Beiträge von Cyrioz

    Zitat von Segler;151206


    Jodsalz ist nicht notwendig. Leider wird uns immer wieder suggeriert das wir Jodmangelgebiet sind. Etwas Recherche im Internet zeigt die wahren Gründe auf. Normales Salz ist ausreichend.


    Nur eine kurze Anmerkung am Rande:


    Aus evidenter medizinischer Sicht ist die Ernährung mit Jodsalz sinnvoll, um dem Struma (Kropf) vorzubeugen.
    Wer lieber den Empfehlungen dubioser paramedizinischer Websites folgen will, darf das natürlich machen.

    Das hier könnte für uns alle sehr wichtig und interessant sein:


    Zitat

    People seeking shelter during tornadoes and cyclones are often called back, or delayed, by people doing normal activities, who refuse to believe the emergency is happening. These people are displaying what's known as normalcy bias. About 70% of people in a disaster do it. Although movies show crowds screaming and panicking, most people move dazedly through normal activities in a crisis.


    http://io9.com/the-frozen-calm-of-normalcy-bias-486764924

    Zitat von Waldschrat;129195


    Mir als Agnostiker so ziemlich ab Pubertät waren die Pfadfinder zu religiös und damit aus der Wahl.


    Das wundert mich jetzt, denn in der Schweiz sind beinahe alle Pfadi-Abteilungen religionsunabhängig. Ich war jahrelang Pfadfinder und Leiter, religiöse Einstellungen sind mir nirgends auch nur ansatzweise begegnet.

    Zitat

    Jede girl guide ist soweit Hausfrau, wie sie Mädchen ist. Sie
    weiß, daß sie irgendwann einmal „Haus-halten" wird. Mag dieses Haus aussehen
    wie es will, so ist sie dort sicher am rechten Platz.


    Oje, da steht echt jede Menge Müll drin.
    Die Schweizer Bücher sind allerdings auf aktuellem Wissens- und Kulturstand, das kann ich versprechen.

    Zitat

    2. Möglichst rasch nach Kreislaufstillstand einsetzende Herzdruckmassage
    3. Freimachen der Atemwege fakultativ, keine initialen Atemstösse mehr
    4. Bei fehlenden Kenntnissen in Beatmung: Nur Herzdruckmassage ohne Beatmung
    durchführen


    http://www.resuscitation.ch/up…n_Richtlinien_2010_02.pdf



    Zitat

    30 Thoraxkompressionen gefolgt
    von 2 Beatmungsstössen
    oder
    mind. 100 Thoraxkompressionen pro Minute
    ohne Beatmung bis AED eintrifft


    http://www.resuscitation.ch/up…ithmus_bls_aed_2010_d.pdf



    Zitat

    Trainierte Helfer sollen außerdem im Kompression-Ventilation- (CV-)Verhältnis von 30:2 beatmen. Es wird dazu ermutigt, untrainierte Helfer telefonisch zur ausschließlichen Durchführung von Thoraxkompressionen („chest compression-only CPR“) aufzufordern und sie dabei anzuleiten.


    https://www.erc.edu/index.php/docLibrary/en/viewDoc/1287/3/

    Ich konnte den Life Key kürzlich an einer Puppe ausprobieren und war nicht so besonders begeistert davon. Das Beatmen wird einem damit nicht einfacher gemacht. Aber wenn man stattdessen aus Ekel gar nicht beatmet, ist er sicher nützlich. Braucht keinen Platz, ist sehr leicht und preiswert.


    Die neuesten Richtlinien legen übrigens keinen so grossen Wert auf Beatmung bei Herzstillständen. Eine möglichst schnelle Thoraxkompression mit gleichzeitiger Alarmierung und der Suche nach einem AED sind viel wichtiger als gross zu diskutieren, wer jetzt wie mit was beatmet.


    Fürs Auto oder grösseres Gepäck kann ich eine Taschenbeatmungsmaske empfehlen. Damit muss man auch nicht üben, denn das Beatmen wird damit wirklich zum Kinderspiel, um das mal salopp auszudrücken.

    Natürlich ist die Soja-Landwirtschaft mit ihren Monokulturen problematisch. Dies ist jedoch kein Argument gegen Vegetarismus.
    Unser Vieh wird vor allem mit Soja gefüttert. Mit dem, was man den Tieren füttern muss, um einen Mensch zu ernähren, könnte man durch direkte vegetarische Ernährung ungefähr zehn Menschen satt machen.


