Beiträge von Streifenkarl

    Ich bedaure es vor einem Jahr nicht noch größere Spritvorräte angelegt zu haben. Diesel vor einem Jahr 0,962 Euro, aktuell 1,407 Euro.

    Aber wieviel willst du davon lagern und vor allem wo, damit sich das nachher rechnet.

    Machst du lediglich ein paar Kanister voll, hat man zwar ein paar Euro gespart, aber ob das irgendwie den Braten fett macht? Alleine der Aufwand - und man weiß ja nie wie sich die Preise entwickeln. Wären sie wegen Corona und brachliegender Wirtschaft noch tiefer gegangen, hättest du dich auch wieder geärgert.


    Und da müsste man schon wirklich große Mengen lagern, damit sich das aus meiner Sicht wirklich lohnt.

    Ob man mit dem Ding allerdings die Panamericana befahren kann.... riesig! Aber leider geil.


    Was ich hier eventuell ins Auge fassen würde, wäre ein großer Pickup-Truck vom Typ Ford F550 oder RAM 5500.

    Ja, das sind wirkliche Trucks, etwas größer als die "normalen" F150 und Co.


    Allerdings kann man dort auch die ganz großen Popups hinten drauf laden, zB ein Mammoth 11.6.

    Zumindest für 2 Erwachsene ist das Ding mehr als ausreichend groß, sogar das Bad ist riesig.

    Bei Bedarf kann man die Kabine auch abladen und dann nur mit dem Truck weiterfahren.


    https://www.hostcampers.com/product-details-mammoth/



    Mit 2 Kindern.... kommt drauf an wie alt. Da wird es natürlich mit fast allen Fahrzeugen irgendwie eng.

    Im Mammoth kann man die Sitzgelegenheiten auch zum Schlafen verwenden - wenn man hier ein wenig flexibel ist, wäre das sogar machbar.

    Eine ähnlich große Kabine von einem anderen Hersteller wird sogar mit Waschmaschine ausgeliefert. Der Frischwassertank ist sehr groß, fast 250L.


    Der Truck selber ist schon recht geländegängig und lässt sich auch mit unterschiedlichen Reifen bestücken (bis zu Monstertruck-Größe :)).

    Dank 4 Türen und großer Fahrerkabine bietet dieser auch noch zusätzlichen Stauraum.


    Neupreis für den Truck ist mit allem Schnickschnack was so geht knapp unter 80.000$. Die Kabinen liegen auch knapp unter 60.000$.


    Ist zwar insgesamt teurer als ein ähnlich ausgestatteter Camper, aber dafür ist man halbwegs geländegängig und kann die Kabine bei Bedarf auch mal wo stehen lassen.


    Gebraucht kommt man da sicher auch noch mal erheblich günstiger ran.


    Hier wird das innere in einem Video mal vorgestellt:


    Zitat

    Über das wieso/warum war nichts zu lesen


    Da es um Lawinengefahr ging, schätze ich mal, es bestand die Gefahr dass eine größere Menge Fahrzeuge durch den dadurch entstandenen Krach eventuell eine Lawine auslösen könnten.

    Ich meine jetzt auch nicht zwingend diese Sender. Also die BBC schon, falls ein Blackout deren Insel verschonen sollte.


    Aber dass das nicht betroffene Ausland eventuell versucht über Langwelle die Menschen im betroffenen Gebiet zu informieren.


    Laut Wikipedia soll schon Mittelwelle nachts eine Reichweite bis zu 2000km haben (tagsüber erheblich weniger). Keine Ahnung was da generell möglich wäre und wozu nicht betroffene Gebiete/Länder bereit sind zu tun.


    Frage mich halt, ob ich nicht doch ein Radio für den Notfall hier hinlegen soll, was diese Frequenzen auch noch abdeckt.

    Ob das nun die Corona Nachwirkungen sind oder die Sache nur als Katalysator für längst fälliges wirkt ? Wer weiss....

    Das war heute Abend Thema bei einer Sendung auf WDR5.

    Da war irgend so ein Industrieverteter, der meinte, es liegt hauptsächlich an Corona.


    Es wären ja nicht überall wie in D, hohe Impfquoten, etc., sondern dass in anderen Ländern immer noch (bzw immer mal wieder) Lockdowns verordnet werden.

    Das würde die ehemals gute Verzahnung der Lieferketten negativ beeinflussen.


    Mittelfristig (Zitat: "in den nächsten Monaten"), sollte sich das alles wieder einpendeln, die Industrie würde da keine langfristigen Probleme sehen.

    Ist es eventuell sinnvoll, nicht nur auf UKW und DAB zu setzen?


