Beiträge von Opa

    Die kreisrunden Abbrüche rechts im Bild sehen interessant aus.


    Womöglich verfüllte Bombentrichter?


    Falls ja, kämen zu allem Überfluss womöglich auch noch Blindgänger als Gefahr hinzu.

    Da kann ich Dich beruhigen. Die Form des Randes entspricht dem Rand eines sogenannten Diffusion limited Aggregation-Fraktals.

    Wenn man da den Diffusionsparameter nahe 1 wählt, dann kommen ziemlich genau so Bäume mit runden Blättern raus.


    Heißt natürlich nicht, dass da keine Blindgänger sein können, weil damals wurden wirklich Eisenbahnwaggonweise Sprengkörper verteilt, aber die sichtbare Form lässt sich auch ohne Bomben erklären.



    Nick

    Danke. Schade, dass in so einer Situation jemand auch nur einen Gedanken daran verschwendet sowas zu tun.

    Ein nicht zu kleiner Teil meiner Gedanken ans Prepping beschäftigt sich mit der Möglichkeit von Plünderungen und allgemeiner Gesetzlosigkeit.


    Ich finde, jeder, der die Augen absichtlich davor verschließt, dass bei uns nicht nur liebe, nette und ehrliche Menschen rumlaufen, ist ein Teil des Problems.


    Edit: Ich wollte auf keinen Fall andeuten, dass Ben hier einer von denen ist, die die Augen zu macht. Ich höre nur oft ähnliche Formulierungen von Leuten, die die Realitätsverweigerer sind, die ich meine.



    Nick

    Mein Häuschen ist so weit oben, wenn da wirklich Hochwasser kommen sollte, dann muss der liebe Gott mal wieder eine Sintflut für angebracht halten ... also die Überlegung ist eher theoretisch für mich.


    Aber ich hatte Bekannte in Passau an dem Dreiflüsseeck, wo Hochwasser immer mal wieder passiert. Alle dort haben ihre Elektronik und wasserempfindlichen Wertsachen nicht im Erdgeschoss und auch nicht im Keller. Will damit sagen: Wer in einem hochwassergefährdeten Gebiet schon länger wohnt, der weiß, womit er zu rechnen hat, und was man dagegen tun kann.


    Ich halte eher die Dummheit, nein Borniertheit triffts besser, der Menschen für gefährlich. Hatte einen Arbeitskollegen, der hat sich tierisch gefreut, mitten in einem Dorf neben dem Dorfbach einen Bauplatz spottbillig ergattert zu haben. Die Einheimischen hätten ihm wohl davon abgeraten, "im Sumpf" zu bauen, aber er wusste es natürlich besser. Kaum war das Haus fertig kam das erste Hochwasser, Keller (er hat tatsächlich einen Keller gebaut, obwohl Hochwasser droht) vollgelaufen, Versicherung hat einmal bezahlt und dann gekündigt. Er kriegt das Haus nicht los, hatte jetzt schon mehrfach Wasser im Haus, kriegt keine Versicherung mehr und hat nicht das Geld, woanders zu bauen...


    Aber zum Thema "Wie preppen?": Meine Notstromversorgung ist sowieso modular. Ich habe einige Autobatterien und wenige (kleine) Wechselrichter, um überall ohne störende Geräuschentwicklung Strom zu haben. Wenn der Keller volläuft, dann sind die unterm Dach noch da, und wenn das Dach abgedeckt wird, dann sind die im Keller noch da. Dürfte für ein paar Tage reichen, auch wenn ich Bohrmaschine und Staubsauger betreiben muss.


    Kurz: Meine Lösung wäre, nicht ein einzelnes großes Aggregat vorzuhalten, sondern zwei oder drei kleine, und zwar an verschiedenen Orten.




    Nick

    Ich kenn mich mit Minix nicht so gut aus, dass ich weiss, ob es da auch eine 32-Bit-Normalzeit gibt, aber da der Tanenbaum versucht hat, möglichst alles nachzubauen, nehme ich an, dass er das auch mit drin hat.


    Aber so Funktion 1 wird aufgerufen und speichert aktuelle 32-Bit Zahl irgendwo persistent ab, Funktion2 überprüft dann später diese Zahl müsste möglich sein. Es wurde ja im Szenario davon ausgegangen, dass eine 30-Tages-Zeitspanne gemessen werden soll, und selbst bei Unix kann nicht davon ausgegangen werden, insbesondere im Lehrbetrieb nicht, dass sicher 30 Tage kein Neustart passiert.