    "Wird pflanzliches Eiweiß zu Kraftfutter verarbeitet, enthält das damit erzeugte Rindfleisch nur noch ein Zwölftel der ursprünglichen Proteinmenge. Bei Schweinefleisch gehen über drei Viertel, bei Eiern, Milch und Geflügel rund zwei Drittel des pflanzlichen Proteins verloren." http://www.zeit.de/2011/51/Soja/seite-1


    Ich habe mittlerweile meinen Fleischkonsum auf zwei bis drei mal pro Woche Bio-Freilandfleisch eingeschränkt.
    Dabei ist mir aufgefallen, wie oft ich am Tag überhaupt Fleisch gegessen habe: Schinken-Brötchen, Mensa, Burger auf dem Heimweg und zu Hause noch ein Geschnetzeltes.


    Ich nehme an, dass unsere selbstversorgenden Vorfahren auch nicht jeden Tag Fleisch gegessen haben. Man konsumierte, was die Hühner, Ziegen und vielleicht die Kuh hergaben und manchmal wurde ein Tier geschlachtet.


    Konsequenterweise müsste man eigentlich Veganer werden. Denn die Herstellung von Milchprodukten und Eiern ist ebenfalls ineffizient. Zudem fallen bei der Zucht von Legehennen zur Hälfte männliche Küken an - welche vergast und eingestampft werden. Und was macht man mit den Leghennen, wenn sie nach einigen Monaten das Ende ihrer "kommerziellen" Lebensdauer erreicht haben? Sie werden ebenfalls vernichtet. Man könnte sie zwar als Suppenhuhn verwenden, aber kein Kunde würde so ein mageres Poulet kaufen.
    Eine Milchkuh muss jedes Jahr ein Kalb gebären, um weiterhin Milch zu geben. Diese vielen Kälber müssen auch wieder verspiesen werden.

    Was die Bestellung angeht, kann ich euch auch den DocCheck Shop empfehlen. Gibts für jedes europäische Land separat, das ist der für die Schweiz: http://ch.shop.doccheck.com/


    Das ist keine Werbung in eigener Sache! Ich habe dort schon bestellt und war zufrieden. Die Preise sind günstig, soweit ich das beurteilen kann.
    An Stethoskope bieten sie auch die Eigenmarke an, die baugleich mit den teuren Littmann sein sollen. Meins hat sich soweit bewährt.


    Was die Instrumente angeht, kann ich leider noch nicht mit viel Erfahrung dienen. Für den schnellen Einsatz scheinen mir die Einweg-Skalpelle sinnvoller.

    Die Inkorporation soll ja durch die Schutzausrüstung vermieden werden.


    Wenn durch eine Reaktorkatastrophe die Luft durch Betastrahler verseucht sein sollte, würde mir doch der Geigerzähler einen erhöhten Wert angeben? Er kann wohl nicht zwischen Beta und Gamma unterscheiden. Wenn du jedoch sagst, dass in diesem Szenario Gammastrahler weniger zu erwarten sind, könnte die Vergleichstabelle den Schaden durch Betastrahler einbeziehen. Da würde zum Beispiel auf dem Blatt stehen, dass der gemessene Wert (bzw. die Differenz zur natürlichen Strahlung) höchstwahrscheinlich durch Betastrahler verursacht wird und welche Massnahmen ergriffen werden sollen.


    Der gemessene Wert wäre vielleicht zu verkraften, wenn es sich um Gammastrahlung hielte. Bei inkorporierten Betastrahlern könnten die Auswirkungen jedoch beträchtlich sein. Kann ich das so zusammenfassen?

    Dass Lebensmittel ein völlig anderes Gebiet sind, ist mir klar. Mir geht es wirklich nur um den kurzfristigen Anwendungszweck im Sinne von "Weg hier für die nächsten Jahrzehnte" oder "die Behörden haben Recht mit der Entwarnung". Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass die Medien kaum fundierte Informationen verbreiten.


    Im Studium haben wir die Radioaktivität aus medizinischer Sicht behandelt, deshalb traue ich es mir zu, ein verständliches Informationsblatt für den Gamma-Check zu verfassen. Damit könnte der Anwender (falls ich es nicht bin) die gemessenen Werte einordnen.


    Du hast aber meine Frage bezüglich Beta-Messung noch nicht beantwortet.

    Danke für deine Erläuterungen, besonders was die verschiedenen Elemente angeht. Also würdest du mir den Kauf des Gamma-Checks nicht empfehlen? Ich meinte irgendwo gelesen zu haben, dass damit auch Beta-Strahlung gemessen werden kann. Nur die Messung von Alpha sollte aufgrund des Kunststoffgehäuses fehlschlagen.
    Mein vorgestellter Anwendungszweck wäre eine Messung zur Entscheidungsfindung, ob der Verbleib im Haus, im Luftschutzkeller oder die Flucht zu erfolgen hat.

    In der Zwischenzeit bin ich mit meinen Plänen etwas vorangekommen. Leider wollten mir die beiden kontaktierten Feuerwehren aus sicherheitstechnischen Gründen keine Atemschutzmasken verkaufen. Nachhaken und Erklärung brachte leider auch nichts.


