Beiträge von Tsrohinas

    tomduly

    Ben

    Meine Frage war ernst gemeint. Deshalb ein „danke“ für deine Gedanken Tom!


    Wenn die Gesetzgebung und die Technik noch nicht so weit sind, dass LKW autonom durch die Republik sausen können, dann führt aus meiner Sicht kein Weg an abgesperrten Bahnen für diese Lkw - sowie vermehrte Lagerhaltung - sowie Verlagerung auf die Bahn.. vorbei.

    Ich weiß schon, warum ich nicht in die Politik gehen will….


    Tsrohinas

    Die Bundeswehr verfügt natürlich für ihren eigenen Bedarf im Felde über viele verschiedene SEA.
    Fernmelde-, Instandsetzungs-, Sanitätsanlagen und Feldmäßige Unterkünfte usw. können autark betrieben werden. Das war aber auch nicht die Frage….

    Die Bundeswehr kann aus meiner Sicht nicht, bei gleichzeitigem Betrieb von o.a. Anlagen, ihre SEA abgeben um damit z.B. zivile Tankstellen oder Trinkwasserbrunnen zu betreiben.

    Den Auftrag haben die nicht und deshalb bereitet sich die Bw nicht spezifisch auf einen Blackout vor, schon gar nicht auf einen Großflächigen und langanhaltenden Blackout.


    Tsrohinas

    Mein Gartenjahr neigt sich dem Ende zu.


    Mein Resümee:


    Obst

    -Äpfel quasi totalausfall

    -Birnen waren ein paar dran

    -Beerenobst trug gut und wurde mit der Beerenpresse zu Mus verarbeitet. Teils eingefroren, teils als Marmelade verarbeitet.

    -WeiKiwi tragen heuer das erste mal richtig, mal sehen ob sie noch ausreifen

    - Veredelung vom besten Apfel Baum ist gelungen. Von zehn Ablegern wurden sieben was!


    Walnuss totalausfall, hab aber von Freunden einiges bekommen.

    Maronen tragen von Jahr zu Jahr besser. Heuer reichts schon für drei Teller Suppe ^^


    Der Gemüsegarten wurde verlegt und um ein Drittel vergrößert.

    - Die Kartoffeln gediehen bestens und sind im Erdkeller eingelagert

    - Bohnen hab ich heuer ausreifen lassen und getrocknet.

    - Pastinaken sind riesig und stecken noch im Boden.

    - Salat und Radieschen hatten wir von Mai bis heute. Der Kampf mit den Schnecken wird nie enden.

    - Paprika waren zu klein, denen war’s zu kalt und feucht.

    - Tomaten waren gut und tragen immer noch ein wenig, zur Brotzeit reichts.


    Tsrohinas

    ….

    ich hab nie bisher groß Einwegzeug gebraucht. Daher habt ihr echt davon so viel eingelagert?

    Das ist relativ egal. Für den einen sind fünf Plastikteller schon zuviel weil er allein ist und aus welchen Gründen auch immer es ablehnt solche Sachen einzulagern und für den anderen sind 500 Plastikteller zu wenig, weil er eine große Gruppe über drei Monate oder länger versorgen möchte.

    Der Umweltschutzgedanke tritt bei mir bei solchen Sachen auf alle Fälle in die zweite Reihe. Denkt doch mal an die SEA die der eine oder andere brummeln lassen will, die sind auch nicht gerade umweltfreundlich….


    Tsrohinas

    Ich habe vor langer Zeit Pappteller, Kunststoff -Schalen, - Becher, - Besteck eingelagert.

    Es wird definitiv nur in einem worst case Szenario verwendet und ist ewig haltbar.


    Hier habe ich definitiv kein schlechtes Gewissen.

    Die Entsorgung und der Umweltschutzgedanke wird in diesem Szenario, aus meiner Sicht, keine größere Rolle spielen.


    Tsrohinas

    Wir werden die Wasserhähne aufdrehen und laufen lassen bis klares, sauberes Wasser blasenfrei austritt. Dann werden die Wasservorräte ergänzt.


    Die Heizung würde ich gerne als erstes einschalten, damit wir ordentlich Duschen können.


    Die Kläranlage und die Kanalisation dürften Probleme nach dem Blackout haben, bin mir aber nicht sicher.

    Am Haus und auf dem Grundstück dürfte alles in Ordnung sein.


    Die Vorbereitungen unsererseits gehen in die richtige Richtung, ich bin zufrieden.


    Tsrohinas

    Sorry, das ich erst jetzt meinen Beitrag schreibe.

    Aber gestern hatten wir alle Hände voll zu tun.


    Nachdem ich spät vom schlachten eines nicht mehr gehfähigen Ebers nach Hause gekommen bin. teilte mir meine Gattin mit, das Sohn Nr 2 starken Brechdurchfall hat.


    Es sind deutliche Zeichen einer Exsikkose erkennbar und der Junge scheint auch verwirrt.

    Ich lege im schnell zwei iV Zugänge und infundiere 3 ltr Ringer über die nächsten 3 Stunden. Langsam klart er auf und kann wieder selbst die mittlerweile hergestellte Salz/Zuckerlösung trinken und so mithelfen seinen Flüssigkeitshaushalt aufzufüllen.


    2 ltr Ringer hab ich noch, hoffentlich braucht er sie nicht mehr….


