Beiträge von Opa

    Spannend wird es daher, wenn die KI soweit ist, dass sie aus nüchternen Polizei- und Feuerwehrlagemeldungen sowie aus Pressekonferenzen einen journalistischen Artikel generieren kann.

    Eine "Zusammenfassung" zu schreiben, dazu braucht man gar keine AI, das geht mit etwas augefeilter Statistik.


    Ich habe mir vor ein paar Jahren genau so ein Programm geschrieben, und ich bin gerade über die Seite Resoomer gestolpert, der zumindest von der Ergebnisqualität her genau das gleiche macht.


    Wenn Du Dich also einfach Durch große schwülstige Texte kurz durchlesen willst, dann geht das...


    Wenn man es Übertreibt, z.B. einen Roman von 400 Seiten auf 3 Seiten kürzt, dann wirds schwierig zu lesen, aber selbst das geht einigermaßen.


    Für Prepper vielleicht schon interessant, so ein Programm zu haben, falls alle Medienberichte durchzulesen Nachmittage füllen würde.



    Nick

    Zum Thema Schnecken: Wenns bei uns mal wieder eine Invasion gibt, dann folgen oft Tigerschnecken, die dann gut aufräumen. Frage: kann man Tigerschnecken irgendwie züchten?



    Nick


    Edit: sorry getippt vor gegoogelt: Man kann Tigerschnecken züchten.

    Ich lass den Artikel aber trotzdem mal stehen, als Hinweis auf Tigerschnecken als Nützlinge.

    Ich hab auf der BBK-Seite mal geblättert und bin über den Begriff "Spontanhelfer", sozusagen als Ergänzung zu den Behördlichen Helfern gestolpert.


    Mit "Spontanhelfer" könnte ich mich sehr gut anfreunden.


    Vor allem weil das auch impliziert, nicht angewiesen werden zu können, helfen zu müssen. Es bleibt eine Unabhängigkeit, die mir wichtig ist, schon in der Bezeichnung. Außerdem impliziert der Begriff, ganz ohne es zu erwähnen, dass der "Spontanhelfer" wohl in der Krisensituation einer ist, der eben *nicht* Hilfe braucht, und damit gepreppt haben muss.


    Und wenn das BBK etwas auflegt, Spontanhelfer zu "finden und binden", z.B. mit einem vom BBK finanzierten Lehrgang... Ist ja sogar schon angedacht.



    Nick

    Der alte Klappspaten mit Holzstiel von der Bundeswehr ist wirklich unkaputtbar,

    aber, da ich ab und zu nicht weiss, wohin mit meinem vielen Geld (Das ist ein Witz) habe ich

    einen Klappspaten von FKMD gekauft.


    Da ist viel Plastik dran, und wie DocAlmi sagt, ist das mit Vorsicht zu geniesen.

    Er ist zwar super stabil, aber ich habe noch keine glühende Asche damit geschaufelt,

    und zum Nahkampf würd ich den auch lieber stecken lassen.


    Aber leicht isser halt. Ich würde so ein Plastikteil eher als stabile Handschaufel einsortieren denn als Spaten.



    Nick

    Prepper wollen aus guten Gründen nicht so in die Öffentlichkeit, und sind deshalb in der Öffentlichkeit nur ein diffuses Gespenst. Vor unbekanntem hat man Angst, sogar diejenigen, die behaupten, vor Fremden brauche man nie Angst haben, vielleicht die sogar ganz besonders. Das führt dazu, dass die Prepper noch mehr argwöhnisch beobachtet werden, was wiederum noch mehr Zurückhaltung der Prepper in der Öffentlichkeit führt.


    Das ist ein Teufelskreis.

    Ein Ausweg, sich in einem Verein ala Pfadfinder zu versammeln wird nicht klappen. Jeder Prepper hätte ja schon lange die Möglichkeit bei den Pfadfindern, in der Feuerwehr oder im THW Mitglied zu werden.


