Beiträge von M20

    Nochmal zum bürstenlosen Motor, den ich erwähnte: der war vor 11 Jahren nur in der Oberliga vereinzelt zu finden, u.a. bei Makita. Der 90Nm Akkuschrauber war damals das Spitzengerät und Makita einer der ersten (bezahlbaren) Anbieter mit 18V-System quer über alle Geräte. Da waren die meisten anderen noch bei 12 oder 14V.

    Zu Makita kam ich nach diversen Baumarktgeräten und zwei Versuchen mit Bosch Heimwerker und Professional. Bei beiden letztgenannten gab es damals keine bürstenlosen Motoren und keine Motorschutzschaltung, so dass mir beim Schraubeneindrehen (Carportbau) beide Male der Motor abrauchte, ehe ich den Finger vom Abzug hatte. Zum Verständnis: wenn das Eindrehmoment zu groß wird, schafft es der Motor nicht mehr und bleibt stehen. Wenn dann keine Schutzschaltung greift und man weiter den Finger auf dem Schalter hat, fließt auch weiterhin Strom. Wird der Motor dann wegen fehlender Kühlung (er dreht ja nicht und damit auch kein Lüfterrad) zu warm, kommt es u.U. zum Wicklungsschluss. Das war bei mir zweimal der Fall und dauerte etwa 0,5s. Dementsprechend hatte ich von Bosch erstmal die Nase voll.

    Für mich lohnt sich der Preis, den Makita aufruft und der ja nahezu gleich zu den Bosch professional Geräten ist, da ich meine Werkzeuge sehr häufig und oft sehr anspruchsvoll benutze. Wenn man verschiedene Marken ausprobiert, merkt man neben den Qualitätsunterschieden auch, was einem pers. am meisten Spaß beim Arbeiten macht. Das ist halt bei mir Makita geworden, die Geräte sind meist schlanker als vergleichbare. Hier gabs halt damals schon den Gürtelclip, den ich beim Errichten unseres Schuppens (der ist 16m lang, 4,5m tief, vorn 4m hoch und hinten 3,6m hoch) zu schätzen lernte. Wohin mit dem Schrauber, wenn man in 4m Höhe auf der Leiter hängt und das nächste Teil greift? Genau, an den Gürtel. Auch die Zielleuchte war damals ziemlich neu.


    Würde ich nur ab und an Werkzeuge benutzen, würde ich zu preiswerten Baumarkt-Marken greifen. Da ich nahezu jeden Tag meine Werkzeuge benutze, nicht nur E-Geräte, sondern auch benzinbetriebene und Handwerkzeuge (Schlosserwerkzeuge halt, in meinem Fall für unsere diversen Fahrzeuge) bin ich dazu übergegangen, mir einen Werkzeugstock aufzubauen, der ein paar Jahrzehnte halten wird. Was ich bei Markenfirmen schätze ist, dass auch für jahrzehntealte Geräte tatsächlich alle Ersatzteile verfügbar sind.


    Zum Schleifkohlenverschleiß: den hatte ich bisher nur an Trennjägern, wahrscheinlich war da aber eher die Staubbelastung für den relativ schnellen Verschleiß verantwortlich.

    Ich arbeite seit 11 Jahren mit einem Makita 18V Akkuschrauber. Beim Kauf waren 2 Akkus dabei, die sind noch immer topfit. Bei starker Beanspruchung, z.B. 10er Sparrenschrauben mit 90Nm eindrehen, hält ein Akku etwa 2h. Bei normaler Schrauberei/Bohrerei etwa 4h. Da hat man das Teil allerdings ständig am Laufen. Akkuladung dauert etwa 30min.

    Zur Selbstentladung: üblicherweise bemerke ich gar nichts davon, die längste Ruhephase waren bisher 3 Monate für einen Akku, der andere wurde zwischendurch ein paar Mal benutzt. Der 3 Monate gelagerte hatte augenscheinlich seine volle Kapazität. Alles zusammen lagert bei mir im Keller bei 13...16°C. Entgegen dem eben geschilderten entladen sich die Akkus bei niedriger Temperatur extrem schnell, 1 Woche im Kofferraum meines Autos bei -10°C haben da ausgereicht.

