Beiträge von bugikraxn

    Den Kanal von Thomas Gast finde ich zwar mittlerweile für mich etwas zweifelhaft, ...

    OT: Bin kein Fan Boy, manches fand ich bislang eher peinlich witzig und dies nicht nur wegen seiner 'immer am Mann' Ausrüstungsempfehlungen :winking_face: Klar hat er gemerkt dass sich mit bestimmtem Content mehr Clicks und somit mehr Salär einfahren lässt. Nachdem einige meiner Kommentare einfach gelöscht wurden schaue ich dort auch nichts mehr. Was Löschungen in der Kommispalte betrifft ist der Legionär allerdings nicht der einzige, passiert auch auf einigen 'Prepperkanälen' die in letzter Zeit in eine einzige Richtung zu driften scheinen ...

    Chlorbleiche ( Danklorix) ist in Deutschland weit verbreitet, steht in jedem Edeka.

    Vor ein paar Monaten hab ich das in den 3-4 Supermärkten wo ich immer einkaufe gesucht, nur leider nichts gefunden - vielleicht war's auch nur zufällig gerade ausverkauft. Ach ja, Edeka gibts hier in Österreich nicht ...


    Interessant, dieser H2gO Purifier ist mir wohl bisher entgangen, danke für's verlinken @rand00m! Die Funktionsweise entspricht jener des MSR MIOX Purifiers welcher leider nicht mehr hergestellt wird :frowning_face:

    War auch mein Eindruck Tsrohinas dass z.B. Zieloptiken, FLIR-Sensorik od. Infrarotscheinwerfer durch die vielen kleinen Geschosse des 1ten Bradley getroffen waren, zudem fanden diese Gefechte bei starker Dämmerung/ Dunkelheit statt. Der T-90M hat zwar mit seiner Hauptkanone geschossen aber keinen der Bradleys getroffen, wäre auf die sehr sehr kurze Distanz wohl deren Ende gewesen. Am T-90M gab's zahlreiche Leuchtblitze, nehme an das diese von explodierender Reaktivpanzerung stammt sowie ein Leucht-Halbkreis aus Flare-Täuschkörpern wie man dies z.B. von Hubschraubern kennt. Mein Respekt gilt den 2 ukrainischen Bradley Besatzungen, die haben echt Mut bewiesen überhaupt gegen einen solchen Gegner anzutreten! Der T-90M ist der modernste serienmäßig produzierte russ. Panzer und dieser konnte offensichtlich ziemlich viel einstecken bis er schlussendlich unkontrollierbar am Baum landete ...

    Vor ein paar Tagen kam ein Video wo 2 Bradley Schützenpanzer einen modernen T-90M ausgeschaltet haben, eins der ganz wenigen Videos die ein Direktgefecht von Panzer gegen Panzer zeigen. Der Kampf ging über ca. 10 Minuten, nachdem sich der 1te Bradley zurückziehen musste (Beschädigung od. keine Munition mehr?) kam ein 2ter und setzte den Beschuss fort. Der T-90M hat mit seiner 125mm Kanone wesentlich höhere Feuerkraft als der leichte US-Panzer mit seiner 25mm Maschinenkanone. Der Russe musste einiges einstecken und knallte schlussendlich beschädigt gegen einen starken Baum, die Besatzung konnte ausbooten und floh zu Fuß.

    Jod oder Kaliumpermanganat würde _ich_ freiwillig nicht trinken.

    ... da sind wir schon 2! Mit Chlorbleiche halte ich es ebenso, das Zeug ist in Europa sicherlich nicht so weit verbreitet wie in Nordamerika und in meinen Bestand ist genug reguläres Material zur Trinkwasserdesinfektion (Micropur, SteriPEN, MIOX Purifier, div. mechan. Trinkwasserfilter) so dass ich sicherlich nicht in Verlegenheit komme jemals allfällige Notlösungen ausprobieren zu müssen. Hatte früher (vor 15 Jahren?) mal ein Fläschchen Jod aus der Apotheke und musste mehrmals erklären dass es für die Trinkwasserdesinfektion auf Wandertouren gedacht ist. Hab's nie benutzt und es ging zwecks Entsorgung wieder retour nachdem das Ablaufdatum heftigst überschritten war ...


