Beiträge von Lucy

    Ich tippe auf Depression, Impfpflicht und Tracking, einzelne Lebensmittel sind knapp/ unerschwinglich (Gemüsekonserven), andere sind sehr günstig (Luxusartikel). Kaum jemand hat frei verfügbares Geld, man ist noch in einer deflationären Phase., bevor es Ende des Jahres mit der Inflation losgeht.

    8oGenau genug? Ist natürlich nur geraten. 8)

    Hi,

    ich würde auch die Infrastruktur für Beheizung und Bewässerung besorgen, aber erst mal eine Saison im Kalthaus üben.

    Standort:

    Möchtest du dein Gewächshaus also dazu nutzen, frostempfindliche Gewächse zu überwintern oder im Frühjahr Pflanzen zu ziehen, empfiehlt sich für die Längsachse eine Ost-West-Ausrichtung entlang des Sonnenlaufs. So kann die Sonne den ganzen Tag über durch die Gewächshauswand einfallen.

    Möchtest du eher nur während der Sommermonate wärmebedürftige Gemüse im Gewächshaus ernten? Dann empfiehlt sich eine Nord-Süd-Ausrichtung der Längsachse. So fällt das Licht über den Tag am besten von oben durch das Dach ein.

    Ich hab eine Nord-Südausrichtung und hatte auch schon mal "verkochte" Tomaten in heissen Sommern.

    Gegen die Hitze kann man die Scheiben kalken bzw weissen, das reflektiert.

    Es muss kein Spitzdach sein, aber das Regenwasser fliesst auf schrägen Dächern besser ab, das schont das Material gegen Verwitterung.

    Ja, eine Seite kann z.B. aus Stein bestehen, ist sogar gut, weil es Wärme speichert, wird meist nicht gemacht, weil das nur bei Selbstbauten geht bei freistehenden GH. Sollte dann natürlich die lichtärmste (Nord) Seite sein.

    Nein, das Dach sollte m.E. nicht bedeckt sein, das kostet zuviel Licht.

    Lieber einen Frostwächterheizlüfter oder sowas einstellen.

    Gegen Hitze hilft wie gesagt weissen oder auch abhängen mit dünnen hellen Tüchern zur Beschattung.

    Zu kalt im Winter: Frostwächter.

    Pflanzen im Winter: Auf jeden Fall Spinat. Geht im Winter nicht nur um Wärme, den Pflanzen fehlt da das Licht für die Fotosynthese.

    Falls du einen Garten hast, kommt man aber mit Kohlarten sehr schon hin, auch Lauch kann man lange stehen haben.

    Hast du Heizung und Pflanzenlampen, sieht es schon wieder anders aus ...Aber das ist sehr aufwendig, ich würde eher im Sommer Ernteüberschüsse einmachen oder einfrieren.

    Wenn du die Hochbeete aus Stein oder Holz machst muss man das m.E. nicht noch einmal isolieren. Erdaustausch ist in GH mit Hochbeeten etwas schwieriger, finde ich (hatte schon beides).

    Für einen Sommerurlaub geht es nicht ohne Bewässerung, oder du fährst, wenn das Meiste schon abgeerntet ist. Zusätzlich kann man mit Bimssand (nicht für Moorbeetpflanzen wie Heidelbeeren), Perlt (Perligran suchen) und oder Vermiculit die Wasserspeicherkapazität des Bodens erhöhen. Das reicht bei gründlichem Giessen, um mal vier-fünf Tage wegzufahren bei etwa 1/3 Zuschlagstoff zur Erde. Wahrscheinlich am besten Perlit.

    Wichtigste Faktoren:

    Erde

    Wasser

    Licht

    Temperatur

    Richtige Pflanzenauswahl

    Belüftung

    Ein Gewächshaus sollte auch (mindestens einmal die Woche) gegossen werden, wenn keine Pflanzen darin stehen, wird Torf benutzt 2x die Woche, auch im Winter, sonst "stirbt" der Boden.

    Hoffe, das hilft, liebe Grüsse, Lucy

    Hallo,


    C2 eck 3 Stäbe 60-80 bezeichnet meines Wissens die Qualität, 60-80 hoch, gestäubt mit 3 Stäben. Die Bezeichnung sollte iegntlich Actinidia (mit i) sein?

    Das kommt darauf an. Actinidia chinensis Jenny z.B. ist selbstbefruchtend. Hast du den Sortennamen?

    Gerade ne Mail bekommen, Thema Indien.


