Beiträge von gul

    An der Schule meines älteren Sohnes sind mittlerweile 2 Lehrer an Corona erkrankt und alleine in seiner Klasse gibt es 3 bestätigte Fälle sowie einen mit offenen (aber sehr wahrscheinlich mit positivem) Ergebnis.


    Was ist die Reaktion des Schulleiters?

    Er lässt die Schule weiterhin offen, statt die Schüler 2 Tage früher mit genügend Aufträgen in die Weihnachtsferien zu schicken.

    Das finde ich persönlich verantwortungslos, denn er hätte die Befugnis dazu.

    Da kann man dann auch mal ganz locker beim Gesundheitsamt anrufen und sich beschweren - oder auch beim Schulleiter persönlich. Die Schule ist schneller dicht, als du "Hatschi" sagen kannst...

    Es war ja auch keine richtige Triage. Das machte sich nur so schön in den Schlagzeilen. Vielmehr ging es darum, dass Leuten, bei denen es zwar sinnvoll aber nicht nötig war, kein Sauerstoff zu geben, um diejenigen zu versorgen, bei denen es nötig war. Das zeigt zwar die hohe Belastung des Systems, es war aber eben keine Triage.

    Sorry, aber wenn alle Sauerstoff brauchen, du aber nicht für alle Sauerstoff hast und entscheiden musst, wem du welchen gibst, dann ist das die klassische Form der Triage. Nämlich aussortieren...

    Genau, und deshalb fängt heute auch der Obermufti-Ärzte-Schlagmichtot-Präsident-Vorsitzende-von-irgeneiner-Kammer an , von der Politik zu fordern, die sollten entscheiden, wie die Triage eigentlich angewendet werden soll. (Der mit dem englischen Namen - Montgomery oder so)


    Sorry, aber wer sowas im Namen der Ärzte als "Vorsitzender der Ärzte" fordert, ist m.E. kein Arzt oder hat seinen Beruf mehr als verfehlt. Natürlich ist so eine Entscheidung niemals leicht oder leichtfertig zu treffen, aber das auf Politiker abzuschieben??? Der Arzt ist an allererster Stelle und beurteilt bei der Triage, was da noch geht und was nicht, nicht mehr und nicht weniger. Und allein daran macht sich das fest - nicht an einem festgelegten Mindestalter seitens der Politik, nicht an Vorerkrankungen, nicht an was immer man da sonst noch seitens der Politiker oder des Herrn Montgomery herbeiziehen könnte!!!

    "+++ 08:11 Klinik in Sachsen bestätigt Triage +++

    Einem Medienbericht zufolge hat erstmals ein ärztlicher Direktor in Deutschland bestätigt, dass in seiner Klinik Ärzte vor der Entscheidung stehen, welchen Corona-Patienten sie helfen und welchen nicht. Gegenüber t-online.de bestätigte Dr. Mathias Mengel, Ärztlicher Direktor des Klinikums Oberlausitzer Bergland gGmbH, dass im Krankenhaus im sächsischen Zittau schon mehrfach triagiert werden musste. Es haben nicht genug Beatmungsbetten zur Verfügung gestanden, sagte Mengel dem Portal. "Wir waren in den vergangenen Tagen schon mehrere Male in der Situation, dass wir entscheiden mussten, wer Sauerstoff bekommt und wer nicht." Es werde versucht, den Patienten, für den es keine Versorgung gibt, in eine andere Klinik zu verlegen. "Aber wir sind im Epizentrum, manche Häuser nehmen gar nicht mehr auf", so Mengel."


