Beiträge von Makoto

    Falls ihr Probleme mit der Kräuselkrankheit (Pfirsiche, Marillen, Mandeln) habt, müsst ihr euch jetzt darum kümmern. Sobald die Knospen aufspringen, ist es zu spät!

    Knoblauchsud, Schachtelhalm, Apfelessig und Natron werden für den biologischen Anbau empfohlen, auch Kupferpräperate sind meines Wissens "erlaubt" und wirksam.

    Mein Rezept gleicht deinem, bis auf die Schokolade, das ist mir neu! 8o

    Ich mag es cremig und dicke am Schluss noch mit etwas Maisstärke ein. Sauerrahm und viel Petersilie als Topping mögen wir am liebsten.

    Kleinere Reste werden am nächsten Tag in Palatschinken gefüllt und im Rohr mit Käse überbacken. Dazu gibt es Guacamole.

    Hirse ist vielseitig verwendbar und sehr inhaltsreich. Vor Verwendung abspülen, damit Bitterstoffe, die sich durch längere Lagerung bilden können, abgewaschen werden.

    Mit den Linsen sicherst du dir eine Mindesteiweißversorgung.

    Roggen und Dinkel/Weizen brauchst du ohnehin für Brot, Fladen, Kuchen, Nockerln, Nudeln, Pizzateig,....

    Flocken sind praktisch, weil rasch gegart oder zu Getreidelaibchen verarbeitet. Sie halten aber nicht so lange wie das ganze Getreide, als Vorrat ist das vorzuziehen.

    Getreidemühlen und Flockenquetschen gibt es, handbetrieben, schon recht günstig.

    ...Nackthafer habe ich mal vor 5 Jahren als Versuch angebaut, weil er vollwertiger für die Ernährung sein soll. Aus dem 1 Kg den ich geerntet habe, haben wir einen Brei gemacht. Ich fand ihn nicht so toll, da etwas bitter....

    Hafer darf nicht "eingeweicht" werden, da wird er schnell bitter! Wenn du ihn für Porridge kochst, passiert das eigentlich nicht.

    Hast du den Brei gekocht?

    ^^

    Das war in früheren Zeiten auch bei uns so üblich.

    War es nicht Peter Rosegger, der irgendwo vom riesigen Suppentopf am Herd erzählt, der nie leer wurde?

    Alles an Resten kam da hinein und köchelte ständig vor sich hin.

    Dann soll eine Zeit lang die Suppe besonders aromatisch gewesen sein, und als nach Omas Tod der Topf geleert wurde, fand man am Topfboden einen alten Socken.

    Über dem Topf/Herd wurde nämlich auf einer Stange Wäsche getrocknet, da dürfte der in den Suppentopf gefallen sein und dort für besonders Aroma gesorgt haben ...

    Manche Sachen lassen sich nicht in kleinen Mengen kochen. Bis zu 3 Tagen sollte "aufwärmen/kaltstellen" kein Problem sein, außer man hat eine Histaminintolleranz. Dann ist Aufgewärmtes am nächsten Tag schon meist unverträglich, ich weiß leider, wovon ich spreche ;).

    Eigentlich will man aber auch nicht tagelang dasselbe essen...

    Ich fülle, wenn ich größere Mengen habe, VOR dem Eindicken (Maisstärke, Einbrenn...) oder Verfeinern mit Milchprodukten (zB Sauerrahm...) in Twist-off Gläser ab und koche ein, gestern zB Chili:

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    Der Rest wurde größtenteils aufgefuttert, die ca. zwei übrigen Portionen wurden, weil nicht zum Einkochen geeignet, eingefroren.

    Insgesamt habe ich also ca. 8 Portionen neu im Vorrat, 6 davon ungekühlt sehr lange haltbar!

    Hmmmm, nach allem, was ich hier gelesen habe, komme ich zu der Überzeugung, dass ich "Lebensmittelrationierung" ohnehin seit frühester Kindheit kenne und vielleicht deshalb bei der Vorstellung keine Verzichtpanik bekomme.

    In meinem Elternhaus war Geld äußerst knapp, wir mussten oft "anschreiben lassen" (da hat Mutti uns Kinder zum Einkaufen geschickt, es war ihr wohl unangenehm ;)), Zugriff auf Lebensmittel hatte nur Mutter, wir hätten niemals gewagt etwas aus dem Kühlschrank zu nehmen.

    Das hätte die Futterlogistik völlig zerstört!

    In einer Krisensituation würde ich das ebenso handhaben, da gibt es keinen selbständigen Zugriff!

    Eigentlich gibt es den auch jetzt nicht. Normalerweise wird bei uns gefragt: "Kann ich das Joghurt nehmen oder brauchst du das", "Haben wir etwas Salziges/Süßes zum Naschen da?",...

    Ich habe eine der kleinen vegetarischen Brotaustrichdosen geöffnet, Ablaufdatum Dezember 2019.

    Konsistenz und Geruch waren okay, Geschmack, naja, mit ein paar Essiggurkerln war es zu essen. Verdorben war es scheinbar nicht, habe bisher keine Probleme ;)

    Ich mag diese Aufstriche nicht besonders, deshalb habe ich sie auch nicht rotiert bekommen.

    Plane daher taktische Änderungen und bevorrate in Zukunft Zutaten für selbstgemachte Lieblingsaufstriche. Das meiste davon hält ein Jahr, vieles länger, aber jedenfalls sind die Zutaten auch für andere Gerichte zu verwenden und werden daher regelmäßig durchrotiert.

    Für mich macht das mehr Sinn als ungeliebten Lebensmitteln beim Verderben zuzusehen.

    Besonders interessiert hätte mich ja, ob ihr überhaupt wisst wie hoch euer Grundumsatz an kcal pro Tag ist, um entsprechend die Vorräte einteilen zu können?

    Grob weiß ich das, aber wie du schon richtig geschrieben hast, ist das von der Situation und der damit verbundenen körperlichen Anstrengung abhängig.

    Ich sehe allerdings einen zusätzlichen Grund, warum ich bei gröberen Problemen mit der Lebensmittelversorgung eher bald ein bisschen rationieren würde:

    Wir sollten nach ein paar Wochen nicht die einzigen weit und breit sein, die offensichtlich ausreichend gegessen haben. Wir haben "Pölsterchen", und wenn die wie bei allen anderen ein bisschen weniger werden, ist das zunächst vermutlich unverdächtiger. Natürlich nicht in einem Ausmaß, das uns schwächt, aber wir sollten auch nicht durch "Wohlgenährtheit" Aufmerksamkeit und Begehrlichkeit wecken.

    In Österreich sind die Schulen geöffnet, seit Montag jedoch können Kinder auf Wunsch der Eltern zu Hause bleiben und gelten als entschuldigt. Für die Vermittlung des Lehrstoffes sind dann aber sie verantwortlich, es gibt kein "distance learning". Von 348 Kindern waren heute 126 abwesend.