    Kaliumpermanganat hatte z.B. Knossi & Sascha bei 7 vs. Wild in Kanada mit dabei. Obwohl kaum reingeschaut, kam das in den 2,5 Episoden welche ich schaute. Weis nicht wie oft die das tatsächlich benutzt haben aber irgendwie müssen sie diese Chemikalie rüber gebracht haben, es sei denn die konnten das Präparat direkt vor Ort besorgen?

    Da gibt's in der EU wohl sehr wenige Wirksubstanzen welche für diesen Zweck überhaupt zugelassen sind, das bekannteste Präparat ist sicherlich Micropur z.B. in Tabletten- oder in Flüssigform. Dann gibt's noch Aquamira Water Treatment Drops die Chlordioxid enthalten, sind aber 2 Fläschchen mit unterschiedlichen Präparaten. Aquatabs hätte ich auf die schnelle noch gefunden, kenne ich aber genaus so wenig wie die Aquamira-Fläschen. Iod wurde vor Jahren bereits verboten (wohl wegen der zahlreichen Nebenwirkungen?), die Produkte zur Wasserdesinfektion auf Iodbasis sind schon lange aus dem Handel verschwunden. Chlorbleiche ist ein Workaround bzw. eine Alternative für den Notfall wenn nichts anderes mehr zur Verfügung steht, gleiches gilt für Kaliumpermangant wo wegen der hohen Wirksamkeit nur Kleinstmengen erforderlich sind. Hätte bei diesen Mitteln Bedenken wegen der akuraten Dosierung. Eine weitere Alternative wären MIOX-Geräte wo man sich die Desinfektionslösung aus grobem Kochsalz herstellt - Link.

    Hier gibt es einen weiteren wichtigen Punkt @rand00m: Die Skandinavier werden von Russland permanent gegängelt und provoziert, Verletzungen von Hoheitsgebieten z.B. durch Eindringen v. Kampfflugzeugen, U-Booten u. sogar Überwassereinheiten ereignen sich am laufenden Band. Bei Staaten wo die 'Political Correctness' ein sehr hohes Gut ist geht das schon mal gar nicht! Das militärische Gegenüber versucht zwar div. Aktivitäten ins Lächerliche zu ziehen, event. auch weil schwedische Waffentechnik auf der Höhe der Zeit und durchaus potent ist. Die Ursachen sollten sie aber bei sich selber suchen, wer de Füße nicht still halten kann rüstet halt potentielle Gegner auf ...

    Der Begriff ist nach wie vor beständig in den Medien und jeder weiß inzwischen was damit gemeint ist, also insgesamt eine positive Entwicklung. Die Hysterie welche noch vor eineinhalb Jahren herrschte ist zweifelsohne verflogen, die Wahrscheinlichkeit ist so niedrig wie im letzten Winter, trotzdem haben einige Köpfe bereits auf 'Entwarnung' geschaltet. Hab kürzlich ein Topmodell eines Wasserfilters auf einer Verkaufsplattform erstanden. Auf meine Frage weshalb das Teil unbenutzt mitsamt umfangreichen Zubehör (Aktivkohlefilter, ...) verkauft wird bekam ich die Antwort dass es als Blackoutvorsorge angeschafft aber nie benötigt wurde! Das Schnäppchen wollte ich mir nicht entgehen lassen deshalb hab ich auch nicht auf die Langfristigkeit dieses Szenarios hingewiesen ...