    Und in einem ... ich nenns mal "Verein individueller Prepper" wird man es nie schaffen die so straff zu organisieren, dass man die nicht dabei hat, die man nicht dabeihaben will, weil sonst wäre es kein Verein individueller Prepper mehr. Und Die Medien werden genau die Schwarzen Schafe rauspicken, weil die anderen keine Story hergeben (noch nicht mal aus Bosheit).


    Glaube nicht, dass es da einen Organisatorischen Ausweg gibt.


    Eher im Kleinen: Auf einem Fest bin ich oft der einzige, der ein Tool dabei hat, falls sich eine Schraube nicht drehen lässt, einen Phasenprüfer kann man *immer* brauchen,... etc. Ich persönlich bin bekannt dafür, Kiloweise Zeug mit rumzuschleppen, das ich auch überhaupt nicht verberge. Und ich achte sehr darauf, dass alles, was ich herzeige immer nützlich und harmlos ist. Ich bin sozusagen ein nützlicher aber harmloser Spinner. Das Image pflege ich bewusst.



    Nick

    Dinge, die man selten braucht, fallen oft aus der Ausrüstungsliste raus, weil sie gefühlt "gar nicht" gebraucht werden, oder kommen gleich gar nicht in die Ausrüstungsliste rein, weil sie so selten gebraucht werden, dass man gar nicht dran denkt, sie eventuell in die Liste zu packen.


    Ich möchte hier ein Brainstorming anfangen, von Dingen, an die vielleicht kaum einer denkt, die man aber schon mindestens einmal gebraucht hat.


    1. Streichhölzer.

    -Auf einem Pass (war glaub ich < 2000 m!!) ging mein neues Jetfeuerzeug nicht mehr.

    -Improvisierte Zahnstocher.

    -Brauche ich fast nie (bisher ein einziges mal wirklich keine andere Möglichkeit), weil ich eigentlich immer ein Gasfeuerzeug dabei habe


    2. Ersatztaschenmesser unten im Rucksack

    -Hab ich als Werbegeschenk irgendwann bekommen, wollte es nicht wegwerfen und es hat einige Jahre im Rucksack geschlummert, bis ich unterwegs mal mein Victorinox verloren habe.


    3. Seitenschneider

    -Eher unwahrscheinlich, dass ich unterwegs Kabel abisolieren muss. Den hab ich nie gebraucht bis auf einmal... längere Tour, Fußnagel eingerissen, und meine Fußnägel bekomme ich mit der Taschenmesserschere nicht durch.





    Nick

    Ich würd da mehrgleiseig fahren, da man wirklich nicht weiss, was gerade ausfällt.

    Meine Redundanzen:

    1. Mehrere Handies: die alten werden nicht weggeworfen, sondern zumindest ein paar Jahre gelagert und als Spielhandy für die kleinen benutzt. Wir haben also (ganze Familie) ca. 4 Handies, die man als für den täglichen Bedarf benutzbar nennen würde, und dann noch mal vier Stück, keine Ahnung wie alt, aber bei den ältesten passen keine Mini-SIM-Karten mehr rein.

    2. Powerbank: Eine "Billig"-Powerbank mit Batterien, bzw. Akkus drin. Hab ich bisher einmal ausprobiert, aber noch nie wirklich gebraucht.

    3. Autobatterien+Wechselrichter: Das Geht jetzt schon Richtung Notstromversorgung, aber mit einer 12V 11Ah-Motorrad-Batterie, die ich immer als Notfallreserve nie niemals nicht angreifen will, dürfte das Handy mehrfach zu laden sein.


    Akkus oder Powerbanks im Notfall verleihen würde ich übrigens auf gar keinen Fall. Gibt nur unnötigen Streit, wenn ich sie wiederhaben will. Wenn mir einer nicht vertraut, sein Handy zwei Stunden bei mir ins Wohnzimmer zu legen, der braucht auch keinen Strom.


    Kurz: den Nutzen einer teuren Powerbank zu Hause ist für mich (persönlich) nicht vorhanden.



