Beiträge von gul

    Ergänzend noch zu den Außenanbauten: da weiß ich nicht, ob du eine ABE oder so einen Blödsinn benötigst, wenn du an deinem Auto außen bauliche Veränderungen vornimmst.


    Auch weiß ich nicht, wie deine Wohnsituation ist. Wenn du dein BOV nicht in eine Garage wegsperren kannst, könnte es sein, dass die beweglichen Anbauteile früher oder später Beine bekommen.

    Die erste Frage beschäftigt mich ebenfalls, da muss ich mich noch schlau machen, notfalls mit einem Anruf beim Tüv.


    Was das Beine bekommen angeht: Ein Kollege hat einen Jeep Wrangler UL, bei dem er seitlich abschließbare Kanisterhalterungen an Airflowschienen befestigt hat. Die Kanister an sich nimmt er nur mit, wenn er in Urlaub fährt. Auf seinem Dachträgersystem (Rhino Rack) hat er eine Kiste permanent irgendwie diebstahlsicher installiert, alles andere kommt auch dort erst für den Urlaub drauf. Der Wagen steht immer draußen. Da auch ich keine Garage habe, würde ich es ähnlich machen, zumal es deutlich Sprit spart, wenn ich nicht immer voll aufgerödelt fahre. Meine gefüllten Ersatzkanister nehme ich ja jetzt auch nicht auf die Alltagsfahrten mit.


    Tja, ich bin nicht sicher, wie ich es lösen werde, aber dein Vorschlag weiter oben hat schon etwas für sich in Punkto Sichtbarkeit und Sicherheit. Einen alten Landy oder ne alte G-Klasse, hach ja, das wär was... *träum*. Dafür reicht aber das Geld und mein Fachwissen nicht aus. ?(

    Hat von euch schon jemand Erfahrungen mit dem Support/Service von Ecoflow oder Poweroak (Bluetti) gemacht?
    Sprich: Wie hilfreich/kulant sind die, wenn irgendwas nicht funktioniert? Kann man Geräte auch außerhalb des Gewährleistungszeitraums noch reparieren lassen? Wie schnell reagieren die? Sind die technisch versiert oder bekommt man nur First-Level-Support?

    Ich hab bei meinem Ecoflow Delta mal die ganzen Kabel plus Bedienungsanleitungen irgendwie verbaselt, die ich in einer Tüte brav zusammen gehortet hatte. Als ich die Tüte nicht wiederfand, wollte ich zumindest das Solarladekabel nachbestellen, wusste aber nicht, welchen Stecker ich genau brauche (XT60 isses, werde ich nie mehr vergessen).

    Ich hab also bei Ecoflow angerufen und hatte einen in Deutschland sitzenden netten Holländer mit supersüßem Akzent dran, dem ich mein Problem geschildert habe. Seine Antwort: "Kein Problem, ich schicke Ihnen ein neues Kabelset." Auf meine Frage, was das kostet, sagte er ganz trocken: "Nichts, das gehört bei uns zum Kundenservice." Zwei Tage später kam ein Paket mit allen Kabeln und der Bedienungsanleitung bei mir an, und ich musste nicht mal Porto bezahlen. Also Kundenservice top!


    Ob sie das heutzutage auch noch so machen, weiß ich nicht. Das ist jetzt etwa zwei oder drei Jahre her.

    Ich bekomme demnächst ein gebrauchtes "neues" Auto, diesmal einer mit 4WD. Bisher fahre ich einen Ford Focus Baujahr 2004, von dem mein Schrauber sagt, "der ist einfach unkaputtbar". All mein Bug Out Geraffel (abgesehen vom Rucksack) ist dort schön brav versteckt untergebracht, aber das war es auch. Mit dem neuen Wagen habe ich die Möglichkeit, sogar mal äußerlich als "Offroader" auf die Kacke zu hauen und mir zB nen Dachgepäckträger mit wahlweise Equipment oder Dachzelt, Frontschutzbügel, AT-Reifen, Höherlegung, Winde und keine Ahnung was noch alles ein echtes BOV zu schaffen. Mit dann natürlich Unmengen mehr an Stauraum für Schlafen, Benzin, Wasser, Elektrik / Strom etc. ...