    Ja, hier in DACH gibt es Mittel- und Langwelle nicht mehr. Aber angeblich sendet die BBC (Radio 4) und RTL (Luxemburg) noch auf Langwelle. Dazu noch einige kleinere Sender in Nordafrika und quer durch Europa verteilt (bis hin nach Asien).


    Es könnte nicht schaden, im Notfall wenigstens auch noch diese weit entfernten Sender empfangen zu können, wenn die anderen lokalen Sender hier schon lange nicht mehr senden können.


    Denke, bei einer sehr großen Katastrophe/Blackout in Europa, wird man darüber auch noch Informationen (zumindest hoffentlich in Englisch) bekommen.


    Mittelwelle ist wohl hauptsächlich nur noch in den USA sehr stark vertreten, da reicht die Sendeleistung aber nicht aus, um Europa zu erreichen.


    Hat übrigens jemand einen Plan, wie eng das Stromnetz in UK mit dem auf dem Festland verbandelt ist? Besteht die Möglichkeit, das bei einem großflächigem Blackout auf dem Festland, das Netz in UK noch funktioniert?

    Ich halte das immer noch für einen großen Hype... Zitat aus dem Spiegel, basierend auf den Daten des statistischen Bundesamtes...


    Wichtigster Satz ist der letzte!

    Passend dazu dass zB Sprit um 28% gestiegen ist: ich habe im letzten Jahr so wenig wie seit vielen Jahren nicht für Sprit bezahlt. Jetzt sind wir gerade wieder auf vor-Corona Niveau.

    Erdgas 5,7%, Strom 2%, das sind alles noch Peanuts. Heizöl ist zwar teurer, aber der Vergleich basiert halt auf den Rekordniedrigpreisen aus dem letzten Jahr.


    Die hohen Zahlen die im Moment durch die Presse geistern, sind hauptsächlich Preise vom Spot Markt. Die schlagen größtenteils erst mal nicht bis zum Endverbraucher durch.

    Und wenn das Preis-Zocken dadurch erst mal beendet wird, dann werden sich die reellen Preise auch wieder einpendeln und spätestens im Frühjahr wieder auf Normalniveau liegen.


    Zitat

    Schon jetzt spüren die Verbraucher die Krise: Heizöl verteuerte sich laut Statistischem Bundesamt im September um 76,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Sprit kostete 28,4 Prozent mehr. Auch die Preise für Erdgas (plus 5,7 Prozent) und Strom (plus 2,0 Prozent) zogen an. Die teuren Energiepreise sind ein maßgeblicher Faktor dafür, dass die Inflationsrate in Deutschland zuletzt über die Marke von vier Prozent gestiegen ist. Zum Teil liegt das daran, dass die Preise im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres so niedrig waren.

    Ja, aber ich frage mich wie das entstanden ist, dass die Menschen so umgedacht haben und selbst vorgesorgt haben?

    Ausgelöst wurde das dort während und kurz nach dem Bürgerkrieg.

    Anfang der 90er war die Lage relativ schlecht, so dass viele Wohngemeinschaften sich die Aggregate installiert haben.

    Erst in den Boom-Jahren der 2000-2010er Jahre kam die Wirtschaft erst so langsam wieder in Schwung.

    Allerdings hauptsächlich durch Korruption geht es bereits seit einigen Jahren wieder steil bergab.

    Die gewaltige Explosion im Beiruter Hafen beschleunigte den Niedergang noch einmal extrem.

    Aber die Preise der Lebensmittel sind teilweise extrem Unverschämt.

    Es kommt darauf an, was und wo du in den USA einkaufst.

    Fleisch zB ist unverschämt billig - eigentlich durchgehend überall im Land.


    Frisches Obst und Gemüse variiert stark.

    Hier muss man allerdings auch schauen, was man genau kauft: zB schon vorgeschnibbeltes Obst/Gemüse (nicht in der Dose, sondern frisch!) ist relativ teuer. Unverarbeitet nicht annähernd.


    Aber wie gesagt, kommt drauf an in welchen Geschäften man kauft. In den üblichen Massensupermärkten (Walmart, Publix, etc.) sind die Preise normalerweise ok. Gehe ich dagegen zu Whole Foods, zahle ich schnell mal das 2-3x.


    Dann kommt es auch auf den Ort an. In den Südstaaten ist das Angebot an Obst/Gemüse in den Supermärkten zB erheblich geringer als weiter im Norden (oder in Florida). Je ländlicher und schlechter entwickelt eine Gegend ist, umso weniger Angebot gibt es. Preise variieren hier auch stark.

    Als Vermieter eines Häuschens hab ich da wohl ein Interesse den Energieverbrauch zu senken, schon weil das ja den Mietwert steigert.