    Was Taschenlampen betrifft setze ich ebenfalls auf AA/AAA, sei es Alkaline-Batterien oder NiMH-Akkus wegen leichter Verfügbarkeit bzw. vorhandener Ladeschalen. Für diese Rundzellentypen sind LiIon oder gar LiFePO teure Exoten die meist eine kl. USB-Buchse fürs aufladen inkl. Ladeelektronik verbaut haben. Die höhere Energiedichte bei geringem Gewicht ist für eine Taschenlampe kein ultimatives Kriterium da ich sowieso keine Lumenmonster im Bestand habe. Muss jeder selber entscheiden ob diese Akkutechnik einen Mehrwert darstellt. Von Lampen mit fix verbauten LiIon Akkus lasse ich üblicherweise die Finger, die haben einen Lifespan und reagieren recht empfindlich auf Tiefentladung wenn sie über längere Zeiträume unbenutzt eingelagert sind. Ist der Akku hinüber kann man oft gleich das Gerät in die Tonne kicken.

    In meinem Fundus befindet sich kaum Gear dass speziell für's Prepping angeschaft wurde, daher sind Rucksäcke Dual-Use: In erster Linie zum wandern od. trekken, die Funktion als INCH/ BOB/ GHB/ EDC ist eine erwünschte Nebennutzungsmöglichkeit :winking_face: Hätte ich weniger Rucksäcke wär's auch kein Problem einen BOB auszuräumen wenn dieser für eine Tour benutzt wird und danach halt wieder einzupacken - schließlich braucht man für's umpacken jeweils nur ein paar Minuten. Was Robustheit anbelangt wird man für bestimmungsgemäße Benutzung das fette 1000D Corduragewebe der taktischen Rucksäcke überhaupt nicht benötigen, es sei denn man bewegt sich gerne robbend durch's stachelige Brombeergebüsch ... Hatte z.B. mal einen CamelBak Alpine Explorer 25 für schlappe 30.- Euronen über 5 Jahre tagtäglich als EDC und dieser sah durch die Dauernutzung optisch zugegeben etwas verschmutzt & speckig aus. Verschleiß zeigten nur ein paar kleinere Stellen an den Netzgeweben und das Teil bestand aus dünnem 210D Nylon-RipStop, also gefühlt 5x filigraner als der Stoff üblicher Militärrucksäcke.


    Ein Rucki soll auch der Trägerin gefallen - in meinem Umfeld gibt's zwar jede Menge Mädels die gerne wandern, aber nur eine einzige die auf tacticooles Zeug steht. Bedeutet dass die Mehrheit der Girls einen Rucksack in Militäroptik verschmähen würde und dieser lediglich ein Dasein als Staubfänger in der Ecke fristen müsste. Für 'Sie' soll es möglichst ein Modell sein dass auf die weibliche Anatomie abgestimmt ist, hierzu ein Beispiel: Vor ca. 2 Jahren wollten wir eine Tour wegen Schlechtwetterprognose verkürzen, für den letzten Tag reichte daher 1 Rucksack. Also Campinggear (Zelt, SchlaSa, Kocher, uvm.) raus und in den Deuter Guide 40+ SL meiner Wanderpartnerin reingestopft der in einem Gasthaus deponiert wurde. Sind mit meinem Deuter Guide 45+ (das Herrenmodell) weiter und haben uns beim tragen abgewechselt, sie meinte aber schon nach dem 1ten Kilometer dass sich ihr Damenmodell deutlich bequemer trägt! Die Deuter Guide sind als Alpinrucksäcke wirklich robust ausgeführt, meine Empfehlung für jene die was dauerhaftes in ziviler Optik suchen.

    Transport im besten Fall mit dem Auto, zur not im Kinderwagen und im worst case die Große zu Fuß und die Kleine in einer Bauchtrage.