    Wir nehmen Indien für etwa 10 Milliarden Sachen ab, in erster Linie:

    Die größten Exporte von von Indien waren Refined Petroleum ($30,2 Milliarde), Diamanten ($26,5 Milliarde), Verpackt Medikamente ($13,2 Milliarde), Schmuck ($8,66 Milliarde) und Reis ($7,05 Milliarde), (gemäß der Revision der HS (Harmonized System) Klassifizierung in 1992). Die größten Importe waren Crude Petroleum ($74,7 Milliarde), Gold ($39 Milliarde), Diamanten ($20,7 Milliarde), Kohle-Briketts ($19,4 Milliarde) und Petroleum Gas ($12,2 Milliarde).


    Besonderes Augenmerk liegt wohl auf Verpackte Medikamente (IBU, Antibiotika, Schilddrüsenmedikamente etc.), Reis, Kohlebriketts und ggf. Tee bzw. Gewürze.

    Also wer noch nicht bevorratet hat in dem Bereich - ist eine Überlegung wert.

    Ich kenne es halt so, dass die platzen wenn sie erst zuwenig und dann zuviel Wasser kriegen (was im Sommer schon bei normalem Giessen bei schlechtem Substrat der Fall sein kann.) Deshalb ist ein gutes Substrat da wichtig, meiner Meinung nach...

    Hat da vielleicht jemand eine Empfehlung von einer Strauch- bzw. Hängetomate die gut klar kommt mit unserem wärmeren Wetter und bei der man jeden Tag Minitomaten ernten kann?

    Das gerade nicht, bei mir kommen die kleinen Sorten eigentlich alle im brütend heissen Gewächshaus gutklar. Vielleicht mischst du mal etwas Bimsend oder Vermiculit in die Topferde, um das Wasser besser zu halten?

    Der BVA hat die erste Aussenkamera auf dem Hof angebracht, das schien uns vor Corona nicht so notwendig. Klopapier wird nachgekauft, um es zur Nachbarin zu bringen (alt und kranker Mann, hoch gefährdet, dann muss ich der nix von meinen Vorräten geben). Aussaat hochgefahren für dieses Jahr, Kartoffeln keimen noch vor (ich pflanz die immer Anfang April), Säckeweise Bimssand, Perlit und Vermiculit geordert (zum Ertrag steigern, sind Gesteine / Vulkangesteine, die die Wasserspeicherfähigkeit und die Belüftung erhöhen). Gab alles noch Problemlos. Ich sehe die Versorgung durch die ganzen Stilllegungen mit Zeitversatz schon gefährdet, viele unserer Vitaminlieferanten kommen aus Spanien und Italien, und wenn da keiner in den Gewächshäusern arbeitet, wächst da auch nix (nur meine Meinung). Saatgut für Kleinkram (Kresse, Pflücksalat, Spinat etc.) gekauft, wertet Konservenessen auf, weil es auch im Haus geerntet werden kann nicht so anfällig gegen Plünderung). Krankenhausrucksack ist schon länger gepackt (für den Fall, man weiss ja nie), roten Ordner auf Vordermann gebracht Patientenverfügung, Testament etc..

    Ich weiss, das mit dem Ordner klingt schräg, ich bin nicht so alt und rechne nicht mit dem Schlimmsten, aber es stand eh auf der Liste und nun ist der Anlass da...Außerdem habe ich gerade Husten ..:D

    Aber im Moment ist das natürlich utopisch, Material zu humanen Preisen in brauchbaren Größenordnungen zu bekommen.

    Bei uns stand in der Zeitung, dass die Stadt Hamstern offiziell verboten hat. Da komme ich schon mit meinem normalen Wocheneinkauf an die Grenzen, fürchte ich...;(

    Was auch immer gut geht bei mir sind Zuckerschoten. Und ich hab seit Jahren grünen Spargel (muss man nicht in Dämmen anbauen) der wächst so vor sich hin und ich ernte von den 10 Pflanzen immer so vier bis fünf Mahlzeiten. Wenn man den Platz hat sehr Pflegeleicht. Aber vielleicht mal in der Nachbarschaft rumfragen, ob es da Spargelhähnchen gibt (ein Schädling) bei uns ist der selten. Aber da die Pflanzen nicht teuer sind, lohnt es einen Versuch.

    Was bei mir immer gut geht sind auch Kartoffeln.

