Beiträge von Milty

    Wir sind oft autark unterwegs. Ich oute mich mal als Klo Benutzer ;-) Ich will das auch nicht missen... gerade bei meiner Freundin und ihrer schwachen Blase.


    Was noch eine Alternative zu den Corona-Wohnwagenpreisen wäre: einen Klaufix kaufen und eine Wohnkabine zum aufsetzen bauen. Die ist dann nur Ladung und vom TÜV ausgenommen. Klein, handlich und individuell ausbaubar. Außerdem ist der Anhänger auch für andere Sachen nutzbar.

    Einfach an alle 4 Ecken eine ausziehbare Stütze. Dann das Stützrad runter kurbeln, hinten Stützen raus, Stützrad hoch kurbeln, vorne Stützen raus, Anhänger ausleveln und raus ziehen. Mit den richtigen Materialien wiegt das keine 200kg. Tanks, Batterie und Co. würde ich unten einbauen. Dazu Stauraum hinter der Heckklappe und einen Aufdruck "Firma Pütz Abflussreinigung". Dann kann man auch im Kurort neben der Polizei übernachten. :saint:

    Welches solar panel? Ich hab die 8hne max mit aktuell 2x50Wp

    Ich bin da recht flexibel weil ich diverse Panel kombinieren kann. Die Anlage vom Wohnwagen hat 210Wp, meine Hütte 235, meine Garagenanlage ist jederzeit demontierbar und ein Noname 120Wp Faltpanel habe ich auch.


    hohe Ladeleistung d.h. schneller als in 2h voll kostet sicher ein wenig Lebensdauer, aber bei meiner River kann ich da ggf. Das schonende Laden aktivieren bei AC Ladung ( mache ich aber eher, um den Lüfter nicht so zu hören)

    Ja kann man deaktivieren und im Normalfall habe ich das auch um den Akku zu schonen aber wenn man wirklich das Ding im Notfall mal bei rotierender Stromversorgung oder am Moppel laden muss oder die Zeit mal knapp ist finde ich die Option echt gut zu haben und diese optionale Ladezeit bietet keine andere Station in dieser Größe.

    Ich fahre einen alten 5,6m Bürstner mit 700kg leer und 900kg zul. Gesamtgewicht. Der ist gut zu handeln, hat Auflaufbremse und 3,5 Betten. Allerdings ist das große Bett auch quer und nötigt zum über die Frau klettern.


    Das Schlimmste für die Dichtigkeit sind Winter im Freien. Dann dringt Wasser in die Dichtungsmasse und beim Gefrieren sprengt er sie immer weiter auf. Ein Hallenfahrzeug ist da nicht die schlechteste Wahl.


    Gewicht hinten im Wohnwagen bzw. hinten draußen dran ist das Schlimmste was man haben kann. Ich würde nie Fahrräder hinten anbauen.


    Für die Kinder hatte ich zwei 16" Klappräder, die mit 2*5kg Flaschen zusammen in die Gasbox passten und für uns Erwachsene hatte ich zwei 20" Klappräder. Die waren dann auf einem Deichselträger oder der Kofferraumklappe. Jetzt sind wir mit zwei 20" Klapp E-Bikes unterwegs die ich unterwegs auch über die Solaranlage laden kann.


    Es gibt auch Kupplungskugeln zum auf die Deichsel schrauben. Dann könntest Du deinen Gepäckträger auch auf dem Wohnwagen nutzen. Allerdings wird es dann wieder schnell kritisch mit der Stützlast.

    So wie ich das mit xboost verstanden habe geht die River auch so nur auf die maximale Leistung. Es wird nur die Spannungsregelung deaktiviert und der Strom so weit hoch gefahren bis das Limit erreicht ist. Wenn das Gerät dann mit weniger Spannung klar kommt kann es verwendet werden. Zählt aber eher für harte Verbraucher ohne elektronische Steuerung / Computer. Das funktioniert dann halt auch mit dem 1800W Wasserkocher weil er bei 90 Volt trotzdem warm wird... mit weniger Leistung. Der 1800W Staubsauger hat dann eventuell doch wieder Steuerungselektronik und mag das nicht....

    Da war Traumgarten schneller ;-)

    Meinen polnischen Schnellkochtopf hatte ich schon vor 2018 gekauft und habe darin wirklich nur ätherische Öle gemacht. Mit einer Größe von unter 2 Litern ist der Besitz auch heute noch legal. Wenn sie größer sind müssen sie beim Zoll angemeldet werden. Vor 2018 war das Brennen mit einem maximalen Fassungsvermögen von 0,5 Liter toleriert. Da durfte ich mal mit machen und ein wenig experimentieren. So lange man den Vorbrand (der riecht wie Lösungsmittel und das sind bei einem halben Liter weniger als 10ml) und alles was zum Ende hin unter 40% geht entsorgt bzw. nur als Treibstoff für den nächsten Gang nimmt ist man da schon recht sicher.

