Beiträge von Henning

    Und gaaaanz zufällig kommt diese neue Errungenschaft wie die letzten dieser Art (ausser Ebola) wieder einmal woher?

    Genau. China.

    Wirklich Zufall? Verarsche? System?


    Wieso?

    Die letzte Schweinegrippe kam aus Mexiko/USA.


    Ansonsten hat China ca. 10mal soviele Einwohner wie die Nummer Zwei (Indien). Da braucht es keinen weiteren Grund.

    was zahlst du den für 1 kg Weizen/Roggen und welche Qualität hat das Getreide?


    Das preiswertes, was ich gefunden hatte:


    Weizen 0,82 Euro/ kg im 25kg Sack

    Rogen 0,78 Euro/ kg im 25kg Sack


    Versand kommt noch dazu https://www.pauls-muehle.de/ge…backmehle/speisegetreide/


    Weizenmehl Type 405 Discounter-Preis 0,39 kg in 1kg Tüte. Beim Mahlen von 405 hat man ca. 20% Verlust und das wird auch noch aus verschieden Chargen gemischt.

    Es ist ja auch nicht so, dass wir nicht noch ausreichend Mehl im Vorrat hätten. Um so mehr überrascht war ich, dass meine BEVA 10 Kilo Weizenmehl aufschrieb. 😁 Sonst bin ich immer derjenige, der große Mengen aufschreibt/besorgt und meine BEVA fragt, ob wir solche Mengen überhaupt brauchen... 😂


    Mehl war auch mir das einzige, was ich zu wenig hatte.

    Normal hatte ich im Jahr 3 Kg gebraucht und entsprechen auch nicht mehr auf Lager.

    Dann hatte ich wieder angefangen zu backen ...


    Ich habe aber jetzt nicht wesentlich mehr Mehl auf Lager, sondern mir eine Getreidemühle angeschaft sowie Weizen und Rogen eingelagert.

    Hält wesentlich länger als Mehl, solange ich im Home-Office bin, ist das mit dem backen kein Problem danach wird es schwierig.


    Nur verstehe wer will, warum Getreide deutlich teurer als Typen-Mehl ist.

    Was die Großstädter angeht, die sich im Wald essbare Pflanzen er googeln wollen, die werden dann bald überall dort rumliegen und du kannst von ihnen deine Ausrüstung erweitern.:P


    Soviel stark giftiges gibt es bei uns nicht und nicht und das meiste werden die gleich wieder ausspucken (sehr bitter, brennend usw.).

    Ich würde mir da nicht viel Hoffnung auf neue Ausrüstung machen.

    basement, Asdrubal, genau so ist es. Sicher wird es sehr einseitig werden, aber Obst darf man ja auch nicht vergessen, und das wird im selben Jahr noch reif.


    Nun, Obst ist bei mir dieses Jahr ein Totalausfall (bis aus Beeren), Spätfröste sein Dank.


    Voriges Jahr haben mir, nachdem das benachbarte Rapsfeld abgerentet wurde, Rapsglanzkäfer absolut alles von Brassicaceae innerhalb von 2 Tage abgefressen. Nicht einmal Meerrettich blieb verschont.


    Reginole Ernteausfälle fallen heute den Verbrauchen nicht auf, das dann die Zeug dann aus anderen Gegenden kommt.


    Als Selbstversorger hat man dann ein Problem. Mehr anbauen und Konservieren geht nur bedingt, möglichst vielfältig aus nur.

    Nachdem sich die Coronaviren wohl genausogut über Aerosole verbreiten, wie über die klassische Nies-/Hust-Tröpfchen-Infektion, relativiert sich das mit der Schutzwirkung durch die Masken ohnehin, egal ob für den Träger oder seine Umgebung: die ultrafeinen Aerosole gehen nämlich durch FFP-Masken hindurch.


    Die Filtern bis 0,6µm (https://www.uvex-safety.com/de…ng-der-ffp-schutzklassen/) Die Viren sind ca. 5mal kleiner. Da aber kaum ein Virus nackt unterwegs ist (sondern eher ein einen Tröpfen klebt), dürfte trotzdem ein nenneswerter Teil ausgefilter werden.

    Ich habe noch einiges an losem Schwarztee, der teilweise schon bis zu 5-10 Jahre in Teedosen aus Blech bei Zimmertemperatur lagert.

