Beiträge von drudenfuss

    Die bringen dir genau eins: Du weißt, ob du zu dem Zeitpunkt der Messung Corona hast oder nicht und mit dem Hintern vielleicht besser daheim bleibst um andere nicht anzustecken. Oma & Opa würde ich auch mit negativem Test nicht besuchen, sollten sie noch nicht geimpft sein.

    Auch nicht ganz richtig: Selbsttests zeigen dir wenn sie positiv anzeigen dass du infiziert sein könntest, eine negative Anzeige beweist überhaupt nix.

    Eine Selbstversorgung mit Nahrung in Einzelfällen ist wohl möglich. Allerdings sollte man sich von der Idee verabschieden dann alle Arten von Lebensmitteln zur Verfügung zu haben.

    Einer meiner Jagdkameraden baut für den Bedarf seiner Familie Kartoffeln an und betreut 10 Bienenvölker. Im Frühjahr verbringt er viel Zeit auf der Ostsee und im Sommer, Herbst und Winter im Wald. Durch Fischfang, Jagd und Beeren pflücken, ergänzt durch die Kartoffeln kann er sich und seine Familie wenn nicht so abwechslungsreich wie man es gern hätte aber doch vollwertig ernähren. Das alles funktioniert neben einem Vollzeitjob.

    Ich bin nicht so der Ackerbauer, kann mich aber in punkto Fleisch und Fisch selbst versorgen. Die Hühner werde ich wieder abschaffen, nicht wegen der Arbeit, aber die Futterkosten stehen in keinem Verhältnis zu dem Eiertrag, da bekomme ich die Eier billiger bei anderen Hobbyhühnerhaltern.

    In Städten ist eine Selbstversorgung wohl unmöglich. Bei entsprechender Balkonfläche ein wenig saisonales Gemüse aber mehr sicherlich nicht.

    Da ich in Schweden lebe hab ich mal die hiesige aktuelle Statistik rausgekramt (die zahlen werden einmal täglich bis 11Uhr30 zusammen getragen und dann am Nachmittag veröffentlicht).pasted-from-clipboard.jpg

    Die Dunkelziffern dürften allerdings deutlich höher liegen, da es sich nur um durch Tests bestätigte Fälle handelt und bisher nur etwa 210 000 Proben genommen wurden.

    Das öffentliche Leben läuft in etwa so wie vorher. Spezielle Abstands- und Hygieneregeln sind nur Empfehlungen, werden aber im Allgemeinen eingehalten. Sollte man es vergessen wird man vom Personal darauf hingewiesen. In einigen Supermärkten, Einzelhandelsgeschäften und Restaurants findet man im Eingangsbereich Desinfektionsmittel und/oder Handschuhe. In vielen Pausenräumen in den Firmen wurden die Stühle an den Tischen reduziert und die Rahmenzeiten für Pausen verlängert.

    Bis auf weiteres wurde der Karenztag im Krankheitsfall ausgesetzt, die Arbeitsämter verzichten auf Aktivitätsraporte der Arbeitssuchenden und einige Ausbildungsstätten wurden geschlossen (Eigeninitiative).

    Im Krankheitsfall ist es sehr schwer einen Arzttermin zu bekommen, im Regelfall wird eine Anamnese durch eine Krankenschwester am Telefon erstellt und man wird nachdem diese dem Artz zugänglich gemacht wurde zurückgerufen und erhält Ratschläge für eine Eigenbehandlung.

    Was es hier im Gegensatz zu Deutschland nicht gibt sind zusätzliche Hilfspolizisten in Einkaufszentren etc. die ihre Machtgelüste an den Kunden ausleben und Mitarbeiter von Polizei und Ordnungsämtern die fette Bußgelder verhängen weil man sich seinem Nachbarn zu weit annähert oder seine Eiswaffel zu nah an der Verkaufsstelle verzehrt.

    Sicher ist weder die deutsche noch die schwedische Herangehensweise die ideale, aber man muss sich halt damit arrangieren. Wenn ich allerdings die Medien verfolge kommt es mit so vor als wenn es in D im Moment mehr Coronaspezialisten als aktuell Infizierte gibt.


    Bleibt gesund und lasst euch nicht unterkriegen.

    Naja du weisst dann halt, dass du potentiell mit einer infizierten Person Kontakt hattest aber nicht, dass diese Max Mustermann hiess... kennst du die Person persönlich wirst du es ja mitbekommen und wenn nicht, geht dich der Name nichts an.... Finde ich persönlich ganz ansprechend und gut so

    Aber wie kann ich denn kontaktiert werden wenn ich im System anonym bin? Ist wohl doch nur so dass ich nicht weiß mit wem ich Kontakt habe, die Betreiber aber alles über mich herausfinden können was sie wollen. Nein danke, mir reichen die momentanen Datenkraken völlig, da bekomme ich wenigsstens noch etwas zurück.

    Vor ein paar Jahren hat eine Hündin (dt. Schäferhund-Rottweiler-Mischung) meine Hunde attakiert und sich in meine Jack Russel Hündin verbissen. Weder Schläge noch Tritte in den Unterleib konten das Vieh lösen. Erst als der Halter seinen Hund an den Hinterläufen hoch nahm konnten wir die beiden lösen.

    Das Zufügen von Schmerzen hilft also nicht, möglicherweise ähnlich wie beim Menschen wegen dem Adrenalin.

    Hätte ich ein Messer griffbereit gehabt hätte ich möglicherweise den Köter abgefangen, aber das ist Spekulation im nachhinein.

    ...

    Ich denke damit haben sich wohl alle Ambitionen was brennen betrieft in der Deutschland erledigt.

