Beiträge von Jongleur

    danke, jetzt verstehe ich auch das mit dem Aufblasen. Und gut dass es sowas auch ein Qualität gibt , ich kenne ähnliches nur als windigen "Scherzartikel".

    Danke für deinen interessanten Bericht. Wie lief das überhaupt bei euren Nachbarn, habt ihr da Kontakt? Ich meine jetzt nicht nur die zwei im Dorf, von denen du schreibst, dass sie ein Notstromaggregat haben, sondern die anderen. Haben die sich bei euch gemeldet oder gab es Gespräche, dass sie vielleicht auch nachrüsten wollen?

    Ich bin auch ein Fan von Gas fürs Kochen, aber mit dem jetzigen Ceranfeld kann ich auch gut leben. Diese im Glas integrierte Touchsteuerung ist aber nervig. Mal schaltet sich eine Platte selbst ein, wenn man einen Topf rüber schiebt, oder ein Tropfen auf den Sensor fällt, dann eine andere wieder aus, mal geht der Steuerung 1 Minute lang gar nicht =O.

    Zum Backherd: möglichst großer Temperaturbereich am besten bis 300 Grad. Alle klassischen Funktionen wie Oberhitze, Unterhitze, Grillen und Umluft. Dampffunktion würde mich als Hobbykoch reizen, aber geht natürlich auch ohne. Selbstreinigung, Pyrolyse, wäre vielleicht noch ein gutes Stichwort.

    Übrigens böser Fehler bei der Statistik:
    Bei der Berechnung der Flächen für Windparks wird offiziell nur der Bereich des Fundaments plus ggf. Trafohäuschen oder sonstige Infrastruktur am Boden gerechnet. Die Quadratkilometer, die von den Anlagen akustisch, optisch, durch Windwurf oder Vogelschlag usw beeinträchtigt werden, gelten nicht als Bodenverbrauch oder genutzte Fläche. Damit klingt es dann so harmlos: nur ein Prozent der Fläche wird benötigt, lalala ...

    Kleiner Hinweis für diejenigen die in naher Zukunft Arbeiten an ihrer Elektroinstallation machen wollen/müssen: legt euch Kabel ins Lager. Grund: Kupferpreis hat wieder die 10k/t geknackt aber was viel schlimmer ist sind die fallenden Inventories an der LME und die weiter fallenden Lagerbestände in China. Kann zu Engpässen führen. Ich hab mir heute noch NYM-Leitungen (300m verschiedene Querschnitte) und Silikonleitungen auf Reserve bestellt. Könnte mir vorstellen das da in 1-2 Monaten die Lage und die Preise unschöner werden…..


    Spot/ Cash wird an der LME mit 1kUSD Premium gehandelt. Das explodiert gerade.

    Wichtiger als der Preis ist für uns noch die Lieferfähigkeit. Den ganzen Sommer war es schwierig. Ein Partner mit dem wir zusammen arbeiten, hat seine Einkäuferin jeden Tag die Großhändler abtelefonieren lassen, und jede verfügbare Trommel gekauft.

    Und natürlich spielt der Preis immer eine Rolle, aber 10 Monteure, die rumstehen und nicht arbeiten können, sind teurer. Also zahlt man halt die hohen Preise, schluckt das, weil man beim aktuellen Auftrag nicht nachverhandeln kann, aber beim nächsten Angebot wird es halt teurer. Und so schleicht sich die Inflation weiter ...

    Preis pro Rolle 32 Cent bei Amazon, 28 Cent bei DM. Dafür kostenlos geliefert.


    Ist aber auch müßig darüber zu diskutieren, dass es immer irgendwie möglich ist etwas noch günstiger zu bekommen.

    Mit Punkt 2 hast natürlich Recht, ich habe jetzt bewusst NICHT die absolut billigste Möglichkeit zum Vergleich genommen.

    Beim Vergleich komme ich aber auf andere Preise: bei DM 26 Cent, Amazon 40 Cent, das ist mehr als 50% teurer.

    Ich bin mütterlicherseits Schwabe, und für mich zählt noch das Sprichwort: Kleinvieh macht auch Mist.

    1. Der Preis ist (meist) günstiger als im Einzelhandel

    mal eine Frage gleich zu Punkt 1: sehe ich das richtig, dass bei Amazon 36 Rollen 3-lagiges WC-Papier 14,47 € kosten?

    Finde ich jetzt alles andere als ein Schnäppchen.

    20 Rollen vom guten Classic bei DM kosten 5,25 € ,

    https://www.dm.de/sanft-und-si…blatt-p4010355276568.html

    In Österreich 20 Cent mehr. Und ich nehme an bei Lidl oder Aldi geht das noch ein Stück günstiger.

    Trontir Top Zusammenstellung :thumbup:


    In USA kommt dazu, dass alles politsch gleich dermaßen instrumentalisiert wird, dass ein konstruktives Zusammenarbeiten kaum noch möglich ist. Und zwar von beiden Seiten, Dems und Reps. Während erstere sich bei den Budgetfragen gerade äußerst dämlich anstellen, und die Reps sogar mit Biden kooperieren würden, blasen Trump-Anhänger auf der anderen Seite die Probleme der Versorgungskettenkrise gerade zum großen Dram auf #EmptyShelvesJoe auf. Als ob Biden viel Einfluss drauf hätte oder gar der ehemalige größte Präsident aller Zeiten außer ein symbolisches DUDUDU Richtung China etwas bewirken würde. Wahrscheinlich gibt es bald bei uns #LeereRegaleScholz ...