    Was mir bei Makita ganz gut gefällt, sind bürstenloser Motor, Akkuschutzschaltung, Motorschutzschaltung (der schaltet bei etwas über 90Nm ab) und die Langzeitqualität. Neben dem Akkuschrauber nutze ich noch einige kabelgebundene Geräte von Makita.

    Bei mir hat das Laufen im Wald eine deutlich höhere Endorphin-Ausschüttung nach dem Training zur Folge als auf Straße o.ä.

    Ich weiß nicht, ob Du auch auf Zeit läufst. Bei mir hilft es, von mal zu mal (und natürlich je nach Verfassung) zum Schluss zu sprinten. Die Sprintstrrecke konnte ich so bei der 5km-Runde von anfänglich 100m auf 400m steigern. Während des Dauerlaufs brauche ich 3 Schritte zum Ein- und 3 zum Ausatmen, beim Abschlusssprint geht die Atemfrequenz gleich der Schrittfrequenz.

    Was den Trainingseffekt beim Laufen extrem erhöht, ist das sogenannte Schwedentraining, zumindest kenne ich es unter dem Begriff: 3.000m Dauerlauf ohne Sprint, danach 1.500m, dann 800m, 400m. Jeweils etwa3min Pause zwischen den Läufen. Zum Abschluss 100m Sprint. Sollte man allerdings nur einmal wöchentlich machen.


    Übrigens: Respekt vor Deinem Durchhaltevermögen, mach weiter so! Dass Du den Flow wieder gespürt hast, ist ein Meilenstein.

    Das mit Zigarettenrauch anblasen betraf aber einen CO-Melder, der nun mal prinzipbedingt nicht optisch arbeiten kann.


    edit: Das vorbeugende Austauschen optischer Rauchmelder nach einer Detektion ist in bestimmten Fällen im nicht privaten Bereich vorgeschrieben. Bei uns werden die Melder nach Auslösung getestet und dann entweder getauscht oder weiterverwendet, denn: es gibt ab und an Fehlalarme durch Wasserdampf. Diese beeinträchtigen die Optik nicht.

    Zum Protein: Skyr mit etwas Müsli hilft auch, erzeugt auch ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.

    Beim Gewicht würde ich nicht nach absoluten Zahlen/BMI gehen, sondern nach Gefühl. Ich wog beim Studium 58kg bei 1,72m, geschuldet dem Wochenablauf 2x Geräteturnen, 3x Judo und täglich 5km hartes Joggen (23min).

    Jetzt bin ich bei 66 kg, die Hosen passen genauso wie damals, allerdings ist mein Oberkörper deutlich muskulöser geworden. Muskelmasse verbraucht deutlich mehr Kalorien als der Rest des Körpers, vor allem auch im Ruhezustand (Schlafen). dementsprechend solltest Du vllt. zumindest ein paar Eigengewicht-Übungen täglich mit einbauen, Liegstütze und Kniebeuge als Stufenübung (1, 2, 3,... 3,2,1) helfen da schon ordentlich.

    Weil ja einige erwähnten, dass Rolläden bei gutem Isolierglast fast nichts bringen: Das sehe ich anders. Die Fenster in meinem Haus haben einen sehr niedrigen Wärmedurchgangswert (besitzen also sehr gutes "Isolierglas"). Ich hab meine FBH im Wohnzimmer derzeit auf Frostschutz eingestellt, da ich das Zimmer mit einem Kaminofen mit Kohlebriketts (Deputat meines Vaters 8)) heize, und zwar täglich um die gleiche Zeit und bei entsprechend stabiler Außentemperatur (in den letzten Wochen nachts -10°C, tags -5°C) mit gleicher Menge. Es ist also von halbwegs konstanter Wärmefreisetzung des Ofens über nacht auszugehen.

    Lasse ich die Rolläden (zwei bodentiefe Terassenfenster, jeweils 2m breit, 2 normale Fenster) komplett herunter habe ich frühmorgens 3K mehr im Wohnzimmer gegenüber geöffneten Rolläden. Der Effekt ist nicht die Isolation durch die Rolläden, sondern das Unterbinden der freien Konvektion an der Fensteraußenseite. Sobald Konvektion (Strömung) stattfindet, steigt der Wärmeübergang logarhitmisch. Wichtig ist natürlich, die Rolläden komplett zu schließen.

