Beiträge von Henning

    Jetzt lande ich mit dem Link dort


    https://preparedness.ch/


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    Ich dachte, das wäre im öffentichen Bereich des Nachbarforums.

    Also noch einmal hier gepostet und verlinkt.

    Getrocknete Kräuter, Gemüse, Früchte, Bohnen,Erbsen, Saatgut usw. bewahre ich gerne in Gläsern auf.


    Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, diese dann auch zu vakuumieren.


    Die einfachste Möglichkeit wäre eine Saugglocke und eine Handpumpe zum Entlüften von Bremsen (ca. 15 Euro). Die Saugglocken gib es in den USA für ca. 3 Dollar für Ball Manson Gläser.


    Hier habe ich sie nur als Zugehör für Lava Vakuumiergeräten für 11,70 Euro + 7,90 Euro Versand oder Allpax für 10,63 + 5,80 Versand gefunden. Für welche Gläser die Glocke passt, schweigt sich Allpax aus (abgebildet sind auf der Seite Leifheit-Gläser), Lava sagt Liefheit und sehr schwammig bauchige Gurkengläser. Gemeint ist wohl TO82 und auf Sturzgläsern hält die Glocke nicht. Wahrscheinlich ist es die selbe Glocke wie für Ball Manson.



    Ich habe aber eine ganzes Sammelsurium an Gläsern.


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    Die nächste Möglichkeit wäre, das Glas in einen Behälter zu stellen.


    Sowohl in Kammervakumiergeräte als auch die als Zugehör gelieferten Vakuumdosen passen aber nur kleine Gläser. Die Dosen scheinen auch allen nicht lange zu halten.


    Ich habe weder ein Kammergerät noch eine Vakumierät mit Schlauanschlußmöglichkeit. Und mit einer Handpumpe mehre Liter pumpen macht auch einen Spaß.


    Bei der Suche nach einer Lösung bin ich dan auf diese chinesischen Sets aus einfacher Drehschieber-Vakuumpumpe, großen Topf, Acryldeckel, Schlauch und Amaturen gestoßen.Habe mein für ca. 105 Euro bei Amazon gekauft, über ebay aus Tschechnien geht es noch mal bei längere Lieferzeit ein paar Euro billiger.


    previval.org/f/index.php?attachment/534841/v3.jpg

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    Das Vakuumieren der Gläser funktioniert damit sehr gut.


    Der Topf läßt sich auch zum ursprünglichen Zweck nutzen.
    Eine Vakuumkammer kann man auch zum entgasen von Flüßigkeiten u.ä. verwenden.
    Man braucht halt eine Platz, wo man das dauerhaft stehen lassen kann und der WAF ist nicht besonders hoch.


    Man kann mehren Gläser gleichzeitig vakummieren, außer Twist-off gehen auch Bügel-, Rillen, Rundrandgläser von Weck. Bei den Einkochgläsern braucht man nicht mal Klammer. Mal ein leeres als Beispiel (bei Rundrand: Nippel nach unten = Glas hat Vakuum gezogen)


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    Nachteile der Billigteile:


    - mein Verkäufer hat in den Bildern falsche Maße angegeben, statt 12"x13.5" war der Topf nur 22,5x19cm groß, das Volumen in der Beschreibung stimmte zwar, das die Maße nicht stimmen können, war mir auf Grund der Zollangaben nicht aufgefallen. Gläser größer 1l bekomme ich da nicht rein.


    - die Pumpe war schon mit Öl gefüllt, das sich dann nach dem Transport in der Verpackung wieder fand. Für den Inbetriebnahme mußte ich dann warten, bis das Öl da war. Bauartbedingt muss aber sowieso gelegentlich Öl nachfüllen. Also am besten gleich bestellen.


    - der Boden des Topfes wölbt sich bei Vakuum nach Innen.


    - fällt mehr unter eigenes Ungeschick: Irgendwie hatte ich im Hinterkopf, das Glyzerin gefüllte Manometer belüftet werden müssen. Die besseren habe da ein Verschluß, den man nach der Montage öffnet, bei den einfachen macht man ein Loch in den Gummistopfen. Ich Held bin abgerutscht und habe den Stopfen ins Gehäuseinnere gedrückt.Der Zeiger ist jetzt am Anschlag (von der anderen Seite). Vakuummieren geht zwar auch ohne Manometer, ich habe aber trotzdem mal 10 Euro in ein neues investiert. Kommt wahrscheinlich diese Woche.

    Darüber hinaus mag das Ding ja stylisch und in einigen Punkten praktisch sein, aber allein schon durch den vielen leeren Platz in vielen Fächern wirkt das überhaupt nicht raumeffizient.