    Abgesehen von den Kosten, die ich nur nach und nach bewältigen könnte, bewegt mich eine Frage derzeit sehr: Ist es sinnvoll, wenn man es dem Fahrzeug gleich ansieht? Also Grey-Man-Prinzip versus Understatement. Bei einem 11 Jahre alten Dacia Duster ohne genauere Typenkennzeichnung außen denkt erstmal niemand an BOV oder Offroadfähigkeit. Wenn ich den aber entsprechend aufmotze (was mein Jubidubiduuu-Zentrum sehr treffen würde ^^ ), wäre es ja sofort sehr sichtbar.


    Wie handhabt ihr das mit eurem Bug Out Vehicle? Und wie würdet ihr es handhaben, wenn ihr einen Offroader bekommen würdet?

    Mit der Ecoflow Delta bin ich komplett bei dir, die ist einfach genial. Keine Ahnung, was die jetzt kostet, vor ein paar Jahren waren es 1300,- Euro. Damit kann ich sogar meine ganz normale Kreissäge und alles andere, was hier an schwerem Werkzeug oder Haushaltskram herumfliegt, betreiben.


    400W-Standardmodul finde ich auch okay für die Ecoflow Delta. Zwei wären natürlich besser... ;-)

    Meine läuft derzeit locker nebenbei mit nem 245Wp-Panel, wobei ich sie jederzeit umklemmen könnte auf zwei 275-Wp-Panels. Oder auf ein 100W tragbares Teil.


    Ich hab letztens übrigens zwei Standard-400-W-Module für 220,- Euro pro Stück in den "e...-Kleinanzeigen" gesehen, ganz hier in der Nähe. Er verkaufte die privat ungebraucht für 220 Euro an Selbstabholer - Fehlkauf bei seinem Balkonkraftwerk. Ich war sehr versucht, aber gleich beide ging nicht, dafür hab ich keinen Platz mehr.

    Wonach ich noch Ausschau halte: eine Möglichkeit, mit den Solarpanelen im Notfall einen Akku laden zu können… aber das wäre wohl sehr kostenintensiv.

    Mittlerweile schießen die Youtube-Videos zum gleichzeitigen Betrieb einer Balkonsolaranlage und Einspeichern für die Nacht quasi aus dem Boden. Wenn ich das richtig überflogen habe, ist es nicht einmal so schwer zu realisieren. Ich habs mir nicht genauer angeschaut, weil es für mich derzeit nicht in Frage kommt.

    gul Mein Beileid für diese unchristlichen Arbeitszeiten!

    Es sind weniger die Zeiten, als die Wachwerd- und Warmlaufzeit sowie die Fahrzeit. Ablösen muss ich zum Frühdienst eigentlich erst um 05:30 Uhr. Ich bin um die Uhrzeit halt ein Zombie, und die sind bekanntlich in allem sehr lahm... :sleeping: :)

    Das ist doch dasselbe wie vor dem russischen Angriff.


    Es liegt einzig und alleine an China, ob dieses Land einen Angriffskrieg beginnt oder auch nicht.


    Nur an China, nicht an Taiwan, den USA oder sonstwem.

    Das sehe ich genauso.


    Zitat

    Und ich nehme stark an, dass genau wie bei Russland Appeasement den Aggressor nur ermuntern wird, einen Krieg zu beginnen.


    Da bin ich nicht so sicher. China bekommt nun quasi aus dem Lehrbuch mit, wie ihre Wirtschaftspartner auf Aggressoren reagieren. Sie sehen ebenfalls, dass ein wirtschaftlicher Zusammenschluss mit Russland derzeit nicht von Vorteil wäre. Also halten sie derzeit m.E. die Füße still, egal, wie sehr die USA mit dem Besuch die Muskeln auf diplomatischem Parkett spielen lassen.


    An dieser Stelle kann und will ich übrigens nur mal die Serie "Madame Secretary" empfehlen. Lässt sich zB auf Amazon Prime gucken. Ich war gefangen, als die in einer Staffel von 2016 den jetzigen Einmarsch (inklusive einer konkret genannten Stadt!) von Russland in die Ukraine sehr genau vorhergesagt haben. Von solchen Momenten gab es für diverse Außenpolitik einige in der Serie mit igs. 6 Staffeln, daher wundert es mich auch nicht, dass ehemalige echte Außenminister der USA in der Serie mitgespielt haben. Für die älteren unter uns: Madeleine Albright. Für die mitteljungen: Colin Powell. Für die jüngeren: Hillary Clinton.

    Wenn 15 Millionen Leute in mehreren europäischen Ländern plötzlich und ohne Vorwarnung ohne Strom sind würde ich das einen Blackout nennen.

