Beiträge von Henning

    Ich hatte nur 3kg Mehl in meinen 3-Monatsvorat (war ca. mein Jahresverbrauch) und bin auch nicht rechtzeitig auf die Idee gekommen, aufzustocken.

    Seit 3 Wochen im Home-Office und in der Zeit auch nur 1x einkaufen (und in den nächsten 4 Woche habe ich das auch nicht vor), Mehl gab es keins.

    Nach 2x Brot, 2x Piza und 1x Pfannkuchen ist ist die letzten Tüte in den Küchenvorrat gewandert.


    Habe jetzt eine Getreidemühle gekauft (Speisegetreide gibt es hier in der Gegend nicht, Online natürlich auch überall ausverkauft).

    Zukünftig werde ich noch ein paar kg Getreide einlagert, war erst in ein paar Jahren geplant, wenn ich als Rentner wieder Zeit habe, regelmäßig zu backen.

    Wenn die Mühle geliefert wird, kann ich sie wenigsten mit meinen 3kg selbst geerntet Rogen ausprobieren.

    Ich habe mir mal über das Thema Vakuumieren und Sterilisieren so ein paar Gedanken gemacht, auch in Sicht auf Volleipulver, Wasser oder Milchpulver usw. zum Beispiel für den Bug-out.

    ...

    Da ich aber gerne um die 160 Grad Sterilisieren


    Hast Du schon mal überlegt, was 160 °C mit Deinen Ei- und Milchpulver anrichten?

    Die bekommst du dann nicht mehr mit Wasser angerührt, vom Geschmack mal ganz zu schweigen.

    Hier ein Lagebericht über die Situation im Elsass. Die Rettungsdienste müssen Heimbewohner >80 Jahre, die beatmungspflichtig wären, töten. Kein Witz.

    ...

    • Patienten in Pflegeheimen, die älter als 80 Jahre und beatmungspflichtig wären, „erhalten eine schnelle Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmittel durch den Rettungsdienst“.


    (Quelle: Tagesspiegel vom 25.03.2020)


    Zwischen Töten und Sterbebegleitung gibt es schon einen Unterschied, auch wenn das nicht in die Moralvorstellung aller passt.


    Langsames Ersticken ist kein schöner Tod (wird auch gerne als Folter eingesetzt) und über die Folgen eines längeren Sauerstoffmangels möge sich jeder selber informieren.


    Ich (gehöre zu der Risikogruppe) habe vor einen Monat meine Patientenverfügung aktualisiert und hoffe das man sich im Ernstfall auch daran hält.

    Besondere Spitzen habe ich immer gegen Vormittag gemessen,vermutlich weil dann die Sonne rauskommt und die Leute fast zeitgleich ihre Heizlüfter ect. zu Hause abschalten.Da sind die versprochenen 220V gerne auch mal bis zu 260V !

    ...


    https://www.conrad.de/de/p/goo…ckdosen-1-st-2127547.html


    Das verlinkte Teil hilft gegen 260V garnichts.

    Das ist als Feinschutz bei Blitzeinschlägen gedacht.


    In Europa beträgt übrigens seit 2009 Netzspannung 230 V ± 23 V.

    Ein für 253V konstrucktiertes Geräte sollte auch kurzfristig 260V abkönnen, das man üblicherweise zu Sicherheitszuschlägen arbeitet.


    Sie soll relativ klein sein, um Platz sparend verräumt werden zu können. Wichtig ist mir noch, dass sie leichtgängig ist.

    Pro Einsatz sollen ca. 1kg Weizen oder Roggen gemahlen werden.


    So ein Wunderdings suche ich auch.

    Wenn klein, dann kurbelst Du Dir den Wolf, ehe das ein paar Gramm Getreide durch sind.


    Brauchbar sind die Diamand-Handmühlen, da Kurbelst du für ein Brot nur 15 Minuten.

    Das Teil wiegt aber auch über 20kg und braucht einen stabilen Tisch zum festschrauben.

    Nicht, dass ich widersprechen möchte... aber worauf baust du diese Annahme?


    - z.B. Gaststätte und Hotels zu, der fehlende Umsatz wird später nicht aufgeholt. Personal bekommt weiterhin Geld (und wenn es Kurzarbeiter und Arbeistlosengeld ist)

    - Produktionstop VW und Daimler, das wird später auch nicht zu 100% aufgeholt, wenn die Überstunden alle sind, wird es wohl Kurzarbeitergeld geben

    - bis auf ein paar Ausnahmen Geschäfte zu

    - die ersten Lieferketten brechen gerade weg

    ...


    Gerade die Arbeiter und angestellten und den unteren Einkommensgruppen geben das Geld sofort wieder aus.



