Beiträge von Lucy

    Lies dir doch lieber die Studie durch, hab heute für meine Meinung schon genug Gegenwind bekommen - ich komme aus der Schulmedizin, da sind so Esoterikvorwürfe erst einmal ein Schock. Und Studie ist Studie, egal wie alt, wenn es funktioniert hat, hat es kein Verfallsdatum.

    Allerdings mache ich jetzt mal Pause und schaue erst morgen wieder rein - ich finde es etwas anstrengend, wenn man sich viel Mühe gibt und dann mit "Esoterik" abgestraft wird. Ich hab mich viel mit antiviralen Strategien beschäftigt, aber wenn euch das Thema unangenehm ist, muss ich mir die Arbeit nicht machen.

    Hatte eher gedacht, dass jemand es liest und denkt:

    Oh, Melisse hab ich beim Lidl gesehen, da mache ich mir mal nen Tee - oder so. :(

    Was Solls, jeder muss wissen, was er tut. Wer konkrete Fragen hat, sich hier aber nicht mehr traut, darf mich gerne per PN anschreiben. Gebe nur allgemeine Tipps und im Gegensatz zu meinen Patienten müsst ihr natürlich auch nichts bezahlen.

    Hi Asdrubal,


    die Frage ist doch: Schadet mir ein Tee aus Melissenblättern? Nein (Jedenfalls laut meinem Referenzwerk, dem Wichtl).

    Nützt er mir?

    Vielleicht bis wahrscheinlich.

    Bei der Zulassung von Lomaherpan ist zum Beispiel die Wirksamkeit von Melisse gegen Viren nachgewiesen worden, sonst wäre das Arzneimittel nicht zugelassen.

    Chana ist in Russland offiziell Teil der Liste der angewandten Arzneien, hat aber wenig bis keine Nebenwirkungen (enthält halt Oxalsäure, wie Spinat und Rhabarber auch, deshalb max. 2 Tassen.

    Warum dann unbedingt bei Nahrungsergänzungen aufpassen?

    Solange man nicht exzessiv übertreibt, ist ein Holundersaft am Morgen (wie ihn schon meine Oma in der Grippesaison zu sich genommen hat) doch eine gute Lösung.

    Und sei es nur, weil das Immunsystem auch von der Psyche abhängt und man besser drauf ist, wenn man sich aktiv wehren kann.

    Wieso seid ihr beide so dagegen?

    Soll ich die Tipps lieber löschen? Oder darf sich jeder seine eigene Meinung bilden?

    Ich habe ja gesagt, wenn jemand konkrete Fragen hat, kann ich weitere Studien raussuchen.

    Ach so, noch eines von vielen Beispielen zum Thema Strahlung:

    "Fesenko et al. (1999) setzten Mäuse einer Ganzkörperbestrahlung von 1 pW/cm2 aus. Dies beeinflusste das Immunsystem signifikant. Lyle et al. (1983) stellten ebenfalls fest, dass RF-Strahlung eine Reduktion der zellulären Immunfunktion bewirkt."


    Kein Mensch sagt: Halt dich als Gesunder von allen Strahlenquellen fern - mit einer gewissen Menge Strahlung kommt der Körper klar.

    Aber es ging ja gerade darum, im Erkrankungsfall etwas in der Hand zu haben. An der Stelle wären Belastungen zu meiden, dazu gehört eben auch Strahlung.

    Falls du noch was Konkretes willst / brauchst, sag Bescheid, jetzt blind noch weitere Quellen rauszusuchen sprengt ein bisschen den Aufwandsrahmen. Aber bei konkreten Fragen: gern.

    Sorry, dass ich hier den Spielverderber machen muss.


    Aber ein Teil deiner Empfehlungen beschreiben einfach nur eine ausgewogene Ernährung und eine "gesunde" Art zu leben.

    Jep, deshalb schrieb ich: Wer gegen einen akuten Infekt angeht, braucht die Ernährungsempfehlungen nicht, diese sind für chronisch Infizierte mit schubweisen Ausbrüchen gedacht- eben um die allgemeine Gesundheit zu verbessern.

    Melisse:

    (wirkt gegen Herpesviren, die sich entlang der Nervenbahnen ausbreiten, indem sie das andocken verhindert. Dieser Effekt ist vermutlich auf andere Viren übertragbar:

    "Einen sehr wirksamen und unbedenklichen Wirkstoff bei Lippenherpes bietet die Natur: Hochkonzentrierter Melissenextrakt wird als Arzneimittel sehr erfolgreich zur Behandlung von Lippenherpes eingesetzt. Seine Wirkweise ist ebenso hautfreundlich wie effektiv. Melissenextrakt blockiert die Hautzellrezeptoren, so dass ein Eindringen der Viren in die Zellen und ihre weitere Ausbreitung gehemmt werden. Im Gegensatz zu synthetischen Substanzen tritt kein Gewöhnungseffekt der Herpes-Viren gegenüber Melissenextrakt ein. Ein besonderes Plus der Arzneipflanze ist, dass sie, rechtzeitig aufgetragen das Ausmaß eines Herpes-Ausbruchs bedeutsam lindern kann."

