Beiträge von Opa

    Vielleicht noch ein Tipp zur Sparsamkeit, wenn man schon mit Strom heizen will/muss:


    Ein Heizstrahler kann die Hitze viel besser da konzentrieren, wo man sie braucht.

    Mein 400-Watt Heizstrahler(chen) an den Füßen ist gefühlt wärmer als ein 2000-Watt Heizlüfter für die ganze Werkstatt.



    Nick

    Lego-Reifen

    Das Elastizitätsmodul von Gummi ist so um den Faktor 20-70 kleiner als das von Alu (je nach Gummi). Das ist ungefähr proportional zur Kraft, die bei einem Sturz auf die Innereien wirkt. Also 20 mal weniger Schock ist schon eine Hausnummer.


    Es geht bei einem solchen Stick ja nicht darum, dass er vom Tisch auf den weichen Teppich geschubst wird, sondern dass er beim Klettern über irgend was hohes aus der Tasche auf einen Betonboden fallen könnte, und beim Runterspringen trittst Du noch mit Stiefeln drauf. Oder so ähnlich :-)


    Aber ich für mich brauche auch nicht wirklich sowas extremes ... Wollte halt mal auf die Wirkung von Gummi hinweisen. Kann ganz schön was ausmachen.



    Nick

    Noch ein weiteres kleines Problemchen erinnere ich mich aus meiner (kurzen) Zeit in so einem Wohnbunker:

    Wenn alle Wohnungen um dich rum auskühlen, und du bist der einzige, der heizt, dann heizt Du durch die

    nich so jut isolierten Wände die Nachbar- und vor allem die ÜberDirWohungen mit.


    Du solltest also mit deutlich höherem Verbrauch rechnen...



    Nick

    Ich würde auch mich nicht so an den Begriffen aufhängen. Ist ein gegebenes Fahrzeug ein Auto oder ein LKW? Je nach Kriterium und Erfahrung gibt es da Grenzfälle, die jeder anders entscheiden würde. Ich hab mal einen als LKW zugelassenen VW Golf gefahren, und ein 7 Tonnen-Auto, als der 3-er Führerschein das noch erlaubt hat, hat schon viel von einem LKW. Trotzdem haben beide Begriffe ihre Berechtigung. Insbesondere für Menschen, die sich gerade erst anfangen, Gedanken um Previval-PRobleme zu machen.


    Will ich alles dabeihaben, um möglichst schnell heim zu kommen? -->GHB

    Will ich alles am Körper tragen, um plötzlich in der Wildnis mich durchschlagen zu können? --> Überlebensgürtel.


    Will ich beides, dann werde ich sicher nicht zwei unabhängige Päckchen schnüren, sondern eine Kombination.


    Wenn ich ständig ein Taschenmesser in der Hosentasche habe, dann ist im GHB sicher keins. Mit Überlebensgürtel kann ich auch nicht so viel anfangen, weil ich ein Szenario, bei dem ich von jetzt auf gleich, ohne kurz ins Auto zu können, oder ohne meinen Arbeitsrucksack dabei zu haben, mich durch die Wildnis schlagen muss, nicht für realistisch halte.


    Ich würde vorschlagen, erst mal mit einem von den Dingern anzufangen, es zu packen und auszuprobieren, ob alles funktioniert, dann wird duch nachbessern sich automatisch etwas herausbilden, dem Du dann wieder einen Namen geben kannst. Das ist alles fließend.



    Nick

    Hallo, ich habe mir jetzt auch einen kleinen Dörrautomaten geleistet.


    Eine Portion halb Schwein, halb Rind habe ich ausprobiert. Mir ist das zu salzig.

    Fragen an die erfahrenen Dörrer hier:


    1. Ist Salz zur Konservierung von Dörrfleisch notwendig, oder kann ich da auch deutlich weniger (oder auch gar nichts) salzen?


    2. Ich mag Schweinefleisch lieber als Rindfleisch. Auch das Gedörrte Schwein hat mir besser geschmeckt. Hat hier jemand ein Lieblingsrezept für Schwein? Insbesondere: Welches Fleisch? Filet?Rücken?Hals?.. welche Würze?


    Nick

    Als Kinder spielten wir gerne bei einer Ruine, die mal eine Mühle gewesen war, und in derer Nähe ein vermeintlicher Eingang zu einem Bunker war.

    Viel später haben wir herausbekommen, dass der Eingang schon der gesamte Bunker war. Er diente nur dazu, bei Fliegeralarm allen Arbeitern in dem Gebäude ein dicht an dicht gedrängten Unterstand zu geben, der bei einem Direkttreffer des Gebäudes gegen die Druckwelle die Menschen schützt.