    Dito.


    Einfaches googeln nach Blackout hilft auch, dann bekommst du mit etwas Hirnschmalz sogar mehr als das Ergebnis aus den letzten Jahren im Europaraum. Ich bereite gerade für meinen Arbeitgeber eine popelige Powerpointpräsentation zum Thema Blackout vor. Die Ergebnisse, wie oft das "eigentlich" immer wieder passiert, aber zu regional begrenzt, als dass wir die Nase daran bekommen oder die Energiebetreiber oder Zeitungen sich bemüßigt fühlen, das zu melden, sind für mich erschreckend.

    Na ja, Gas spielt bei uns nur eine untergeordenete Rolle. Aber vor zwei Jahren habe ich mit dem kalt duschen angefangen und benutze unsere Außendusche bis in den Oktober-Dezember. Erst wenn der erste Frost kommt und die Leitung droht einzufrieren, baue ich die Außendusche ab. Es gibt nichts schöneres als am Morgen die Natur aufwachen zu sehen und dabei eine kalte Dusche zu nehmen. Das weckt die Geister in einem. Danach einen schönen Kaffee oder Tee.

    Ganz ehrlich? Wenn ich zum Frühdienst um 03:45 Uhr aufstehen muss, bin ich schon Zombie genug, als dass ich mir auch noch nach dem ersten Kaffee und der ersten Zigi (und meinen Pflichten davor, nämlich Katzen füttern, Katzen streicheln, Katzen versichern, dass sie frisches Futter haben, ggf. Mäuse entsorgen und Pipi machen) ne kalte Dusche antun kann oder mag. Es reicht, dass ich um diese unreligiöse Zeit aus dem Bett musste.... Da dusche ich dann schon ganz gern warm, und ich stehe dazu. :S

    ach ja, heute gab es kein Salz. Leer........... hätte ich nämlich gebraucht. (naja gebraucht - relativ - zum rotieren halt, )

    Es fällt mir halt auch nur dann auf, wenn ich genau das brauchen würde, so bekomme ich das sonst evtl. gar nicht mit.

    Kleiner Tipp: Salz hält ewig, das musst du in deinem Leben niemals rotieren. Auch deine Kinder und Kindeskinder und so weiter nicht. Im übrigen habe ich das in rauen Mengen eingelagert, weil sich damit nicht nur würzen, sondern auch Fleisch und Co. haltbar machen lassen.

    weiß jetzt nicht ob's dem Staat hilft aber ich hab mir noch ein 12er Pack Waschlappen bestellt. Da reicht dann auch zur Not ein 1/4 Liter warmes Wasser und man kriegt den größten Dreck weg. Muss also niemand die Nase rümpfen und es wurde Energie gespart.

    24 stück hier... :) :gut:

    Zelt im Haus aufbauen. Isomatte und Schlafsack reinpacken.

    Warm anziehen. Und falls es dann immer noch zu kalt ist eine Wärmflasche mit in den Schlafsack nehmen (Wasser z.B. mit Gaskocher heiß machen).


    EDIT: Kannst natürlich auch deine Matratze ins Zelt packen, falls sie rein passt.

    Du hast mich falsch verstanden. Oder ich hab mich falsch ausgedrückt. Ich habe einen Wohnwagen, an dem ein komplett ausgebautes Vorzelt hängt. Die Wand-Styropor-Isolation des Vorzeltes ist mittlerweile... hmmm.... ich würde mal sagen nur noch auf dem untersten Meter vorhanden, weil Mäuse die komplett weggefressen haben. Geht aber allen hier so. Fest bauen darfste nicht, also hast du überall im Winter Besuch von vorwitzigen Nagern, die natürlich ebenfalls ein lauschiges Plätzchen suchen. Immerhin ist der Wohnwagen gut isoliert.

    Ich glaube mit selbst erzeugtem Strom heizen zu wollen ist im Winter aussichtslos. Außer natürlich du schränkst den Heizeffekt allein auf deinen Körper ein.

    Naja, genau das ist der Grund, warum ich dann nur die Heizdecke benutzen könnte und den Winter im Bett verschlafen wollen würde... ;)

    Wir haben hier auf dem Stellplatz seit Anbeginn in den Sani-Container nur kaltes Wasser zur Verfügung, es sei denn, man schmeißt 1€ für die Dusche.

    An den Waschbecken gibt keiner der Hähne warmes bzw heißes Wasser. Ist im Winter ein wenig anstrengend, weil manchmal aua, aber krank geworden ist dadurch auch noch keiner hier.