    Arbeitslosen- und Kurzarbeitergeld sind zwar Versicherungsleistungen, aber hier wird der Staat zuschießen müssen.

    Entschädigungszahlungen nach Seuchenschutzgesetzt kommen auch aus den Haushalten.


    Helikoptergeld in den USA, China hat auch große Hilfspromme am laufen.



    Das Geld wird man später über erhöhte Steuer und Beiträge nicht wieder komplett einsammeln können

    (bzw. wollen, weil politischer Selbstmord)

    Will dieses Jahr auch mit den Anbau beginnen. Grundfläche für ein Beet ist genug da jedoch beziehe ich mein wissen aus YT und Google. Welche Pflanzen sind den für die ersten Erfahrungen besonders geeignet. Wie geht ihr bei der Aussaat vor ?


    Radischen

    Salat

    Rote Beete

    Mangold

    Buschbohnen

    Kartoffeln

    Ich sehe nicht, dass durch Corona die Leitwährungen wie USD oder EUR oder Renminbi in Gefahr geraten.


    Doch. Alle drucken zur Krisenbekämpfung wie verrückt Geld. Im Gegensatz zur Finanzkrise wird das diesmal auch in der Realwirtschaft landen und dort auf ein geringeres Angebot an Waren und Dienstleistungen treffen. Wir werden wohl bald eine spürbare Inflation haben.

    In Simbabwe kostete ein grosses Brot 0.1g Goldbrösel.Das wäre eine eher geringe Kaufkraft.


    Das ist Rohgold, was vor Ort gewaschen wurde. Also nichts mit definierten Zusammensetzung. Überprüfen kann man so kleine Mengen mit einfachen Mittel auch nicht. So etwas würde ich auch nur mit erheblichen Abschlag zum Goldkurs annehmen. Also statt 4,66 maximal 2 Euro.

    Trotzdem ist es immer gut einen Plan B oder gar C zu haben und sich nicht nur auf eine Möglichkeit zu verlassen.


    Einer meiner Mieter (Schmuckgeschäft) hat gerade angefragt. Kaltmiete habe ich erst mal erlassen, Nebenkosten werden reduziert weitergezahlt.

    Insolvenz nützt mir auch nichts.


    Wie seht Plan B und C aus?

    Grenzen sind zu und wo noch nicht ganz, ist mit Ausweisung und Verweigerung von medizinischer Versorgung zu rechnen.


    Selbst ohne Strom und Wasser ist es in einer Wohnung immer noch besser, als in den Wald rennen.

    Habe ich kein Einkommen mehr bin ich irgendwann auf die Gutmenschlichkeit meines Vermieters angewiesen. Also bereite ich für den Notfall schon mal einen Bug-out vor, immer in der Hoffnung dass dies bis zum Ende der Corona-Krise nicht gebraucht wird.


    Du wirst dann nicht der einzige ohne Einkommen sein. Woher soll Dein Vermieter dann schnell einen solventen neuen Mieter herbekommen?

    Ich würde versuchen, mich da zu einigen (z.B. stark reduziert Miete und Stundung des Restes)

    Ich besitze in Moment eine Immobilie, jedoch keine weiteren Anlagen oder Sicherheit . Würdet ihr dazu raten Bargeld zu besitzen? Momentan liegt mein gesamtes Guthaben auf meinen Konten.


    Cash für einen Monat schadet bestimmt nicht.

    Richtigen Zeitpunkt zum Handeln erkennen - ist das möglich?


    Habe mich vor 14 Tagen ins Home-Office in meine "Gartenhütte" in der Ostdeutschen Pampa verabschiedet.

    Ich denke, das war der richtige Zeitpunkt.


    Allerdings hatte ich erst eine Woche vorher hier eingekauften Sachen in Zuge der normale Rotation mit in die Stadtwohnung genommen.

    Eine Woche später mußte ich die Hälfte der Vorräte zurücklassen, ein Kleinwagen hat nun mal nur ein begrenztes Ladevolumen.

    Die Auswahl hätte auch besser sein können, von dem, was unten im Regal stand haben ich im Verhältniss zu wenig mitgenommen.

    Das erste Werkzeug und Installationsmaterial vermisse ich auch schon, außerdem steht mein fetter 300Ah Akku (nicht wirklich transportabel,

    müßte ich wahrscheinlich erst zerlegen) auch noch dort.

    Vielleicht fahre ich in 2-3 Wochen noch einmal hin.


    Vorlauf gab es eigentlich genug, ich hätte schon vor Wochen anfangen können, Vorräte zu verlagern (bin jedes WE hier) und ein Packliste für die letzte Fahrt zu erstellen.

    Das habe ich verpennt.


    Arztbesuch (Rezept + Impfungen auffrischen) hatte ich 6 Wochen vorgezogen.