    Geruch scheint OK, ist trocken. Wenn ich den aufkoche ergibt es eine sehr dunkle Tasse, eher wie Assam o.ä. Was meint ihr dazu? Kann ich den noch bedenkenlos aufbrauchen?


    Vergiften wirst Du dich damit wahrscheinlich nicht.

    Ob er geschmacklich noch akzeptabel ist, mußt Du selber probieren.


    Ich bestelle immer meinen Jahresbedarf. Da merke ich schon den Unterschied zwischen den frischen Tee und den Reste des alten.

    Und der wird im Keller gelagert.

    Für alle, die sich mit Gemüse nahezu selbst versorgen wollen ist diese Büchlein zu empfehlen:


    „Auf 300qm Gemüseland den Bedarf eines Haushalts ziehen.

    Anleitung zum Gemüsebau des kleinen Mannes und zur Bewirtschaftung von Schreber- und Kleingärten aller Art.“

    Von Arthur Janson


    Ziehmlich Kohlastig, in einige Punkten (z.B. enge Fruchfolge) fragwürdig.

    Als alleiniges Anfängerbuch würde ich das nicht empfehlen.

    Über Winter habe ich noch nie gezielt versucht. Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass das gut funktioniert. Porree geht natürlich noch bis in den Frost hinein, aber wenn der ein paar mal durchfriert und dann wieder auftaut, wird der auch zunehmend faulig.<


    Bei Frost kanst du den nicht ernten. Aber wenn es ein paar Tage frostfrei waren oder im Frühjahr wieder.


    Zweijähriger Porree dürfte nichtst werden, meiner geht jetzt in Blühte. Da stehen aber auch nur noch die markierten Pflanzen für die Sammengewinnung.


    Möhren hatte ich bis April. Die habe sich besser gehalten, als die im Sand (habe keinen geeigneten Keller).


    Wachsen tut ab ab Mitte Oktober bis März nichts mehr. Da fehlt einfach das Licht. Aber es überlebt einiges und kann frisch geernte werden.

    Oder hat in Frühjahr einen Vorsprung.


    Bei mir kommt, sowie was frei wird, sofort wieder was rein.

    Alles, was von der Kulturdauer bis Mitte Oktober noch eine erntebare Grösse ereichen oder überwintern kann.

    z.B. Möhren, Rote Beete, Feldsalat, Mairüben, China-Kohl, Asia-Salat, Radischen.

    Die letzten Kolhrabie oder Rote Beete sind dann zwar oft noch recht klein.


    Überraschungen gib es da immer wieder.

    Die als Wintererbsen angepriesen Erbsensorte fängt aber z.B. erst jetzt an zu blühen (am 22.09. gesäht).

    Eine frühe Sorte hat schon die ernsten Schoten (am 08.3. gesäht), da kann ich die in 2 Wochen anfangen zu ernten.

    Dafür haben die Wintererbsen die Möhrenreihe überwuchert und das 5-fachen an Blattmasse.

    Mal sehen, wie es mit der Erntemenge aussieht.

    Krisensicher ist das nicht und hat ja letztlich auch nichts mit der Eingagnsfrage des Threads zu tun.


    Warum hältst Du das nicht für Krisensicher?


    Ich halte die Idee besser, als wenn jeder als Einzelkämpfer versucht, auf 2000qm (Zahl aus dem Video) seine Lebensmittel selber anzubauen.


    Was ich bei solchen Projekten immer nicht verstehen kann, warum da immer versucht wird, mit Museumstechnik oder und wie hier gar mit Pferden zu arbeiten.


    Statt da das Gemüse einzeln zu pflanzen oder die Riesemaschinen gib es ja auch noch sowas https://www.hartmann-brockhaus…Kit-Paperpot-Pflanzgeraet.


    Oder Getreide breitwürfig auszusähen. Haben die kein Unkraut? Herbizide fallen ja weg.

    Jetzt ist alles, bis auf kleinere Nachsaaten, so weit, dass es nur noch gepflegt und hoffentlich beerntet werden muss.


    Baust Du nichts für den Herbst und Winter an?


    Bei mir war im November die letzte Aussaat.

    Ich habe den ganzen Winter über an frostfreien Tage Möhren, Porree, verschieden Blattkohle, verschieden Asia-Salate, Spinat, Feldsalat, Pastinaken geerntet.