    Nick

    Das hab ich nicht richtig geschrieben. Ich gehe natürlich nicht hausieren mit Hobbies oder sonstigen Vorlieben.

    Fänd ich ehrlich gesagt auch unangemessen, zumindest, wenn es keinen Anlass dazu gibt, das zu erwähnen.


    Weiss ich noch genau wie das damals war: Es war grad die Waffengesetzverschärfung vor ein paar Jahren, wo unter anderem Springmesser plötzlich den Einhandmessern gleichgestellt wurden haben wir über Sinn und Unsinn der Taschenmesserverbote diskutiert, unter anderem sind ja sogar Rettungsmesser unter das Führverbot gefallen, und da hab ich halt mit Wissen geglänzt und die Frage, warum ich mich damit so ausführlich beschäftige... Und da war das Thema Waffen ein ziemlicher Griff ins Klo...



    Nick

    Mal eine Theorie, wie so eine Aussage der Vizepräsidentin zu Stande kommen könnte.


    Ich bin selbst nicht beim THW, kenne aber ein paar sehr begeisterte THWler.


    Auf Mitgliedsebene ist die Stimmung gegenüber Feuerwehr und ähnlichen "Konkurrenz"-Unternehmen sehr freundschaftlich.

    Je höher man in der Hierarchie kommt, desto mehr geht das Gerangel los. Und die Vizepräsidentin ist ziemlich weit oben in der Hierarchie.


    Das zweite Steinchen im Puzzle ist, dass ich bei denen gelernt habe, eher zu verschweigen, dass ich Sportschütze bin, und dass mein Keller voll mit Konserven ist. Da kommen so Sprüche wie "Vertraust Du uns nicht?" (Konserven), oder "Waffen sollten nur die haben, die dafür zuständig sind (=Polizei und Militär)" (Sportschütze spuckt in die Kompetenzen der Polizeibehörde).


    Dieses Konkurrenzdenken wird von oben sehr gepflegt, hab ich den Eindruck, und dann kommen ein paar "Fremdhelfer" gar nicht gut an. Und wenn es dann noch Gerüchte gibt, dass sich die daneben benehmen, dann ist das ein gefundenes Fressen.


    Ich muss aber relativieren: Ich kenne nur eine Hand voll THWler aus einem einzigen Standort. Vielleicht gibt hier THWler, die mir aus erster Hand widersprechen, oder die Theorie untermauern?



    Nick

    Ich halte das für eine ganz vorhersehbare Entwicklung.


    Der öffentliche Diskurs wird schon seit Jahren immer rauer, und die "Wenn Du nicht für mich bist, dann bist du gegen mich"-Haltung sehr vieler Menschen nimmt auch über Jahre schon zu.


    Ich persönlich versuche mich aus der ganzen Diskussion, insbesondere öffentlich, so lange herauszuhalten, wie es irgendwie möglich ist. Ich nehme an, dass es vielen hier geht, dass sie eher unpolitisch sind, und sich möglichst raushalten wollen. Vielleicht gibt es einige Überzeugungstäter in die eine oder andere Richtung, aber ich lese oft zwischen den Zeilen: "Lasst mich in Ruhe, wenn ihr mir schon nicht helft." Und dieses "In Ruhe lassen" läuft langsam aus.


    Die Konsequenz, ist, dass viele, die einfach in Ruhe gelassen werden wollen, nicht mehr in Ruhe gelassen werden. Tja, und wenn da ständig einer kommt, und dich mit einem Thema, dem Du zunächst komplett neutral gegenüberstehst, penetrant nervt,... Macht Dich das dann zu einem Verbündeten dieser "Nervenden" oder eher zu einem Gegner?


    Ich muss auch selber immer wieder einen Schritt zurücktreten, und mich fragen, ob das, was ich gerade Scheisse finde wirklich Scheisse ist, oder ob ich nur die Leute Scheisse finde, die es penetrant propagieren. Das Auseinanderhalten von an sich sinnvollen Themen und Arschlöchern, die es medial besetzen ist schwierig, und vollständig gelingt das wohl niemandem, auch den Preppern nicht.


