Beiträge von Opa

    Gibts auch jeden Tag ein Update, wie die Lage sich entwickelt?


    Einfach eine Woche aus den Vorräten kochen bzw. heizen wird hier wohl jeder hinkriegen.


    Wir sitzen übrigens hypothetisch gerade beisammen, die Küche ist sauber, der Bauch ist voll, spielen bei Kerzenschein Musik und erzählen uns Gruselgeschichten. Unsere Familie, wir sind noch relativ unbesorgt.


    Heute Nachmittag haben wir uns mit den Nachbarn unterhalten und ein längeres Gespräch mit dem Ehemann der Krankenschwester, die wohl im Krankenhaus gerade kurz vor dem Zusammenbruch schuftet.



    Nick

    ...

    Mal schauen, was im Städtchen los ist. Falls Bäcker, Lebensmittelmärkte usw. noch im Betrieb und nicht total überlaufen sind, da nochmal einkaufen. Neben Lebensmitteln vor allem Katzenfutter (für die Katze) und Katzenstreu (für unseren den Toiletteneimer)


    Weiter das Gefrierfach leer essen und ab und zu Radio hören.

    Das ist eine gute Idee... ein Bisschen "Schaf" spielen. Sei ein Schwamm und ziehe keine Kreise.

    Mal ein Gefühl für die Stimmung im Dorf bekommen, ob schon jemand anfängt durchzudrehen.


    Bei dem Szenario habe ich vor allem Angst vor kurzfristig denkenden, stets sorglosen Menschen.

    Da nehme ich an, dass über kurz oder lang bei uns jemand aufschlagen wird.


    Vielleicht würde ich mal eine Drohne aufsteigen lassen, um ein Bild der Lage in einigen Kilometern Entfernung zu bekommen.

    Steigt irgendwo Rauch auf? Irgendwo, wo jemand wohnt, den ich kenne?

    Nehme mal an, dass auf die Idee, die Wohnung mit Campingkocher oder ganz vielen Kerzen zu heizen, auch Menschen kommen, die das lieber nicht tun sollten...



    Nick

    Mich hat mal ein Stromausfall auf dem Klo im Keller und Nachts erwischt.

    Arschabwischen ohne Licht ist gar nicht so spassig!


    Ab dieser Zeit habe ich *immer* eine Minitaschenlampe in der Hosentasche oder im Nachthemd. :-P


    Der Strom war zwar nach ungefähr 10 Min wieder da, aber da hats mal genau den ungünstigsten Moment erwischt.


    Nick

    In meinem BOB ist standardmäßig eine Ultraleicht-Luma.


    Da bleibt man sicher nicht trocken, aber man hat die Sicherheit, dass man auch bei Krämpfen oder Erschöpfung nicht absäuft. So als Kompromiss zwischen Bootchen und gar nix :-)

    (Edit: Die Luma ist übrigens nicht primär für irgendwas mit Wasser gedacht!)


    Wenn ich mich allerdings vorbereiten kann und mit einer Flussüberquerung rechne, dann habe ich die Möglichkeit in der Nähe des Flusses Material zu verstecken, und dann ist mehr oder weniger alles möglich.


    Mein wahrscheinlichstes Fluchtszenario sieht eine Flucht über ca. 100 km vor, 10 Kilometer vor dem Ziel ist ein ca 100-200 Meter breiter Fluss. Ich habe alle auch nur zu Fuss begehbaren Überquerungsmöglichkeiten mindestens schon einmal ausprobiert, und im Kofferraum liegt dann ein (kleines) Schlauchboot.


    Wie wärs mit einem Elektro-Surfbrett?



    Nick

    Ich dachte, so ein Kit soll billig sein...


    Wenn wir mit 100Euro pro Person als Budget ansetzen, dann ist ohne weiteres auch eine Shelterbox drin.


    Aus dem Gedächnis: Man rechnet grob 500 Euro für 8 Personen. Die Shelterbox wird je nach Region angepasst, aber fast immer in den 500 Euro enthalten sind Schlafsäcke, ein Familienzelt (natürlich kein Hilleberg), Buntstifte für die Kinder, ...