    Alles zu reinigen und zu desinfizieren hat ordentlich Arbeit, Zeit und Wasser gekostet.


    Tsrohinas.

    Wie nutzen kein SEA, somit können wir auch keines abgeben.


    Gerne werde ich morgen im „Lazarett“ unterstützen und dort mein können und wissen einbringen. Hoffentlich haben die auch genügend Infusionslösungen dabei, nicht das ich noch mein eigenes Zeugs mitbringen muss !-)


    Tsrohinas

    Bei uns in der Umgebung gibt es noch einige kleinere Nebenerwerbs Bauernhöfe mit allerlei Vieh. Hühner, Enten, Gänse, Schafe und die eine oder andere Sau werden gehalten.

    Verwandtschaft von mir ist Metzger vom alten Schlag und schlachtet nebenbei. Ich helfe ihm dabei, da fällt immer was ab. Die Arbeit würde wohl immens zunehmen, auch eine Auswirkung des Blackouts.


    Wilderei ist ein Thema, das zu beachten sein wird. Ein Sohn ist Jäger…..


    Tsrohinas

    Routinebetrieb am Tag 5….


    Wir fahren jeden Tag mit dem Bollerwagen und füllen 60 ltr Wasser an einem sauberen Fluss in der Nähe ab. Ungefiltert findet es Verwendung für die persönliche Hygiene und die Handwäsche von Unterhosen und Socken. Wer weiß schon wie lange der Mist noch dauert?


    Einige Ster Brennholz haben wir direkt an das Haus geholt um Diebstahl zu erschweren. Mit dem Kachelofen und einem Schwedenofen können wir das Haus, wie früher auch, komplett beheizen.


    Aus Angst vor Unbekannten Havarien in Kernkraftwerken überwachen wir mit unserem Geiger Zähler GMC-300 E die Umgebungsstrahlung. Momentan zeigt das Gerät 0,12 uSv/h an. Den Alarm habe ich 1 uSv/h eingestellt.


    Als Stromquelle zum nachladen des Geigerzählers und der Stirnlampen verwenden wir die reichlich vorhandenen Makita Akkus und entsprechendem Adapter. Das kleine Solarmodul nutzen wir, wenn möglich, zum nachladen der Eneloop Akkus.


    Die Nachricht von einer herannahenden Giftwolke hat mich veranlasst, die Familienmitglieder und die Nachbarn zu warnen. Wir schließen alle Fenster und Türen, hören Radio und erledigen arbeiten im Haus.
    Die ABC Schutzmasken und Einweganzüge liegen noch verpackt im Keller, könnten aber jederzeit geholt werden.

    Tsrohinas

    Arwed51

    Ackerschnacker (Feldfernsprecher), da hab ich gar nicht mehr dran gedacht!

    Natürlich packe ich jetzt meine drei FFOBZB und die 10er Vermittlung aus. Hoffentlich sind alle eingelagerten Batterien noch brauchbar.

    Aber wen oder was soll ich jetzt damit verbinden? Mal überlegen…..


    Tsrohinas

    Bei uns sind alle zuhause. Keiner kann ohne Strom seiner normalen Arbeit nachgehen.


    Mittlerweile sind die Vorräte aus dem Kühlschrank verbraucht. Das Zeugs aus dem Gefrierschrank ist verbraucht, eingekocht oder unbrauchbar.

    Der Speiseplan ist aber trotzdem abwechslungsreich.

    Einmal am Tag gibts was warmes….

    - Würstchen aus dem Glas und Kartoffelsalat

    - Würstchen mit Sauerkraut

    - Linseneintopf

    - Erbseneintopf

    - Pfannkuchen mit selbstgemachter Marmelade

    - Rohrnudeln

    - Rindersuppe aus dem Weckglas mit Nudeln

    - Nudeln mit verschiedenen Saucen

    Am Abend gibt es Dosenbrot und aufbacksemmeln mit Dosenfisch und Dosenwurst.


    Gekocht wird nun nicht mehr mit dem defekten zweiflammigen Gaskocher, sondern mit der Feuerschale und Dreibein bzw, Dutchofen. Der Gasgrill kann auch noch genutzt werden, also alles gut. Zwei 11 Liter Flaschen Gas sind noch da….


    Ich sehe täglich nach den Alten der Nachbarschaft. Einen Teller Suppe haben wir immer übrig….


    Die üblen Nachrichten aus den Städten nehmen wir zur Kenntnis. Wir stellen uns mit den zur Verfügung stehenden Mitteln 24/7 auf unliebsame Besucher ein.

    Tsrohinas

    Da Freunde, Verwandte und Nachbarn wissen das ich vom Fach bin, werde ich wohl (wie jetzt auch) zur Anlaufstelle für nicht selbst versorgbare Verletzungen.

    Material für einen Verbandplatz ist hinreichend vorhanden und der große Rettungsrucksack ist auch einsatzbereit.


    Tsrohinas

    Wenn jetzt der Strom weg wäre, würde ich die Hauptsicherungen ausschalten und das Radio ein.

    Sollte ein größerer bzw. längerer Stromausfall zu befürchten sein, würde ich mit meiner Frau einen Speiseplan mit dem Gefriergut festlegen und morgen alles verarbeiten und ggf. einkochen.

    Ansonsten klein, grau und unauffällig bleiben.


    Tsrohinas