    Klinik-in-Sachsen-bestaetigt-Triage

    ja, und "nach gründlicher prüfung" fand dann doch keine triage mehr statt. ja neee, is klar.....

    hätte ich doch gestern beim rauskommen der triage-meldung ein monatsgehalt drauf verwettet, dass das plötzlich ein missverständnis ist..... wir wollen ja die bevölkerung nicht in panik versetzen... und ja, ich zweifele nicht daran, dass die dort tatsächlich eine triage anwenden mussten.


    und nee, Wildclaw , keine Seite hier ist besser als die andere. die schenken sich echt beide nix. allerdings überlege ich für mich recht genau, welchen Informationen von außen ich tatächlich folge. sicherlich denjenigen, die ich tatsächlich intellektuell verifizieren kann, eher als denjenigen, die einfach nur verchwörungstheoriescheiss nachblabbern.

    recht viele Konjunktive... gab es schon mal ein "ich habe" anstelle eines "ich würde"?

    Genau das denke ich auch, dass man mit Leitungswasser mehr "Schaden" anrichtet als die Reinigung erziehlt.

    Was Dachanlagen angeht, keine Ahnung, aber die sind ja meist in entsprechendem Winkel angebracht, dass die sich selbst reinigen, und meist auch hoch genug, dass da nicht zu viele Pollen draufkommen.


    Ich habe in meiner BOL eher flach installierte Module, die ich insbesondere im Sommer mehr als einmal monatlich reinigen muss. Ich mache das mit so einem Waschaufsatz (ist im Prinzip eine weiche Bürste, den ich an den Gartenschlauch mit Gartenwasser anschließe) und sehr kalkhaltigem Brunnenwasser. Dann steig ich auf ne Leiter und reinige die Module auf der Pergola und dem Schuppen und spiele dabei Miss Wet T-Shirt. Anschließend gehe ich da mit nem Abzieher einfach mal kurz drüber, dann kann kein Kalk haften bleiben. Und danach trockne ich mein T-Shirt. ;-)

    Gefriergetrocknete Trekkingnahrung hat einige sehr große Vorteile gegenüber herkömmlichen Fertiggerichten aus dem Supermarkt:


    1. Hochwertige Zutaten, ohne (!) Geschmacksverstärker oder andere Zusätze

    2. Alubeschichteter, wiederverschließbarer Beutel, welcher eine Zubereitung im Beutel ermöglicht.

    3. Schnellkochnudeln, welche durch Ziehenlassen im heißen Wasser zubereitet werden, wohingegen die meisten herkömmlichen Fertiggerichte 10 Minuten gekocht werden müssen

    zu 1.: Daran zweifele ich zwar, aber sei's drum: wenn ich eigene identische Zutaten nehme, bin ich in jedem Fall auf der sicheren Seite und weiß, was drin ist.


    zu 2.: Die Mylarbeutel bedeuten weniger Haltbarkeit als eine Einlagerung im Glas, allerdings hast du Recht, was das Gewicht beim Trekking oder in einer SHTF-Situation angeht. Allerdings kannste ja auch deine eigenen Sachen in einen Mylarbeuten packen und einschweißen.


    zu 3.: Diese "Schnellkochnudeln" / Woknudeln kannste dir ebenfalls selbst herstellen oder schlichtweg kaufen, dazu brauchts nicht die überteuerte Trekkingnahrung.


    Was ich eigentlich nie verstanden habe:

    Warum kaufen die Leute überhaupt so ein teures Zeugs, wenn nicht der Haltbarkeitsgedanke dahinter steckt?

    Wenns mir um lange Haltbarkeit oder Gesundheit oder Gewicht geht, trockne ich die Sachen selbst und mische sie in Mylarbeuteln zusammen. Wenns um Geschmack geht, packe ich entsprechend Kräuter und Gewürze dazu und fahre immer noch viel billiger als bei diesen Survival- oder Trekking-Firmen.

    ... Anzuchterde gekauft, den wer weiß denn schon wann man das wieder bekommt.

    Jederzeit, denn Anzuchterde ist an sich einfach nur sehr nährstoffarme (oder in anderen Worten: ausgelutschte) Erde. Die musst du nicht mal kaufen, sondern die kannst du selbst aus alter, an sich verbrauchter Erde nehmen. Wenn du sicher sein willst, dass sie keimfrei ist, pack sie halt bei 180 Grad ne halbe Stunde in den Backofen und benutz sie danach.