    Damit kann man auch nach einem Totalverlust der Behausung einigermaßen weitermachen.


    Mit meinem Bug-Out-Koffer hab ich mir was ähnliches zusammengestellt.


    Unter "billig" stell ich mir aber was anderes vor...

    Den Sinn und Unsinn von Feuermeldern zu diskutieren, würde einen eigenen Thread füllen.


    Ich möchte es trotzdem kurz anschneiden, *wo* es für uns sinnvoll bzw. sinnlos ist, einen Rauchmelder aufzuhängen.


    Ich sehe für uns als einziges Szenario, in dem er Sinn macht im Schlafzimmer, da man angeblich Rauchgeruch nicht wach wird. In diesem Fall ist bei uns, da das Haus etwas verwinkelt ist, garantiert das Treppenhaus nicht mehr passierbar. D.h. der Rauchmelder allein nutzt erst mal gar nichts, es muss alternative Fluchtmöglichkeiten geben. Bei uns ist das aus dem zweiten Stock ein Tau vom Balkon, das da ständig hängt und ein Baum an dem die Kinder gerne kraxeln. Vom ersten Stock kann man vom Balkon da Hanglage ohne Probleme runter.


    Den Rauchmelder in Küche und Wohnzimmer halte ich wirklich für sinnlos, da er ständig Fehlalarme auslösen würde, und wenn tatsächlich eine vergessene Kerze mitten in der Nacht umfallen sollte, dann würde jeder einfach genervt darauf warten, dass endlich ein anderer runtergeht und den Rauchmelder abschaltet. Bis da realisiert wird, dass es wirklich brennt, riecht man auch den Rauch. Ein Rauchmelder im Wohnzimmer halte ich sogar für gefährlich, weil er durch seine ständigen Fehlalarme abstumpfend wirkt.


    Ich glaube auch, dass wenn der Rauchmelder los geht der Entstehungsbrand schon so weit ist, dass eine Löschung eher unwahrscheinlich ist. Entweder man merkts weit bevor das Zimmer zugequalmt ist, oder es ist zu spät. Rauchmelder sind dafür da Leben zu retten, weniger dafür, das Haus zu schützen. Meine Meinung.


    Kurz: Rauchmelder hängen bei uns nur dort, wo es unbedingt vorgeschrieben ist, und für sinnvoll halte ich sogar nur die Rauchmelder im Schlafzimmer.



    Nick

    Als Sicherheitsmensch wirst Du die Vorschriften kennen:

    Zitat

    Wo müssen Sie Rauchmelder anbringen?

    • Rauchmelder müssen in Schlafräumen und Kinderzimmern angebracht werden.

    • In allen Fluren in der Wohnung bzw. im Einfamilienhaus, über die Rettungswege ins Treppenhaus oder ins Freie führen, ist jeweils mindestens ein Rauchmelder zu installieren.
    • In Einfamilienhäusern mit einem offenen Treppenraum gilt dieser auch als Fluchtweg und muss mit einem Rauchmelder auf jedem Stockwerk ausgestattet werden.

    Gilt für Bayern, für die anderen Bundesländer wirds vermutlich nicht genau passen.


    Das ist das Gesetz.


    Die Erfahrung sagt:

    Die Rauchmelder auf keinen Fall ins Esszimmer (Tischgrill), ins Wohnzimmer überm Schwedenofen oder in der Küche, wo es dampfen und rauchen könnte.


    Also überall, wo man als Laie erwarten würde, dass die Feuergefahr eher höher ist, ist *kein* Rauchmelder vorgeschrieben, und wir haben sie an allen diesen Plätzen entweder gar nicht aufgehängt oder wieder abgehängt.


    Also Antwort auf die Frage: Sollte man überall...? Eindeutig nein!



    Nick

    Ich habe gerade den Faden zum zweiten mal gelesen, und drüber nachgedacht, und meine Meinung etwas geändert.


