Beiträge von Opa

    Ich weiss, dass es in Stuttgart nicht besser ist. Da fließt zwar der Neckar durch, aber aus dem will man nicht trinken.

    Für unsereins dürfte das eher ein Luxusproblem sein. Ich habe Entkeimer für ein paar 10.000 Liter gebunkert, und genügend Material, um

    im Notfall Filter zu basteln. Irgendein Wasser kriegt man immer.


    Aber für den Normalbürger ... der wird vermutlich bei Durst einfach aus dem Neckar saufen und sich dann wundern, warum die Notaufnahme mit lauter Menschen mit Durchfall verstopft ist (man verzeihe mir das Wortspiel)


    Ich habe übrigens den Entkeimer bewusst so weit überdimensioniert, da er 1. Billig, 2. gut zu lagern, 3. ein gutes Tauschobjekt ist.


    Nick

    ...

    Nur der Umkehrschluss vieler Journalisten ist für mich nicht nachvollziehbar:

    ...

    Umkehrschluss, Korrelation, Kausalität und "hört sich ähnlich an" ist für Journalisten alles das gleiche.


    Insofern ist "Es gibt da einige Rechte, die EPAs daheim haben" und "Alle Prepper sind Nazis" für Journalisten nicht weit auseinander.

    Problematisch sehe ich hier das von Algorithmen automatisierte erfassen und fehlinterpretieren von Daten, auch Äußerungen in Foren/Mails usw. die einen in den Fokus der einen oder anderen Behörde bringen und vielleicht sogar ermittlungstechnisch Interessant machen könnten:

    ...


    Da würde ich tatsächlich stark zwischen staatlichen und gewerblichen Datenkraken unterscheiden.


    False Positives kosten nämlich richtig viel Geld, und bei gewerblichen tut das weh. Da wird richtig viel

    Hirnschmalz investiert, um keine falschen "Ziele" auszuwählen.


    Beim Staat ist Geld erst mal zweitrangig, da geht Sicherheit (des Staates) vor. Und ein paar Unschuldige tun da erst mal nicht "weh". Außer es kommt raus und kostet Wählerstimmen.


    Falsche Algorithmen kann man also tendenziell eher beim Staat erwarten.

    Ob "richtigere" Algorithmen von gewerblichen allerdings es besser mit Dir meinen, darf auch bezweifelt werden...

    Bei etwas das man nicht kennt, ist es ganz natürlich, auch vorsichtig zu sein.


    Ich kenne keine Pilze und wenige Journalisten, und meide beides wie der Teufel das Weihwasser.


    Wenn man Prepper nur aus "Red Dawn" kennt, dann kann ich gut verstehen, dass man vor denen Angst hat.

    Ich wüsste nicht, was man dagegen tun kann.


    Deshalb sollte man auch nicht mit seiner Prepperleidenschaft hausieren gehen.

    Man sollte überhaupt nicht mit irgendwelchen Hobbies, die relativ selten sind, hausieren gehen,

    weil es immer jemand findet, der die Hundebesitzer, die Jäger, die Prepper oder die Hacker für gefährlich hält.


    Nick

    Angstmach-Schilder zur Sicherung?


    Wie glaubt ihr, würde jemand reagieren, wenn hinter einer aufgebrochenen Kellertür ein Schild mit "Betreten verboten, Lebensgefahr!" oder sowas ähnliches steht?

    Durch das Aufbrechen hat sich der Aufbrecher ja schon eine niedrige Moral demonstriert... würde er sich von einem Schild abschrecken lassen?


    Wegen juristischer Folgen und eventueller Abendteuerlust von Kindern würde ich nie tatsächlich gefährliche Sicherungen anbringen. Also sozusagen ein zahnloser Tieger...

    Die 50 Mrd braucht man für Berater, die dann herausfinden, es ist zu wenig Geld da...


    Aber das Problem ist doch ein ganz anderes: Entweder ist der Soldat ein angesehener Beruf, dann wird er auch dementsprechend ausgerüstet werden, oder eben ein nicht angesehener Beruf, dass jeder Bankster und jeder Müllmann mehr Ansehen genießt. Dann muss er halt leben wie ein Bettler.


    Schon die Tatsache, dass eine Ministerin Nichtoffizieren von McKinsey mehr zutraut als Generälen, ist alles, was man über den Stellenwert unserer Bundeswehr wissen muss.



    Nick

    Tarnen und schwer zugänglich machen. Also mit Müll vollstellen ist sicher eine gute Idee. Ich will nicht von einer 100%-igen Korrelation sprechen, aber Dummheit und Faulheit gehen doch oft mit niederen moralischen Grundsätzen(=Klauen) einher. Also alles, was ein dummer, fauler Mensch nicht findet, ist relativ sicher. In einer Krise wird dann auch der Müll durchwühlt... Das muss irgendwie logistisch geplant werden, dass dann der Keller entweder gesichert oder geleert wird.


