Beiträge von Opa

    Leser


    ich geb Dir absolut recht, in der Situation ist um so genauer das Risiko abzuschätzen.
    Mit "nicht zimperlich" habe ich eher an Verhältismäßigkeitsabschätzungen bezüglich körperlicher Unversehrtheit der Entführer gedacht...


    Vielleicht ist die Grizzlymama mit ihren Jungen ein guter Vergleich?



    Nick

    Hi,


    ich habe bei der Überschrift eigentlich an zwei total unterschiedliche Schuhe gedacht.
    1. Bequeme und stabile Lederstiefel
    2. stabile und klein zusammenlegbare Schuhe. (So Stoffschuhe mit Gummisohle waren vor ca. zwanzig Jahren modern.)


    Punkt 2 ist zwar total unbequem und für größeren Marsch eher schlecht, aber ich habe es jetzt schon mehr als einmal erlebt, dass sich auf größerer Tour von einem (zum glück noch nie bei mir) ein Schuh aufgelöst hat. Dass man zumindest einen Tag oder ein paar Kilometer überbrücken kann, dafür ist Punkt2. Besser wären natürlich Ersatzstiefel, aber es gibt nun mal keine leichten kleinen und stabilen Stiefel.



    Nick

    Hi,


    wie wärs als Fluchtziel die nächste größere Bibliothek? Da gibts Ecken, wo selbst während der Öffnungszeiten schon nur einmal pro Woche jemand vorbeischaut, in einer Krise wird man wohl kaum ein besseres Versteck finden.



    Nick


    P.S. zur Ausgansfrage: Zählt ein Atlas auch als Buch in Deinem Sinne? Vermutlich würde meine Wahl aber auf sowas offensichtliches wie ein Gesangbuch fallen.

    Hi,


    Es ist doch gut, dass hier der Humor nicht ganz weg ist, anders kann ich den Vorschlag nicht sehen :-)
    Wenn da eine kommt und meint, alle machen es total falsch, er machts genau richtig und Milionen von Menschen machen es genau so... aehm?


    Nick

    Hi,


    Strenggenommen ist eine lange Unterhose auch Technik. Also sollte man sich erst mal überlegen welche Abhängigkeit von welcher Technik nun genau das schlimme ist, auf das man vorbereitet sein sollte.


    Ich denks mir lieber andersrum: Welche Bedürfnisse habe ich, und wie kann ich die befriedigen, wenn z.B. das Internet oder z.B. alle Autobahnen blockiert werden.
    Nur mal so als Denkanstoß


    Nick

    Hi,


    was Du beschreibst, nennt sich bei uns "Übernachtungsgepäck" :-)
    Da gibts fertiggepackte Taschen, für die Übernachtung kommt
    1. Spieletasche
    2. Übernachtungstasche (Schlafsäcke, LuMa, große Plastikplane-Drauf Spielen oder als Dach, ein Satz neuer Klamotten für alle).
    3. Wickeltasche.
    4. Essensrucksack.


    Im "Warmduscher-Notfall" würd ich aber trotzdem noch zusätzlich den kleine BOB mitnehmen. Da ist etwas Elektronik, Werkzeuge und Waldausrüstung drin.


    Nick

    Hallo,


    es ist zwar für DACH eher unwahrscheinlich, dass sowas wie die Geiselnahme in Algerien (Islamisten stürmen abgelegenen Standort von BP und nehmen Geiseln) passiert, aber ich denk jetzt doch schon länger drüber nach, was ich als Arbeiter dort gemacht hätte.


    Der erste Schritt wär wohl klar: Verstecken.


    Der zweite ist nicht mehr so klar.


    Eigentlich gibts nur drei Möglichkeiten.
    1. Versteckt bleiben, bis Hunger oder Durst kommen.
    Nachteil: das geht nur begrezte Zeit
    2. Kämpfen (in jeder Firma liegt irgend was gefährliches rum)
    Nachteil: So mit improvisierten Molotovkoktails, ferngesteuerten Gabelstaplern, Robotern oder Stahlbearbeitungsmaschinen kann man vielleicht schon Schaden anrichten, aber naja, die Bösen haben Kanonen...
    3. Flüchten:
    Mit Fahrzeug? macht krach. Ohne Fahrzeug...


    Vermutlich würde ich mich verstecken, bis ichs nicht mehr aushalte und dann wegen mangelnder Urteilsfähigkeit irgendjemand direkt vors Gewehr laufen.