    Sind wir wirklich besser als die Alles-Verbieter, wenn wir unser kleines Weltbild vom "Vorbereite sein ist gut" allen Menschen da draußen aufzwängen wollen?


    Sehr viel mehr Menschen als wir glauben, dass Fleisch schädlich ist und versuchen es zu verbieten, ganz viele Menschen glauben, dass eine Coronaimpfung gut ist (ich auch), und versuchen alle anderen dazu zu zwingen, sich etwas spritzen zu lassen... Die List ließe sich beliebig verlängern.


    Ich weiss wirklich nicht mehr, ob ein Zwang beim Preppen gut und sinnvoll ist. Hab ich vor ein paar Tagen zwar noch geschrieben, aber ich bin mir da eher nicht mehr so sicher.


    Andererseits... wenn alle versuchen den anderen ihr Weltbild aufzuzwängen, warum wir nicht auch?



    Nick

    An unserer Schule gibt es eine Schüler-Sanitäter-AG.


    Ich selber hab mal in einem Physiksaal einen Workshop gehalten, und dabei haben wir mehr zufällig über den Not-Aus-Knopf geredet. Die Kinder waren sehr interessiert, und ich habe dann auch etwas über Stromunfälle oder Notfälle im allgemeinen geredet. War auch gerade irgendein Amoklauf in Amerika, jedenfalls noch vor denen in Würzburg und so.


    Langer Rede kurzer Sinn: Ich glaube ein Schulfach "Notfall", aufgeteilt in Erste Hilfe, Brandbekämpfung, Sicherheit im Straßenverkehr, etc. würde bestimmt auf sehr großes Interesse bei den Schülern stoßen.


    Nick

    Die Frage ist doch, wo wir gesellschaftlich hinkommen, wenn wir die Eigenverantwortung nach und nach abbauen. In meinen Augen erbringt der kreative Umgang mit Risiken die Chancen für Entwicklung und nicht umgekehrt.

    Sehe ich genau so.


    Aber: Die Eigenverantwortung wird die letzten Jahrzehnte stetig abgebaut. Was wir als Kinder noch von allen geduldet gespielt haben, dafür würden heute sofort Anwälte antanzen.


    Da muss man halt Mängelverwaltung betreiben.


    Oder nimm Dich selbst als Beispiel: Warum berätst Du Firmen in Sicherheitsfragen? Ich spekuliere mal ganz wild:

    1. Damit die Firmen die Verantwortung abwälzen können, falls doch was passiert. (=nur keine Eigenverantwortung)

    2. Weil in der Firma keiner mit etwas gesundem Menschenverstand sich selber Gedanken zu machen traut. (=nur keine Eigenverantwortung)


    Bin ich da zumindest teilweise richtig?


    Nochmal: Ich bin 100% bei Dir, dass es für die Gesellschaft extrem schädlich und gefährlich ist, dass keiner mehr Verantwortung übernehmen will und größtenteils auch nicht mehr übernehmen kann, aber ich sehe keine Möglichkeit, das aufzuhalten.



    Nick

    Nach meinem Dafürhalten liegt die Krisenvorsorge, wie so vieles andere auch, im Bereich der persönlichen Verantwortung des Einzelnen.

    Da möchte ich das Beispiel vom Bund bringen: "Warum rauchst Du in der Nähe vom Munitionslager? Das kann doch explodieren!" "Ist doch nicht meine Munition."


    Ich bin schon der Meinung, dass man Menschen vor der eigenen Dummheit und vor der Dummheit anderer in gewissem Umfang schützen muss. Wie weit das in andere Rechte eingreifen darf... da wird es vermutlich nie einen Konsens geben.



    Nick

    Ich gehe mit Ben mit bezüglich der Kontrollierbarkeit. Wenn man guckt, welche hirnrissigen und täglich wechselnden wirklich nicht überwachbaren Koronaregeln von der großen Mehrheit eingehalten werden, dann gehe ich davon aus, dass auch eine weit sinnvollere Notfallausrüstungspflicht von einem großen Teil der Bevölkerung eingehalten würde, wenn sie denn vorgeschrieben würde.


