Beiträge von Milty

    Eine 120 Liter und eine 60 Liter Weithalstonne mit Feuchtigkeitsabsorber bestückt und dann mit Hülsenfrüchten, Mehl, Haferflocken, Zucker, Nudeln, Salz, Kartoffelpüreepulver, Milchpulver, Kaffee usw. befüllt und dann mit Abstand mehrerer Tage beide Tonnen mit CO2 aus dem Sodamax befüllt bis die oben stehende Kerze aus ging. Nun ist der Deckel final drauf und für zusätzliche 200 Tage 2200kcal pro Tag für eine Person vorhanden. Lichtdicht, wasserfest, ohne Sauerstoff und Feuchtigkeit, gut transportierbar und auf Jahre zu verwenden. Gesamtkosten inklusive der Tonnen ca. 220€. Auf 10 Jahre sind das keine 2 € pro Monat. Wenn ihr mich fragt ein super Versicherungstarif ;-)

    Das ist natürlich eine andere Frage. Aber ich bin eher der lösungsorientierte Typ und würde es zumindest versuchen. Immerhin kenne ich jetzt die Notfrequenz und habe somit die Chance überhaupt einen Notruf abzusetzen.

    Auch wenn Du die Frequenz nicht weißt sollte ja die aktuell eingedrehte Frequenz und das ausgewählte Funkband jemanden am anderen Ende sitzen haben. Auf ein Mayday reagieren die auf jeden Fall.

    Viele Großraumflugzeuge haben mittlerweile auch eine eingebaute GSM Funkzelle und WLAN. Das Signal wird dann auf Satellit umgesetzt und von dort zum Boden weiter geleitet. Kostet zwar etwas aber das ist dann wohl auch egal ;-)

    Da ich beruflich 20 Jahre als Elektroniker mit Flugzeugen zu tun hatte und auch schon mal in einem Pilotensimulator fliegen durfte kann ich das prinzipiell bestätigen.

    Die Frage ist eher ob die Person es schafft emotional so cool zu bleiben das sie von den 200 Schaltern, dem Funk und der Programmierung des Autopiloten nicht überfordert ist.

    Den Flug im Sim habe ich mit einem Arbeitskollegen gemacht der die gleiche Ausbildung hat. Wir sind ohne Autopilot geflogen und es hat stark an die erste Fahrstunde erinnert. Es war für einen einfach zuviel auf einmal. Also ist einer geflogen und der andere hat den Schub geregelt. So sind wir aber beide heil rauf und wieder runter gekommen.

    Aber generell gilt wenn es keiner versucht crasht man auf jeden Fall8o

    Kleine Anmerkung am Rande: das Wichtigste, was man immer dabei haben sollte sind seine Skills. Was nützt die beste Ausrüstung wenn man damit nicht um kann. Anders herum Hilft Wissen und Improvisationstalent um sich mit den Mitteln, die man zur Verfügung hat entsprechend selbst zu helfen. Zu Zeiten der DDR gab es dort viele, die aus fast nichts fast alles bauen konnten. Leider geht diese Einstellung und diese Fähigkeiten immer weiter verloren. Wer aber technisch und handwerklich interessiert ist in dem steckt oft auch ein kleiner Mac Gyver ;-)

    Bei mir ist das eher eine Mischung. Generell achte ich immer darauf Gegenstände auch im Alltag nutzen zu können. Ich hätte den Brunnen oder die Solaranlage ohne weiteren Nutzen nie aufgebaut. Die sollen sich selbst bezahlen.

    Da ich aber gerne auch Sachen komplett habe möchte ich z.B. kein Equipment aus dem Wohnwagen oder dem Haus für andere Touren entwenden sondern das lieber fahrbereit stehen haben. Nichts ist nerviger als Freitag nach Feierabend noch ewig den Wohnwagen kontrollieren zu müssen. Und auch unsere BOBs sollen einfach einsatzbereit sein. Messer, Taschenlampe, Geschirr, Schlafsack usw. gibt es also öfter.

    Bei Lebensmitteln haben wir unsere normalen Vorräte die auch rotieren aber zusätzlich gibt es eine große Weithalstonne mit Feuchtigkeitsabsorber und CO2 geflutet (Kerze oben auf die Lebensmittel, Sodastream mit Schlauch versehen und Schlauch in die Tonne schieben, Knopf drücken bis Kerze aus, nach ein paar Stunden weiderholen, Deckel drüber legen, durch einen Spalt noch einmal nachgasen, Schlauch raus, Deckel für immer zu und Ring drum, nicht mehr bei gehen) in der alles mögliche an trockenen Lebensmitteln (Nudeln, Reis, Mehl, Bachmischungen, Hülsenfrüchte, Salz, Kartoffelpüree, ...) drinnen ist. In 4 Jahren mache ich eine 2. und in 9 Jahren eine 3.. Die Lebensmittel sollten so gelagert auch nach langer Zeit noch genießbar sein und reichen für 2 Personen mehrere Monate. Kosten komplett inklusive Tonne ca. 200€. Das sind auf 10 Jahre keine 1,50€ pro Monat - welche Versicherung ist so billig?