    Noch ein weiterer Nachtrag:


    Wenn ihr statt einer Gemüsebrühe eine Fischbrühe haben wollt, kocht ihr die Gemüsebrühe wahlweise mit frischem oder getrocknetem und zu Pulver zermahlenen Fisch bzw, seinen Teilen auf.


    Wenn ihr eine Wildbrühe haben wollt, gilt das gleiche wie bei Fisch, nur dass ihr stattdessen frische oder getrocknete, zermahlene Wildstücke dazugebt.


    Für eine Rindfleischbrühe gilt das analog mit Rindfleisch.


    Für eine Schweinefleischbrühe (unüblich, aber warum nicht? Erst recht in einer Krisensituation) gilt das ebenso.


    Und der einzige Unterschied zwischen einer Brühe und einem Fond ist meines Wissens, dass ein Fond anschließend nochmal so abgeseiht wird (zB durch ein Küchentuch), dass anschließend nur eine klare Flüssigkeit ohne jegliche größere Inhalte übrig bleibt. Aber warum sollte man das in einer Krisensituation tun wollen?

    Auf Wunsch eines einzelnen Users ;) berichte ich hier mal, wie ich anstelle von recht kurz lagerbaren fertigen Tütensuppen und ähnlichem einfach die Grundzutaten für ca. 25 Jahre mindestens einlagere und entsprechend verwende.


    Zunächst zwei Dinge:

    1. Eine gute Grund-Suppenbrühe besteht aus nur wenigen Zutaten: Möhren, Lauch / Porree, Sellerie. Meist sind noch ein paar verwelkte Stengelchen Petersilie im fertig gekauften Suppengrünbündel zu finden. Mehr allerdings braucht es für den Geschmack einer Gemüsebrühe - und damit eine grundlegende Basis für alles mögliche - auch nicht.

    2. In all den Tütensuppen sind vor allem viele Schummelzutaten zu finden, die das Produkt extrem billig in der Herstellung machen. In allererster Linie Kartoffelstärke, die dazu dient, Suppen cremig zu machen und den Geschmack zu verstärken, darüber hinaus noch Fette zur Geschmacksverstärkung (werden bei Überlagerung sehr schnell ranzig = ungefähr zwei Jahre halten die im Normalfall, schon ist die ganze Suppe für den A****), sog. "natürliche Aromen" anstelle natürlicher Zutaten, und nur wenige natürliche Zutaten, mit denen man eigentlich rechnen würde in so einer Suppe.


    Um Punkt 2. zu umgehen, baue ich mir mittels Dörrautomat einfach meine Zutaten für eine gute Gemüsebrühe (oder Spargelcreme- oder Pilz- oder Brokkoli- oder was auch immer-Suppe) selber, indem ich die einzelnen Zutaten im Dörrautomat trockne, bis sie knacken. Das "bis sie knacken" ist extrem wichtig, denn wenn ihr Dörrgut mit zu viel Restfeuchtigkeit (= über 10 %) einlagert, ist bei Langzeitlagerung die Gefahr von Botulismus gegeben, und das endet in einer Krisensituation vermutlich tödlich für euch!!!!).


    Ich lagere die einzelnen Zutaten (lassen sich je nach Feuchtigkeitsgehalt mal mehr, mal weniger gut / schnell trocknen) anschließend in gut schließenden Schraubgläsern plus Sauerstoffabsorber und lagere die dunkel und halbwegs kühl im Keller. Die so gelagerten Sachen sind - abgesehen von Kräutern - mindestens 25 Jahre lang haltbar. Für solche getrockneten Einzelzutaten nehme ich kleinere Schraubgläser, damit ich jeweils nur eins aufs Mal nach Bedarf öffnen muss. Soll heißen, für eine Gemüsebrühe nehme ich neben Kräutern die oben genannten getrockneten Möhrchenstückchen (echt kleingeschnitten!), den Lauch (der trocknet relativ schnell), und Sellerie, auch ganz verdammt kleingeschnitten.