    Ein gewisser Überwachungsdruck müsste vielleicht schon her, und vielleicht könnte man es mit einem Wettbewerb positiv unterstützen. (Wer hat den kleinsten Pack, wer den leichtesten, etc..)


    Bezüglich was man braucht: Die japanischen Home Desaster Kits find ich cool.


    Ich persönlich würde folgendes vorschreiben:

    1. Wasser und Nahrung für eine Woche.

    2. Werkzeug zum Räumen. (Schaufel, Säge, Brechstange,...)

    3. Feuerbekämpfung

    4. Das obligatorische Batterieradio

    5. Shelter. Wenn das Haus weg ist, soll man eine Woche Schutz vor Wind und Wetter haben. (von Wurfzelt bis Wohnmobil ist alles erlaubt)


    Für Deutschland muss das aber anders aussehen als die japanischen Piktogramme. Da schwebt mir eher so ein Formular wie für die Steuererklärung vor. Mit Kästchen zum anhaken. Unterschrift und Datum. Glaube, da hätten die meisten was zum aufregen, würden es aber trotzdem tun.

    Ich weiss, dass solche Antworten auf "Welches?", die lauten "brauchst Du doch nicht" oft nicht hilfreich sind, aber ich versuchs trotzdem mal: Ich bin irgendwann vom Zelt umgestiegen auf Plane (Tarp), weil mir das Aufbauen zu lästig war. Den Zwischenschritt Biwaksack hab ich weggelassen, bzw. ganz früher mal, als die Schlafsäcke noch aus Baumwolle+50/50 Federfüllung waren, gut imprägnierten Schlafsackliner.


    Ich schlafe normalerweise immer so:

    1. vermultliche Windrichtung feststellen.

    2. Tarp parallel dazu auf den Boden legen.

    3. auf der Windabgewandten seite des Tarps Isomatte, Luma, Schlafsack legen.

    4. Pennen.

    5. Falls es regnet, Plane als zweite Zudecke benutzen.


    Vorteile:

    1. gibt vermutlich kein einfacher aufzubauendes Shelter

    2. So lange es trocken ist, ist schläfst Du unter freiem Himmel. Freier gehts nicht.

    3. Je mehr es stürmt, desto besser wickelt dich die Plane ein... ich hab da mal am Nordkapp gepennt.


    Nachteile:

    1. Moskitos

    2. Du solltest bei Regen aufwachen, sonst bist Du nass.

    3. viel Schwitzwasser, falls es nur regnet und nicht windet.



    Nick

    Ich kenne Ganzarmhandschuhe aus der Imkerei. Der Sinn ist vermutlich klar :-)


    Als Alternative dazu: zwei abgeschnittene Hosenbeine von einer alten Hose. Kosten nicht viel, und sind jedenfalls gut geeignet beim Brutzeln, wenn Fett spritzt, oder wenn man einfach etwas wehleidiger ist, zum Steaks auf dem Grill rumdrehen.


    So Ganzarmhandschuhe mit Schnitt- und Stichschutz gibt's im Fleischereifachbedarf. Die halte ich für längeres Hantieren mit scharfen Messern für sehr sinnvoll.


    Notwendigkeit für Gummi-Ganzarmhandschuhe hatte ich jetzt noch nie. Für das Wühlen in einer Giftbrühe oder das ganztägige Arbeiten im Wasser sehe ich den Sinn. Aber einen Notfall, für den man Ganzarmgummihandschuhe braucht, ist nicht in meinem Szenario.


    Hab schon mal so einen Ganzarmhandschutz improvisiert zum in der Scheisse wühlen, und zwar aus gefühlt einer halben Rolle Frischhaltefolie. Der Arm war anschließend noch sauber, aber nassgeschwitzt. Nehme mal an, dass die Schweißbildung bei solchen Dingern auch berücksichtigt werden sollte.



    Nick

    Am Wochenende war ich mal wieder in einem Bauernhofmuseum und bin über eine sogenannte "Fluchttruhe" gestolpert. Damals waren Hausbrände ja nicht so selten wie heute, und der Sinn einer solchen Truhe war es, die wertvollsten Dinge in einem stabilen Behältnis bei Feuer aus dem Fenster werfen und retten zu können.