    Für genau das (haben wir hier auch, allerdings kostet die heiße Dusche hier mittlerweile 2 Euro für 5 Minuten) habe ich mir vor einigen Jahren einen Outdoor-Durchlauferhitzer, der über Gas läuft, angeschafft (Eccotherm oder Eccotemp oder so, bei Bedarf schaue ich nach, wie der genau heißt). Das ist aktuell das einzige Gas, das ich auf dem Platz noch verbrauche. Mit einer 11-kg-Pulle komme ich ca. eine Saison (gleich sechs Monate) hin, wenn ich ihn nur zum Duschen und Spülen benutze und nicht meinen Pool darüber befülle oder aufheize. Letzteres passiert aber eher nicht mehr, seit ich mir 200 Meter Solarschlauch aufs WW-Dach gelegt habe (aber Achtung, Pumpenstrom ist erforderlich). Notfalls könnte ich auch das zum Duschen und Spülen nehmen.

    Auch kein Zeltofen im SHTF-Fall? Im äußerten Notfall finde ich solche Öfen noch das sicherste Backup, weil Holz find ich überall ein bisschen.

    Ich wohne mit meiner BOL sogar direkt an einem sehr großen Wald, da finde ich viel Holz für eine sehr sehr lange Zeit (vermutlich finden Plünderer eher mich als dass mir das Holz ausgehen würde... *lol*).


    Die Zeltöfen habe ich mir in diversen Videos mit großem Interesse angeschaut, aber um sich die einfach mal so ohne Test auf Lager zu legen, sind die schon auch recht teuer. Und Test geht halt leider nicht, denn sobald das hier jemand bemerkt, bin ich meine gut ausgestattete BOL los. *händering*


    Aber das wäre vermutlich die beste Alternative, hm? Inklusive feuerfester Dachdurchführung...


    Bearbeitungsnachtrag: Allerdings mache ich mit dem Rauch auch immer auf mich aufmerksam. Mit Strom nicht...

    Für mich ist das relativ einfach: Ich greife auf Altbewährtes zurück. Wenns ums pure Überleben geht, habe ich alternative Wege zum (Ein-)Kochen, Waschen, trinkbares und Nutz-Wasser beschaffen, begrenzt Strom erzeugen. Zum Teil recht begrenzt ist Nahrungsbeschaffung durch Jagen oder Selbstanbau und Heizung. Für ersteres sorge ich so gut wie möglich mit meinen Vorräten vor, bei zweitem suche ich gerade in einem anderen Thread nach einer Alternative bzw. Lösungsmöglichkeiten. Wenn also die Ressourcen - egal bei was - knapp werden, wie wäre es dann mit einer Umstellung des Lebensstils?


    Ganz ehrlich, ich bekomme aktuell immer eine Vollkrise, wenn ich Nachtdienst habe und an sehr vielen Häusern die eingeschaltete komplette Wand- und Gartenbeleuchtung sehe. Sollen die anderen doch sparen, aber bei mir kommt der Strom aus der Steckdose und kostet mich nix, weil ich LEDs benutze??? || :thumbdown:

    Hi zusammen,


    ich dachte eigentlich, ich sei mit meiner Notstromreserve von ca. 1,2 kW in meiner BOL recht gut aufgestellt. Naja, bin ich nicht wirklich, wie ein Test nun (im Sommer, wohlgemerkt) ergeben hat. Ich kann meinen schicken und nicht zu großen A3+-Kühlschrank bei gutem Wetter unbegrenzt betreiben, obwohl er meinen Ecoflow Delta (1,26 kW) nachts derzeit auf ca. 41 % Restladung herunterzieht. Mal so grob überschlagen ergibt das einen Verbrauch von pi mal Daumen 750 Watt nachts, wenn die PV-Module nix mehr liefern (aktuell zwei Module in Ost-West-Ausrichtung mit ca. 315 Wp pro Stück verfügbar, allerdings hing der EF Delta für den Test an einem einzelnen Modul mit 275 Wp - umstecken ginge also notfalls, wäre aber keine Alternative für dauerschei***-Wetter).


    Wenn ich nun den Kühlschrank weglasse (den brauch ich im Winter ja eher nicht), aber stattdessen eine Heizdecke mit 40 W / Stunde nehme, wird selbst das bei schlechtem Wetter über mehrere Tage echt kritisch, selbst wenn ich die nur vorm Ins-Bett-gehen betreibe und den Winter überwiegend im Bett verbringe...