    Da sollte man nicht für lange Zeit rein.


    Ich nehme mal an, dass die meisten Bunker für einen sehr bregrenzten Zweck oder gegen eine bestimmte Waffe konstruiert und gebaut sind. Als Wohnhaus für viele Personen, die nicht militärisch oder zumindest mit ähnlicher Befehlsstruktur organisiert sind, wird ein Bunker nichts bringen als sehr kurzzeitigen Schutz und ansonsten nur Ärger.



    th

    I Die Tür steht offen und zahlreiche Graffiti und leere Flaschen zeugen von anderen Besuchern.


    ...

    Was meint ihr, lohnt es sich das eine Verwendung dafür zu überlegen?


    Aus den Graffiti schließe ich messerscharf :), dass es wohl jüngere Besucher waren. D.h. selbst wenn die Anlage irgendwann so aussieht, als ob sie schon 20 Jahre nicht mehr besucht wurde (Ranken vor der Tür), wird es noch Leute geben, die sich an das Versteck erinnern.


    Ich würde es als provisorischen Unterschlupf im Hinterkopf behalten, und zum Bunker-BOB zwei Jack Daniels oder Johnny Walker als Eintrittskarte mit rein tun, bzw. in der Nähe verstecken. Ich war selber mal jung, und ein Opa, der Schnaps bringt, ist immer willkommen. Ich glaube nicht, dass sich das in den letzten 40 Jahren geändert hat, oder dass das in der Kriese viel anders ist.




    Nick

    Meine erste Übernachtung in einem Auto war in einem Ford Fiesta. Da gibts nirgends ausreichend gerade Fläche, um gerade zu liegen.

    Das hatte ich nicht bedacht, aber ich habe aus allem, was ich an Decken und Ersatzschlafsäcken dabei hatte, den umgelegten Beifahrersitz und den Fußraum so ausgestopft, dass ungefähr eine ebene Fläche entsteht.


    Also mein Tipp: viele Decken, mehr als Du im Vorhinein für nötig hältst, mitnehmen!



    Nick

    Vielleicht sprechen wir hier über zwei entgegengesetzte Extreme:

    1. Ich kauf mir jeden Tag genau das, was ich für heute brauche. Meistens erst dann wenn ich hunger habe.

    2. Ich brauche nur Sonne und Regen, den Rest baue ich an oder bastle ich selber.


    Beides unsinnig. Ich halte für die beste Lösung wie immer einen goldenen Mittelweg. Den muss jeder für sich selber finden.

    Ich habe Fähigkeiten und Werkzeuge, die ich anbieten kann, und dafür dann hoffentlich im Gegenzug etwas zum Beißen kriege.


    Mein Opa hat früher als Kriegsversehrter eine ganz mickerige Rente gekriegt, und sich mit Hunde Abrichten und Wühlmäuse jagen etwas dazu verdient.

    Und natürlich hat Oma und Opa meines wissens *nie* einen Kopfsalat, Kartoffeln, Zwiebeln oder Äpfel kaufen müssen.


    So ungefähr stelle ich mir eine Teil-Selbstversorgerstrategie als realistisch vor.



    Nick

    Vielleicht als Denkanstoß: Leo Winkel und seine Luftschutztürme.


    Wenn man nicht schon in den Bergen wohnt, dann ist das billigste "Bunker"-Bauwerk ein Luftschutzturm.


    Wenn Du ein geräumiges Haus hast, dann kannst Du einen Raum davon als Tresorraum ausbauen (lassen).


    Ich wollte für die Kinder so ähnlich wie im Kinderspielplatz ein paar günstig vom Laster gefallene Abwasserrohre so ca. 1 Meter Durchmesser halb einbuddeln und dann den ausgehobenen Dreck drüber. Wenn man da ein paar Abzweigungen macht, dann hat man auch einen Bunker, der gegen Splitter hilft.


    Nick

    Im Rahmen späterer Umbauüberlegungen habe ich ein Elektrodentuning auch schon vorgesehen. Wenn man die Schutzränder weglässt so dass man anders zu zündenden Material besser herankommt sollte das schon viel Unterschied machen. Ein interessanter Nebeneffekt wäre das das Feuerzeug dann als kleiner Elektroschocker funktionieren würde. Wie überzeugend das auf einen Angreifer wirkt weiß sich aber noch nicht.

    Gute Idee, aber die Frage kann ich beantworten: Ich habe mir aus versehen in den linken Zeigefinger geplasmat. Ich bin mehr erschrocken als es schmerzhaft war. Du kannst allerhöchstens damit drohen. Wenn Du jemanden verletzen willst, dann muss er schon sehr lange still halten ...