    Also möglich wäre es auf jeden Fall, so eine Absolute Zeitmessung neustartsicher zu machen.


    Und Uhr zurücksetzen... bei komplexeren Anwendungen bringt das auch Schwierigkeiten, wenn man einfach die Systemzeit dreht. Einige Softwarelizenzdongles sagen einfach: Da wurde manipuliert, Lizenz ungültig.

    Aktuelle IT-Ausfälle sind bisher immer nur lokal, und den Szenarios z.B. "Weltweiter mehrmonatiger Internetausfall" fehlte bisher, zumindest für meinen Geschmack (soll kein Angriff oder Kritik sein) die Substanz.


    Deshalb hab ich mir mal ein Szenario ausgedacht, bei dem mit recht kleiner Ursache eine Weltweite IT-Katastrophe konkret und detailliert vorstellbar wird.


    Vorgeschichte:

    Es beginnt im Jahre 1987, als ein Gaststudent aus Minnesota an der University of Amsterdam bei Andrew Tanenbaum an dem von Tanenbaum entwickelten Betriebssystem Minix Optimierungen durchführen darf. Wie es in Minnesota Tradition ist, baut er ein kleines Easteregg in den Microkernel, der folgendes tun soll: Eine so ungefähr minütlich aufgerufene Funktion überprüft, wann eine andere, üblicherweise zu Entwicklerzwecken gebrauchte Funktion das letzte mal aufgerufen wurde. Falls diese seit mehr als 30 Tagen nicht mehr aufgerufen wurde, wird ein Smiley auf den Bildschirm gemalt und ein "PLEASE PRESS ANY KEY" ein Tastendruck erwartet. Effekt wäre gewesen, dass nach der Abreise des Minnesota-Studenten Smileys den Tanenbaum nerven, den der Gaststudent nicht wirklich leiden konnte. Dummerweise hat er Tage mit Jahren verwechselt, und das Easteregg tritt zunächst nie in Aktion und ist in Vergessenheit geraten. Da das Easteregg sich an einem sonst sehr stabil funktionierendem Platz im Microkernel eingebaut wurde, wird dieser Bereich bei Reviews nie genauer überprüft, und auch sonst wird in Microkernelsystemen der Kernel nur sehr selten angefasst.


    Im Jahre 2008 entschließt sich Intel ohne dem namenlosen Studenten oder Professor Tanenbaum Bescheid zu geben, Minix in seine "Intel Management Engine" einzubauen. Das Easteregg ist immer noch drin und schlummert fröhlich vor sich hin.


    Im Jahre 2021, am 15.07 will es der Zufall, dass gerade jetzt die 30 Jahre seit dem letzten Aufruf der Entwicklerfunktion vergangen sind, und seit 2008 sind in allen besseren Intel-Chips die "Intel Management Engine" drin. Innerhalb von ungefähr einer Minute wird weltweit in jeder Intel-CPU das Easteregg aktiviert, es versucht auf einen (nicht angeschlossenen) Monitor ein Smiley auszugeben, und wartet auf einen Tastendruck einer nicht angeschlossenen Tastatur. Alle Intel-Chips mit IME stellen weltweit innerhalb von einer Minute ihre Arbeit ein. Ein Neustart würde ein Funktionieren des PCs für ca. eine Minute erlauben, bevor er wieder einfriert.


    Aktuelles Szenario:

    Du bist gerade bei der Arbeit und in der Fertigung, in der viele Maschinen mit Soft-SPS (auf Intel-Basis) scheppert es gewaltig. Es riecht brenzlig, die Werkssirene geht los, man sammelt sich vor dem Gebäude und wundert sich, dass die Feuerwehr nicht kommt. Handies funktionieren zwar alle noch (meistens mit AMD-Chips), der Empfangsbalken ist auf Anschlag, aber man kann trotzdem nicht telefonieren (Die Server sind zum Teil Intel).


    In fast allen Serverfarmen, die teils AMD, teils Intel-basiert arbeiten, sind an wichtigen Stellen Intel-Chips drin, wodurch fast alle Serverfarmen lahmgelegt werden.