    Von der anderen Seite her hat sich bei mir ein "Fluchtkoffer" entwickelt. Das war nicht geplant, sondern ist nach und nach entstanden. Da ich früher öfter mal schnell verreisen musste, war immer ein Reisekoffer für ca. eine Woche gepackt. Kurz vor Corona habe ich meinen ca. 20 Jahre alten Koffer durch einen neuen, größeren ersetzt (Samsonite, 70cm x 50 cm x 30 cm) und seither wegen Corona kein einziges mal benutzt :-(


    Ist doch schade, den teuren Koffer so rumstehen zu lassen! Also habe ich den mal befüllt mit Fluchtgepäck. In den meisten meiner Szenarios flüchte ich (falls überhaupt) erst mal nicht direkt vom Haus aus zu Fuß, sondern es wird erst mal ein Stück mit dem Auto zurückgelegt. Eventuell kann man ja auch irgendwo mitfahren.


    Deshalb denke ich jetzt schon eine Weile über einen großen BOB oder einen Fluchtkoffer nach. Im Wesentlichen ist es ein BOB mit mehr drin. Da ist nicht nur eine Blechdose, sondern Pfanne und Topf (und Tauchsieder, falls man Strom hat :-) ). Da ist nicht nur ein ausgedientes Handy, sondern ein (alter) Laptop, Festplatte mit komplettem Backup aller Daten, Ladekabel, Wechselrichter. Es ist nicht nur ein Tarp sondern ein Zweimannzelt mit Doppelwand. Klamotten sind weiterhin nur für eine Woche, aber Waschmittel und zwei Paar Schuhe. Und so weiter... ich glaube, das Prinzip ist klar.


    Und eine große Kampftasche ist auch drin, falls man doch vom Koffer auf Rucksack umsteigen muss.


    Ich will jetzt nicht unbedingt über eine Packliste diskutieren, sondern eher prinzipiell, was ihr von einem schon eher "Komplettes Urlaubsgepäck in einem Koffer" haltet.


    Fragen, die mich gerade dazu beschäftigen:

    1. Soll der Koffer schon so sortiert sein, dass man schnell auf Rucksack umsteigen kann?

    -Auf der Flucht kann ich mich mit dem Koffer schon irgendwo zurückziehen, dass ich zehn Minuten Aussortierzeit habe.

    -Woher soll ich vorher wissen, was auf der Flucht wichtig ist? Eventuell hab ich das falsche im Zurücklass-Abteil?


    2. Sollte man auch schwere wertvolle Dinge mitnehmen, die man im Zweifelsfall zurücklassen muss?

    -Ob ich sie auf der Wiese zurücklasse oder im Haus dürfte keinen so großen Unterschied machen, oder?


    3. Da ich den Koffer nicht die ganze Zeit in der Hand trage... was sollte nicht rein?

    -Wertsachen? Dinge, die bei Kontrollen Fragen aufwerfen, wie z.B. Werkzeuge?


    4. Wie lange halten eigentlich Rollen an einem Rollenkoffer, wenn ich ca. 38 Kilo drin habe, und schon ab und zu Schlaglöcher im Gehweg sind?

    -Ich vermute mal, die Rollen kann ich bezüglich Fluchttauglichkeit als Verzierung betrachten.


    5. Was würdet ihr in so einen Fluchtkoffer qualitativ anders zu einem BOB reintun?

    -Da fällt mir erst mal nichts ein... einfach alles vom BOB, nur halt einfach mehr, besser, größer, schwerer...



    Kurz nochmal die Eckdaten:

    1. Regendicht

    2. 30cm x 50 cm x 70 cm

    3. 38 kg (aktuell)

    4. Inhalt ausreichend um Sommer wie Winter auf auf einer Wiese oder im Hinterhof längere Zeit relativ bequem zu wohnen und wenig eingeschränkt arbeiten zu können.