    Wenn ich etwas tun will dann lasse ich mich sicherlich nicht von irgendwelchen Bestimmungen und Verboten einschränken. Solange ich dabei niemanden gefährde oder schädige habe ich nicht einmal ein schlechtes Gewissen dabei.

    Echt cool eine Diplomarbeit über ein Gerät zu schreiben welches in ähnlicher Form äußerst preiswert importiert werden kann.

    Braucht man wirklich ein Backupsystem zweifelhafter Leistung zu diesem Preis um einen Stromausfall von bis zu 12h Dauer zu überbrücken?

    Den letzten Stromausfall in diesen Dimensionen (ca. 16h) haben sowohl ich als auch meine Heim- und Haustechnik problemlos überstanden. Meine Heizung wird mit Hols befeuert und und funktioniert auch als Schwerkraftheizung und damit stromlos.

    Ein ehemaliger Kollege hatte als einziger im Dorf Strom, seine bessere Hälfte hatte ihn überredet ein Notstromaggregat anzuschaffen.

    Mit einem solchen Teil ist man zwar von Treibstoff abhängig, hat aber im Gegensatz von Solar (oder auch Wind) eine garantierte Leistung zur Verfügung.

    Für die Gefriertechnik würde ich jedenfalls diese Variante bevorzugen und nebenbei Telefone und Powerbänke aufladen. Zum elektrischen Kochen ist eh keines dieser Reservesysteme wirklich geeignet, da muss dann der Gaskocher aus der Campingausrüstung oder die Variante mit dem offenen Feuer genügen.

    Keine Ahnung ob ich es überlesen habe, aber bei den Medikamenten schießt du dir mit "einlagern und für 10 Jahre vergessen" ein Eigentor.
    Ansonsten bin ich eher ein Vertreter des Rotationsprinzips. Boxen mit Wochenrationen für 2 Personen, immer 4 Stück vorhanden und ein bis zwei Stück sind im Verbrauch. Nicht alles wird jedes mal bei der Rotation verbraucht, Konserven und Dosenbrot bleiben schon mal ein Jahr oder so drin, es wird halt nur aufgefüllt. Dafür sind auch Milch und Eier dabei. Zusätzlich ist tierisches Eiweiß in Form von Tiefkühlkost in einer 1000l-Truhe und 14 Fächern in Gefrierschränken sowie eingekochten Gerichten vorhanden.

    Also Regel Nr. 2: Barged diversifizieren. Euro, US Dollar, Kanadische Dollar, Schweizer Franken, Australische Dollar


    Ob die Idee so gut ist? Vor zwei jahren haben wir versucht eine Anzahl Bargeldgeschenke, insgesamt 5000 Euro€, in die hiesige Landeswährung zu wechseln. Ohne offiziellen Herkunftsnachweis unmöglich. Ähnlich wird es umgekehrt mit ausländischen Währungen zu Euro€ sein, vor allem weil wir ja wohl nicht von insgesamt zwei oder drei Monatslöhnen reden.
    Ein anderer Aspekt der Beachtung finden sollte ist, dass die Warscheinlichkeit dass ein solcher Fall eintritt für die nächste Zeit wohl eher weniger warscheinlich ist. Die nicht unerheblichen Wechselgebühren würden die Barschaften ziemlich stark dezimieren.
    Die ökonomisch sinnvollste Strategie: ausgeben

    Man kann es mit dem Sparen auch übertreiben. Wenn du kein Trinkwasser "verschwenden" willst dann hol dir das Wasser zum Gießen doch aus dem nächsten See, da hast du gleich biologisch Anteile zum Düngen drinne und bei Gewässern die an landwirtschaftlich genutzte Flächen grenzen auch gern gut Kunstdünger. Besser kannst du nicht gießen und für die Kondition ist das Schleppen auch gut.

    Bei Wassermangel ist es sicher richtig sparsam zu sein, aber wenn beispielsweise in D die Bevölkerung plötzlich ihren Wasserverbrauch so extrem reduzieren würde dann würden die Großkläranlagen nicht mehr funktionieren, die Betreiber wären gezwungen zusätzlich Wasser einzuleiten. Unter dem Strich wäre der Wasserverbrauch ziemlich konstant mit dem Unterschied, dass höchstwarscheinlich die Mehrkosten für die Trinkwasseraufbereitung auf den Abwasserpreis umgelegt würden, also steigende Kosten durch geringeren Verbrauch. So geht sparen nach hinten los.

    Ich habe mein Sauerkraut in 1,5l - Gläsern mit Bügelverschluss.


    Für eine solche Füllung benötigt man:
    1750g Weißkohl
    1EL jodfreies Salz
    1TL Kümmel (ganz)
    1EL Wacholderbeeren


    1. Kohl in feine Streifen schneiden.
    2. Kohl mit dem Salz vermischen und bei Zimmertemperatur eine Stunde stehen lassen.
    3. Kohl ordentlich durchkneten, es bildet sich Saft.
    4. Kümmel und Wacholderbeeren untermischen und die Mischung in das Glas pressen.
    5. Bis zum Rand sollten etwa 2cm Luft bleiben, das Glas verschließen.
    6. Das Glas regelmäßig zum Druckausgleich öffnen.

    Wenn es nur darum geht Verbandmaterial für den Fall X einzulagern dann genügt der Kram aus den Kfz-Verbandkästen meiner Meinung nach immer. Kauf dir einfach ne Handvoll von denen wenn sie im Angebot sind, alternativ Nachfüllsets, schmeiß den unnützen Kram wie Scheren, Nadeln, Pflaster usw raus und vakuumiere Wundauflagen, Binden und Verbandspäckchen in überschaubaren Zusammenstellungen. Als Pflasterersatz legst du noch ne Rolle Ducktape aus dem Baumarkt dazu und zum Schnippeln ein Teil aus deiner Messersammlung.