    Ich habe dann bei Ebay folgendes Angebot gekauft, welches immer wieder mal reingestellt wird. Die Masken wurden gemäss darin enthaltenem Zettel 2001 als einwandfrei getestet und sehen ungebraucht aus. Natürlich nicht für den Routineeinsatz geeignet, aber für meine Zwecke ist das in Ordnung.


    Filter (A2B2E2K2 Hg-P3) und Schutzanzug habe ich bei Sapros.ch bestellt. Ich habe mich dann doch für einen Einweg-Schutzanzug entschieden, weil ich so nicht aus Deutschland bestellen muss (teuer) und neuwertige Ware erhalte, was man von den gebrauchten Overgarments nicht behaupten kann.


    Dazu gabs noch im Baumarkt extra robuste Gummihandschuhe und 3M-Betonklebeband zum Abdichten. Was die Gummistiefel angeht, suche ich noch nach Bezugsmöglichkeiten. In der Landi fünf neue Paare zu kaufen, ist dann doch nicht ganz billig. Entweder gebrauchte, falls ich sowas finde, oder die Leute sollen einfach ihre eigenen Stiefel oder Wanderschuhe anziehen.



    Nun bin ich mir am Überlegen, wie ich das Zeug verpacken und unterbringen soll. Ich würde gerne pro Person ein Päckchen machen, in dem die persönliche Ausrüstung enthalten ist. Auf dem Päckchen soll gross die Grösse bzw. das Geschlecht angeschrieben sein, denn Schutzanzug und Handschuhe sollen ja passen.
    Dazu kommt noch ein kleines Merkblatt. Nur um sicher zu gehen, dass im Stress auch nichts vergessen wird. Mein wichtigstes Ziel ist dabei die Einfachheit. Also keine langen Beschreibungen, sondern schön mit Bildern und grosser Schrift.
    Was haltet ihr von dieser Idee? Ergänzungen, Korrekturen?


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    Dateien

    • schutzanzug.jpg

      (55,93 kB, 60 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Überlebenskeks, nicht alle hier halten einen totalen Zusammenbruch (also SHTF, musste schnell nachschauen was das bedeutet) für wahrscheinlich.
    Ich vertrete auch die Meinung, dass ein Anhänger die Flucht mehr behindert als ihr nützlich ist. Man muss sich die Situation vorstellen, in der eine Flucht mit dem Anhänger überhaupt eine Option wäre. Zumindest in der dicht besiedelten Schweiz würden die Leute in Scharen mit ihren Verkehrsmitteln auf die Strassen strömen. Kommt dann noch etwas Panik dazu, sind auch die Verkehrsregeln nicht mehr in Stein gemeisselt.

    Danke für die Tipps, ich stelle auch gerade ein bescheidenes EDC für unsere Autos zusammen.


    Was mir noch einfällt:

    • Kondome
    • Radio, falls das im Auto ausfällt
    • Feuerzeug o.ä. fehlt auch auf deiner Liste
    • Kabelbinder. Kann man immer wieder mal brauchen.
    • Decke, falls Platz vorhanden. Bei einer Panne im Winter wirds schnell eisig im Auto

    Die von dir verlangten Ratschläge könnten umfassender nicht sein :rolleys:


    Am besten kaufst du, was dir schmeckt und was du auch im Alltag isst. Schliesslich möchtest du die Vorräte nach einigen Jahren nicht entsorgen müssen.
    Fertiggerichte schmecken mir persönlich nicht besonders, zumindest nicht auf Dauer. Dosengemüse wie Karotten, Sauerkraut, Dosenfrüchte usw. mag ich da schon eher. Kohlenhydrate in Form von Teigwaren, Reis, Kartoffelstock lassen sich auch gut lagern.


    Bei den Proteinen wirds schon schwieriger. Auch hier gibts viele Angebote in Konserven. Ich hab mich mit Wurstkonserven (Eisbein, Lyoner usw.) angefreundet und esse die ab und zu auch ganz gerne. Wiener Würstchen, Frühstücksfleisch oder Schmalzfleisch sind auch eine Option, schmecken aber nicht jedem. Einige hier aus dem Forum stellen auch selbst Beef Jerky her.
    Selbstverständlich gehts auch vegetarisch mit Soja Bohnen. Kenne mich aber nicht damit aus. Die Suchfunktion wird dir sicher alle Fragen beantworten.

    Zitat von Nyka;97341


    und da ich schon 2 Antibiotika genommen hab


    Durch eine Ärztin/Arzt verschrieben, nehme ich an? Ansonsten wäre eine Konsultation meine Empfehlung erster Wahl. Und sonst viel Erfolg mit den alternativen Behandlungsmethoden.