    Nick

    Hallo,


    vielleicht kann man die Grenze zwischen Messy und Prepper in dieser Beziehung so setzen:
    Der Messy behält alles, was vielleicht eventuell irgendwann noch nützlich werden könnte (also alles :-)
    Der Prepper überlegt sich Szenarien (ich will hier weg) und füllt genau für diesen Zweck einen Seesack, einen Schrank oder was auch immer, wobei es egal ist, ob die Dinge neu oder alt sind.


    Der wesentliche Unterschied ist meiner Meinung also, dass der Prepper ein klares Szenario hat.



    Nick

    Ich wollte eigentlich eher die Blickrichtung etwas umdrehen, dass man nicht davon ausgeht, ein Bein zu verlieren, und dann mal guckt, welche sinnvolle Anschaffungen oder Übungen zur Erleichterung der "Behinderung" sinnvoll sind, sondern andersrum mal versuchen "mit einem Bein zu rennen", d.h. mal fünf Runden auf einem Bein hüpfen und als Ziel das Training von Fertigkeiten oder Muskelgruppen, die man beim Normalen Rennen nicht trainiert.


    Nick

    Hi


    Es ist ja vielleicht nur am Rande ähnlich, aber wir haben mal trainiert, auf dem Rücken die Hände zu halten (so wie wenn Handschellen dran wären).
    zu Fallen ohne sich zu verletzen, möglichst schnell/elegant wieder aufstehen und so zu rennen, während ein Anderer versucht dich aufzuhalten.
    War eigentlich nur eine Übung die einer beim Übungen selberüberlegen eingefallen vorgeschlagen hat, aber so im nachhinein könnte ich mir durchaus
    Anwendungen vorstellen :-)



    Nick

    Hi


    Ich glaube eher, nicht zu wenig, sondern zu viel Geld ist da.
    Früher haben wir immer höchstens einmal in der Woche, haltbares auch deutlich seltener im Großeinkauf erledigt.
    Mit dem ersten eigenen Geld hab ich erst mal immer gerade das gekauft, was mir vor die Nase kam und worauf ich Lust hatte.
    Jetzt gehts eher wieder Richtung einmal pro Woche voller Einkaufswagen.


    Mangelnde Vorratshaltung würde ich in überwiegendem Maße Nachdenkfaulheit und zu viel Geld bzw. zu günstige Lebensmittelpreise (Milch billiger als Wasser?????) verantwortlich machen.


    Nick

    Hi,


    ich hab mir den Film jetzt mal selber angetan. Von N24 kann man wohl nicht viel anderes erwarten.
    Die Cyberwar-Panikmache rangiert für mich irgendwo zwischen Sandy und Vogelgrippe.


    Klar, mit möglichst billiger Sicherheitstechnik ausgestattete Kraftwerke sind nicht wirklich sicher (Wer hätts gedacht?),
    aber das Ende der Reportage so von wegen bald gibts Krieg und die USA werden so lange nichts tun, bis ein Angriff kommt, dann total knallhart zuschlagen, und dann normalisiert sich alles wieder... Gerade die Stelle finde ich lustig. USA ist also so eine Art schlafender Drache, der von Moskitos wie China oder Russland gestochen die Fliegenklatsche rausholt...


    Ich persönlich würde meine Vorbereitungen nicht auf Basis von N24-Berichten (oder von sonstiger Massenmedienpanikmache) planen.



    Nick

    Ich weiss jetzt nicht, obs in diesem Beitrag vorkommt, aber man könnte sich auch Stuxnetmäßig Viren vorstellen, die alle AKWs eines Landes gleichzeitig explodieren lassen. Irgendwelche Hauptserver sind wohl nicht sooo das Problem, da man zumindest Backups gegen Viren und Fehlfunktionen recht billig schützen kann.

    Hi,


    ein Plan B ist doch eigentlich gerade das Wesentliche, was einen Prepper ausmacht, oder?


    Da ich sowieso z.B. drei ziemlich unabhängige Hauptrouten zu einem der weiter entfernteren Ziele habe und auch Vorbereitungen, Blockaden auf verschiedene Arten aus dem Weg zu räumen getroffen habe, will ich Deine Frage etwas weiter fassen. Wir befinden uns in einer Situation, in der es unmöglich ist, alle wichtigen Fluchtpunkte zu erreichen und gleichzeitig ein dableiben nicht möglich ist (GAU, Plünderungen, etc..).


    Da hilft meiner Meinung nach nur zwei recht unangenehme Alternativen: 1. selber Plündern (Wildern zähle ich jetzt mal auch dazu) oder 2. Flucht mit unbestimmtem Ziel
    Bei 1. sehe ich nicht zu viele Überlebensschancen, zumindest langfristig, so dass nur 2 in Frage kommt. Wie kann man sich auf 2 vorbereiten? Außer möglichst viel nützliche Fähigkeiten erwerben, um sich etwas von den restlichen Flüchtlignen etwas abhebt, sehe ich keine sinnvolle Möglichkeit.