    Letztes Jahr habe ich gekauften Sellerie (stangen) so geschnitten, dass der Stumpf übrig blieb, den in Wasser (kleine Tasse, Boden gut bedeckt) gestellt und als er getrieben hat in den Garten gepflanzt, hab jetzt 8 solcher Pflanzen (für lau). das geht auch mit Lauch, Frühlingszwiebeln und Pflücksalaten soweit ich weiss (beim Pflücksalat den mit Wurzeln kaufen und immer die äußeren Blätter ernten, dann wächst der nach.

    Kann man alles gut versuchen, weil der Abfall eh anfällt und man keine Kosten hat...

    Bei Kohlrabi hab ich die Erfahrung gemacht, dass der nur gut wird, wenn er absolut regelmäßig Wasser bekommt, der ist da echt empfindlich (und für mich deshalb raus. ;-) )

    Besonders freue ich mich jedes Jahr an den Permakultursachen, wie eben Spargel, aber auch Haselnüsse, Walnüsse, Johannisbeeren (schwarz, weiss , rot), Äpfel, Pflaumen, Aronias, Nektarinen, Kirschen, Zwergkiwi, Heidelbeeren (brauchen sauren Boden!), Rhabarber, Maibeeren etc. Da muss man kaum was machen (schütte ab und an bisschen Kaminasche hin und mal ein paar Hände voll Kompost, schneide nur, was im Weg ist) ausser ernten.

    Johannisbeeren und insgesamt Beerensträucher brauchen so 2-4 Jahre bis sie Ertrag liefern, Bäume je nach Stammform so vier bis acht Jahre.

    Ich könnte mir Vorstellen das in einem solchen Fall, wenn zu wenige einer Freiwilligen Impfung zustimmen, eine Impfpflicht durchgesetzt wird.

    In Dänemark haben sie die Impfpflicht seit neuestem, oder? Da kann man dich aus dem Haus zerren mit Polizeigewalt und Zwangsimpfen. Wollten eigentlich in der Rente evtl. da hinziehen, aber das hat sich damit erledigt, ein Land, das so mit seinen Bürgern umgeht hat sich für mich erledigt, unabhängig von der Impffrage.

    Das wahrscheinlichste Szenario ist meiner Meinung nach Eskalation der Pandemie /Versorgungsengpass (bin selbst Krankenschwester und weiss, wie fragil die Zustände sind), längeres Hinziehen (mehrere Wellen), notgedrungen aber wieder Schulöffnungen etc. und im Anschluss starke Inflation. Mein Schluss wäre, sich selbst schützen, um nicht zur Stoßzeit ins KKH zu müssen und Anlage eines Teils der Barreserven, falls vorhanden, in Sachwerten. Nur meine Meinung, natürlich.

    Finde ich grundsätzlich super, Grashalmx, nur kann man meine Artikel (bin stark allergisch und kann nur bestimmte Sachen essen) hier im Dorf nicht kriegen. Darum drehte sich die Diskussion, ich wollte noch einmal in die Stadt, nachfassen, er meinte, bleib lieber zuhause. Schwere Entscheidung, denn zuhause zu bleiben hat auch absolut seine Berechtigung, hab nur Panik, dass ich meinen Kram nicht nachkriege, denn in den gängigen Onlineshops, die ich sonst auch nutze, ist schon alles ausverkauft. Na gut, zur Not kann ich Kartoffeln essen, die vertrage ich. ;-)

    Mein Mann macht eigentlich alles brav mit (auch wenn er mich etwas spinnert findet, fürchte ich). Ich hab eher das Problem, dass er sehr daran gewöhnt ist, dass ich alles einkaufe und deshalb denkt: Es ist doch immer alles da.

    Das führt jetzt in der Krise dazu, dass er meint, nachkaufen muss nicht. Ich bin unsicher und denke häufiger: Was, wenn es meine Lieblingsartikel nicht mehr gibt, weil kleine Firmen pleite gehen etc. Natürlich werden beim Einkaufen alle Vorsichtsmaßnahmen bis hin zum Mundschutz beachtet.

    Wie seht ihr das? In der Krise nachkaufen, wenn möglich, oder totaler Bug in?

    Das mit den Schnecken und dem Salat nervt natürlich, aber ich hab mir letztes Jahr zum Geburtstag so eine Beetumrandung (1x1 Meter, glaube ich) mit Schneckenzauneffekt gewünscht (aus Blech). Das klappt super, solange keine überhängenden Pflanzen eine "Brücke" bilden. :-)