    Im zeitigen Frühjahr dann auch Postelein und im Dezember noch Rote Beete, Sellerie und Mangold.

    Wirsing ist als Jungpflanzen den Tauben zum Opfer gefallen.


    Nicht bewährt hat sich der Überwinteranbau von Zwiebel, von den gesähten gesäten haben 10% den Winter überstanden, von den Steckzwiebel keine.

    Knoblauch stecke ich im Oktober, das gibt es keine Probleme.

    Bloß: Ein halbes Kilo ist ihr dann leider wieder zuviel, das wäre die ganze Zeit über bei Backstars für aktuell 8,99 Euro bestellbar...


    Warum teilst Du sie dann nicht mit Deinen Nachbarn?

    In einer luftdichten Dose im Gefierschrank hält sie auch eine Weile.

    Ich kenne die diese Packungsgröße aus dem Ami-Land, da war meist ein praktischen Dosier-Löffelchen dabei.

    Selbstversorgung ist ein Kostenblock, wie eine VErsicherung. Die ksotet im Normalfall auch nur geld, aber kann einem den popo retten

    (wenn dann nicht grad genau der Fall nicht von der Versicherung abgedeckt werden würde, der einem passiert ist)


    Für mich ist der Garten ein Hobby. Nach den ganzen Tag Bits schubsen macht es einfach Spaß, mit den Händen in der Erde zu wühlen.

    Habe mir deshalb vor 1 1/2 ein Grundstück in der Ostdeutschen Pampa zugelegt.



    Selbstversorgung mit Gemüse außer Tomaten und Paprika läuft. Da soll mal ein Folientunnel dazu kommen.

    Obst wird noch Jahre dauern, alles erst gepflanzt, muss teilweise wieder nachgepflanzt werden.

    Nüsse dito.


    Getreide spiele ich ein wenig, erst einmal Saatgutvermehrung. 3 Brote aus eigenen Rogen gab es dieses Jahr.

    Saatgetreide für Rogen habe ich jetzt für ca. 100qm.

    Jahresbedarf wäre so wie jetzt extrem Zeitaufwendig in der Ernte (Schere) und Verarbeitung (dreschen, reinigen)


    Dieses Jahr Gerste und Hafer. Auch als Stützfrucht für Linsen.

    Hafer ist so schlecht aufgelaufen, da wird es wohl nichts mit Saatgut werden.


    Weizen weis ich nicht, ob es für Backqualität reicht. Da kommt im Herbst 2qm als Versuch dran.


    Aber der Rest?



    Ölfrüchte: Raps paßt nicht in die Fruchtfolge, Verarbeitung? Sonnenblumen: kein sicher Ertrag, Verarbeitung?


    Saatgut wird zu größten Teil gekauft.


    Tiere: Zeitlich jetzt nicht möglich. Ohne Zukauf an Futter ginge es nicht. Für Futteranbau reicht die Fläche nicht.

    Wenn morgen eine Krise kommt, habe ich dann auch keine.


    Wasser: Gartenbrunnen, Förderung nur elektrisch. Da durch Abwasser verunreinigt, wäre Trinkwasser einfacher aus Regenwasser zu gewinnen.

    Strom: mit fliegenden Aufbau nur für CHAP-Gerät und Beleuchtug. Da soll mal was auf Dach wenn die Finanzen es wieder hergeben.

    Abwasser: Versorger plant Anschluss an Zentrale Entsorgung über Hebewerk, das wäre bei Stromausfall Schluß.

    Heizen: Öl, also nach 1 Jahr Schluß. Spaßofen im Wohnzimmer habe ich (und Holz für 2 Jahre), aber das muß ich kaufen.

    Und ob der reicht, das Haus frostfrei zu halten?


    Und an Kleidung, Baumaterial, Ersatzteile usw. ist erst garnicht zu denken.


    Soviele Überschüsse, das ich das alles tauchen könnte ist absolut unvorstellbar (bei heutige Preisverhältnissen).

    Hier ist die Temperatur und die Feuchtigkeit letztlich der limitierende Faktor.


    Da würde ich Kalibergwerke empfehlen.

    Schön warm und trocken.

    Einziger Nachteil: 600 und ein paar Meter bin ich einmal in meinen Leben als Lehrling über Leitern nach oben geklettert (runter ist nicht viel besser).

    Nochmal mache ich das nicht.