    Ich mache zwar nicht regelmäßig lange Radtouren, habe aber durchaus Erfahrungen damit. Am Besten funktionieren für mich Lowrider (Gepäckträger vorne) und dann 4 Satteltaschen - 2 vorne, 2 hinten. Es schaukelt wenig hin und her und das Gewicht ist besser und tief verteilt. Als ungeübte Person sollte man mit 35kg Gepäck auch längerfristig 80km ohne E-Bike am Tag schaffen können - mit Kindern 50km... besser als 15 bis 30 laufen und alles tut weh.


    Noch ein kleiner Tipp: Doppelfahrradständer wie bei den Postfahrrädern und eine Feder um den Lenker gerade zu halten.


    So etwas meine ich:

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    Wenn wir wirklich weg müssen haben wir 2 sichere Orte. Beide sind ca. 300km entfernt. Unsere BOBs stehen komplett gepackt für Sommer und Winter und einmal wöchentlich für eine Stunde nachgeladen im Keller und sind komplett auf Outdoor inklusive Essen für 8 Tage ausgelegt. Im ersten Zug würden wir den Wohnwagen mitnehmen und mit beiden Autos los fahren. Klapp-E-Bikes sind drauf. Zusätzlich käme der Fahrradanhänger mit. Eine Liste für die wichtigen Sachen zum mitnehmen ist vorhanden und kann in einer Stunde abgearbeitet werden. Mit dabei ist eine 120l Weithalstonne randvoll mit Lebesmitteln.

    Der Wohnwagen ist auch komplett autark und die Solaranlage kann auch die E-Bikes laden. Für eins der 2 Autos (Kombi) gibt es ein Einbaubett. Müssten wir uns von Auto/ Wohnwagen trennen ( weil ein Fluss den Weg versperrt/ Straßensperren/ Defekt/...) ginge es mit den Fahrrädern weiter. Ein einfaches Schlauchboot liegt dem Fahrradanhänger für Flussüberquerungen bei, Flickzeug und Werkzeug ist im BOB.

    Wenn dann nichts mehr geht geht es halt zu Fuß weiter. Dazu müsste der BOB dann aber gewichtstechnisch reduziert werden. Ein funktionierendes Fahrrad lässt sich aber bestimmt irgendwo finden. Man schafft einfach viel mehr Strecke als zu Fuß bei weniger benötigter Energie. Lieber schlecht gefahren als gut gelaufen.

    Wir nutzen ähnliche Binder für die Abschirmung von ganzen Kabelbäumen in der Luftfahrt. Die werden dann in Metallgeflecht verlegt und mit diesen Bindern auf der Zugentlastung der Stecker verschlossen. Unsere werden aber doppelt durchgeführt und benötigen eine spezielle Zange die sie fest zieht und das Ende vor dem Abschneiden hoch biegt. Unsere schließen sehr gut und sind mit einem Seitenschneider oder anderem Hebel einfach zu öffnen in dem man einfach die Endlasche aufhebelt.. Wie gut das mit diesen geht kann ich nicht beurteilen. Ich vermute das diese eine Art Messer haben was sich dann in den Streifen schneidet. Ob man das ohne Werkzeug wieder aufbekommt???

    zu deinem PS möchte ich ein weiteres PS anfügen: zum Glück würde sich so ein Ausbruch ein paar zehn oder gar hundert Jahre vorher ankündigen

    Es brodelt da unten ganz gewaltig unter der Erde. Die Oberfläche wird jährlich ein paar cm angehoben und es tritt immer mehr Dampf aus. Wann das hoch geht kann keiner sagen. Aber das die Aktivitäten in den letzten 10 Jahren massiv zugenommen haben steht außer Frage.


    Ich würde bunkern was noch zu bekommen ist. Heizöl, Gasflaschen, Benzin, Lebensmittel und Hygieneartikel.

    Meine Hütte ist 50 Jahre alt und steht mit mehren Hütten an einem Hang. Da haben alle einen Ofen drinnen. Der Schorni hat die Hütten aber alle nicht auf dem Zeiger. Hoffe, die kehren alle selber. Wäre ärgerlich wenn man da jetzt auch 2-4 Mal kehren hätte und nur deshalb ein paar Mal im Jahr 350 km anreisen müsste.