    Letztes WE war ich nicht zuhause, ich hatte am Fr. früh den Kaminofen so geheizt, dass nachmittags 24°C im Zimmer waren, da war etwa die Hälfte der Kohle verbrannt, üblicherweise hält die Glut etwa 24h, sollte also spätestens Sa. früh erloschen sein. Sa. abend waren noch 20°C im Zimmer (ich habe eine Wetterstation von TFA mit Hub -> Fernabfrage). Sonntag abend, als wir wieder nach Hause kamen, waren noch 17°C im Zimmer. Meine Wetterstation zeichnet alle Temperaturen auf, in den beiden Nächten herrschten -12...-16°C, tagsüber waren es -9°C. Die Rolläden waren komplett geöffnet. Das Zimmer ist 56m² groß und hat zweieinhalb Außenwände sowie eine Tür zum Flur, ist alo ziemlich ungünstig bzgl. Auskühlen. Allerdings haben die Wände die Wärme tatsächlich ziemlich lange gehalten, mit geschlossenen Rolläden wäre es noch deutlich wärmer gewesen.

    Scheibenhammer/Gurtschneider, Atlas, Spanngurte, Feuerlöscher, Fahrtenmesser mit Kompass, Arbeitshandschuhe, Sicherungen, Glühlampen, Bindedraht, zwei Decken, dicker Pullover, Mütze, Handschuhe, ein warmer Klamottensatz für`s Töchterchen, Handfeger, zwei Eiskratzer, Parkscheibe, USB-Zigarettenanzünderadapter, Stirnlampe, Öl, Scheibenfrostschutz, Sonnenbrillen, Streichölzer, Schreibblock+Stift, Radbolzennuss+Drehmomentschlüssel, Starthilfekabel, Abschleppseil, Schirmmütze, Regenhut und nat. das originale (BMW-) Werkzeug, Ersatzrad, Wagenheber, Vorlegekeil.

    Trinken pack ich vor jeder Fahrt frisch ein (3L), das rotiert ständig, da ich ständig mein Trinken dabei hab und die 3L auch tägl. brauche.

    Der Atlas half mir vor zwei Jahren auf der Fahrt in den Skirlaub, da war Landeck wegen eines Felsabgangs gesperrt, Internetempfang hatte ich nicht und das offline-Navi kannte nicht alle kleinen Straßen. Mein Auto selbst hat kein Navi, mit dem Atlas ging es allerdings sehr gut.

    Findet Ihr das nicht alles etwas übertrieben? Im Winter 2010/2011, mein Töchterchen war grad ein halbes Jahr alt, hatten wir hier etwa 30cm Schnee und 14 Tage lang unter -20°C. Ich habe noch ein Bild der Wetterstation, draußen -25,6°C, drinnen +22°C, früh um 5:30h, kurz bevor ich zur Arbeit fuhr. Das war für mich damals ein ganz normaler, nur ziemlich kalter Winter. Ich verstehe einfach nicht das Gewese, das um die jetzige Wetterlage gemacht wird.

    Seinerzeit hab ich unsere Kleine im Kinderwagen am Rand unserer Koppel geparkt, während wir Zäune und Ziegenstall gebaut haben. Die war innerhalb einer halben Stunde deftig eingeschneit.

    Eines abends musste ich eine Ziege notschlachten, das Ganze bei etwa -15°C, da wirds mit heißem Wasser und vernünftig ausnehmen schon etwas eng, ging aber. Mein Eindruck ist, dass man sich durch die online-Medien etwas verrückt machen lässt. Solange es nicht wirklich katastrophale Zustände annimmt, braucht man sich doch wegen Sturm, Schnee und niedrigen Temperaturen nicht den Kopf zu zerbrechen.

    Das Radio habe ich auch. An der Steckdose voll geladen und im direkten Sonnenlicht optimal bzgl. der Solarzelle ausgerichtet spielte das Ding 3h, dann war Schluss. Die Solarzelle reicht also nicht für den Betrieb des Radios. Die Lampe funktioniert aber erstaunlich lange.

    Für mich dient das Teil nun nur noch als Notradio bei Stromausfall und Katatstrophenwarnungen, mit einer Minute kurbeln gehen etwa 10min Radioempfang.

