Beiträge von Opa

    Heut auf dem Heimweg habe ich auch ein paar Aliens gesehen. Die arbeiten auch sonntags.


    Und zwar die kleinen flachen Chamäleon-Aliens, die in so Geschwindigkeitsanzeigen am Ortseingang den ganzen Tag in einem flachen Kästchen rumsitzen, und mal grün grinsen und mal rot grantig gucken müssen? So einen Scheissjob würde ein Deutscher nie machen!



    Nick

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    So arbeite ich seit kurzem im Sicherheitsdienst und bin auf Patrouille nachts unterwegs in verschiedenen Gemeinden.

    ...

    Hallo Fabrice


    eine persönliche Frage, und ich werde sofort akzeptieren, falls Du sie nicht beantworten willst.


    Warum entscheidet man sich dazu, im Sicherheitsdienst zu arbeiten? Für mich ist das, weil ich doch an meinem Leben hänge, komplett unverständlich.

    Da es aber viele Security-Arbeiter gibt, muss es wohl gute Gründe geben, so etwas zu machen. Ich kenne keine Security persönlich, deshalb die oben gestellte Frage. Du kennst sicher andere Securities, was sind so die Hauptbeweggründe?


    Darf ich gleich mal raten: Gerechtigkeitsempfinden? Beschützerinstikt (Es leben Dir wichtige Personen in den Gemeinden)?


    Nochmal: Ich möchte Dich nicht kritisieren, aber ich hätte viel zu viel Angst, mich täglich mit potentiellen Messerern anzulegen, um das für Geld zu tun.


    Falls hier andere im Beschützer-Umfeld tätige sind, würde mich natürlich deren Meinung auch interssieren.


    Unsere Nachbarstochter wollte unbedingt Polizist werden. Ist dann letztendlich Soldat geworden, aber es geht in die gleiche Richtung. Bei ihr war es eine Kombination aus Abneigung vom Schreibtischjob, sehr starkes Gerechtigkeitsempfinden und ich glaube das wichtigste: Bewunderung für die, die ihr Leben riskieren für andere.




    Nick

    Auf Streife würde ich vielleicht noch zusätzlich zur Aufmerksamkeit und Argumentationsverstärkern noch sogenannte "Schutzwaffen" anlegen.


    Gerade, wenn man mit üblen Gesellen rechnen muss und sich auch noch auf sie zu bewegt wäre es vielleicht sinnvoll, über eine Stichschutzweste, Handschuhe und Potektoren nachzudenken, oder?



    Nick

    Gerade eine Meldung bei Fefe über Datenleck einer Corona-App gelesen:

    datenleck


    Wenn man das durchliest, ist da alles falsch gemacht worden, was man so machen kann.

    Insbesondere zentrale Speicherung der Daten, was die Corona-App der Telekom und von SAP vermeidet.


    Sowas kann bei unserer offizellen App nicht passieren, weil die Daten erst gar nicht zentral erhoben werden.

    Vielleicht lernen unsere Politiker doch noch zuzuhören?


    Nick

    Ich glaube an dem Thread wird klar, dass das Hauptproblem für einen Vorrat es ist, festzustellen, welcher Bedarf da ist.

    Wenn in meiner Familie kein einziger Pilze mag,<X dann werde ich nicht so und so viele Dosen pro Monat einlagern, nur weil

    ein Vorratskalkulator das vorschlägt.


    Deshalb wie wir an die Problematik rangegangen sind, und zwar aus einer ganz anderen Notwendigkeit heraus:


    Für Feste war es immer wieder schwierig die Zahl der Würste, Salate, Steaks zu schätzen, damit nicht die Hälfte übrigbleibt.

    Irgendwann haben wir angefangen aufzuschreiben, bei welchem Fest wie viel eingekauft wurde, und wieviel jeweils übrig war.

    Mal haben wir verwundert festgestellt, dass wir in unserer Verwandschaft wohl beinahe die einzigen sind, die Kartoffeln beim Racelette brauchen. :(


    Also... Diese Liste dann mal für uns selbst geführt, wie viele Konserven musste man ohne großen Appetit wegfuttern, weil sie kurz vor dem Ablaufdatum waren.


    Wenn dann mal die Daten da sind, ist es relativ einfach abzuschätzen, was geht, und was nicht geht.


    Das in die Excel-Tabelle rein, und auf die Monatstonne hochrechnen.


    Das Werkzeug dafür war ein Word-Dokument, aber da würde auch ein Notizblock und Bleistift reichen.

    Das wichtige ist, erst mal die Daten über ein Jahr oder so mitschreiben, damit zumindest ein Sommer und ein Winter mit drin sind.



    Nick

    Ich habe jetzt mal FreeCAD und OpenSCAD probiert.


    Für den blutigen Anfänger würde ich aus dem Bauch raus OpenSCAD empfehlen.

    Installieren, kurz die Befehle überfliegen (Kegelstumpf heißt "cylinder" :) ) und loslegen.