    So lange man weiß worauf zu achten ist geht das auch ( Abstand zu brennbaren Materialien, Luftzufuhr, Schornsteinbrand)... es haben nur immer wieder Leute nicht gewusst worauf es ankommt ... an diesem Punkt einen lieben Gruß in die Backerstreet nach London :see_no_evil_monkey:

    lord_helmchen die Ampere Angabe sagt nur etwas über das Maximum aus was der Port der Powerbank liefern kann. Wenn dein Gerät nur 0,5A möchte ist das kein Problem. Das wird dann aber über die Ladeschaltung des zu ladenden Gerätes bestimmt. Mehr Strom am Port ist also besser, da Du damit halt auch große Akkus schnell wieder voll bekommst.


    USB-C ist ja nur der Stecker Standard. Reguläre USB-Ports haben eine Spannung von 5V+-0,25V. Das begrenzt die maximal mögliche Energieübertragung durch Leistungsverluste (5V*2,4A=12W). Sollen auch Geräte mit Schnellladefunktion geladen werden können (hier wird zwischen USB Port und Gerät eine höhere Spannung ausgehandelt und so bei gleichem Strom entsprechend mehr Leistung übertragen) musst Du auf Quick Charge achten (QC4: 20V*3A=60W ==>5 fache Ladegeschwindigkeit).


    Große Powerbanks benötigen immer sehr lange zum Laden. Einige können das aber schon per Quick Charge oder sie bieten 2 Ladeports an.


    Worauf ich bei Powerbanks noch achte ist PassTrough. Dann kann man auch Geräte laden während die Powerbank selber geladen wird. Z.B. sehr praktisch wenn man nur ein Ladegerät dabei hat und mehrere Geräte laden will oder wenn die Powerbank per Solarpanel geladen wird bzw. unterwegs als Solarspeicher dient.

    Mit 230V Ausgang kommen wir ja schon in Richtung Powerstation. Da wäre dann die Frage ob man sich bei den aktuellen Preisen die nicht lieber nach eigenen Wünschen selbst zusammenstellt und in ein Köfferchen einbaut. Da gingen mit 300€ schon ganz nette Sachen.


    Ich habe 2 von diesen EasyAcc Powerbank 20000mAh Quick Charge 3.0 kompakt portables Ladegerät Akkupack | eBay und bin damit zufrieden. Die Elektronik macht was sie soll und die Kapazität scheint auch in etwa das zu bringen was sie soll. Das ist leider häufig nicht der Fall zumal die mAh ja nur in 3,7 Volt vorliegen und beim Wandeln auf 5V rechnerisch von 10000mAh nur 7400mAh bei 5 Volt über bleiben. Dazu kommen 10-20% Verluste beim Umwandeln->5920mAh von 10000 bleiben am Ausgang über. Beim Wandeln im Handy erneuter Verlust durch die Ladeschaltung-> also bekommt man nur ca 6000mAh in einen anderen 3,7V LiPo. Das sind aktuell je nach Model 1,5 bis 2 Handyladungen mit einer 10000 mAh Powerbank. Wenn dann noch Schrottakkus verbaut sind bleibt schnell nur noch die Hälfte über.


    Die Kapazität in 2 Geräten zu haben hat durchaus ihren Vorteil: einzeln nicht so schwer, Ausfallsicherheit, eine laden, eine nutzen

    tomduly Deine Beschreibung mit Modul plus 2 Autobatterien, gilt die allgemein für die millionenfach entlang der Straßen und auf Dächern verbauten Module? Oder gibt es da größere Unterschiede?

    Es gibt Module mit verschiedenen Nennspannungen. 12,24,36V...120V.... In der Regel haben sie aber ein Typenschild. Wenn man es nicht übertreibt bricht aber die Spannung beim Laden auf die Akkuspannung ein. Bleiakkus mögen aber am liebsten nur eine Spannung von ca.14,4-14,8V (je nach Akku (Typenschild)). Ein gutes Ladegerät presst den Strom bis zum erreichen dieser Spannung in den Akku und hält dann diese Spannung für 2-3 Stunden um die letzten Prozente auch noch in die Batterie zu bekommen. Macht man das ohne Ladegerät muss man bei erreichen dieser Spannung aufhören damit sie nicht auskocht. Nimmt man z.B. 3*12V Batterien in Reihe an einem 36 oder 48V Panel kann es aber sein das eine Batterie schon lange voll ist und Überspannung bekommt während die anderen Akkus noch Durst haben. Im Notfall kann man das machen aber auf längere Sicht hätte man nicht all zulange Spaß an den Batterien. Besser wäre ein 12 V Panel (oft z.B. auf Wohnmobilen) an das man die Batterien parallel anschließt und sie bei 14,4 Volt wieder trennt. Dann ginge das wohl Monate ganz gut. Wenn man aber z.B. ein Wohnmobil plündert ist da ja auch die Ladetechnik drinnen. Das reduziert den Aufwand enorm weil man nicht alle 20 Minuten schauen muss ob die Spannung erreicht ist.