    Ich habe über dem Bett eine 300W-IR-Heizung verbaut, die auch fein Wärme abgibt, allerdings braucht die ihre Zeit, bis sie die Umgebung auf Touren gebracht hat (1 bis 2 Stunden, nach dem Ausschalten kommt aber nix mehr großartig). Vom 1kW-IR-Heizkörper im Vorzelt möchte ich mal gar nicht sprechen.... Aus genau dem gleichen Grund kommen für mich auch Heizgebläse, von denen ich noch zwei Stück im Keller rumfliegen habe, nicht in Frage, die brauchen ja noch deutlich mehr Strom, um meine Fläche aufzuheizen.


    Gasheizung im Wohnwagen und Vorzelt sind it dem benötigten Gas ein begrenztes Gut und im SHTF-Fall nicht mehr verfügbar. Kerzen helfen nur sehr sehr begrenzt (ja, auch diese schicken kleinen Teelicht-Öfen - dazu gibt diverse Untersuchungen).


    Was also tun? Wie macht ihr das, wenns keinen Strom mehr gibt? Feststoffheizung ala Kamin ist hier leider wegen Campingplatz keine Option (Brandgefahr).


    Ich hab nun überlegt, meinen Stromspeicher aufzustocken. Bislang hängen bis auf gelegentliche Tests beide jeweils unabhängigen PV-Stränge an jeweils einem Wechselrichter mit Direkteinspeisung (halt diese üblichen Balkonkraftwerke - hier gibts noch uralte Zähler, die rückwärts zählen... ;) ). Gedanke war, einen entsprechenden Laderegler und einen nicht zu klein dimensionierten Wechselrichter an die beiden o.g. Module anzuschließen, Sicherungen dazwischen, daran dann eine oder mehrere 280 Ah LiFePo4-Batterien zu klemmen. Eine davon bringt bei 12V schon 3,36 kW, das ist schon mal ein Tropfen auf den heißen Stein. Das Doppelte wäre mir natürlich noch lieber. Aber lohnt sich das bei 630 Wp PV-Modulen (maximal, aber im Sommer - und in Ost-West-Ausrichtung noch nie erreicht)? Macht das überhaupt Sinn? Selbst bei Selbstbau der Akkus reden wir von einem 4stelligen Betrag nur für die Akkus, das BMS, das Werkzeug, den LR und den WR.


    Ich bin gerade sehr unschlüssig. Und ach ja, liebe @Mods, ich weiß nicht mal, ob das Thema hier richtig aufgehoben ist. Falls nicht, bitte einfach Überschrift ändern und ins richtige Forum verschieben. Ich schwör, ich hab vorher alle Foren angeschaut. :)


    Und nur noch als kleines PS: Gestern gab es in Recklinghausen (Ruhrpott) einen kompletten Stromausfall über mehrere Stunden - Grund war laut Zeitung ein "fehlerhaftes" Kabel. Diverse öffentliche Einrichtungen, die zur sog. "Kritischen Infrastruktur" zählen, waren betroffen und auf Notstrom / NEA. Das nur mal am Rande. Das Münsterland mit dem großen Blackout ("Münsterländer Schneechaos 2005") ist auch nicht wirklich weit weg von hier. :|

    Ich bin seit vorgestern dabei, mein Notstrom-Setup auf Solarbasis einem Praxistest zu unterwerfen. Bereits jetzt ist für mich klar, dass ich mehr und stärkere Panels sowie mehr Speicherplatz brauche. Ich warte aber aktuell noch auf das neue Ecoflow-Zeugs, das im August erscheinen soll. Vermutlich werde ich dann mal zum nächsten Prime-Day zuschlagen, wenn mir selbst klar ist, wieviel Notspeicher ich eigentlich insgesamt haben will. Da es nur um die Versorgung meiner BOL (Campingplatz) geht, in der ich ein halbes Jahr pro Jahr lebe (allerdings im Sommer mit meistens Sonne satt), fällt mir die generelle Einschätzung meines Stromverbrauches insbesondere über den Winter hinweg schwer.


    Immerhin bin ich aktuell außer bei meiner Outdoor-Dusche komplett gasunabhängig. Gaspreise von 25,- Euro pro 11 kg tun m.E. schon weh, und die bin ich nicht bereit zu zahlen. Daher meine komplette Umstellung auf Solarstrom in meiner BOL.