    Naja, die Nachfrage nach Wohnraum ist zZt extrem hoch, die Mieten explodieren. Ich muss den Energieverbrauch meiner Mieter nicht senken, ich vermiete die Bude trotzdem problemlos zu Höchstpreisen.


    Wenn ich als Vermieter nur auf die Rendite schaue und nicht auch auf Umweltschutz etc., dann kann mir das eigentlich ziemlich egal sein. Und gerade die großen Wohnungsgesellschaften kontrollieren halt viele Millionen Wohnungen in Deutschland - und dort zählt die Rendite.

    Mit einem E-Auto kannst du aber auf dem Land auch nicht viel anfangen, außer zur Arbeit zu fahren.

    Hier muss ich leider wiedersprechen. In den USA zB ist der neue Star am E-Auto Himmel die elektrische Version des Ford F-150. Der F-150 war viele viele Jahre das meistverkaufte Auto in den USA und ist dank seiner Einfachheit (technisch irgendwo zwischen den 80er und 90er Jahren stehengeblieben) und Robustheit auch ein sehr beliebter Lastenesel.


    Der kommt final im kommenden Frühjahr 2022 auf den Markt und die Vorbestellungen lassen auf einiges hoffen. Wenn der die Vorzüge des Verbrenners nicht mehr hätte, und Ford damit seine Stammkunden verprellt, dann wäre das wahrscheinlich das Ende von Ford.


    Edit:

    Zitat

    Während die bisherigen Pick-ups der F-Serie über Benzin- und Dieselmotoren mit einem Leistungsspektrum von knapp 300 bis über 700 PS verfügten, ist der F-150 Lightning mit Elektropower unterwegs. Das Startmodell leistet dabei schon 318 kW (432 PS), die größere Version dagegen stattliche 420 kW (571 PS) und 1.050 Nm maximales Drehmoment. Damit diese gewaltige Leistung auf den Untergrund kommt, ist der Ford F-150 obligatorisch mit einem Allradantrieb unterwegs und kann über 4,5 Tonnen schwere Anhänger ziehen.

    Da bin ich absolut bei dir. Auf dem Land kommt man ohne Auto oft nicht weit.


    Hier ging es jetzt aber hauptsächlich um die Verbrenner und die mangelnde Möglichkeit, ein E-Auto in der Stadt zu laden.

    Die Leute hier stören sich nicht an den hohen Spritkosten, bzw. fahren trotzdem so viel wie vorher.


    Da habt ihr es auf dem Land mit einem E-Auto natürlich oft viel einfacher. Meist feste Stellplätze, auf denen man sich u.U. dann eine Wallbox installieren kann.

    2€/Liter wird für die Meisten noch problemlos verkraftbar sein. Wer bei 2€ Probleme bekommt, hat sie normalerweise auch bei 1,60€ schon.


    Die Leute sind einfach zu bequem und das Auto ihnen zu wichtig.


    Aber auch wenn aktuell über die hohen Preise gemeckert wird.... letztes Jahr waren die Preise dafür zwischenzeitlich auf einem absoluten Tiefpunkt.

    Wie schon in den letzten Jahrzehnten, wird der Sprit auch in Zukunft mal mehr, mal weniger kosten.



    Zurück zum Thema der steigenden Energiepreise, eine Möglichkeit zur Verhinderung der dadurch entstehenden Sozialen Unruhen sind Stufenpreise sind Stufen Modelle in der Bepreisung. Bis x kWh pro Haushalt über x kWh ein Vielfaches


    Interessantes Konzept, gefällt.

    Allerdings glaube ich, selbst da gibt es dann noch Widerstand, zB dass die Reichen dann ja theoretisch die Möglichkeit hätten ihre Häuser besser zu isolieren und die ärmeren nicht, etc.


    Wenn die Energiepreis tatsächlich ein Niveau erreichen, bei dem es für viele Menschen wirtschaftlich sinnvoll wird, mit Holz zu heizen, dann dürfte das frei verfügbare Holz relativ schnell knapp werden.

    Jetzt vielleicht ein Extrem, aber zB im Winter 1946/47 wurde gerade in städtischen Umgebungen so ziemlich jeder Baum umgelegt, den man finden konnte.

    Und trotzdem sind noch zehntausende Menschen erfroren. Da gab es nämlich, als Folge vom Krieg, einen massiven Mangel an Kohle, was damals primär zum Heizen verwendet worden ist. Also wurden Unmengen von Holz verfeuert.