    Ein Extrakt aus Melissa officinalis ist als Lomaherpan gegen Lippenherpes zugelassen, hat also Wirkstoffprüfung und Unbedenklichkeitsprüfung bestanden.

    Lysin:


    "Die antiviralen Eigenschaften von L-Lysin basieren primär auf dessen partiell antagonistischer Wirkung zur Aminosäure L-Arginin, welche für die Vermehrung von Viren (u.a. Herpes simplex Virus, Eppstein-Barr Virus) benötigt wird [Griffith et al., 1981]. Besonders wenn die Ratio von L-Arginin zu L-Lysin niedrig ist, wird die virale Replikation unterdrückt und damit die virale Zytotoxizität gehemmt. Neben der Hemmung einer Argininaufnahme in virenproduzierende Zellen vermindert L-Lysin auch die katalytische Aktivität des viralen Enzyms Arginase, was zu einer Verarmung der für das Viren-Wachstum benötigten Polyamine führt."


    weiter:


    https://www.diagnostisches-cen…-anwendung-von-lysin.html


    Möchtest du zu Lysin noch mehr Quellen oder englische Studien?

    Hab nen Faden dazu aufgemacht. Beim Thema Gesundheit etc.


    Tut mir leid, trotz meines Angebotes, weitere Studien zu bringen, wurde der neue Thread geschlossen.


    Ich wusste nicht, ob die Mehrheit überhaupt Studien in Originalsprache liest und habe deshalb Mainstream-Medien und Studien gemischt eingestellt und angeboten, jedes einzelne Thema auf Anfrage zu belegen, gerne auch auf dem Niveau, auf dem ich sonst recherchiere (dachte, das wäre zu schwer).

    Jetzt ärgere ich mich, mir die Mühe gemacht zu haben.

    Ich werde keine Themen mehr eröffnen. Freu mich trotzdem, in Zukunft als stiller Mitleser teilhaben zu können, ich mag die Fotos von Vorratsregalen und die News wegen der Schwarmintelligenz. Liebe Grüße

    Wie gesagt, jede der Maßnahmen aus Beitrag eins hilft dem Körper auch einzeln, sucht euch heraus, was für euch passt. Die Anleitung ist für Patienten mit dauerhaft bestehenden Viruserkrankungen (was ja bei Corona evtl. auch droht). Für akute Infektionen ist zum Beispiel eine Ernährungsumstellung nicht wichtig, nur wenn man dauerhaft betroffen ist.

    So, hier mal eine Strategie, die ich seit einiger zeit bei viraler Belastung empfehle.

    Es muss nicht alles gemacht werden, jede der erwähnten Massnahmen reduziert meines Wissens die virale Aktivität.


    Antivirale Strategie:

    Ziel: Aufdecken viraler Belastungen und Verringerung viraler Aktivität

    Woche 1: (Vorbereitung)

    - Fettmenge reduzieren (damit die Lymphbahnen freier werden und Schadstoffe sowie Virenreste besser abtransportiert werden können)

    - Fleischprodukte auf max. 2 Mahlzeiten pro Tag reduzieren (Fleisch, Wurst, Mett, Fisch, Schinken auf Pizza, eben alles aus Fleisch). Im Idealfall 16 Stunden fleischfrei und nur 8 mit Fleischkonsum (damit die Lymphbahnen freier werden und Schadstoffe sowie Virenreste besser abtransportiert werden können).

    - 1 geriebenen Apfel pro Tag oder eine geriebene Möhre pro Tag (oder auch beides) essen. (Die große Oberfläche der geriebenen Äpfel / Möhren bindet Schadstoffe im Darm, zur Vorbereitung auf die Blutreinigung).

    - Viel trinken (Tees, Wasser ohne Kohlensäure, spült wasserlösliche Schadstoffe aus)

    - Beginn mit 400-600 mg der Aminosäure Lysin (je nach Körpergewicht) 1x tgl.

    Woche 2: Viren töten

    - Je 2 Tassen bzw. Becher pro Tag (2 verschiedene mindestens) von den folgenden Kräutern als Tee: Melisse, Süßholz, Cistus incanus oder Chaga. Allesamt hoch potent gegen Viren. Für Menschen mit Entgiftungsstörungen lohnt ein Versuch mit Chaga (Bezugsquelle per PN auf Anfrage). Wähle, was dir schmeckt und bekommt, wirksam gegen Viren sind alle!