    Die Vorratsmenge hatte ich nicht erhöht (war am Limit, was ich rotieren kann), jetzt änderst sich gerade das Verbrauchsprofil.

    Mal sehen, ob ich nächste Woche noch mal einkaufen fahre und was ich da noch bekomme.

    Da hätte ich auch früher daran denken können und z.B. Mehl einkaufen können.


    Krisenbedingte Anschaffungen waren bisher eine Waschmaschine und 2 Solarmodule.



    2. Bug-in oder Bug-out?

    3. Sicherer Ort?


    Auf einen 3000qm-Grundstück ist es jetzt natürlich angenehmer als in einer Mietwohnung in der 3 Etage in einer Großstadt.

    Habe das Haus aber erst vor 1 1/2 Jahren gekauft und es wurden bisher nur die allernötigsten Reperaturen gemacht (dafür Schuldenfrei).

    Langweilig wird es hier auf keinen Fall.


    4. Fluchtfahrzeug?

    Ist mein reguläres Auto. Einmal-Handschuhe, Schutzbrille und Maske sind jetzt an Board.

    5. Lone Wulf oder Service-to / with-others?


    Normale Nachbarschaftshilfe läuft vorsichtig weiter.





    Ich habe ungeplant Vorräte von der Stadtwohnung in meine "Gartenhütte" verlagert.

    Hier seit 2 Wochen Homeoffice.

    Besser, ich hätte es mit einer "Einkaufliste" gemacht. Was unten im Regal stand, ist relativ wenig im Auto gelandet und 2 Sachen habe ich vergessen.

    Nochmal extra 400km werde ich aber vorerst nicht.

    Jetzt liegt alles auf eine Haufen im Keller. Vorratsraum sollte erst später kommen.


    Des weiteren habe ich eine einfache Waschmaschine gekauft. Bisher habe ich Wäsche immer mitgenommen.

    Handwäsche ist auf Dauer nicht so schön.


    Photovoltaik ist auch noch nicht auf dem Dach. Deshalb habe ich 2 Module bestellt, um wenigsten für das CHAP-Gerät etwas Notstrom zu haben.

    Hoffentlich werden die noch geliefert (Spedition).

    Das einzige was wirklich funktioniert ist der klassische "Sparsturmpf" - man arbeitet und vom Arbeitsertrag legt man etwas als Altervorsorge zurück - OHNE Vermehrung durch Spekulation oder Zins etc.


    Ich will später nicht drauf angewiesen sein, dass die nächste Generation mich durchfüttert.


    In einer Volkswirtschaft können in einen Zeitraum nur die Güter und Dienstleistungen verbraucht werden, die in diesen auch erzeugt werden.


    Du bist also immer drauf angewiesen, das dich im Alter die Jungen durchfüttern.

    Ob das nun innnerhalb einer Familie/Sippe, durch Austausch von Sachwerten oder Leistungsversprechungen (Rentenpunkte, Geld) organisiert wird,

    ist vollkommen egal.

    Diese Woche die letzten Pastinaken und Schwarzwurzel geerntet.

    Morgen wandert der letzte Blattsenf (fängt jetzt an zu blühen) in die Gefriertruhe. Kommt ja bald die Lücke mit frischen Grün.

    Immerhin sind die Radieschen im Frühbett gekeimt.

    Die im Herbst gesäten Zwiebel weisen doch einige Lücken auf, werde ich wohl mit Steckzwiebel auffüllen.


    Puffbohnen, Spinat, Stielmuss, erster Satz Möhren,Erbsen, Radieschen und Salat sind auch in der Erde.


    Als Test eine Einkochtopf Kartoffeln eingekocht. Ich denke, im Herbst spare ich mir das Vorkochen und koche kleine, ungeschälte Kartoffeln ein.

    Meine Frage: In wie weit ist nun eine lichtgeschützte Lagerung der Vorräte notwendig?


    Für Konserven in Gläser auf jeden Fall (die verderben nicht gleich, werden aber unansehnlich). Für Reis und Nudeln schadet es auch nicht.

    4 Wochen ohne direkte Sonneneinstrahlung solle aber noch ok sein.


    Warum verpackts Du die Sachen nicht in eine Karton o.ä?

    Spricht etwas dagegen? Kann man auch das fertige Gericht, also Nudeln mit Bolognese einwecken?


    Zwiebel sollte gegart sein, ich hatte damit noch nie Probleme.


    Nudeln werden Pampe (kann trotzdem noch essen), reine Hartweizen ohne Ei halt sich sehr lange. Ich würde die nicht zusammen einkochen.

    Wenn Du Nudeln einkochen willst (nasser Keller, Mäuse udn Insekten usw.), kanst Du das trocken um Backofen machen.

    Die sind ja schnell gekocht.