    Sorry, aber ihr habt bestimmt kein Plumsklo, weder Dusche noch Badewanne, Petrolium-Lampe und 10 m² grosse Zimmer mit winzingen Fenster mehr.

    Wahrscheinlich hat jede Generation umgebaut. Und heute werden Häuser an die Enkel vererbt.

    Ja, selbstverständlich wurde in den vergangenen 130 Jahren umgebaut, modernisiert, repariert. Allein das Hauptdach mit 400m² schlug Mitte der 90er ordentlich zu Buche. Allerdings sind das alles Investitionen, die Du beim Mieten auch bezahlst. So ergeht es zumindest meinen Mietern, sie sind durch die Miete indirekt an den Investitionen beteiligt und ich bin trotzdem mit dem, was ich fordere, deutlich unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete. Nicht weil ich so ein herzensguter Mensch bin (das bin ich aber auch tatsächlich), sondern weil ich gut rechnen kann: langfristige und zuverlässige Mieterbindung (v.a. mit den derzeit sehr angenehmen Mietern) ist mir wichtiger als Maximalprofit.

    Wie schon erwähnt: für mich rechnet sich die Immobilie eher nicht gegenüber einer Mietwohnung (da bin ich aber auch nicht ganz sicher, 140m² Wohnfläche+ausgebauter Dachboden+100m² Keller+Terasse+überdachte Stellplätze+Garage+mehrere 100m² Garten müsste man als Mieter auch erstmal stemmen), allerdings spätestens für meine Tochter. Was für mich persönlich aber weit mehr als Geld wiegt, ist meine Freiheit in meinem Haus und auf meinem Grundstück sowie die Sicherheit, nicht aus meiner Wohnung 'rausgeschmissen werden zu können.

    Man kann als Eltern auch einfach in die Situation kommen, dass sich der Nachwuchs nicht für Immobilien oder auch nur ein EFH interessiert. Dann war's das mit dem generationenübergreifenden Denken.


    Bezüglich des Erbens als unverdienten Glücksfall in der Lebenslotterie sehe ich die Sache ambivalenter. Schließlich gibt es nur etwas zu erben, wenn die Eltern (oder andere Verwandte) dafür sorgen. Bei uns in der Familie scheint das der Fall zu sein, ich selbst sorge nicht nur mit Immobilie dafür, sondern lege auch in finanziell sehr schwierigen Zeiten etwas für meine Tochter auf die hohe Kante, dass ich nicht anrühre. Vermögen=Zeit x Geld, über Jahrzehnt tun es auch sehr kleine Beträge. Um so etwas zu stemmen, habe ich z.B. bis letzten Dezember mit meiner alten Röhre aus 1988 vorlieb genommen, meine Priorität lag eindeutig auf dem Aufbau eines Grundstockes für ein evtl. Studium oder für eine andere Ausbildung meines Töchterchens statt auf einem modernen Fernseher. Ich denke, dass sich solche Lebenseinstellungen zu einem gewissen Teil durch die Generationen fortpflanzen, wenn sich die Eltern Mühe dabei geben.


    Vorteil von Immobilien ist, dass sie auch widrigste gesellschaftliche Umstürze weitestgehend wertstabil überstehen, siehe das Haus meines Urgroßvaters: Kaiserreich, 1. Weltkrieg, Nationalsozialismus, 2. Weltkrieg, Besetzung durch die Russen, Teilenteignung durch die Kommunisten, Sozialismus, Wende, Ausbluten des Landstriches sowohl bzgl. menschl. Ressourcen als auch seitens Arbeitsplätzen, Bildungsmöglichkeiten, Infrastruktur usw., allerdings seit einigen Jahren Aufschwung durch zunehmenden Tourismus und die sehr attraktive Rekultivierung ehem. Tagebaulandschaften. War das Anwesen zwischendurch (im Sozialismus) in den 70ern mit 36.000 DDR-Mark und damit ähnlich wie ein DDR-Pappe-Fertighaus taxiert, liegt es heute aufgrund der Lage des Grundstücks und der Beschaffenheit der Gebäude in deutlich angenehmeren finanziellen Regionen.