    - Beginne, Zink und Vitamin C von einer vertrauenswürdigen Firma zu nehmen. (Vitamin C langsam steigern, bis leichter Durchfall eintritt, dann die Menge halbieren und weiter nehmen. Zink je nach Körpergewicht, genaueres per PN bei Gewichtsangabe. Beides versetzt das Immunsystem in die Lage, Viren zu bekämpfen.)

    - Füge Ingwer und Kurkuma zu deinem Essen hinzu (in Pulverform oder frisch). Wirkt antiviral, antientzündlich und Ingwer stärkt die Nebennieren.)

    - Behalte die Maßnahmen aus Woche 1 unbedingt bei.

    Woche 3: Den Viren die Lebensgrundlage entziehen

    (Die härteste Woche von allen – und die Wirksamste!)

    - Vermeide Gluten vollständig (keine Ausnahmen!!!), reiner Hafer (z.B. in Flocken) ist erlaubt.

    - Vermeide Milchprodukte (wenn es nicht ohne geht, ersetze durch Ziegenmilch z.B. bei Käse und Joghurt. Nutella gibt es auch vegan. Trinkmilch kann durch Hafermilch oder Reisdrink ersetzt werden, oder auch durch Kokosmilch.

    - Meide Eier. Meide Haselnüsse. Meide Schweinefleisch.

    - Behalte die Maßnahmen aus Woche 1 und 2 bei.

    Anmerkung: Nach zwei Tagen ohne Gluten wirst du hinschmeißen wollen, denn Gluten macht über die Bildung von Exorphinen süchtig. Hier entscheidet sich, ob du es schaffst oder nicht. Bist du konsequent, hast du eine Chance das Programm zu schaffen. Wenn nicht, endet deine Reise hier.

    Woche 4: Weitere Viren töten

    Du hast Woche drei geschafft? Herzlichen Glückwunsch! Die schlechte Nachricht: Diese Lebensmittel sollten mindestens ein Jahr gemieden werden (und zusätzlich in jedem Schub!). Die gute Nachricht: Wenn du sie konsequent vermeidest, treten keine Entzugserscheinungen mehr auf.

    - Füge Jod hinzu (ca. 225 mcg, enthalte z.B. in ½ Minilöffel Now Food Kelp 450 mcg je Portion, geht auch jede andere Firma, solange die Jodmenge standardisiert ist) Jod wirkt stark antiviral. Ja, das geht auch bei Hashimoto. Taste dich langsam heran und sprich ggf. mit deinem Arzt.

    - Trinke morgens als Erstes ein Zitronen-Wasser aus lauwarmem Wasser, einer halben frischen Zitrone und 1 Teel. gutem Honig

    - Füge Knoblauch, Radieschen, Kresse, Brokkoli, andere Kohlarten mit 1 Portion (was, ist egal, wähle frei) zu deiner Ernährung hinzu

    - Starte mit Holundersaft (Holundermuttersaft, 100% Saft, in jedem Rossmann, Denns, Müller , Reformhaus) 10ml an Tag 1, 2x10 an Tag 2, beibehalten, wenn keine Nebenwirkungen steigern auf 2x15 ml (tötet bzw. inaktiviert Viren rasch und gründlich, nicht ohne Vorbereitung, kann NW geben)

    - Behalte die Maßnahmen aus Woche 1-3 bei.

    Woche 5: Sauerstofftherapie

    Gut mit Sauerstoff versorgtes Gewebe lässt Viren wenig Chancen auf Replikation (Vermehrung).

    - Gehe in dieser Woche jeden Tag zwei Kilometer an der frischen Luft. (langsam oder schnell, je nach Kondition. Wenn du die nicht schaffst, dann weniger). Nach der Woche reichen drei Spaziergänge pro Woche von 2,5 km. Atme dabei ab und zu tief ein und aus. (Ausatmen, bis du husten must, dann frische Luft reinsaugen. So wird auch das Residualvolumen der Lunge aufgefrischt.)

    - Erhöhe die Jodmenge auf 450 mcg. (1 Minilöffel Now Food Kelp)

    - Behalte die Maßnahmen aus Woche 1-4 bei.

    Woche 6: Stabilisierung

    - Behalte alle Maßnahmen aus Woche 1-5 bei.

    - Erhöhe Lysin auf 2x 400 mg oder ergänze Alternativ zu 1x Lysin mit Cats Claw Extrakt in Kapseln.