    Nick

    War wohl etwas verkürzt.


    Eichen durchlaufen ja eine Evolution. Ich gehe davon aus, dass höhere "Stabilität" gegen Stürme etwas kostet. Entweder wächst die Eiche dann langsamer, oder sie braucht mehr Nährstoffe, oder sonst etwas, das insgesamt die Wettbeberbsfähigkeit verringert.


    D.h. wenn die Evolution funktioniert, dann wird eine Eiche gerade so stabil sein, wie es für eine maximale Zahl an Nachkommen optimal ist. D.h. Lebensdauer mal Anzahl der Eicheln pro Jahr mal die Überlebenswahrscheinlichkeit einer einzelnen Eichel. Irgend sowas in der Art wird optimiert werden. Wenn jetzt die Eichen zu stark anfällig wäre gegen Stürme, dann würde der Faktor "Lebensdauer" in den Keller gehen. Wenn die Lebensdauer zu hoch wäre, dann würde eventuell die Anzahl der Eicheln oder deren Nährstoffe pro Eichel in den Keller gehen.


    Zur Faktoren der Lebensdauer gehören natürlich auch noch andere Dinge, wie z.B. Anfälligkeit gegen Krankheiten Stabilität der Oberfläche (Rinde, Blätter) gegen Fressfeinde und sonstige Einflüsse etc.


    Aber grob gesagt wird der Stamm nie um ein vielfaches stabiler sein, als er sein muss.


    Und nun wissen wir, dass Eichen so ein paar Hundert Jahre alt werden. Sie müssen also in jeder Beziehung, unter anderem auch in der Widerstandsfähigkeit gegen Hagel, Sturm und sonstige Witterungseinflüsse dafür ausgelegt sein, ein paar Hundert Jahre zu überstehen. Da sie nicht die Stabilität des Baumstammes, der Wurzeln und Äste dem Wetter anpassen können (Huch da kommt ein Sturm, jetzt aber festhalten!), müssen die Eichen stets das maximal üble aus mehreren hundert Jahren Wetter verkraften können.


    Wir haben also Gründe, dass Eichen den maximalen Sturm aus mehreren Jahrhunderten aushalten können müssen, und wir haben Gründe, dass sie nicht viel mehr aushalten dürfen. Und damit folgt, dass man aus der Stabilität von Eichen ungefähr ableiten kann, was die schlimmsten Mehrere-Jahrhundert-Unwetter sein müssten.



    Nick

    Die Natur macht nie mehr als unbedingt notwendig.

    z.B. Ein Bodengewächs im Wald hält gerade so viel Sonne aus, wie es geschützt durch Bäume bekommt. Bei mehr Sonne verbrennt oder vertrocknet es.

    Ein Baum ist gerade so stabil, dass er höchstwahrscheinlich so lange stehen bleibt, bis er ein paar mal Samen abgeworfen hat, viel stabiler braucht er nicht zu sein.


    So, und nun wirds bedenklich. Bei uns ist ganz in der Nähe vom Haus ein Eichenwäldchen mit ca. 300 Jahre alten Eichen.

    Die sind echt beeindruckend groß, und wer weiß, wie hart so Eichenholz ist, der weiss auch was ein über 100 cm durchmessender Stamm aushält.


    Mit der Annahme von oben, dass die Eiche gerade so stabil ist, dass sie in ihrer Lebenszeit vermutlich nicht vom Wind umgeworfen wird, folgt im Umkehrschluss, dass es wohl mindestens alle paar Hundert Jahre Stürme geben muss, die großflächig Eichen weghauen. Schon irgendwie ein mulmiges Gefühl, wenn man drüber nachdenkt.


    In unserer Gegend gabs früher fast nur Viehwirtschaft, also Graslandschaften. Auch die feuchtigkeitsliebenden Fichtenwälder vertrocknen mit der Zeit. Jetzt kommt immer mehr Mais und sonstiger Ackerbau. Das deutet auf immer höhere Temperaturen hin.