    Was die Kühlung angeht nimmt man eine kleine 12V Pumpe und macht das Spülbecken in der Küche voll mit kaltem Wasser. Dann kann man das immer im Kreis pumpen. Wird es zu warm einfach die Hälfte ablaufen lassen und mit neuem kaltem Wasser auffüllen. So braucht man dann deutlich weniger Wasser. So hat es damals ein Bekannter gemacht.

    Wenn man sich aber den Aufwand anschaut, den man mit einer kleinen Destille hat, dann hat das für mich eher was von Experimentierbaukasten für Erwachsene. Mit einer 0,5l Anlage oder auch mit 10l kann man das nicht gewinnbringend machen. Da ist jede 10€ Flasche im Laden günstiger. Warum man das verboten hat kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Das hat keiner gemacht um den Staat zu prellen. Da ging es um Experimentieren und wer hat den geilsten Stoff... in Kleinstmengen. Na ist nun halt so. Aber in unserem Fall eine 2 Liter Anlage im Keller einmotten und im Notfall Desinfektion, Brennstoff und Handelsware herstellen können ist was zum darüber Nachdenken.

    Abkochen und einen vernünftigen Vorfilter bauen (Schaumstoff, Sand, Aktivkohle). Egal welchen Filter Du in den Rhein hältst.. die werden wahrscheinlich alle sehr schnell dicht sein. Was schon etwas helfen kann ist ein Loch neben dem Rhein buddeln und da das durch den Sand vor gefilterte Wasser nehmen.

    das ist leider nicht was ich brauche da solche wechselrichter zwischen Stromnetz und Hausnetzt hängen, ich suche eine Lösung die mir ein ganzes netzt am laufen hält 🙈

    Und das genau kann Victron, Die sind für die Schifffahrt entstanden und haben dann neben der Inselanlage auch irgendwann Landstrom mit eingeplant. Die können das komplett managen und sind zu 100% inselfähig. Da ist egal ob Strom von außen oder direkt innen am Verbraucherzweig und nebenbei laden sie auch gleich noch den Hochvoltspeicher oder die 48V Akkubank. Dazu haben sie Ausgänge mit denen man bei Überkapazitäten Verbraucher zuschalten kann. Auch wenn sie einzeln deine Last nicht schaffen funktionieren die auch im Parallelbetrieb und im 3 Phasenbetrieb. Wenn Du das mit einem Hersteller hin bekommst dann bestimmt Victron. Andere Anbieter mit dieser Flexibilität sind mir nicht bekannt. Zumal durch dieses Baukastenprinzip kaum alles auf einmal ausfallen kann.

    Die Geräte von Victron kann man meines Wissens nach parallel betreiben und da sie aus der Seefahrt kommen sind sie komplett inselfähig. So kämst Du auf die geforderte Leistung. Dazu gibt es von Victron auch Energiezähler die die Richtung feststellen können und Schaltausgänge haben sie auch. Die paar Akkus stellen dann das geringere Problem dar. Allerdings wäre das nicht wirklich ein Schnäppchen.

    Einfache Erdkabel zum Verheizen sehe ich kritischer. Die sind mit der Ummantelung nicht dafür gemacht. Dann würde ich die Wärme lieber für die Biogasanlage oder einen großen Warmwasserspeicher, Betonwärmespeicher oder Latentwärmespeicher nutzen. Gut Isoliert kannst Du so die Energie zumindest einige Tage bis Wochen speichern.

    Alternativ vielleicht die Wasserstoffanlage von Picea. Die könnte man dann vielleicht auch noch als Tankstelle zweckentfremden.

    Bei zB Dometic wird (60l-Kühli) zwischen 325 und 375gr je 24 Std angegeben, weiss aber nicht, ob diese Angaben realistisch sind.

    Das ist nur eine Flamme in der Größe wie von einem Feuerzeug. Je nach Volumen und Isolation des Kühlschranks sind ca. 20 Gramm pro Stunde gut zum Rechnen -->0,5kg/ Tag --> 22 Tage mit einer 11kg Flasche.