    - Halte dich in dieser Woche von Strahlenquellen (Computer, Fernseher, Handy, Schnurlostelefone, Smarthome-Geräte etc.) fern, so gut es geht. Suche dir eine strahlenarme /freie Ecke und verbringe pro Tag mindestens eine Stunde dort (nicht mit dem Handy!!!! Nimm ein Buch mit oder schlafe oder so.) Strahlung ändert die Ladung im Körper und verhindert damit Entgiftung. Gifte wiederum fördern Viren.

    Wenn deine Beschwerden viral sind, sollte es dir inzwischen besser gehen.

    Falls nicht, muss man weitersuchen, nach Streptokokken, Entgiftungsstörungen, Strahlenschäden etc..

    Sollte es dir besser gehen, behalte die Maßnahmen bei.


    Beispieltag Erhaltung:

    - Morgens Zitronenwasser mit Honig

    - Frühstück: Glutenfreies Brötchen mit Aufschnitt, dazu Getränk nach Wahl (ohne Kuh-Milch), 10 ml. Holundersaft.

    - Im Anschluss: Zink, Vitamin C, Lysin, Jod und Cats Claw nehmen

    - Zwischenmahlzeit: Geriebene Möhre und ein Snack deiner Wahl (ohne die zu vermeidenden Lebensmittel), dazu Melissentee

    - Mittags: Normales Essen, z. b. Steak und Kartoffeln plus Salat, oder Steckrübeneintopf oder glutenfreie Spaghetti mit Rinderhackbolognese mit Knoblauch

    - Nachmittags: Haferflocken mit Schokoraspeln Zartbitter (ohne Milch), etwas Honig und dazu Chaga-tee oder Süßholztee (Achtung bei sehr hohem Blutdruck, dann Süßholz nur selten).

    - Snack: Radieschen, Tomaten, Gurke, oder Ähnliches

    - Abends: Gemüsepfanne mit Kurkuma und Ingwer (kein Fleisch, keine tierischen Fette), 10 ml. Holundersaft., Grüntee gemischt mit antiviralem Tee oder Getränk nach Wahl.

    - 2. Portion Vitamin C, Lysin und ggf. CatsClaw bei starken Beschwerden


    Hallo, ihr Lieben,


    wir haben einen Thread "natürliche Antibiotika", aber was meines Wissens noch fehlt ist ein Faden zu antiviral wirksamen Strategien und / oder Mitteln (natürlich).

    Hier kann gesammelt werden, was gegen Virusinfektionen hilft.

    Vieles davon tötet Viren nicht, sondern verhindert nur die Vermehrung (Replikation) oder die Veränderung zu gefährlicheren Viren im eigenen Körper (Mutation), aber damit ist ja auch schon geholfen, dann hat die körpereigene Abwehr mehr Zeit sich zu wehren.

    Also, wenn ihr Sachen habt, von denen ihr wisst bzw. denkt, dass sie gegen Viren helfen, immer her damit - das können wir dann hier diskutieren, belegen, verwerfen und gutheissen. :-)

    Falls jemand von den Admins gegen diesen Faden ist, einfach löschen, aber ich glaube, so etwas gibt es noch nicht, oder?

    Ich bitte um aufrichtige Entschuldigung, mein scharfer Ton sollte kein Angriff auf Dich oder den Faden sein, das war meiner Beunruhigung geschuldet.

    Angenommen, wir sind alle gereizt, ist ja auch kein Wunder. Ich bin gerade hier im Forum gerne, weil die Leute sachlich bleiben. Danke, dass du dich entschuldigt hast.

    Wenn nur 30% die Immunität verlieren, bleiben ja 70% Immun. Bei einem R0 von 3 braucht das Virus aber mindestens 1/3 nicht ummune um dauerhaft leben zu können, es stirbt also in meinem Modell aus:

    Mathematisch stimme ich dir da völlig zu. Leider sind Viren Mistviecher, und von etlichen gängigen Viren ist bekannt, dass sie im Nervensystem oder in den Abwehrzellen (!) überleben. Bei einer Schwächung des Wirtes können die sich wieder vermehren und sind erneut übertragbar und ansteckend. Bekannt zum Beispiel bei Windpocken (Nerven) die als Gürtelrose wieder aufflackern, bei Masern ( Jahrelanges unbemerktes Andauern der Erkrankung und dann plötzlich Gehirnentzündung, teilweise auch nach Impfungen / SSPE), bei EBV (persistieren im Lymphsystem, den Nerven und den Abwehrzellen, Mechanismus zum Abändern der Vitamin-D Rezeptoren und in der Folge Immunschwäche) etc.

    So leid es mir tut, wenn das Virus das Nervensystem befällt (und danach sieht es aus) werden wir es vermutlich nicht ausrotten können.

    Was uns wieder zu anderen Punkten bringt, nämlich der persönlichen antiviralen Strategie (mein Thema seit Jahren).