    Nick

    Hallo,


    Angestoßen ist die Frage von der Vorstellung von Katja, einer Reporterin und dem Thread, den das bisher ausgelöst hat.


    Reporter reden sehr viel mit Leuten, aber der Ottonormalbürger redet nur selten mit einem Reporter. D.h. der Reporter hat einen enormen Erfahrungsvorsprung.


    Alles, was ich einem Reporter erzähle, kann eventuell "meinem schlimmsten Feinde" direkt zugänglich gemacht werden, bzw. Peinlichkeiten der Öffentlichkeit.


    Andererseits schreibe ich in mehreren öffentlichen Foren, bei denen vermutlich noch in zwanzig Jahren jedes meiner Worte in der Volltextsuche auftaucht.


    Wenn ich also einfach die Grundsätze, die ich in öffentlichen newsgroups oder Foren anwende auch beim Reporter anlege, ist alles in Butter, oder? Nein, leider nicht, denn ich kann hier alles nochmal in Ruhe durchlesen und vor dem Abschicken eventuell noch löschen. Ein gesagtes Wort ist gesagt. Ein Rührei kann man nicht mehr ungerührt machen....


    Was würdest DU machen, wenn Du morgen in der Fußgängerzone von einem Reporter angesprochen wirst, und Du nicht einfach "Kein Kommentar" sagen willst?



    Nick

    Mal gucken, was *ich* tu, wenn das Internet abgestellt wird:


    1. öfter mal in die Bibliothek gehen.
    2. Nachrichten wieder in der Zeitung lesen.
    3. Kurzwellenradio suchen und anstellen.
    4. öfter mal wieder Plattenparties organisieren bzw. besuchen.


    Was wird die große Masse tun?
    1. Statt bei www.bild.de wird die Bildzeitung wieder gekauft
    2. Tagesschau erhät wieder ihre Alleingültigkeitsanspruch
    3. Sportschau und Bier kommt auch ohne Internet.. also was solls?


    Es hätte auch viele Vorteile:
    1. Raubmordkopierer gibts nicht mehr
    2. Terroristen gibts nicht mehr
    3. Kinderpornos gibts nicht mehr


    Und ein paar Nachteile:
    1. Totalüberwachung von Terroristen (Vorratsdatenspeicherung) wäre nicht mehr möglich.
    2. Zentrale Nazidatenbanken oder Extremismusdatenbanken wären nicht mehr so einfach möglich.


    Ich würde sagen, schon alleine wegen der aufgeführten Nachteile wird der Staat nie von sich aus das gesamte Internet abklemmen.


    Und... ich habe das Leben vor dem Internet auch schon kennengelernt... das war gar nicht mal sooooo viel schlechter als heute :-)
    Ohne Internet hatte ich z.B. noch nicht so viele Kreuzbeschwerden, die Augen waren noch besser....



    Opa



    P.S. eins hab ich noch vergessen: Es wäre natürlich schon schlimm, wenn die Kinder plötzlich fast alle ihre 800 Freunde verlieren würden und nur noch so fünf bis zehn hätten. Das könnte unabsehbare entwicklungspsychologische Folgen haben!

    Hi,


    in "Kacke am Dampfen"-Zeiten dürften auch die ungepreppten Nachbarn einsehen, dass eine aufmerksame Nachbarschaft eine gute Sache ist.
    Ich würde Einbruchssicherungen für den Normalfall überlegen (bin jetzt eigentlich schon dabei) und diese umsetzen.


    Für KaD-Zeiten setze ich eher auf manuelle Einbrecherabwehr.



    Nick

    Nagelbretter... nee, ich dachte eher an Rattenfallen an strategischen Plätzen wo man eventuell nach Wersachen tasten könnte und wo kleine Kinder nicht hinkommen oder derartiges.
    Konkret hab ich mir keine Gedanken gemacht.


    Wenn ich zu Hause bin, ists auch kein Problem mit der Rechtfertigung, da fühle ich mich selbstverständlich bedroht, und muss mein Leben gegen das des Einbrechers abwägen. --> einfache Entscheidung, wohl auch vor Gericht.


    Wenn ich aber nicht zu Hause bin, dann gehts nur um Eigentum (meins) gegen Körperliche Unversehrtheit (vom Einbrecher), und ich glaube, da dürfte es eben Probleme vor Gericht geben. Selbst "nur" bei gebrochenen Fingern.



    Nick