    Arbeitest Du gerade an einem PC oder Laptop, dann hast Du ca. 30%ige Chance, dass Du erst mal gar nichts davon mitbekommst, und zwar so lange, bis Du nach außen willst, z.B. SAP oder telefonieren willst. Mit 70%iger Wahrscheinlichkeit friert einfach Dein Bildschirm ein, es bewegt sich nichts mehr, der Computer reagiert nicht auf Tasteneingabe oder auf den Ein/Aus Knopf.


    Hast Du auf deinem Smartphone eine Offline-App wie Serval, Briar oder SignalOffline (Jeder Previvler hat das), dann funktioniert die, falls jemand mit gleicher Software in Reichweite ist.


    Was würdet ihr tun? (Immer auf Basis des aktuellen Wissens. Von dem Easteregg wisst ihr zuerst nichts!)

    Wie schnell glaubt ihr, wird die Ursache gefunden?


    Was sind die Folgen?

    -Blackouts, da viele Kraftwerke auch mit Soft-SPS gesteuert werden.

    -totaler Kommunikationsausfall von allem, was irgendwie über Internet oder über zentrale Server läuft.

    -Verwaltung fällt komplett aus, außer denen, die noch mit Papier arbeiten.

    -Militär? Selbst Kampfpanzer haben komplexere CPUs verbaut, Schlachtschiffe, Flugzeugträger, ...

    -Neuere Autos.. bleiben die stehen, oder fahren sie mit aktueller Geschwindigkeit und Lenkradeinstellung weiter?

    -Banken, Bankomaten etc. sind handlungsunfähig.

    -Alle elektronischen Bezahlsysteme mit zentralem Server fallen aus


    Das ist doch mal ein Super-GAU, der den Namen auch verdient :-)



    Nick

    Wir haben jetzt seit ein paar Wochen einen Pool.


    LxBxH: 4m x 2m x 1.20m


    Erfahrungen:

    1. Fürs Schwimmen Lernen ist Tiefe viel wichtiger als Durchmesser. 1.20 m Wassertiefe reichen zum Schwimmen, 80 cm ist zu wenig!

    2. Heizung: Es gibt billigste Heizungen mit 2 kW. Kannst Du vergessen bei 10 Kubikmeter Wasser. Ab 8 kW merkt man einen Effekt. Stromheizung ist in der Anschaffung am billigsten und wartungsfrei (im Prinzip Heizspirale in Plastikgehäuse), und kann hintereinander angeschlossen werden.

    3. Falls überdacht, dann Balken mit Absperrband oder ähnlichem markieren!

    4. Abdeckung mit Poolplane ist teuer und nicht robust. Bauplane 8m x 10m mit Pflastersteinen beschwert ist besser.

    5. Wasser wechseln dauert drei Tage!

    6. Nach dem Füllen kann man den Pool nicht mehr verschieben.

    7. Die Plastikschläuche in der unteren Preisklasse sind sehr empfindlich. Koppelbare Ersatzschläuche in 1-Meter-Stücken lagern!


    Kosten (incl. Heizung, Filterpumpe, Bodenplatten, Verlängerungskabeln und Abdeckung): mit 1000 Euro muss man bei der Größe rechnen.

    Kosten Heizung: 8 kW * 10 Stunden sollte man an nicht so warmen Tagen einrechnen.



    Nick

    Da kommt mir mein alter Gemeindschaftskundelehrer in den Sinn: "Die Verwaltung arbeitet immer reaktiv, nie proaktiv."

    Und daraus folgt alles andere. Wenn noch kein IT-Angriff passiert ist, dann sichert man sich auch nicht dagegen ab. Punkt.

    Wenn er dann mal eintritt, dann wird bei diesem Fall eine Lösung gesucht, und an anderen Stellen weiterverwendet,

    falls die übergeordnete Stelle das anordnet, falls nicht dann nimmt man keine Notiz davon.



    Nick

    Wie heißt Dein Papi? "Papi!"

    Ja wie sagt Deine Mamma zum Papa? "mein Hengst!"

    Und was sagen andere Leute wenn sie ihn sehen? "Schnell weg!"


    Aber mal im Ernst:

    Wenn die Schülermonatskarte dabei ist, steht zumindest der Name drauf, und heutzutage ist man davon mit zwei Klicks bei der Telefonnummer. Mir ist es eher andersrum lieber, wenn nicht direkt sichtbar der Name z.B. auf dem Schulranzen draufsteht, denn Kinder sind viel vertrauensseeliger, wenn sie mit Namen angesprochen werden.