    Was mir noch einfällt: So wie die Gewichte an einer Pendeluhr könnte man mit der richtigen Übersetzung z.B. auch einen USB Kurbeldynamo antreiben. Dann muss man nicht immer kurbeln sondern nur das Gewicht von Zeit zu Zeit wieder hoch hängen. Für Leistung keine Option aber für ein paar Watt zum Handy laden sollte es gehen. Ist halt eine Frage von Masse und Arbeitsweg. 30KG bei 8 Meter Arbeitsweg wären ca. 20 Minuten mit 2 Watt

    Was mir so einfällt:

    Fäkalienentsorgung wird ein Problem - gerade in Ballungsgebieten - damit Krankheiten

    Müll wird deutlich weniger weil nichts nach kommt - den Rest in der Pennertonne verbrennen

    Nachbarschaften erleben einen neuen Zusammenhalt... Schutz vor außen

    kleine Bäche sind schnell überbeansprucht wenn der ganze Ort dort Wasser holen will

    durch rechtsfreien Raum Recht des Stärkeren

    kein Wasser, Gas, Strom

    Entfernungen werden schnell ein Problem - früher ist man selten weiter als bis zum nächsten Dorf gekommen

    Kommunikation fällt weg - mit Fachwissen lassen sich lokal die Telefonleitungen neu verdrahten so dass man mit alten Telefonen und Batterie zumindest Außenposten verbinden könnte - im Prinzip reicht der Hörer mit Mikro und Lautsprecher

    Nutztiere gewinnen an Bedeutung

    Massentierhaltung funktioniert nicht... übervolle Euter, Ausfall der Lüftung im Hühnerstall... - evtl. frühzeitig dem armen Bauern ein paar Hühner/ Kuh abnehmen

    Erntehelfer nötig

    KFZ Benzinpumpe auf 12V ermöglicht abpumpen aus Erdtanks an Tankstellen

    Engstellen wie z.B. Brücken werden zu Zollstationen

    Feuerbekämpfung kaum möglich

    Ein Geldschein hat 2 mal die Seriennummer drauf. Auch wenn er nur den Papierwert hat kann man ihn wegen Fälschungssicherheit als Pfandbon nutzen. Der Bauer schreibt auf einen Teil "5kg Kartoffeln" und behält das passende Gegenstück. So kann bei Abholung durch wen auch immer die Echtheit sichergestellt werden. Geht auch für Nachrichtenverifizierung

    Ich denke das wirkt sich negativ auf die Manövrierfähigkeit aus, würde ich also eher nicht machen.

    Danach dann stundenlang im dunklen suchen ist aber auch kein Plan. Das andere Boot kann auch mal locker 3 km weiter landen. Sind sie nun Fluss aufwärts oder abwärts...

    Dann binde beide Boote zu einem breiten zusammen. Deutlich kippstabiler, man bleibt zusammen und für die Kinder wirkt es sicherer durch die Größe. Beide Kinder in die Mitte und die Eltern paddeln je auf einer Seite. Egal wo man landet aber man landet zusammen. Kein Rufen nach den anderen, kein Licht zum Suchen.

    Ich würde meinen Inhalt hier sogar teilen, komme von diesem Rechner aber nicht an die Liste ran. Mal probieren ob es vom Handy aus geht....BOB.pdf


    Ist aber krass, wieviel Zeit in die Planung und Anschaffung gehen kann. ;-)

    Unsere BOBs sind auch erst einmal total überladen. Dafür decken sie von Sommer bis Winter alles inklusive Kommunikation, Kleidung, Schutz, Navigation, Wasser, Kochen, Medizin, erste Hilfe, Werkzeug, Übernachtung und Lebensmittel mit 16000 Kalorien ab. Sollen sie getragen werden muss man halt abspecken. Aber bis dahin kommen sie einfach ins Auto, den Wohnwagen oder den Fahrradanhänger. Alles ist thematisch gepackt in Zipper Beutel und es gibt eine Liste mit allen Inhalten. Die Technik wird einmal die Woche automatisch nachgeladen. Sie sind halt "nimm und los" egal wann und wofür.