    5. Auch für den Wald ungeeignete Dinge wie Netzteil, Tauchsieder, Föhn, Batterieladegerät,...



    Nick

    Sollten wir ihn ganz offiziell in das Forum einladen? Auch wenn er kein Prepper ist. So dass er in einem Thread mitdiskutieren kann?

    Mitlesen geht ja auch so.

    Zweischneidig.


    Ich würde mich persönlich sehr gerne mit einem mit Hirn unterhalten, und auch viele hier könnten bestimmt davon profitieren. Von dieser Seite ein klares "Ja!"


    Aber so ein "prominentes" Mitglied dürfte auch Aufmerksamkeit erregen.

    Das belastet die Moderation, und könnte auch einige Aktive hier abschrecken...


    Wenn jetzt plötzlich ein neues Mitglied mit den Usernamen "anonymer Professor" auftauchen würde, wär das schon ein lustiger Zufall.




    Nick

    Wolpertinger, wenn du auch nur einmal in einer Radiosendung live dabei warst und erfahren hast, wie sie dir das Wort im Munde umdrehen, dann willst du nie wieder mit solchen Leuten in Kontakt kommen, die Bashing und Diskriminierung gegen Entgeld betreiben.

    Ich hatte, als ich noch in meinen 20ern war, einmal die einzigartige Gelegenheit von einer, sagen wir mal angesehenen Dame einen Vortrag über den Umgang mit Journalisten zu erhalten.


    Ein paar Punkte aus meiner Erinnerung:

    1. Wenn dich ein Journalist frägt, dann nie ausweichen oder abwehren. Uninteressant erscheinen ist das schlimmste für einen Journalisten. Dein Vater ist nicht General sondern Soldat. Du hast kein Vermögen sondern du bist schuldenfrei... Für uns würde das bedeuten: Wir haben keine Vorräte gebunkert, sondern wir gehen einfach nicht so oft einkaufen wie andere.

    2. Wenn Du wirklich etwas sagen willst dann: So knapp und treffend wie möglich formulieren. Je länger das Interview, desto mehr Verplapperer passieren. Wenn Du Dich verplappert hast, dich nie korrigieren oder rechtfertigen. Das stößt mit der Nase auf Deinen Fehler, und der Ausrutscher wird dadurch nicht rückgängig gemacht.

    3. Nie ein Interview geben ohne Vorbereitung. Der Journalist hat sich auch vorbereitet.

    4. Der Journalist ist nicht dein Freund. Er verdient sein Geld mit einer Story. Falls er es doch ehrlich meinen sollte, dann geht die Story trotzdem durch viele Hände, bevor sie in Druck geht, und im Zweifelsfall kann er eine Verfälschung oder Auswahl durch die Redaktion nicht verhindern.


    Vor allem der 4. Punkt ist das, was der Professor meinte, als er nicht so glücklich über die Berichterstattung war. Und der vierte Punkt ist es auch, warum ich auch mit einem netten Prof. nicht über das Preppen reden würde.



    Nick

    Warum redet ihr überhaupt mit solchen Leuten? Hat doch eh keinen Sinn, die hören doch eh nur was sie hören wollen, interpretieren um und zitieren zurecht....

    Ich stimme Dir zu, dass man mit solchen Leuten nicht reden sollte.


    Aber im Gegensatz meine ich nicht, dass sie eh nur hören, was sie hören wollen, sondern ich behaupte dass solche Gespräche sogar gefährlich sind.


    Ein ausgedachtes Beispiel: Eine Studie über Prepper zeigt, dass sie eine bestimmte Partei mehrheitlich ablehnen. Dann zeigt die Studie noch, dass Prepper eine ganz charakteristische Vorliebe für bestimmte Produkte haben. Konsequenz: Wenn diese Partei an der Macht ist, bzw. an die Macht kommt, dann werden genau die Produkte verteuert bzw. schwerer zugänglich gemacht.


    Was das für Konsequenzen hat, kann sich jeder ausmalen. Und wenn nur bei der nächsten Krise kaum noch jemand haltbare Lebensmittel daheim hat.



    Nick