    Man kann aus Plastikmüll selbst Benzin raffinieren / destillieren. Einfach unter Ausschluss von Luft erhitzen und den Dampf abkühlen lassen. Kommt ein wenig auf die Temperatur an und filtern sollte man auch. Anleitungen gibt es bei YT. Sicherlich nichts um privat 1000 Liter zu machen aber bevor ich 5 Tage an der Tankstelle stehe baue ich mir was. Ob das jetzt der hochgezüchtete Turbo Motor schluckt ... hmmm. Aber ein einfacher Motor sollte damit klar kommen ;-)

    Ich habe meinen Wohnwagen auch komplett auf 12V umgebaut. Alles auf LED umgerüstet, eigene Batterie und 210Wp Solar. Zusätzlich kann ich weitere mobile Panel anschließen. Da ich dann aber eine UV Lampe zur Desinfektion von Wasser haben wollte und es die nur für 230V gab habe ich jetzt einen Umschalter der einen 230V Wandler einschaltet und das gesamte 230V Bordnetz von Landstrom auf den Wandler umstellt. Zusätzlicher Vorteil: Ich kann auch die Klapp-Ebikes bei Sonne effektiver mit dem original Ladegerät laden und habe sie schneller voll als wenn ich meine 12V--> 48V DC/DC Stepper Variante nutze.

    Ist natürlich nur bei Bedarf eingeschaltet und kann maximal 500W aber das geht dann natürlich schnell auf die Batterie. Wasser desinfizieren was man schon eine Woche im Kanister durch die Gegend fährt ist am Tag mit 30 Watt aber überhaupt kein Problem und die 200W bei 2 Ebikes werden an einem sonnigen Tag fast komplett über Solar aufgefangen. Der Rest ist bis zum Abend wieder voll und man hat wieder 40km rein elektrische Fahrrad Reichweite.

    Und wenn man mal was aufladen möchte für das man keine 12V Lösung hat ist es auf jeden Fall nice to have.

    Ich setze da auf eine gute Vorfilterung. Alles was durch einen meiner Wasserfilter soll wird vorher abgekocht und durch Aquarium Filter Schaumstoff, Sand und Aktivkohle gejagt bevor es durch einen der Outdoorfilter geht. Zusätzlich habe ich noch eine 12V Wasserpumpe und eine Osmose Anlage.

    Keramische Pflanztöpfe ohne Lasur sind alternativ auch ein klasse Vorfilter.

    Vorsicht nur beim Wassererhitzen in der Mikrowelle in punkto Siedeverzug... aber ich gehe einfach mal davon aus, dass das bekannt ist.

    Da kann man aber einfach einen Glasstrohhalm ins Glas stellen. Der verhindert die Bildung von großen Gasblasen.

    Sollten 500 Watt Mikrowellenleistung (meist ja eher 450 Watt) für die meisten Speiseanwendungen dann nicht effizienter sein, als ein Wasserkocher?

    Wahrscheinlich tut sich da nicht viel. Gerade Wärmeumwandlung ist ja quasi 1:1. Wichtiger ist das die meisten Mikrowellen immer mit der gleichen Leistung erhitzen. Sie schalten nur bei 50% Leistung die Strahlen für die Hälfte der Zeit aus. Das macht zwar Sinn bei Speisen damit die Wärme durchdringen kann aber bei Wasser eher nicht. Dazu kommt das der Wandler immer wieder den Einschaltstrom hat. Ob also eine Reduzierung der Leistung dann Sinn macht ist fragwürdig zumal sich die Zeit in der Wärme aus dem Wasser in die Luft abgegeben wird damit ja auch erhöht.

    Ich hatte einen Prepper aus Schweden gesprochen und er musste lachen. Er sagt das ist hier ganz normal und nicht seit Ukraine sondern schon zeit Jahre. Das nennen die nicht mall Preppen ^^

    Das mag aber auch ein wenig an der neutralen Haltung des Landes liegen. Die Nähe des Russen war ohne die NATO sicherlich immer präsenter.

    Selbstendladung der Zellen wenn das Gerät ausgeschaltet ist

    Standby Verbrauch (angeschaltet ohne Last)

    Effektivität - sprich Wirkungsgrad aller Ein- und Ausgänge (kann bei verschiedenen Lasten variieren)

    tatsächliche Speichergröße (eigentlich immer schön gelogen)

    Zyklenzahl mit Verschlechterung der Speicherkurve (Alterung der Zellen)

    Wärmeentwicklung (Kühlung nötig?)

    tatsächliche Maximallasten (eigentlich immer schön gelogen)

    Verhalten bei kapazitiven und induktiven Lasten (z.B. Motoren oder Trafos / lange Kabellängen)

    maximale Ladeströme

    Ausfallsicherheit - modularer Aufbau? (geht Solar auch noch falls 230V Laden ausgefallen ist)

    (Speicherkosten pro kWh)

    Reinheit der Sinuskurve

    .

    .

    .