    Nick

    Eine Verteidigung in der Tiefe halte ich auf jeden Fall für sinnvoll.


    Ob das nun ein abschließbarer Dachboden oder stabile Türen im Haus sind oder ein übersichtliches Treppenhaus...

    Der Einbrecher soll nicht schon gewonnen haben, wenn er die supersichere Eingangstür "unerwarteterweise" überwunden hat.



    Nick

    Ich hätte da noch eine Juristische Spitzfindigkeit als Idee:

    Wenn ein Krawallmacher sich auf mein Grundstück bewegt, und außer zertretenen Blumen noch keinen Schaden angerichtet hat, dann darf ich auf keinen Fall das Feuer eröffnen, falls noch mit einer funktionierenden Justiz zu rechnen ist.


    Falls der Angreifer aber schon im Wohnzimmer steht, und bedrohlich wirkt, darf ich mit allem, was grad greifbar ist, mich verteidigen.


    Zu warten, bis die Plünderer im Wohn- oder Schlafzimmer stehen, ist mir aber deutlich zu heikel.


    Wenn das Haus nun so angelegt wäre, dass der Einbrecher erst mal wo durch muss, das seine gewalttätigen Absichten durch Zerstörung deutlich macht, er aber noch nicht im Herzen des Hauses steht... ein gut zu verteidigender Hausflur? Ein Vorhaus?...


    Zumindest ein Vorhaus wäre nachrüstbar an den meisten Häusern.


    Frage an die juristisch bewanderteren hier: ist meine Einschätzung von dem, was ich vom Bauchgefühl als erlaubt und verboten oben geschrieben habe, überhaupt mit dem deutschen Gesetz übereinstimmend?



    Nick

    Vielleicht kann man aus den Krawallen auch lernen, dass es kein Schwarz-Weiss gibt. Ich kenne jetzt niemand, der hautnah in Amerika einen Krawall miterlebt hat, aber ein bekannter wohnt in Stuttgart. Der meint, bei ihnen hätte man davon gar nichts mitgekriegt. Man kann also bei Krawallen davon ausgehen, dass sie nicht überall gleich heftig sind. --> So weit wie möglich Brennpunkte meiden. (ist eigentlich logisch).


    Und aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass sich ganz automatisch schützende Gruppen bilden. Als ich noch zur Schule ging, war ein der Schule nahe gelegener Hof Umschlagplatz von Drogen und dementsprechendem Klientel. Da ist man nur in Gruppen durch. Hat das Zusammengehörigkeitsgefühl sehr gestärkt.


    Das ist vielleicht auch noch was wichtiges: Egal was kommt, die Dinge haben nie nur negative Wirkungen, man muss die Positiven Seiten nur erkennen und sich drüber freuen. Vielleicht kann man sich ja als Kavalier anbieten, ein Mädchen schützend nach Hause zu begleiten,... Ich weiss ja nicht, ob das heute noch modern ist.



    Nick

    Ich hab so einen Vertrag, bei dem man alle zwei Jahre ein neues Billig-Smartphone für 1 Euro kriegt. Das alte wandert dann in den BOB.

    Ich bin aber trotzdem so altmodisch, dass ich lieber noch einen Fotoapparat, einen Wecker, Kompas und ein kleines Radio extra habe.

    Einfach, weil ein Smartphone das zwar alles ein Bisschen kann, aber nichts richtig.


    Statt ein paar Powerbanken würde ich lieber auf Stromsparsamkeit setzen. Ein Pocketbook läuft ewig, ein Wecker mit einer Batterie mehr als ein Jahr, der Aufziehwecker sogar noch länger :-), das Radio im Smartphone hat keine Kurzwelle,...


    Aber als Schnittstelle zu eventuell vorhandenem WLAN und zur Kommunikation über Ad Hoc, eventuell ein paar Scanner, das kann wiederum kein anderes Gerät. Deshalb hab ich ein Smartphone dabei.



    Nick

    Nah genug ran ist auch schon schwierig. Ich habe genau das, das ich oben verlinkt habe, da steht der Schutz der Elektrode noch etwas über den Lichtbogen nach vorne raus. So drei bis vier mm vielleicht? Jedenfalls genug, um nicht mehr zünden zu können, wenn das anzubrennende Material keine Ecken hat.


    Das wär vielleicht ein Tipp, wenn man sich ein neues kauft, dass der Elektrodenschutzüberstand möglichst klein sein soll.


    Nick