    Dann hoffen wir mal dass im Ernstfall genug Sprit im Tank und die Straßen frei sind, sonst sehe ich Euch schon am Marsch mit Kinderwagen in dem gleich 2 Knirpse sitzen :winking_face:


    Hab inzwischen einige Strohhalmfilter z.B. von Aquamira oder Sawyer durch und bin wenig angetan was deren Filterleistung und/ oder praktische Anwendung betrifft. Den LifeStraw kenne ich zugegeben nicht im Detail, kann daher auch nicht viel sagen ob sich dieser zur Filterung in ein Reinwasserbehältnis eignet - vielleicht sagt ja die Herstelleranleitung was dazu. In dieser Disziplin hat z.B. ein Miniwell L600 komplett versagt, er lies sich mit angeschraubter PET-Flasche nicht nur schwer drücken, da gab's an den Gewinden Undichtheiten d.h. die Schmutzbrühe tropft direkt in das gefilterte Wasser! Eventuell trifft dieses Problem auf baugleiche/ ähnliche Modelle wie z.B. Elanwell, Highlander ebenfalls zu? Die kleinen Filterstäbe verstopfen recht rasch, manchmal schon nach nicht mal 5 Litern und deshalb würde ich checken wie sie sich wieder reinigen lassen. Man findet zahlreiche Strohhalmfilter (unter anderem auch die Grayl!) die außer Filtertausch nichts vorgesehen haben und von solchen Modellen würde ich abraten. Was Abreinigung im Feld und Adaptierbarkeit f. Filterung in ein Gefäß anbelangt ist der Sawyer Mini wahrscheinlich noch der vernünftigste Kompromiss. Der Mini ist leistbar, will man nicht gleich in einen ordentlichen Pumpwasserfilter investieren.


    Man kann z.B. mal ein Campingwochenende auf einem offiziellen Platz machen und dies mit kleiner Wanderung zwecks Test der Austrüstung (soweit bereits vorhanden) verbinden. Da zeigt sich oft rasch was das Gear leistet und wie man damit zurecht kommt ...

    Lobenswert wenn sich jemand Gedanken für einen BOB/ GHB für die ganze Familie macht :winking_face: Bitte meine Anmerkungen nicht als Kritik sondern als Anregung zum nachdenken verstehen, hätte folgende Kommentarpunkte:

    Bei der Länge der Packliste inkl. Zelt, Kinderschlafsäcken usw. wird wohl eher ein 75L Rucksack benötigt, in 37L bekommt man das keinesfalls untergebracht den dieser wird mit dem Defence 4 schon beinahe voll sein. Habt Ihr schon mal zur Probe eingepackt ob auch alles rein passt?

    An welche Wegstrecke habt ihr gedacht und falls die Distanz länger sein sollte, wie 'transportiert' Ihr Eure 2 kleinen Mäuse?

    Der LifeStraw ist ein sogen. Strohhalm-Wasserfilter und in erster Linie dazu gedacht direkt aus einem Oberflächengewässer oder einem Schmutzwassergefäß in den Mund zu filtern. Ihr habt zwar verschiedene Wasserbehälter mit dabei, ist da was für Schmutz- oder Rohwasser vorgesehen und wie filtert ihr das Trinkwasser um z.B. Saft für die Kinder zu bereiten?

    In der Liste finden sich Teebeutel, allerdings kein Kocher für heißes Wasser? Da wäre Instanttee stimmiger und wenn die Kleinkinder an 'kaltes' Getränk nicht gewöhnt sind event. ein kompakter Campingkocher mit. leichtem Topf zusätzlich.

    Man muss aber auch eines bedenken: ihr vergleicht hier meist recht junge Fahrzeuge mit solchen, die zT ein halbes Jahrhundert alt sind. Redet nochmal drüber, wenn Duster und Co mal 50 Jahre alt sind!

    Stimmt, mein Subi geht heuer in sein 15tes Jahr und nachdem ich ihn nicht wirklich schone fährt er mit 50ig garantiert nicht mehr! Der Defender vom Schweizer Freund wurde vor Jahren mal komplett restauriert und mit viel Liebe neu aufgebaut inkl. Motoraustausch. Hätte er sich diesem Fahrzeug nicht angenommen wär das Teil schon längst in der Schrottpresse gelandet, keine Frage. Du kannst Dich glücklich schätzen Previ wenn Dein Pick-Up ohne Probleme läuft. Alle meine Bekannten mit älteren Karren sind im Grunde Schrauber, die fahren wohl absichtlich diese Oldi-Modelle damit sie beständig was zu basteln haben und reparieren tun die gefühlt am laufenden Band :winking_face:


    ... der normale Brasilianer mit geringem Gehalt der etwas abgeschieden lebt, der macht das alles mit einem Fiat Panda. Das dauert im Zweifel mal ne Minute länger, aber die kommen da auch irgendwie durch. Die kennen die Gegend aber auch.