    Auch das ö. Bundesheer geht nicht davon aus, dass ein Blackout wochenlang dauert, sondern maximal wenige Tage. Mit folgenden Anlaufschwierigkeiten in allen Bereichen.

    Ansonsten ist die Frage, wie man das Wort langandauernd interpretiert: auch ein ganzer Tag ist bei Stromausfall schon ungewöhnlich lang.

    Das betrifft auch die Ölversorgung +Derivate in Süddeutschland.

    Das gesamte Rohöl für Bayern kommt aus Triest (Transalpine Pipeline).


    Es gibt zwar entlang der Pipeline Speicher, aber mir ist nicht bekannt, welchen Anteil diese am Bedarf haben.

    Ups, richtig. das haben wir ja schon vor Jahrzehnten in Geografie gelernt: alles Öl für das bayerische Chemiedreieck bei Burghausen sowie für die Raffinerien in Stinkölstadt, äh Ingolstadt, kommt über den Hafen von Triest.

    Um auf die Frage von PapaHotel noch einzugehen:


    In Hinblick auf die vorhin beschriebenen drei Szenarien habe ich im Laufe des letzten Jahres (eigentlich seit Januar 2020 nach dem Lockdown in Wuhan)begonnen, zusammen mit meiner Frau unseren Haushalt durchzuchecken, aufzuräumen, Vorräte anzulegen usw. Dass inzwischen alle Schränke und Schubladen wesentlich ordentlicher und trotzdem besser gefüllt sind, ist ein angenehmer Nebeneffekt des Prepperseins.


    Als speziell angeschaffte Notfallausrüstung fällt natürlich vor allem die Poweroak mit Solarpanel ins Gewicht. Dazu diverses Kleinzeug wie Brennpasten, Micropur oder Faltkanister sowie das in Planung befindliche CB-Funkgerät, die im Alltag eher weniger Verwendung finden. Mit der Poweroak werde ich aber nächsten Sommer versuchen, den Stromverbrauch im Ferienhaus zu minimieren, also doch Doppelnutzen. In Summe dürfte ich dann bei ca. 800 Euro liegen.

    Alle anderen Anschaffungen, für die ich viele Tipps aus den Foren mitgenommen habe, waren entweder längst überfällig, oder gehören eigentlich in jeden Haushalt, oder werden einfach auch so genutzt. Das wären bei mir jetzt zB gewesen Fahrtenmesser, Messer-Schleifstein, gute Taschenlampe, kleiner Daypack, Einkochtopf plus Zubehör, Brotbacktopf, Dreibeingrill mit Gulaschkessel, ...
    Als Vorräte lege ich nur Sachen in den Keller, die wir auch so essen und rotieren können. Also keine NRG5 Riegel oder Trockennahrung.

    Sehe ich ähnlich. Bei mir lautet die Ausgangsfrage: Warum für ein Szenario, das eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit aufweist, ein großes Investment an Geld, Stauraum und Lebenszeit aufwenden? Verbunden damit ist die Überlegung, dass man bei einer kleineren Vorbereitung nur auf ein mildes Szenario zumindest auch einen gewissen Vorteil für eine schwerwiegendere Ausprägung mit erhält.


    Konkret bedeutet das beispielsweise, dass ich mich nicht vorbereite, um einen dauerhaften Zusammenbruch des gesamten Stromnetzes monatelang überstehen zu können, sehr wohl aber für einen mehrtägigen Stromausfall. Oder dass ich keinen BOB bereithalte, sehr wohl aber eine Dokumentenmappe und etwas Basisausrüstung für den Falle einer mehr oder minder regulären Evakuierung, etc.


    In der Konsequenz heißt das vermutlich erst mal, viel wegzulassen, das vielleicht ein Teil einer absolut optimalen Ausrüstung wäre, aber im Alltag zu selten gebraucht wird. Deshalb kommt mir beispielsweise kein Stromaggregat mitsamt nötiger Treibstoffvorratshaltung ins Haus.

    Sehe ich sehr ähnlich. Ich rechne mit hoher bis mittlerer Wahrscheinlichkeit mit folgenden drei Szenarien:
    - Blackout

    - schwere Störungen der Versorgung in allen Bereichen, in Verbindung mit / ohne Blackout, mit / ohne innenpolitischem Chaos, zB Gelbwestenproteste,

    - Pandemie ein oder zwei Stufen gefährlicher als Covid

    Darüber hinaus bezieht sich mein Prepping, und da habe ich in den Foren viel gelernt, auf mögliche kleine Katastrophen: Verbandszeug plus Medikamente, Feuerlöscher, CO-Warner, Dokumentenmappe, Ansätze meine Laptoptasche zum EDC aufzupeppen usw.


    Dafür brauche ich keinen Ultraleicht-Campingkocher, weil ich bei meinen Bergtouren lieber in einer Hütte zum Linsentopf einkehre, als selber zu kochen. Ebenfalls keinen Superdaunenschlafsack bis minus 20 Grad, da ich maximal damit plane, diesen Schlafsack entweder beim Blackout Zuhause oder im Sommer im Zelt zu verwenden. Nichtsdestotrotz lese ich mir die verschiedenen Diskussionsfäden, wie neulich zB der Test des schweren INCH-Rucksacks, gerne durch.