    Nick

    Ich traue mich nach der regen Beteiligung hier und den super Ideen kaum zu sagen... Ich habs etwas eingedampft die Idee.

    So kleinen Krimskrams wie Bleistiftstummel, Gummis, etc. haben sie eh alle dabei, falls sie es brauchen, falls sie es nicht brauchen dann werden sie es auch geschenkt nicht mitschleppen.


    Kurz: Es sind drei Swiss-Cards Classic geworden.

    Und zwar in Rot, Blau und Schwarz, damit man sie unterscheiden kann.


    Warum? Ich habe echt lange rumüberlegt, was soll ich da alles reintun, oder weglassen...


    Vor allem meine bessere Hälfte hat mich da etwas eingebremst. Ein Geschenk soll täglich nützlich sein. Und ein Röhrchen mit 50 Euro, Medikamenten, passt einfach nicht. Und ein Mini-Taschenmesserchen mit Messer, Schere und Pinzette enthält schon mal einen großen Teil von dem, was man als "Werkzeug" braucht. Und dann warum nicht Leatherman Micra oder Victorinox Rambler oder Gerber Dime?


    So ein Karten-Tool passt in den Busfahrkarten-Geldbeutel.


    Naja, und Tool-Logic oder wie sie alle heißen... wären natürlich auch Alternativen zur Swiss-Card, und da kann ich jetzt keinen rationalen Grund sagen, warum gerade Victorinox... reine Bauchentscheidung.


    Für die Zukunft könnte man das aber noch ausbauen: Es gibt recht viel Zeug in Kartenform: Pickset, CardSharp-Messer, verschiedene Card-Tools,... Das ist aber Zukunftsmusik, und wird nur dann aktuell, wenn mir sonst nichts einfällt.


    Nick

    Ich glaube nicht, dass man gegen solche Ausfälle etwas tun kann.

    Insbesondere rechne ich damit, dass solche Ausfälle auch immer stärker sicherheitsrelevante Systeme betreffen werden.


    Meine Argumentation ist ungefähr folgendermaßen:

    1. Ich kenne mich ein Bisschen mit Sicherheitssystemem und Krypto aus. Hauptsächlich hobbymäßig, hab nur eine Hand voll mal berufsmäßig Krypto programmiert.

    2. Ich kann deshalb sehr gut beurteilen, dass meine Fähigkeiten überhaupt nicht dafür ausreichen, ein Atomkraftwerk, ein Krankenhaus oder die IT von sonst irgend was wichtigem absichern.

    3. Da ich in meinen Handlungen immer mal wieder durch so was unmodernes wie "Gewissen" eingeschränkt bin, will ich andere nicht in Gefahr bringen, und werde auch deshalb nie Atomkraft-Sicherheit programmieren.

    4. Ich nehme mal an, dass jeder, der in der IT-Sicherheit bewandert ist, ähnlich denkt wie ich. Sowohl moralisch als auch seine eigenen Fähigkeiten kritisch sieht. Nämlich prinzipiell kann man *gar nichts* wirklich sicher absichern, wenn man mit Entscheidungsträgern zu kämpfen hat, die durch einsparen von Sicherheitsausgaben Profit erzielen können.

    5. Es bleiben also nur sich selbst total überschätzende Stümper (Musterbeispiel: VNC-Fernsteuerung ohne Passwort) und gewissenlose Programmierer mit Halbwissen (z.B. bewusste Backdoors in Zoom) übrig, um sicherheitsrelevante Systeme zu programmieren.


    Auf Grund dieser Argumentationsfolge bin ich mir ziemlich sicher, dass da draußen fast alles, was uns irgendwie weh tun kann, IT-technisch angreifbar ist.


    Mein Lieblingszitat stammt zu diesem Thema aus einem CCC-Vortrag (Michael Steigerwald) über eine Intelligente Glühbrine, gesteuert durch MQTT: "Ich habe nicht nur eine Sicherheitslücke gefunden. Ich hatte mit jeder einzelnen Idee, die ich ausprobiert hatte, Erfolg."


    Nick

    Hättest du eine Quelle, wo man als Privatperson in Ö wasserdichte Planen zur Abdeckung des Dachs in akzeptabler Preisklasse bekommt?


    Mein OM und ich hatten das als Thema heute beim Frühstück.