    Mir fehlt bei der ganzen Diskussion der langfristige (generationenübergreifende) Gedanke. Ein EFH ist ja etwa 100 Jahre (oder auch deutlich länger) nutzbar, wenn es massiv gebaut ist. Demnach wird es von mindestens zwei Generationen genutzt, wobei die Elterngeneration das EFH bereits abbezahlt hat. Wir haben in der Familie ein sehr großes Haus (ehem. Fleischerei) von 1886, dass mein Urgroßvater 1891 erwarb und 1899 abbezahlt hatte, wird derzeit von meinem Vetter genutzt. Mein Großvater, mein Onkel und eben mein Vetter hatten "nur" Instandhaltungskosten. Mein Elternhaus ist von 1936, wurde in den 70ern von meinen Eltern mit der Auszahlung aus o.g. Objekt (mein Vater ist der jüngere Sohn, der ältere übernahm die Fleischerei) erworben und war 1991 abbezahlt.

    Ich selbst habe ein Haus mit Einliegerwohnung zu 100% finanziert und selbst hochgezogen, professionelle Gewerke waren Bodenplatte, Geschossdecken, Dachstuhl, Dach, Elektro, Heizung, Wasser, Abwasser und Innen-/Außenputz. Den Rest, also Rohbau, Innenausbau usw. habe ich komplett alleine durchgezogen, das Ganze hat zwei Jahre gedauert, ich habe mit 29 Jahren das Grundstück gekauft, als ich 31 war, zogen die Mieter in die Einliegerwohnung. In dieser Zeit war ich beruflich äußerst gefordert und hab nebenbei auch mit meiner Dissertation begonnen (die wurde auch ein paar Jahre später erfolgreich beendet). Das ist zwanzig Jahre her und in etwa 5 Jahren, also 2026 hat sich die Einliegerwohnung durch die Mieteinnahmen amortisiert, alles fiskalisch korrekt.

    Meine Lebensgefährtin war gerade mit dem Rohbau ihres Häuschens beschäftigt, als ich sie kennenlernte. Unser Töchterchen wird also irgendwann über vier Immobilien verfügen, die alle komplett bezahlt sind, weitere Erben gibt es nicht.


    Die ersten 5 Jahre nach Fertigstellung meines Hauses waren finanziell extrem hart, ebenso die Zeit des Rohbaus. Ich habe damals täglich wochentags 3-4h am Bau gearbeitet, meist von 17-21Uhr, jeden Samstag 10h, sonntags war Sporttag, jedes Jahr 1 Woche Skiurlaub und 1 Woche Sommerurlaub am Meer. Mein Job lief wochentags von 7-17Uhr, inklusive vieler Dienstreisen zu Kunden, auf Tagungen (international) usw. So etwas steht man nur in Jungen Jahren durch, deshalb hab ich mich mit 29 Jahren für diesen Weg entschieden. In den zwei Jahren der Hausbauphase war ich nur einmal krank (Salmonellenvergiftung auf Mallorca), ansonsten wegen des täglichen Aufenthalts an der frischen Luft topfit. In der Zeit habe ich mir eine stark ausgeprägte Kraftausdauer angeeignet, einfach durch die notwendige Bautätigkeit. Vorher war ich allerdings in der Woche zweimal Geräteturnen und dreimal beim Judo, täglich 5km Joggen hatte ich davor auch im Programm, die körperlichen Grundvoraussetzungen waren also trotz 1,72m bei 60kg ganz gut. In der Haubauphase habe ich auf 66kg zugelegt, der Körperfettanteil sank von 16 auf 11%. Die Daten halte ich übrigens seitdem.

    Jetzt mit 51 Jahren genieße ich die Früchte der Anstrengungen, zwischendurch hatten wir mein Haus komplett vermietet, was sehr lukrativ war. Inzwischen wohnen wir wieder auf beide Häuser verteilt.