    Und wie weiter oben schon verlinkt wurde, ist es in D grundsätzlich nicht erlaubt, Holz aus irgendwelchen Wäldern mitzunehmen. Aus privaten Wäldern schon gar nicht und in staatlichen Wäldern nur minimale Mengen. Größere Mengen müssen vorher vorgeführt und dann bezahlt werden. Wobei hier auch nur Totholz möglich ist. Irgendwelche Bäume fällen ist dann immer noch ein no-go.

    Der Preis ist zwar erheblich geringer, als wenn ich mir fertiges Brennholz anliefern lasse, aber dafür habe ich auch den massiven Aufwand + Transport. Und ich gehe mal davon aus, dass auch hier der Preis ein bisschen anzieht.


    Bzw. steigen dann die Preis für Brennholz erheblich an und Waldbesitzer und -verwalter werden entsprechende Maßnahmen ergreifen, um die Selbstbedienung einzuschränken.

    Ja, davon gehe ich auch aus.



    Einspruch! Habe jahrelang mit Einwegpaletten geheizt. Jetzt sammle ich Holz im Wald. Wenn irgendwo ein Dachstuhl oder eine Scheune abgerissen wird biete ich Entsorgungshilfe an.

    Das ist dann aber nicht kostenlos, sondern du arbeitest dafür ;)

    Und hier in der Stadt wird recht selten eine Scheune oder Dachstuhl abgerissen.


    Bei uns gibts eine große Baustoffhandlung. Die haben massenhaft Wegwerfpaletten zum Mitnehmen. Man fragt halt höflich. Der Aufwand hält sich in Grenzen

    Ja, aber stell dir vor, die Leute haben wirklich keine andere Möglichkeit mehr zu Heizen. Was denkst du wie begehrt diese Paletten dann werden? Noch gibts kaum Interesse daran, aber wenn meine Heizung im Haus nicht mehr läuft (bzw. ich kein Geld mehr zum Heizen habe), dann stehen die Leute sicher Schlange. Und dann kommt nachher die Firma noch auf die Idee, die Paletten zu verkaufen statt zu verschenken (bzw. froh zu sein, dass man ihnen den Schrott abnimmt) ;)


    Das ist die klassische "Dagegen-Argumentation" der Energiewende-Gegner. Eingebautes Denkverbot.

    Sorry, das ist gerade ein bisschen beleidigend.

    Ich bin sicher alles, aber kein Energiewende-Gegner, eher das Gegenteil. Aber ich bin auch kein Träumer, der die dabei entstehenden Probleme nicht sieht, oder nicht sehen will, sondern Realist.

    Die vollständige Energiewende wird viele Jahrzehnte andauern. Das geht nicht von Heute auf Morgen.

    Und gerade in der Stadt ist das alles nicht so einfach - ist einfach so. Es gibt Leute die haben keinen festen Stellplatz für ihr Auto. Und keinen Firmenparkplatz. Und es ist auch schwierig, sich mal für ein paar Stunden die Woche einfach an irgendwelche Ladestationen zu stellen und darauf zu warten, dass die Akkus wieder voll sind.

    Wenn so jemand also jetzt oder in naher Zukunft ein neues Auto kaufen muss, der hat leider keine wirkliche Alternative zu einem herkömmlichen Antrieb.


    Und auch als Mieter oder sogar als Wohnungseigentümer in der Stadt ist das mit einer PV-Anlage nicht mal eben so gemacht. Von technischen Problemen mal abgesehen. Irgendwer muss das bezahlen.

    Ich habe zum Beispiel noch eine Eigentumswohnung in der Nähe, 12 Parteien im Haus. Einige von denen sind notorisch pleite. D.h. wenn irgendwas mal außer der Reihe gemacht werden muss und die Rücklage gibt es nicht her, dann haben die ein Problem. Und das gibt immer ordentlich Diskussionen und Widerstand.

    Eine recht kostspielige PV-Anlage wirst du dort kaum durchsetzen können - vor allem weil die Anlage mangels Platz und Ausrichtung natürlich nicht annähernd den kompletten Strom des Hauses abdecken würde.


    Als Mieter hast du eh keine Chance. Da bist du auf den Eigentümer angewiesen. Und der hat auch eher weniger ein Interesse daran, den Energieverbrauch seiner Mieter zu senken, in dem er selber ordentlich Kohle reinbuttert.

    Gesetzliche Vorgaben/Zuschüsse etc. können das zwar in Zukunft ändern, aber aktuell ist das halt alles noch ein großes Problem.

    Hab mir jetzt auch mal ein Päckchen Elotrans bestellt. Kann nicht schaden und hält ja auch ein paar Jahre.

    Und scheinbar wird es auch als Wundermittel nach einem üblen Besäufnis gefeiert.