    Wie wärs mit ein paar Rollen Silofolie?

    5*25 Meter für 40-50 Euro für den Privatkäufer.


    Also mit zwei bis drei Rollen müsste man die meisten Einfamilienhäuser einwickeln können :-)


    Nick

    Ja, und Cola war auch mal ein Heilmittel.


    Eier waren mal gesund, Spinat sogar supermann-Gesund.


    Und Pommes waren mal tödliche Krebserreger...


    Man sollte halt nur aufpassen, dass man ein Bisschen ein Gefühl für Hypes kriegt.

    Und zur Zeit hab ich das Gefühl, dass es nur noch extreme gibt.

    Entweder befohlen oder verboten. Selber entscheiden kann und will anscheinend niemand mehr...


    Hoffentlich war das jetzt nicht zu politisch...



    Nick

    In den 60ern war wissenschaftlich bewiesen, dass Zucker gesund ist und schlank macht.

    Heute ist das Gegenteil bewiesen.


    Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass die immer mehr verschwindende Disziplin und Selbstdisziplin und ein sich-gehen-lassen die ganzen Gesundheitsprobleme wie Langeweilefressen, Zahnputzfaulheit, etc. verursacht. Wenn Zucker wirklich ein so großes Gift wäre, warum bin ich dann eher dürr? (Ich liebe fettes Fleisch, Cola, Traubensaft und Zuckerzeug in allen Variationen)


    Die Win11-Diskussion habe ich zum Anlass genommen, die alte Linuxkiste etwas zu aktualisieren


    1.Neuere Open-Office-Version

    2.Truecrypt, damit ich im Notfall auf meinen Container auf der externen Festplatte zugreifen kann

    3.Ein paar Spiele für Kinder (Steam tut leider nicht)

    4.Arbeitssoftware, die ich auch gerne privat nutze, jedoch Version von 2015 oder früher...


    Hat mich so ca. 4 Stunden Arbeit gekostet, aber die ist, glaub ich, gut investiert.


    Die Ubuntu-Kiste steht zwar hauptsächlich nur rum, aber wenn Microsoft den Stecker ziehen sollte, kann ich ohne große Klimmzüge die meisten Sachen da drauf weiterarbeiten.



    Nick

    Ich würde darauf tippen, dass es da irgendwann scheppert.


    Die Chinesen sind sehr beharrlich und intelligente Strategen und schicken sich an, eine Wirtschaftsweltmacht zu werden. Das ärgert die etwas launenhaftigeren Amis gewaltig, und die Amis haben immer noch die größere Keule.


    Bevor die Amis auch noch militärisch von den Chinesen überflügelt werden (was absehbar ist), werden sie irgendeinen Vorwand finden. Vielleicht würden sie sich über einen Einmarsch in Taiwan sogar freuen?


    So lange das Schlachtfeld in Taiwan ist, ist es nicht in Deutschland, zumindest tendenziell sind wir bei dieser Entwicklung relativ sicher. Irgendwo müssen immer die alten Munitionsvorräte vernichtet werden, und das geschieht auch ständig irgendwo auf der Welt. Dann ist es gut, wenn das weit weg stattfindet.



    Nick

    Alles, was irgendwie archiviert werden soll, in Austauschformaten.

    Datenträger werden alle paar Wochen oder Monate synchronisiert, auf Fehler überprüft, und ggf. gegen neue ausgetauscht.


    Daten, die ewig liegen sollen, werden ausgedruckt, aber das sind nur ein paar Megabytes, das passt auf zehn Din-A4-Seiten. Da gibts 2D-Barcodes, die beliebig groß werden können, man braucht aber Spezialsoftware, die zu lesen. Diese Software wiederum kann man in Schriftgröße 3 ebenfalls den Sourcecode ausdrucken, passt auf eine Din-A4-Seite... Mit einer beliebigen OCR-software und einem Scanner kriegt man so seine Daten auch in 100 Jahren wiederhergestellt.


    Betriebssystem... da würde ich als Langhaltende alternative irgendein Linux mit dem Packet-Manager NIX empfehlen. Am besten natürlich NixOS. Der ist dafür gebaut, über lange Zeiträume Kompatibilität herzustellen. Ist aber eher was für "Bastler".


    Für den Hausgebrauch nehme ich aber Windows... einfach aus Bequemlichkeit.



    Nick