    Bei Freecad hab ich erst mal zehn Minuten gesucht, bevor ich die Anleitung gelesen habe, die mir dann den Knopf (Workbenchauswahl oben), den ich übersehen hatte, und der mit "start" bezeichnet ist, gefunden habe. --> eher was für Profis.


    Und auch schon ein paar Dinge selber entworfen und gedruckt. Spirale, Wuerfel, bei dem die Kanten Zylinder sind ,...

    Also OpenSCAD ist zur Zeit mein Favorit.


    Vielleicht, wenn die Ansprüche steigen, werde ich mich wieder mit FreeCAD beschäftigen.


    Nick

    Jepp... ich habe nicht dran gezweifelt, dass das legal ist.


    Und ich wollte das auch nicht kritisieren, ganz im Gegenteil. Gerade wenn der Arbeitgeber die Menschen in diesen Zeiten der Gegend rumschickt, hat er meiner Meinung nach auch eine gewisse Fürsorgepflicht.


    Für mich ist das eher ein Glaubwürdigkeitsproblem der Politik. Wenn da jeder "Freiwillig, Freiwillg" schreit, und dann doch die Rahmenbedingungen so setzt, dass Zwang ausgeübt werden kann, dass ist das für mich eine Lüge. Sie sollten halt ehrlich sein, und versuchen zu erklären, dass es ganz ohne Zwang manchmal nicht geht.



    Nick

    Da die 3D-Drucker immer günstiger werden, haben wir uns auch mal so ein Teil gekauft. 0.2 mm Schichtdicke ist jetzt nicht mehr Stand der technik, dafür war er günstig.


    Und auch gleich gebraucht: Zu meiner alten Gasmaske habe ich mir anfang Corona Ersatzfilter gekauft, ohne darauf zu achten, ob sie passen.


    Kurz: gegoogelt, und Gasmaskenadapter gefunden. In meinem Fall: 40mm Maske auf 60mm Filter.


    Ich hab jetzt mal alle Maskenadapter, die ich hier gefunden habe, und die zu meiner Maske passen heruntergeladen und gesichert.


    Frage: Was würdet ihr Survival- oder Previvalmäßiges an STL-Files auf lager legen, das einem das Leben in einer Krise eventuell leichter machen könnten?

    Du musst Dir mal die Blasrohre von Amazonas-Indianern angucken. Die trägst Du nicht im Rucksack.

    Und da hat Rüdiger Nehberg mal was drüber geschrieben: Du musst so nah ran, dass schon das Geräusch

    einer Kamera zu laut ist, um in die Nähe von Wild zu kommen.


    Du musst also nicht nur ein 3-Meter Rohr mit Dir rumtragen, und auf Zielscheiben üben, sondern

    wirklich jagen üben auf Wild mit einem erfahrenen Jäger. Dürfte in DACH eher schwierig sein :-)


    Außerdem bin ich jetzt kein Jurist, aber ich glaube, dass das hantieren mit richtig wirksamem Gift in Friedenszeiten stark reglementiert ist.


    Aber unmöglich ist es natürlich nicht, da hast Du recht ...

    Schön, dass der Thread wieder mal aufgemacht wird, in der Zwischenzeit hat sich ja einiges technisch weiterentwickelt.


    Im wesentlichen das Gleiche wie vor fünf Jahren, erweitert um eine USB-Festplatte. Die Kapazität ist in den Letzten Jahren förmlich explodiert.


    Ich habe eine USB-Festplatte im BOB, mit *allem* drauf, was ich so habe, nicht nur eine schöne Auswahl von Tools.

    Das Private ist weiterhin in einem Truecrypt-Container.

    Installer für verschiedene Ubuntu(=Debian-) und Fedora-Distributionen.

    Entwicklungsumgebunen für 36 Sprachen, von denen ich aber nur um die fünf regelmäßig benutze...

    Bilder, Filme, ... selber programmiertes,.. Treiber,... Pornos,...


    Falls das Internet komplett ausfallen würde, und ich finde irgendwo Hardware, würde ich sie vermutlich zum Laufen bringen, und hätte genug Daten und Filmchen, dass die Kinder für Jahre beschäftigt sind :-)


    Ach ja, ich habe immer, wenn ich über ein digitalisiertes Lehrbuch gestolpert bin, das auch in eine Sammlung gesteckt. Home-Schooling kann kommen.

    Noch vergessen: Funktioniert auch sehr gut gegen Tauben. Und mit zehn Tauben bist Du auch satt.


    Hab ich natürlich selber nie niemals nicht unter gar keinen Umständen jemals selber ausprobiert!

    Ich habe einen alten mechanischen Reisewecker im BOB.


    Rechtzeitig Aufwachen, oder an einen Termin (z.B. Treffpunkt, Abfahrt,...) nicht zu verpassen. Das ist auch in einer Krise wichtig.

    Außerdem eine Technik, die auch ohne Funk, Batterie oder Solarzelle funktioniert.


    Eine Kaufempfehlung kann ich leider nicht geben, da der Wecker noch von meiner Oma stammt :-)