    Was anderes: Wie stabil ist denn das Plastik der Farbeimer? Könnten sich da Ratten durchfressen?


    th

    Ich will in die gleiche Kerbe hauen wie Lunatikus und Neso.

    Preppen heißt erst mal vorauszuplanen. Und Geld sparen mit Preppen ist nicht schwierig.


    -(Sonder)Angebote Großeinkauf

    -Lagermöglichkeiten vergrößern

    -Dinge kaufen, wenn andere sie grad nicht brauchen, z.B. Sommerschlussverkauf


    Und bezüglich Kocher: Wenn Du wirklich sparsam sein willst, kannst Du gerade einen Spirituskocher auch mit überall verfügbaren Anleitungen aus einer alten Dose (ohne Lack!!!) selber basteln. (Google "Spirituskocher selber bauen")


    Für einen Haushalt mit mindestens einem Menschen, der vermutlich nicht die Lust und Zeit hat, sich mit den Gefahren von brennbaren Flüssigkeiten auseinanderzusetzen, würde ich einen Stapel Esbit hertun. Sicherer gehts nicht außer gar nicht kochen :-)



    Nick

    Blasen sind bei mir fast sicher, wenn ich mal wieder lange nicht marschiert bin, und dann gleich große Strecken oder große Höhenmeter.

    Da helfen bei mir auch keine doppelten Socken. Wirklich schon alle Mittelchen probiert.


    Am Abend oder unterwegs, wenns zu schlimm wird, aufstechen. Am zweiten, oder spätestens am dritten Tag tuts nicht mehr weh, und es wächst Hornhaut. Das geht dann recht schnell.


    Ich glaube, dass es sehr unterschiedliche Füße gibt, und leider muss jeder selber rausfinden, was für ihn das beste ist.


    Nick

    Hallo Opa - ich lerne,lerne von alten und jüngeren Menschen - vergeudete Zeit seh ich da nicht.

    Ist ne Einstellungssache - denn ein Lehrer lernt auch durch seine Schüler.

    Wen Du "Zeit vergeudest hast";( ist das für die älteren evtl. schön gewesen - ;)

    Das ist von mir zu pauschal formuliert gewesen.


    Ich habe sehr viel von älteren Menschen gelernt, und habe auch meinerseits Wissen weitergeben können.


    Eher so als Tendenz: je älter desto mehr festgefahren.

    Wobei man sich dann schon drüber freut, wenn sich der Nachbar aus eigenem Antrieb ein paar EPAs aus dem Internet bestellt und stolz vorzeigt.



    Nick

    Ich "Previvle" schon seit ich denken kann. Der alte Reibert von meinem Papa und die Originalausgabe vom "Survival" von Ruediger Nehbergs sind eins von den ersten Kindheitserinnerungen.


    Erst in den letzten Jahren habe ich festgestellt, dass man nicht nur die eigenen Kindern, sondern auch deren Freunde sehr einfach begeistern kann vom Schnitzen, Fallenbau, Messerwerfen, Kampfsport, Übernachten im Freien...


    Was ich also anders gemacht hätte: ich hätte viel weniger Zeit mit alten Menschen vergeudet, und viel mehr Zeit für jüngere Menschen verwendet. An die jüngeren: Zeit ist sehr kostbar, das merkt ihr wenn ihr älter werdet. Überlegt euch sehr gut, bei wem gute Ratschläge verschwendet sind, und verschwendet sie nicht!


    Nick

    Das mit Holz/Plastik/Metallstiel ist eher eine Glaubensfrage. Man kann immer so argumentieren, dass gerade das als bestes rauskommt, was man selber haben will.


    Ich nehme mal an, dass jeder hier (so auch ich) alle drei Versionen besitzt oder zumindest mal in der Hand gehalten hat.


    Für den Rucksack ist natürlich das leichteste, also Plastik, das beste. Ich nehme deshalb meine Empfehlung für dieses Anwendungsgebiet von Estwing zurück und empfehle stattdessen: Gardena.


    Die sind super. Ich hab da mal Ferienarbeit gemacht :-)



    Nick

    Was den Selbstversorgungsgrad bei Hochtechnologie angeht. Kürzlich las ich eine Studie im Zusammenhang mit der US-getriebenen Isolation von Huawei, nach der der "Selbstversorgungsgrad" bezüglich Mikrochips in China aktuell bei 8% liege, trotz der gewaltigen Anstrengungen bei eigenen CPUs und Speicherbausteinen. Eine moderne Halbleiterfabrik, in der in Technologieknoten unter 10nm produziert werden kann, kostet heute rund 25-30Mrd. US$. und setzt Zugang zu etlichen Verfahren und Anlagen voraus, die China nach wie vor nicht selbst entwickeln kann (z.B. EUV-Waferscanner von ASML).

