Beiträge von Wolfshund

    Vorhin bei NDR Info (Radio) hieß es, dass auch die Zweitimpfungen erstmal ausgesetzt würden. Und sollte AstraZeneca nicht wieder zugelassen werden, dann würde wohl einer der anderen Impfstoffe als zweiter Booster verimpft werden sollen. Wie das aber funktionieren soll, habe ich allerdings keine Ahnung. Der Reporter meinte nämlich zu Recht, dass dann ja weniger Impfdosen für die anderen zur Verfügung stünde.

    Zumal diese Kombination dann auch nicht geprüft wäre.

    Da gibt es dann bestimmt wieder Verzögerungen, es ist einfach nur zum heulen.


    Bei mir auf der Arbeit haben alle die Impfungen gut vertragen (bis auf die Impfreaktion) und alle Geimpften waren im Nachhinein deutlich erleichtert der Krankheit nun entspannter entgegen zu treten.

    Der Impfstopp mit den gleichzeitigen Lockerungen führen jetzt nur noch zu Fassungslosigkeit

    Ich gehe davon aus, dass du Antigenschnelltests meinst? Ich habe meine auf Praxisdienst.de bestellt. Der Preis ist ok, aber die Lieferzeiten sind unter Umständen recht lang! Die haben verschiedene Hersteller im Angebot, da kannst du einfach die Daten vergleichen.

    Die gibt es. Vor der Pandemie gab es aufgrund mangelndem Bedarf jedoch kaum Anbieter dafür und jetzt in der Pandemie hatte ich sie nur von wenig vertrauenserweckenden Herstellern in der Hand.

    Ich habe in meiner Notfallausrüstung leider auch nur FFP3 mit Ventil, weil ich eine Situation wie jetzt nicht vorhergesehen habe. Eine Lösung ist entweder einen normalen MNS darüber zu tragen (würde auch eine Kontamination der FFP3 vermeiden) oder das Ventil irgendwie abzukleben (aber wie?).

    Unter Divi-Intensivregister kann man sich den aktuellen Tagesreport zu den Kapazitäten der deutschen Intensivstationen herunterladen.


    Bemerkenswert: aktuell sind wir noch weit von der Situation im März/April entfernt. Aber man kann mittlerweile wieder eine Tendenz nach oben sehen. Auch wenn die Fallzahlen mit nicht mal 600 Patienten mit Covid-19 auf Intensiv noch überschaubar ist.

    Aktuell haben wir etwas über 10.000 freie ITS-Betten in Deutschland. Da muss schon eine Menge mehr passieren, ehe das Gesundheitssytem in Deutschland an seine Grenzen kommt. Ich gehe mal davon aus, dass die gemeldeten freien Kapazitäten auch tatsächlich personell effektiv bespielt werden können und nicht nur Papiertigerbetten sind.

    Leider existieren die Betten tatsächlich teilweise nur auf dem Papier. Oft sind einfach nur Betten und einfache Geräte vorhanden, die woanders herausgeplant wurden (z.B. Narkosegeräte aus dem OP als Beatmungsgerät), selbiges gilt für das Personal.

    Eine Intensivmedizin auf dem gewohnten Niveau kann also garantiert nicht gewährleistet werden, falls man diese Reservebetten wirklich belegen muss.

    Ich würde gerne einwerfen das Rüdiger Nehberg ebenfalls immer in Turnschuhen unterwegs war.

    An die Begründung erinnere ich mich nicht mehr, aber es zeigt zumindest ganz schön, dass auch manche Profis auf Stiefel verzichten.

    Richtig, der Gehörgang sollte "begradigt" werden, z.B. durch nach oben ziehen der Ohrmuschel.

    Zudem sollte das Trommelfell nicht durch Ohrenschmalz, Wasser oder ähnliches verdeckt sein, denn sonst ist die Temperatur falsch niedrig.

    Im Rettungsdienst messen wir immer auf beiden Seiten und bilden dadurch den Mittelwert. Wenn der "Patient" aber auf einer Seite geschlafen hat oder die Wärme sich z.B. durch ein Hörgerät gestaut hat, dann kann die Temperatur kurzfristig falsch hoch sein!


    Solche "Fallstricke" gibt es aber leider bei jeder Messmethode, auch die viel beschworene rektale Messung hat ihre Fehlerquellen.

    Habe mir meinen billigen Feuerstahl von Mil-Tec mal angeschaut und kann das Problem ebenfalls bestätigen. In der Nähe des Griffes sind richtige Löcher entstanden, so dass der Feuerstahl dort vielleicht sogar abbrechen könnte! Könnte die Ursache vielleicht in einer häufigen Luftdruck oder Temperaturveränderung liegen?

    Die Thermometer, welche im Ohr oder an der Stirn messen, waren mir zu ungenau.

    Die tympanale Temperaturmessung (Messung am Trommelfell) entspricht am ehesten der Körperkerntemperatur.

    Noch genauer sind da nur noch Temperatursonden die auf Intensivstationen angewendet werden und in der Harnblase oder der Speiseröhre messen.

    Für die Ohrtermometer spricht zusätzlich noch die angenehme und schnelle Messung, dies erhöht die Bereitschaft im Zweifel auch schnell mal nachzumessen, gerade wenn man sich über den Temperaturverlauf nicht ganz sicher ist. Der Temperaturverlauf ist meistens ja sowieso interessanter als der absolute Wert.