    Man sollte sich vielleicht nicht nur wegen der aktuellen Hochwasser Gedanken über Hochwasser machen, sondern ich glaube, die Hitze wird uns noch viel mehr zu schaffen machen.


    Wenn ich jetzt neu bauen würde, würde ich den Keller viel größer machen *und* weit weg vom nächsten Bach bauen.



    Nick

    Ich würde das mit einem Versuch kombinieren: Beim Entströmen des Gases entsteht Verdampfungskälte.

    Also: Kinder zusammentrommeln, Gaskartusche anstechen und mal fühlen lassen, wie die Dose immer kälter wird.

    Das kann so weit gehen, dass sie an einem ganz normalen Tag außen Reif bildet.


    Theorie ist das eine, aber so eine Demonstration bleibt im Gedächnis.


    Nick

    ...

    Dabei wurde ausdrücklich vor solchem Verhalten gewarnt.

    ...

    Du hast zwar vollkommen recht, aber ich möchte auf noch einen anderen Aspekt bei solchem Verhalten hinweisen:


    Es gibt in letzter Zeit eine gefühlte Warnungsinflation. Jeder ist "Experte" und warnt vor "Katastrophen", die von den Medien mit Horrorszenarien immer breiter getreten werden, so dass wirklich keiner mehr irgendwelche Warnungen, schon gar nicht Warnungen von Regierungsstellen, ernst nimmt.


    Ich muss selber zugeben, dass ich bei einer wieder neuen Warnung vor einem neuen Weltuntergang immer länger brauche, um die Warnung überhaupt erst mal zur Kenntnis zu nehmen.


    Diese Abstumpfung kostet Menschenleben, aber ich würde nicht die Abgestumpften dafür verantwortlich machen, dass sie Abgestumpft sind. Jedenfalls nicht nur.



    Nick

    Imkerschleier, Imkerhandschuhe und Einmachgummis um die Hosenbeine an den Gummistiefeln.

    So gehe ich auch an die dicksten Wespennester.


    Noch ne Geschichte, dass ich Dein Erlebnis nachvollziehen kann: Ich war auch in Norwegen, wollte Wandern in einem Nationalpark und habe auf einem Campingplatz übernachtet. Mücken so viele, dass eine halbe Stunde Fahrzeit die Windschutzsscheibe fast undurchsichtig gemacht hat. Ich hatte nichts anderes zum Schutz dabei als meinen Motorradkombi, Lederhandschuhe, etc. im Kofferraum. Sturzhelm soweit wie möglich mit Schal abgedichtet und im offenen Schlafsack gepennt. Ach ja, Zelt mit Moskitonetz hatte ich auch keins. Problem: Ich musste noch kurz raus aufs Klo. In der Zeit, als ich den Lederhandschuh ausgezogen habe, habe ich mir sieben Mückenstiche am Handrücken eingefangen.


    Dass viele Stechdinger von Autan eher angezogen werden, den Verdacht hab ich auch. Wenn es irgendwo Stechmückengefahr hat, dann setze ich auf verhüllen und Fliegennetze, das ganze Chemiezeugs, dem vertraue ich überhaupt nicht.



    Nick

    Dezentrale Systeme werden sich in großen Betrieben oder Verwaltungen nie durchsetzen. Warum?

    Die Entscheider sitzen in der Zentrale, und für die wäre eine dezentrale Verwaltung ein Machtverlust.


    Sieht man konkret bei uns: Teams Microsoft macht es einem sehr schwer, Chatverläufe und alle möglichen Daten zu exportieren, alles zentral gespeichert, größtenteils sogar in der Cloud.

    Wir haben offiziell Dezentrale Softwareentwicklung (Git und Mercurial) eingeführt, aber das ist über einen Wildwuchs von Batch-Skripten, Python-Skripten so weit automatisiert, dass ohne Zugriff auf das "zentrale" Repository kaum mehr als ein paar Minuten Arbeit möglich ist.