    Da vielleicht noch der Hinweis auf Open Source Hardware-Projekte von CCC.


    Ein Bekannter von mir hat in seinem Labor Chips in der Größenordnung eines Z80 selber nachgebastelt,

    ein anderer hat seine komplette Haussteuerung mit open Source Soft- und Hardware realisiert. Die Chips kamen zwar aus China, waren aber aus Open-Source Vorlagen.


    Will damit sagen: Man kann Maschinen bauen, auch welche mit Computersteuerung, ohne die allerneuste Hochtechnologie. Die verkauft man dann vermutlich nicht ins Ausland, aber die mit diesen Maschinen herstellten Produkte könnten durchaus konkurrenzfähig sein auf dem Weltmarkt.

    ..."Doch gerade diese Mischung aus zentral gelenktem Sozialismus/Kaitalismus,und diktatorische Staatsform, ist die eigenentliche Gefahr. Dieser gelenkte SK macht die Menschen gefügig, weil sie keinen Sinn im Aufbegehren sehen. Wozu sollten sie auch, es geht ihnen ja zu früher auch besser"


    Liest sich irgendwie, als könne man das auch auf uns hier anwenden....:/:);(


    Ich kann nur jedem mal empfehlen die Politeia von Platon oder zumindest eine deutsche Zusammenfassung davon ans Herz legen. Jede Herrschaftsform ist instabil wird dort logisch gefolgert. D.h. es ist sowieso sonderbar, dass ein großer Teil der Welt so lange diese Art von Regierungsform hat.


    Die Idee ist im wesentlichen: Von jeder Herrschaftsform gibt es eine gute und eine böse Version. Monarchie gut, Diktatur böse. Demokratie gut, Pöbelherrschaft böse, Aristokratie gut, Oligarchie böse, ... etc. Und mit verschiedenen Argumenten erklärt er, dass jede Form sich von der guten zur bösen wandelt, und dann durch eine andere gute ersetzt wird.


    Ich befürchte, dass wir gerade so einen Umwandlungsprozess erleben.



    Nick


    P.S. Ich hoffe, das ist nicht zu politisch. Falls doch, dann bitte löschen. War als historischer Beitrag gemeint.

    Wenn sich Europa in ein Schlachtfeld verwandelt, dann ist das natürlich übel.


    Wenn Europa in zwei Hälften geteilt wird, mit einer regiert von USA und der Anderen von China... Das ist ein reelles Szenario, auf das sich ein Prepper vorbereiten sollte, und wenn er nur mal gedanklich die Handlungsmöglichkeiten durchspielt.


    Eine Wirtschaftskriese ist eine Wirtschaftskriese, egal, ob sie nun von China oder von USA oder von sonst jemandem ausgelöst wird. Dieses Szenario ist das realistischste, aber auch eins, mit dem ich mich schon am längsten beschäftige, und bei dem auch ganz konkrete Vorbereitungen erfolgt sind.

    -Nimm eins, das man auch als Hammer benutzen kann

    -Kein zu leichtes. Die Blech-Survivaldinger sind unhandlich zu transportieren, und hauen weniger weg als ein Haumesser. 500g-800 g sind ok.

    -Ein Holzstiel kannst Du selber reparieren/ersetzen, Glasfaser hält länger, Eisen hält am längsten.


    Ich würde Dir was von Estwing empfehlen. "Made for Lifetime" :-)

    Ich hab das Fireside Friend (2 kg Axtkopf)... nix für den Rucksack.


    Die mitgelieferten Scheiden sind oft nicht soo toll.

    Wickel einen alten Schal mehrfach um den Axtkopf.

    Hallo,


    Es sollte ja, was gerade noch vorerst abgewendet wurde, alle Taschenmesser mit 6 cm Klingenlänge mit einem Führungsverbot zu belegen, und sogenannte "Waffenverbotszonen", in denen auch willkürlich auslegbare "gefährliche" Gegenstände komplett verboten (nicht nur Führungsverbot) werden sollen.


    Jetzt die Psychologie: Wenn ich für ein 8.5 cm Klinenlängen Victorinox genau so stark bestraft werde, wie für einen Saufänger oder einen zweiseitig geschliffenen Dolch bzw. ein ausgewachsenes Kampfmesser, warum sollte ich mich dann auf ein Victorinox beschränken? Ganz "nackt" unterwegs zu sein, ... das würde mich doch sehr viel Überwindung kosten.


    Also, was meint ihr. Werden Waffenverbotszonen dazu führen, dass der Normalbürger wirklich sein Sackmesser daheim lässt, oder wird es eher dazu führen, dass Gesetze ganz allgemein noch mehr für unsinnig gehalten und missachtet werden?


    Nick