    Warum beschreibe ich Euch das so ausführlich? Weil sich mMn Risikobereitschaft und persönliches Engagement in jungen Jahren nicht nur finanziell, sondern auch bzgl. des körperlichen und geistigen Wohlbefindens und auch insbesondere der Belastbarkeit in kritischen Situationen jahre- oder jahrzehntelang auszahlen. Der langfristige Gedanke bzgl. der Immobilien hat sich in unserer Familie seit etwa 130 Jahren bewährt, ein glücklicher Zufall war, dass meine Lebensgefährtin ähnlich denkt. Wenn unsere Tochter die Immobilien behält und pflegt, war es die Anstrengungen wert. Was ich beschrieben habe, hört sich alles ganz gut an, man sollte allerdings die Eigenleistungen beim Hausbau nicht unterschätzen. Zumindest bei meiner Immobilie gab es tatsächlich extrem harte Wochen, in denen ich tägl. etwa nur 5h geschlafen habe und teilweise alleine auf meiner Baustelle bei 3°C und Dauerregen beim Steinekleben (Poroton-Plansteine) nahe der Verzweiflung war. Wenn man da keinen seelischen Rückhalt; in dem Fall durch meine Eltern, ich war Single; hat, kann es schnell in einer Katastrophe enden.


    Trotzdem ich zu 100% finanziert habe, wird das Haus in den nächsten Jahren abbezahlt sein. Hätte ich zur Miete gewohnt und würde das weiter tun, wäre es zumindest finanziell für mich lukrativer gewesen, allerdings nicht für meine Tochter, das meinte ich mit dem langfristigen Gedanken.

    Abgesehen davon lebte ich 6,5 Jahre in Mietwohnungen (als Student) und bin in der Zeit fast die Wände hochgegangen, daraus ergab sich die Kombnation aus tägl. 5km Joggen und dem o.a. Geräteturnen- und Judo-Training. Wenn man so will, war es bei mir eine Lebensstil-Entscheidung, die irgendwie finanziert werden musste.

    Ich benutze sie auch, finde ich vom Preis-Leistungsverhältnis sehr gut.

    Von der max. Helligkeit nat. kein Vergleich zur großen LED-Lenser, aber gewichts- und tragekomfortmäßig sehr gut.

    Wir benutzen beide (Petzl und LED-Lenser) sehr oft, wenn wir abends auf der Weide bei den Pferden sind. Außerdem macht sich die Petzl sehr gut beim Handwerken im Dunkeln.

    Kommt ganz auf den Betriebspunkt an, bei manuell verstellbarem Zündwinkel ist stets ein Kompromiss fest eingestellt. Zum Verständnis: bei hoher Drehzahl muss viel früher gezündet werden, um arbeits- und verbrauchsoptimal zu verbrennen. Die Zeit des Zündverzuges bleibt gleich, bei hoher Drehzahl nimmt sie aber mehr °KW ein als bei niedriger.

    Bei hoher Last wiederumg muss der ZW später gestellt werden, da die Zündverzugszeit mit zunehmendem Druck und zunehmender Temperatur kleiner wird. Ergo sollte man von der Zündung die Finger lassen, wenn man die Randbedingungen nicht genau kennt.

    Zündung auf spät wäre besser, um Klopfen zu vermeiden...

    Wo ich mit dem 4x4 durchkam, hätten es auch ein normalen PKWs geschafft. Ich kannte keine Wege bei uns, die nicht mit einem normalen PKW zu händeln waren.

    Schonmal mit einem leistungsstarken PKW mit Heckantrieb auf richtig winterlichen Straßen unterwegs gewesen? Da reicht schon ein etwas abschüssiger, leicht vereister Parkplatz, in den man vorwärts eingeparkt hat, um nicht mehr vom Fleck zu kommen. Ist mir nämlich im letzten Winterurlaub passiert. Nachdem mir zwei Kerle das Auto mehr herausschoben als das meine Räder irgendetwas bewirkten, sind wir das Gleiche mit dem Amarok eines Freundes gefahren, und zwar ohne Probleme. Allradantrieb macht also in manchen Fällen auch in unseren Gefilden durchaus Sinn.

    Lichtgitterroste in der Laibung, Maßanfertigungen gibts im Netz zuhauf günstig. verschraubung von der Kellerseite aus ins Mauerwerk.


    Zu dem o.a. Nagelbrett: Ich bin in der Freizeit draußen nahezu ausschließlich mit S1 bis S3-Schuhen unterwegs, mit metallischem Durchtrittschutz. Das wird wohl beim Einbrecher auch so sein, da er sich oft auf unbekanntem Gelände bewegt.

    Warum baut der Betroffene sich nicht eine große PV-Anlage hin? Die finanziert sich innerhalb von 10 Jahren selbst, ab da gibts Reingewinn. Schon hat er sein gewerbe, ohne dafür arbeiten zu müssen.