    Steigungen und filmen beißt sich manchmal, kenne ich vom Softroaden od. Skifahren, usw. und dass der Untergrund dort lose ist erkennt man in Deinem Clip überhaupt nicht :winking_face: Bin gerne auf alten Militär- u. Passtrassen in Italien unterwegs und die Locals fahren dort mit ihren klapprigen Panda 4x4 schon mal den aufgemotzen 4x4 Offroadern auf und davon, die kennen nicht nur jede Kurve u. jedes Schlagloch sondern auch das Limit ihrer kleinen Kisten :winking_face:

    100%ige Zustimmung, die alten 4x4 mögen ein paar Vorzüge haben z.B. was Geländetauglichkeit anbelangt und welche bei jeder Gelegenheit angeführt werden wobei über div. Unzulänglichkeiten gerne großzügig hinweg gesehen wird. Ein guter Freund besitzt einen alten Defender aus den 70igern und überwindet damit schwierige Passagen wo ich mit meinem Subaru Forester SUV einfach passen muss. In punkto Zuverlässigkeit, Fahrkomfort, Lenkeinschlag, Verbrauch, uvm. ist der Subi eindeutig besser aufgestellt. Er fängt z.B. schon 5-6 Wo vor jeder Ausfahrt mit dem richten div. kleinen od. größeren Wehwehchen an seinem Defi an und gibt auch zu dass der hohe Wartungs- sowie Reparaturaufwand von vielen Landi-Fahrern gar nicht mehr gesehen wird weil sie eben nix anderes gewohnt sind :winking_face:


    Der Hang im verlinkten Video oberhalb sieht gar nicht so anspruchsvoll aus PEOPLES ... Steigungen kommen in Filmclips zwar gerne nicht so heftig rüber wie sie tatsächlich sind - der Trail scheint fest u. trocken ohne gröbere Furchen od. Löcher zu sein. Wenn man eine vernünftige Linie findet sollte das auch mit 2WD und suboptimalen Reifen machbar sein oder haben sich die Leute von der Staubentwicklung abschrecken lassen? Ein anderer Freund 'sammelt' KfZ und Motorräder von österr. Herstellern und hat eine Ex-ÖBH Geländemaschine in seinem Bestand transalp. Rein optisch sieht diese KTM nicht viel anders aus als die Modelle aus dem Filmchen oder aktuelle Moto Cross/ Kleinenduros. Sie hat allerdings ein paar Besonderheiten wie z.B. eine Fliehkraftkupplung oder abklappbare Skier f. Winterbetrieb und er konnte sie in Topzustand vergleichsweise günstig erwerben. Der 250ccm Zweitakter hat zwar vernünftige Leistung stinkt aber wie Hulle darum muss dieser Oldi bei Gruppenausfahrten in der Garage bleiben :winking_face:

    Konnte meinen (2016?) in einem Onlineshop für Bootsbedarf mitsamt Ersatzkartusche ergattern und dies war wohl eine Art Restposten, also ein echter Glücksfund :winking_face: Suchte zuvor bereits länger relativ erfolglos nach einem Heat Pal in div. Verkaufsplattformen wie z.B. ebay Kleinanzeigen od. willhaben, da finden sich leider oft überteuerte oder abgeranzte Geräte. Verwende den Heat Pal nur alle paar Jahre, ist also nicht verwunderlich dass er sich nach wie vor in einem herzeigbaren Zustand befindet Lunatiks ...