    Ich habe auch ein Thermometer von Braun (Ich glaube ThermoScan 7) und bin bisher damit sehr zufrieden. Auf der Arbeit haben wir ein professionelles Gerät von Braun, aber das kostet natürlich ein paar hundert Euro und ist für den Privatanwender übertrieben.

    Die meisten Leute fahren ständig über die Kreisgrenzen und nicht wenige überschreiten regelmäßig aus unterschiedlichsten Gründen Staatsgrenzen. Wenn von diesen Leuten nur einer krank ist, dann hat man in einem Gebiet welches keine Schutzmaßnahmen trifft schnell ein großes Problem.


    Hinzu kommt, dass dann jeder wissen müsste in welcher Region welche Regeln gelten. Aber im Moment weiß ich persönlich nicht mal mehr welche Regeln genau in meinem Bundesland gelten...

    Am Bodensee waren heute die Massen an Touristen, gefühlt mindestens so viele wie letzten Sommer.

    Mir fällt zunehmend auf wie die Leute die Maske nur noch "Alibimäßig" tragen, es wird nichts mehr konsequent gemacht.

    Bezüglich der "Covidioten": Teilweise wurden hier Propaganda-Zeitungen in die Briefkästen geschmissen. Inhalt war das SARS-COV2 nicht existiert/nicht so schlimm sei... Ich frag mich wer die Zeit und das Geld hat um solchen Mist zu erstellen und zu verteilen.

    Mutzenbacher

    Beate Bahner wurde nicht "...gewaltsam inPsychiatrie verfrachtet..." weil sie gegen Bestimmungen GEKLAGT hat, sondern weil sie selbst eine Verordnung erlassen hat in der sie höchstselbst den Shutdown für beendet erklärt, und zur Teilnahme an der Demonstration:
    "Coronoia 2020: Nie wieder mit uns! Wir stehen heute auf" - am Ostersamstag, 9. April 2020 - aufgerufen hat.

    Auch dies ist nicht korrekt.

    Es gibt auf Youtube eine Sprachmemo von ihr, in der sie über ihre "Verschleppung" berichtet.

    Daraus geht hervor, dass sie selbst die Polizei gerufen hat weil sie glaubte verfolgt zu werden. Scheinbar hat sie sich dann bei Eintreffen der Polizei nicht gerade normal verhalten und ist deswegen unter Zwang in die Psychiatrie eingewiesen worden. In der Sprachmemo tätigt sie auch einige Äußerungen die ich als klar pathologisch einordnen würde.

    Mein Gefühlt sagt mir, dass Ende April der Spuk vorbei ist.


    Es scheint sich alles zu beruhigen und nach Ostern wird Corona langsam aus dem Fokus verschwinden. Mai + Juni sind wir mit den "Aufräumarbeiten" beschäftigt.


    Am Ende war es zum Glück noch nicht mal halb so schlimm wie befürchtet

    Das Gefühl macht sich bei allen breit, auch bei mir.

    Aber es ist absolut falsch, es könnte nicht falscher sein wenn man sich die Zahlen anschaut!

    Wir sind immer noch in der Anfangsphase und durch die effektiven Maßnahmen kommt die Katastrophe langsamer als zum Beispiel in Italien, aber davon darf man sich keinesfalls in Sicherheit wiegen lassen! Die Intensivstationen werden dennoch voll und die Leute werden nicht weniger krank, es geht einfach nur alles langsamer...

    Auch empfehlenswert: von Rüdiger Rehberg


    Medizin Survival: Überleben ohne Arzt

    Das ist leider hoffnungslos veraltet und es gibt weit bessere Lehrbücher zu diesem Thema.

    Ich habe es auch noch im Schrank stehen und zur Zeit der Veröffentlichung war es wahrscheinlich das einzige Buch zu diesem Thema auf dem Markt, aber inzwischen würde deutlich davon abraten.


    Wer Bücher möchte, der sollte sich vorher genau überlegen für welche Phasen er sich vorbereiten möchte.

    Man kann nicht erwarten die gesamte Bandbreite der modernen medizinischen Versorgung ersetzen zu können. Also entweder man geht von einer komplett fehlenden Versorgung aus, dann kann man aber auch selber nicht viel erreichen. Oder man geht von einer verlängerten Rettungskette aus und sollte sich nicht unbedingt als erstes mit dem Herstellen von Infusionslösungen befassen.

    Mir erscheint TIDs Halbmaske-Lösung als die beste.

    Die FFP2/3 Masken sind eigentlich ein Wegwerfprodukt. Die Wiederverwendung erfolgt zurzeit nur aus der größten Not heraus, keiner kann sagen ob diese Idee wirklich gut ist, wie lange die Maske dann hält oder ob man sich nicht beim Aus- und Wiederanziehen kontaminiert.


    Vollmasken sind im momentanen Setting "zu viel", ganz hart gesottenen würde es vielleicht nichts ausmachen, aber ich könnte so (zurzeit) nicht auf die Straße gehen. Zudem ist das tragen von Vollmasken ziemlich belastend.


    Bleiben die Halbmasken: Eine Halbmaske mit P3-Filter schützt besser gegen Viren als eine FFP3-Maske. Der Tragekomfort ist gut, man kann lange damit herumlaufen. Nach dem Tragen kann der Maskenkörper risikolos desinfiziert werden und den Filter kann man solange verwenden bis er sich mit Staub zugesetzt hat, was einige Monate dauern kann. Experimente mit auskochen, trocknen oder sonstige kann man sich dann also komplett sparen.