    Irgendwie habe ich die Tendenz, jeden verfügbaren Platz vollzustopfen.

    Beim Umzug 2012 dachte ich, jetzt wird es ordentlich. Also Kellerabteil mit einheitlichen Regalen vollgebaut und und alles eingeräumt.

    Dazu der Vorsatz, alles auf einen max. 3 Monatsvorrat zu beschränken.

    Unters Bett kam nur noch 1 Rollkiste mit einigen Trockenvorräten, damit nicht alles am einen Platz ist (Mietwohnung).


    Ein paar Jahre später war wieder alles vollgestopft, was beim einräumen "nur mal kurz" woanders abgestellt usw. Das eine oder andere, was zur Rotation dran war, wurde nicht mehr gefunden, bis es bei einer Inventur wieder auftauchte. Dazu ändern sich die Kochgewohnheiten mit der Zeit.

    Als ich im Anfang März in meine "Gartenhütte" geflohen bin und das Auto vollgeladen hatte (sollte schnell gehen, da ich Angst vor Straßensperren hatte) habe ich dann auch prompt nicht immer die ältesten Sachen gegriffen.


    Wenn ich irgendwie die Möglichkeit habe, würde ich immer Platz verschwenden, um alles schön übersichtlich zu haben.

    Sachen übereinander stapeln, spart zwar Platz, aber irgendwann hat man es eilig, und das neuste kommt mal nicht ganz unten in den Stapel, besonders, wenn mehre Stapel hintereinander stehen.

    Ich habe eine Frage zu den Bügelgläsern. Nach dem Einkochen öffne ich den Verschluss und prüfe auf Vakuum. Wenn dicht, verschließe ich den Deckel wieder.


    Eigentlich sind Bügelgläser nicht für das Einkochen gedacht. Eventuell verträgt die Dichtung die Temperaturen nicht, außerdem sind sie teurer.


    Streng nach der Weck-Bibel müßtest Du den Bügel offen lassen (manchmal gehen Gläser auch erst nach einer länger Zeit auf).

    In der Praxis dürfte das relativ egal sein, Hauptsache das Glas ist vor Verzehr noch zu.

    Ich stapele auch die Rundrandgläser von Weck. Ein Glas mit Pflaumen hatte sich dann erst durch den Geruch bemerkbar gemacht.

    Du hast also aus 20m² etwa 2,5kg Brotgetreide erhalten.

    Die selbe Fläche hätte ca. 60kg Kartoffeln abgeworfen. D


    Nun, ich hatte voriges Jahr 5,6kg Rogen von 10m² geerntet und dieses Jahr von einer Sorte Kartoffeln 1,3kg von 4m².

    Dabei enthalten Kartoffeln 78% Wasser und Rogen 12%.


    Auch wenn man mit Kartoffeln normalerweise kcal besser weg kommt, darf man nie auf nur eine Kultur setzen.

    Leider habe ich in beiden Weizensorten einen Totalverlust, da Scharen an Spatzen drin waren und nichts übergelassen haben. Liegt aber auch daran das alles auf dem Boden lag und sich die Vögel kaum Mühe machen mussten sich die Körner rauszupicken.


    Bei mir mußte dieses Jahr der Nackhafer drann glauben. Das Weizenfeld nebenan hat die nicht interessiert.

    Die haben sich auf dem Halm gesetzt, bis der umknickte und konnte dann bequem fressen.

    Schade, das es ohne Netz offensichtlich nicht geht.

    Hat das auch schon jemand gehabt bzw. wirkt sich das auf das MHD aus ?

    Nicht das ich mir jetzt große Sorgen mache - aber das so viel "Restfeuchte" in den Dingern ist wundert mich jetzt schon....



    Ich befürchte, die sind mal nass geworden. Wer weis, was das für eine Brühe war.

    Ich würde reklamieren. Oder entsorgen, auf jedenfall nicht mehr essen.

    Sowohl Steck- als auch Saatzwiebeln sind bei mir in diesem Jahr am 14. März in die Erde gekommen.


    Steckzwiebel waren es diese Jahr am 18.04. (Saatzwiebl

    Einen Monat früher hätte ich Angst, das die in Blühte gehen.


    Die Steckzwiebel sind zur hälfte geerntet, der Rest kommt diese Woche Raus.

    Saatzwiebel sind jetzt auch noch kleiner als die Steckzwiebeln, aber solange die noch grün sind, dürfen sie wachsen.


    Ich grabe nicht um und die Beete sind nur 75cm breit. Deshalb muß ich nicht warten, bis der Boden abtrocknet.