    Und sogar die einzelnen Dienststellen wollen gar keine Eigenständigkeit, weil dann auch Eigenverantwortung kommt. Früher war die Ansage "Mach Deinen Rechner sicher, so lange nichts passiert, sind alle glücklich!" Heute ist die Ansage "Alle Vorschriften einhalten, und dokumentieren, dass man sie eingehalten hat, dann kann dir nichts passieren." Was der Effekt ist, kann sich jeder denken.


    Verwaltungen werden *nie* dezentral funktionieren, wenn es auch einen (gerne auch weit schlechteren) zentraleren Weg gibt.



    Nick

    Privatkunden vs. Geschäftskunden:


    Vor einigen Jahren habe ich in einer Firma gearbeitet, die ihren Schmelzofen mit Gas betrieben hat. Wenn da das Gas für ein oder zwei Tage ausfällt dann hätte das damals 10 Mio Euro Schaden angerichtet + die Zeit, die man wieder braucht, um lieferfähig zu werden.


    Wenn bei mir das Gas ausfällt (ja, Bequemlichkeit...), dann heize ich etwas mehr mit Holz.


    Ich sehe da zwei Dimensionen: Die Wirtschaft und die Privatleute. Privatkunden werde auch irgendwie anders heizen können, evtl. wirds teurer, aber man wird es überleben. Ein Betrieb mit um die 70 Mann dürfte ein Gasausfall an den Rand des Ruins bringen.


    Und dann wird das Verhalten sinnvoll: Wenn durch den Stopp der Nordstream direkt Arbeitsplätze gefährdet sind, dann kann man das innen- und außenpolitisch leicht verargumentieren. Also dürfte es vielleicht gar nicht so blöd gewesen sein, die Behälter zu verkaufen, falls der Verkäufer ein Interesse an der Nordstream hat.



    Nick

    Soweit man in den Medien ließt, sind in dieser Hochwassersituation keine verstopften Straßen wegen Massenflucht gewesen.

    D.h. ich würde es bei Hochwasser eher nicht so kritisch sehen, *vor* allen anderen oder *vor* der großen Fluchtwelle zu fliehen.

    Die Kiesgrubengeschichte hat sich ja auch nicht vorher angekündigt.


    Ich würde mich da an Menschen orientieren, die mit dem Hochwasser leben, bei denen so was häufiger passiert. Von denen machen die wenigsten Bug-Out, die haben ihre Häuser so eingerichtet, dass sie bei Hochwasser z.B. in den oberen Stockwerken abwarten können.


    Also kurz: ich glaube, mich hätte die aktuelle Überschwemmung voll erwischt, wenn ich dort gewohnt hätte. Gegen so was kann man eigentlich nur ganz langfristig etwas unternehmen, indem man beim Hausbau oder bei der Wohnungswahl schon Wetteraspekte oder ganz allgemein die Gefahren durch die Umgebung (und evtl. Gefahren durch die Umgebenden) mit berücksichtigt.


    Ach eins hab ich noch: Ich habe einen Teil der Campingausrüstung absichtlich nicht im Keller, sondern in der Gartenhütte, damit beim Totalverlust des Hauses und ohne Hilfe von außen zumindest ein provisorisches Dach über dem Kopf+Küche+Hygiene für die ganze Familie für die ersten paar Tage gewährleistet ist.



    Nick

    Die kreisrunden Abbrüche rechts im Bild sehen interessant aus.


    Womöglich verfüllte Bombentrichter?


    Falls ja, kämen zu allem Überfluss womöglich auch noch Blindgänger als Gefahr hinzu.

    Da kann ich Dich beruhigen. Die Form des Randes entspricht dem Rand eines sogenannten Diffusion limited Aggregation-Fraktals.

    Wenn man da den Diffusionsparameter nahe 1 wählt, dann kommen ziemlich genau so Bäume mit runden Blättern raus.


    Heißt natürlich nicht, dass da keine Blindgänger sein können, weil damals wurden wirklich Eisenbahnwaggonweise Sprengkörper verteilt, aber die sichtbare Form lässt sich auch ohne Bomben erklären.



    Nick