    Pffwohh, das war damals eine meiner üblichen 'Ab-in-den-Wald-Glamping' Aktionen wo zu Hause der Kühlschrank geplündert und draussen mit den eingepackten Zutaten gekocht wurde, also eher eine Rezeptvariation/ Improvisation ... Am besten checkst Du mal das Video Daniel, so ab 16:10 wird das Pfannengericht auf dem Foto zubereitet:


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    Viel Spaß beim nachkochen :winking_face:

    Ein paar gängige Alternativen wurden oberhalb bereits genannt, möchte nur einige Details ergänzen ... Wer ein Raclette- oder Fondue-Set zu Hause hat wird sicherlich die simplen Gelbrenner f. die kleinen 100ml Brenntassen kennen. Gibt es von unterschiedlichen Herstellern in recht ähnlicher Ausführung m. Regulierring zur Flammendrosselung u. Löschdeckel. Gelbrenner und Brennpaste (= eingedickter Spiritus) führt der Lebensmittelhandel, Baumarktketten oder der Gastrobedarf. Jeder E- oder Gasherd ist damit im Nu behelfslmäßig zur Notkochstelle umfunktioniert wobei Rost oder Backblech als Topfauflage dienen können. Der Betrieb ist mit etwas Geruchsentwicklung verbunden, kennt man ja z.B. von Buffets wo diese Gelbrenner auch gerne zur Warmhaltung von Speisen benutzt werden. Wer's eilig hat oder einen große Tpf drüber stellt lässt event. den Regulierring weg. Die Heizleistung ist ohne durchaus herzeigbar, eine Tassenfüllung ist dabei allerdings rasch verbraucht. Wie Spiritus verbrennt auch Brennpaste nicht immer 100%ig rückstandsfrei und es lagert sich schon mal Schmauch an den Kochutensilien an.


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    So wie Lunatiks kann ich den Origo 5100 ebenfalls empfehlen, meiner hat die Modellbezeichnung Origo 5100 Heat Pal vom bekannten Campingausrüster Dometic. Er kann wahlweise als Kocher oder in Kombi mit der Hitzeschutzhaube auch als Heizgerät verwendet werden. Der Spiritus befindet sich in mit Steinwolle gefüllten Kartuschen die ca. 1L fassen und auslaufsicher sind. Der Betrieb ist daher problemloser als mit den üblichen Trangia od. anderen Flüssigbrennern wo gerne Sprit überschwappt wenn man versehentlich dran stößt. Die Produktion wurde leider eingestellt, solche Brenner findet man aber dennoch in div. Gebrauchtbörsen da viele Segel- oder Freizeitbootbesitzer auf Gasbetrieb umrüsten und die Spirituskocher abgeben. Die Bootsvariante ist meist ein viereckiger Kasten m. Kardangelenk zum Ausgleich des Wellenganges was aber für stationären Betrieb völlig egal ist. Sie lassen sich einfach z.B. auf einem Kochfeld aufstellen und man muss sie nicht fix einbauen.


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    Der TE hat zwar Gas ausgeschlossen, möchte aber dennoch auf die portablen Gaskocher aus dem Campingbedarf hinweisen. Sie werden an übliche 5kg/7.5kg oder 11kg Propan- oder LPG-Gasflaschen angeschlossen und haben Heizleistung satt. Gibt's in verschiedensten Ausführungen von 1- bis 3-flämmig wobei sie für den Betrieb in Gebäuden mit einer Zündsicherung ausgestattet sein sollen. Eine Gasflasche reicht bei üblichen Kochgewohnheiten für einige Wochen/ bei einem Singlehaushalt event. sogar monatelang und wer über eine Lagermöglichkeit für eine Gasflasche verfügt sollte solche Tischkocher in Erwägung ziehen. Sie werden unter verschiedenen Markennamen vertrieben, wobei die Ausführung oder die Materialquali recht ähnlich sind und man kann daher auch zu den preigünstigen Geräten greifen. Der Kocher unterhalb kostete damals ca. 65.- Euro mitsamt Druckminderer und Gasschlauch, ich hab ihn lediglich getauscht weil er über keine Zündsicherung verfügte:


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