    Dort, wo noch nicht genug Kompost drauf ist, habe ich auch Fensterkitt und dann Beton mit Trockenrissen.

    Habe das Grundstück erst Ende 2018 gekauft, dauert halt noch.

    Sogar die Saatzwiebel haben sich so gut gemacht, dass ein Teil sofort verbraucht werden kann und nur die kleineren zu Steckzwiebeln für das nächste Jahr werden.


    Sähzwiebel erreichen bei mir normale Größe. Aussaht Anfang März. Ernte ca. 4 Wochen nach den gesteckten Zwiebel.

    Ich bilde mir ein, gessähte Zwiebel lasen sich besser lagern. Die letzten (vergessenen weil ich seit 1 1/2 Monaten immer schon frisch ernte) habe ich diese Woche verbraucht.


    Probleme: oft lausige Keimrate, aufwendig Unkrautfrei zu halten.


    Nächste Jahr will testweise ein paar Vorziehen, der Versucht mit einer Herbstaussaaht war ein Reinfall.

    Zudem werden wir noch dieses Jahr einen kleinen Lehmbackofen anfangen. Wir hoffen das dann die Brote noch besser schmecken.


    Ehe Du Dir das antust, probieren erst einmal einen dicken Schamotte-Stein o.ä. im normalen Backrohr oder im Topf (Dutch-Ofen o.ä., für die Kruste dann nach 20-30 Minuten Deckel ab).


    Wenn Du jede Woche 1-3 Brote backst, lohnt sich der Aufwand kaum. Und es kommt ja auch bald der Winter.


    Oder Du tust Dich mit den Nachbarn zusammen und machst den Ofen etwas größer. Der Mehrverbrauch an Holz ist minimal.

    Man kann auch noch mal Nachheizen.

    Bei den eingebunkerten Lebensmitteln habe ich einen großen Schwerpunkt auf Proteine gelegt (weil Kohlenhydrate tendentiell leichter verfügbar sind - Getreide und Kartoffeln sind ja "die" Krisennahrung.


    Aus Sicht des Selbstversorgers würde ich da den Schwerpunkt auf Öl und Fette legen

    Die sind am Aufwendigsten zu erzeugen. Für meinen (1 Person) Jahresbedarf am Rapsöl würde ich schon 100 m² benötigen (eher 50-100% mehr,

    da die Ausbeute meiner Ölpresse deutlich geringer ist, als was die Indusdrie so erreicht).


    Die besten Futterverwerter für Selbstversorger (Kanichen, dann mit einigen Abstand Hühner) haben kaum Fett, eine Kuh benötigt ein großes Stück Land

    und ohne Kraftfutter kommt höchsten 1/3 die heute üblichen Milchleistung raus, Schweine sind direkte Nahrungskonkurrenten zum Menschen.


    Wer meint, jetzt einen Sack Kartoffeln gegen Öl tauschen zu können: Ohne die entsprechenden Maschinen und großen Maßstäbe habe alle das gleichen Problem.

    Vorrausgesetzt es ist bekannt das ich überhaupt etwas davon besitze - und das muss man ja nicht an die große Glocke hängen ;)


    Nun, er kann ja auch die Handel damit maximal erschweren.


    Siehe z.B. Frankreich:

    - schriftlicher Kaufvertrag

    - erfassen der Persönlichen Daten und Eintrag in ein Register

    - keine Barzahlung

    - Verkaufssteuern auf Gold

    - Versand verboten



    Trifft natürlich nur die normalen Bürger.

    Wenn ich im Büro 5 Minuten die Maus herum schiebe kann ich mir Kartoffeln leisten für 5h buckeln auf dem Feld. Das ist eher sehr optimistisch gerechnet. Bei einen Pflanzenöl dürfte es eher 5 Minuten vs 100 Stunden sein.


    Du solltest dabei nur nicht vergessen, das


    - es massive Subventionen für die Landwirtschaft gibt

    - es ohne ausländische "Sessionarbeiter" (die erhalten im Gegensatz zu einheimischen den Mindestlohn Netto, weil hier der Staat auf Steuern und Abgaben verzichet, also auch wieder Subventioniert) in großen Teilen der Landwirtschaft in De auch nichts mehr geht

    - wir z.B. ohne Futtermittelimporte, die bei eine Lohnniveau wie in De auch deutlich teurer wären, nie die heutigen Viehbeständen in De haben könnten

    - ohne Lebensmittelimporte (das geht schon bei Weizen los) wir eine ganz andere Ernährung haben müßten


    usw.