    Neben den o.g. Sachen trockne ich auch ganz gern kleine Zwiebelstückchen, Chilis, Paprikastückchen, Kartoffelstückchen. Die sind zwar alle recht klein und auch später nix, worauf man anständig herumkauen kann, aber sie geben immer noch ne Menge Geschmack ab und bestehen nicht nur aus Chemie und Schummelei der Lebensmittelindustrie. Übrigens eigenen sich kleine getrocknete Kartoffelstückchen auch sehr gut zur Herstellung von natürlichem Kartoffelpü oder einem natürlichen (Soßen-)Binder.


    Wenn ich meine Sachen trockne, weiß ich, dass die so pupstrocken sind, dass die locker unter 10 % Restfeuchte haben und mir botulismustechnisch nix passiert. Und ich kann zusammenmischen, wonach auch immer mir ist - ein paar grundlegende Kochkenntnisse natürlich vorausgesetzt. ;)

    Ich bin im öffentlichen Dienst. Wir haben notwendige Pflichtfortbildungen, die aber je nach jeweiliger Corona-Lage und den entsprechenden Corona-Verordnungen dieses Jahr schon mehrfach an- oder abgesagt wurden. Ich persönlich habe für mich vor ca. drei bis vier Monaten beschlossen, dass ich an solchen Fortbildungen, egal, wie "corona-freundlich" die angeblich gestaltet werden, dieses Jahr nicht mehr teilnehme. Ich bin doch nicht der Hampelmann, der die Nachrichten nicht verfolgt und nur auf Beschlüsse einer Pandemiekommission wartet, die in der Regel sowohl undurchsichtig als auch uneinheitlich plus noch zeitversetzt erfolgen?!


    Schade nur, dass ich die körperliche Fitness (jetzt aber nicht lachen von wegen Motivationsthread) bereits im Januar abgeliefert hab. Da gings ja auch nur um das Sportabzeichen für Frauen in meinem Alter. Wenn alle Köerperteile mitmachen, bekomme ich das alles jederzeit aus dem Stand hin, kann mich aber danach für eine Woche nicht mehr rühren. ;)

    Das Problem bei den Teilen ist, dass da verstecktes Fett mit drin ist, das relativ schnell ranzig wird. Oktober 2012 war da schon sehr mutig... ;)


    Wenn du lange haltbare Mischungen haben willst, baue sie dir selbst, indem du die einzelnen Zutaten trocknest. Dann weißt du zum einen, was tatsächlich abseits von Sägemehl und vor allem Kartoffelstärke und natürlichen Aromen drin ist, zum anderen erhältst du bei richtiger Trocknung und Lagerung eine Haltbarkeit von um die 25 Jahre.


    Ich trockne mir mittlerweile wirklich die einzelnen Bestandteile und mische sie dann je nach Gusto und Bedarf zusammen.

    "pro Stunde" Muss man einer Leistung nicht dazu schreiben bzw. Ist es Unfug, da nur Energie pro Zeiteinheit angegeben werden kann.

    Übrigens schreibe ich pro Stunde dazu, weil sich zB mein Kühlschrank über den Verbrauch pro Jahr berechnet. Jeder Verkäufer definiert die Zeiteinheit seiner Verbraucher heutzutage meist selbst, ist mein Eindruck. Allerdings hast du selbstverständlich recht, dass das immer noch übliche der Wh-Verbrauch ist.

    "pro Stunde" Muss man einer Leistung nicht dazu schreiben bzw. Ist es Unfug, da nur Energie pro Zeiteinheit angegeben werden kann.


    Grundverbrauch definiert sich so, dass es der Mindesverbrauch ohne Nutzeraktivität ist.

    schon, aber wie kommt der Verbraucher auf den geschilderten Grundverbrauch von 350 - 400 W pro Stunde???????????


    Das erscheint mir tatsächlich extrem viel, daher gehe ich von einem zusammengerechneten täglichen Durchschnittsverbrauch aus, was natürlich nicht zielführend für die Konzeption einer Inselanlage wäre.