Durch mehr Masse habe ich auch mehr Auswahl eingelagert. Das kam wirklich gut an!


    Damit das zusätzliche Zeug Platz findet, wurde mir bereits ein neuer Schrank genehmigt. Dann ist alles versorgt, nix fällt mehr ins Auge und kann zu Streitigkeiten führen :)

    Vielleicht lässt sich dein Problem so mildern?

    Da muss ich Schlack zustimmen!


    Ein Wechselrythmus übersteht unsere Industriegesellschaft mit Sicherheit nicht - da muss ich noch gar nicht an dritte Welt Länder denken.


    Bereits ein zweiter Lockdown im Herbst würde einige Branchen schlichtweg zerstören. Die Folge; Mehr Arbeitslose, mehr Sozialleistungen, mehr Armut, mehr Kriminalität, ...


    Ja, ein Leben ist etwas wert. Wenn ich aber entscheiden muss einige Zehntausend Menschen zu gefährden um Millionen zu schützen - wie MUSS ich mich entscheiden??

    Danke für die Ideen und Hinweise!


    Um das Wasser Thema zum Abschluss zu bringen;


    Ich finde Sandsäcke für einen solchen Zweck nicht unbedingt das richtige.

    Einen Zugang damit komplett trocken zu halten wird schwer. Es kommt immer ein wenig durch. Da ist dann der Zeitraum entscheidend.


    Platten vor den Zugängen ist eine gute Idee!

    Hab das mal als Klemm-Variante angedacht aber nie weiter verfolgt.

    Eine Türe wäre wohl mit querstangen plus Holzbrett mit Dichtung abzusperren....das würde schon mal Teile des Kellers schützen!

    Schau ich mir demnächst mal an. Danke!!

    Wo liegt die Grenze zwischen vernünftiger Vorsorge und übers Ziel schießen?

    Das muss wohl jeder für sich herausfinden finde ich!


    Ich persönlich bin eher der Typ für die rudimentäre Vorsorge.


    Meine Schwerpunkte sind:

    - Nahrung für einen, recht überschaubaren, Zeitraum

    - grundlegendes Werkzeug von guter Qualität

    - Material wie ein wenig Holz, Schrauben, Nägel, Schnüre, Klebeband, Planen, ....



    Natürlich spiele ich unzählige Situationen im Kopf durch. Ist ja ne Lebenseinstellung und ein Hobby ;)


    Z.B. ist bei uns eine Überschwemmung denkbar, wenn auch recht unwahrscheinlich -> da wäre eine Pumpe ganz praktisch.

    Ist es eine Elektrische -> was ist bei Stromausfall

    Eine Benzinbetriebene -> klasse, aber es muss Sprit gelagert und ausgetauscht werden

    Brauch ich die jemals -> normalerweise nöööö

    Meine Lösung? Alles relevante im Keller ist wasserdicht verpackt oder steht erhöht!


    Genug vorgesorgt...hmmm...ich meine Optimierungen und Vereinfachungen sind immer möglich :thumbup:

    An den Geruch habe ich wirklich nicht gedacht...

    Bei einem Ausbau wird wohl sowieso eine Versiegelung nötig sein.


    Ich kenne einen Silo der als Mini-Werkstatt umgebaut wurde. Kein Geruch!


    Danke für den Hinweis!:thumbup: