Beiträge von hoteisen

    Bandito gut aufgezählt Deine Zeitplanung in der Vorratsverwaltung.


    2 Punkte vielleicht noch: um den Schein zu wahren würde ich mich dennoch bei Lebensmittel Ausgaben anstellen und mich darum bemühen. Das verlängert dann schon mal die Anfangszeit. Und dann gibt es noch die bekannte Notnahrung die viele viele Jahre haltbar ist. Wie und ob sie schmeckt ist dabei schon zweitrangig, Hauptsache Kalorien.


    Der kleine Bach in der Nähe ist gut im Petto zu haben, aber alleine darauf verlassen würde ich mich nicht. Denn Du kannst vielleicht nicht das Haus verlassen, das Wasser ist kontaminiert oder von Banditen bewacht. Was nun?

    Ja gut, die kleinen Goldscheisserchen waren ein kompliziertes und überteuerte Beispiel. Ich fand es anfangs als Idee Knüller, ihr habt mich überredet, werden wohl doch eher Prägemünzen (Achtung keine Medaillen) werden.

    Daywalker Danke für den Denkanstoß. Ich werde mich informieren ob unsere Tafel Lebensmittel annimmt.


    Wir hatten vor der Pandemie immer vor Weihnachten einen Sachspendenaufruf einer Mitarbeiterin von Rettet das Kind. Sie wählte Familien in ihrer Betreuung aus die es notwendig hatten und hat auch die Aufteilung übernommen. Wir kauften dann jeder etwas mehr ein oder haben Gutscheine gekauft damit die Familien sich selbst etwas besorgen konnten. Das war vor der Pandemie. Nun ist sie in Pension gegangen und niemand macht diese Aktion weiter. Daher dachte ich an die Tafel. Aber wenn die das auch nicht machen wird es doof. Schau ma mal.


    Wegen dem MHD. Nun, mein ursprünglicher Beruf hatte mit dem Österr. Lebensmittelcodex zu tun und es hat einen guten Grund warum es das gibt. Auch weiß ich, daß die Lebensmittel Großindustrie seit 5 Jahren viel Geld für öffentliche Meinungsbildung in die Hand nimmt um das ihrer Meinung nach geschäftsschädigende MHD los zu werden damit nicht sie und der Handel die Entsorgung übernehmen muss sondern der Letzterwerber.


    Wenn man mich also fragt ob das MHD unbedingt notwendig ist so kann ich das aus mehreren Gründen bejahen, denn erstens gab und gibt es eine massive chemische Veränderung in der Produktion, das beginnt von der Samenzucht bis hin zum Substrat, Licht, Dünger, Pestizide, Antibiotika, Medikamente, Aufzucht und Zucht selbst, Futtermittel, Erntegrad, Zusatzstoffe, Farb- und Geruchsbeigaben, Glanz- u. Bindemittel, Säuren, Geschmacksverstärker, Hormone, Appetitanreger, Fette und Zucker aus verschiedensten Quellen,..... Übergehen Wir hier bitte noch weitere unzählige Punkte bis hin zur Lagerhaltung, Vertrieb, Verpackung, Kühlkette bis dann irgendwann das Produkt ins Regal kommt und auf den Kauf wartet.


    Hier soll also der Konsument, welcher evtl. gar nicht mehr gelernt hat wie etwas schmeckt, die Entscheidung über alle Geheimnisse der Lebensmittelproduktion in die Selbstverantwortung genommen werden?


    Oftmals ist das Produkt prinzipiell nicht verdorben, aber wegen den Weichmachern in der Verpackung geschädigt. Die Industrie würde jubeln wenn sie das MHD nicht mehr zur Prüfung finanzieren und die Haftung dafür übernehmen müssten, insbesondere die BIG 10 dieser Welt. Dem Bauern mit seiner selbstgemachten Wurst im Verkaudskaden ist das natürlich ein großer Mehraufwand.


    Dennoch, für mich ist die verpflichtende Angabe ein Menschenrecht. Wie sich der Einzelne bei Ablauf verhält - entschuldige - ist sein Recht auf Selbstbestimmung.

    Duke Sorry mein Fehler, ich bin schon so auf Stromausfall fixiert, dass ich gar nicht mehr an die Registrierkasse denke. Gold bring Dir natürlich erst etwas, wenn das gängige Zahlungssystem ins Wanken kommt. Zum Beispiel Gemüsebauer: Wenn da 50 Leute stehen und um einen Sack Kartoffel feilschen kommt meinst wer zum Zug? Ich denke, wenn es hart auf hart kommt (also schon noch vor Tumult und Gewalt) wird Gold mehr bewirken als Papier.

    Ich schreibe beim Einräumen auf alle Gläser und Konserven mit Edding Monat + Jahr des MHD drauf. Dann kommt das älteste nach vorne und das neueste nach hinten. Eine digitale Erfassung habe ich bisher nicht.

    Genau so mache ich es auch - allerdings mit einer Excel Tabelle noch als Unterstützung die ich aber so einfach wie möglich halte um nicht die Lust daran zu verlieren.

    Duke ein interessanter Ansatz. Werde ich in meinem Erdtresor nacheifern.


    Ich würde auch empfehlen, nicht ganz druckfrische Banknoten zu verwenden. Ganz blütenfrisch wirkende Noten lassen vielleicht den einfachen Gemüsebauern am Straßenrand etwas mißtrauisch werden. Und wer weiß was Geld in einer Krise Wert sein wird. Daher kann man - wenn man es sich leisten kann - auch ein paar Goldmünzen (oder neuerdings die 1 Gramm Goldbarren) für wirklich wichtige Zahlungsmethoden einbunkern. Aber oft ist ein Päckchen Zigaretten mehr Wert als jede Banknote der Welt. Wie lange halten eigentlich Zigaretten? :/

    nachtvogel Mein Hauptziel war erst mal für mindestens 14 Tage mehr als luxuriös durchzukommen. Ich kaufe dahingehend nur Produkte die mir schmecken und ich jederzeit gerne esse. Der Bestand rotiert, daher wird eine Dose geöffnet kommt diese beim nächsten Einkauf schon wieder in den Einkaufskorb. Mehr bekomme ich da nicht bei Ablaufzeiten zwischen 9 Monaten bis hin zu 2 Jahren nicht in einen Kreislauf ohne etwas wegschmeißen zu müssen.


    Ich plane diesen Bestand nun gänzlich auf einen Monat zu heben, allerdings nicht mit meinen Produkten der Wahl, sondern mit Produkten nach der Geldbörse. Hier werden also ausschließlich Aktions-, Billigst- u. Eigenmarken gekauft oder im größeren Gebinde. Der Hintergedanke ist so kostengünstig wie möglich den Zeitraum der Eigenvorsorge zu erweitern. Hier kalkuliere ich allerdings mit einem evtl. Totalverlust bzw. wird vor Ablauf des MHD an die Tafel gespendet.


    Alles was der Garten abwirft rechne ich als Zugabe, denn bei Wetterextremen oder Schädlingsbefall fällt gegebenenfalls auch das weg.


    Als Kind habe ich wochenlang täglich nur gekochte Kartoffel mit Butter und Salz bekommen, am Abend einen Löffel Lebertran und in der Früh eine Milch mit Ovomaltine. Klar war ich dadurch etwas unterernährt, aber ich weiß was es heißt mit wenig auszukommen. Im Prinzip könnte ich mit meinem so aufgebauten Monatslager möglicherweise auch 4 oder 5 Monate lang auskommen. Man weiß nur leider am Anfang einer Krise nicht wie lange sie dauern könnte. Genau das ist die Krux an der ganzen Vorsorge.

    UrbanTrapper ich habe das Gästezimmer umgesetzt, sobald das letzte Kind ausgezogen ist. Es kann immer was mit den Kindern sein, mit der Schwiegermutter oder man braucht selbst einmal eine junge, attraktive Pflegerin die untergebracht werden muß. :saint:


    Als Quarantäne war es natürlich nie gedacht, aber es war eigentlich binnen kurzer Zeit für diesen Verwendungszweck adaptiert. Und daswir es richtig machen zeigt ja, das ich weiterhin negativ bin. In diesen 2 Jahren der Pandemie haben wir jedoch schon einiges dazu gelernt. Wenn es also auch einen Vorteil geben soll, dann diesen, dass wir flexibel geworden sind und fast alles zu Hause haben was wir brauchen.


    Es wird also in Zukunft für meine Frau noch schwerer werden, weil Argumente wie: „für was brauchen wir das noch? “ bei mir abprallen werden. Wie man sieht kann man alles wieder einmal brauchen, sei es der alte Fernseher, der Beistelltisch, die Nachttischlampe, die Infrarot Beistellheizung, die alten Pölster und Decken.......


    Softmessi zu sein tut gut :-))

    SBB+ Ich kann das leider aus eigener Erfahrung bestätigen. Der Coronavirus hat voriges Jahr bei einem meiner Kater das 'Katzen FIP' (Feline Infektiöse Peritonitis) ausgelöst und er ist binnen 2 Wochen elendig verstorben. Wir haben alles versucht, aber.......


    Meine Tierärztin (gleichzeitig Amtveterinär) hat eine rapide Zunahme an FIP bemerkt, hatte aber keine Studie darüber begonnen weil man über die Mutationen und deren Auslöser hält so gar nichts weiß.

    Oisdam: Meine Frau und ich sind je 3x geimpft. Sie mit Pfizer, ich mit Moderna. Nun hat es sie erwischt (wahrscheinlich im Bus von Schülern angesteckt). Welche Variante sie hat wurde nicht selektiert. Morgen geht es jedenfalls zur behördlichen Freitestung. Ich bin immer noch negativ, bin seither 4 mal PCR getestet und das heutige Ergebnis habe ich noch nicht. Wird aber wieder negativ sein.


    Meine Frau habe ich in den ausgebauten Dachboden ausquartiert. Dort habe ich eine Art Gästezimmer errichtet und mit meinen Sportgeräten vollgestopft. Immer hat sie gemeckert wofür wir so ein Gästezimmer brauchen. Ich sag nur, sie ist happy, hat sogar Kabelfernsehen und ihre eigene Fernbedienung. Wir sind somit völlig getrennt und ich habe alles Zuhause und muß nicht einkaufen gehen. Selbst Salbei Tee und Zuckerl habe ich eingelagert. Gott sei Dank hat sie nur eine Art Grippe ohne Fieber.


    Und es zeigt sich wie gut auch meine Nachbarschaft funktioniert und diese uns mit Frischeprodukten versorgen. Ich bin guter Dinge, das diese Nachbarschaft was Wert ist und ich in Zukunft noch etwas mehr hegen und pflegen werde.